Vorsicht geboten! Dreiste Diebe unterwegs

WÜRZBURG. Clever verhielt sich eine Seniorin, die am Mittwochnachmittag „Besuch“ von zwei angeblichen Stadtwerke-Mitarbeitern bekam. Sie wollten Zutritt zu der Wohnung der 72 Jahre alten Rentnerin, weil sie nach evtl. eingefrorenen Wasserleitungen schauen wollten. Als die Frau deren Dienst-Ausweis verlangte, gaben die beiden Fersengeld.

Der eine war ca. 35 Jahre alt, 175 Zentimeter groß und hatte eine kräftige Figur. Er trug eine blaue Stoffhose und blaue, lange Jacke.

Die Polizei hat zu den Arbeitsweisen der Diebe folgende Informationen:

Offiziell täuschen der Täter oder die Täterinnen oftmals vor, eine Befugnis zum Betreten der Wohnung zu haben. Sie kommen beispielsweise als Mitarbeiter von den Elektrizitäts-, Gas- oder Wasserwerken, von der Hausverwaltung, von der GEZ, von der Rentenversicherung oder Krankenkasse, von der Polizei, der Post oder vom Sozialamt.

Daneben setzen sie auch folgende Varianten ein, um in die Wohnung ihrer Opfer zu gelangen:

Der Glas Wasser-Trick: Personen erwähnen eine Schwangerschaft, Übelkeit oder die Notwendigkeit einer Arzneimitteleinnahme und bitten um ein Glas Wasser.

Der Papier- und Bleistift-Trick: Personen wollen für einen nicht angetroffenen Nachbarn eine Nachricht hinterlassen. Dazu fragen sie nach Schreibzeug und wollen diese in der Wohnung ihrer späteren Opfer schreiben.

Der Blumen- oder Geschenkabgabe-Trick: Personen wollen für nicht angetroffenen Nachbarn Blumen oder ein Geschenk abgeben. Dabei drängen sie darauf, die Blumen in der Wohnung ihrer Opfer selbst zu versorgen, sprich ins Wasser zu stellen.

 

Daher rät die Polizei, grundsätzlich keine Fremden in die Wohnung zu lassen. Weitere Tipps:

  • Vergewissern Sie sich vor dem Öffnen, wer zu Ihnen will. Schauen Sie durch den Türspion oder aus dem Fenster, benutzen Sie die Türsprechanlage.
  • Öffnen Sie Ihre Tür immer nur mit vorgelegter Türsperre.
  • Bieten Sie bei einer angeblichen Notlage an, selbst nach Hilfe zu telefonieren oder das Gewünschte (Schreibzeug, Glas Wasser) hinauszureichen.
  • Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen den Dienstausweis. Rufen Sie im Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Lassen Sie dabei Ihre Türe versperrt. Suchen sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus.
  • Lassen Sie nur Handwerker ein, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt wurden.
  • Wehren Sie sich gegen zudringliche Besucher notfalls auch energisch durch lautes Ansprechen oder rufen Sie um Hilfe.
  • Pflegen Sie als Nachbar Kontakt zu älteren Mitbewohnern und bieten Sie Ihnen an, bei fremden Besuchen an der Wohnungstür zur Sicherheit hinzu zukommen. Übergeben Sie den Senioren für solche Fälle Ihre Telefonnummer.

 

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