News des Tages: Kind zündelt: 250.000 Euro Schaden

Die Nachrichten des Tages:

+++ 14.00 Uhr: Streit um Zustellung: Zeitungsausträger ersticht Kunden +++

Ein Zeitungsausträger hat in Lüneburg einen Mann erstochen, mit dem er laut Polizei mehrfach Streit über die pünktliche Zustellung des Anzeigenblattes gehabt hatte. Der 42-jährige Austräger habe den 51-Jährigen am Samstagnachmittag nach einer Auseinandersetzung vor seinem Haus mit einem Messer attackiert.

Er stach dem Opfer mehrfach in den Oberkörper. Der Mann starb später in einer Klinik an schweren Verletzungen. Ein 23-Jähriger hielt den Angreifer fest, bis die Polizei kam, teilte die Polizei am Sonntag in Niedersachsen mit. Der Austräger wurde festgenommen und kam in Untersuchungshaft.

+++ 13.45 Uhr: Kind zündelt: 250.000 Euro Schaden +++

Ein zündelndes Kind hat in Karlsruhe ein Feuer mit drei Verletzten ausgelöst. Nach ersten Ermittlungen hatte es den Brand mit einem Feuerzeug entfacht, wie die Polizei mitteilte. Nachbarn und Bewohner hatten das Feuer gemeldet. Den Angaben zufolge erlitten zwei Erwachsene und ein Kind eine Rauchgasvergiftung. Ob es sich dabei um das zündelnde Kind handelte, konnte ein Sprecher zunächst nicht sagen. Vier Bewohner brachten sich selbst in Sicherheit, zwei weitere wurden von der Feuerwehr von einem Vordach gerettet. Es entstand ein Schaden von 250 000 Euro. Das Haus ist unbewohnbar.

+++ 13.28 Uhr: Indien: 200 Polizisten vergiftet in Klinik +++

In Indien sind rund 200 Polizisten mit Verdacht auf eine Lebensmittelvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Auszubildende und Sicherheitskräfte der paramilitärischen Einheit CRPF hätten nach einem Abendessen in einem Ausbildungslager im südlichen Bundesstaat Kerala über Durchfall und Erbrechen geklagt, teilte die Polizei mit. Aufgetischt wurden demnach Reis und Fischcurry.
Brechdurchfall an Bord “MSC Sinfonia” (651097)“Viele sind noch immer in Behandlung, aber es geht ihnen langsam besser”, sagte der örtliche Polizeichef Ashok Kumar der Nachrichtenagentur AFP. Mehr als die Hälfte der Betroffenen habe das Krankenhaus wieder verlassen können. Die Behörden hätten eine Untersuchung zu dem Vorfall eingeleitet.

+++ 13.02 Uhr: 18 Verletzte nach Busunfall in Bayern +++ 

Bei einem Busunfall auf einer Autobahn in Bayern sind 18 Senioren verletzt worden. Der Bus kam aus dem sächsischen Bautzen und war am Samstagmorgen in Richtung Slowenien unterwegs. Nach einem Reifenplatzer fuhr der Bus bei Feucht in die Mittelleitplanke, wie die Polizei mitteilte. 18 der 44 Insassen wurden vor Ort behandelt.

Vier von ihnen kamen ins Krankenhaus. Warum einer der Reifen platzte, blieb zunächst unklar. Der Bus sei hochwertig und relativ neu, betonte ein Sprecher am Sonntag. Der Schaden an dem Fahrzeug wird auf 150 000 Euro geschätzt. Die an der Unfallstelle verbliebenen Fahrgäste der Seniorengruppe konnten ihre Reise mit einem Ersatzbus fortsetzen.

+++ 11.04 Uhr: Großbrand hüllt Dubai in Rauch +++

Ein Feuer auf einer Baustelle Dubais Innenstadt hat einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Der Brand nahe der “Dubai Mall”, einer der größten Einkaufszentren der Welt, sei aber unter Kontrolle, teilten die Behörden über Twitter mit. Auf Fotos und Videos im Internet waren riesige, schwarze Rauchschwaden zu sehen, die sich über der Innenstadt Dubais erhoben und viele Hochhäuser einhüllten – darunter auch das berühmte Riesen-Hochhaus Burj Khalifa. Die Brandursache war zunächst nicht bekannt. Zahlreiche Straßen und Kreuzungen in Dubais Innenstadt wurden für die Löscharbeiten gesperrt. Berichte über Verletzte lagen zunächst nicht vor.

+++ 9.03 Uhr: Berlin: Jüdischer Schüler wegen seiner Religion angegriffen +++

In einem offenen Brief hat sich die Leitung einer Berliner Gemeinschaftsschule entsetzt über einen antisemitischen Vorfall an ihrer Schule gezeigt. Ein 14-jähriger jüdischer Mitschüler hat die Gesamtschule Friedenau verlassen, nachdem ihn Mitschüler wegen seiner Religionszugehörigkeit mehrfach beleidigt und schließlich angegriffen haben sollen. Die Mutter des Jungen hatte der englischsprachigen Zeitung “The Jewish Chronicle” von dem Vorfall berichtet.

Die Schulleitung teilte auf ihrer Internetseite mit, dass sie gegen die mutmaßlichen Täter Strafanzeige erstattet habe. Außerdem wolle sie schulische Ordnungsmaßnahmen gegen die Jugendlichen einleiten. Laut “Tagesspiegel” haben an der Schule etwa 75 Prozent der Schüler eine andere Muttersprache als Deutsch, viele kommen aus türkischen oder arabischen Familien. 

Jüdischer Junge Berlin

+++ 8.54 Uhr: Fünf Kinder sterben bei Brand +++

Fünf Kinder im Alter zwischen sechs und neun Jahren sind bei einem Hausbrand in den USA ums Leben gekommen. Mehrere Erwachsene, die versucht hatten, die Kinder aus den Flammen in dem Haus in Spearfish im Bundesstaat South Dakota zu retten, wurden mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht. Nach Angaben der Polizei hatte eines der Kinder seine Freunde zum Übernachten eingeladen. Zur Brandursache gab es vorerst keine Erkenntnisse.

+++ 8.42 Uhr: Frachtschiff im Atlantik verschollen +++

Ein südkoreanisches Containerschiff mit 24 Menschen an Bord ist vermutlich vor der uruguayischen Küste gesunken. Ölflecken im Atlantischen Ozean 3700 Kilometer vor Uruguay wiesen darauf hin, dass die “Stellar Daisy” Schiffbruch erlitten habe, hieß es in einer Mitteilung der uruguayischen Marine. Das Schiff hatte am Freitag einen Notruf gesendet. Vier Frachter, die sich in der Nähe befanden, beteiligten sich an der Suchaktion. Die 322 Meter lange “Stellar Daisy” war von einem brasilianischen Hafen mit Ziel Südafrika ausgelaufen.

Südkoreanischer Frachter im Atlantik verschollen

+++ 8.19 Uhr: Schweinsteiger-Treffer bei Debüt +++

Fußballprofi Bastian Schweinsteiger hat ein ganz starkes Debüt für seinen neuen US-Club Chicago Fire gegeben und gleich im ersten Spiel getroffen. Beim 2:2 (1:0) im Heimspiel gegen Montreal Impact erzielte der Weltmeister bereits in der 17. Minute das Führungstor für die Amerikaner – und wurde danach von all seinen Mitspielern bejubelt und umarmt.

30-Schweinsteiger: Peinliche Frage auf PK 11.39

Vor 15 103 Zuschauern im Toyota Park bot der 32 Jahre alte frühere deutsche Nationalspieler über die vollen 93 Minuten sowohl defensiv als auch offensiv eine engagierte Vorstellung. Sein Kopfballtreffer war spektakulär: Nach einer präzisen Flanke von David Accam flog Schweinsteiger heran und wuchtete den Ball aus rund vier Metern ins Tor. In der 81. Minute hatte der Legionär sogar noch eine gute Chance zum 2:1. Allerdings fehlten dem Mittelfeld-Mann im knallroten Fire-Trikot mit der Nummer 31 auch noch etwas Kondition und Fitness. 

+++ 8.12 Uhr: Vorwurf der sexuellen Belästigung: Sender und Moderator zahlen 13 Millionen Dollar +++

Peinliche Enthüllung für den konservativen US-Fernsehmoderator Bill O’Reilly: Sein Sender Fox News und er selbst hätten insgesamt 13 Millionen Dollar (12,2 Millionen Euro) an fünf Frauen gezahlt, die dem Starkommentator Belästigung vorgeworfen hätten, berichtete die “New York Times” am Samstag. O’Reilly ist eines der bekanntesten TV-Gesichter in den USA, seine allabendliche Talk-Sendung “The O’Reilly Factor” ist ein wichtiger Quotenbringer für Fox News.
Aus seinen rechtsgerichteten Überzeugungen macht der meinungsstarke Moderator in seinen Sendungen kaum einen Hehl. Auf die Enthüllung der “New York Times” reagierte er mit einem knappen schriftlichen Statement, in dem er die Vorwürfe nicht ausdrücklich bestritt. Wegen seiner Prominenz ziehe er “Klagen von Personen an, die von mir Geld wollen, um negative Berichterstattung zu vermeiden”, erklärte O’Reilly.
Dem Zeitungsbericht zufolge zahlten Fox News und O’Reilly selbst den Frauen die 13 Millionen Dollar, damit sie ihre Vorwürfe nicht an die Öffentlichkeit bringen und keine Klagen einreichen. Es handle sich bei ihnen um Frauen, die entweder für O’Reillys Show arbeiteten oder dort regelmäßig zu Gast waren.

02-Hunderte Tote nach Schlammlawinen in Kolumbien-5382234661001

+++ 8.07 Uhr: Mehr als 200 Tote nach Schlammlawine +++

Bei der verheerenden Schlammlawine im Südwesten Kolumbiens sind mindestens 206 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 200 weitere Menschen seien verletzt worden, etwa 220 würden noch vermisst, teilte das Rote Kreuz mit. Rund 300 Familien seien von der Katastrophe betroffen, in 17 Vierteln der Stadt Mocoa habe es schwere Schäden gegeben, 25 Wohnhäuser seien zerstört worden.

Sintflutartige Regenfälle hatten die Erdrutsche ausgelöst. Betroffen war vor allem die 40.000-Einwohner-Stadt Mocoa: Die Schlamm-Massen wälzten sich durch die Straßen und rissen ganze Häuser, zwei Brücken, Autos und Bäume fort. Es handele sich um eine Tragödie von unvorstellbarem Ausmaß, sagte die Gouverneurin der Region Putumayo, Sorrel Aroca. “Ganze Wohnviertel” seien im Katastrophengebiet verschwunden. In der Region hatte es in den Tagen zuvor heftig geregnet. Die Regenmengen hatten am Freitagabend den Fluss Mocoa und drei Zuflüsse über die Ufer treten lassen und die Erde ins Rutschen gebracht. Eine Mischung aus Wasser, Schlamm und Treibgut ergoss sich über die Stadt.

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