Kurz gelacht: Kind “verunreinigt Straße” mit Kreide – Behörde droht mit Strafe

+++ Kind “verunreinigt Straße” mit Kreide – Behörde droht mit Strafe +++

Eine Siebenjährige aus Neuruppin ist ins Visier des Ordnungsamtes geraten, weil sie mit bunter Spielkreide Parkbucht-Markierungen auf eine Spielstraße gemalt hatte. Das Mädchen hatte am Himmelfahrtstag mit bunter Kreide ein “P” und Markierungen für drei Parkbuchten auf der verkehrsberuhigten Straße vor dem elterlichen Wohnhaus gemalt; als Begrüßung für Besuch, der mit dem Auto anreiste. Das Ordnungsamt leitete folglich ein Bußgeldverfahren wegen “Verunreinigung der Fahrbahn” ein.

Schriftlich wurden die Eltern aufgefordert, die Malerei zu beseitigen. Andernfalls werde eine Firma auf Kosten der Familie damit beauftragt. Nun hat die Verwaltung der Stadt in Brandenburg das Bußgeldverfahren gegen die Eltern des Mädchens jedoch eingestellt. Die Kreidezeichnung ist inzwischen freilich längst nicht mehr zu sehen.

+++ Papagei in 30er-Zone geblitzt +++

Ein fliegender Papagei ist im pfälzischen Zweibrücken von der Polizei geblitzt worden. Der “rasende” Vogel wurde in einer Tempo-30-Zone mit 43 Stundenkilometern gemessen, wie die Polizei am Donnerstag berichtete. Zunächst hatten die beiden Beamten an der Kontrollstelle vor einem Rätsel gestanden. Die Messanlage löste aus, ohne dass ein Auto zu sehen war. Als die Ordnungshüter genauer hinschauten, entdeckten sie auf dem Blitzerfoto den flatternden Papageien. Die wildlebenden Halsbandsittiche haben sich in einem Park in Zweibrücken angesiedelt. Sie gehörten zum Stadtbild, erläuterte ein Polizeisprecher. Die Beamten nahmen den Vorfall mit Humor: “Von wem das fällige Verwarnungsgeld in Höhe von 15 Euro entrichtet wird, steht derzeit noch nicht fest”, schrieben sie in ihrer Mitteilung.

+++ Dreijähriger Autofahrer demoliert Fahrräder +++

In Niederbayern hat sich ein dreijähriger Junge als Autofahrer versucht und dabei eine Reihe von Fahrrädern platt gemacht. Die 19 und 20 Jahre alten Eltern waren am Dienstagnachmittag zu einem Fahrradgeschäft in Pfarrkirchen gefahren, hatten ihren Wagen geparkt, den Sohn auf dem Rücksitz gelassen und waren ausgestiegen.

Der neugierige Junge erkannte nach Angaben der Polizei, dass der Vater den Schlüssel stecken gelassen hatte und kletterte auf den Fahrersitz. Er drehte den Zündschlüssel und startete den Motor. Das Auto stotterte drei Meter nach vorn und demolierte die zehn vor dem Laden stehenden Kundenfahrräder. Der Schaden summiert sich auf fast 7000 Euro.

+++ Fahrer verliert Leichenwagen “samt Inhalt” in München +++

Wer kennt das nicht: Man hat ein bisschen Stress, ist froh, wenn man einen Parkplatz findet, geht los – und weiß nachher nicht mehr, wo das eigene Auto steht. Ähnliches ist nun ausgerechnet dem Fahrer eines Bestattungsunternehmens passiert. Dessen polnischer Leichenwagen mit einer toten Frau an Bord war seit Sonntag in München vermisst worden. Von einem Diebstahl sei aber keine Rede, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Die Ermittler gehen vielmehr davon aus, dass der Fahrer einfach nicht mehr wusste, wo er das Auto “samt Inhalt” abgestellt hatte. Der Mann sollte die Leiche von Italien nach Polen bringen. Am Sonntag wollte er in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofs eine Pause machen und stellte das Fahrzeug ab, konnte aber später den Parkplatz nicht mehr finden.

Ratlos wandte sich der Fahrer an die polnische Bestattungsfirma, die schließlich die Polizei alarmierte. Am Montag wurde das Gefährt dann unbeschädigt gefunden. Passanten entdeckten das schwarze Fahrzeug mit den weißen Gardinen in einer Straße in der Nähe der Isar. Der Fahrer selbst war laut Polizei “eher unkooperativ”. Eine strafbare Handlung des Mannes liege nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht vor.

+++ Mann zerstört Statue beim Versuch, ein Selfie zu machen+++

Die gute Nachricht: Wer beim Selfie-machen irgendeinen Bockmist verzapft, ist in der Regel durch seine Versicherung geschützt. Und es gibt viele Arten, Unfälle zu verursachen: In Russland fanden Anfang 2015 zwei Männer eine Handgranate. Als sie sich mit dem Ding ablichten wollten, explodierte es. Ganz so drastisch ist ein Zwischenfall in Lissabon vor einigen Tagen zum Glück nicht geendet.

Am berühmten Bahnhof Rossio wollte sich ein 24-Jähriger mit der Statue von König Sebastian (1554 bis 1578) ablichten, wie die Polizei der Stadt berichtet. Der junge Mann schickte sich also an auf den Sockel in etwa zwei Meter Höhe gelangen. Was ihm leider misslang: Beim dem Versuch riss er die Figur in die Tiefe. Das Denkmal, das dort seit 126 Jahren unbefestigt überdauert hatte, zersprang in dutzende Teile. Der Selfie-Depp floh zunächst, wurde aber später geschnappt, die Statue muss nun aufwändig zusammengeflickt werden.

+++ Auf Rollatoren holen Senioren gestohlenen Maibaum zurück +++

Die Bewohner eines Seniorenwohnheims in Österreich haben ihren gestohlenen Maibaum zurückerobert – und auf Rollatoren nach Hause gefahren. Ein YouTube-Video mit Bildern der Aktion ist bis zum Donnerstag mehr als 42.000 Mal aufgerufen worden.

Der Maibaum-Diebstahl in der Gemeinde Mehrnbach hat laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA Tradition: Jedes Jahr schenkt ein Landwirt demnach den Senioren einen Stamm, den sie in mühevoller Handarbeit schmücken und aufstellen. Doch ebenso alljährlich komme eine Stammtischrunde aus einem rund 300 Meter entfernten Wirtshaus und stehle den Baum. So auch in der Nacht zum vergangenen Sonntag. “Heuer beschlossen die Senioren aber: Es reicht, das lassen wir uns nicht mehr gefallen”, sagte der stellvertretende Heimleiter Christoph Koller. Sechs Heimbewohner rückten unterstützt von Betreuern und Heimleitung aus und stahlen den zehn Meter langen Baum zurück. Künftig wollen die Senioren ihren Maibaum besser bewachen.

+++ Junge stiehlt Polizeiwagen +++

Ein Teenager hat einen Streifenwagen der Polizei in Düsseldorf gestohlen. Das Fahrzeug sei aus der Tiefgarage einer Werkstatt entwendet worden, wo es gewartet worden sei, berichtet die Polizei. Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen einen schmächtigen, sehr jungen Fahrer am Steuer des Autos. Zeugen hatten zuvor einen etwa 12- bis 14-Jährigen in der Garage herumlungern sehen. Der Einsatzwagen tauchte schließlich unversehrt 17 Kilometer entfernt auf einem Parkplatz in Meerbusch auf. Er wird nun auf Spuren untersucht.

+++ Polizei nimmt Türsteher-Henne fest +++

Eine garstige Henne hat haarschneide-willige Kunden von einem Friseurbesuch in Bayern abgehalten. Wie eine Türsteherin habe sich das Tier vor dem Eingang eines Friseursalons in Kitzingen in Stellung gebracht, teilte die Polizei mit. Die Henne verhielt sich demnach derart aggressiv, dass sich am Dienstag keiner der Kunden an ihr vorbeitraute. Erst die Ordnungshüter sorgten wieder für Zutritt: Polizisten lockten das Tier mit Brotkrumen von der Tür weg und “nahmen es fest”. Nun suchen sie nach dem Besitzer der Henne – wer das ist, ist nämlich unklar.Henne Kitzingen

+++ Polizei stoppt mit kompletter Couchgarnitur beladenes Auto +++

In Duisburg hat ein Mann eine komplette Couchgarnitur in seinem Auto transportiert. Mehrere große, zusammengebaute Möbelstücke hatte der Mann in und auf seinen Mittelklasse-Wagen gepackt. Die Polizei zeigte sich wenig beeindruckt von dieser Fertigkeit. Sie stoppte das vollbeladene Auto, da die Möbelstücke weit herausragten. Ausreichend gesichert seien die Sofas auch nicht gewesen, wie die Beamten monierten. Weiterfahren durfte der Mann so jedenfalls nicht. Er muss nun mit einer Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit rechnen.Couchgarnitur

+++ Polizist rammt betrunken 51 Autos +++

Ein tschechischer Polizeibeamter hat seiner Uniform wenig Ehre erwiesen: Mit seinem privaten Geländewagen rammte er im Prager Stadtzentrum 51 geparkte Autos – und floh anschließend in seinem stark zerbeulten Fahrzeug. Das teilte eine Polizeisprecherin am Mittwoch mit. Nachdem Passanten Alarm geschlagen hatten, konnte demnach eine Streife die Amokfahrt des Kollegen stoppen. Dieser habe sich geweigert zu “pusten”. Ärzte hätten später mehr als ein Promille Blutalkohol festgestellt. Die Polizei versucht nun, die Besitzer aller 51 beschädigten Autos ausfindig zu machen. Der Schaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf mehr als 100.000 Euro belaufen.

+++ Vermeintlicher Pannenhelfer stiehlt Auto – und verrät sich +++

Von wegen hilfsbereit: Ein vermeintlicher Pannenhelfer hat einem 20-Jährigen in Bremen das Auto geklaut. Der Dieb hatte dem jungen Mann zuerst geholfen, den stehengebliebenen Wagen anzuschieben. Als das nicht klappte, wechselt er auf den Fahrersitz. Der 20-Jährige schob an. Da sprang der Wagen plötzlich an. “Der nette Helfer legte daraufhin einen Gang ein und fuhr, sehr zum Erstaunen des 20-Jährigen, auf und davon”, hieß es im Polizeibericht vom Dienstag. Dumm nur, dass er seinen Rucksack stehen ließ. Damit konnte ihn die Polizei am Montagabend identifizieren: Wenige Stunden zuvor hatten eben jene Einsatzkräfte den 36-Jährigen bei einem Ladendiebstahl erwischt. Die Polizei fahndet jetzt nach Mann und Auto.

+++ Mann zweimal binnen 15 Stunden mit mit mehr als zwei Promille erwischt +++

Sein Durst war offenbar zu groß: Im Raum Flensburg ist ein 33-Jähriger am Wochenende gleich zweimal mit Alkohol am Steuer erwischt worden. Wie die zuständige Polizeidirektion berichtet, war der Mann aufmerksamen Verkehrsteilnehmern erstmals am frühen Samstagmorgen aufgefallen, weil er seinen schwarzen Mitsubishi in Schlangenlinie über die Straße bewegte. Eine Streife spürte den aus Flensburg stammenden Fahrer wenig später auf und kontrollierte ihn. Weil der Alkoholtest einen Wert von mehr als zwei Promille ergab, nahmen ihm die Beamten den Führerschein ab und ordneten zudem eine Blutprobe an.

Dass ihn die Maßnahme aber offenbar kalt gelassen hatte, bewies der Ertappte schon nachmittags darauf. Gegen 16.50 Uhr, und damit gerade einmal etwas mehr als 15 Stunden nach der ersten Alkoholtour, ging er der Polizei erneut ins Netz. Weil er auch dieses Mal eine auffällige Fahrweise an den Tag legte, führten die Beamten erneut einen Alkoholtest durch. Ergebnis: Wieder war der Mann mit mehr als zwei Promille unterwegs. Weil sie ihm den Führerschein aufgrund der ersten Aktion nicht noch einmal abnehmen konnten, entschlossen sich die Polizisten zu einer vermeintlich sichereren Maßnahme: Sie übergaben den Fahrzeugschlüssel kurzerhand der Ehefrau des Trunkenbolds.

Der Täter selbst muss sich jetzt wegen zwei Trunkenheitsfahrten und Fahrens ohne Führerschein verantworten. 

+++ Werbeslogan geht nach hinten los +++

Nach heftigem Internet-Spott hat der US-Bundesstaat Rhode Island seinen neuen Werbeslogan zurückgezogen. Im Rahmen einer millionenschweren Marketing-Offensive hatte der Designer Milton Glaser, Erfinder des “I love New York”-Logos, für den kleinsten Bundesstaat der USA den Spruch “Rhode Island: Cooler and Warmer” erdacht, wie die “New York Times” berichtet.

Kommentatoren im Internet zeigten sich jedoch verwirrt und verglichen den Spruch mit dem Filmtitel “Dumm und Dümmer”.

Außerdem stellte sich heraus, dass eine Szene des zur Marketing-Kampagne gehörenden Werbevideos in Island gedreht worden war und einige Restaurants auf der Webseite der Kampagne im Nachbarstaat Massachusetts liegen. Daraufhin trat die Chefin der Tourismusbehörde von Rhode Island zurück und Gouverneurin Gina Raimondo kassierte den Werbespruch wieder ein.

“Die Menschen sind total verrückt geworden, weil sie es nicht verstanden haben”, verteidigte sich Designer Glaser gegenüber der “New York Times”. “Wenn man die Kampagne über Wochen ausgerollt hätte, wäre es besser gelaufen. Aber ohne eine wirkliche Vorstellung und mit so vielen Fehlern, ist alles in Negativität untergegangen.”

+++ Mann vergisst 100.000 Euro auf Autodach +++

Ein 56-jähriger Mann aus Hildesheim hat nach eigenen Angaben einen mit 100.000 Euro gefüllten Briefumschlag auf seinem Autodach vergessen und vermutlich während der Fahrt verloren. Wie die Polizei in der niedersächsischen Stadt am Donnerstag mitteilte, ereignete sich der Fall bereits am 22. März. Bislang fehlt von dem Geld jede Spur.

Wie die Beamten unter Berufung auf die Aussagen des Mannes weiter erklärten, hatte er das Geld nach und nach von der Bank geholt, weil er es lieber zu Hause verwahren wollte. Dann aber änderte er seine Meinung und wollte die gesamte Summe im Umschlag auf einmal zurück zu seinem Kreditinstitut bringen. Auf dem Weg dorthin lud er demnach allerdings auch Tüten in den Kofferraum seines Autos, wobei er den Umschlag auf dem Dach vergaß.

Nachdem er den Verlust bemerkte, startete der Betroffene selbst eine Suchaktion und rief die Polizei, die sich nach eigenen Angaben auch selbst an der Aktion beteiligte. Später schaltetet der Mann privat eine Kleinanzeige, in der er dem Finder eine hohe Belohnung versprach. Auch diese Maßnahme führte allerdings nicht zum Erfolg. Niemand meldete sich.

Durch die Veröffentlichung des Falls erhoffen sich die Beamten nun doch noch Hinweise auf den Verbleib des Gelds. Möglicherweise habe jemand den Umschlag gefunden, zögere bislang aber mit der Rückgabe, erklärten sie. Zugleich zogen sie aber auch eine andere, weniger ehrenwerte Möglichkeit in Betracht: Sie baten um Hinweise auf Menschen, die in ihrem privaten Umfeld plötzlich durch den Besitz eines hohen Bargeldbetrags auffielen.

+++ Würstchen-Streit löst Polizeieinsatz bei Daimler-Hauptversammlung aus +++

Der Streit zweier Aktionäre um Würstchen am Buffet hat bei der Hauptversammlung des Autobauers Daimler einen Polizeieinsatz ausgelöst. “Wir haben die Polizei gerufen, um zu schlichten”, sagte Aufsichtsratschef Manfred Bischoff während der Beantwortung von Aktionärs-Fragen. Daimler hatte für die rund 5500 anwesenden Aktionäre in Berlin einer Sprecherin zufolge 12.500 Würstchen aufgetischt.

Einer Sprecherin zufolge hatte ein Aktionär mehrfach Würstchen vom Buffet zum Mitnehmen eingepackt. Eine andere Aktionärin habe ihn darauf angesprochen, was zu einem verbalen Schlagabtausch geführt habe. Um die Lage zu entspannen, habe man die Polizei gerufen. Die Aktionärin habe eine Anzeige wegen Beleidigung erstattet. Aufsichtsratschef Bischoff dachte nun laut über Konsequenzen nach: “Entweder wir brauchen mehr Würstchen oder wir schaffen die Würstchen ganz ab.”

+++ Sprengstoffkommando rückt wegen Penisring an +++

Ein Sexspielzeug hat in Halberstadt in Sachsen-Anhalt Sprengstoffspezialisten der Polizei auf den Plan gerufen. Die Mitarbeiterin einer Spielothek hatte die Beamten gerufen, weil es aus einem Mülleimer tickte und summte, wie die Polizei in der Nacht zum Mittwoch mitteilte. Aus Sorge vor einem Sprengsatz evakuierte die Polizei die Spielothek sowie umliegende Geschäfte, brachte etwa 90 Menschen in Sicherheit und sperrte eine Straße. Experten des Landeskriminalamts untersuchten den Mülleimer und entdeckten einen vibrierenden Penisring. Wer das Sexspielzeug in dem Mülleimer entsorgt hatte, ist bislang unklar.

+++ Über Stock und Stein – Pizzabote verirrt sich in die Walachei+++

Eigentlich wollte ein Pizzabote aus Ludwigshafen nur seine Lieferung ins nahe Frankenthal bringen, doch was er dann erlebte, glich einer Odyssee. Kurz vor dem Ziel musste der 22-Jährige am Sonntagabend stoppen, weil die Bundesstraße wegen einer Fahrbahnsanierung gesperrt war. Er habe sich dann an den Lichtern orientieren wollen und sei auf einem Feldweg weitergefahren, sagte ein Polizeisprecher. Doch dann blieb der Wagen im Matsch stecken. Weil der Akku seines Handys leer war, konnte der Mann keine Hilfe rufen. Also machte er sich mit der Pizza zu Fuß auf den Weg. “Allerdings verlief er sich und irrte auf den Feldern umher”, berichtete die Polizei. Schließlich erreichte er den nahen Frankenthaler Stadtteil Studernheim, wo er an einer unbesetzten Tankstelle über einen Notrufknopf einen Sicherheitsdienst alarmiere, der die Polizei verständigte. Da die Pizza kalt und die Bergung seines Fahrzeuges zu dieser Zeit nicht möglich war, wurde der am Boden zerstörte Pizzabote zu seinem Chef gebracht.

+++ “Ghostbusters”-Fans touren als Geisterjäger durch Deutschland +++

Mitten in der niedersächsischen Provinz haben fünf Männer den deutschlandweit wohl bekanntesten “Ghostbusters”-Fanclub gegründet. Ein Jahr lang haben Thomas Nelson und seine Freunde Geisterjäger-Requisiten, Waffen und Instrumente nachgebaut. Der gelernte Einzelhandelskaufmann aus dem niedersächsischen Schellerten bei Hildesheim ist ein Hardcore-Fan der “Ghostbusters”-Filme. Zusammen mit seinen Freunden tourt er nun als “Ghostbusters Niedersachsen” durch die Republik. Die Truppe tritt in selbst hergestellten Kostümen unter anderem bei Wohltätigkeitsveranstaltungen und Comic-Conventions auf. Im “Ghostbusters”-Film des Regisseurs Ivan Reitman gingen Dan Aykroyd, Bill Murray und Harold Ramis zum ersten Mal 1984 auf Geisterjagd.

+++ Mann verliert Führerschein, weil er sein Audio-Kabel wiederhaben will +++

Weil er nicht akzeptieren wollte, dass ihm die Polizei wegen einer Ruhestörung das Kabel seiner Musikanlage abgeknöpft hatte, wird ein 35-Jähriger künftig vermutlich längere Zeit auf sein Auto verzichten müssen. Wie die Polizei Flensburg berichtet, hatte sich eine Nachbarin des Mannes am frühen Mittwoch gegen 0.30 Uhr über extremen Lärm beschwert. Die Beamten fuhren daraufhin zur Wohnung des “Musikliebhabers” und forderten ihn auf, die Lautstärke zu reduzieren. Diese Bitte nahm der 35-Jährige aber offenbar nicht sonderlich ernst, so dass die Polizisten nur wenig später erneut anrücken mussten. Um weitere Ruhestörungen zu verhindern, nahmen sie kurzerhand ein Lautsprecherkabel der Stereoanlage an sich.

Einsatz erledigt – könnte man meinen. Denn anstatt die Maßnahme der Polizisten zu akzeptieren, machte sich der Ruhestörer gegen 2 Uhr auf Weg zur Wache, um sein Kabel wieder abzuholen. Dort angekommen, fiel den Beamten nicht nur die deutliche Fahne des 35-Jährigen auf. Auch hatte er sein Auto mittig in der Einfahrt des Besucherparkplatzes geparkt. Die Polizisten fackelten nicht lange und führten sogleich einen Atemalkoholtest durch, der einen stattlichen Wert von 2,14 Promille ergab. Damit aber noch nicht genug: Weil die Beamten zudem frische Unfallspuren am Fahrzeug entdeckten, machten sie sich in der näheren Umgebung auf die Suche nach beschädigten Autos – und wurden fündig. Offenbar hatte der 35-Jährige auf dem Weg zur Wache gleich zwei Unfälle verursacht.

Der Führerschein des 35-jährigen wurde daraufhin beschlagnahmt, das schlecht geparkte Fahrzeug abgeschleppt. Den Fahrer erwartet selbst nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund von Alkohol und wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort. 

+++ Frau wählt wegen falschem Pizza-Belag den Notruf +++

Wegen einer falsch belegten Pizza hat eine Frau im US-Bundesstaat Connecticut den Notruf der Polizei verständigt. “Die wollen mir mein Geld nicht zurückgeben, tun Sie irgendwas”, sagte die Frau nach einem Bericht des Senders NBC. Der Telefonist der Polizei: ”Wissen Sie, der Notruf 911, der ist für lebensbedrohliche Notfälle.” Anruferin: “Ok, und können Sie dann die Pizzeria anrufen oder irgendwas anderes machen?” Polizei: ”Das ist keine Angelegenheit der Polizei, Sie müssten das direkt mit dem Laden klären.” Anruferin: Aber ob die Polizei nicht vielleicht doch direkt dort anrufen könne?

Die Frau hatte angeblich eine kleine Pizza bestellt, je zur Hälfte mit Schinken und Käse belegt. Doch der Pizzeria unterlief bei der Von dieser Pizza verspeiste die Frau erst die Hälfte, entschied sich dann aber doch, sich in der Pizzeria zu beschweren. Vergebens. Also der Notruf. Der Frau wurde sogar noch angeboten, einen Polizisten vorbeizuschicken, wohl damit sie ja nicht wütend und alleine in die Pizzeria gehe. Das lehnte sie allerdings ab.

+++ Mann wird wegen eines Döners aus Bus getragen+++

Die Berliner Polizei hat einen Mann gewaltsam aus einem Bus getragen, weil dieser sich nicht von seinem Abendessen trennen wollte. Der 57-Jährige stieg mit einem Döner ein, obwohl ihm der Busfahrer dies verboten hatte. An der nächsten Haltestelle forderte der Busfahrer den Mann dann zum Aussteigen auf. Der 57-Jährige weigerte sich und versuchte daraufhin, den Busfahrer zu schlagen. Dieser rief die Polizei. Auch die Beamten konnten den Fahrgast nicht zum Verlassen des Busses bewegen – dann wurde er auf die Straße getragen.

+++ Frau will Friseur wegen Frisur erschießen +++

Weil sie mit ihrer neuen Haarpracht mehr als unzufrieden war, hat eine Frau in San Diego versucht, ihren Friseur zu erschießen. Die 29-jährige Kundin habe nach dem Haarschnitt empört den Salon im kalifornischen San Diego verlassen und sei mit einer Waffe wieder zurückgekehrt, teilte die Polizei mit. Drei Mal habe sie mit der geladenen Pistole auf den Friseur gezielt und abgedrückt, die Waffe habe aber jedes Mal blockiert. Der Friseur und ein anderer Anwesender im Salon hätten die Frau schließlich überwältigt und festgehalten, bis die Polizei eingetroffen sei. Ihr droht nun ein Verfahren wegen versuchten Mordes 

+++ Ziege in Indien festgenommen +++

Festnahme mit Strick statt Handschellen: Eine Ziege ist in Indien wegen unerlaubten Grasens im Garten eines Richters in Gewahrsam genommen worden. Das weibliche Tier sei nach einer Nacht bei der Polizei von einem Gericht auf Kaution freigelassen worden, sagte der örtliche Polizist Rajendra Srivastava am Dienstag im zentralindischen Chhattisgarh.

Die Ziege blieb nicht die einzige Tatverdächtige in dem Fall. “Wir haben später den Besitzer der Ziege (…) herbeigerufen und gegen beide Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung erstattet”, sagte Srivastava der Nachrichtenagentur dpa. Demnach ist die Ziege eine Wiederholungstäterin – sie sprang schon mehrfach über den Gartenzaun und fraß dann Gras und Gemüse des Richters.

+++ Erfurt: Sexstöhnen klingt wie Sägearbeiten +++

Ein Paar in Erfurt hat wegen seines lauten Liebesspiels Besuch von der Polizei bekommen. Die Geräusche hätten auf die Nachbarn wie Sägearbeiten im Keller gewirkt, teilte die Polizei mit. Die Anwohner hatten die Beamten in der Nacht zum Montag alarmiert. “Nach intensiver Prüfung konnte die Quelle des Lärms ausfindig gemacht werden”, teilte die Polizei mit. Beim Sex sei das Bett des Paares immer wieder an die Wand gestoßen und habe die Geräusche verursacht. Nach dem Polizeibesuch sei das Bett ein Stück von der Wand gerückt worden. “Der Rest der Nacht verlief leise”, hieß es.

+++ Rathenow: Baby vertreibt Autodieb +++

Ein Dieb hat im brandenburgischen Rathenow ein Auto mit einem Säugling gestohlen. Als der Täter kurz darauf das Baby an Bord bemerkte, ließ er das Fahrzeug nach 200 Metern stehen und machte sich davon. “Die 27-jährige Fahrerin hatte das Auto mit laufendem Motor und ihrem vier Monate alten Kind darin abgestellt und nur kurz aus den Augen gelassen”, berichtete die Polizei am Freitag. Während die Frau nach der Tat am Donnerstagabend sofort die Polizei verständigte, nahm jemand aus ihrer Familie die Verfolgung auf. Rasch fand er das abgestellte Auto. Vom Täter fehlte jede Spur.

+++ Bremen: Mann steckt kopfüber in Elektroschrott-Container +++

Weil zwei Beine aus einem Müllcontainer ragten, ist eine Bremer Polizeistreife stutzig geworden. Ein Gewaltverbrechen konnten die Beamten schnell ausschließen – die Beine bewegten sich. Stattdessen wühlte ein Mann kopfüber in einem Elektroschrott-Container. Die Polizisten hielten ihn für einen Dieb, den sie in flagranti erwischt hatten und machten ein Beweisfoto. Dann zogen sie den Mann heraus und befragten ihn zu der akrobatischen Einlage.

Der 52-Jährige habe nichts stehlen, sondern sein Laptopkabel wiederhaben wollen, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Demnach hatte der Mann am Mittwoch Elektroschrott in den Container geworfen, dabei war ihm das Kabel mit hineingefallen. Also habe er sich durch die Klappe gezwängt und das Kabel wieder herausgefischt.

+++ Polizistenpaar stellt Einbrecher in eigener Wohnung +++

Einbrecher haben sich in Dortmund ausgerechnet die Wohnung eines Polizistenpaars ausgesucht. Als das Paar am Sonntagabend in seine Wohnung kam, ertappte es die Kriminellen auf frischer Tat. Beim Aufschließen hätten die beiden Geräusche gehört, teilte die Polizei am Montagabend mit.

Die drei Einbrecher flohen durch das Schlafzimmerfenster in den Garten. Während der 31-jährige Polizist die Verfolgung aufnahm, rannte seine 29 Jahre alte Partnerin zum Hauseingang, um die Einbrecher dort abzufangen. Einen Verdächtigen konnten sie stellen und festhalten, ein weiterer wurde bei der anschließenden Fahndung festgenommen. Die Ermittlungen zu dem dritten Täter laufen noch.

+++ Polizei zwingt Schmuckdieb, mehr als 40 Bananen zu essen +++

Die Polizei im indischen Mumbai hat einen Mann gezwungen, mehr als 40 Bananen auf einmal zu verzehren, um an eine von ihm verschlungene Goldkette heranzukommen. Wie der ranghohe Polizeibeamte Shankar Dhanavade sagte, bestritt der Dieb, vor einigen Tagen einer Frau auf der Straße in Mumbai die Kette gestohlen zu haben. Auf einer Röntgenaufnahme des Mannes war die Beute jedoch zu sehen – in dessen Magen.

Ein Arzt schlug einen Einlauf vor – das war der Polizei aber zu teuer. Stattdessen entschied sie sich dazu, dem Missetäter die Bananen zu verabreichen. Mithilfe der abführenden Wirkung der Früchte erhielten die Polizisten das Schmuckstück auf natürlichem Wege zurück. Damit war erwiesen, dass der Mann die Kette bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei flugs heruntergeschluckt hatte.

+++ Astronaut verwählt sich: ”Hallo, ist dort Planet Erde?” +++

Eigentlich hatte er nur aus dem All zu Hause anrufen und seiner Familie “Frohe Weihnachten” wünschen wollen. Doch der britische Astronaut Tim Peake wählte versehentlich eine falsche Nummer – und fragte eine völlig fremde Frau am anderen Ende der Leitung: “Hallo, ist dort Planet Erde?” Der 43-Jährige machte seinen Fehler selbst öffentlich: “Ich möchte mich bei der Dame entschuldigen, bei der ich gerade angerufen habe”, schrieb der 43-Jährige im Internetkurznachrichtendienst Twitter. “Es war kein Scherzanruf – nur eine falsche Nummer.” Peake ist der erste Brite an Bord der Internationalen Raumstation ISS. Er war Mitte Dezember ins All gestartet und soll sechs Monate auf der ISS bleiben.

+++ Ayran grundlos beleidigen kann teuer werden +++

Wegen eines Werbespots mit abfälligen Bemerkungen über das türkische Nationalgetränk Ayran ist ein staatliches Tee-Unternehmen in der Türkei zu einer saftigen Geldstrafe verdonnert worden. In dem Fernsehspot für den Eistee “Didi” der Firma Caykur wird gesungen: “Ich habe Ayran getrunken, das hat mich einschlafen lassen.” Das Handelsministerium verdonnerte daher die Firma Caykur zu einer Geldstrafe von umgerechnet 70.250 Euro, weil das Joghurtgetränk “Ayran grundlos beleidigt” worden sei, wie die Zeitung “Hürriyet” berichtete. Auch werde den Konsumenten die “schlechte Botschaft” vermittelt, dass sie weniger davon trinken sollten. Das Joghurtgetränk war im Jahr 2013 von dem islamisch-konservativen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in den Rang eines “Nationalgetränks” erhoben worden. Erdogan will, dass die Türken mehr Ayran trinken und dafür weniger Raki, ein Schnaps mit Anis-Aroma.

+++ Blut tropft vom Balkon – Polizei rückt wegen eines Koteletts an +++

Nach einer wahren Schauergeschichte hörte sich zunächst an, was ein Mann aus dem hessischen Nidda zu berichten hatte Weil Blut auf seinen Balkon tropfte, hatte er die Polizei gerufen. Die Beamten konnten aber rasch ein Verbrechen ausschließen. Was da tropfte, war kein menschliches, sondern tierisches Blut, teilte die Polizei Friedberg mit. Eine Familie hatte ihre rohen Koteletts auf einem darüberliegenden Balkon zum Lufttrocknen aufgehängt. Die Polizisten rieten den Nachbarn, beim nächsten Mal etwas unterzulegen, damit nicht wieder Blut nach unten tropft.

+++ Die Nachwirkungen von Halloween? +++

Mama Sharain-Jackson Jacobs war schnell genug mit der Kamera, um ausgerechnet den Moment zu erwischen, in dem ihre kleine Tochter Kiya das erste Mal bewusst ihren Schatten sieht. Nein, Kiya hat gestern nicht zu viele Halloween-Monster getroffen. Tatsächlich war es ein Tag im September, als Kiyas Mutter sie fragte, ob sie nicht langsam ins Bett wolle, als Kiya den verhängnisvollen Blick hinter sich warf – und kurz darauf zum Social-Media-Hit wurde.

+++ Wenn der Einbrecher selber die 110 wählt +++

Ein Einbrecher hat sich in hilfloser Lage zerknirscht an die Polizei in Bonn gewendet. Der Mann war in ein Haus eingedrungen und hatte sich schon Beute zur Seite gelegt, wie die Polizei mitteilte. Als er dann noch einen Abstellraum durchsuchte, schlug hinter ihm die Tür zu – und ließ sich wegen eines Defektes nicht mehr öffnen. Vertrauensvoll telefonierte der wegen Eigentumsdelikten polizeibekannte Mann die Beamten herbei. Die befreiten ihn aus der Kammer, protokollierten seine Tat und setzten ihn dann auf freien Fuß.

+++ Milch macht lodernde Brände müde +++

Mit Kuhmilch hat der Fahrer eines Milchtankwagens in Niedersachsen einen Brand an der Hinterachse seines Lastwagens gelöscht. Der 41-Jährige war in Hesepe bei Bramsche im Landkreis Osnabrück unterwegs, als es an der Hinterachse zu qualmen begann. Kurz darauf brannte die Achse und ein Reifen platzte. Der Fahrer stoppte, zapfte vier Eimer Milch aus dem Tank des Lasters und löschte damit das Feuer. Die Feuerwehr musste nur noch beim weiteren Herunterkühlen der Achse helfen. Der Rest der rund 24 Tonnen Milch im Tank wurden schließlich in einen anderen Lastwagen umgepumpt, so dass sich die sogenannte Liftachse mit dem geplatzten Reifen ganz einfach anheben ließ und der Milchtankwagen seine Fahrt fortsetzen konnte.

+++Einbrecherin schlägt sich Nase blutig und wählt den Notruf+++

Eine gescheiterte Einbrecherin hat in Brühl bei Köln den Notruf gewählt, weil sie sich beim Aufbrechen eines Fensters verletzt hatte. Die 48-Jährige saß stark betrunken und blutend auf einem Bett im aufgebrochenen Haus, als die Rettungskräfte eintrafen, wie ein Polizeisprecher am Freitag berichtete. Beim Eindrücken des Fensters war sie am Donnerstagabend abgerutscht und mit der Nase auf der Fensterbank aufgeschlagen. Das Nasenbluten entsetzte die nicht vorbestrafte Kölnerin so sehr, dass sie den Notruf 112 der Feuerwehr wählte.

+++ Motorradfahrer wollte wohl schnell zum “Idiotentest” +++

Weil er es offenbar besonders eilig hatte, seine Strafpunkte für Verkehrsvergehen erlassen zu bekommen, ist ein Motorradfahrer mit 202 Stundenkilometern zum so genannten Idiotentest gerast. Der 39-Jährige wurde am Freitag in der südfranzösischen Region Tarn gestoppt, wie die Polizei mitteilte. Auf der Strecke waren bis zu 90 km/h erlaubt. Das Motorrad wurde behördlich stillgelegt, der Mann muss sich im November vor Gericht verantworten, die Löschung der Strafpunkte kann er wohl erst einmal vergessen.

+++ Anwohnerin genervt von Polizei-Party +++

Jeder dürfte es schon einmal erlebt haben: Bei einer Party klingelt es auf einmal, die Polizei steht vor der Tür, den Nachbarn ist es zu laut. Meist wird die Musik etwas leiser gedreht und der Abend geht feuchtfröhlich weiter. In Dortmund hat sich das ganze nun einmal etwas anders zugetragen: Es waren offenbar die Beamten selbst, die für Ruhestörung sorgten. Wie die “Ruhr Nachrichten” berichten, fand im Polizeipräsidium eine wilde Party statt – die eine Anwohnerin fast zum Verzweifeln brachte. Demnach rief sie mehrmals im Präsidium an und beschwerte sich, wurde jedoch stets abgewimmelt. Was es mit dem Lärm genau auf sich hatte, ist noch nicht geklärt. Von der Zeitung mit den Vorwürfen konfrontiert, hieß es von der Polizei nur, man nehme die Sache “in jedem Fall ernst”.

+++ Imbissbesitzer schlägt Räuber mit heißem Tee in die Flucht +++

Mit einer Teekanne hat ein Imbissbesitzer in Berlin zwei Räuber in die Flucht geschlagen. Die Männer betraten am Montagabend den Imbiss in Reinickendorf und bedrohten den 50-Jährigen mit einer Schusswaffe, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Statt den Räubern Geld zu geben, warf der Überfallene die Kanne mit heißem Tee auf den Mann mit der Schusswaffe und traf ihn auch. Dann löste sich zwar ein Schuss, verletzte wurde aber niemand. Die beiden Unbekannten flüchteten ohne Beute.

+++ Wegen Gewinnspiel: Einbrecher öffnen Hunderte Biere in Getränkemarkt +++

Unbekannte Einbrecher haben in einem Getränkemarkt in Mülheim an der Ruhr weit über 1000 Bierflaschen auf der Suche nach einem verborgenen Gewinn geöffnet. Die Flaschen eines bestimmten Bierherstellers seien am Wochenende offenbar nur deshalb geöffnet worden, um an die im Deckel der Kronkorken befestigten Lose zu gelangen, teilte die Polizei mit. Dutzende Kronkorken, die sich als Nieten herausstellten, ließen die Einbrecher auf dem Boden des Marktes zurück. Das Bier selbst rührten sie nicht an.

+++ Stromausfall: Norddeutsche rufen Polizei, weil sie keinen Kaffee kochen können +++

Rund 100 000 Menschen in Flensburg und Umgebung haben am Sonntagmorgen nach Polizeiangaben bis zu drei Stunden lang keinen Strom gehabt. Viele wählten deshalb den Notruf. Es hätten vor allem Menschen angerufen um mitzuteilen, dass ihre Kaffeemaschine nicht funktioniere. “Dadurch hingen wirklich wichtige Notfälle aber in der Warteschleife fest. Das war extrem ärgerlich”, sagte ein Polizeisprecher. Nach dem Austausch eines defekten Kabels hätten ganz Flensburg, Harrislee und Glücksburg wieder Strom gehabt.

+++ Wildpinkler machen Westküsten-Laternen weich +++

Menschen und Tiere, die an Masten aller Art pinkeln, gibt es überall, aber in San Francisco wäre die Unart einem Autofahrer beinahe zum Verhängnis geworden: An der Ecke Pine- und Taylerstreet im Stadtteil Nob Hill stürzte plötzlich ein Laternenpfahl um und verfehlte den Fahrer nur knapp. Grund für das Einknicken war offenbar ein Metallfuß, der durch die ständige Bewässerung mit Urin verrostet war, wie der “San Francisco Chronicle” berichtet. Es war bereits der vierte Mast in zwei Jahren, der “umgepinkelt” wurde. Ein Sprecher der Stadt appellierte an die Menschen, doch bitte ein richtiges Klo aufzusuchen oder sich zumindest “an Hydranten zu entleeren, weil die aus stabileren Gusseisen sind”, so das Blatt weiter.

+++ Shetland-Pony reist im Kofferraum mit +++

Bei der Kontrolle eines Kleinwagens haben überraschte Polizisten im nordrhein-westfälischen Bad Oeynhausen ein Shetland-Pony entdeckt. Die Fahrerin des Fiat Panda war mit dem Tier auf der Fahrt von Bad Bentheim in Niedersachsen in Richtung Tschechien, wie die Polizei mitteilte. Da die Beamten den Pferdetransport im Kofferraum wenig artgerecht fanden, durfte die Frau nur bis zur Polizeiwache weiterfahren. Dort wurde das Pony ins Freie gelassen und mit Wasser versorgt. Der Besitzer des Pferdes, der der Frau mit einem geeignetem Pferdeanhänger entgegengefahren war, übernahm das Tier schließlich in Bad Oeynhausen.Kurz gelacht Pony

+++ Randalierende Kinderbande richtet Chaos in Kindergarten an +++

Umgestürzte Regale, zerschmetterte Fensterscheiben, Schmierereien auf den Wänden: Eine randalierende Kinderbande hat in einem Kindergarten in einer Gemeinde bei Paris ein ziemliches Chaos angerichtet. Es sei wohl eine Art “Gruppeneffekt” gewesen, der die Lage aus dem Ruder geraten ließ, teilte die Polizei gestern mit. Das Bürgermeisteramt der Kommune Melun reichte Klage ein. Die 22 Missetäter im Alter von fünf bis 13 Jahren waren demnach in die Kindertagesstätte eingedrungen und hatten mehrere Klassenräume verwüstet. Die Polizei nahm einige Rabauken fest, als sie das Gebäude verlassen wollten oder noch in der Tagesstätte am Werk waren.

+++ Wie zerteilt man einen Sauerbraten? +++

Ein Streit zwischen sieben betrunkenen Freunden über das richtige Zerlegen eines Sauerbratens ist im baden-württembergischen Achern derart eskaliert, dass die Polizei anrücken musste. Die Runde von fünf Männern und zwei Frauen im Alter von 29 bis 58 Jahren hatte sich zum Kochen getroffen. Als der Braten schließlich fertig war, konnten sich die Hobbyköche nicht einigen, wie das gute Stück tranchiert werden sollte. Sie stritten lautstark und sehr emotional. Nach Polizeiangaben vom Donnerstag wurden drei Streifenwagen zu der Kochrunde geschickt. Die Beamten trennten am Mittwochabend die Streitenden und schickten die Gäste nach Hause.

+++ Einjährige wirft Autoschlüssel aus fahrendem Auto +++

Ein einjähriges Mädchen hat auf der A 1 bei Lübeck während der Fahrt den Autoschlüssel aus dem Wagenfenster geworfen und dadurch den Wagen jäh gestoppt. Um ihre quengelnde Tochter abzulenken, hatte die 33 Jahre alte Mutter dem Kind ihr Schlüsselbund mit dem elektronischen Fahrzeugschlüssel zum Spielen gegeben, teilte die Polizei am Montag mit.

Als es der Kleinen zu langweilig wurde, warf sie die Schlüssel aus dem Fenster, worauf das Auto prompt stehen blieb. Die Mutter schaffte es am Sonnabend gerade noch, den Wagen auf den Seitenstreifen zu lenken. Ein elektronischer Fahrzeugschlüssel muss nicht mehr ins Zündschloss gesteckt werden, sondern sich nur noch im Fahrzeuginnenraum befinden, um den Wagen zu starten und zu fahren.

Die zu Hilfe gerufene Polizei suchte Stand- und Grünstreifen ab und fand schließlich den Schlüsselbund. Alle Schlüssel seien unbrauchbar gewesen, nur der des Wagens sei unversehrt geblieben, so dass Mutter und Tochter die Fahrt fortsetzen konnten, teilte die Polizei mit.

+++Eichhörnchen verfolgt Frau und landet in Polizeigewahrsam+++

Weil sie von einem zutraulichen und offenbar ein wenig geschwächten Eichhörnchen verfolgt wurde, hat eine junge Frau am Mittwoch die Polizei im nordrhein-westfälischen Bottrop um Hilfe gebeten. Vor Ort überzeugten sich die per Notruf alarmierten Beamten davon, dass das zutrauliche Tier der Frau tatsächlich nicht von der Seite wich. “Sie nahmen den Verfolger in Gewahrsam und brachten ihn zur Polizeiwache”, hieß es im Polizeibericht.

Auf der Wache päppelten die Polizisten das erschöpfte Eichhörnchen mit Apfelstücken und Honigtee auf. Frisch gestärkt sollte es schließlich einer Auffangstation übergeben werden.

+++ Rentnerin bekommt nächtlichen Besuch +++

Nur mit Boxershorts und Shirt bekleidet hat sich ein 25 Jahre alter Schlafwandler in Bremen in das Haus einer Rentnerin verirrt. Die 79-Jährige alarmierte am Sonntagmorgen die Polizei und gab an, dass ihr ein junger Mann zugelaufen sei. Als die Beamten bei der Frau eintrafen, saß der 25-Jährige seelenruhig barfuß am Küchentisch. Das letzte, woran er sich erinnern konnte, war, dass er zusammen mit seinem Vater einen Film angeschaut hatte. Der 64-Jährige war dann auch sichtlich überrascht, als die Beamten mit dem Schlafwandler vor seiner Tür standen. Der Vater sei überzeugt gewesen, dass sein Sohn im Bett liege.

+++Ehemann hat einen Albtraum und erkennt seine Frau nicht mehr+++

Zum Glück gibt es in Baden-Württemberg noch aufmerksame Mitbürger. Nachdem panische Schreie aus einer der Nachbarwohnungen zu hören waren, riefen Anwohner die Polizei. Die Beamten gingen dann in der Nacht zu Mittwoch in Hohberg von Haus zu Haus, um dem vermeintlichen Verbrechen auf die Spur zu kommen. Ein junges Ehepaar konnte die mysteriösen Hilferufe dann erklären: Der 33-jährige Mann hatte einen Albtraum und erkannte beim Aufwachen nicht sofort seine zwei Jahre ältere Frau und hielt sie für einen Einbrecher. Daraufhin habe er in seiner Angst laut geschrien. Weil das Schlafzimmerfenster offen war, hörten das auch die Anwohner.

+++ Ausgerissene Haare und Beulen wegen Hundehaufen +++

Es begann mit einem Hundehaufen – und endete mit einer handfesten Schlägerei. Am Sonntagabend hatte der Hund einer 32-Jährigen in Bergisch-Gladbach einen Haufen auf einer Wiese hinterlassen. Eine 33-Jährige sah das und forderte die Hundebesitzerin laut Polizei auf, die Hinterlassenschaften ihres Vierbeiners zu entfernen. Ohne Erfolg. Die beiden Frauen brüllten sich gegenseitig an, dann flog ein Schlüsselbund gegen den Kopf der Hundehalterin. Die holte daraufhin Verstärkung. Am Ende waren fünf Personen in eine handfeste Schlägerei verwickelt, auch ein Schlagstock sei im Einsatz gewesen, teilte die Polizei am Montag mit. Die Beamten ermitteln wegen Beulen, Schürfwunden, ausgerissener Haare und geschwollener Arme nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

+++ Frau tanzt Limbo im Parkhaus – und reißt Schranke ab +++

Bei einer missglückten Tanzeinlage hat eine Frau die Schranke eines Weimarer Parkhauses abgebrochen – und mit ihrem Begleiter das kaputte Stück einfach mitgenommen. Wie die Polizei berichtete, vollführte sie an der Schranke einen Limbo-Tanz. “Scheinbar war sie nicht in diesem Tanz geübt, vielleicht waren auch die körperlichen Voraussetzungen nicht vorhanden”, schrieben die Beamten in ihrem Bericht. Denn beim Tanz geschah das Malheur und die Schranke brach ab. Samt Schlagbaum flüchteten sie und ihr Begleiter. Die ungeschickte Tanzeinlage in der Nacht zum Montag blieb den Ermittlern dennoch nicht verborgen: Das Parkhaus ist videoüberwacht.

+++ Zweijähriger sperrt Mutter aus Auto aus +++

Ein Zweijähriger hat in Halbe südöstlich von Berlin einen Polizeieinsatz ausgelöst. Nach Behördenangaben vom Sonntag hatte sich der Junge am Samstag aus seinem Kindersitz befreit. Dann kletterte er auf den Fahrersitz, zog den im Zündschloss steckenden Autoschlüssel und löste damit die Verriegelung aus. Alle Versuche der draußen stehenden Mutter, den Kleinen zum Öffnen zu bewegen, schlugen fehl. In ihrer Not alarmierte sie die Polizei. Die Beamten organisierten anschließend einen Zweitschlüssel und öffneten den Wagen. Mutter und Kind waren anschließend wohlauf.

+++ Ausgestopftes Krokodil erschreckt Kinder+++

Ein ausgestopftes Krokodil hat in Hagen mehreren Kindern einen derartigen Schrecken eingejagt, dass sie die Polizei alarmierten. Die Kinder hatten das Reptil in einem Gebüsch entdeckt und für echt gehalten. Darauf entschieden sie sich, die Beamten zu rufen – denen auf dem Weg zum Einsatzort spektakuläre Schlagzeilen durch den Kopf gingen, die sonst nur aus Australien überliefert werden: “Polizei erschießt ausgerissenes Krokodil” zum Beispiel. Umso erleichterter waren sie, als sich herausstellte, dass es sich bei dem Reptil nur um ein ausgestopftes Exemplar handelte. “Nun sitzt es in unserer dunklen Asservatenkammer und harrt der Dinge, die da kommen”, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

+++ Lebloser Schlumpf neben den Gleisen +++

Weil Papa Schlumpf die Puste ausging, ist die Polizei in Neuss zu einer großen Suchaktion ausgerückt. Ein Bahnfahrgast rief die Beamten am Dienstag an und erzählte aufgeregt, er habe durch das Zugfenster eine leblose Person gesehen, diese sei mit roter Hose und blauer Jacke bekleidet. Die Einsatzkräfte rückten samt Hubschrauber aus – und fanden den Vermissten: Es war ein Riesenluftballon mit einem Bild von Papa Schlumpf. Dem sei neben den Gleisen die Luft ausgegangen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. 

+++ 87-Jähriger verirrt sich mit Elektro-Rollstuhl auf Autobahn +++

Mit einem elektrischen Rollstuhl ist ein 87 Jahre alter Mann bei Darmstadt versehentlich auf die Autobahn gefahren und hat einen Polizeieinsatz ausgelöst. Andere Verkehrsteilnehmer sahen den Mann am Mittwochabend auf der linken Spur auf der A 672 und alarmierten die Polizei, wie diese am Donnerstag mitteilte.

Zwei hilfsbereite Autofahrer hätten den Rollstuhl mit ihren Fahrzeugen so abgesichert, dass keiner von hinten habe auffahren können, sagte eine Sprecherin. Der 87-Jährige war nach eigenen Aussagen auf dem Heimweg. “Gesundheitlich ging es ihm gut, er hat sich einfach verfahren”, sagte die Sprecherin. Mit einem Streifenwagen wurde er zur Polizei gebracht, dort holten ihn schließlich Angehörige ab.

+++ Polizei hält Sechssitzer-Auto mit 17 Insassen auf +++

17 Männer zwängen sich in einen Kleintransporter, der für sechs Personen zugelassen ist. Obendrein nehmen sie noch ein paar Bierbänke und Bierkästen mit. Was wie eine Wette aus “Wetten, dass..?” klingt, ist Polizisten in Plön, Schleswig-Holstein, in der Nacht zum Sonntag widerfahren. Sie hatten das Fahrzeug kontrolliert, weil es ihnen sehr voll erschien.

Im Inneren entdeckten sie die 17 sitzenden und liegenden Männer, die gerade von einer Feier im zwölf Kilometer entfernten Malente kamen. Der einzig Nüchterne an Bord des Sechssitzer-Autos war der 27 Jahre alte Fahrer. Im Anschluss an die Polizeikontrolle durfte dieser fünf seiner Fahrgäste nach Hause bringen, während die übrigen ihre Reise zu Fuß und per Taxi fortsetzen mussten.

+++ Fußgänger nehmen Abkürzung über BND-Gelände +++

Weil sie den Weg zur U-Bahn nicht finden konnten, nahmen drei Fußgänger am Sonntagmorgen in Berlin ihr Navi zur Hilfe. Dies hatte die kürzeste Route prompt parat – und lotste die Gruppe geradewegs auf das Gelände des Bundesnachrichtendienstes. Dort wurden sie vom Sicherheitspersonal aufgegriffen und zur Rede gestellt, wie die “Bild”-Zeitung berichtete.

Einen politisch motivierten Hintergrund habe der unerwünschte Besuch nicht gehabt, teilte die Polizei mit. Die drei wollten lediglich die Strecke zur U-Bahn abkürzen, wie sie versicherten. Gegen die Verirrten wurde eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs erstattet. Erst im März wurden in der BND-Zentrale Wasserhähne gestohlen. Die Folgen waren schwere Schäden, weil Wasser aus den offenen Leitungen strömte – und jede Menge Spott für den BND.

+++ U-Bahn-Fahrer nimmt Fahrgäste versehentlich mit in Werkstatt +++

Ein U-Bahn-Fahrer hat in Frankfurt versehentlich etwa 60 Fahrgäste zu einem unfreiwilligen Ausflug in eine Werkstatt mitgenommen. Am Dienstagmorgen habe es an einem Wagen der Linie U7 eine technische Störung gegeben, sagte eine Sprecherin der Stadtwerke Verkehrsgesellschaft (VGF). An einer Haltestelle im Stadtteil Riederwald wollte der Fahrer alle Menschen aussteigen lassen. Weil sich durch den Defekt im hintersten Wagen die Türen nicht mehr öffneten, waren die 60 Menschen kurzzeitig eingesperrt.

Der VGF-Mitarbeiter sei eifrig damit beschäftigt gewesen, die Strecke möglichst schnell frei zu bekommen und habe die Wagen samt Fahrgästen direkt in eine nahe gelegene Werkstatt gefahren, sagte die Sprecherin. Erst dort fiel dem Fahrer sein Missgeschick auf. Zusammen mit dem Werkstattleiter wurden die Passagiere schließlich aus der Werkstatt zurück an die Haltestelle gefahren.

+++ Ein Pferd auf der Autobahn +++

Ein Händchen für Pferde hat ein Autofahrer bei einer brenzligen Situation auf der Autobahn 5 in Hessen bewiesen. Vor dem Wagen des 45-jährigen Familienvaters war am Samstagnachmittag zwischen den Anschlussstellen Weiterstadt und Mörfelden-Walldorf plötzlich ein ausgebüxtes Pferd über die Leitplanke auf die Fahrbahn gesprungen. Erst nach wilden Brems- und Ausweichmanövern brachten der Autofahrer und weitere Verkehrsteilnehmer ihre Fahrzeuge unversehrt zum Stehen. Dem 45-Jährigen gelang es sogar, das verwirrt auf der Fahrbahn umherlaufende Pferd noch vor dem Eintreffen der Autobahnpolizei einzufangen und auf einen Parkplatz zu führen.

+++ Indische Polizei durchleutet Taube +++

Eingefangen, durchleuchtet und geröntgt: Wegen Spionageverdachts hielt die indische Polizei eine Taube in einem Dorf nahe der Grenze zu Pakistan fest. Ein Bewohner hatte eine verdächtige Marke unter dem Federkleid entdeckt. Auf der Marke stehe etwas auf Urdu sowie der Name eines pakistanischen Bezirks.

Die Polizei wollte mit den Röntgenaufnahmen sicher gehen, dass an der Taube keine Kamera, kein Sender oder Chip versteckt gewesen ist. Bislang gibt es es aber keinen Hinweis darauf, dass es sich um einen “Spionagevogel” handelt. Aber die Inschrift auf Urdu ist noch nicht entschlüselt.

Es ist nicht das erste Mal, dass Vögel in die oftmals feindseligen Beziehungen zwischen Indien und Pakistan verwickelt waren: 2013 fanden indische Sicherheitskräfte einen toten Falken mit einer kleinen Kamera. 2010 wurde bereits eine Taube wegen Spionageverdachts gefangen.

+++ Mann sucht Streit mit Bärin im Zoo +++

Die Grenze zwischen Mut und Idiotie ist nicht selten fließend – was nun wieder ein Mann in Warschau unter Beweis gestellt hat. Der 32-Jährige war nur mit Shirt und Shorts bekleidet ins Bären-Gehege des Hauptstadt-Zoos eingedrungen und hatte offenbar die Auseinandersetzung mit einer Bärin gesucht. Sabina heißt das Tier, und Bilder eines Zeugen zeigen, wie der Mann seinen Arm in ihrem Schlund steckt und sie mit der Faust schlägt. Warum und wieso ist auch vier Tage nach dem Vorfall noch ungeklärt – aber immerhin konnte der Bären-Belästiger mittlerweile ausfindig gemacht werden. Die einzige Spur, die die Polizei bislang hatte war aus Blut und wurde außerhalb des Geheges entdeckt. Verständlicherweise war das Tier wenig angetan von dem ungebetenen Besuch und hatte den Mann am Arm verletzt. Ihn erwartet nun eine Geldstrafe wegen Belästigung der Bärin.

+++ Kenianer bietet Vieh für Obamas Tochter +++

50 Kühe, 70 Schafe und 30 Ziegen: Das ist das Angebot, das ein junger kenianischer Anwalt einem Bericht zufolge US-Präsident Barack Obama im Gegenzug für die Hand seiner Tochter Malia machen will. Wie am Dienstag bekannt wurde, sagte der Kenianer Felix Kiprono der Zeitung “The Nairobian”, er interessiere sich bereits seit 2008 für die heute 16-jährige Malia und wolle sie heiraten. Damals steckte Obama im Wahlkampf für seine erste Amtszeit.

“Seitdem bin ich mit Niemandem ausgegangen und habe versprochen, ihr treu zu bleiben”, sagte der Verehrer der Zeitung. Er habe das auch seiner Familie so gesagt, versicherte er, und diese sei bereit, ihn zu unterstützen. Nun hofft Kiprono, dessen genaues Alter unklar blieb, dass Obama seine Tochter bei seinem im Juli anstehenden Staatsbesuch in Kenia mitbringt. Derzeit bereitet er nach eigenen Angaben einen Brief an Obama vor. Der Vater des US-Präsidenten stammt aus dem ostafrikanischen Land.

“Die Menschen könnten denken, ich sei auf das Geld der Familie aus”, sagte der Anwalt weiter. “Aber das stimmt nicht. Meine Liebe ist echt.” Sein Leben mit Malia stellt er sich “einfach” vor. Kiprono sagte dem “Nairobian”, er wolle der Präsidententochter unter anderem beibringen, wie man Kühe melkt und Maisbrei kocht.

+++ Zechpreller lässt Portemonnaie liegen +++

Der Schuss ging nach hinten los: Ein 19-Jähriger hatte versucht, einen Taxifahrer um sein Geld zu prellen. Der Mann ließ sich in der Nacht zu seiner Wunschadresse fahren, riss die Tür auf und rannte davon. Allerdings ließ er in der Hektik sein Portemonnaie im Taxi liegen.

Der Fahrer nahm sich den Fahrpreis aber nicht einfach selbst, sondern fand den Ausweis des geflüchteten Fahrgasts und alarmierte die Polizei. Die hat nun Ermittlungen aufgenommen, wie die Beamten mitteilten.

+++ Nach dem Raub noch eine Rast +++

Einen schlafenden Einbrecher hat ein Mann in Berlin in seinem Wohnzimmer entdeckt. Als der Wohnungseigentümer nach Hause kam, sah er den “augenscheinlich stark alkoholisierten Mann” auf seiner Couch schlummern, wie die Polizei mitteilte. Es fehlten zudem Fernsehgeräte und Computertechnik. Währen der Bewohner und sein Nachbar auf die Polizei wartete, wachte der mutmaßliche Einbrecher auf und bat um etwas zu trinken – was er auch bekam. Dann wurde er festgenommen. Kurz nach Mitternacht alarmierten Passanten in einem anderen Stadtteil die Polizei, weil sie zwei Männer mit Fernsehern und fünf Taschen gesehen hatten. Die Beamten entdeckten bei den Männern Teile der Beute aus dem Wohnungseinbruch und nahmen die Verdächtigen fest.

+++ Fleischgeruch lässt Vegetatrier ausrasten +++

Hunger war es wohl kaum, der einen Vegetarier im Zug von Traunstein nach München derartig die Fassung verlieren ließ, dass er nun eine Anzeige wegen Körperverletzung am dicken Hals hat. Wie die Seite “Rosenheim24″ berichtet, betrat am vergangenen Wochenende eine Gruppe Jugendlicher mit einem Imbiss in der Hand einen Waggon, in dem ein Vegetarier saß. Der 29-jährige Stuttgarter war von dem Fleischgeruch derart angewidert, dass er die Essenden beleidigte, ohrfeigte und sie sogar mit einem Messer bedrohte. Einige Stationen später verließen die Jugendlichen die Bahn und alarmierten die Bundespolizei. In Rosenheim wurde der sensible Pöbler festgenommen.

+++ Kuh rennt fünf Leute über den Haufen +++

Mit acht Streifenwagen, einem Motorrad und einem Hubschrauber hat die Polizei in Baden-Württemberg eine ausgebüxte Kuh verfolgt. Bei ihrer Flucht über die Felder von Waiblingen nach Korb in der Region Stuttgart trampelte sie am Samstag fünf Menschen nieder: einen Bauarbeiter, zwei Polizeibeamte und zwei Anwohner. Alle wurden leicht verletzt. “Wenn sich jemand genähert hat, dann ist sie auf die Person losgegangen”, berichtete ein Polizeisprecher in Aalen.

Zunächst hatte das Tier in Waiblingen friedlich gegrast, dann rannte es plötzlich davon. Der Besitzer verfolgte die Kuh noch zu Fuß, konnte sie aber nicht einfangen. “Sie hat eine Strecke von sieben oder acht Kilometern hinter sich gebracht”, sagte der Beamte. “Sie war bis zum Schluss nicht unter Kontrolle zu bringen.” Schließlich wurde das Rind von einem Tierarzt mit einem Gewehr betäubt, auf Anweisung des Besitzers tötete ein Metzger die Kuh im Anschluss.

+++ Minijob-Zentrale fordert 4,6 Billiarden Euro von Frau +++

Fehlerquelle “Kopieren und Einfügen”: Die stolze Summe von 4.632.124.357.000.001 Euro hat die Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft Bahn-See in Essen von einer Frau aus dem Schwarzwald gefordert. In einem Brief von Anfang März hatte die Minijob-Zentrale angekündigt, den 16-stelligen Betrag erneut von ihrem Konto einzuziehen. Der erste Abbuchungsversuch sei aus nicht ersichtlichen Gründen gescheitert.

“Das Schreiben ging tatsächlich so raus”, bestätigte Sprecher Wolfgang Buschfort. Zu dem Fehler sei es gekommen, weil eine Mitarbeiterin statt der zu zahlenden Summe eine Kundennummer in das Formular kopiert hatte. Tatsächlich sei es um einen niedrigen dreistelligen Betrag gegangen. Die Billiarden seien allerdings auch im ersten Versuch nie abgebucht worden, weil das Missgeschick zeitig aufgefallen sei.

Bei einer Sozialversicherung mit 26.000 Mitarbeitern kämen natürlich Fehler vor, erklärte der Sprecher. “Dass aber jemand zu solch einer hohen, falschen Zahlung aufgefordert wird, ist nach meinem Wissen einmalig”, sagte Buschfort.

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