Mindestens 69 Tote nach Unwettern in Indien und China

Bei schweren Regenfällen und Erdrutschen in Indien und China sind mindestens 69 Menschen ums Leben gekommen. Im nordindischen Bundesstaat Uttarakhand starben mindestens 15 Menschen.

Weitere 21 werden noch vermisst, sagte der Direktor der örtlichen Katastrophenschutzbehörde, Piyush Rautela, in der Hauptstadt Dehradun. Die meisten Todesopfer seien unter einstürzenden Gebäuden oder von Erdrutschen begraben worden oder in den Fluten ertrunken. Die Bergungsarbeiten dauerten an. Auch zwei Hauptverkehrsadern waren von den Erdrutschen abgeschnitten worden.

Im nordöstlichen Bundesstaat Arunachal Pradesh an der chinesischen Grenze kam es am Freitag zu einem Erdrutsch in der Stadt Bhalukpong im Distrikt West Kameng. Die Zahl der Toten stieg dort am Samstag of zehn, wie ein Polizeibeamter mitteilte. Mehrere Regierungsgebäude und eine Schule wurden von den Erd- und Wassermassen beschädigt. Der Wetterdienst sagte für die nächsten Tage weitere Regenfälle voraus.

Unwetter in China forderten mindestens 44 Todesopfer. Wegen der heftigen Niederschläge riefen die Behörden landesweit die zweithöchste Alarmstufe «Orange» aus. Einen Tag nach einem Erdrutsch in der Provinz Guizhou in Südwestchina stieg die Zahl der Toten auf 20, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Bergungskräfte suchten weiter nach drei vermissten Dorfbewohnern. Das Unglück passierte am Freitag nach heftigen Regenfällen in dem Dorf Pianpo in der Nähe der Stadt Bijie. 30 Dorfbewohner wurden verschüttet. Sieben wurden lebend aus den Trümmern geborgen.

Wegen Überschwemmungen in den Provinzen Hubei, Jiangsu und Zhejiang mussten 120 000 Menschen aus ihren Häusern fliehen. 3600 Häuser und 19 900 Hektar landwirtschaftliche Flächen wurden zerstört.

In Hubei kamen laut Staatsmedien 24 Menschen ums Leben. Dort starben allein acht Menschen in der Metropole Wuhan, als eine 15 Meter lange und mehr als zwei Meter hohe Fabrikmauer einstürzte und Fußgänger unter sich begrub, wie Xinhua berichtete.

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