Durch Aussicht auf Millionenerbschaft geblendet – um knapp 28.000 Euro geschädigt

LANDKREIS HASSBERGE. Die Aussicht auf eine Millionenerbschaft hat in den zurückliegenden Wochen bei einem Mann aus dem Landkreis Haßberge jegliche Vorsichtsmechanismen außer Kraft gesetzt. Um an die avisierten elf Millionen Euro zu kommen hatte der Geschädigte mehrere Überweisungen in Höhe von zusammen knapp 28.000 Euro getätigt. Als er eigens ins Ausland flog, um bei der zuständigen Bank nachzufragen, stellte sich alles als Schwindel heraus. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei Schweinfurt.

Bereits im Oktober hat sich eine angebliche Rechtsanwältin bei dem Mann gemeldet und ihm eine millionenschwere Erbschaft in Aussicht gestellt. In den folgenden Wochen kam es zu regem Emailverkehr und auch verschiedenen Telefonaten. Dabei wurde der Geschädigte aufgefordert, die für die Transaktion erforderlichen Gebühren zu überweisen. Ohne die Herkunft des angekündigten Geldsegens groß zu hinterfragen, veranlasste der Mann dann fünf Überweisungen, wobei ein Gesamtbetrag von 27.900 Euro an eine Bank in Spanien floss.

In der Folge setzten die unbekannten Betrüger dann zu einem noch größeren Coup an. Der Mann wurde nämlich aufgefordert, eine Teilzahlung der fälligen Erbschaftssteuer in Höhe von 300.000 Euro zu überweisen. Erst zu diesem Zeitpunkt kamen dem Opfer Zweifel, ob bei der in Aussicht gestellten Erbschaft alles mit rechten Dingen zuging. Um sich Klarheit zu verschaffen, setzte sich der Mann sogar ins Flugzeug, um persönlich bei der spanischen Bank vorzusprechen, die in den jeweiligen Anschreiben genannt worden war. Erst als er dort am Schalter gezielt nachfragte, stellte sich für ihn heraus, dass er Betrügern aufgesessen war. Wieder in Deutschland zurück, erstattete der Mann dann Anzeige bei der Polizei.

Zum wiederholten Mal warnt das Polizeipräsidium Unterfranken vor dubiosen Gewinnversprechen bzw. angeblichen Erbschaften. Spätestens dann, wenn im Vorfeld hohe Gebühren verlangt werden, die vorab zu überweisen sind, sollten alle Alarmglocken schrillen. Grundsätzlich gilt, dass man immer skeptisch sein sollte, wenn ein plötzlicher Geldsegen im Raum steht, dessen Herkunft man sich beim besten Willen nicht erklären kann.

Hier ist es wichtig, der entsprechenden Quelle des „Wohltäters“ auch gezielt nachzugehen, bevor man auf die Geldforderungen eingeht. Eine gesunde Portion Misstrauen ist in solchen Fällen mit Sicherheit nicht schädlich.

  

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