+++ News des Tages +++: Putin kommt zu Krisentreffen nach Berlin

Die News des Tages im Überblick.

+++ 10.56 Uhr: Rechte demonstrieren nahe der Chemnitzer Wohnung Terrorverdächtigem +++

Nach der Festnahme des Terrorverdächtigen Jaber al-Bakr haben am Montagabend im Chemnitzer Stadtteil Kappel Anhänger der rechtsgerichteten “Bürgerbewegung Pro Chemnitz” demonstriert. Nach Angaben der Polizei verlief die regulär angemeldete Veranstaltung, die die Organisatoren als “Demonstration gegen den Terror” bezeichneten, störungsfrei. Die Veranstalter sprachen nach Angaben der Beamten von 350 Teilnehmern, die Polizei selbst nannte keine Zahl. Der Aufmarsch fand in der Nähe der Wohnung statt, die al-Bakr nach Angaben der Ermittler zur Vorbereitung eines Anschlags nutzte und in der er Sprengstoff für eine Sprengstoffweste lagerte. Polizisten hatten sie am Samstag gestürmt, den 22-jährigen Syrer aber nicht angetroffen und daraufhin bundes- und europaweit sowie öffentlich nach ihm gefahndet.

+++ 10.15 Uhr: Putin kommt zu Krisentreffen nach Berlin +++

Das nächste Ukraine-Krisentreffen auf Spitzenebene ist nach russischer Darstellung bereits in der kommenden Woche in Berlin geplant. Kanzlerin Angela Merkel habe zu einem Abendessen am 19. Oktober im sogenannten Normandie-Format eingeladen, sagte der russische Botschafter in Frankreich, Alexander Orlow, dem Radiosender Europe1. Zu dieser Runde gehören Deutschland, Frankreich, Russland und die Ukraine. Kreml-Chef Wladimir Putin wird an diesem Datum bereits seit längerem in Paris erwartet, wo er seinen französischen Amtskollegen François Hollande treffen will. Im Februar 2015 wurde in der weißrussischen Hauptstadt Minsk im Normandie-Format der Staats- und Regierungschefs ein Friedensplan vereinbart. Das Abkommen für die von moskautreuen Separatisten beherrschten ostukrainischen Gebiete ist nur in Ansätzen umgesetzt.

+++ 9.26 Uhr: Linke fordern Aufenthaltsrecht für syrische Polizei-Helfer +++

Der Linken-Politiker André Hahn hat für die Syrer, die zur Festnahme des Terrorverdächtigen Jaber A. in Leipzig beigetragen haben, ein Aufenthaltsrecht in Deutschland gefordert. “Das wäre ein ganz wichtiges Signal an alle hilfebedürftigen und ehrlichen Flüchtlinge, die in ihrer absoluten Mehrheit weder mit dem selbsternannten Islamischen Staat, noch mit irgendwelchen Terroraktivitäten zu tun haben,” sagte Hahn im Bayerischen Rundfunk. “Hier könnte man Zeichen setzen, ich bin gespannt, ob das passiert”, sagte der Linken-Politiker weiter. Kritik übte er an dem vorherigen Polizeieinsatz in Chemnitz, bei dem Dschaber al-Bakr den Beamten entkommen war: “Das war bestimmt kein Ruhmesblatt und wenn der Gesuchte am Ende deshalb festgenommen werden konnte, dann weil andere syrische Flüchtlinge mit mutigem Einsatz ihn festgesetzt haben.”

Syrer Sachsen Festnahme Terror Verdacht 7.15

+++ 8.55 Uhr: Facebook startet soziales Netzwerk für Unternehmen +++

Der Internetkonzern Facebook will mit einer neuen Anwendung in die Arbeitswelt vordringen. Das Produkt namens Workplace ist eine Art soziales Netzwerk für Unternehmen und soll nach dem Willen des Konzerns Intranetlösungen und interne E-Mails überflüssig machen. “Wir haben Dinge, die es schon gibt, zu einer einzigen Anwendung verbunden”, sagte Workplace-Chef Julien Codorniou. Dem Unternehmen zufolge erlaubt Workplace den Angestellten einer Firma beispielsweise, sich in Gruppen über Projekte auszutauschen, mit einem Kollegen zu chatten oder eine Präsentation des Managements zu verfolgen. Dabei wurden verschiedene Ansätze, die es im sozialen Netzwerk Facebook schon gibt, weiterverwendet. “95 Prozent dessen, was wir auf Facebook entwickelt haben, wurde in Workplace integriert”, erläuterte Codorniou.

+++ 8.41 Uhr: Merkel schließt Afrika-Reise mit Besuch in Äthiopien ab +++

Zum Abschluss ihrer dreitägigen Afrika-Reise hat Bundeskanzlerin Angela Merkel Äthiopien besucht. In der Hauptstadt Addis Abeba wurde sie mit militärischen Ehren von Ministerpräsident Hailemariam Desalegn empfangen. Überschattet wird der Aufenthalt der Kanzlerin davon, dass die Regierung am Sonntag den Ausnahmezustand verhängte. Bei Protesten in verschiedenen Landesteilen waren in den vergangenen Monaten hunderte Menschen getötet worden. Merkel will bei einem Treffen mit Desalegn die Lage im Land ansprechen. Die beiden größten Volksgruppen der Oromo und Amhara fühlen sich von der Regierung diskriminiert. Die Proteste waren meist gewaltsam niedergeschlagen worden.

+++ 8.12 Uhr: “Menschenrechts-Nobelpreis” für chinesischen Bürgerrechtler +++

Der in China inhaftierte Bürgerrechtler Ilham Tohti erhält den Martin-Ennals-Preis, der als eine Art “Nobelpreis für Menschenrechte” gilt. Tohti werde ausgezeichnet, weil er sich über 20 Jahren friedlich für die Rechte der uigurischen Minderheit im Westen Chinas eingesetzt habe, teilte die Martin-Ennals-Stiftung in Genf mit. Der 46-Jährige habe den “Dialog und das Verständnis” zwischen Uiguren und Chinesen gefördert und dabei “große persönliche Risiken” auf sich genommen. Der Bürgerrechtler und Wirtschaftsprofessor war 2014 in einem von westlichen Regierungen und Menschenrechtsorganisationen scharf kritisierten Prozess wegen “Anstiftung zum Separatismus” zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden.

+++ 7.25 Uhr: EU-Minister einigen sich auf neue Fischfangquoten in der Ostsee +++

Die deutschen Fischer dürfen im kommenden Jahr deutlich weniger Dorsch aus der Ostsee ziehen. Im Westen sinkt die Fangmenge um 56 Prozent gegenüber 2016, in der östlichen Ostsee um 25 Prozent. Darauf haben sich die EU-Fischereiminister in Luxemburg geeinigt, wie der Rat als Vertretung der EU-Staaten mitteilte. Ernährungsminister Christian Schmidt sprach von einer “schmerzhaften, aber angesichts der Bestandssituation erforderlichen Quotenreduzierung”. Die Dorschbestände in der Ostsee sind ausgelaugt. Für viele Ostseefischer geht es allerdings um die Existenz.

+++ 6.16 Uhr: Auto auf A59 zweimal gerammt – Ein Toter und drei Verletzte +++

Ein Mann ist in seinem Wagen auf der A59 zweimal gerammt worden und ums Leben gekommen. Drei weitere Menschen wurden bei dem Doppelunfall bei Langenfeld in Nordrhein-Westfalen verletzt, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Das Auto des 25-Jährigen war am Montagabend ohne Licht auf dem rechten Fahrstreifen liegengeblieben. Ein nachfolgendes Auto rammte es ungebremst. Das Pannenfahrzeug wurde auf die linke Spur geschleudert, wo ein zweites Fahrzeug dagegen prallte. Beide Insassen des gerammten Autos wurden auf die Straße geschleudert. Der Fahrer starb an der Unfallstelle. Sein Beifahrer wurde schwer verletzt, die Fahrer der beiden anderen Autos erlitten leichte Verletzungen.

+++ 3.20 Uhr: Von Güterzug überrollt – Drei Menschen tot +++

Drei Menschen sind in Hannover von einem Güterzug überrollt worden und dabei ums Leben gekommen. Die Hintergründe des Unglücks am späten Montagabend waren zunächst unklar, wie ein Sprecher der Polizei in der Nacht zum Dienstag sagte. Einer der drei Toten sei männlich, hieß es. Die Identität der anderen Leichen war nicht bekannt. Die Bahnstrecke war während des mehrstündigen Polizeieinsatzes gesperrt. 

+++ 2.04 Uhr: Kolumbien: Regierung und Rebellengruppe starten Friedensverhandlungen +++ 

Die kolumbianische Regierung und die Rebellengruppe ELN nehmen Friedensverhandlungen auf. Start der Gespräche soll der 27. Oktober sein, wie beide Seiten im venezolanischen Außenministerium in Caracas bekannt gaben. Die ELN hat mit geschätzten 1500 Kämpfern ungefähr ein Viertel der Stärke der Revolutionären Streitkräften Kolumbiens, mit denen es bereits ein Friedensabkommen gibt, das jedoch nach einem gescheiterten Referendum nachverhandelt werden muss.

Samsung-Chronik 17.12

+++ 1.56 Uhr: Samsung stoppt Verkauf des Galaxy Note 7 – weltweite Rückrufaktion +++

Der südkoreanische Smartphone-Marktführer Samsung hat mit sofortiger Wirkung den weltweiten Verlauf des mit Problemen behafteten Galaxy Note 7 gestoppt und zugleich eine globale Rückrufaktion des Geräts gestartet. Das berichtete die südkoreanische Agentur Yonhap unter Berufung auf eine Mittelung von Samsung. Bei der Rückgabe ihrer Smartphones sollten Kunden entweder ihr Geld zurückerhalten oder ein Ersatzgerät eines anderen Typs. Schon gestern hatte Samsung seine “Produktionsplanung geändert”, ohne dies näher zu erläutern. Zuvor hatte es unbestätigte Medienberichte gegeben, nach denen der Elektronik-Riese die Produktion des umstrittenen Geräts eingestellt hatte. Anlass sind immer mehr Berichte von Verbrauchern über brennende Smartphones.

+++ 1.48 Uhr: Immer mehr Mädchen werden als Kinder verheiratet +++

Die Kinderrechtsorganisation “Save the Children” warnt vor einer wachsenden Zahl von Mädchen, die bereits im Kindesalter verheiratet werden. Das geht aus einem Bericht hervor, der am Dienstag anlässlich des Weltmädchentags veröffentlicht wurde. Demnach leben laut den Vereinten Nationen derzeit weltweit rund 700 Millionen Frauen und Mädchen in Ehen, die sie vor ihrem 18. Lebensjahr eingehen mussten. Im Jahr 2050 könnten es bis zu 1,2 Milliarden sein, schätzt “Save the Children”. In Ländern wie Afghanistan, dem Jemen, Indien und Somalia würden Mädchen bereits teilweise im Alter von 10 Jahren verheiratet, heißt es in dem Bericht.

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