News des Tages: Grippewelle sucht Deutschland heim

Die Nachrichten des Tages im Überblick:

+++ 15.01 Uhr: Petry beugt sich der AfD-Basis und verzichtet auf alleinige Spitzenkandidatur +++

AfD-Chefin Frauke Petry beugt sich dem Votum der Parteimitglieder und verzichtet auf eine alleinige Spitzenkandidatur. “Die Mitglieder der AfD haben auf demokratische Weise entschieden, dass die Partei mit einem Spitzenteam in die Bundestagswahl zieht”, sagte Petry der “Bild”-Zeitung. Eine Mehrheit der AfD-Mitglieder hatte sich in einer Online-Befragung für ein solches Team und gegen eine Einerspitze ausgesprochen. “Die AfD ist insgesamt ein starkes Team”, sagte Petry der “Bild”-Zeitung weiter. “Das werden wir im kommenden Wahlkampf erneut gemeinsam beweisen.” Zugleich warnte die Parteivorsitzende aber mit Blick auf die ungelösten Konflikte im AfD-Bundesvorstand vor einem zerstrittenen Spitzenteam: “Ein Bild à la SPD-Troika gilt es dabei für die AfD zu vermeiden.” 

+++ 14.46 Uhr: Ausschluss vom Grundschulunterricht für Lehrerin mit Kopftuch ist unzulässig +++

Das Land Berlin darf muslimische Bewerberinnen wegen eines Kopftuchs nicht pauschal von einer Anstellung als Grundschullehrerin ausschließen. In einem Berufungsverfahren verurteilte das Landesarbeitsgericht Berlin das beklagte Land zu einer Entschädigungszahlung von insgesamt 8680 Euro wegen Benachteiligung. Der klagenden Kopftuchträgerin war im Bewerbungsverfahren gesagt worden, sie habe wegen des Berliner Neutralitätsgesetzes keine Chance auf einen Arbeitsplatz an einer allgemeinbildenden Schule. Das Land hatte im ersten Urteil vom April vergangenen Jahres noch gesiegt. Nun muss Berlin der Frau zwei Monatsgehälter zahlen sowie zwei Drittel der Verfahrenskosten tragen. Das Land kann gegen das Urteil in Revision gehen. “Wir sind sehr zufrieden und erleichtert”, sagte Klägeranwältin Maryam Haschemi. Die Klägerin war dem Prozess wegen Krankheit ferngeblieben.

+++ 14.21 Uhr: Prozess gegen Cyber-Stalker – Anklage fordert mehrjährige Haftstrafe +++

Er soll 34 junge Mädchen online erpresst und sexuell genötigt haben, die niederländische Anklage forderte für einen mutmaßlichen Cyber-Stalker eine Haftstrafe von zehn Jahren und acht Monaten. Der Mann habe den Opfern aus sechs Ländern schweres Leid zugefügt, erklärte die Staatsanwaltschaft in Amsterdam. Der Angeklagte soll auch fünf homosexuelle Männer erpresst haben. Das Gericht will sein Urteil am 16. März verkünden. Eines der mutmaßlichen Opfer des Niederländers erlangte traurige Berühmtheit: Amanda Todd. Das 15 Jahre alte Mädchen aus Kanada hatte sich 2012 aus Verzweiflung über einen Cyber-Stalker und wegen Mobbings umgebracht. Der Fall hatte Millionen in aller Welt erschüttert. Amandas Mutter hatte in Amsterdam am Prozess teilgenommen. Der Angeklagte soll nach Kanada ausgeliefert werden.

+++ 14.04 Uhr: Rumäniens Justizminister erklärt Rücktritt nach Massendemonstrationen +++

Die Massenproteste gegen die Regierung in Rumänien haben einen weiteren Minister zum Rücktritt bewegt: Justizminister Florin Iordache reichte seinen Rücktritt ein, wie er in Bukarest mitteilte. Iordache hatte zu den Verteidigern des Dekrets zur Lockerung der Anti-Korruptionsgesetze gehört, das die Proteste ausgelöst hatte. Vergangene Woche war bereits der Handelsminister zurückgetreten.

+++ 14 Uhr: Nach Randale in Dortmund: 32 Strafverfahren eingeleitet +++

Nach der Randale vor dem Fußball-Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig sind 32 Strafverfahren eingeleitet worden. Das sagte der Inspekteur der NRW-Polizei, Bernd Heinen, im Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags, zu den Ausschreitungen von Samstag in Dortmund, bei denen Steine und Flaschen auf RB-Anhänger flogen. Die NRW-Polizei ist nach ihrer Darstellung mit 237 Beamten und “nachalarmierten” Kräften richtig aufgestellt gewesen. Sie habe auch auf eine Bitte der Geschäftsführung von RB Leipzig um besonderen Schutz für den Mannschaftsbus “mit umfangreichen Schutzmaßnahmen” reagiert, betonte der hohe Beamte des NRW-Innenministeriums. Weil die bis zu 400 Dortmunder Ultras nicht an den sicher umgeleiteten Bus herankamen, habe sich die Gewalt “eruptiv” gegen normale Fans gerichtet.  

stern Check Buli 7.17

+++ 13.26 Uhr: Grippewelle sucht Deutschland heim +++

Grippe in Deutschland: GesundheitEine starke Grippewelle sorgt in Deutschland für volle Arztpraxen und Ausbrüche in Schulen und Altenheimen. Allein in der vergangenen Meldewoche seien rund 14.000 bestätigte Fälle von Influenza und 32 größere Ausbrüche übermittelt worden, sagte die Grippe-Expertin des Robert Koch-Instituts, Silke Buda. Beides sind bisherige Saison-Höchstwerte. Damit steigt die Zahl der im Labor bestätigten Erkrankungsfälle seit Oktober 2016 auf insgesamt 43.288. Bislang gehen 126 Todesfälle auf das Konto der Grippe. Fast alle waren Patienten ab 60 Jahren. Häufiger als diese Altersgruppe erkrankten derzeit nur Schulkinder an Grippe, so Buda.

+++ 12.16 Uhr: Braunschweiger Polizistin wegen möglicher “Reichsbürger”-Kontakte im Visier +++

Gegen eine Polizistin aus Braunschweig wird wegen möglicher Verbindungen zu sogenannten Reichsbürgern dienstrechtlich ermittelt. Gegen die Frau laufe derzeit ein entsprechendes Verfahren, teilte das niedersächsische Innenministerium in Hannover mit. Der Polizeidirektion der Frau lägen “ernstzunehmende Anhaltspunkte” dafür vor, dass sie den “Reichsbürgern” nahestehen könnte. Die Prüfung dauere aber an.

Nähere Angaben zu der Beamtin und den weiteren Umständen machte das Innenministerium unter Verweis auf Schutzrechte der Frau und den derzeitigen Verfahrensstand nicht. “Reichsbürger” erkennen die Bundesrepublik und ihre Gesetze nicht an, in Teilen ist die zerklüftete Bewegung rechtsextrem. Polizisten müssen sich nach Angaben des Ministeriums jederzeit zu der “freiheitlich demokratischen Grundordnung” bekennen. Bei Zweifeln an der Verfassungstreue sei “konsequentes dienstrechtliches Vorgehen” nötig.

+++ 11:31 Uhr: Explosion in nordfranzösischem AKW – laut Behörden “kein Verstrahlungsrisiko” +++

Im nordfranzösischen Atomkraftwerk Flamanville hat sich eine Explosion ereignet. Ein Verstrahlungsrisiko bestehe aber nicht, weil die Explosion nicht im atomaren Bereichs des Akws gewesen sei, erklärten die französischen Behörden am Donnerstag. Fünf Menschen erlitten Vergiftungen, es gab demnach aber keine Schwerverletzten. Ein Reaktor wurde heruntergefahren.

“Es handelt sich um einen bedeutsamen technischen Vorfall, aber nicht um einen Atomunfall”, sagte ein Behördenvertreter der Nachrichtenagentur AFP. In Flamanville stehen zwei Reaktoren, ein dritter wird dort gebaut.

+++ 11.46 Uhr: Niedersachsens Ministerpräsident Weil: Piëch verbreitet “Fake News” +++

Im Konflikt um die weitere Aufarbeitung des VW-Diesel-Skandals hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) Ex-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch das Verbreiten gefälschter Nachrichten vorgeworfen. “Ich bedauere, dass ein Mann mit unbestreitbaren Verdiensten wie Ferdinand Piëch inzwischen zu Mitteln greift, die man neudeutsch nur als “Fake News” bezeichnen kann”, sagte Weil in Hannover. Zu Piëchs möglicher Motivation meinte er, es sei bekannt, dass dieser im Streit aus dem VW-Gremium ausgeschieden sei: “Möglicherweise besteht da ein Zusammenhang.”

Piëch hatte laut Medienberichten Anschuldigungen gegen mehrere aktuelle Aufsichtsräte erhoben. So sollen unter anderem Weil und Betriebsratschef Bernd Osterloh bereits Anfang März 2015 von Hinweisen auf Abgas-Manipulationen in den USA erfahren haben – und damit viel früher als bisher bekannt. Der Skandal war dann Mitte September 2015 öffentlich bekannt geworden. Weil wies diese Vorwürfe erneut zurück. Er kenne Piëchs Behauptungen seit einigen Monaten. “Sie sind nicht bewiesen und nicht beweisbar.”

08: VWAufsichtsräte weisen Piëchs Anschuldigungen zurück – 109c37c60ed3995f

+++ 10.29 Papst: Kindesmissbrauch ist eine Krankheit +++

Papst Franziskus hat Kindesmissbrauch als eine Krankheit bezeichnet. “Wenn wir nicht davon überzeugt sind, dass es eine Krankheit ist, können wir das Problem nicht lösen”, sagte das katholische Kirchenoberhaupt in einem Interview, das die Tageszeitung “Corriere della Sera” veröffentlichte. Wenn Priester oder Ordensleute in Missbrauchsfälle verwickelt seien, sei klar, “dass da der Teufel am Werk ist”, sagte Franziskus. 

+++ 10.18 Uhr: Gericht erklärt Elbvertiefung in Teilen für rechtswidrig – Behörden können nachbessern +++

Die Pläne für die umstrittene Elbvertiefung müssen überarbeitet werden. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden. Es gebe noch rechtliche Mängel, die von den Behörden nachträglich mit ergänzenden Planungen behoben werden könnten. In seiner jetzigen Form sei der Planfeststellungsbeschluss rechtswidrig und nicht vollziehbar. (Az.: BVerwG 7 A 2.15).

Die Elbe soll so ausgebaut werden, dass künftig Containerriesen mit einem Tiefgang bis zu 13,50 Meter unabhängig von der Flut und bis zu 14,50 Meter auf der Flutwelle den Hamburger Hafen erreichen können. Zudem sollen bessere Möglichkeiten geschaffen werden, dass die Schiffe einander beim Ein- und Auslaufen passieren können.

+++ 10.06 Uhr: Erneut weniger Menschen in Deutschland verurteilt +++

Die Zahl der Verurteilten in Deutschland ist auf den niedrigsten Stand seit der Einführung der flächendeckenden Statistik 2007 gesunken. Die Gerichte verhängten 2015 gegen etwa 739.500 Menschen rechtskräftige Strafen. Das waren noch einmal 1,2 Prozent weniger als 2014 und 18 Prozent weniger als 2007. Der Rückgang zieht sich durch alle Altersgruppen: Jugendliche, Heranwachsende und Erwachsene, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Neuere Zahlen gibt es noch nicht.

Die meisten Menschen wurden wegen Eigentums- und Vermögensdelikten verurteilt (48 Prozent), gefolgt von Straftaten im Straßenverkehr (20 Prozent). Die Urteile wegen Körperverletzung, Tötungsdelikten und anderer Straftaten gegen Menschen machten 15 Prozent aus. Bei ungefähr neun von zehn Verurteilten wurde das allgemeine Strafrecht angewandt, bei den anderen das Jugendstrafrecht.

+++ 9.58 Uhr: Inlandstourismus in Deutschland mit siebtem Rekordjahr in Folge +++

Der Inlandstourismus in Deutschland hat das siebte Rekordjahr in Folge erlebt. Im vergangenen Jahr wurde in den Hotels und Pensionen ein neuer Spitzenwert von 447,3 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste erreicht, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das waren drei Prozent mehr als im Jahr davor.

Die Zahl der Übernachtungen von ausländischen Gästen erhöhte sich 2016 im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent auf 80,8 Millionen. Noch beliebter ist Deutschland bei den eigenen Bürgern: Die Übernachtungszahlen aus dem Inland stieg um drei Prozent auf 366,5 Millionen. Berücksichtigt wurden bei der Statistik Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten wie Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und Campingplätze.

+++ 9.13 Uhr: Großrazzia gegen radikalislamische Szene in Göttingen – zwei mutmaßliche Gefährder festgenommen

Mit einer Großrazzia ist die Polizei in Niedersachsen gegen die radikalislamische Szene in Göttingen vorgegangen. Bei dem Einsatz in der Nacht zum Donnerstag wurden zwölf Objekte im Raum Göttingen durchsucht und zwei sogenannte Gefährder in Gewahrsam genommen, wie die Polizei mitteilte. Insgesamt waren 450 Polizeibeamte im Einsatz. Den Ermittlern zufolge hatte es zuvor Erkenntnisse über einen möglicherweise bevorstehenden Anschlag gegeben.

+++ 8.49 Uhr: Kinderpornografie-Ermittlungen gegen Mitarbeiter des Bistums Limburg +++

Gegen einen Mitarbeiter des katholischen Bistums Limburg wird wegen mutmaßlichen Besitzes von Kinderpornografie ermittelt – er ist deshalb vom Dienst freigestellt worden. Das sagte Bistumssprecher Stephan Schnelle. Auch ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt bestätigte die Ermittlungen, die von Zentralstelle Internetkriminalität geführt werden. Es gehe um den Verdacht, dass sich der Mann Kinderpornografie verschafft und besessen habe. Dem Sprecher zufolge gab es bei ihm am 1. Februar eine Durchsuchung. Dabei seien Datenträger sichergestellt worden, die nun ausgewertet würden. 

+++ 08.21 Uhr: Zwei Menschen stürzen aus Geschäftshaus in Hamburg – ein Toter +++

Aus noch ungeklärter Ursache sind ein Mann und eine Frau am Mittwochabend in Hamburg aus dem Fenster eines Geschäftsgebäudes gestürzt. Der Mann starb noch an der Unfallstelle, die Frau kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Ihr Zustand war am Donnerstagmorgen laut Klinik stabil, wie ein weiterer Polizeisprecher sagte.

Die beiden arbeiteten demnach als Reinigungskräfte in einer Firma. Sie waren aus dem zweiten Stock des Hauses in einen Innenhof im Stadtteil Ottensen gefallen. Die Hintergründe des Vorfalls waren auch am Donnerstagmorgen unklar. Die Ermittlungen laufen, das Landeskriminalamt ist eingeschaltet.

+++ 7.06 Uhr: Nach Mord an Mitarbeitern stoppt Rotes Kreuz Arbeit in Afghanistan +++

Nach dem Mord an sechs Rotkreuzmitarbeitern in Nordafghanistan stoppt das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) seine Arbeit in dem kriegszerrissenen Land bis auf Weiteres. Das sagte der Sprecher des IKRK in Kabul, Thomas Glass, der Deutschen Presse-Agentur. Am Vortag hatte Landesdirektorin Monica Zanarelli noch gesagt, es sei voreilig, schon die Konsequenzen für die Arbeit im Land abzuwägen.

+++ 6.57 Uhr: Australier überlebt fünf Stunden im Schlammloch +++

Praktisch nur noch mit der Nase über dem Wasser hat ein australischer Baggerfahrer fünf Stunden lang in einem Schlammloch überstanden. Der 45-Jährige war nach Angaben der Rettungsdienste mit seinem Bagger umgestürzt, als er in der Nähe von Charlotte Bay an der australischen Ostküste mit Erdarbeiten beschäftigt war. Durch den Bagger war ein Bein eingeklemmt, so dass er sich kaum bewegen konnte. Nur noch Nase, Augen und Stirn ragten aus dem Wasser. Erst nach fünf Stunden konnte der Vater von zwei Kindern gerettet werden. Einer der Rettungsleute, die ihn aus dem Wasser zogen, sagte: “Es ist ein Wunder, dass er das überlebt hat.” Seine Frau Saimaa schrieb auf ihrem Facebook-Konto: “Er hat das buchstäblich mit Willensstärke überstanden und mit seiner Entschlossenheit, am Leben bleiben zu wollen. Und er ist fit, stark und gesund. Mit Glück hatte das nichts zu tun.”

Donald Trump Dauerticker 16.21+++ 6.54 Uhr: Trump umwirbt China Präsident mit Brief +++

US-Präsident Donald Trump hat sich in einen Brief an seinen chinesischen Kollegen Xi Jinping für eine “konstruktive Beziehung” beider Länder zueinander ausgesprochen. In dem Schreiben betont Trump, er freue sich auf eine gute Zusammenarbeit mit Xi zum Nutzen der Vereinigten Staaten und Chinas, wie ein Sprecher der Weißen Hauses mitteilte. Zudem habe Trump dem chinesischen Präsidenten für dessen Glückwünsche anlässlich seiner Amtseinführung am 20. Januar gedankt.

+++ 6.34 Uhr: Grippewelle legt Deutschland flach +++

Eine starke Grippewelle sorgt in Deutschland für volle Arztpraxen und Ausbrüche in Schulen und Altenheimen. Allein in der vergangenen Meldewoche seien rund 14.000 bestätigte Fälle von Influenza und 32 größere Ausbrüche übermittelt worden, sagte die Grippe-Expertin des Robert Koch-Instituts, Silke Buda. Beides sind bisherige Saison-Höchstwerte. “Wir sehen insgesamt viele Atemwegserkrankungen, die inzwischen am häufigsten durch Influenza verursacht werden”, so Buda. Seit Oktober 2016 wurden mehr als 40.000 Fälle registriert.

+++ 06:14: Zwei Tote im Gazastreifen – Israel bestätigt Luftangriff nicht +++ 

Bei einem israelischen Luftangriff auf den Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden. Der Angriff mit Luft-Boden-Raketen am frühen Donnerstagmorgen traf einen Schmugglertunnel an der Grenze zu Ägypten, wie das Gesundheitsministerium in der Stadt Gaza mitteilte. Eine israelische Militärsprecherin in Tel Aviv sagte jedoch, sie könne keinen israelischen Luftangriff bestätigen. Am späten Mittwochabend waren aus der ägyptischen Halbinsel Sinai mehrere Raketen auf die südisraelische Küstenstadt Eilat abgefeuert worden. Dabei war niemand verletzt worden, mehrere Menschen erlitten jedoch einen Schock. Nach Angaben eines israelischen Armeesprechers waren drei der von Unbekannten abgefeuerten Projektile vom Raketenabwehrsystem “Eisenkuppel” zerstört worden.

Joerges Klartext VW 1857+++ 5.51: Mängel am Militär-Transportflieger kommen Airbus teuer zu stehen +++

Airbus kommt die Pannenserie bei seinem Militär-Transportflieger A400M nach einem Medienbericht teuer zu stehen. Wie die “Bild-Zeitung” berichtete, hat die Bundeswehr wegen der verspäteten Auslieferung der Maschinen bereits knapp 40 Millionen Euro Schadensersatz eingefordert. Das gehe aus der Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervor. Danach habe die Beschaffungsagentur OCCCAR-EA, die im deutschen Auftrag die Vertrag mit Airbus abwickelt, diese Summe bei der Abrechnung der ersten fünf Maschinen einbehalten, berichtet das Blatt. 27,2 Millionen Euro seien davon bereits wieder an Deutschland zurücküberwiesen worden, heißt es in dem Bericht weiter.

+++ 3.04 Uhr: Oppermann warnt Schäuble vor neuem Griechenland-Poker +++

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) davor gewarnt, das Euro-Krisenland Griechenland schlechtzureden. ”Gerade in der derzeitigen schwierigen Situation für Europa ist eine krisenhafte Zuspitzung gefährlich”, sagte Oppermann der Deutschen Presse-Agentur. ”Auch deshalb rate ich Herrn Schäuble von einer erneuten öffentlichen Kampagne wie im Sommer 2015 gegen Griechenland ab.” Damals hatte Schäuble auf dem Höhepunkt des Pokers um neue Millardenhilfen Athen mit einem zeitweisen Rauswurf aus der Eurozone gedroht.

+++ 3.02 Uhr: Trumps Einreiseverbot schreckt Touristen ab +++

Das von US-Präsident Donald Trump verfügte Einreiseverbot für Menschen aus sieben überwiegend islamisch geprägten Ländern wirkt laut einer Studie abschreckend auf viele Touristen. Vom 28. Januar bis zum 4. Februar seien die Flugbuchungen in die USA verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 6,5 Prozent zurückgegangen, so das Ergebnis einer Untersuchung des auf die Tourismus-Branche spezialisierten Analysehauses ForwardKeys.

+++ 1.57 Uhr: Terrorführer al-Masri bei US-Luftschlag getötet +++

Die US-Streitkräfte haben in Syrien bei zwei Luftschlägen elf Mitglieder des Terrornetzwerkes Al-Kaida getötet. Das teilte das Pentagon in Washington mit. Unter den Getöteten sei mit Abu Hani al-Masri auch ein hochrangiger Terroranführer, der enge Kontakte zur Führungsspitze der Al-Kaida und früher auch zu Terrorfürst Osama bin Laden unterhalten hatte. Die Luftschläge dämmten die Schlagkraft von Al-Kaida bedeutend ein, hieß es vom Pentagon. Die USA würden mit ihrer Strategie, Al-Kaida in Syrien anzugreifen, fortfahren. Sichere Häfen für Terroristen würden nicht geduldet.

+++ 1.46 Uhr: Tausende Neueintritte in die SPD +++

Die SPD registriert einem Medienbericht zufolge immer mehr Neueintritte seit der Nominierung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten. Innerhalb von zwei Wochen, vom Bekanntwerden der Kanzlerkandidatur am 24. Januar bis Dienstagnacht (7. Februar), habe es allein 4613 Online-Eintritte gegeben, teilte die Partei den Zeitungen der Funke Mediengruppe mit. Die SPD habe sich damit auch wieder zur mitgliederstärksten Partei vor der CDU erklärt.

+++ 1.04 Uhr: Thüringer Verfassungsschutz will AfD nicht beobachten +++

Der Thüringer Verfassungsschutz plant trotz der umstrittenen Dresdner Rede des AfD-Landesvorsitzenden Björn Höcke keine Beobachtung der rechtspopulistischen Partei. Das sagte Präsident Stephan Kramer der “Berliner Zeitung”. Die Rede des AfD-Landes- und Fraktionsvorsitzenden Höcke hatte bundesweit für Empörung gesorgt. Höcke hatte offensichtlich mit Blick auf das Holocaust-Mahnmal in Berlin gesagt: “Wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.” 

+++ 0.29 Uhr: Zerstrittene Familien prügeln sich auf Straße in Krefeld +++

Zwei zerstrittene Familien haben sich auf einer Straße in Krefeld eine wüste Schlägerei geliefert. Dabei wurden sechs Menschen leicht verletzt, drei von ihnen kamen in ein Krankenhaus. Zudem wurde am Mittwochabend ein Auto zum Teil demoliert, wie die Polizei mitteilte. Wie viele Leute insgesamt beteiligt waren und wie es zu dem Vorfall kam, war zunächst unklar. Die Personalien von 23 Menschen wurden aufgenommen. Die Ermittlungen laufen.

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