Wohnungsdurchsuchungen wegen Betrugs- und Bankrottdelikten

LANDKREIS MILTENBERG. Wegen mehrerer Betrugs- und Bankrottdelikte, die sich über die letzten vier Jahre hinziehen, haben am Donnerstagmorgen zahlreiche Kriminalbeamte aus Aschaffenburg drei Wohnungen im Landkreis Miltenberg durchsucht. Dabei wurde einiges an Beweismaterial sichergestellt. Geführt werden die gemeinsamen Ermittlungen der Kripo und Staatsanwaltschaft Aschaffenburg gegen zwei Männer und eine Frau.

Interessanterweise hatte der mutmaßliche Haupttäter die Recherchen im Herbst des vergangenen Jahres selbst ins Rollen gebracht. Der 45-Jährige hatte im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Immobilie wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten bei der Kaufabwicklung Anzeige gegen die Verkäufer erstattet. Im Rahmen der dann eingeleiteten Ermittlungen kam nach und nach ans Tageslicht, dass der Beschuldigte trotz seiner Privatinsolvenz vor einigen Jahren mehrere Betriebe auf den Namen seiner Frau und den des Bruders gekauft hatte. Außerdem ließ er Renovierungsarbeiten mit einem Auftragsvolumen in fünfstelliger Höhe ausführen. Bezahlt hat der Mann in der Folge allerdings nicht.

Auch Kredite im sechsstelligen Bereich wurden nach den jetzt vorliegenden Erkenntnissen nicht bedient. Der Mann steht weiterhin im dringenden Verdacht, während seiner Privatinsolvenz Einnahmen im fünfstelligen Bereich verbucht, diese aber gegenüber dem Insolvenzverwalter verschwiegen zu haben. Insgesamt dürfte ein Schaden im sechsstelligen Bereich entstanden sein.

Nachdem sich im Rahmen der Recherchen durch die Kriminalpolizei Aschaffenburg das ganze Ausmaß des Schadens herausgestellt hatte, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom Amtsgericht Aschaffenburg ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Haupttäters, die der Frau und des jüngeren Bruders erlassen.

Kripobeamte aus Aschaffenburg standen am Donnerstagmorgen mit Unterstützung von Kollegen der Verkehrspolizei vor den Häusern der Beschuldigten. Auch ein Staatsanwalt aus Aschaffenburg war vor Ort. Die Durchsuchungsmaßnahmen führten dazu, dass zahlreiche Beweismittel sichergestellt wurden. Diese Unterlagen müssen jetzt noch ausgewertet werden. Die gemeinsamen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg und der Kriminalpolizei Aschaffenburg dauern an.

 

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