+++ News des Tages +++: Zahl der Todesopfer durch Hurrikan Matthew steigt auf mehr als 20

Die News des Tages im stern-Ticker:

+++ 10.23 Uhr: Mehr ausländische Berufsabschlüsse voll anerkannt +++

In Deutschland sind im vergangenen Jahr deutlich mehr ausländische Berufsabschlüsse anerkannt worden. Als vollständig gleichwertig wurden 12.666 eingestuft. Dies waren zehn Prozent mehr als 2014, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Rund 4000 Anträge wurden 2015 als eingeschränkt gleichwertig beschieden – ein Plus von 44 Prozent. Abgelehnt wurden 450 Anträge. Bei 5292 Anträgen war Ende 2015 noch keine Entscheidung gefallen. Die Hälfte der 22.404 Verfahren bezog sich auf in der EU erworbene Abschlüsse. 5109 Anträge befassten sich mit Qualifikationen aus dem außereuropäischen Ausland. Die weitaus meisten Verfahren betrafen – wie in den Vorjahren – medizinische Berufe. Zu dieser Gruppe gehörten rund zwei Drittel der bearbeiteten Anträge. Darunter waren rund 6600 Gesundheits- und Krankenpfleger sowie rund 6400 Ärzte. 

+++ 10.07 Uhr: Zahl der Todesopfer durch Hurrikan Matthew steigt auf mehr als 20 +++

Die Zahl der Todesopfer durch den Hurrikan Matthew ist auf mindestens 27 gestiegen. Allein in Haiti kamen 23 Menschen ums Leben, vier Todesopfer gab es in der Dominikanischen Republik. Der Wirbelsturm traf mit leicht abgeschwächten Windgeschwindigkeiten von immer noch 185 Stundenkilometern im Zentrum der Bahamas auf Land. In Haiti waren einige Regionen im Süden von der Außenwelt abgeschnitten. Landesweit wurden neun neue Cholerafälle registriert. Hilfsorganisationen kümmerten sich vor allem um die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser. Nach vorläufigen Behördenangaben wurden rund 2000 Häuser überschwemmt und zehn Schulen schwer beschädigt.

+++ 9.57 Uhr: Erstmals seit mehr als zwei Wochen keine Luftangriffe auf Aleppo +++

Nach mehr als zwei Wochen heftiger Bombardierungen der Großstadt Aleppo haben die syrische und die russische Luftwaffe ihre Angriffe vorerst eingestellt. In den Morgenstunden sei in die Stadt Ruhe eingekehrt, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Aleppo habe die ruhigste Nacht seit dem Scheitern der Waffenruhe im vergangenen Monat erlebt. US-Außenminister John Kerry und sein russischer Kollege Sergej Lawrow hatten zuvor trotz des Abbruchs ihrer Syriengespräche telefoniert und dabei auch über das Bürgerkriegsland gesprochen, wie ein Sprecher des Außenministeriums in Washington am Mittwoch erklärte.

Die syrische Armee teilte am selben Abend mit, sie werde ihre Luftangriffe auf Aleppo reduzieren, damit Zivilisten den von Rebellen beherrschten Ostteil der Stadt verlassen könnten. Nach Angaben der UN hält jedoch die militärische Präsenz der Regierung an den Ein- und Ausgängen Ost-Aleppos die Menschen vom Verlassen der Stadt ab.  

Ein Tag in Aleppo

+++ 9.33 Uhr: Elterngeld ist vor allem Müttersache – Väteranteil 34,2 Prozent +++

Bei der Betreuung von Kleinkindern und Babies gibt es weiter ein hohes Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen – das zeigt sich auch beim Elterngeld. Im Jahr 2014 geborene Kinder wurden zu 95,9 Prozent von ihren Müttern betreut, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Die Väterbeteiligung lag bundesweit bei durchschnittlich 34,2 Prozent. Auch bei der Dauer gab es deutliche Unterschiede: Während die Väter durchschnittlich 3,1 Monate lang Elterngeld bezogen, erhielten die Mütter durchschnittlich 11,6 Monate lang Elterngeld. Es fängt einen Teil des fehlenden Einkommens auf, wenn Eltern nach der Geburt des Kindes zu Hause bleiben.

+++ Uhr: Mindestens 20 Tote bei Explosion in syrischer Grenzstadt +++

Bei einer Explosion in der syrischen Grenzstadt Atmah sind Aktivisten zufolge mindestens 20 Rebellenkämpfer getötet worden. Es gebe zudem mehr als 20 Verletzte, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Nach ersten Informationen habe sich ein Selbstmordattentäter am Grenzübergang zur Türkei in die Luft gesprengt. Auch die oppositionelle Nachrichtenseite Orient News berichtete von einem Sprengsatz. Atmah im Nordwesten Syriens steht unter Kontrolle von Rebellen. 

+++ 8.53 Uhr: Google will Twitter angeblich doch nicht kaufen +++

Für eine mögliche Übernahme des Internetdiensts Twitter sind viele prominente Namen im Spiel – aber Google hat entgegen früherer Berichte angeblich doch kein Interesse. Ein entsprechender Bericht der auf Technologiethemen spezialisierten Nachrichtenseite Recode schickte die Twitter-Aktie auf Talfahrt. Nachdem sie den Parketthandel in New York noch fast sechs Prozent im Plus beendet hatte, stürzte sie im elektronischen Handel um mehr als neun Prozent ab. Recode hatte unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, der Internetriese Google wolle Twitter nicht kaufen. Auch ein Gebot vom Technologiekonzern Apple sei wenig wahrscheinlich. Von Twitter war zunächst keine Stellungnahme zu dem Bericht zu erhalten, auch Google reagierte nicht auf Anfragen.

+++ 8.31 Uhr: IS-Rekruten gebildeter als Durchschnitt +++

Rekruten für die Terrorgruppe Islamischer Staat sind einer neuen Studie der Weltbank zufolge in der Regel gebildeter als der Durchschnitt ihrer jeweiligen Landsleute. Fast ohne Ausnahme verfügen sie demnach bei ihrem Beitritt zum vor allem in Syrien und dem Irak tätigen IS über ein höheres Bildungsniveau. “Armut ist kein Antrieb für eine Radikalisierung hin zu gewalttätigem Extremismus”, heißt es in der Studie. Diejenigen, die sich als Selbstmordattentäter anböten, rangierten sogar in der Gruppe der Gebildeteren.

Von den 331 Rekruten aus einem in die Öffentlichkeit gelangten Datenbestand schlossen nur 17 Prozent nicht die Oberschule ab, ein Viertel verfügte über eine Hochschuldbildung. Nur die IS-Anwärter aus Osteuropa lägen unter dem Durchschnitt, heißt es in der Studie. Die meisten der 331 Rekruten hatten einen Job, bevor sie aus aller Welt anreisten, um sich dem IS anzuschließen. Bei denjenigen, die sich für Selbstmordanschläge bewarben, gab es allerdings viele, die zuvor arbeitslos oder beim Militär waren.

+++ 8.07 Uhr: Kylie Minogue will erst nach Einführung der Homo-Ehe heiraten +++

Die australische Sängerin Kylie Minogue (48) und ihr Verlobter Joshua Sasse (28) wollen erst heiraten, wenn Australien die Homo-Ehe einführt. ”Wir können ‘Ich will’ sagen, wenn ihr es auch könnt”, schrieb die Musikerin auf Twitter. Der Brite Sasse hatte kurz zuvor in einem TV-Interview gesagt, dass das Paar sich nicht wohl dabei fühle zu heiraten, bis die Gesetze geändert würden. ”Als ich hörte, dass die gleichgeschlechtliche Ehe in Australien illegal ist, war ich verblüfft.”

Die beiden hatten ihre Verlobung im Februar bekanntgegeben. Minogue sprach sich bereits mehrfach für die Homo-Ehe in ihrem Heimatland aus. Sasse startete eine Kampagne, die sich für eine Gesetzesänderung einsetzt.

Australiens Premierminister Malcolm Turnbull will im Februar das Volk zur Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe befragen. Die Opposition kritisiert, dass das Votum nicht bindend sei und will einen Gesetzesentwurf einbringen, um eine Abstimmung im Parlament herbeiführen. Einer aktuellen Umfrage zufolge sind 57 Prozent der Bürger für die Einführung der Homo-Ehe.

+++ 7.03 Uhr: Zehntausende Kolumbianer beteiligen sich an Friedensmärschen +++

Zehntausende Menschen haben in Kolumbien für eine Umsetzung des Friedensvertrags mit den Farc-Rebellen demonstriert. In zwölf Großstädten protestierten sie gegen das drohende Scheitern des Abkommens. Sie riefen Staatschef Juan Manuel Santos und seinen Rivalen Álvaro Uribe auf, sich auf eine gemeinsame Linie zu einigen, um den Vertrag noch zu retten. In der Hauptstadt Bogotá zogen mindestens 30.000 Demonstranten mit weißen Hemden und Blumen schweigend zur zentralen Plaza de Bolívar. Dort riefen sie dann Parolen wie “Wir wollen Frieden” oder “Nie mehr Krieg”.

+++ 6.08 Uhr: Israel fängt Boot mit Gaza-Aktivistinnen ab +++

Die israelische Marine hat ein Segelschiff mit rund einem Dutzend pro-palästinensischen Aktivistinnen vor dem Gazastreifen abgefangen und in den Hafen von Aschdod eskortiert. Die Frauen seien den zuständigen Behörden übergeben worden, teilte die israelische Armee mit. Unter den 13 Frauen an Bord der “Zaytuna-Oliva” befand sich nach Angaben der Organisatoren auch die 72-jährige nordirische Friedensnobelpreisträgerin Mairead Maguire.

Die Frauen hatten die israelische Seeblockade vor dem Küstenstreifen durchbrechen und auf die schwierige Lebenslage der Menschen im Gazastreifen aufmerksam machen wollen. Das “Frauen-Schiff nach Gaza“ war am 15. September in Barcelona in See gestochen, wie die Organisation Freedom Flotilla Coalition zuvor mitgeteilt hatte.

Israel hatte vor zehn Jahren eine Blockade des Küstenstreifens verhängt. Das Land begründet dies mit Sicherheitsbedenken, da im Gazastreifen die radikal-islamische Hamas herrscht.

+++ 5.42 Uhr: Syrien verkündet Begrenzung der Luftangriffe in Aleppo +++

Die syrische Armee reduziert nach eigenen Angaben die Zahl ihrer Luftangriffe auf die umkämpfte Stadt Aleppo. Die Angriffe aus der Luft und durch die Artillerie würden abgeschwächt, teilte das Militär mit. Die Regierungstruppen waren zuvor in ein Rebellenviertel im Norden der Stadt vorgedrungen. Trotz des Abbruchs der Syrien-Gespräche laufen die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Bürgerkriegs weiter auf Hochtouren.

Die genauen Hintergründe der überraschenden Ankündigung sind unklar. Die Armeeführung in Damaskus verwies auf die “Erfolge unserer Streitkräfte in Aleppo”. Alle Versorgungsrouten in die Rebellenviertel im Osten der Stadt seien gekappt worden. Unklar ist auch, ob Syriens Verbündeter Russland seine Luftangriffe ebenfalls reduziert.

+++ 5.34 Uhr: Mieter nutzen Mietpreisbremse nicht +++

Die vor gut einem Jahr eingeführte Mietpreisbremse geht offensichtlich weitgehend ins Leere. Denn die Mieter in den von rasanten Mietsteigerungen getroffenen Boomstädten Deutschlands nutzen nur ganz vereinzelt das Klagerecht, das ihnen das Gesetz gegen ihre Vermieter einräumt. Lediglich in Berlin ist bislang eine einzige einschlägige Entscheidung des Amtsgerichts Berlin Lichtenberg bekannt – eine Mieterin erhält dort zu viel gezahlte Miete zurück. Insgesamt sind bei den Amtsgerichten in der Bundeshauptstadt bislang sechs einschlägige Klagen eingegangen. 

In Hamburg, München, Frankfurt am Main und Stuttgart gibt es bislang nach Angaben der dortigen Amtsgerichte keine Klagen von Mietern in Sachen Mietpreisbremse, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergeben hat. Doch nicht nur in sogenannten “A-Städten”, wie die beliebten und teuren Metropolen im Jargon der Immobilienbranche heißen, verzichten die Mieter auf ihre Klagerechte. Auch in kleineren Städten mit hohen Zuzugsraten und hohen Mietsteigerungen wie Ingolstadt oder Heidelberg sind keine einschlägigen Klagen eingegangen, wie die Sprecher der dortigen Amtsgerichte berichten. 

+++ 2.19 Uhr: Noch 20.000 offene Lehrstellen im Handwerk +++

Einen Monat nach Beginn des Ausbildungsjahres suchen die deutschen Handwerksbetriebe mehr Lehrlinge als im Vorjahr. “Es gibt immer noch 20.000 unbesetzte Lehrstellen im Handwerk, deutlich mehr als 2015″, sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, der “Bild”-Zeitung. Die Betriebe beschäftigten außerdem deutlich mehr Flüchtlinge als die 30 Dax-Konzerne. “2450 Jugendliche aus acht nichteuropäischen Asylzugangsländern sind derzeit in Ausbildung”, erklärte Wollseifer. “Zusammen mit der Regierung haben wir ein Projekt aufgelegt, das 10.000 Flüchtlinge auf eine Ausbildung vorbereiten soll. 1500 haben schon begonnen.”

+++ 2.18 Uhr: Schüsse auf geplante Flüchtlingsunterkunft in Frankreich +++

Unbekannte haben im Nordwesten Frankreichs Schüsse auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft abgefeuert. Es seien Einschusslöcher an der Fassade des Gebäudes in Saint-Brevin entdeckt worden, teilte die Polizei mit. Bürgermeister Yannick Haury sprach von einer “inakzeptablen und unverantwortlichen Tat”. Die Schüsse wurden den Angaben zufolge am Dienstagabend abgegeben.

In der Ferienanlage an der Atlantikküste sollen künftig 70 Flüchtlinge aus dem Lager in Calais untergebracht werden. Das umstrittene Camp soll bis zum Jahresende geräumt werden. Im sogenannten Dschungel von Calais halten sich nach offiziellen Angaben rund 7000 Menschen auf. Nach Zählungen von Hilfsorganisationen sind es inzwischen sogar mehr als 10.000. Die Menschen sollen in Aufnahmezentren in ganz Frankreich umverteilt werden. Dagegen regt sich in einigen Regionen Widerstand.

+++ 1.15 Uhr: Berlin und Washington kritisieren Israels Siedlungspläne im Westjordanland +++

Mit ungewohnt scharfen Worten haben die USA den geplanten Bau neuer Wohnungen für jüdische Siedler in den besetzten Palästinensergebieten kritisiert. Das Weiße Haus warf Israel Wortbruch vor. Das Vorgehen der Regierung sei “besorgniserregend” und widerspreche den Gepflogenheiten unter “guten Freunden”. Das US-Außenministerium warnte, der Bau weiterer Wohnungen im Westjordanland untergrabe die Friedensbemühungen in Nahost und sei unvereinbar mit der “Zukunft Israels als jüdischer und demokratischer Staat”.

Ähnlich äußerte sich das Auswärtige Amt. “Die jüngsten Ankündigungen zum Bau einer neuen Siedlung mitten im Westjordanland haben wir mit großer Sorge zur Kenntnis genommen”, erklärte ein Sprecher. “Der Standpunkt der Bundesregierung ist unverändert: Der Siedlungsbau in den besetzten Gebieten verstößt gegen das Völkerrecht. Siedlungen gefährden die Grundlagen der Zwei-Staaten-Lösung.”

Iisraelischen Aktivisten zufolge hatte die Regierung kürzlich grünes Licht für den Bau von 98 neuen Wohnungen nahe Ramallah gegeben. Insgesamt seien bis zu 300 Wohnungen geplant. Die Ansiedlung der eigenen Zivilbevölkerung in militärisch besetzten Gebieten wird von der Uno als völkerrechtswidrig erachtet.

+++ 1.05 Uhr: Gysi will Vorsitzender der Europäischen Linken werden +++

Der langjährige Linken-Fraktionschef Gregor Gysi will offenbar Vorsitzender der Europäischen Linken (EL) werden. Die Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger hätten den 68-Jährigen intern bereits für das Amt vorschlagen, berichtet die “Mitteldeutsche Zeitung” unter Berufung auf führende Parteikreise. Der EL-Kongress findet demnach vom 16. bis zum 18. Dezember statt. Gysis Wahl gelte als sehr wahrscheinlich. ”Wenn er das machen will, dann wird es auch so kommen”, verlautete dem Bericht zufolge aus führenden Parteikreisen.

+++ 0.42 Uhr: Kinderzuschlag soll um zehn Euro steigen +++

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) haben sich offenbar auf eine Anhebung des Kinderzuschlags geeinigt. Der Zuschlag für Geringverdiener solle zum Jahreswechsel um zehn Euro auf 170 Euro monatlich erhöht werden, berichtet die “Bild”-Zeitung unter Berufung auf Koalitionskreise. Das Kindergeld wird demnach um zwei Euro angehoben. Der Kinderzuschlag wird Eltern gewährt, die zwar ihren eigenen Bedarf durch Erwerbseinkommen decken können, aber nicht über ausreichende Mittel verfügen, auch den Bedarf ihrer Kinder zu decken. Ziel ist, dass Eltern nicht wegen ihrer Kinder auf Hartz IV angewiesen sind.

Schwesig hatte die von ihr geforderte Anpassung mit den von Schäuble geplanten Steuerentlastungen verknüpft. Der Weg für die Reform sei nun frei, berichtet das “Handelsblatt” unter Berufung auf Koalitionskreise. Der Gesetzentwurf des Finanzministeriums, dem der Koalitionsausschuss heute zustimmen soll, sieht eine leichte Erhöhung des steuerlichen Grundfreibetrags vor. Dieser soll laut “Handelsblatt” von derzeit 8.652 bis 2018 auf 9.000 Euro angehoben werden. Zudem soll die Wirkung der Einkommensteuerprogression so verschoben werden, dass geringere Einkommen steuerlich geschont werden. 

+++ 0.15 Uhr: Teilweise Entwarnung für Deutsche Bank in Russland-Affäre +++

Die Deutsche Bank dürfte einem Zeitungsbericht zufolge bei der Bafin-Prüfung zu Geldwäsche-Vorwürfen in Russland glimpflich davonkommen. Die Untersuchungen liefen zwar noch, schreibt die “Süddeutsche Zeitung” ohne genaue Quellenangabe auf ihrer Website. Es zeichne sich aber ab, dass sich die Finanzaufsicht darauf beschränken werde, dem deutschen Branchenprimus Auflagen für ein besseres Risikomanagement zu machen. Sprecherinnen der Bafin und der Deutschen Bank lehnten auf Nachfrage einen Kommentar ab.

Die Deutsche Bank kämpft derzeit an zahlreichen Fronten. Die Russland-Affäre und ein Streit mit der US-Justiz wegen Hypotheken-Geschäften aus der Zeit der Finanzkrise sind dabei die dicksten Brocken. Die Aktie der Deutschen Bank fiel aus Sorge vor einer hohen Milliardenstrafe jüngst auf den tiefsten Stand ihrer Geschichte. Frieden an einer Front dürfte die Anleger also zumindest etwas beruhigen. Allerdings, darauf verwies die “Süddeutsche Zeitung”, gingen die Ermittlungen der US-amerikanischen und britischen Aufsichtsbehörden im Russland-Fall weiter.

+++ 0.05 Uhr: Ariane-Rakete bringt zwei Telekommunikationssatelliten ins All +++

Eine Ariane-5-Rakete hat zwei Telekommunikationssatelliten für Australien und Indien ins All gebracht. Der Lastenträger startete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana, wie der Raketenbetreiber Arianespace mitteilt. Nach etwa einer halben Stunde Flugzeit wurden die beiden Satelliten nacheinander im All ausgesetzt.

Der Satellit Sky Muster II soll die Breitbandversorgung in Australien verbessern. Der zweite Satellit GSAT-18 kommt von der indischen Raumfahrtbehörde und soll Telekommunikationsdienste für den Subkontinent anbieten. Die High-Tech-Fracht wog auf der Erde insgesamt rund 9,8 Tonnen.

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