News des Tages: Mann entdeckt scharfe Handgranate aus dem Weltkrieg in seinem Haus

Die News des Tages:

+++ 13 Uhr: US-Gericht stoppt Haftentlassung von Protagonist der Serie “Making a Murderer” +++

Die Doku-Serie “Making a Murderer” über Mängel im US-Justizsystem entwickelt sich mehr und mehr zu einem Dauerbrenner im wahren Leben: Am Montag ordnete ein Richter im Bundesstaat Wisconsin die sofortige Haftentlassung von Brendan Dassey an, einem der beiden Protagonisten der Netflix-Serie – nun setzte ein Berufungsgericht die Anordnung wieder aus. Der 27-Jährige bleibe in Haft, teilte Wisconsins Generalstaatsanwalt Brad Schimel am Donnerstag mit.

Warum Dassey entlassen werden sollte, können Sie hier nachlesen:

Teaser

+++ 12.45 Uhr: Jetzt schon mehr Abschiebungen als 2015: Albaner sind größte Gruppe +++

In den ersten zehn Monaten dieses Jahres haben die Bundesländer mehr Ausländer abgeschoben als im gesamten Jahr 2015. Wie das Bundesinnenministerium mitteilte, gab es von Anfang Januar bis Ende Oktober bundesweit 21.789 Abschiebungen. 2015 hatten 20.888 Menschen Deutschland auf diese Weise verlassen müssen.

Die Abgeschobenen kamen den Angaben zufolge dieses Jahr vorwiegend aus den Balkanstaaten. Die Albaner stellten mit 5343 die größte Gruppe unter den abgelehnten Asylbewerbern, die zwischen Anfang Januar und Ende Oktober gehen mussten. Aus dem Kosovo wurden 4338 Menschen abgeschoben.

+++ 12 Uhr: Mann findet scharfe Granate in seinem Haus +++

Beim Sanieren seines Hauses hat ein 38-jähriger Mann in Biberach eine scharfe Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Er wusste zunächst nicht, um welchen Gegenstand es sich in der Zwischendecke im Dachboden handelt und brachte den Sprengkörper am Donnerstagabend aus dem Haus, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Dann rief er die Polizei. Der Zünder sei bereits eingedrückt gewesen. “Da hat nur noch ein Quäntchen gefehlt, damit das Ding explodiert”, sagte eine Sprecherin. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst sprengte die Waffe kontrolliert. Die Polizei rät in solchen Fällen, die Gegenstände nicht zu berühren und sofort Hilfe zu rufen.

+++ 11.10 Uhr: Mann schmuggelte 2,1 Kilo Kokain – in seiner Jacke +++

Seine unförmige Jacke hat einen Drogenschmuggler am Frankfurter Flughafen verraten. In das Futter des Kleidungsstücks waren sechs Plastikbeutel mit Kokain eingenäht. Der 39-Jährige trug so 2,1 Kilogramm Kokain mit sich herum, wie das Hauptzollamt Frankfurt am Freitag berichtete. Den Schwarzmarktwert des Rauschgifts bezifferte die Behörde auf rund 80.000 Euro. Der Mann war bereits am 29. Oktober aus dem kolumbianischen Bogota nach Deutschland eingereist und wollte noch am selben Tag weiter nach Tel Aviv fliegen. Dabei fiel er auf: “Die Proportionen der Kleidung des Mannes erschienen unnatürlich”, berichtete eine Sprecherin des Hauptzollamts. Als sich die Zollbeamten die Jacke näher anschauen wollten, schlug ihnen ein verdächtiger Geruch entgegen. Ein Rauschgiftschnelltest bestätigte den Verdacht. Der Mann wurde festgenommen.

+++ 10.35 Uhr: 45 Länder wollen auf Kohle verzichten +++

Dutzende Länder, die besonders unter dem Klimawandel leiden, wollen gemeinsam aus der Kohle aussteigen. Insgesamt 45 arme Staaten wollen so schnell wie möglich gänzlich auf erneuerbare Energien umstellen, wie die Hilfsorganisation “Brot für die Welt” am Freitag ankündigte. Ziel ist, die gefährliche Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Offiziell sollte die Initiative erst am späteren Vormittag am Rande der Klimakonferenz in Marrakesch vorgestellt werden. Die meisten der Unterzeichnerstaaten gehören zur Koalition besonders betroffener Länder (“Climate Vulnerable Forum”, CVF). “Brot für die Welt” machte die Informationen nach Angaben des CVF vor Ablauf der vereinbarten Sperrfrist bekannt.

+++ 10.12 Uhr: Haus bei Florenz explodiert +++

Ein Haus ist in der Nähe von Florenz explodiert und hat die Mutter zweier Kinder getötet. Nach dem Unglück am späten Donnerstagabend in Bagno a Ripoli konnten der Vater und zwei Mädchen im Alter von sieben und zehn Jahren aus den Trümmern geborgen werden, wie die Einsatzkräfte laut Nachrichtenagentur Ansa berichteten. Sie hätten Verbrennungen und Rauchvergiftungen erlitten. Das Einfamilienhaus war vollkommen zerstört. Ein Gasleck könnte die Explosion ausgelöst haben. Die Detonation war auch noch in der Ferne zu hören, wie Anwohner erzählten. “Es war wie ein Erdbeben”, sagte der Bürgermeister des Ortes, Francesco Casini. Nach einer stundenlangen Suche wurde die Mutter tot gefunden.

+++ 9.51 Uhr: CDU kündigt Erklärung von Angela Merkel für Sonntagabend an +++

Die Ankündigung, dass Angela Merkel eine Pressekonferenz abhalten will, ist normalerweise keine Meldung wert. In diesem Fall erhält der für Sonntag, 19 Uhr, von der CDU anberaumte Termin größere Aufmerksamkeit. Es wird allgemein erwartet, dass die CDU-Vorsitzende offiziell ihre Kandidatur für eine vierte Amtszeit bei der Bundestagswahl im Herbst kommenden Jahres verkünden wird. Merkel, seit 2005 Regierungschefin, wird sich am Ende einer Klausurtagung des Christdemokraten äußeren. Formal erwarten Politiker die Bekanntgabe ihrer Kandidatur für den Parteivorsitz beim CDU-Parteitag am 6./7. Dezember in Essen. Merkel hat stets die Ansicht vertreten, dass Parteivorsitz und Kanzleramt in Personalunion geführt werden sollten.

+++ 8.46 Uhr: Zahl der Abschiebungen steigt vermutlich auf höchsten Stand seit 2003 +++

Die Zahl der Abschiebungen steigt einem Medienbericht zufoge in diesem Jahr vermutlich auf den höchsten Stand seit mehr als zehn Jahren. Bis September seien 19.914 Menschen abgeschoben worden, berichtete die “Rheinische Post” am Freitag unter Berufung auf Unterlagen der Bundespolizei. Im gesamten vergangenen Jahr habe es 20.888 Abschiebungen gegeben. Bis zum Ende des Jahres könnten Schätzungen zufolge rund 26.500 Menschen abgeschoben werden, berichtete das Blatt weiter. So hoch war die Zahl demnach zuletzt im Jahr 2003 gewesen. Fast drei Viertel aller Abschiebungen entfielen laut dem Bericht auf Asylbewerber aus Albanien, dem Kosovo, Serbien, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro.

+++ 8.36 Uhr: Festnahme von 103 Akademikern in Istanbul angeordnet +++

Die türkischen Behörden haben im Zusammenhang mit dem Putschversuch die Festnahme von 103 Akademikern an der Technischen Universität Yildiz in Istanbul angeordnet. 73 von ihnen seien schon in Gewahrsam genommen worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Freitag. Ihnen werde Mitgliedschaft in einer Terrororganisation vorgeworfen.  Konkret gehe es um mutmaßliche Verbindungen zu dem in den USA lebenden islamischen Prediger Fethullah Gülen. Die Türkei macht Gülen für den Putschversuch vom 15. Juli verantwortlich. 

+++ 8.21 Uhr: HIV-positiver Mann soll in Malawi 100 Mädchen entjungfert haben +++

Ein Mann in Malawi soll bei Initiationsriten trotz einer ihm bekannten HIV-Infektion rund 100 Mädchen entjungfert haben. Jetzt muss sich der 45-Jährige unter anderem wegen Körperverletzung vor Gericht verantworten. Das Urteil wurde noch am Freitag erwartet. Zudem soll er für sogenannte rituellen Reinigungen mit zahlreichen frisch verwitweten Frauen geschlafen haben. Männer, die solche sexuellen Riten gegen Bezahlung ausführen, werden in Malawi als “Hyänen” bezeichnet, weil sie nachts und heimlich aktiv sind. Die Regierung des Landes im südlichen Afrika kämpft gegen sexuelle Initiationsriten für Mädchen. Dennoch werden sie vor allem auf dem Land weiter praktiziert, besonders im Süden. 

Wenn ein Mädchen in die Pubertät kommt, bezahlt dessen Familie eine “Hyäne”, um das Mädchen mit der Entjungferung in die Welt der Erwachsenen einzuführen. Kritiker bezeichnen die archaische Tradition als organisierte Vergewaltigung. Zudem besteht das Risiko der Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten und ungewollter Schwangerschaften. 

+++ 07.26 Uhr: VW baut weltweit 30.000 Arbeitsplätze in Deutschland ab +++

Volkswagen hat sich mit dem Betriebsrat auf den Abbau von weltweit bis zu 30.000 Arbeitsplätzen in den kommenden Jahren geeinigt, um die angeschlagene Kernmarke VW wieder flott zu machen. Rund 23.000 Stellen sollen bis zum Jahr 2025 alleine in Deutschland wegfallen, bestätigt der Betriebsrat. Es sollen aber alle Standorte erhalten bleiben und teils umgebaut werden – etwa für den Bau von Elektro-Autos, hieß es während einer Pressekonferenz in Wolfsburg. Betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben, der Abbau soll etwa mit Hilfe von Altersteilzeit oder durch die Fluktuation geregelt werden. Der gesamte Volkswagen-Konzern beschäftigt weltweit mehr als 624.000 Menschen, 282.000 davon in Deutschland.

Volkswagen hat an vielen Stellen zu kämpfen. Der Abgas-Skandal zwingt den Autobauer zum Sparen, zugleich muss der Konzern viel Geld in zentrale neue Trends der Branche stecken: Digitalisierung und Vernetzung sowie alternative Antriebe. Dazu hat die Pkw-Kernmarke seit langem ein Rendite-Problem. Der Hausmarke um Golf und Passat blieben zuletzt von 100 umgesetzten Euro nur rund 1,60 Euro als Gewinn, wovon dann noch Zinsen und Steuern abgingen. 

+++ 7.00 Uhr: 27 Verletzte bei versuchter Selbstverbrennung in Melbourne +++

Beim Versuch einer Selbstverbrennung in einer Bank in Australien hat ein Mann eine Explosion und einen Brand ausgelöst und sich und fünf andere lebensgefährlich verletzt. 21 weitere Menschen erlitten vor allem durch die Rauchentwicklung leichte Verletzungen. Ob das Ganze einen terroristischen Hintergrund habe, werde geprüft, sagte eine Polizeisprecherin in Melbourne. Der 21-Jährige hatte sich am Freitag in einer Bankfiliale in Melbourne angesteckt. Er habe einen Brandbeschleuniger dabei gehabt, berichtete die Polizei. Ein Zeuge berichtete im Fernsehen, der Mann habe vor der Tat geschrien, die Bank wolle ihm kein Geld geben.

+++ 6.54 Uhr: Bundesrepublik kauft Exil-Villa von Thomas Mann +++

Die Bundesrepublik Deutschland hat das frühere Haus des Schriftstellers und Exilanten Thomas Manns bei Los Angeles gekauft und damit vor dem wahrscheinlichen Abriss gerettet. Manns Villa “war die Heimat für viele Deutsche, die gemeinsam für eine bessere Zukunft unseres Landes gestritten, um die Wege zu einer offenen Gesellschaft gerungen und ein gemeinsames transatlantisches Wertefundament erarbeitet haben”, sagte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) der “Süddeutschen Zeitung”.

+++ 6.05 Uhr: Legendäres Monroe-Kleid für 4,8 Millionen Dollar versteigert +++

Eines der berühmtesten Stücke aus dem Garderobenschrank von Marilyn Monroe ist in Los Angeles für 4,8 Millionen Dollar (rund 4,5 Millionen Euro) versteigert worden. Das hautenge Kleid, in dem die Schauspielerin im Mai 1962 zum 45. Geburtstag des damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy ihr “Happy Birthday, Mr. President”-Ständchen sang, brachte bei der Auktion am Donnerstagabend (Ortszeit) doppelt so viel wie erwartet ein. Neuer Besitzer ist das amerikanische Kuriositäten-Museum “Ripley’s Believe It or Not!”, wie Julien’s Auctions mitteilte. Das Kleid war zuletzt 1999 für 1,26 Millionen Dollar versteigert worden.

+++ 5.08 Uhr: UN-Sicherheitsrat verlängert Untersuchung zu Giftgasangriffen in Syrien +++

Der UN-Sicherheitsrat hat das Mandat für die Untersuchung zum Einsatz von Chemiewaffen in Syrien um ein Jahr verlängert. Das Gremium stimmte am Donnerstag (Ortszeit) einmütig für eine von den USA eingebrachte Vorlage, die den Einsatz der Untersuchungskommission bis kommendes Jahr ausweitet. Der Rat beauftragte die Kommission damit, die “Täter, Organisatoren und Hintermänner” von Chemiewaffeneinsätzen zu identifizieren.

Die Kommission, die von der UNO und der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) besetzt wird, hatte bereits im August in einem Bericht den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien dokumentiert und die syrische Regierung für drei dieser Einsätze verantwortlich gemacht. Syriens Verbündeter Russland hatte die Befunde damals angezweifelt.

+++ 2.33 Uhr: Zahl der Asylanträge aus der Türkei steigt laut Bericht stark an +++

Die Zahl der Asylsuchenden aus der Türkei ist einem Bericht zufolge stark gestiegen: Von Januar bis Oktober hätten 4437 Menschen aus der Türkei einen Asylantrag in Deutschland gestellt, berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf Zahlen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf). Im Jahr zuvor waren es nur 1767 Menschen, 2014 waren es 1806 Menschen. 

Besonders in den vergangenen Wochen habe das System zur Erstverteilung der Asylbegehrenden eine stetige Zunahme registriert, hieß es in dem Bericht. Während in der ersten Jahreshälfte pro Monat nur rund 350 Asylsuchende aus der Türkei registriert worden seien, waren es im August bereits 375 gewesen, im September 446 und im Oktober dann 485. Seit dem Putschversuch Mitte Juli geht die türkische Regierung mit besonderer Härte gegen die Opposition vor.

+++ 2.24 Uhr: Carlsen und Karjakin bei Schach-WM weiter Kopf an Kopf +++

Beim Kampf um die Schachweltmeisterschaft zwischen Magnus Carlsen und Sergej Karjakin gab es auch im fünften Spiel keinen Sieger. Der Titelverteidiger aus Norwegen hatte am Donnerstagabend Weiß und präsentierte seinem russischen Herausforderer mit der Italienischen Partie eine andere Eröffnung. Karjakin ließ sich aber nicht überraschen und glänzte mit einem couragierten Spiel, so dass diesmal Carlsen im Partieverlauf seine Stellung verteidigen musste.

Schach WM Carlsen vs Karjakin_17.45

+++ 1.14 Uhr: Schulz gegen Abbruch der EU-Beitrittsgespräche mit Türkei +++

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) ist trotz des autoritären Kurses in der Türkei gegen einen Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen. “Sprachlosigkeit hat noch nie weiter geführt, sondern birgt eher die Gefahr weiterer Eskalation in sich”, sagte der SPD-Politiker dem “Mindener Tageblatt” (Freitag). Mit einem Ende der Gespräche wäre nichts gewonnen. “Im Gegenteil, wir würden uns eines wichtigen Mittels berauben, um Einfluss zu nehmen auf die Entwicklung in der Türkei und die Dinge vielleicht zum Besseren zu wenden.” Zugleich machte Schulz deutlich: “Klar ist: Sollte die Türkei die Todesstrafe einführen, wäre das automatisch das Ende der Beitrittsgespräche.”

+++ 0.50 Uhr: Dobrindt will Tablet-Computer und E-Mail-Tippen am Steuer gesetzlich verbieten +++

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will das Handy-Verbot am Steuer deutlich ausweiten und Autolenkern künftig auch Tablet-Computer oder Tätigkeiten wie E-Mail-Schreiben verbieten. “Wer am Steuer das Handy in die Hand nimmt, um eine Nachricht zu tippen oder das Tablet um Mails abzulesen, ist im Blindflug unterwegs”, sagte der Minister der “Bild” (Freitagsausgabe). Ablenkung während des Fahrens sei “eines der größten Unfallrisiken, das vermeidbar und unnötig ist”. Laut Dobrindts Änderungsentwurf zur Straßenverkehrsordnung, aus dem die “Bild” zitierte, sollen künftig Tablets, E-Book-Reader und ähnliche Geräte sowie Tätigkeiten wie E-Mail- und SMS-Tippen und Surfen im Internet am Steuer verboten werden. Ausdrücklich untersagt werde auch die Benutzung von Videobrillen. Die Verkehrsregeln und Strafen würden so geändert, “dass sie auf der Höhe der Zeit sind und auch neuere technische Entwicklungen berücksichtigen”.

+++ 0.35 Uhr: Bundesrechnungshof rügt Betreuungsarbeit der Jobcenter +++

Der Bundesrechnungshof kritisiert die Betreuung von Hartz-IV-Beziehern, die an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilgenommen haben, nach einem Zeitungsbericht als unzureichend. Sie sei “noch deutlich verbesserungsbedürftig”, heißt es laut “Süddeutscher Zeitung” (Freitag) in einem Prüfbericht. Danach sind die Förderprogramme “oft nur zufällig erfolgreich”. Würden die Ergebnisse daraus nicht berücksichtigt, blieben die “mit hohem finanziellen Aufwand der Jobcenter und großem persönlichen Einsatz der Leistungsberechtigten erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten oft nutzlos”. Die Mängel seien “ein wesentlicher Grund dafür, dass arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und anschließende Vermittlungsbemühungen wirkungslos bleiben”.

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