News des Tages: Seoul bestätigt Mord an Halbbruder von Kim Jong Un

Die Nachrichten des Tages im Überblick:

+++ 6.14 Uhr: Indien bringt Rekordzahl von 104 Satelliten auf einmal in Umlaufbahn +++

Indien hat 104 Satelliten auf einmal in die Erdumlaufbahn gebracht und damit einen neuen Rekord aufgestellt. Den bisherigen Rekord hatte laut Medienberichten Russland mit 37 Satelliten seit 2014 innegehabt. Eine Rakete mit drei indischen Satelliten und 101 größtenteils US-amerikanischen kleineren Nano-Satelliten war vom Raumhafen auf der Insel Sriharikota an Indiens Südostküste gestartet, wie die indische Weltraumbehörde ISRO auf Twitter mitteilte. Kurze Zeit später platzierte sie demnach alle 104 Satelliten in die niedrige Erdumlaufbahn. Das sei ein stolzer Moment für Indien, twitterte Premierminister Narendra Modi.

+++ 5.16 Uhr: Trumps Wahlkampfteam soll mit russischen Geheimdiensten Kontakt gehabt haben +++

Führende Mitarbeiter des Wahlkampfteams von US-Präsident Donald Trump hatten einem Bericht der “New York Times” zufolge Kontakte zu ranghohen russischen Geheimdienstmitarbeitern. Wie die Zeitung unter Berufung auf “vier derzeitige und frühere amerikanische Behördenvertreter” berichtete, belegen abgefangene Telefonate und Mitschnitte von Telefongesprächen, dass Mitarbeiter aus Trumps Kampagnenteam im Wahlkampfjahr wiederholt mit russischen Geheimdienstlern in Kontakt getreten seien. Zweck und Inhalte der Gespräche wurden nicht bekannt. Namentlich wurde nur Trump-Mitarbeiter Paul Manafort genannt.

Die Anrufe seien von US-Justizbehörden und US-Geheimdiensten abgefangen worden. Besonders brisant daran ist laut “New York Times”, dass sie “in etwa zu derselben Zeit” stattgefunden hätten, als die Ermittlungsbehörden und Aufklärungsdienste zunehmend Hinweise darauf erhalten hätten, dass Russland versuche, durch Cyberangriffe auf die US-Demokraten die Präsidentschaftswahl zu stören.

+++ 3.28 Uhr: Mann mit Elektrorollstuhl stürzt in den Main +++

Ein Mann ist mit seinem Elektrorollstuhl in Frankfurt in den Main gestürzt. Herbeieilende Passanten retteten ihn aus dem Wasser, wie die Feuerwehr mitteilte. Der Rollstuhlfahrer wurde vor Ort ärztlich versorgt und kam dann in ein Krankenhaus. Der Rollstuhl wurde mit Hilfe eines Krans aus dem Main gefischt. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar.

+++ 3.16 Uhr: Seoul bestätigt Mord an Halbbruder von Kim Jong Un +++

Die südkoreanische Regierung hat Medienberichte bestätigt, wonach der Halbbruder des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un in Malaysia ermordet wurde. “Unsere Regierung ist sich sicher, dass der ermordete Mann Kim Jong Nam ist”, sagte ein Sprecher des Vereinigungsministerium in Seoul. Südkoreanische Medien hatten am Dienstag unter Berufung auf Regierungskreise in Seoul berichtet, dass der 45-jährige Kim Jong Nam am Montag am Flughafen von Kuala Lumpur einem Giftattentat zum Opfer gefallen sei. Demnach wurde Kim von zwei nordkoreanischen Agentinnen mit präparierten Nadeln vergiftet. Damit ist Kim Jong Nam der ranghöchste Todesfall unter Kim Jong Uns Herrschaft seit der Hinrichtung seines Onkels Jang Song Thaek wegen angeblichen Verrats im Dezember 2013. Südkoreas amtierender Präsident Hwang Kyo Ahn hatte kurz vor der Bestätigung der Identität Kim Jong Nams gesagt, sollte sich der Mord-Vorwurf erhärten, wäre dies “ein Beispiel für die Brutalität und die unmenschliche Natur des nordkoreanischen Regimes”. 

+++ 2.26 Uhr: USA bestehen nicht länger auf Zwei-Staaten-Lösung in Nahost +++

Die US-Regierung besteht nach Angaben eines ranghohen Vertreters des Weißen Hauses nicht mehr auf einer Zwei-Staaten-Lösung im Nahost-Konflikt. Das Weiße Haus werde die Bedingungen für einen möglichen Friedensschluss zwischen Israel und den Palästinensern nicht länger vorgeben, sagte der Vertreter, der nicht namentlich genannt werden wollte. Heute kommt der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu seinem ersten Treffen mit dem neuen US-Präsidenten Donald Trump im Weißen Haus zusammen.

+++ 1.43 Uhr: Vorläufig Entwarnung für Einwohner an größtem US-Staudamm +++

In den von einer Überschwemmung bedrohten Gebieten am Oroville-Staudamm im Norden des US-Bundesstaats Kalifornien hat sich die Lage etwas entspannt. Die Polizei hob die Evakuierungsanordnung für rund 188.000 Einwohner der Region unterhalb des Damms auf. Die Menschen durften bis auf Weiteres in ihre Häuser zurückkehren. Sie wurden aber gewarnt, dass notfalls wieder evakuiert werden müsse, falls sich die Lage erneut verschlechtere. Die vorläufige Entwarnung wurde damit begründet, dass der Wasserpegel in dem zuvor nach heftigen Regenfällen gefährlich hoch gefüllten Staudamm gefallen sei.

Sorge bereitete den Behörden vor allem ein beschädigter Überlaufkanal. Nach wochenlangen schweren Regenfällen war das Reservoir des 235 Meter hohen Staudamms etwa 120 Kilometer nördlich der kalifornischen Hauptstadt Sacramento randvoll. Der Damm selbst droht nach Behördenangaben nicht zu brechen. Sollte jedoch der marode Entlastungskanal brechen, drohten nach Angaben der Behörden Überschwemmungen in der Region. 

+++ 1.04 Uhr: Perus Ex-Präsident Toledo untergetaucht +++

Der mit internationalem Haftbefehl gesuchte frühere peruanische Präsident Alejandro Toledo ist untergetaucht. Sein Anwalt Heriberto Benítez weigerte sich, den Aufenthaltsort des 70-Jährigen preiszugeben. “Ich kann es nicht sagen”, betonte der Anwalt in Lima. “Das ist Teil meiner Verteidigungsstrategie.” Vergangene Woche war eine 18-monatige Untersuchungshaft gegen Toledo verhängt worden. Er war zuletzt in den USA gesichtet worden und wollte nach Israel, die israelische Regierung sagte aber, er könne erst nach Klärung der Vorwürfe einreisen.

Toledo wird vorgeworfen, Bestechungsgelder in Höhe von 20 Millionen US-Dollar vom brasilianischen Baukonzern Odebrecht für den Bau der Interoceánica in Peru angenommen zu haben – die Straße verbindet Atlantik und Pazifik über Tausende Kilometer in Südamerika. Odebrecht “refinanzierte” die Kosten offensichtlich dadurch, dass Bauprojekte am Ende viel teurer waren – so kostete der Ausbau der Interoceánica in Peru am Ende statt der geplanten 850 Millionen US-Dollar 2,1 Milliarden. 

+++ 0.49 Uhr: FBI vernahm Flynn angeblich schon kurz nach Trumps Amtsantritt +++

Flynn Rücktritt 6.27In der Affäre um seine Moskau-Kontakte hat die US-Bundespolizei FBI laut einem Medienbericht bereits frühzeitig den inzwischen zurückgetretenen Nationalen Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, Michael Flynn, vernommen. Das berichtete die Zeitung “New York Times”. Über den Inhalt der Vernehmung, die schon in den ersten Tagen nach Trumps Amtsantritt am 20. Januar stattgefunden habe, wurde demnach nichts bekannt.

Wie die Zeitung weiter berichtete, seien die FBI-Beamten mit dem Eindruck aus dem Gespräch gegangen, dass Flynn nicht ganz offen gewesen sei. Bereits am 26. Januar und damit kurz nach der Vernehmung Flynns habe die damalige kommissarische Justizministerin Sally Yates das Weiße Haus gewarnt, dass Trumps Sicherheitsberater angesichts der Diskrepanzen zwischen seinen öffentlichen Äußerungen und den Tatsachen durch Russland erpressbar sein könnte, schreibt die Zeitung. Flynn war wegen Falschbehauptungen über Telefonate mit dem russischen Botschafter zurückgetreten.

+++ 0.21 Uhr: Toter und vier Schwerverletzte bei Brand in Klinik +++

Bei einem Brand in einem Krankenhaus im bayerischen Lindenberg im Landkreis Lindau ist ein Mensch ums Leben gekommen, mindestens zehn weitere wurden verletzt. Vier von ihnen erlitten schwere Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Das Feuer war am Dienstagabend in einem Patientenzimmer im dritten Stock ausgebrochen. Ein Teil des Krankenhauses musste laut Polizei zwischenzeitlich evakuiert werden. 110 Feuerwehrleute waren mit den Löscharbeiten beschäftigt, die Flammen breiteten sich nicht aus. Wie es zu dem Feuer kam, ist unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt.

+++ 0.05 Uhr: Russland soll vertragswidrig neue Raketen stationiert haben +++

Russland soll nach einem Bericht von CNN neue Raketensysteme stationiert und damit den russisch-amerikanischen INF-Vertrag gebrochen haben. Der US-Sender beruft sich dabei auf Quellen in der US-Regierung. Auch die “New York Times” hatte darüber berichtet. “Die russische Föderation verletzt weiterhin ihre Pflichten aus dem INF-Vertrag”, heißt es in einem Statement des US-Außenministeriums, das CNN vorliegt. Demnach sei Russland der Besitz, das Produzieren und das Testen von Boden-Luft-Lenkraketen mit einer Reichweite zwischen 500 und 5500 Kilometern verboten. Der 1988 in Kraft getreten INF-Vertrag regelt die Vernichtung aller nuklear bestückbaren Mittelstreckensysteme.

CNN berichtete über weitere Provokationen von russischer Seite. Unter anderem soll ein Kriegsschiff vor der Atlantikküste des US-Bundesstaates Delaware aufgetaucht sein. Einen Zwischenfall mit einem US-Kriegsschiff und russischen Kampfflugzeugen im Schwarzen Meer dementierte ein Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums.

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