400. Gerätewagen-Gefahrgut in Deutschland von GIMAEX ausgeliefert

Die Staatliche Feuerwehrschule (SFS) Würzburg stellte einen neuen Gerätewagen-Gefahrgut (GW-G) in Dienst. Aufgebaut wurde das speziell konzipierte Fahrzeug von Gimaex – damit lieferte der Wilnsdorfer Komplettanbieter und Gefahrgutspezialist in Deutschland bereits den 400. GW-G in seiner Firmenhistorie aus.

Dabei entschied sich die Feuerwehrschule im bayerischen Würzburg wie schon beim Vorgänger erneut für ein Fahrzeug aus der Fertigung des Siegerländer Unternehmens. Gimaex realisierte den neuen GW-G in Anlehnung an die DIN 14555-12 auf einem MAN TGM 12.250 4×2 BL mit einer langen Mannschaftskabine und einer zulässigen Gesamtmasse von knapp 12 Tonnen. Der Aufbau ist in der Version als „Hub-Roll-Wand“ (HuRoWa) mit einer heckseitigen Ladebordwand (maximal 1.500 kg) ausgeführt. Diese HuRoWa-Variante ermöglicht, den Aufbau auf der jeweiligen Fahrzeugseite in einem Schritt komplett zu öffnen. Auf der Ladefläche sind insgesamt neun fahrbare Kleincontainer (hohe Variante)verlastet: „Abdichten“, „Pumpen/Erdung“, „Elektrik/Absperren“, „Schläuche“, Auffangen 1“, „Auffangen 2“, „Dekontamination“, „Persönliche Schutzausrüstung“ und „Räumgeräte/Werkzeug/Armaturen“. Außerdem sind im vorderen Bereich des Aufbaus in den Geräteräumen G1 und G 2 feste Beladung vorgesehen. Die hier gelagerte Ausrüstung kann nach dem Öffnen der Aufbauklappen auf jeder Seite über ausziehbare Aufstiege leicht be- und entladen werden.

Der Gerätewagen-Gefahrgut wurde von den Gimaex-Konstrukteuren speziell nach den Vorgaben des Kunden konzipiert. So kann der GW-G nach der Entnahme der Kleincontainer als Mehrzweckfahrzeug genutzt werden. Die nun freie Ladefläche kann über eine am Heck ausziehbare Treppe bequem erreicht werden. An der Stirnwand sind ein klappbarer Arbeitstisch mit einem Klappstuhl, eine zweite Sprechstelle sowie Passivhalterungen für tragbare Handfunksprechgeräte (analog- und digitale Ausführung) vorhanden. Im oberen Bereich lagert eine Festzeltgarnitur. Die große Fläche der Stirnwand wird für die Einsatzdokumentation verwendet – auch ein Beamer kann hier zum Einsatz kommen. Je nach Witterung kann dieser Raum wahlweise mit geöffneten oder geschlossenen Seitenwänden genutzt werden. Spezielle Messgeräte sowie die entsprechenden Einsatzunterlagen für den Gefahrgutbereich lagern in Regalen in dem langen Fahrerhaus (1:1). Bereits auf der Anfahrt kann der Fahrzeugführer mit der Einsatzplanung beginnen. Dazu ist auf der Armaturentafel im Bereich des Beifahrersitzes eine Halterung für einen Laptop vorhanden.

Die Übergabe des neuen Fahrzeuges sowie der Beladung erfolgte während einer kleinen Feierstunde unter Beteiligung des Lehrpersonals und Lehrgangsteilnehmern und zahlreicher Gäste in der SFS Würzburg. Dabei konnte Staatssekretär Gerhard Eck (MdL) vom Bayerischen Ministerium des Inneren die Fahrzeugschlüssel an den SFSW-Schulleiter, Branddirektor Dr. rer. nat. Dipl.-Chem. Roland Demke, übergeben. Vertriebsleiter Carsten Schlabach von Gimaex-Schmitz konnte dazu noch „statt Blumen“ ein Universal-Abdichtungsgerät als Ergänzung zur Fahrzeugbeladung überreichen. Der GW-G wird bei der SFSW hauptsächlich in der Gefahrgut-Ausbildung eingesetzt – allerdings unterstützt die Staatliche Feuerwehrschule die umliegenden Feuerwehren auch bei größeren Realeinsätzen. 

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