News des Tages: Flugzeuge kollidieren in der Luft – zwei Tote im Erzgebirge

Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker:

+++ 20.02 Uhr: Venedig: Paula Beer als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet +++

Die Deutsche Paula Beer ist beim Filmfestival Venedig als beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet worden. Sie erhielt den Preis für ihre Rolle in dem Drama “Frantz” von François Ozon.

+++ 18.40 Uhr: Von der Leyen will Verteidigungsministerin bleiben +++

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will nach der Bundestagswahl im kommenden Jahr Verteidigungsministerin bleiben. “Mein Platz ist im Bendlerblock”, dem Hauptstadtsitz des Verteidigungsministeriums, sagte von der Leyen den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) laut einer Vorabmeldung von Samstag. Der “Spiegel” berichtete, von der Leyen arbeite bereits an einer Agenda für eine weitere Amtszeit. Von der Leyen werden Ambitionen auf andere Ämter nachgesagt, darunter das der Bundeskanzlerin. “Ich möchte sehr gerne als Verteidigungsministerin weitermachen”, sagte die Ministerin nun den RND-Zeitungen. Sie habe so viele Modernisierungsprojekte für die Truppe auf den Weg gebracht, “daran will ich weiterarbeiten”.

+++ 17.50 Uhr: Mehr als 20 Tote bei Luftangriffen auf syrische Stadt Idlib +++

Einen Tag nach der Einigung auf eine ab Montag geltende Waffenruhe in Syrien ist die Stadt Idlib im Nordwesten des Landes Ziel von Luftangriffen geworden. Bei den Angriffen auf einen Markt und mehrere Wohnviertel seien am Samstag 24 Menschen getötet worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Mindestens 90 weitere Menschen seien verletzt worden. Unklar war zunächst, welche Luftwaffe die Angriffe flog. Auch konnte die Beobachtungsstelle zunächst nicht sagen, wie viele Zivilisten unter den Opfern waren. Die Beobachtungsstelle bezieht ihre Angaben aus einem Netzwerk von Informanten in Syrien. Ihre Angaben sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen. 

+++ 17 Uhr: Absturz bei Flugplatz-Fest – zwei Tote +++

Bei einem Flugzeugunglück während eines Flugplatzfestes im Erzgebirge sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach ersten Erkennnissen seien zwei Maschinen in der Luft zusammengestoßen, sagte ein Polizeisprecher in Chemnitz am Samstag. Zuerst hatte die “Freie Presse” online berichtet. Während die eine Maschine in Großrückerswalde habe landen können, sei die zweite über einem Feld abgestürzt. Die zwei Insassen seien dabei getötet worden. Berichte, wonach es sich bei den Opfern um einen Mann und seine Tochter handelt, konnte der Sprecher zunächst nicht bestätigen.

+++ 15.09: Sergej  Lawrow bringt Journalisten bei Syriengesprächen Pizza und Wodka +++

Warten macht hungrig: Nach dem Verhandlungsmarathon zum Syrienkonflikt mit seinem US-Kollegen John Kerry hat der russische Chefdiplomat Sergej Lawrow den wartenden Journalisten Pizza gebracht. Die Reporter hätten den Außenminister mit großem Applaus begrüßt, als er in der Nacht zum Samstag mit mehreren Schachteln Pizza in ihren Warteraum kam, meldete die Agentur Tass.

Die scherzhafte Frage eines Journalisten, wo denn der Wodka sei, nahm Lawrow ernst. Wenig später kam er ein zweites Mal mit zwei Flaschen des russischen Schnapses und fragte, wer denn den Wodka verlangt habe.

Mit rund 14 Stunden stellten Lawrow und Kerry bei ihren Gesprächen einen Rekord im Vergleich zu früheren Treffen zur Syrienkrise auf. Die Verhandlungen waren mehrere Stunden unterbrochen worden, weil sich die US-Delegation mit Washington abstimmen musste.

Später schrieb die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei Facebook, die Pizza habe die US-Delegation als “Entschädigung” für das lange Warten gestiftet. Der Wodka komme von der russischen Delegation, sagte sie.

+++ 14.12 Uhr: Altkanzler Schröder hört als Berater für Rothschild-Bank auf +++

SPD-Altbundeskanzler Gerhard Schröder (72) hat nach Informationen der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” (FAS) seinen Beraterjob beim Bankhaus Rothschild aufgegeben. Nach zehn Jahren sei die Beratungstätigkeit zum 1. März dieses Jahres “planmäßig ausgelaufen”, schreibt das Blatt unter Berufung auf die Privatbank. “Rothschild ist Herrn Schröder für sein wertvolles Engagement dankbar und bleibt ihm auch in Zukunft freundschaftlich verbunden.” Schröder war 2006, im Jahr nach dem Ausscheiden aus dem Kanzleramt, als Berater beim Bankhaus Rothschild eingestiegen, um die Gruppe beim Ausbau ihrer Aktivitäten in Mittel- und Osteuropa, Russland, der Türkei, dem Mittleren Osten und China zu unterstützen. Seine Tätigkeit beziehe sich nicht auf Geschäfte in Deutschland, teilte die Bank damals mit.

+++ 13:45: Klebstoffkrise in Österreich: Van der Bellen rechnet mit Verschiebung der Wahl +++

Österreichs Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen geht von einer Verschiebung der Wiederholung der Stichwahl aus. “Ich glaube nicht, dass der Termin am 2. Oktober zu halten ist”, sagte er am Samstag. Er hofft, dass die Wahl noch 2016 stattfinden kann. Zuletzt waren zahlreiche Briefwahlkarten im Umlauf, die wegen defekter Klebestreifen bei der Auszählung ungültig werden. 

Hofer-Interview Langversion 10.45

+++ 13.17 Uhr: Situation bei Kaiser’s Tengelmann dramatisch +++

Die Lage bei der angeschlagenen Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann ist offenbar noch dramatischer als bekannt. Mindestens 8000 Jobs bei der Supermarktkette seien akut gefährdet, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von einer Person, die mit den Vorgängen vertraut ist. Die Kette mache inzwischen monatlich 10 Millionen Euro Verlust und könne nicht mehr auf eine juristische Lösung im Streit um die Ministererlaubnis für den Zusammenschluss mit Edeka warten. Vom Unternehmen selbst war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

+++ 12.46 Uhr: US-Behörde warnt vor Nutzung von Samsungs Note 7 +++

Die US-Verbraucherschutzbehörde CPSC hat Käufer des wegen Brandgefahr zurückgerufenen Samsung-Smartphones Galaxy Note 7 aufgefordert, das Gerät überhaupt nicht mehr zu nutzen. Samsung hatte zuvor eine Umtausch-Aktion eingeleitet, die sich über einige Monate hinziehen kann. Die CPSC (Consumer Product Safety Commission) erklärte zudem in der Nacht zum Samstag, gemeinsam mit Samsung werde an einer offiziellen Rückrufaktion über die Behörde gearbeitet. Zudem werde geprüft, ob der Umtausch gegen ein Gerät des gleichen Modells grundsätzlich eine ausreichende Maßnahme sei.

02-Brandgefahr: Samsung ruft Galaxy Note 7 zurück-5109660110001Zuvor hatte auch die US-Luftverkehrsaufsicht FAA davor gewarnt, das Gerät in Flugzeugen zu nutzen. Passagieren werde dringend davon abgeraten, das Telefon einzuschalten oder zu laden sowie in ihrem Gepäck aufzugeben, erklärte die Behörde in ungewöhnlich striktem Ton.

Samsung hatte die freiwillige Rückrufaktion für sein neues Vorzeigemodell vor gut einer Woche gestartet. Der Smartphone-Marktführer räumte ein, dass das Telefon beim Aufladen des Akkus überhitzen könnte. Samsung bestätigte damals 35 Schadensfälle. Das Modell wurde zwei Wochen lang in mehreren Ländern ausgeliefert. Es soll um rund 2,5 Millionen Geräte gehen, die umgetauscht werden müssen.

+++ 11.40 Uhr: Schäuble erwartet bei Brexit steigende Finanzlasten +++

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) rechnet bei einem Ausscheiden Großbritanniens aus der EU mit steigenden Finanzlasten für Deutschland. Es drohe der Verlust des zweitgrößten Nettozahlers zum EU-Haushalt, warnen Beamte des Finanzministeriums in einer internen Vorlage, über die der “Spiegel” berichtet. Nach einem Brexit steige Deutschlands Anteil an der Wirtschaftskraft der Rest-EU auf 25 Prozent statt heute 21 Prozent. Als Folge sei mit einer “Erhöhung des deutschen Anteils an der Finanzierung des EU-Haushalts um rund 4,5 Milliarden Euro jeweils für die Jahre 2019 und 2020″ zu rechnen.

+++ 11.20 Uhr: Apple testet selbstfahrende Autos +++

Apple hat laut einem Zeitungsbericht angefangen, selbstfahrende Autos zu testen. Die Roboterwagen seien auf eingeschränkten Strecken in abgeschirmter Umgebung unterwegs, schrieb die “New York Times” in der Nacht zum Samstag unter Berufung auf informierte Personen. Apple selbst hatte die Existenz eines Autoprojektes nie bestätigt, im Gegensatz zu anderen Unternehmen aus der Tech-Branche wie Google und Uber, die in das Geschäft streben.

Der Finanzdienst Bloomberg hatte bereits Ende Juli berichtet, Apple fokussiere die Anstrengungen stärker auf die Entwicklung von Software für Roboterwagen statt den Bau eines eigenen Autos – während trotzdem auch noch an einem Elektrofahrzeug gearbeitet werde. Das gebe Apple aber mehr Flexibilität, wenn der Konzern sich doch dafür entscheide, sich mit einem etablierten Autobauer zusammenzutun oder einen zu kaufen. Apple sitzt auf Geldreserven von 230 Milliarden Dollar. 

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++ 8.39 Uhr: Nordkorea sieht in seinem Atomtest Ende der “nuklearen Erpressung” durch die USA +++

Nach seinem neuerlichen international verurteilten Atomtest reklamiert Nordkorea für sich eine Position der Stärke gegenüber der Weltmacht USA. “Vergangen sind die Tage und sie werden nie mehr zurückkommen, als die USA eine einseitige nukleare Erpressung” gegen Nordkorea  genutzt habe, schrieb die Zeitung der in Nordkorea herrschenden Kommunistischen Partei, “Rodong Sinmun”, am Samstag in einem Kommentar.

Die USA seien “verzweifelt über die starken militärischen Schritte” Nordkoreas, hieß es in dem Kommentar weiter.

+++ 8.38 Uhr: Zwölf Verletzte bei Brand in Altenheim in Niedersachsen +++

Bei einem Brand in einem Alten- und Pflegeheim in Bakum in Niedersachsen sind zwei Bewohner lebensgefährlich und zehn weitere leicht verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen war das Feuer am Samstagmorgen in einem Patientenzimmer im zweiten Obergeschoss ausgebrochen, wie die Polizei mitteilte. Mehr als 120 Einsatzkräfte seien vor Ort gewesen. Notärzte und Sanitäter versorgten die Verletzten. Die beiden Bewohner des Zimmers kamen den Angaben zufolge mit schweren Brandverletzungen in ein Krankenhaus. Zehn Menschen erlitten Rauchgasvergiftungen oder einen Schock. Wie es zu dem Brand kam, war zunächst unklar.

+++ 8.19 Uhr: Zwei weitere Tote nach Einsturz von Tiefgarage in Tel Aviv +++

Fünf Tage nach dem Einsturz einer fast fertigen Tiefgarage in Tel Aviv steigt die Zahl der Toten auf fünf. In der vergangenen Nacht seien zwei weitere Leichen geborgen worden, teilte eine Sprecherin der Polizei am Samstag mit. Es werde nun noch nach einer Person gesucht.

Rund 30 weitere Menschen waren verletzt worden, als am Montag aus bisher ungeklärter Ursache ein vierstöckiges unterirdisches Parkhaus eingestürzt war. Seither hatten unter anderem hunderte Mitglieder einer Spezialeinheit der Armee in den Trümmern nach Vermissten gesucht.

+++ 8:11 Uhr: Häftlinge in den USA streiken für bessere Haftbedingungen +++

US-Häftlinge sind am Freitag für bessere Haftbedingungen in einen Streik getreten. Mehrere Organisationen hatten über die sozialen Online-Netzwerke zu friedlichen Protestaktionen aufgerufen. Es gebe “Arbeitsniederlegungen, Hungerstreiks und Sitzstreiks als Protest gegen Langzeit-Isolierung, unzulängliche Gesundheitsversorgung, Überbelegung, gewalttätige Angriffe und Sklavenarbeit”, sagte Phillip Ruiz von der Organisation Incarcerated Workers Organizing Commmittee der Zeitung “Miami Herald”. Seine Organisation war an der Organisation der Proteste beteiligt. Die Zahl der Insassen in US-Gefängnissen ist derzeit mit 2,2 Millionen auf einem Rekordstand.

+++ 7.17 Uhr: Wikileaks-Informantin Chelsea Manning in den Hungerstreik getreten +++

Die inhaftierte Wikileaks-Informantin Chelsea Manning ist einen Hungerstreik getreten. Sie demonstriere damit gegen die Weigerung der US-Armee, ihr im Zuge ihrer Geschlechtsumwandlung Hilfe zukommen zu lassen, erklärten ihre Sprecher am Freitag. Manning wolle notfalls so lange die Nahrung verweigern, bis sie sich nicht mehr regen könne oder sogar sterbe.

Nachrichten News Ticker 9.9.Die als Mann unter dem Namen Bradley Manning bekannt gewordene Informantin hatte während ihrer Stationierung im Irak hunderttausende Armeedokumente sowie Depeschen der US-Diplomatie von Militärrechnern heruntergeladen und der Internet-Enthüllungsplattform Wikileaks zugespielt. Nach eigenen Angaben wollte Manning eine öffentliche Debatte über die Kriege in Afghanistan und im Irak anstoßen.

+++ 7.05 Uhr: Bundeswehr-Standorte sollen bei Pokémon Go gelöscht werden +++

Die Bundesregierung will im Smartphone-Spiel Pokémon Go wegen Sicherheitsbedenken die Standorte der Bundeswehr inklusive Übungsplätzen und Schießanlagen löschen lassen. “Derzeit laufen Gespräche mit dem Spielebetreiber”, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. Die Regierung fürchtet, dass Monsterjäger sich in Gefahr bringen. Bereits Ende Juli war ein internes Papier durch die “Süddeutsche Zeitung” bekanntgeworden, in dem es hieß, das Spiel berühre “die Sicherheitsinteressen der Bundeswehr” unmittelbar. Damals hieß es auch, die Bundeswehr sei mit den Entwicklern des Spiels in Kontakt.

+++ 5.40 Uhr: USA und Russland einig über Waffenruhe für Syrien +++

Nach langwierigen Verhandlungen haben sich die USA und Russland auf Schritte zu einer Befriedung des Syrien-Konflikts verständigt. Am Montag solle eine Waffenruhe in Kraft treten, sagte US-Außenminister John Kerry am Freitag in Genf an der Seite seines russischen Kollegen Sergej Lawrow. Beide Seiten stellten zudem eine mögliche militärische Zusammenarbeit in dem Bürgerkriegsland in Aussicht. Der UN-Sondergesandte Staffan de Mistura begrüßte die Vereinbarungen.

“Heute kündigen die Vereinigten Staaten und Russland einen Plan an, von dem wir hoffen, dass er die Gewalt verringern, das Leiden lindern und eine Bewegung hin zu einem verhandelten Frieden und einem politischen Übergang in Syrien in Gang setzen wird”, sagte Kerry. Die USA glaubten, dass Russland den Einfluss habe, die Regierung des syrischen Machthabers Baschar al-Assad dazu zu bringen, “den Konflikt zu beenden, an den Verhandlungstisch zu kommen und Frieden zu schließen”.

+++ 5.03 Uhr: Hofreiter ruft Grüne zu Anti-AfD-Kurs auf +++

Buttlar wir-schaffen-das_17UhrDer Grünen-Fraktionsvorsitzende Anton Hofreiter hat seine Partei zu einem entschlossenen Anti-AfD-Kurs aufgerufen. “Wir Grünen müssen den klaren Gegenpol zur AfD, zur Logik von Abschottung, Ausgrenzung und Nationalismus bilden”, sagte Hofreiter den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Der Grünen-Politiker warnte vor einem “dramatischen Rechtsruck”, den Deutschland jetzt erlebe: “Die CSU verwischt alle Unterschiede zur AfD, Teile von SPD, Linkspartei und CDU schwanken ebenfalls längst in ihrer Orientierung.”

+++ 4.36 Uhr: De Maizière: Zahl islamistischer Gefährder in Deutschland “so hoch wie nie zuvor” +++

Kurz vor dem 15. Jahrestag der Terror-Anschläge vom 11. September 2001 in den USA hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) vor der hohen Zahl islamistischer Gefährder in Deutschland gewarnt. “Ihre Zahl ist mit über 520 Personen so hoch wie nie zuvor”, sagte de Maizière der “Bild”-Zeitung (Samstagsausgabe). “Gefährder sind Personen, bei denen bestimmte Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie politisch motivierte Straftaten von erheblicher Bedeutung, begehen werden”, sagte der Minister.

Neben den Gefährdern stufen die Länder laut Bundesinnenminister de Maizière “noch rund 360 Personen als sogenannte ‘relevante Personen’ ein.” Dabei handelt es sich um mögliche Unterstützer bei einer schweren politisch motivierten Straftat.

+++ 3.09 Uhr: Immer mehr älteren Menschen über 55 droht Altersarmut +++

Buttlar Rente_8.30Die Altersarmut in Deutschland nimmt zu: 5,6 Millionen Menschen über 55 Jahre in Deutschland sind nach einem Medienbericht von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Das geht aus Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat hervor, die von der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann ausgewertet wurden, wie die “Passauer Neuen Presse” berichtete. Vor zehn Jahren waren es demnach noch 4,5 Millionen. Das entspricht einem Anstieg um knapp 25 Prozent.

Der Anteil der über 55-Jährigen, die als armutsgefährdet gelten, stieg den Angaben zufolge von 18,2 Prozent 2006 auf 20,7 Prozent  2014. Als von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht gelten Menschen, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung zur Verfügung haben. Deutschland liegt bei der Armutsgefährdung Älterer knapp unterhalb des EU-Durchschnitts von 20,9 Prozent.

In den Niederlanden (11,9 Prozent), Norwegen (9,3 Prozent) und Schweden (14,5 Prozent) ist der Wert deutlich geringer.

+++ 2.56 Uhr: US-Regierung stoppt Arbeit an Pipeline nach Protest von Sioux-Indianern +++

Die US-Regierung hat die Arbeit an einer umstrittenen Pipeline im Bundesstaat North Dakota gestoppt, nachdem ein Bundesgericht einen Einspruch von Angehörigen des Rock Sioux Stammes zurückgewiesen hatte. Die US-Regierung ordnete am Freitag an, dass auf Land in Bundesbesitz am Lake Oahe die Arbeiten an der Pipeline nicht fortgesetzt würden. Zugleich rief sie den Betreiberkonzern der geplanten 1930 Kilometer langen Pipeline auf, die Bauarbeiten bis zu einer Klärung freiwillig ruhen zu lassen.

Der Rock Sioux Tribe hatte Einspruch gegen die geplante Route der Pipeline unter dem Missouri-Fluss erhoben, weil er befürchtet, dass dadurch seine Wasserversorgung beeinträchtigt und kulturell bedeutsames Land verwüstet wird. Ein US-Bundesrichter entschied aber am Freitag, dass der Indianerstamm nicht ausreichend bewiesen habe, dass er Schaden erleiden würde. Die Pipeline soll von North Dakota durch mehrere Bundesstaaten nach Illinois verlaufen.

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