News des Tages: Polizei gibt nach Bombendrohung in Gaggenau Entwarnung

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 12.06 Uhr: Polizei gibt nach Bombendrohung in Gaggenau Entwarnung +++

Nach der Bombendrohung in Gaggenau hat die Polizei Entwarnung gegeben. “Nach umfassenden Abklärungen konnte in dem Gebäude nichts Verdächtiges festgestellt werden”, teilte ein Sprecher mit. Das Rathaus sei wieder freigegeben. Die Polizei hatte neben Beamten auch zwei Sprengstoffspürhunde eingesetzt. Der Betrieb in der Stadtverwaltung war für mehrere Stunden stillgelegt. Die Mitarbeiter und Bürger – unter 100 Menschen – waren nach Hause geschickt worden.

Bürgermeister Michael Pfeiffer hatte nach dem Drohanruf um kurz vor 8 Uhr das Rathaus räumen lassen. Einem Stadtsprecher zufolge begründete der unbekannte Anrufer seine Drohung mit der Absage des Auftritts des türkischen Justizministers Bekir Bozdag in Gaggenau am Donnerstag. Die Stadt hatte die Veranstaltung wegen Sicherheitsbedenken abgesetzt. Die türkische Seite reagierte mit massivem Protest. Bozdag wollte in Gaggenau für Zustimmung bei dem Referendum über das von Staatschef Recep Tayyip Erdogan angestrebte Präsidialsystem werben.

+++ 11.42 Uhr: Kinder schicken mit Papas Handy Morddrohungen an Mitschülerin +++

Übler Spaß: Zwei Kinder haben in Unterfranken mit dem Handy ihres Vaters Morddrohungen an eine Mitschülerin geschickt. Über einen Nachrichtendienst schrieben sie der Elfjährigen, dass sie verfolgt und demnächst umgebracht werde, teilte die Polizei mit. Das verunsicherte Mädchen war daraufhin am Donnerstag mit ihrem Vater zur Polizei in Bad Brückenau gegangen. Die Beamten fanden den Absender anhand der Handynummer schnell heraus.

Die zerknirschten Geschwister wurden auf der Polizeistation ausführlich belehrt. Die zehn und elf Jahre alten Kinder sind mit dem Mädchen befreundet. Dazu schreibt die Polizei: “Ob die zuvor bestehende Freundschaft zwischen den Beteiligten durch eine Entschuldigung gerettet werden kann, muss sich erst noch zeigen.”

+++ 11.26 Uhr: Brief mit verdächtigem Pulver beim MDR eingegangen +++

Beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) in Erfurt hat ein verdächtiger Brief für einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr gesorgt. Der Brief habe eine unbekannte Substanz enthalten, sagte eine Polizeisprecherin. Spezialisten von Feuerwehr und Polizei untersuchten das Pulver, ein Ergebnis liegt noch nicht vor. Laut Polizei gab es keine Verletzten. Der Brief ging in der Poststelle des Landesfunkhauses ein, die versiegelt worden sei.

+++ 11.10 Uhr: Bisher keine Hinweise auf Bombe in Gaggenau +++

Bombendrohung in Gaggenau 9.38Nach der Bombendrohung im Rathaus von Gaggenau gibt es nach Angaben der badischen Stadt noch keine Hinweise auf einen Sprengsatz in der Behörde. Bisher sei kein verdächtiger Gegenstand gefunden worden, sagte Bürgermeister Michael Pfeiffer. Der Betrieb in der Stadtverwaltung sei stillgelegt, die Mitarbeiter und Bürger – unter 100 Menschen – seien nach Hause geschickt worden. Auch Spürhunde sollen bei der Suche helfen, wie die Polizei mitteilte.

Die Stadt hatte am Donnerstag eine Veranstaltung mit dem türkischen Justizminister Bekir Bozdag in ihrer Festhalle wegen Sicherheitsbedenken abgesagt. Der Oberbürgermeister der 30.000-Einwohner-Stadt, Christof Florus, habe wegen der Geschehnisse seinen Urlaub unterbrochen und sei auf dem Rückweg nach Gaggenau, sagte Bürgermeister Pfeiffer. Aus Sorge um die Sicherheit seiner Mitarbeiter hatte er am Morgen nach einem Drohanruf von einem Handy die Stadtverwaltung räumen lassen. 

+++ 10.53 Uhr: Juppé würde Präsidentschaftskandidaten Fillon bei Rückzug ersetzen +++

Der frühere französische Premierminister Alain Juppé würden den konservativen Präsidentschaftskandidaten François Fillon nach dessen möglichem Rückzug ersetzen. Das verlautete aus Juppés Umfeld. Bislang hatte der Bürgermeister von Bordeaux abgelehnt, für Fillon einzuspringen, sollte dieser wegen der Scheinbeschäftigungsaffäre auf seine Kandidatur zu verzichten.

+++ 10.37 Uhr: Zoll rettet mit Klebeband umwickelte Schildkröten aus Koffer +++

Schildkröte ZollAuf qualvolle Weise haben Reisende zwei lebende Schildkröten in ihrem Gepäck transportiert. Die Breitrandschildkröten waren mit Klebeband umwickelt, in Plastiktüten gepackt und mit Koffergurten festgeschnallt, damit sie sich nicht bewegen konnten, wie das Hauptzollamt München mitteilte. Die Beamten hatten die Tiere bei einer Kontrolle am Flughafen entdeckt. Das Ehepaar habe gesagt, dass es die Tiere in einem Park in Athen gefunden habe. Sie seien für die Kinder als Mitbringsel gedacht.

Zu dem unsachgemäßen Transport hüllte sich das Duo in Schweigen. Gegen beide wurde ein Strafverfahren eingeleitet, das nach Angaben einer Zollsprecherin mit einer Geldstrafe enden könnte. “Die Schildkröten sind nach den einschlägigen Artenschutzbestimmungen streng geschützt”, sagte sie. Sie hätten den Transport weitestgehend unbeschadet überstanden und würden nun in einer Tierauffangstation gepflegt. Eventuell sollten sie zurück nach Griechenland gebracht werden. Dann müsse das Ehepaar auch die Transportkosten übernehmen.

+++ 10 Uhr: VfB Stuttgart trennt sich offenbar von Großkreutz +++

Nach Informationen von Sky Sport News hat sich der Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart von Weltmeister Kevin Großkreutz getrennt. Der nächtliche Streifzug und der anschließende Krankenhausaufenthalt des Rechtsverteidigers habe zum Ende der Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung geführt, berichtete der Sender. Darauf hätten sich Club und Profi geeinigt. Wie die “Bild”-Zeitung online schrieb, wurde die Trennung nach einem zweistündigen Gespräch mit Großkreutz vereinbart.

Großkreutz war in der Nacht auf Dienstag mit Jugendlichen unterwegs und aus einer anderen Gruppe heraus angegriffen worden. Der VfB war am Freitag zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

+++ 9.08 Uhr: Türkischer Außenminister droht Deutschland +++

Im Streit um Wahlkampfauftritte türkischer Regierungsvertreter hat Ankara Berlin vor Konsequenzen gewarnt. “So kann es nicht weitergehen”, sagte Außenminister Mevlüt Cavusoglu laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu. “Wenn Sie mit uns arbeiten wollen, müssen Sie lernen, wie Sie sich uns gegenüber zu verhalten haben.” Die Türkei werde die Behandlung ansonsten “ohne Zögern mit allen Mitteln” erwidern. “Dann müssen Sie an die Folgen denken.” Welche das wären, sagte er nicht. Das türkische Volk sei einem “systematischen Druck” durch Deutschland ausgesetzt, werde sich aber nicht einschüchtern lassen, betonte der Minister. “Sie müssen uns als ebenbürtigen Partner betrachten. Die Türkei untersteht Ihnen nicht. Sie sind nicht der Chef der Türkei. Sie sind nicht erste Klasse und die Türkei zweite Klasse.”

Cavusoglu warf der Bundesregierung vor, das von Staatschef Recep Tayyip Erdogan angestrebte Präsidialsystem in der Türkei verhindern zu wollen. “Sie arbeiten für ein ‘Nein’”, sagte er. “Sie wollen sich einer starken Türkei in den Weg stellen.”

+++ 9.02 Uhr George W. Bush lacht über Kampf mit Regen-Poncho +++

Ex-US-Präsident George W. Bush amüsiert sich über Fotos, die ihn dabei zeigen, wie er bei der Amtseinführung von Donald Trump einen Regen-Poncho überziehen will. “War das das erste Mal, dass Sie solch einen Umhang angezogen haben?”, fragte ihn Moderatorin Ellen DeGeneres (59) in ihrer Fernseh-Show. “Es sieht zumindest so aus”, antwortete der gut aufgelegte 70-Jährige. Bush hatte den Bildern zufolge extreme Probleme, den durchsichtigen Poncho überzustreifen und gab am Ende sichtlich genervt auf. DeGeneres zeigte ihm Fotos seiner Mutter in einer ähnlichen Situation. “Das ist genetisch”, witzelte der Republikaner. Von der Moderatorin bekam er dann einen neuen Poncho geschenkt – mit einer Art Bedienungsanleitung.

Bush, der von 2001 bis 2009 Präsident der USA war, stellte in der Sendung seinen Bildband “Portraits of Courage” vor. Der zeigt Porträts von 98 verwundeten Soldaten. Er habe vor fünf Jahren seine Leidenschaft für das Malen entdeckt, sagte Bush. Ihm sei nach dem Ende seiner Präsidentschaft “langweilig” gewesen.

+++ 8.59 Uhr: Bombendrohung in Gaggenau +++

Bombendrohung in Gaggenau 9.38Im Rathaus von Gaggenau in Baden-Württemberg ist am Morgen eine Bombendrohung eingegangen. Der Anrufer begründete die Drohung mit der Absage des Auftritts des türkischen Justizministers Bekir Bozdag in der Stadt, wie der Leiter des Bürgerservices, Dieter Spannagel, der Nachrichtenagentur AFP sagte. Das Gebäude wurde vorsorglich geräumt und von der Polizei durchsucht.

+++ 8.35 Uhr: Fast 50 Passagiere von festsitzender Fähre auf der Elbe gerettet +++

Feuerwehr und Polizei haben auf der Elbe in Hamburg fast 50 Passagiere von einem festsitzenden Ausflugsschiff geholt. Die ehemalige Fähre fuhr am Donnerstagabend bei Ebbe auf einen in den Fluss ragenden kleinen Damm auf und kam nicht mehr frei, wie die Feuerwehr am Freitag in der Hansestadt mitteilte.

Feuerwehr und Wasserschutzpolizei brachten die 47 Passagiere an das nahe gelegene Ufer und ließen sie vorsichtshalber von Notärzten in Augenschein nehmen. Verletzt wurde aber niemand. Der Kapitän und der Eigner des für Ausflüge und Feiern vermieteten Schiffs blieben weiter an Bord.

Türkei Pressestimmen 7.00+++ 8.24 Uhr: Türkische Gemeinde in Deutschland kritisiert Absage in Gaggenau +++

Der stellvertretende Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland hält die Absage eines Wahlkampfauftritts des türkischen Justizministers in Baden-Württemberg für falsch. Demokratische Regeln müssten beachtet werden, forderte Atila Karabörklü am Freitag im ZDF-”Morgenmagazin”. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan beachte zwar die Verfassung des Landes nicht. “Das heißt aber nicht, dass wir eine Antwort auf dieser Ebene geben müssen.” Er hoffe, dass Angela Merkel den Streit beruhigen könne, fügte Karabörklü hinzu.

+++ 7.14 Uhr: Missglückter Überfall auf Geldtransporter in Berlin – Auto angezündet +++

Drei Unbekannte haben vergeblich versucht, einen Geldtransporter in Berlin-Marzahn zu überfallen – und sind spektakulär geflüchtet. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, rammte ein Auto am Donnerstagabend den Geldtransporter frontal, um ihn zum Stehen zu bringen. Währenddessen näherte sich von hinten ein weiteres Fahrzeug. Drei bewaffnete Männer kamen heraus und forderten die 46- und 49-jährigen Fahrer des Geldtransporters auf auszusteigen. Die Fahrer öffneten das Fahrzeug jedoch nicht und fuhren zurück auf das nahegelegene Betriebsgelände ihrer Firma. Beide erlitten einen Schock und wurden ambulant in einem Krankenhaus behandelt.

Die Angreifer zündeten das Auto, mit dem sie den Transporter gerammt hatten, an und flohen in dem zweiten Auto. Das Raubkommissariat ermittelt gegen die unbekannten Täter.

Leben der Herrscher-Dynastie in Nordkorea19h+++ 6.46 Uhr: Verdächtiger Nordkoreaner nach Tod von Kims Halbbruder freigelassen +++

Nach dem mutmaßlichen Giftanschlag auf den Halbbruder von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist der einzige festgenommene Nordkoreaner aus dem Gewahrsam freigelassen worden. Der 47-jährige Ri Jong Chol verließ am Freitag begleitet von Sicherheitskräften die Polizeistation in Sepang südlich der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur, wo er zwei Wochen lang festgehalten worden war. Umliegende Straßen wurden abgesperrt, das Fahrzeug mit Ri an Bord wurde von einem Konvoi begleitet.

Der malaysische Generalstaatsanwalt Mohamed Apandi Ali hatte am Donnerstag erklärt, dass Ri freikomme, weil es nicht genügend Beweise für eine Anklage gebe. 

+++ 5.51 Uhr: Helfer retten knapp 1000 Flüchtlinge aus Seenot +++

Mehrere Boote haben auf dem Mittelmeer knapp 1000 Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Die italienische Küstenwache berichtete in der Nacht zu Freitag im Kurznachrichtendienst Twitter von sechs Rettungsmissionen, bei denen insgesamt rund 970 Menschen gerettet worden seien. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen schrieb, allein ihr Rettungsschiff “Aquarius” habe 101 Menschen aufgenommen. Ein Bild der Organisation zeigt gerettete Flüchtlinge, die aus einem Schlauchboot auf das Schiff umsteigen. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) starben in diesem Jahr bereits fast 500 Flüchtlinge bei dem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren.

+++ 4.45 Uhr: Wählen ab 16? SPD und Grüne für niedrigeres Wahlalter +++

SPD und Grüne wollen das Wahlalter nach der nächsten Bundestagswahl von 18 auf 16 Jahre senken. SPD-Generalsekretärin Katarina Barley sagte der Deutschen Presse-Agentur: “Es gibt bereits heute ein Ungleichgewicht zwischen den berechtigten Interessen der Jungen gegenüber denen der Senioren. Es ist nur fair, den Jüngeren mehr politisches Gewicht zu geben.” Die SPD will die Forderung in ihr Wahlprogramm aufnehmen, das im Juni beschlossen werden soll. Auch die Grünen sind seit langem dafür. “Wir wollen die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre, damit Jugendliche Politik aktiv mitgestalten”, sagte Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt. “Kinder und Jugendliche werden in einer überalternden Gesellschaft eine kleiner werdende Gruppe, deshalb ist es umso wichtiger, sie frühzeitig in politische Prozesse einzubinden”, sagte sie der dpa.

+++ 4.34 Uhr: Anklage nach grausamer Gesichtsverstümmelung in Hessen +++

Mit einem Messer soll ein 19 Jahre alter Mann einem 18-Jährigen in Hessen grausam das Gesicht verstümmelt haben – nun hat die Staatsanwaltschaft Hanau Anklage erhoben. Der Vorwurf lautet auf versuchten Mord in Tateinheit mit gefährlicher und schwerer Körperverletzung, wie Oberstaatsanwalt Dominik Mies der Deutschen Presse-Agentur sagte. Der mutmaßliche Täter, der sich zu den Geschehnissen im Oktober in Schlüchtern bislang nicht äußerte, sei heimtückisch, grausam und auch geplant vorgegangen.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der 19-Jährige dem 18-Jährigen mit einem spitzen Gegenstand in die Augäpfel und den Hals gestochen haben. Das Opfer, das später in einer Klinik notoperiert werden musste, hat nach aktuellem Stand sein Augenlicht so gut wie verloren. Sein Sehvermögen gehe gegen Null, sagte Mies. 

+++ 3.58 Uhr: 800 Liter ätzender Flüssigkeit treten aus – keine Gefahr für Anwohner +++

In der Halle einer Speditionsfirma in der Nähe von Kassel sind 800 Liter einer ätzenden Flüssigkeit ausgetreten. Der Unfall ereignete sich beim Verladen eines Containers auf dem Gelände der Firma in Homberg/Efze in Nordhessen, wie die Polizei in der Nacht zum Freitag mitteilte. Eine Gefahr für Anwohner bestand nicht. Zwei Mitarbeiter der Spedition klagten nach dem Vorfall am späten Donnerstagabend über Übelkeit und Kreislaufschwäche und wurden zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. 

+++ 3.33 Uhr: Nach Oscar-Patzer: Bodyguards für verantwortliche Mitarbeiter +++

Nach dem Patzer mit vertauschten Umschlägen bei der Oscar-Verleihung am Sonntag haben die verantwortlichen Mitarbeiter nun Sicherheitskräfte an ihrer Seite. Die Häuser der beiden Mitarbeiter Brian Cullinan und Martha Ruiz seien von vielen Leuten umlagert, teilte ein Sprecher der Prüfgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) am Donnerstag dem Branchenblatt “Hollywood Reporter” mit. Daher seien besondere Schutzmaßnahmen nötig. Das Unternehmen habe zudem Hunderte Beschwerde-E-Mails von verärgerten Oscar-Zuschauern erhalten. Seit Jahrzehnten ist PricewaterhouseCoopers bei der Oscar-Vergabe für die Auszählung der Stimmen und die Übergabe der Gewinner-Umschläge bei der Preisverleihung zuständig.

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+++ 2.53 Uhr: Zementlaster prallt auf Reisebus: Zehn Tote und 38 Verletzte in China +++

Bei einem Busunglück in China sind zehn Menschen ums Leben gekommen. Weitere 38 wurden verletzt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag berichtete. Ein Zementlaster prallte im Südwesten des Landes auf einen Reisebus mit 47 Insassen. Das Unglück ereignete sich am späten Donnerstagabend im Kreis Yun nahe der Stadt Lincang in der Provinz Yunnan. Der Bus, der auf dem Weg von Gengma in die Provinzhauptstadt Kunming war, überschlug sich. Neun Insassen waren sofort tot. Ein Opfer erlag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Die Ursache des Unglücks war zunächst unklar.

+++ 2.46 Uhr: US-Vize Pence benutzte offenbar privates E-Mailkonto als Gouverneur +++

Pence 8.52US-Vizepräsident Mike Pence hat laut einem Medienbericht als Gouverneur von Indiana ein privates E-Mailkonto für dienstliche Zwecke benutzt. Pence habe den Account regelmäßig für die Kommunikation über Amtsgeschäfte verwendet, berichtete die Zeitung “The Indianapolis Star” am Donnerstagabend (Ortszeit). Im vergangenen Sommer sei auf das Konto ein Hackerangriff verübt worden. 

Die Zeitung hatte eine Anfrage nach öffentlichen Dokumenten gestellt und daraufhin Einsicht in E-Mails von Pence erhalten. Diese zeigten, dass er sein AOL-Konto etwa dafür benutzt habe, um mit Beratern über Sicherheitstore an seinem Wohnsitz oder die Reaktion des Bundesstaates auf Terrorattacken zu kommunizieren. In einer anderen E-Mail sei es um die Festnahmen mehrerer Männer gegangen, gegen die Vorwürfe im Zusammenhang mit Terrorismus erhoben wurden. Die Angelegenheit ist vor dem Hintergrund der massiven Kampagne bemerkenswert, die Donald Trump und sein Team wegen des E-Mail-Skandals gegen die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton gefahren hatten. Auch Pence hatte Clinton im Wahlkampf wiederholt kritisiert und ihr vorgeworfen, sie sei fahrlässig mit geheimen Informationen umgegangen. 

+++ 1.04 Uhr: Gewalt gegen Obdachlose nimmt zu +++

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe beklagt zunehmende Gewalt gegen Obdachlose. Seit 1989 seien 502 obdachlose Frauen und Männer durch Gewalt ums Leben gekommen. Allein 2016 seien es 17 gewesen, berichtet die “Frankfurter Rundschau” (Freitag) unter Berufung auf Zahlen der Arbeitsgemeinschaft, die dafür zum großen Teil Rechtsextremisten verantwortlich macht. “Wir beobachten in den letzten Jahren eine Zunahme von Gewalt gegen Wohnungslose. Und immer wieder haben Gewalttaten einen rechtsextremistischen Hintergrund”, sagte die stellvertretende Geschäftsführerin Arbeitsgemeinschaft, Werena Rosenke, der Zeitung. Unter den mindestens 179 Todesopfern rechtsextremistischer Gewalt seit 1989 hätten demnach zirka 20 Prozent bis dahin auf der Straße gelebt.

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