News: FBI nimmt offenbar VW-Manager fest

Die Nachrichten des Tages im Überblick:

+++ 9.46 Uhr: Schneechaos in Griechenland – Dörfer und Inseln eingeschneit +++

In Griechenland hat es in der Nacht zum Montag erneut in vielen Regionen geschneit, so dass etliche Dörfer und auch Inseln mittlerweile von der Außenwelt abgeschnitten sind. In vielen Fällen gebe es keine Stromversorgung und damit auch kein Wasser und keine Heizung mehr, weil Pumpen nicht betrieben werden könnten oder Wasserrohre zugefroren seien, berichtete am Montagmorgen der Radiosender Athina 984. Die Schulen blieben in weiten Teilen des Landes geschlossen. Auf der Insel Euböa lag der Schnee selbst in Küstenorten bis zu drei Meter hoch. Auch die Inselgruppe der Sporaden in der nördlichen Ägäis ist stark betroffen: Die etwa 2800 Bewohner des Eilands Alonnisos haben seit dem Wochenende keinen Strom und kein Telefonnetz mehr – wegen der Schneelast waren mehr als 100 Bäume umgestürzt, dabei wurden Oberleitungen zerstört.

+++ 9.25 Uhr: Weitere Kältetote in Polen +++

Bei der Kältewelle in Polen sind innerhalb eines Tages zehn weitere Menschen gestorben. Dies teilte das Sicherheitszentrum der Regierung mit. Damit erfroren seit vergangener Woche bei Temperaturen von bis zu minus 25 Grad bereits 19 Menschen. Insgesamt stieg die Zahl der Kältetoten seit November auf 65. Weitere 24 Menschen starben seitdem an Kohlenmonoxid-Vergiftungen. Sie hatten unter anderem giftige Gase aus Kohleöfen eingeatmet. 

+++ 8.15 Uhr: VW-Manager laut “New York Times” in USA festgenommen +++

Im VW-Dieselskandal hat die US-Bundespolizei FBI der “New York Times” zufolge einen Manager des Autokonzerns in den USA festgenommen. Er sei am Sonntag in Florida festgenommen worden, berichtete die Zeitung unter Berufung auf zwei anonyme Quellen. In Klagen der Bundesstaaten New York und Massachusetts heißt es demnach, der Manager habe eine “Schlüsselrolle” bei den Bemühungen gespielt, die Softwaremanipulationen in Dieselautos vor den Behörden zu verbergen. Der festgenommene Manager war laut “New York Times” von 2014 bis März 2015 für die Umsetzung staatlicher Vorschriften in den USA zuständig. Er werde am Montag dem Haftrichter vorgeführt.

Brasilien Gefängnis 21.45+++ 6.43 Uhr: Erneut mindestens vier Häftlinge in Gefängnis in Brasilien getötet +++

Eine Woche nach einem blutigen Gefängnisaufstand in Brasilien sind erneut mindestens vier Häftlinge in einer Haftanstalt getötet worden. Die Gefangenen seien am Sonntag unter zunächst ungeklärten Umständen in einem Gefängnis in Manaus getötet worden, teilten die Sicherheitsbehörden im nordbrasilianischen Bundesstaat Amazonas mit. Damit ist die Zahl der getöteten Häftlinge in Brasilien innerhalb einer Woche auf mehr als hundert gestiegen.

+++ 5.46 Uhr: Deutsch-belgisches Urlauberpaar in Indonesien vermisst +++

In Indonesien wird ein deutsch-belgisches Urlauberpaar vermisst. Die 31-jährige Deutsche und der 36 Jahre alte Belgier waren nach Angaben der örtlichen Behörden von Montag an Heiligabend mit dem Boot auf Sumatra angekommen, der größten Insel des südostasiatischen Inselstaates. Vermutet wird, dass sie dann zu einer kleineren Insel weiterfuhren, wo sich ihre Spur verlor. In die Suche ist neben der Polizei auch das Militär eingeschaltet. Zum Hintergrund des Verschwindens machten die Behörden nach Informationen der Nachrichtenagentur Antara keine näheren Angaben. Ursprünglich waren die beiden Urlauber am 1. Januar in Deutschland zurück erwartet worden. Vor ihrem Abstecher nach Indonesien hatten sie sich in Malaysia aufgehalten.

+++ 5.34 Uhr: Justizminister Maas: Fußfessel für Gefährder darf kein Tabu sein +++

Nach dem Weihnachtsmarkt-Anschlag in Berlin hat sich Bundesjustizminister Heiko Maas offen gezeigt für weitere Maßnahmen zur Überwachung von Gefährdern. “Wir müssen alles tun, um Gefährder so gut wie möglich im Blick zu haben, auch vor einer möglichen Verurteilung”, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. “Dabei darf der Einsatz von elektronischen Fußfesseln kein Tabu sein.” Als Gefährder stufen die Sicherheitsbehörden jene Extremisten ein, denen sie einen Anschlag zutrauen.

Maas hatte zuletzt einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Fußfessel für verurteilte Extremisten nach der Haft zulässt. Dieser wurde in Reaktion auf die Gewalttaten im Sommer in München, Ansbach und Würzburg erarbeitet.

+++ 5.04 Uhr: Polizei will mehr Hilfe beim Vorgehen gegen zugewanderte Straftäter +++

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert mehr Unterstützung beim Vorgehen gegen Mehrfachtäter aus dem Ausland. “Unsere Mitglieder haben häufig den Eindruck, dass die Arbeit der Polizei von den politisch Verantwortlichen nicht ernst genommen wird”, sagte der baden-württembergische Landesvorsitzende Hans-Jürgen Kirstein den “Stuttgarter Nachrichten”. Für seine Kollegen sei es schwer, nachzuvollziehen, dass jemand, der in Deutschland Hilfe suche und dann straffällig werde, “mit nur sehr geringen oder gar keinen Folgen zu rechnen” habe.

Bei zugewanderten Straftätern werde oft großer Ermittlungsaufwand betrieben, “weil notwendige Abgleichungen über die Landesgrenzen hinaus nicht möglich sind oder nur sehr erschwert zustandekommen”, erklärte Kirstein. Eine Geldstrafe könne von den Betroffenen in der Regel aber nicht gezahlt werden und weitere Maßnahmen blieben aus. Kirstein: “Das führt in vielen Fällen dazu, dass es sich immer mehr um polizeibekannte Personen handelt.”

+++ 2.09 Uhr: Zwei Verletzte nach Messerangriff in Hannover +++

Bei einem Messerangriff sind am Hauptbahnhof in Hannover zwei Menschen verletzt worden. Ein Mann habe am Sonntagabend schwere, ein weiterer leichte Stichverletzungen erlitten, teilte die Polizei mit. Beide mussten ins Krankenhaus. Mehrere Menschen hätten sich zunächst in einem Café im Bahnhof gestritten, ehe die Auseinandersetzung außerhalb des Hauptbahnhofs eskaliert sei. Wodurch der Streit ausgelöst wurde, sei noch unklar. Die Polizei nahm zwei Männer fest. Gegen sie wird wegen versuchter Tötung ermittelt.

+++ 2.08 Uhr: SPD: Sanktionen bei verweigerter Rücknahme abgelehnter Asylbewerber +++

Die Bundesregierung sollte nach Ansicht von SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann Sanktionen erwägen, wenn andere Staaten abgelehnte Asylbewerber aus ihrem Land nicht zurücknehmen. Es sei untragbar, “wenn die Ausreise Zehntausender an mangelnder Bereitschaft der Herkunftsländer scheitert, Pässe zur Verfügung zu stellen”, sagte Oppermann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Innenminister Thomas de Maizière solle Druck auf diese Staaten ausüben. “Dabei dürfen auch wirtschaftliche Sanktionen nicht ausgeschlossen werden.”

Der CDU-Politiker de Maizière hatte am Sonntag gesagt, er allein könne die Länder nicht dazu bewegen einzulenken. Auch andere Ressorts müssten daran mitwirken. Namentlich hatte er die Ressorts von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (beide SPD) sowie Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) genannt.

+++ 1.18 Uhr: Video von tödlichen Schüssen in Fort Lauderdale veröffentlicht +++

Zwei Tage nach den tödlichen Schüssen auf dem Flughafen von Fort Lauderdale im US-Bundesstaat Florida ist ein Video des Vorfalls an die Öffentlichkeit gelangt. Die Aufnahmen einer Überwachungskamera wurden von dem Portal TMZ ins Internet gestellt. Die Videobilder zeigen, wie der 26-jährige Esteban Santiago durch die Gepäckabholung des Flughafens läuft und und zunächst an mehreren anderen Fluggästen vorbeigeht. Dann zieht er plötzlich eine halbautomatische Waffe und eröffnet im Vorbeigehen das Feuer.

Bei dem Vorfall wurden am Freitag fünf Menschen getötet und sechs weitere verletzt. Der Schütze, ein Irakkriegs-Veteran, muss nun mit der Todesstrafe rechnen.

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