News des Tages: Drei Verletzte bei Schießerei in Zürich – Täter flüchtig

Die wichtigsten News des Tages im stern-Newsticker.

+++ 18.55 Uhr: Drei Verletzte bei Schießerei in Zürich – Täter flüchtig +++

Bei einer Schießerei in der Nähe eines islamischen Zentrums in Zürich sind drei Menschen verletzt worden. Der Täter sei auf der Flucht, teilte die Polizei mit. Ob ein Zusammenhang zu dem Zentrum besteht, war zunächst unklar. Die drei Verletzten wurden laut Polizei in ein Krankenhaus gebracht. Passanten hätten die Einsatzkräfte alarmiert. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt.

+++ 18.09 Uhr: Wolf auf Kita-Gelände in Brandenburg gesichtet +++

In Brandenburg soll ein Wolf im Garten einer Kindertagesstätte aufgetaucht sein. Ein anderes Mal soll sich das Tier einem Kind genähert haben, berichtete das Umweltministerium. Das Eindringen des Tieres sei kein wildtiertypisches Verhalten. Zeugen wollen das Tier auf dem Gelände einer Kita in Rathenow gesehen haben. Erstmals in Brandenburg wurde ein Wolf als sogenannter Problemwolf eingestuft. Wird ein Tier als solches definiert, darf es notfalls auch getötet werden. Denkbar ist laut Umweltministerium, dass das Tier auf ein unweit gelegenes Truppenübungsgelände in Sachsen-Anhalt zurückkehrt. In Niedersachsen war im Mai der Problemwolf Kurti erschossen worden, weil er sich immer wieder ohne Scheu Menschen genähert hatte.

+++ 18.01 Uhr: Russischer Botschafter in Ankara erschossen +++

Bei einem bewaffneten Angriff in Ankara ist der russische Botschafter türkischen Medienberichten zufolge angeschossen und schwer verletzt worden. Kurze Zeit später erlag Andrej Karlow seinen Verletzungen, meldete die Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf Insider. Der Diplomat ist bei einer Kunstausstellung in der türkischen Hauptstadt angegriffen worden, berichteten die türkische Fernsehsender NTV und CNN-Türk. Mehrere weitere Menschen wurden demnach bei dem Angriff verletzt.  In den vergangenen Tagen hatte es in der Türkei wiederholt Proteste vor den Botschaften des Iran und Russlands wegen deren Unterstützung für die Offensive der syrischen Regierungstruppen gegen die Rebellen im syrischen Aleppo gegeben.

+++ 17.44 Uhr: Einbrecher bittet Passanten, seine Beute zu transportieren +++

Nach Einbrüchen in Büros in der slowakischen Stadt Banská Bystrica hat der Täter Passanten um Hilfe beim Abtransport eines Geldtresors gebeten. Er behauptete, er sei ein Unternehmer, der seine Büros umsiedeln müsse. Die Polizei veröffentlichte eine Personenbeschreibung und rief Zeugen auf, sich zu melden. Wie eine Polizeisprecherin der slowakischen Nachrichtenagentur TASR berichtete, brach der Täter bereits in der Nacht auf den 11. Dezember in die Räume ein. Neben anderen Wertsachen habe er auch einen Geldtresor ins Freie geschleppt. Anschließend habe er Passanten angesprochen und ihnen Geld dafür geboten, dass sie ihm beim Verladen des schweren Tresors halfen.

+++ 16.46 Uhr: Olsenbanden-Darsteller Claus Ryskjær gestorben +++

Der dänische Schauspieler Claus Ryskjær, bekannt aus den Filmen über die Olsenbande, ist tot. Dänischen Medien zufolge starb er bereits in der vergangenen Woche im Alter von 71 Jahren. Ryskjær hat unter anderem bei “Die Olsenbande und ihr großer Coup” (1972), “Die Olsenbande schlägt wieder zu” (1977) und “Die Olsenbande fliegt über alle Berge” (1981) in Nebenrollen mitgespielt. Einen Namen machte er sich auch als langjähriger Revue-Darsteller etwa im Kopenhagener Freizeitpark Tivoli.

+++ 16.33 Uhr: Toter Deutscher im Meer vor Mallorca entdeckt +++

Im Südwesten Mallorcas ist ein Deutscher tot aus dem Meer geborgen worden. Die Leiche des 65-Jährigen sei am Montag vor dem Ort Port d’Andratx entdeckt worden, zitierte die “Mallorca Zeitung” die örtliche Polizei. Der Mann, der schon mindestens 24 Stunden im Wasser trieb, soll im Hafen auf einem Boot gewohnt haben. Er habe eine schwere Kopfverletzung aufgewiesen, hieß es weiter. Die Polizei nahm Ermittlungen auf. Es gelte aber als unwahrscheinlich, dass der Mann aufgrund der heftigen Unwetter ums Leben gekommen ist, die seit dem Wochenende auf der Baleareninsel toben.

+++ 15.51 Uhr: Polens Regierung kündigt Änderungen für Parlamentsjournalisten an +++

Nach Protesten gegen eine Einschränkung der Pressefreiheit will Polens Regierung im Januar neue Vorschläge für die Arbeit von Parlamentsjournalisten vorstellen. “Gewisse Änderungen sind notwendig und werden umgesetzt”, betonte Senatsmarschall Stanislaw Karczewski nach Gesprächen mit Medienvertretern. Die Partei Recht und Gerechtigkeit PiS würde dabei mit Journalisten zusammenarbeiten. Bisherige Pläne sahen vor, für Reporter den Zugang zum Warschauer Parlament ab 2017 zu beschränken. Dagegen setzen sich seit mehreren Tagen Regierungskritiker und Opposition zur Wehr. Sie werfen den Regierenden Zensur vor. Die Proteste eskalierten, als Demonstranten in der Nacht zum Samstag das Parlament blockierten und Politiker stundenlang festsaßen. 

+++ 15.34 Uhr: Regierung hat keinen Zeitplan für “Fake News”-Gesetz +++

Die Bundesregierung lässt offen, ob der Umgang mit gefälschten Nachrichten im Internet noch vor der Bundestagswahl gesetzlich neu geregelt wird. “Einen Zeitplan kann ich Ihnen nicht nennen”, sagte Sprecher Steffen Seibert auf eine entsprechende Frage. Ein Sprecher des Justizministeriums erklärte, man wolle zunächst das Ergebnis einer externen Prüfung abwarten, das erst Anfang nächsten Jahres vorliegen werde. Wenn dann noch immer zu wenige beanstandete Inhalte gelöscht würden, drohten den sozialen Netzwerken “rechtliche Konsequenzen”.

+++ 15.24 Uhr: Gericht spricht IWF-Chefin Lagarde der Fahrlässigkeit schuldig +++

IWF-Chefin Christine Lagarde ist im Prozess um eine umstrittene Millionenzahlung der Fahrlässigkeit schuldig gesprochen worden. Eine Strafe gegen die frühere französische Finanzministerin verhängte der Gerichtshof der Republik in Paris aber nicht. Lagarde saß wegen einer staatlichen Schadenersatzzahlung von mehr als 400 Millionen Euro an den Geschäftsmann Bernard Tapie im Jahr 2008 auf der Anklagebank.

+++ 15.10 Uhr: UN-Sicherheitsrat: Beobachter werden nach Aleppo geschickt +++

Der UN-Sicherheitsrat hat per Resolution die Entsendung von Beobachtern in die syrische Stadt Aleppo gefordert. Alle 15 Mitgliedsstaaten stimmten am Montag in New York für eine entsprechende Vorlage. In Kürze mehr auf stern.de.

+++ 15.12 Uhr: 15.000 Menschen haben Rebellengebiete in Aleppo verlassen +++

Seit Beginn der Evakuierung haben nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) rund 15.000 Menschen die letzten Rebellengebiete der nordsyrischen Stadt Aleppo verlassen. Allein seit der Wiederaufnahme der Transporte am Sonntagabend seien rund 5000 Menschen in das Umland südwestlich von Aleppo gebracht worden, teilte IKRK-Sprecherin Ingy Sedky mit. Abertausende warteten in Ost-Aleppo noch auf ihren Transport, erklärte sie weiter. Es sei schwierig zu sagen, wie lange die Evakuierung noch dauern werde. Hilfsorganisationen berichteten, die Menschen litten extrem unter den frostigen Wintertemperaturen. “Viele haben nur noch ihre Kleider am Leib”, sagte Nada Hasem von der syrisch-amerikanischen Karam Foundation der Nachrichtenagentur DPA. “Die Menschen haben Hunger. Und sie frieren so sehr, dass sie es nicht mehr ertragen können.”

+++ 14.34 Uhr: Trauerfeier für verstorbene frühere FDP-Politikerin Hamm-Brücher +++

Familie, Freunde und politische Weggefährten haben am Montag in München Abschied von der früheren FDP-Politikerin Hildegard Hamm-Brücher genommen. In seiner Predigt im Gottesdienst in der evangelischen Kirche St. Lukas sagte Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Freiheit sei das Lebensthema der mit 95 Jahren Verstorbenen gewesen. Hamm-Brücher war am 7. Dezember gestorben, sie hinterließ zwei erwachsene Kinder.

+++ 14.31 Uhr: AfD beschließt Wahlkampfstrategie: Fünf Zielgruppen identifiziert  +++

AfD Gauland_8.45 UhrDie AfD will 2017 mit gezielten Provokationen und Tabu-Themen auf Stimmenfang gehen. Ein entsprechendes Strategiepapier wurde am Montag in einer Telefonkonferenz des AfD-Bundesvorstandes beschlossen. Als lohnenswerte Zielgruppen identifiziert die AfD in dem Papier wertkonservative Bürgerliche, Gegner eines “europäischen Superstaats”, Protestwähler, Nichtwähler sowie leistungsbereite Arbeiter und Arbeitslose.

+++ 14.27 Uhr: Todesstrafe für fünf islamistische Terroristen in Indien  +++

Fünf hochrangige Mitglieder der islamistischen Terrorgruppe Indische Mudschaheddin sind für ihre Rolle bei einem Bombenanschlag im Jahr 2013 zum Tode verurteilt worden. Das bestätigten beteiligte Anwälte. Ein indisches Spezialgericht benannte am Montag das Strafmaß, nachdem die Männer bereits vergangene Woche wegen Mordes und Terrorismus schuldig gesprochen worden waren.

+++ 14.25 Uhr: Ermittlungen im Fall Höxter zu Ende: Keine Hinweise auf weitere Opfer +++

Höxter Aussage Angelika W._14UhrNach acht Monaten Ermittlungen im Fall der tödlichen Misshandlungen von Höxter bringt die Staatsanwaltschaft keine weiteren Straftaten zur Anklage. Es hätten sich über die bekannten Fälle hinaus keine Hinweise auf weitere Opfer ergeben, sagte der zuständige Oberstaatsanwalt Ralf Meyer am Montag. Zuvor hatte das “Westfalenblatt” berichtet. Die Mordkommission werde ihre Arbeit zum Anfang des Jahres 2017 abschließen können.

Seit durch den Tod einer Frau Ende April die Geschehnisse im sogenannten Horror-Haus von Höxter ans Tageslicht kamen, haben die Ermittler rund 3000 Hinweise geprüft. In dem kleinen Hof soll ein Ex-Paar über Jahre hinweg Frauen misshandelt haben, die per Kontaktanzeige nach Ostwestfalen gelockt wurden. Zwei überlebten das Martyrium nicht, eine weitere entkam der massiven Gewaltanwendung. Auch andere Frauen hätten sich gemeldet. Manche seien um Geld gebracht worden, andere verließen das Haus wieder schnell.

+++ 14.24 Uhr: Fifa bestraft britische Verbände wegen Klatschmohn-Blüte am Trikot +++

Die Fifa hat alle britischen Fußball-Verbände wegen des Tragens einer Klatschmohn-Blüte am Nationaltrikot mit Geldstrafen belegt. Für den Aufdruck sowie das Fehlverhalten einiger Fans müssen beispielsweise die Engländer 45.000 Schweizer Franken zahlen,  Die Nationalteams von England, Schottland, Nordirland und Wales hatten in ihren WM-Qualifikationsspielen Anfang November mit der Blüte an den Tag des Waffenstillstandes im Ersten Weltkrieg erinnert. Die Fifa will damit nach eigenen Angaben unterstreichen, dass das Zur-Schau-Stellen politischer oder religiöser Symbole streng verboten sei.

+++ 14.14 Uhr: 101-jähriger Brite wegen Kindesmissbrauchs zu 13 Jahren Haft verurteilt +++

Ein 101-jähriger Brite ist wegen Kindesmissbrauchs zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Der frühere Lkw-Fahrer Ralph C. war in der vergangenen Woche schuldig gesprochen worden, zwischen 1974 und 1983 zwei Mädchen und einen Jungen missbraucht zu haben. In Großbritannien verjährt sexueller Missbrauch nicht.

+++ 14:11 Uhr: Rotkreuz-Mitarbeiter in Afghanistan entführt +++

In der nordafghanischen Provinz Kundus ist nach offiziellen Angaben ein Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) entführt worden. Das bestätigte am Montag ein Sprecher. Bei dem Entführten könnte es sich nach Angaben des Provinz-Sprechers Sajed Mahmud Danisch um einen Ausländer handeln. 

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+++ 13.30 Uhr: Vater stürzt auf der Treppe und reißt Sohn mit – Junge tot  +++

Ein fünf Jahre alter Junge ist bei einem Unfall in Thüringen ums Leben gekommen. Sein Vater war am Sonntag in Bischofrod rückwärts die Treppe in seinem Wohnhaus heruntergefallen. Dabei habe der 42-Jährige seinen Sohn mitgerissen, wie die Polizei am Montag in Suhl mitteilte. Der Junge habe sich bei dem Aufprall auf den Boden so schwer am Kopf verletzt, dass er noch im Haus starb. Die Mutter habe versucht, ihr Kind zu reanimieren. Auch ein Notarzt konnte ihn nicht mehr retten. Die Polizei prüft nun den Verdacht der fahrlässigen Tötung.

+++ 12.53 Uhr: Weihnachtsstreit: Weihnachten am Istanbul Lisesi kann stattfinden +++

Im Streit um Weihnachten an der deutsch-türkischen Elite-Schule Istanbul Lisesi kann das christliche Fest nun doch im Unterricht behandelt werden. “Nach gemeinsamer Sitzung zwischen der türkischen Schulleitung und der Leitung der Deutschen Abteilung kann ich Ihnen mitteilen, dass kein Verbot “Weihnachten” im Unterricht zu besprechen vorliegt”, hieß es am Montag in einer E-Mail der deutschen Abteilungsleitung an die deutschen Lehrer, die der dpa vorliegt.

Kein weihnachtsverbotAm vergangenen Dienstag hatte die Leitung der Deutschen Abteilung am Istanbul Lisesi noch an die deutschen Lehrer geschrieben: “Es gilt nach Mitteilung durch die türkische Schulleitung eben, dass ab sofort nichts mehr über Weihnachtsbräuche und über das christliche Fest im Unterricht mitgeteilt, erarbeitet sowie gesungen wird.” 

+++ 12.46 Uhr: Aggressiver Soldat darf nach Hitlergruß entlassen werden +++

Wer sich als Zeitsoldat aggressiv verhält und den Hitlergruß zeigt, riskiert seinen Job. Das Verwaltungsgericht Koblenz wies laut einer Mitteilung die Klage eines Soldaten ab, der seine Entlassung verhindern wollte. Er habe 2015 bei einer Feier angetrunken seinen Vorgesetzten mit drastischen Schimpfworten überzogen, ihn anzuspucken versucht, eine Flasche nach ihm geworfen und mehrmals die Hand zum Hitlergruß gehoben. Der Soldat wurde entlassen – und klagte vergeblich dagegen mit der Begründung, er sei nicht rechtsextrem, bedaure seine Beleidigungen und könne sie sich nicht erklären. Private Probleme und der Alkohol hätten wohl zu einem Blackout geführt. Das Gericht urteilte hingegen, der Kläger habe seine Dienstpflichten vorsätzlich verletzt. Trotz seines Alkoholkonsums habe er die Tragweite seines Handelns erkennen können. 

+++ 12.43 Uhr: Rund 253.000 Weihnachtsbriefe in Himmelpfort eingetroffen +++

Geschenketipps für Kinder_8.30Rund eine Woche vor Heiligabend sind im Weihnachtspostamt im brandenburgischen Himmelpfort bereits rund 253.000 Briefe eingetroffen. Die meisten Wunschzettel kommen nach wie vor aus Deutschland, wie die Deutsche Post mitteilte. Insgesamt schrieben Kinder aus mehr als 60 Ländern. Die meisten Wunschzettel aus dem Ausland kamen demnach aus Taiwan, gefolgt von Polen und China. Dass Himmelpforter Weihnachtspostamt ist das größte von bundesweit sieben Weihnachtspostämtern. Die Weihnachtspostfiliale hat noch bis zum 24. Dezember geöffnet.

+++ 12.38 Uhr: Porno-SMS von 0900er-Nummern müssen nicht bezahlt werden +++

Die Bundesnetzagentur ist gegen ungebetene Porno-Reklame per SMS vorgegangen und hat eine Reihe von 0900-er Nummern abschalten lassen. “Wer die teure Nummer zurückgerufen hat, muss die Kosten hierfür nicht bezahlen. Diese Rechnungsbeträge dürfen nicht mehr eingezogen werden”, teilte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, mit. Ein Unternehmen aus Düsseldorf habe den Verbrauchern belästigende Werbe-SMS mit pornografischen Inhalten gesandt. Ein Rückruf kostete 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz und 2,99 Euro pro Minute aus dem Mobilfunknetz, sagte ein Behördensprecher. Die Zusendung der SMS sei rechtswidrig und ohne vorherige Einwilligung der Verbraucher gewesen. Forderungen aus solchen Verbindungen dürften nicht mehr eingetrieben werden. 

+++ 12.28 Uhr: 33 Menschen sterben nach dem Trinken von Badezusatz +++

In Sibirien sind 33 Menschen gestorben, weil sie auf der Suche nach billigem Alkohol parfümierten Badezusatz getrunken haben. Nach Behördeangaben ließen sich am Wochenende insgesamt 54 Menschen ärztlich behandeln, nachdem sie die mit giftigem Metyhalkohol versetzte Flüssigkeit getrunken hatten. Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew sprach von einer “absoluten Schande” für das Land. Viele arme Bewohner der ehemaligen Sowjetunion greifen auf alkoholhaltige Parfüms, Gesichtswasser, Haushaltsreiniger oder Selbstgebranntes zurück, weil sie sich alkoholische Getränke nicht leisten können. Seit einer Preiserhöhung bei alkoholischen Getränken im vergangenen Jahr, mit der die Behörden den Alkoholismus eindämmen wollen, hat sich der Schwarzmarkthandel ausgeweitet. Viele der dort angebotenen Getränke sind gepanscht.

+++ 12.01 Uhr: Syrisches Twitter-Mädchen ist in Sicherheit +++ 

Bana Alabed AleppoDie siebenjährige Bana, die mit ihren Twitter-Meldungen zum Symbol des Kampfes um die syrische Metropole Aleppo wurde, ist mit ihrer Familie aus dem Osten der Stadt in Sicherheit gebracht worden. Die türkische islamische Hilfsorganisation IHH veröffentlichte ein Bild im Internetdienst Twitter, das einen ihrer Mitarbeiter mit Bana zeigt, die eine dicke Wollmütze auf dem Kopf hat. Bana sei am Morgen “gemeinsam mit ihrer Familie aus Aleppo gerettet” worden, hieß es in der Twitter-Mitteilung. “Wir haben sie warmherzig empfangen.” Ein Sprecher der Organisation sagte AFP, Bana halte sich derzeit im Gebiet Raschidin auf. Wahrscheinlich werde sie mit ihrer Familie in ein Camp in der Region Idlib gebracht. In einer ihrer letzten Nachrichten wandte sich Fatemah am Sonntag direkt an den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und seinen Außenminister Mevlüt Cavusoglu und bat diese, sich für eine Feuerpause in Aleppo einzusetzen. “Wir sind so müde.” Cavusoglu antwortete ihr: “Seien Sie sicher, dass wir alles tun, um Sie und tausende andere in Sicherheit zu bringen.”

+++ 11.46 Uhr: Langzeitarbeitslose erhalten in Griechenland keine Unterstützung +++

Schlimme Weihnachten für Arbeitslose in Griechenland: 90 Prozent von ihnen sind wegen der seit Jahren anhaltenden schweren Finanzkrise Langzeitarbeitslose und erhalten deswegen gar keine staatliche Unterstützung mehr. Dies berichtete die Athener Zeitung “Ta Nea” unter Berufung auf zwei Studien. Dem Bericht gibt es mehr als 350.000 Familien, in denen kein Mitglied mehr Arbeit hat. Die Arbeitslosenquote beträgt 23,1 Prozent. Das ist der höchste Wert in der EU. Arbeitslosengeld gibt es in Griechenland höchstens ein Jahr lang. Danach ist nur noch für ein weiteres Jahr eine monatliche Unterstützung von 200 Euro vorgesehen. Wer länger ohne Arbeit bleibt, erhält kein Geld mehr und ist auf die Hilfe humanitärer Organisationen, der Kirche und der Kommunen angewiesen.

+++ 11.35 Uhr: Nepalesisches Mädchen stirbt wegen verbotenen Brauchs +++

Weil es wegen eines seit langem verbotenen Brauches während der Menstruation von seiner Familie weggeschickt wurde, ist ein Mädchen in Nepal in einem Schuppen ums Leben gekommen. Vermutlich erstickte die 15-Jährige an einem von ihr entfachten Feuer, mit dem sie sich warmhalten wollte, sagte der örtliche Polizeichef der Nachrichtenagentur AFP. Nach einem in der Region verbreiteten Brauch dürfen Frauen während ihrer Menstruation oder nach der Geburt eines Kindes nicht bei ihren Familien bleiben, weil sie als unrein gelten. In einigen Gebieten werden sie in den Kuhstall oder in andere Verschläge verbannt, bis die Blutungen vorüber sind. Obwohl die nepalesische Regierung den Brauch im Jahr 2005 verboten hat, wird er nach Angaben von Menschenrechtlern in vielen Gebieten weiterhin praktiziert.

+++ 11.31 Uhr: Mehr als 30 Verletzte bei Bruchlandung in Russland +++

Bei einer Bruchlandung eines Militärflugzeugs im Osten Russlands sind mehr als 30 Menschen verletzt worden. Berichte mit unterschiedlichen Angaben über Tote sorgten zunächst für Verwirrung. “Alle Passagiere und Crew-Mitglieder leben”, teilte das Verteidigungsministerium mit. Die Zahl der Verletzten in kritischem Zustand stieg auf 23, wie die Agentur Interfax meldete. An Bord der Maschine vom Typ Il-18 befanden sich 32 Militärangehörige und sieben Crew-Mitglieder.

+++ 11.15 Uhr: Wildschwein “bricht” in Fitnessstudio ein +++

Sachen gibt’s: Mit einem Einbrecher besonders rabiater Art hat es in der Nacht zum Montag die Polizei in Baden-Württemberg zu tun bekommen: Wie die Beamten in Mannheim mitteilten, erhielt der Inhaber eines Fitnessstudios in Walldorf im Rhein-Neckar-Kreis einen Einbruchsalarm über die Überwachungskamera und rief die Polizei. Diese rückte mit mehreren Streifenwagen an, umstellte und durchsuchte das Gebäude, konnte aber niemanden finden. Aufschluss gab die Aufzeichnung der Überwachungskamera: “Kurz vor Mitternacht nahm ein Wildschwein Anlauf auf die Eingangstür des Gebäudes und durchbrach diese, dabei wurde es leicht verwundet”, hieß es im Polizeibericht. Das Tier lief demnach in dem Studio umher – “und hinterließ Blutspuren im Eingangsbereich, der Herrenumkleide und den Herrenduschen”. Es gelangte schließlich durch ein Fenster wieder ins Freie.

Schlange im weihnachtsbaum_7.30

+++ 11.14 Uhr: Martin Schulz fordert Respekt für Trump +++

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) hat von den Europäern gefordert, den künftigen US-Präsidenten Donald Trump mit Respekt zu behandeln. Er sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, Trump sei der frei gewählte Präsident der Vereinigten Staaten und müsse auch als solcher betrachtet werden. “Wir sollten den Respekt, den Donald Trump und seine Regierung erwarten, auch an den Tag legen.” Er sei davon überzeugt, dass die USA ein “berechenbarer Partner bleiben – auch in der Nato”, sagte Schulz. Gleichzeitig gewinne Europa wieder an Attraktivität.

+++ 11 Uhr: Mehrere Verfassungsbeschwerden gegen Armenien-Resolution +++

Das Bundesverfassungsgericht hat mehrere Klagen gegen die im Juni vom Bundestag verabschiedete Armenien-Resolution abgewiesen. Es sei “nicht ausreichend dargelegt”, weshalb Grundrechte verletzt sein sollten, heißt es in einem der insgesamt acht Beschlüsse, den das Gericht am Montag beispielhaft veröffentlichte. Eine solche Möglichkeit sei “im Übrigen … auch nicht ersichtlich”. (Az. 2 BvR 1383/16) In ihrer Erklärung bezeichnen die Abgeordneten die Massaker an bis zu 1,5 Millionen Armeniern in den Jahren 1915/16 im Osmanischen Reich als “Völkermord”. Diese Einstufung wird von der Türkei vehement abgelehnt. Die Resolution hatte das Verhältnis zwischen Berlin und Ankara schwer belastet. Unter anderem hatte die Türkei aus Protest ihren Botschafter aus Berlin abgezogen.

+++ 10.40 Uhr: Priester in Dänemark soll elf Kinder sexuell missbraucht haben +++

Gegen den Priester einer Freikirche in Dänemark wird dem dänischen Rundfunk zufolge wegen des sexuellen Missbrauchs von elf Kindern und Jugendlichen ermittelt. “Wir haben 36 Befragungen durchgeführt und es gibt insgesamt elf Menschen, die in dieser Sache Schaden erlitten haben”, sagte ein Sprecher der Polizei in Mittel- und Westjütland in der DR-Dokumentation “In den Klauen der Sekte”, die am Montagabend ausgestrahlt werden sollte. Die Taten sollen sich schon vor Jahren in einer Kirche in Silkeborg abgespielt haben, der Priester war aber erst im Frühjahr dieses Jahres angezeigt worden. Der Beschuldigte hält sich derzeit in den USA auf, wo er laut der dänischen Polizei in einer anderen Sache angeklagt ist. Diese Anklage wollen die Ermittler zunächst abwarten, bevor sie gegebenenfalls einen Antrag auf Auslieferung stellen.

+++ 10 Uhr: Ein Zehntel Chinas liegt unter Smog-Glocke - Alarmstufe Rot +++

Überfüllte Krankenhäuser, gestrichene Flüge und gesperrte Schnellstraßen: Viele Städte Chinas haben erneut wegen starken Smogs die höchste Alarmstufe ausgerufen. In insgesamt 23 Städten gilt seit Freitag und noch bis Mittwoch Alarmstufe Rot, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet. Insgesamt ein Zehntel der Volksrepublik war demnach von Smog betroffen.18-Dicke Luft in Peking-5252734375001_19.36

+++ 8.55 Uhr: Keine Toten bei Notlandung von Militärmaschine in Russland +++

Die Notlandung eines russischen Armeeflugzeugs geht für viele der 39 Menschen an Bord noch einmal glimpflich aus. Alles Insassen haben überlebt. Berichte mit unterschiedlichen Angaben über Tote sorgten zunächst für Verwirrung. “Alle Passagiere und Crew-Mitglieder leben”, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. 16 Verletzte seien in einem kritischen Zustand. An Bord der Maschine vom Typ Il-18 befanden sich 32 Militärangehörige und 7 Crew-Mitarbeiter.

Als Ursache für die Bruchlandung gingen die Behörden zunächst von einem technischen Problem oder von schlechten Wetterbedingungen aus, wie die Agentur Interfax meldete. Das Militär schickte rund 100 Soldaten zur Unglücksstelle. Mehr als 30 Verletzte wurden mit Hubschraubern in ein Krankenhaus gebracht. Aus Moskau startete ein Flugzeug mit medizinischer Hilfe in die mehr als 4000 Kilometer entfernte Region.

+++ 8.44 Uhr: Flugzeug von der Leyens in Nigeria wegen Computerpanne ausgefallen +++

Gleich am ersten Tag ihrer Afrika-Reise hat Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen ihren Aufenthalt in Nigeria wegen einer Panne ihres Flugzeuges unfreiwillig verlängern müssen. Es habe einen Defekt an der Bordelektronik gegeben, sagte ein Sprecher der Ministerin am Sonntag auf AFP-Anfrage. Die Delegation solle nun in der nigerianischen Hauptstadt Abuja übernachten und erst am Montagfrüh mit einer Chartermaschine weiter nach Mali fliegen.

Von der Leyen war am Sonntagnachmittag zu einem insgesamt dreitätigen Afrika-Besuch in Nigeria gelandet. Dort übergab sie unter anderem medizinisches Gerät an die nigerianische Armee und traf ihren nigerianischen Amtskollegen Mansur Dan Ali.Teaser

+++ 7.50 Uhr: Flugzeugunglück in Russland +++

Bei einem Flugzeugunglück in Sibirien sind 16 russische Soldaten schwer verletzt worden. Wie russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium berichteten, waren an Bord der Maschine 32 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder. Das Flugzeug musste demnach in der sibirischen Region Sacha notlanden. 

Berichten von RIA Nowosti zufolge überlebten alle Menschen an Bord das Unglück, insgesamt mussten aber 20 medizinisch versorgt werden. Die Unglücksursache war zunächst unklar, das Flugzeug war aber bei schlechtem Wetter unterwegs. Wie Interfax unter Berufung auf eine Quelle im Ministerium berichtete, gab das Flugzeug kein Notsignal ab.

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Tass berichtet, das Flugzeug sei abgestürzt und 33 Passagiere seien dabei gestorben. An Bord der Il-18-Maschine sollen sich 30 Militärangehörige befunden haben. 

+++ 6.16 Uhr: Wehrbeauftragter sieht Mängel bei Bundeswehr-Einsatz in Mali +++

Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hans-Peter Bartels, hat ernsthafte Mängel beim Einsatz der Bundeswehr im afrikanischen Krisenstaat Mali beklagt. Es gebe dort eine mangelhafte Wasserversorgung für die Truppe sowie Koordinierungsdefizite bei der Abstimmung der militärischen und zivilen Hilfsmissionen, sagte Bartels den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Bartels verwies zudem darauf, dass die Stabilisierungsmission in Gao im Norden von Mali den “gefährlichsten Einsatz der Vereinten Nationen” überhaupt darstelle.

+++ 4.50 Uhr: Apple legt Berufung gegen Steuernachforderung der EU-Kommission ein +++

Der Apple-Konzern und die irische Regierung gehen gegen die milliardenschwere Steuerforderung der EU-Kommission vor Gericht. Apple legte vor dem Gericht der Europäischen Union Berufung gegen die Forderung in Höhe von 13 Milliarden Euro ein, wie die “Welt” berichtete. Irland warf der EU-Kommission in einer Stellungnahme für das Gericht eine rechtswidrige Überschreitung ihrer Kompetenzen vor. 

Apple-Finanzchef Luca Maestri warf in der “Welt” der EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager vor, mit der Steuerforderung eine politische Agenda zu verfolgen. “Was die Kommission hier macht, ist eine Schande für europäische Bürger, sie sollte sich schämen”, sagte Maestri. Der Schaden am Ende werde groß sein für das europäische Wirtschaftsklima. Apple sei “der größte Steuerzahler der Welt” und habe “auch in Irland alle unsere Steuern gezahlt”. 

Vor dem EU-Gericht klagen Apple und Irland gegen die Entscheidung der Kommission, die von Irland gewährten Steuervergünstigungen für Apple für unzulässig zu erklären. Apple lässt seit Jahrzehnten einen großen Teil seines internationalen Geschäfts über Irland laufen. Durch eine Vereinbarung mit der irischen Regierung vermied der US-Konzern laut Kommission die Besteuerung von nahezu sämtlichen Gewinnen, die das Unternehmen durch den Verkauf seiner Produkte im gesamten EU-Binnenmarkt erwirtschaftete.

Die beliebtesten Marken 16.30

+++ 3.25 Uhr: Kubas Polizei nimmt Oppositionelle fest und verhindert Protestkundgebungen +++

Drei Wochen nach dem Tod von Revolutionsführer Fidel Castro ist die kubanische Polizei in mehreren Städten zu Einsätzen gegen die Opposition ausgerückt: Nach Angaben von Regierungsgegnern wurden am Sonntag in den Städten Havanna, Santiago de Cuba und Palma Soriano insgesamt 42 Oppositionsanhänger festgenommen. Zudem hätten Beamte zwei Kundgebungen für die Freilassung politischer Gefangener verhindert. In mehreren Städten seien Häuser durchsucht worden.04-Castro-Urne in Santiago de Cuba eingetroffen.-5235233198001

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