News des Tages: “Football Leaks” – schmutzige Geldgeschäfte der Profi-Fußballer enthüllt

Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker:

+++ 21.29 Uhr: “Spiegel” enthüllt “schmutzige Geldgeschäfte im europäischen Profi-Fußball” +++

Das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” hat nach eigenen Informationen gemeinsam mit einem Team an Journalisten aus ganz Europa “schmutzige Geldgeschäfte im europäischen Profi-Fußball” enthüllt. Dabei soll es auch um “Steuertricksereien” der Fußball-Stars gehen. Namentlich genannt wurden zunächst Mesut Özil und Cristiano Ronaldo. Ein riesiger  Datensatz von 1,9 Terrabyte sei dem “Spiegel” von der Enthüllungsplattform “Football Leaks” zugespielt worden. Insgesamt soll es sich dabei um 18,6 Millionen Dokumente handeln. Laut “Spiegel” seien darunter auch “Originalverträge von Spielern samt geheimer Nebenabsprachen, E-Mails, Excel-Tabellen und Word-Dateien.” Das Nachrichtenmagazin wolle nun über die kommenden Wochen, gemeinsam mit seinen Partnern, die Erkenntnisse veröffentlichen.

+++ 19.35 Uhr: Magdeburger Hauptbahnhof nach Bombendrohung stundenlang gesperrt +++

Am Hauptbahnhof in Magdeburg hat es eine Bombendrohung gegeben. Laut Polizei drohte eine unbekannte Person damit, dass eine Bombe im Bereich des Hauptbahnhofes explodieren würde. Daraufhin wurde das Bahnhofsgelände evakuiert und abgesperrt. Der gesamte Zugverkehr wurde gestoppt. Gegen 17.30 Uhr wurde die Sperrung wieder aufgehoben. Zuvor hatten Spezialisten mit Sprengstoffsuchhunden und das Bahnhofsareal auf verdächtige Gegenstände untersucht – ohne Ergebnis. Nach dem anonymen Anrufer wird weiterhin intensiv gefahndet. Die Polizei bittet auch um Hinweise aus der Bevölkerung, da man davon ausgeht, dass der Anruf möglicherweise von einer Zelle im Bahnhof gekommen sein könnte. Wer etwas beobachtet hat, sollte sich unter der Telefon-Nummer 0391/546-1740 bei der Polizei melden.

+++ 19.32 Uhr: Rundfunkrat des NDR kritisiert umstrittene “Anne Will”-Sendung +++

Der NDR-Rundfunkrat hat die Einladung der voll verschleierten Schweizer Muslimin Nora Illi in die ARD-Talkshow “Anne Will” deutlich kritisiert. “Den von Frau Illi vertretenen extremen Positionen und auch einer Vollverschleierung hätte in der Gesprächssendung kein Forum gegeben werden müssen”, zitierte der Norddeutsche Rundfunk (NDR) in Hamburg aus einem Beschluss des Rundfunkrats. “Der Rundfunkrat stimmt der nachträglichen Bewertung des NDR zu, dass eine deutlichere Einordnung des Vereins “Islamischer Zentralrat Schweiz” erforderlich gewesen wäre.”

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+++ 17.31 Uhr: Drei Festnahmen nach tödlichem Schuss auf 22-Jährigen in Hechingen +++

Nach dem tödlichen Schuss auf einen 22-Jährigen in Hechingen in Baden-Württemberg hat die Polizei drei Verdächtige festgenommen. Hintergrund der Bluttat vom Donnerstagabend sei ein Drogengeschäft, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Eine 40-köpfige Ermittlungsgruppe wurde eingerichtet. 

Nico Rosberg Gründe

+++ 15.44 Uhr: Zuletzt eingestellte BfV-Mitarbeiter werden neu überprüft +++

Nach der Festnahme eines mutmaßlichen Islamisten beim Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) werden einem Medienbericht zufolge alle in den vergangenen Jahren frisch eingestellten Mitarbeiter erneut überprüft. Die turnusgemäße Prüfung der Angestellten solle “anlassbezogen” vorgezogen werden, berichtete die Zeitung “Bild”unter Berufung auf Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes. Insbesondere Mitarbeiter, die seit der vor zwei Jahren gestarteten Job-Initiative des Amtes über Stellenanzeigen in Zeitungen angeheuert wurden, würden jetzt einer “großen Sicherheitsüberprüfung” unterzogen. Dies schließe etwa die Befragung der Familien und des weiteren Umfelds der Mitarbeiter ein.

Bewerber werden vor einer Einstellung bei den deutschen Geheimdiensten einer umfassenden Sicherheitsüberprüfung unterzogen. Diese wird in regelmäßigen Abständen wiederholt.

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+++ 15.16 Uhr: Gericht: Führerschein weg bei hartnäckigem Falschparken +++

Auch hartnäckiges Falschparken kann den Führerschein kosten – egal, ob und wie viele Punkte der Verkehrssünder in Flensburg hat. Dies entschied das Verwaltungsgericht Berlin nach Angaben eines Sprechers vom Freitag im Falle eines Mannes, mit dessen Fahrzeug zwischen Januar 2014 und Januar 2016 insgesamt 88 Ordnungswidrigkeiten begangen worden waren – darunter 83 Parkverstöße. (Az. 11 K L 432.16)

Die zuständige Behörde hatte dem Mann wegen der Ordnungswidrigkeiten die Fahrerlaubnis entzogen, nachdem er einer Aufforderung zur Vorlage eines Gutachtens über seine Fahreignung nicht nachgekommen war. Im Eilverfahren bestätigten die Verwaltungsrichter nun dieses Vorgehen: Der Führerschein könne nicht nur bei Einträgen in die Verkehrssünderkartei entzogen werden, sondern auch demjenigen, der sich aus anderen Gründen als ungeeignet erwiesen habe. 

+++ 14.27 Uhr: Weltmeister Nico Rosberg beendet Formel-1-Karriere +++

Weltmeister Nico Rosberg beendet mit sofortiger Wirkung seine Formel-1-Karriere. Das teilte der gebürtige Wiesbadener am Freitag mit.

+++ 13.01 Uhr: Neugeborenes in Badewanne ertrunken – Prozess gegen Eltern  +++

Sechseinhalb Jahre nach dem Tod ihrer neugeborenen Tochter stehen die beiden damals jeweils 16 Jahre alten Eltern vor dem Landgericht Frankfurt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Totschlag durch Unterlassen vor. Das Mädchen war im Mai 2010 unmittelbar nach seiner Geburt in einer Badewanne ertrunken. Der Vater des Kindes stand laut Anklage neben der Wanne und griff nicht ein. Einzelheiten zum Prozessverlauf wurden nicht bekannt, weil die Verhandlung vollständig unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand.

Die Leiche des Säuglings war im Mai 2010 am Ufer der Nidda in Bad Vilbel gefunden worden. Um die Mutter des Kindes zu finden, ließ die Polizei von rund 2800 Frauen Speichelproben entnehmen, die jedoch keinen Erfolg brachten. Erst in diesem März offenbarte sich die spätere Angeklagte einer Polizeistreife, die sie hilflos aufgegriffen hatte. Das Kind erhielt den Namen “Magdalene” und wurde beerdigt. 

+++ 12.21 Uhr: Fifa bittet um Schweigeminute bei allen Spielen am Wochenende +++

In Gedenken an die Opfer des Flugzeugabsturzes in Kolumbien soll es am Wochenende vor sämtlichen Fußballspielen auf der Welt eine Schweigeminute geben. Der Weltverband Fifa bittet Clubs auf der ganzen Welt um ihre Teilnahme sowie darum, dass die Teams weltweit mit Trauerflor auflaufen. Am Donnerstag hatte bereits die Deutsche Fußball Liga genauso reagiert. Auch die UEFA kündigte für die Spiele der Champions und Europa League in der kommenden Woche eine Schweigeminute an.

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+++ 12.04 Uhr: Mindestgage am Theater wird auf 1850 Euro im Monat erhöht +++

Schauspieler bekommen ab dem kommenden Jahr an öffentlich getragenen Bühnen monatlich mindestens 1850 Euro Gage. Die Mindestgage von bisher 1765 Euro brutto werde zum 1. Januar 2017 um 4,8 Prozent erhöht, teilte der Deutsche Bühnenverein in Köln mit. Sie gilt vor allem für “solistisch tätige” Darsteller – also insbesondere Schauspieler – und andere künstlerisch tätige Mitarbeiter – etwa Dramaturgen, Regieassistenten oder Souffleure.
Anders als beim Mindestlohn orientiert sich die monatliche Mindestgage bei ihnen allerdings nicht an einer nach Stunden berechneten Arbeitszeit. Es handele sich um die absolute Untergrenze, betonte der Bühnenverein. In den allermeisten Fällen lägen die Gagen deutlich über der Mindestgage.

+++ 11.47 Uhr: Erneut Wolf bei Verkehrsunfall getötet +++

Binnen weniger Tage ist zum zweiten Mal ein Wolf in Südbrandenburg bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Ein Auto kollidierte am Donnerstag auf einer Landstraße bei Eichow (Spree-Neiße) mit dem weiblichen Tier, wie das Landesamt für Umwelt in Potsdam mitteilte. Zuerst hatte die “Lausitzer Rundschau” berichtet. Der Wolf starb am Unfallort. Das Tier wurde geborgen und für weitere Untersuchungen zu einem Berliner Institut gebracht. Bereits am Montag war ein männlicher Wolf auf einer Straße bei Crinitz (Elbe-Elster) bei einem Verkehrsunfall getötet worden. Zudem war ein Jagdpächter am Dienstag auf einen Wolfskadaver auf einem abgeernteten Acker bei Sergen (Spree-Neiße) gestoßen. Die Todesursache ist noch unklar. 

+++ 11.28 Uhr: Steinmeier sagt 50 Millionen Euro zusätzlich für Aleppo zu +++

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat den notleidenden Menschen in der umkämpften syrischen Stadt Aleppo 50 Millionen Euro zusätzlich für Nahrung, Unterkünfte und medizinische Hilfe zugesagt. Nach dem Besuch eines Flüchtlingslagers im Libanon appellierte Steinmeier am Freitag eindringlich an die Konfliktparteien, Feuerpausen zuzulassen, damit dringend benötigte Hilfslieferungen auch in eingeschlossene Gebiete gelangen könnten.

+++ 11.25 Uhr: Sechseinhalb Jahre Haft für Messerattacke nach Streit um Mathe-Rätsel +++

Für eine lebensbedrohliche Messerattacke nach einem Streit um ein Mathe-Rätsel im Internet ist der 29-jährige Angeklagte vom Landgericht Schwerin zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der Vorsitzende Richter Otmar Fandel wertete die Tat vom April am Freitag als versuchten Totschlag. Die Staatsanwaltschaft hatte sieben Jahre Haft gefordert, die Verteidigung ein Strafmaß von maximal zwei Jahren. Täter und Opfer stammen beide aus Wismar, kannten einander aber nicht persönlich. Einen Tag vor dem Zwischenfall hatten die beiden auf Facebook um die Lösung eines Mathe-Rätsels gestritten und sich dabei gegenseitig beschimpft und bedroht. Am Tag darauf trafen sie zufällig in der Stadt aufeinander und der Täter stach sein überraschtes Gegenüber mit zwei Stichen eines Schälmessers nieder.

+++ 11.05 Uhr: Edeka und Rewe bei Kaiser’s Tengelmann einig +++

Die Handelsriesen Edeka und Rewe haben sich über die Zukunft der Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann geeinigt. Der Vertrag werde nun noch dem Bundeswirtschaftsministerium zur Prüfung vorgelegt, teilte Rewe am Freitag in Köln mit. Kernpunkt ist die Weitergabe von 60 Kaiser’s-Filialen in Berlin an Rewe. Die genauen Standorte und der Preis waren zwischen den Konzernen bereits grundsätzlich ausgehandelt worden. Nun liegt ein unterschriftsreifer Vertrag vor, der in den kommenden Tagen besiegelt werden soll.

+++ 10.59 Uhr: Staatsanwalt will vier Jahre Haft für Fahrdienstleiter von Aibling +++

Der angeklagte Fahrdienstleiter im Prozess um das Zugunglück von Bad Aibling mit zwölf Toten soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft zu vier Jahren Haft verurteilt werden. Nach Überzeugung der Anklagebehörde ist der Bahnmitarbeiter der fahrlässigen Tötung in vollem Umfang schuldig. Oberstaatsanwalt Jürgen Branz hielt dem 40-Jährigen in seinem Plädoyer am Freitag “kopfloses Verhalten” im Dienst am Unfalltag vor. Er listete eine ganze Kette von Fehlentscheidungen bei der Arbeit im Stellwerk auf. Vor allem rügte er das verbotene Handyspielen des Angeklagten bis kurz vor dem Zusammenstoß der beiden Züge am 9. Februar: “Letztlich liegt hier der Grund für die Fehlhandlungen des Angeklagten”, sagte Branz vor dem Landgericht Traunstein. Ein technischer Fehler scheide aus. Das Urteil wird am Montag verkündet. Die Höchststrafe bei fahrlässiger Tötung beträgt fünf Jahre. Bei dem Unglück starben zwölf Menschen, fast 90 wurden teils lebensgefährlich verletzt.

+++ 9.09 Uhr: Chinas höchstes Gericht erklärt Hingerichteten nach 21 Jahren für unschuldig +++

In China ist ein junger Mann mehr als zwei Jahrzehnte nach seiner Hinrichtung vom Vorwurf des Mordes und der Vergewaltigung freigesprochen worden. Der 20-jährige Nie Shubin war 1995 von einem Erschießungskommando hingerichtet worden, obwohl er unschuldig war, wie der Oberste Volksgerichtshoferklärte. Das Todesurteil sei auf der Grundlage unklarer Fakten und “unzureichender Beweise” gefällt worden. Der Angeklagte wurde posthum für unschuldig erklärt. Nie Shubin war wegen der Vergewaltigung und Ermordung einer Frau in Shijiazhuang, der Hauptstadt der nördlichen Provinz Hebei, zum Tode verurteilt worden. Das Gericht habe damals aber weder die genaue Vorgehensweise noch das Motiv des angeblichen Täters geklärt, erklärte der Volksgerichtshof. Zudem gebe Zweifel an der “Echtheit und Rechtmäßigkeit seines Geständnisses”.

+++ 8.29 Uhr: US-Senat stimmt Verlängerung von Sanktionen gegen den Iran zu +++

Trotz der Proteste aus Teheran hat der US-Senat einer Verlängerung von Sanktionen gegen den Iran um zehn Jahre zugestimmt. Nach dem Repräsentantenhaus votierte am Donnerstag auch der Senat für die Verlängerung der Sanktionen, die aus der Zeit vor dem Atomabkommen mit Teheran stammen. Die Maßnahme wird von Republikanern und Demokraten gleichermaßen unterstützt. Es wird erwartet, dass auch US-Präsident Barack Obama die Vorlage unterzeichnet. Nach Ansicht des Weißen Hauses ist die Verlängerung der Sanktionsmöglichkeiten kein Bruch des Atomabkommens mit dem Iran. Die iranische Regierung verpflichtete sich in dem historischen Abkommen, ihre Urananreicherung deutlich zurückzufahren und scharfe Kontrollen durch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) zuzulassen, um den Bau einer Atombombe unmöglich zu machen. Im Gegenzug soll der Westen seine Sanktionen gegen das Land aufheben.

Obama will einen Teil der Sanktionen gegen den Iran aufheben. Die Demokraten sind dennoch für eine Verlängerung der Sanktionsmöglichkeiten, damit Washington rasch reagieren kann, sollte Teheran das Atomabkommen brechen. Der designierte US-Präsident Donald Trump hat das Atomabkommen mit dem Iran scharf kritisiert. Viele Republikaner wollen es ganz aufkündigen.

+++ 8.21 Uhr: Aldi Nord schafft Krawattenpflicht ab +++

Der Discounter Aldi Nord lockert die Kleiderordnung für seine Mitarbeiter und schafft die Krawattenpflicht ab. “Damit setzen wir unsere Modernisierungsstrategie konsequent in sämtlichen Bereichen fort, so auch in Bezug auf den Dresscode in unserem Unternehmen”, sagte eine Unternehmenssprecherin der “Wirtschaftswoche”. Wettbewerber Lidl hatte bereits vor Jahren den Krawattenzwang abgeschafft. Seit Sommer dürfen die 375.000 Mitarbeiter der Schwarz-Gruppe, zu der neben Lidl auch die Handelskette Kaufland gehört, ihre Topmanager zudem mit dem Vornamen ansprechen.

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+++ 8.04 Uhr: IS plant laut Europol neue Anschläge in Europa +++

Die Terrormiliz Islamischer Staat plant nach Informationen von Europol neue Terroranschläge in Europa in der nahen Zukunft. Durch die Verluste der Terrormiliz in Syrien und dem Irak steige die Gefahr neuer Anschläge in Westeuropa, warnt das europäische Anti-Terrorismus Zentrum von Europol in einem Bericht, der in Den Haag veröffentlicht wurde. Nach Einschätzungen von Geheimdiensten könnten bereits mehrere Dutzend potenzielle IS-Terroristen in Europa sein. Aus der Perspektive des IS waren die Anschläge in Belgien und Frankreich 2015 und 2016 “erfolgreich”, heißt es in der Analyse der europäischen Polizeibehörde. “Weitere Anschläge in der EU, sowohl von Einzeltätern als auch Gruppen, werden wahrscheinlich in der nahen Zukunft stattfinden.” Der IS habe vermutlich bereits neue Taktiken für Angriffe gegen den Westen entwickelt. 

+++ 4.01 Uhr: 18 Tote bei Busunglück in China +++

Bei einem Busunglück sind in Zentralchina 18 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Nachrichtenagentur China News Service berichtete, kam am Freitagmorgen in der Stadt Ezhou in der Provinz Hubei ein Kleinbus mit 20 Insassen von der Straße ab und stürzte in einen See. Zum Zeitpunkt des Unglücks soll in Ezhou schlechte Sicht durch Nebel geherrscht haben. Nach vorläufigen Ermittlungen hieß es laut China News auch, der kleine Bus sei möglicherweise überladen gewesen. Der Fahrer habe überlebt und sei in den Händen der Polizei. Die Nachrichtenagentur Xinhua sprach nur von 17 identifizierten Toten. Der Bus sei bereits aus dem See gezogen worden. 

+++ 3.44 Uhr: Nordkorea übt in Armeemanöver Zerstörung von Südkoreas Hauptstadt +++

Nordkorea hat mit militärischen Drohgebärden auf den neuerlichen Sanktionsbeschluss des UN-Sicherheitsrats reagiert. Machthaber Kim Jong Un habe persönliche ein umfangreiches Artilleriemanöver befehligt, das auf die südkoreanische Hauptstadt Seoul abziele, berichteten die nordkoreanischen Staatsmedien. Die Agentur KCNA zitierte Kim mit den Worten: “Wenn ein Krieg ausbricht, wird ein dermaßen tödlicher Schlag gegen die südkoreanischen Kräfte ausgeführt, dass wir deren Willen zur Gegenwehr von Beginn an brechen und sie einfach hinwegfegen.” Weiter habe er gesagt: “Nichts und niemand würde überleben.”

+++ 3.24 Uhr: Mila Kunis und Ashton Kutcher haben zweites Kind bekommen +++

Die US-Schauspieler Mila Kunis (33) und Ashton Kutcher (38) sind zum zweiten Mal Eltern geworden. Dies bestätigte die Sprecherin des “Two And A Half Men”-Stars, Kathleen Flaherty, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Über den Namen des Kindes machte sie zunächst keine Angaben. Das Schauspielerpaar hatte im Juni bestätigt, dass es erneut Nachwuchs bekommt. Im Oktober verriet Kutcher in einer Fernseh-Show, dass es ein Junge sein werde. Sie haben bereits eine zweijährige Tochter, die Wyatt Isabelle heißt. Das Paar hatte im Juli 2015 in einer geheimgehaltenen Zeremonie geheiratet.

+++ 2.41 Uhr: Mann vor Gaststätte aus fahrendem Auto erschossen +++

In Baden-Württemberg ist ein Mann auf offener Straße vor einer Gaststätte erschossen worden. Der Täter feuerte den Schuss am Donnerstagabend aus einem fahrenden Auto ab, wie die Polizei mitteilte. Das Opfer starb wenig später an seinen schweren Verletzungen. Der Schütze raste in seinem Wagen davon, von ihm fehlte bis in die Nacht jede Spur. Die Polizei rückte in Hechingen mit einem Großaufgebot an und sicherte den Tatort. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. Der kleine Ort Hechingen liegt am Rand der Schwäbischen Alb, etwa 60 Kilometer südlich von Stuttgart.

+++ 2.28 Uhr: Trump macht James Mattis zu Verteidigungsminister +++

Donald Trump macht den 66 Jahre alten Ex-General James Mattis zu seinem Verteidigungsminister. Das bestätigte Trump am Donnerstagabend (Ortszeit) bei einer Kundgebung in Cincinnati. Zuvor hatten unterschiedliche Medien darüber berichtet. Ein Sprecher des Trump-Lagers hatte kurz vor Trumps Ankündigung noch erklärt, die Entscheidung sei noch nicht gefallen. Mattis hat mehr als 40 Jahre Militärdienst hinter sich und war vor weniger als vier Jahren in den Ruhestand gegangen. Deswegen muss der Kongress seiner Nominierung zustimmen. Mattis gilt als einer der profiliertesten strategischen Denker im US-Militär und politisch als Falke. Mattis trägt den Beinamen “Mad Dog” (“Verrückter Hund”).

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+++ 1.15 Uhr: Britischer Sitcom-Star Andrew Sachs mit 86 gestorben +++

Der deutschstämmige britische Fernsehstar Andrew Sachs ist tot. Der als unbeholfener spanischer Kellner Manuel in der Serie “Fawlty Towers” aus den 70er-Jahren bekannte Schauspieler starb bereits in der Vorwoche im Alter von 86 Jahren, wie die “Daily Mail” unter Berufung auf die Familie berichtete. Sachs sei vor vier Jahren an Demenz erkrankt, wurde seine Ehefrau Melody zitiert. Sachs wurde 1930 in Berlin geboren, seine Familie floh 1938 vor den Nazis.

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