News des Tages: Überreste von fast 4000 Jahre alter Pyramide in Ägypten entdeckt

Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker:

+++ 19.34 Uhr: Schmuckdiebe erbeuten mit simplem Trick Edelsteine in Paris +++

Mit einem ebenso dreisten wie simplen Trick haben Schmuckdiebe in Paris Edelsteine im Wert von 200.000 Euro erbeutet. Die Diebe hätten am Sonntag bei einer Kunstausstellung im Grand Palais zugeschlagen, teilte die Polizei in der französischen Hauptstadt mit. Einer der Diebe habe mit einem Ablenkungsmanöver die Aufmerksamkeit eines Verkäufers auf sich gezogen. Ein weiterer habe sich dann einen Kasten mit Schmuck geschnappt und sei geflüchtet. In den vergangenen Monaten hatte es wiederholt spektakuläre Juwelendiebstähle in Frankreich gegeben. Erst vor wenigen Tagen hatten Schmuckdiebe zudem in Monaco am helllichten Tag nur wenige Schritte vom berühmten Casino von Monte-Carlo entfernt eine Filiale des Luxus-Juweliers Cartier überfallen. Die Beute wurde inzwischen sichergestellt, vier Verdächtige wurden festgenommen.

+++ 19.24 Uhr: Überreste von fast 4000 Jahre alter Pyramide in Ägypten entdeckt +++

Archäologen haben in Ägypten einen aufsehenerregenden Fund gemacht: Etwa 30 Kilometer südlich von Kairo entdeckten die Forscher die Überreste einer rund 3700 Jahre alten Pyramide, wie das Antikenministerium mitteilte. Die bislang entdeckten Teile seien “in einem sehr guten Zustand”. Noch seien die Ausgrabungen in einem “frühen Stadium”, teilte das Ministerium in der ägyptischen Hauptstadt weiter mit. So sei die exakte Größe der Pyramide, die nahe der berühmten Knickpyramide des Snofru in der Nekropole von Dahschur liegt, noch unklar. Bislang entdeckt wurde unter anderem ein Alabasterstein mit Hieroglyphen. Weitere Ausgrabungen sollen nun folgen. Dem früheren Leiter der ägyptischen Altertümerverwaltung, Zahi Hawass, zufolge wurden in Ägypten bislang 123 Pyramiden entdeckt. Die bekanntesten sind die Pyramiden von Gizeh, die vor etwa 4500 Jahren erbaut wurden.

+++ 19.01 Uhr: Trump und al Sisi wollen Terrorismus gemeinsam bekämpfen +++

US-Präsident Donald Trump und Ägyptens Staatschef Abdel Fattah al Sisi haben sich im Weißen Haus betont warmherzig und freundschaftlich begrüßt. “Sie haben in den USA und in mir einen großen Alliierten”, sagte Trump. “Wir sind uns in so vielen Dingen einig. Wir stehen wirklich sehr hinter Ihnen und hinter Ägypten.” Al Sisi sagte der Übersetzung zufolge, er hege schon lange eine tiefe Bewunderung für Trumps einzigartige Persönlichkeit. Al Sisi und er seien sich von Beginn an sehr nahe gewesen, sagte Trump. Der Ex-General habe “wirklich einen hervorragenden Job gemacht”, das gelte auch für die Terrorbekämpfung. Man werde das nun gemeinsam tun, sagte Trump. “Wir sehen einer langen und starken Partnerschaft entgegen”, sagte Trump. Ägypten ist für die USA ein strategisch sehr wichtiges Land. Ägypten ist nach Israel der größte Empfänger amerikanischer Militärhilfe.

+++ 18.48 Uhr: AKW Fessenheim nach Austritt von Wasser abgeschaltet +++

Im französischen Atomkraftwerk Fessenheim am Rhein ist am 1. April der Reaktorblock 1 vorübergehend abgeschaltet worden. Zuvor seien geringe Mengen nicht-radioaktiven Wassers aus einer Leitung ausgetreten, teilte eine Sprecherin des Kraftwerksbetreibers EDF am Montag der Nachrichtenagentur DPA in Paris mit. Sie bestätigte damit einen Bericht der Zeitung “Dernières Nouvelles d’Alsace”. Das Wasser sei bei einer Überprüfung eines Rohrsystems entdeckt worden, welches beim Herunterfahren des Reaktors benötigt werde. Die Reparaturarbeiten seien sofort eingeleitet worden. Der Reaktor mit einer Leistung von 900 Megawatt solle am Dienstagabend wieder in Betrieb gehen. Das 1977 gebaute Atomkraftwerk Fessenheim nur einen Kilometer von der deutschen Grenze entfernt in der Nähe von Freiburg ist das älteste Atomkraftwerk Frankreichs.

+++ 18.26 Uhr: Zug an New Yorker Penn Station entgleist +++

Zum zweiten Mal binnen weniger Wochen ist im New Yorker Bahnhof Penn Station ein Zug entgleist. Medienberichten zufolge waren gegen 9 Uhr Ortszeit die vier hinteren Waggons eines aus Trenton kommenden Zuges bei langsamer Geschwindigkeit aus den Schienen gesprungen. 1200 Menschen waren an Bord. Nach Angaben einer Bahnsprecherin wurde ein Mensch leicht verletzt, Medien berichteten von fünf. Der Bahnverkehr an einem Knotenpunkt der Millionenmetropole wurde erheblich beeinträchtigt und zum Teil umgeleitet. Zugunglücke sind in den USA keine Seltenheit. Das Streckensystem ist alt und oft marode. An der Penn Station war es erst am 24. März zu einer Entgleisung gekommen. Im nahen Pendlerbahnhof Hoboken war im Oktober 2016 bei einem Unglück ein Mensch gestorben, 29 weitere wurden verletzt.

+++ 18.04 Uhr: Ermittlungen wegen “Terroranschlags” in St. Petersburg eröffnet +++

Nach der Explosion in der U-Bahn in St. Petersburg haben die russischen Behörden nun Ermittlungen wegen des Verdachts eines “Terroranschlags” aufgenommen. Das teilte die Ermittlungsbehörde in einer Erklärung mit. Bei der Explosion in einem U-Bahnwaggon sind mindestens neun Menschen getötet und mehr als 20 verletzt worden.

+++ 17.42 Uhr: Schlafender Einbrecher versetzt Kindergarten in Aufregung +++

Für Aufregung hat in einem Kindergarten im nordhessischen Kassel ein schlafender Einbrecher in der Kuschelecke gesorgt. Der 69-jährige Obdachlose sei am Morgen entdeckt worden, teilte die alarmierte Polizei mit. Demnach hatte er ein Fenster aufgehebelt und klagte über Rückenschmerzen. Er wurde zunächst zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und dann vorübergehend in Gewahrsam genommen. Der Mann war laut den Beamten in der Vergangenheit “bereits mehrfach wegen Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten”. Den Einbruch in den Kindergarten habe er zugegeben und ausgesagt, sich dort wegen eines Hexenschusses hingelegt zu haben. Er stahl demnach etwas Münzgeld und aß eine Banane sowie einige Lutscher. Die Polizei prüft, ob er auch für andere Einbrüche verantwortlich sein könnte.

+++ 17.13 Uhr: Behörden: Mutmaßlicher Bombenleger in St. Petersburg von Videokameras erfasst +++

Der mutmaßliche Bombenleger in der U-Bahn von St. Petersburg ist nach inoffiziellen Behördenangaben von der Videoüberwachung gefilmt worden. “Die Videokameras der Metro haben den mutmaßlichen Urheber der Explosion gefilmt”, sagte ein nicht genannter Behördenvertreter der Agentur Interfax. Nach unbestätigten Angaben wurde der Sprengsatz in einer Aktentasche in dem U-Bahn-Wagen abgelegt. Die Bombe detonierte an der Station Sennaja Ploschtschad (Heuplatz) im Zentrum der Fünf-Millionen-Stadt. 

St Petersburg Augenzeugenvideos wochit

+++ 17.05 Uhr: Flugdrohne stürzt auf Hamburger Fernsehturm +++

Eine illegal gestartete Flugdrohne ist in der Nacht zu Montag auf den Hamburger Fernsehturm gestürzt und hat so einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Der Pilot habe bei einer Höhe von rund 120 Metern den Funkkontakt zu der Drohne verloren, woraufhin diese auf die erste Plattform des Turmes gestürzt sei, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Der Pilot wandte sich demnach mit der Bitte um Hilfe an umstehende Polizeibeamte, die daraufhin die Höhenretter der Feuerwehr einschalteten. So sollte verhindert werden, dass die Drohne abstürzt und zur Gefahr für Passanten wird. Die Einsatzkräfte sicherten das Fluggerät, das in der Nähe einer Einstiegslucke liegen geblieben war. Den Piloten erwartet nun eine Anzeige wegen mehrerer Verstöße gegen das Luftfahrtrecht.

+++ 16.52 Uhr: Piëch trennt sich von Großteil seiner Anteile an Porsche +++

Der frühere Aufsichtsrats- und Vorstandsvorsitzende von Volkswagen, Ferdinand Piëch, trennt sich von einem Großteil seiner Anteile an dem Autokonzern. Piëch werde den “wesentlichen Teil” der gehaltenen Stammaktien der Porsche SE an “weitere Mitglieder der Familien Porsche und Piëch übertragen”, teilte die Porsche SE am Montag mit. Über die Ferdinand Karl Beta Privatstiftung bleibt er demnach aber weiterhin an der Holding beteiligt.

+++ 15.59 Uhr: Ratte hält Air-Berlin-Maschine am Boden +++

Eine Ratte aus Florida hält seit Tagen eine Air-Berlin-Maschine in Berlin-Tegel am Boden. “Sie muss in Miami an Bord bekommen sein”, sagte der Sprecher der Fluggesellschaft, Ralf Kunkel, am Montag. Zuvor hatte die “Bild”-Zeitung darüber berichtet. Mitarbeiter hätten das Tier an Bord des Airbus-Jets nach Berlin bemerkt. Techniker fanden nach der Landung vor zehn Tagen Nagerkot. Seither steht die Maschine in Tegel, um alle Leitungen in der Maschine gründlich zu untersuchen. Die Ratte sollte mit Gas getötet werden. Meldungen über Ratten in Flugzeugen gibt es immer wieder. Oft gelangen sie mit der Verpflegung an Bord.

Anne Will Kritik 7.58+++ 15.07 Uhr: Erdogan beschimpft Europäer als “Enkel des Nationalsozialismus” +++

Knapp zwei Wochen vor dem Verfassungsreferendum in der Türkei hat Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan Europa erneut mit Nazi-Beschimpfungen überzogen. Zugleich rief er seine “Brüder in Europa” dazu auf, als Vergeltung für angebliche Repressionen dort massenhaft ihre Stimmen abzugeben. “Und ich sage, gebt diesen Enkeln des Nationalsozialismus, die diese faschistischen Repressionen anwenden, mit einem “Ja” aus den Urnen und mit Gottes Hilfe die entsprechende Antwort”, sagte er in der Schwarzmeerstadt Rize. Auslandstürken können noch bis zum 9. April wählen.

An die Adresse “mancher Anführer im Westen” sagte Erdogan: ”Ihr werdet das türkische Volk nicht einschüchtern können. Und wie sehr Ihr meine Brüder, die in Europa wählen gehen, auch behindern mögt. Mit Gottes Hilfe werden meine Brüder sogar in Europa die Urnen zum Platzen bringen.” Er werde nicht zulassen, “dass wegen ein paar europäischer Faschisten und ein paar Unverschämter die Ehre und der Stolz dieses Landes verletzt werden”. Erdogans Familie stammt aus Rize, wo der Präsident und seine AKP eine starke Machtbasis haben. 

+++ 15.04 Uhr: Berliner Polizei zerschlägt Bande von Drogenhändlern +++

Bei einem Großeinsatz gegen eine Bande von Drogenhändlern hat die Berliner Polizei sieben Verdächtige festgenommen. Insgesamt zwölf Wohnungen seien durchsucht worden, teilte die Polizei mit. Demnach wurden mehrere hundert Gramm Kokain sowie etwa ein Kilogramm Haschisch beschlagnahmt. Zudem seien typische Händlerutensilien in Wohnungen und Fahrzeugen der Verdächtigen gefunden worden. Von den Festgenommen im Alter von 22 bis 47 Jahren kam nur der jüngste wieder auf freien Fuß. Die übrigen Verdächtigen sollten nach Polizeiangaben einem Haftrichter vorgeführt werden. Demnach war die Bande schon seit Oktober im Visier von Fahndern. Am Sonntag sei einer der Verdächtigen bei der Übergabe von Kokain an einen Käufer beobachtet worden.

Die umgehende Festnahme des Verkäufers war demnach der Startschuss für die weiteren Festnahmen und Razzien in elf Berliner Wohnungen sowie einer weiteren in Brandenburg. Bei den Durchsuchungen stießen die Beamten auf zehntausend Euro – offenbar Erlöse aus früheren Drogenverkäufen.

+++ 14.59 Uhr: Kleiner Junge trinkt Ecstasy aus Vaters Flasche +++

Ein Sechsjähriger hat am Wochenende im Auto seiner Eltern in Dänemark aus Versehen Ecstasy getrunken. Im Krankenhaus musste der Junge am Samstag in ein künstliches Koma versetzt werden, wie eine Sprecherin der Polizei in Jütland heute sagte. Der 30 Jahre alte Vater des Jungen hatte die flüssige Droge in einer Trinkflasche aufbewahrt, die während eines Ausflugs im Wagen herumgelegen hatte. Der Sechsjährige war nach Angaben der Polizei so schwach, dass er nicht alleine atmen konnte. Am späten Samstagabend sei er aus dem Koma aufgewacht. Er trage voraussichtlich keine bleibenden Schäden davon. In dem Haus der Familie in Skive fand die Polizei neben weiterem Ecstasy auch Kokain und einige Anabolika.

U-Bahn-Bombe St. Petersburg+++ 14.46 Uhr: St. Petersburger Metro nach Explosion geschlossen +++

Nach der Explosion in der U-Bahn von St. Petersburg ist die gesamte Metro der Stadt geschlossen worden. Bei einer Sprengstoffexplosion in der U-Bahn der russischen Stadt waren zuvor mindestens zehn Menschen getötet worden, wie die russische Nachrichtenagentur Tass berichtet. Etwa 50 Menschen seien verletzt worden, teilte die Stadtverwaltung nach Angaben der Nachrichtenagentur Ria mit. Demnach explodierte ein Sprengsatz in einem Zug auf der Fahrt zwischen zwei Stationen im Zentrum. Behördenquellen schätzten die Sprengkraft auf 200 bis 300 Gramm Dynamit.

Der genaue Hintergrund der Explosion ist noch unklar. Russlands Präsident Wladimir Putin erklärte in einer ersten Stellungnahme, die Ermittlungen gingen in alle Richtungen. In der Vergangenheit hatte es mehrere Anschläge auf die U-Bahn in Moskau mit zahlreichen Toten gegeben. In St. Petersburg gab es bislang keine Anschläge.St Petersburg Augenzeugenvideos wochit

+++ 14.16 Uhr: Tote nach Explosion in St. Petersburger U-Bahn +++

1 metro Sankt petersburgIn einer U-Bahn-Station im Zentrum der russischen Stadt St. Petersburg hat sich eine Explosion ereignet. Es soll mindestens zehn Todesopfer und 50 Verletzte geben, meldet die Agentur Tass. Ein “unbekannter Gegenstand” sei in einem U-Bahnwaggon explodiert, zitieren russische Nachrichtenagenturen eine Mitteilung des U-Bahnbetreibers. Mehrere U-Bahnhöfe wurden demnach geräumt. Details sind noch nicht bekannt. Fotos in sozialen Netzwerken zeigen Verletzte auf dem Bahnsteig und zerstörte Türen eines U-Bahn-Wagens. Kremlchef Wladimir Putin war heute zu einer Konferenz in St. Petersburg.

Den vollständigen und laufend aktualisierten Artikel dazu finden Sie hier:

U-Bahn-Bombe St. Petersburg

+++ 13.56 Uhr: Mit 180 Stundenkilometern hinter Polizei hergerast +++

Ein Autofahrer ist auf einer Bundesstraße nahe Cloppenburg einem Polizeiauto mit rund 180 Stundenkilometern hinterhergerast. Wie die Beamten in Niedersachsen mitteilten, fuhr der 19-Jährige dem Streifenwagen, der zu einem Einsatz gerufen wurde, am Sonntag fast drei Kilometer nach. Anders als die Beamten durfte er aber nicht so schnell fahren – erlaubt waren maximal 100 Stundenkilometer.

Als die Polizisten den Autofahrer kontrollieren wollten, flüchtete er mit rund 140 Stundenkilometern über Feldwege, bevor er gestoppt wurde. Der Mann muss nun mit 160 Euro Bußgeld, einem Fahrverbot von zwei Monaten und zwei Punkten in Flensburg rechnen. Warum er dem als Polizeiauto erkennbaren Wagen hinterherfuhr, ist unklar. “Die Motivation ist uns nicht bekannt”, sagte der Polizeisprecher.

+++ 13.44 Uhr: Mumifizierte Leiche war Mordopfer – Tatverdächtige gefasst +++

Ein halbes Jahr nach dem Fund einer mumifizierten Frauenleiche auf einer Münchner Baustelle hat die Polizei zwei Männer unter Mordverdacht festgenommen. Der ehemalige Lebensgefährte der Frau im Alter von 36 Jahren und ein 35 Jahre alter Mann sollen so brutal auf die Frau eingeprügelt haben, dass sie starb. Drei weitere Männer sitzen wegen Strafvereitelung sowie gefährlicher Körperverletzung ebenfalls in Haft. Sie sollen nicht an dem Mord, aber an der Beseitigung der Leiche beteiligt gewesen sein. Wie die Polizei in München mitteilte, stammen alle fünf Männer aus dem Münchner Obdachlosenmilieu.

Das Opfer war eine 48-jährige obdachlose Frau aus Polen. Die Frau konnte im März identifiziert werden, weil Angehörige in Polen eine Vermisstenanzeige gestellt hatten. Die Leiche war Ende September 2016 entdeckt worden. Baustellenarbeiter hatten sie in einem Sickerschacht gefunden, der mit einem Betondeckel verschlossen war. Zu der Tat war es den Ermittlungen zufolge schon rund ein Jahr früher bei einem Streit während einer Grillparty gekommen.

+++ 13.15 Uhr:  Lange Haftstrafen in Düsseldorfer Islamistenprozess +++ 

Bonner Bomber MeldungIm Islamistenprozess um den gescheiterten Bombenanschlag im Bonner Hauptbahnhof hat das Oberlandesgericht Düsseldorf den Angeklagten Marco G. zu lebenslanger Haft verurteilt und zudem die besondere Schwere seiner Schuld festgestellt. In dem Mammutverfahren gegen insgesamt vier mutmaßliche Islamisten erhielten zwei weitere Beschuldigte Haftstrafen von jeweils zwölf Jahren und der vierte Angeklagte eine Freiheitsstrafe von neuneinhalb Jahren. Sie hatten nach Überzeugung der Anklage ein Mordkomplott gegen einen Politiker der rechten Partei Pro NRW geschmiedet.

+++ 13.09 Uhr: Kinder nach Stromunfällen auf Bahnanlagen in Lebensgefahr +++

Zwei am Wochenende durch Stromunfälle auf Bahnanlagen in Nordrhein-Westfalen schwer verletzte Kinder schweben weiter in Lebensgefahr. Ein Neunjähriger war am Sonntagabend in Neuss auf einen Kesselwagen geklettert und nach einem Stromschlag mit schwersten Verbrennungen in eine Spezialklinik gebracht worden. Ein Zeuge hatte den brennenden Jungen vom Waggon auf einem Güterbahnhof fallen sehen und die Rettungskräfte alarmiert.

Auch der Gesundheitszustand eines 15-Jährigen, der auf einem Bahngelände in Dortmund am frühen Samstagmorgen einen Stromschlag erlitt, sei unverändert ernst, sagten Polizeisprecher am Montag. Der Junge war mit etwa zehn Jugendlichen auf einem Brachgelände unterwegs und kletterte einen Stromleitungsmast hoch. Dort wurde er von einem Lichtbogen getroffen und stürzte ab.

Die Polizei warnte davor, Hochspannungsleitungen zu nahe zu kommen. Schon ab 1,50 Meter Entfernung könne Strom überspringen.

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+++ 12.40 Uhr: Haftbefehl nach Bus-Entführung – Irrfahrt durch drei Bundesländer +++

Nach einer Bus-Entführung mit stundenlanger Irrfahrt durch drei Bundesländer sitzt der mutmaßliche Geiselnehmer in Untersuchungshaft. Das teilte die Staatsanwaltsschaft Paderborn mit. Der 46-Jährige habe die Vorwürfe nach seiner Festnahme eingeräumt.

Der Mann soll einen kleinen Linienbus am 24. März entführt und den Fahrer stundenlang mit einem Messer bedroht haben. Laut Mitteilung der Staatsanwaltschaft forderte er über die Polizei Kontakt zu seiner ehemaligen Lebensgefährtin. Direkt nach der Entführung hatte die Polizei mitgeteilt, der Mann sei stark betrunken gewesen und habe unter dem Einfluss weiterer Drogen gestanden. Verletzt wurde niemand.

+++ 11.32 Uhr: Deutschland erhält konsularischen Zugang zu Deniz Yücel +++

Mehr als sieben Wochen nach der umstrittenen Festnahme des “Welt”-Journalisten Deniz Yücel in der Türkei erhält Deutschland konsularischen Zugang zu Yücel. Die Türkei habe per Verbalnote bestätigt, dass Deutschland ab Morgen Zugang zu dem Deutsch-Türken erhalte, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin. Yücel wird seit 14. Februar in der Türkei festgehalten, offiziell wird ihm Terrorismusunterstützung vorgeworfen.STV_KW13_YuecelStudiotalk

+++ 11.09 Uhr: US-Marine übt mit Südkorea und Japan Abwehr nordkoreanischer U-Boote +++

Inmitten erhöhter Spannungen wegen des Atomprogramms Nordkoreas veranstalten die US-Streitkräfte mit Truppen Südkoreas und Japans ein gemeinsames Manöver zur U-Boot-Abwehr. Die Übung habe heute in internationalen Gewässern vor der Südküste Südkoreas begonnen und dauere bis Mittwoch, teilte das Verteidigungsministerium in Seoul mit. Ziel sei es, auf die Bedrohungen nordkoreanischer U-Boote einschließlich U-Boot-gestützter ballistischer Raketen effektiv antworten zu können. An der Übung nehmen den Angaben zufolge neben Kriegsschiffen, darunter ein mit dem Anti-Raketensystem Aegis ausgestatteter Zerstörer, auch Patrouillenflugzeuge und Militärhubschrauber teil. 

Nordkoreas Raketen- und Atomprogramm wird in der Region als große  Bedrohung gesehen. US-Präsident Donald Trump hatte am Sonntag in einem Zeitungsinterview mit einem Alleingang gegen Nordkorea gedroht, sollte China das Regime in Pjöngjang nicht zum Einlenken im Atomstreit bewegen.

+++ 10.53 Uhr: Vierter Tatverdächtiger nach Doppelmord gefasst +++

Fast sechs Wochen nach einem Doppelmord an einer 76-jährigen Frau und einem 81-jährigen Mann in Bayern ist der vierte dringend Tatverdächtige gefasst worden. Die Polizei teilte mit, dass das Gewaltverbrechen “weitestgehend aufgeklärt” sei. Nähere Informationen wollen die Ermittler gegen 14 Uhr bei einer Pressekonferenz im oberbayerischen Weilheim bekanntgeben.

10: Doppelmord ExPflegerin und ihr Bruder unter Verdacht – 4a2b1b7882921981In einem Haus im Weiler Höfen der Gemeinde Königsdorf waren in der Nacht zum 23. Februar die Frau aus dem Raum Frankfurt am Main und der Mann aus Nordrhein-Westfalen getötet worden. Beide waren Bekannte der überlebenden 76 Jahre alten Hausbesitzerin. Die Ermittler gehen von zweifachem Raubmord und von Mordversuch aus. Drei Tatverdächtige sitzen bereits in Untersuchungshaft, darunter eine Pflegerin, die in dem Haus der einzigen Überlebenden zeitweise beschäftigt war, und deren Sohn. Bei dem nun Festgenommenen dürfte es sich um den sechs Jahre jüngeren Bruder der 49-Jährigen handeln. Der Raubmord stellt sich demnach als Tat einer Familienbande dar.

+++ 10.41 Uhr: Deutscher Hängegleiter-Pilot stürzt in den Alpen ab +++

Ein Hängegleiter-Pilot aus Deutschland ist bei einem Absturz in den österreichischen Alpen ums Leben gekommen. Der Hesse war am Samstag von einem Startplatz im Drautal in Oberkärnten zu einem Rundflug gestartet, wie die Polizei am Vormittag mitteilte. Nachdem sich der 54-Jährige abends nicht wie vereinbart bei seinen Kollegen meldete, schlugen diese Alarm. Eine groß angelegte Suchaktion mit zwei Hubschraubern wurde eingeleitet. Sonntagabend konnte die Leiche des Sportlers schließlich geborgen werden. Der Pilot galt als erfahren und mit guter Ausrüstung ausgestattet. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar. Der Mann soll abgestürzt und auf einem Bergrücken aufgeprallt sein. Danach rutschte er nach Behördenangaben noch rund 100 Meter über steiles Gelände ab.

+++ 10.38 Uhr: Elton John: “Ed Sheeran erinnert mich an mich” +++

Sir Elton John (“Rocket Man”) sieht in seinem Protégé Ed Sheeran (“Shape of You”) sein jüngeres Ich. “Er erinnert mich an mich, als ich angefangen habe; sein Enthusiasmus, seine Liebe”, sagte der 70-Jährige dem “Rolling Stone”. Sheeran sei ständig aktiv, ob er nun gerade für sich oder für andere schreibe. “Und so habe ich mich in Erinnerung, als ich in den 1970ern zum ersten Mal nach Amerika kam.” Der 26 Jahre alte Sheeran lässt sich von Johns Firma Rocket Music managen, weshalb sich die beiden schon seit dem Beginn von Sheerans Karriere kennen.

Frau wegen Sheeran im Knast 2134Sir Elton ist voll des Lobes für den “großartigen Songwriter” Sheeran. Er selbst wäre stolz gewesen, einen Song wie “Thinking Out Loud” geschrieben zu haben, sagt John. “Und man darf nicht vergessen: Der ist immer noch 26 Jahre alt.” Trotzdem empfiehlt ihm der 70-Jährige, sich mittelfristig weiter zu entwickeln. Sheeran könne nicht ewig als Solo-Künstler auf die Bühne gehen, er brauche eine Band, die ihm helfe, sich zu verbessern. Dass er das schafft, daran hat John keinen Zweifel. Sheeran sei in der britischen Musikszene bestens vernetzt und habe viele Stärken. “Es gibt nichts, das er nicht kann.”

+++ 10.31 Uhr: Leopard sorgt für kurzzeitige Schließung des Flughafens von Kathmandu +++

Ein Leopard hat die vorübergehende Schließung des Flughafens in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu ausgelöst. Die Raubkatze wurde nach Angaben des Flughafensprechers Prem Nath Thakur in der Nähe der Start- und Landebahn gesehen. Wildschützer und Sicherheitskräfte hätten die Suche nach dem Tier aufgenommen, sagte der Sprecher. “Wir haben den Flughafen für rund 30 Minuten geschlossen, aber wir haben den Leoparden noch nicht gefunden.” Zu großen Beeinträchtigungen des Flugverkehrs kam es nicht, lediglich der einzige während der Schließung geplante Abflug verspätete sich.

Kathmandu liegt an waldreichen Bergen, weshalb sich gelegentlich Leoparden in die Stadt verirren. Am Flughafen, der nur eine Start- und Landebahn hat, sorgen immer wieder Tiere für Sicherheitsprobleme: Neben Vögeln wirbelten bereits streunende Rinder und Hunde den Flugverkehr durcheinander. Im Jahr 2012 kamen 19 Menschen ums Leben, als ein Flugzeug kurz nach dem Start mit einem Vogel zusammentraf und abstürzte. 

+++ 9.52 Uhr: Deutsche Touristin in Südindien vergewaltigt +++

Im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu haben nach Angaben der Polizei zwei Unbekannte eine deutsche Touristin vergewaltigt. Die Täter sollen die 38-Jährige überfallen haben, als sie sich an einem abgelegenen Strand sonnte. Sie habe sich am Sonntagmorgen zu Fuß von ihrem Hotel im Ort Mamallapuram entfernt und sich zum Tatzeitpunkt wahrscheinlich alleine an dem Strand aufgehalten. Der Polizei zufolge hat die Frau Anzeige erstattet. Eine erste medizinische Untersuchung bestätigte demnach ihre Aussagen. Nach eigenen Angaben befragten die Ermittler bereits mehrere Personen zu dem Vorfall, Festnahmen gab es bislang noch keine. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts in Berlin bestätigte, dass die Betroffene in Kontakt mit dem Generalkonsulat in Chennai steht und von dort betreut wird.

In Indien sind sexuelle Übergriffe gegen Frauen weit verbreitet. Einige westliche Länder warnen ausdrücklich vor dieser Gefahr. Erst vor drei Wochen war im Urlaubsparadies Goa eine 28-jährige Irin vergewaltigt und ermordet worden. Ihre übel zugerichtete nackte Leiche wurde auf einem Feld in der Nähe eines Strandes gefunden. Die Polizei nahm einen Inder wegen Mordes und Vergewaltigung fest. Nachdem im Dezember 2012 eine indische Studentin in einem Bus in Neu Delhi von einer Gruppe von Männern vergewaltigt worden war und an den Folgen der Tat starb, hat Indien die Strafen für Sexualverbrechen deutlich verschärft. Wiederholungstätern droht die Todesstrafe.

+++ 9.04 Uhr: BMW und Daimler profitabelste Autokonzerne der Welt +++

BMW und Daimler waren im vergangenen Jahr die profitabelsten Autobauer der Welt. Das zeigt eine Aufstellung der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY), die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die meisten Autos verkauften aber immer noch Toyota und Volkswagen. Der Wolfsburger Konzern schraubte sich trotz des Dieselskandals an die Spitze der Weltrangliste. Doch gemessen am Umsatz fuhren die beiden deutschen Oberklassehersteller BMW und Daimler den meisten Gewinn ein – Volkswagen belegte Platz 14. Danach kam BMW auf den gesamten Konzern gerechnet auf einen Gewinnanteil am Umsatz von 10,0 Prozent, Daimler schaffte 8,4 Prozent. Allein auf das Autogeschäft bezogen hatte Daimler den Rivalen bei der Marge im vergangenen Jahr allerdings überholt.21-BMW überzeugt Anleger mit Prognose-5366851103001

+++ 8.39 Uhr: Deutsche Bank startet Bezahlen per Smartphone +++

Die Deutsche Bank startet eine mobile Zahlungsfunktion. “Wir sind überzeugt davon, dass die Zeit reif ist”, sagte der Leiter der Abteilung Onlinebanking für Privat- und Firmenkunden, Michael Koch, dem “Handelsblatt”. Für die Kunden sei das Smartphone ein “alltäglicher Begleiter”. Demnach können Kunden mit Android-Smartphone schon in dieser Woche ihre Mastercard-Kreditkarte in die bankeigene App integrieren und dann per Handy bezahlen. Das neue Angebot können zu Beginn aber nur rund 300.000 von acht Millionen Kunden ausprobieren.

Koch zeigte sich dennoch zuversichtlich, “dass die Nutzerzahlen rasch wachsen”. “Das Bezahlen per Smartphone sehen wir als Teil eines Gesamtpakets, das der Kunde mit seinem Girokonto erhält. Dabei sollen möglichst alle Funktionen auch in der App zu finden sein.” Mastercard liefert dafür die notwendige Verschlüsselung der Transaktion, für die Girokarte funktioniert das noch nicht.

+++ 7.54 Uhr: 47.000 Gülen-Verdächtige in Türkei in U-Haft +++

Seit dem Putschversuch in der Türkei im vergangenen Juli sind wegen angeblicher Verbindungen zur Gülen-Bewegung mehr als 113.000 Menschen festgenommen worden. 47.155 dieser Verdächtigen säßen in Untersuchungshaft, sagte Innenminister Süleyman Soylu nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu in der Schwarzmeerstadt Trabzon. Der Rest sei meist unter Auflagen freigelassen worden. Unter den Verdächtigen in Untersuchungshaft seien auch 2575 Richter und Staatsanwälte sowie 168 Generäle. Die Regierung macht die Bewegung des in den USA lebenden sunnitischen Predigers Fethullah Gülen für den Putschversuch verantwortlich. Vertreter westlicher Staaten zeigen sich nicht überzeugt davon.

“Die Türkei hat auf den verschiedensten Ebenen versucht, uns davon zu überzeugen. Das ist ihr aber bislang nicht gelungen”, sagte etwa der Chef des Bundesnachrichtendienstes (BND), Bruno Kahl, im vergangenen Monat dem “Spiegel”. Der Auswärtige Ausschuss des britischen Parlaments monierte, es sei “nicht durch öffentlich zugängliche Nachweise belegt”, dass Gülen-Anhänger die alleinigen Urheber gewesen seien.

+++ 6.13 Uhr: Nowitzki verletzt sich bei Dallas-Sieg – Schröder verliert +++

Basketball-Superstar Dirk Nowitzki hat sich beim 109:105-Sieg seiner Dallas Mavericks bei den Milwaukee Bucks verletzt. Der Würzburger musste das Parkett beim NBA-Match am Sonntag (Ortszeit) zu Beginn des vierten Viertels wegen Problemen an der rechten Achillessehne verlassen. Zuvor erzielte Nowitzki beim ersten Spiel nach dem endgültigen Playoff-Aus 17 Punkte.

Dennis Schröder kassierte mit den Atlanta Hawks eine 82:91 (43:46)-Pleite gegen die Brooklyn Nets. Der Spielmacher war mit 16 Punkten bester Werfer seines Teams. Fünf Spiele vor Ende der regulären Saison liegt Atlanta im Osten auf Rang sechs. Die Chicago Bulls mit Paul Zipser siegten dagegen mit 117:110 (63:47) bei den New Orleans Pelicans und sind nach dem vierten Sieg in Serie hinter Schröders Atlanta Siebter. Zipser kam auf sechs Punkte.

+++ 5.53 Uhr: Großbrand auf Bauernhof – 200 trächtige Mutterschweine verenden +++

Bei einem Großbrand auf einem Bauernhof sind in Baden-Württemberg 200 trächtige Mutterschweine verendet. Die Flammen sprangen am frühen Montagmorgen auch auf ein Strohlager über, in dem teure Arbeitsmaschinen abgestellt waren, wie die Polizei mitteilte. Die Besitzer des Anwesens in Blaufelden im Landkreis Schwäbisch Hall konnten rund 50 Schweine vor dem Feuer retten. Die Feuerwehr rückte mit etwa 100 Mann an. Die Löscharbeiten waren in den Morgenstunden noch im vollen Gange. Der wirtschaftliche Schaden beträgt mehr als 500.000 Euro.

+++ 4.58 Uhr: Opposition ficht Wahlsieg des Regierungskandidaten in Ecuador an +++

Ecuadors Opposition hat den knappen Sieg des Regierungskandidaten Lenín Moreno bei der Präsidentschaftswahl angefochten. Kurz zuvor hatte die Wahlkommission am Sonntagabend in Quito mitgeteilt, dass Moreno die Stichwahl mit 51,11 Prozent der Stimmen gewonnen hatte, während auf den konservativen Bewerber Guillermo Lasso 48,89 Prozent der Stimmen entfallen waren. Bis dahin waren knapp 95 Prozent der abgegebenen Stimmen ausgewertet worden. Unregelmäßigkeiten in einzelnen Wahlakten wiesen auf eine Manipulation der Stimmenauszählung hin, sagte César Monge, Vorsitzender der Oppositionspartei CREO

Moreno sieht sich als Sieger bei Präsidentenwahl in Ecuador

+++ 2.51 Uhr: Oberster Gefängnisverwalter Frankreichs tritt zurück +++

Wenige Tage vor der Veröffentlichung eines Berichts über die Lage in französischen Gefängnissen ist der Direktor der Strafvollzugsbehörden zurückgetreten. Philippe Galli habe am Freitag seinen Rücktritt eingereicht, teilte das Justizministerium in Paris mit. Gründe nannte das Ministerium nicht, nach Angaben aus informierten Kreisen gab es jedoch erhebliche Meinungsverschiedenheiten zwischen Galli und Justizminister Jean-Jacques Urvoas. Dem Justizminister soll am Dienstag ein Weißbuch über die Situation in Frankreichs Haftanstalten übergeben werden. Diese ist kurz vor den Präsidentschaftswahlen ein heißes Thema. Die Gefängnisse des Landes stehen wegen Überfüllung in der Kritik. Sozialarbeiter warnen, fehlende Unterstützung für junge Insassen mache die Gefängnisse zu einer Brutstätte für radikalen Islamismus.

+++ 0.45 Uhr: Sechs Tonnen Kokain in Kolumbien beschlagnahmt +++

Die kolumbianische Polizei hat über sechs Tonnen Kokain im dreistelligen Millionenwert beschlagnahmt. Die Droge sollte von dem nordkolumbianischen Hafen von Barranquilla nach Spanien verschifft werden, teilte Staatschef Juan Manuel Santos über Twitter mit. Das Kokain gehörte dem “Clan del Golfo”, dem größten Verbrechersyndikat in Kolumbien. Es war unter Metallschrott versteckt worden. Die Drogenladung von 6,2 Tonnen habe in Europa einen Marktwert von 200 Millionen Euro, schrieb Santos. In Kolumbien wurden in diesem Jahr bereits insgesamt 103 Tonnen Kokain beschlagnahmt, erklärte Verteidigungsminister Luis Villegas in Barranquilla.

Kolumbianische Polizei beschlagnahmt sechs Tonnen reines Kokain

+++ 0.38 Uhr: Nach Mord an Journalistin: Zeitung in Mexiko schließt +++

Nach 27 Jahren hat die mexikanische Zeitung “Norte” wegen der zunehmenden Unsicherheit in der Grenzregion zu den USA ihr Erscheinen eingestellt. Der Direktor der Zeitung aus der Grenzstadt Ciudad Juárez, Óscar Cantú, teilte im Editorial mit, dass die Zeitung heute unter anderem wegen “des Fehlens von Garantien und von Sicherheit für einen kritischen Journalismus” eingestellt werde. “Das große Risiko ist der Hauptgrund”, so Cantú. Er nannte aber auch wirtschaftliche Gründe für das Ende der Zeitung. Vor einer Woche war die Journalistin Miroslava Breach, die im Bundesstaat Chihuahua für “Norte” arbeitete, erschossen worden. Sie hatte auch über das organisierte Verbrechen berichtet.

+++ 0.25 Uhr: Junge klettert auf Güterwaggon – lebensgefährlicher Stromschlag +++

Ein neunjähriger Junge ist auf dem Güterbahnhof Neuss auf einen Kesselwagen geklettert und hat einen schweren Stromschlag erlitten. Der Junge sei mit schwersten Verbrennungen per Hubschrauber in eine Spezialklinik gebracht worden, teilte die Bundespolizei mit. Er schwebe in Lebensgefahr. Sein sieben Jahre alter Begleiter, der den Unfall mit angesehen hatte, erlitt einen Schock und musste ebenfalls ins Krankenhaus. Zeugen hätten den Jungen nach dem Stromschlag vom Kesselwagen stürzen sehen.

+++ 0.01 Uhr: Kleinflugzeug landet auf spanischer Autobahn +++

Ein Kleinflugzeug mit Motorproblemen ist auf dem Seitenstreifen einer vielbefahrenen Autobahn in der Nähe von Barcelona notgelandet. In einem im katalanischen Fernsehen verbreiteten Video ist zu sehen, wie die zweisitzige Maschine des Typs “Tecnam P92″ aufsetzt, während nur wenige Meter entfernt Fahrzeuge vorbeirauschen. Der Zwischenfall habe sich am frühen Nachmittag auf der Autobahn AP-7 in der Nähe der Ortschaft Cardedeu ereignet, berichtete die Zeitung “El País”. Bei der ungeplanten Landung des Ultraleichtflugzeugs habe es keine Verletzten gegeben, hieß es.

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Bagger einer Immobilienfirma haben in Peru eine archäologisch besonders wertvolle Pyramide dem Erdboden gleich gemacht. Die Firma muss sich vor Gericht verantworten. STERN.DE ...
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Bauarbeiter baggern daneben – 4000 Jahre alte Pyramide in Peru abgerissen
Die Ausgrabungsstätte "El Paraíso" liegt nördlich der peruanischen Hauptstadt Lima. Bei Bauarbeiten machten Bagger nun eine sechs Meter hohe Pyramide dem Erdboden ...
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Die News des Tages:+++ 13 Uhr: US-Gericht stoppt Haftentlassung von Protagonist der Serie "Making a Murderer" +++Die Doku-Serie "Making a Murderer" über Mängel ...
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Mit diesem Ansturm hat niemand gerechnet: 3918 Menschen kommen am Sonntag nach Helmbrechts, um sich typisieren zu lassen. Sie alle hoffen, dem ...
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Mit der Unterbringung in einer Entziehungsanstalt baut das Landgericht einem 36-Jährigen eine letzte Brücke. Der Mann hat in Kulmbach einen Bekannten fast ...
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Die News des Tages im Überblick:+++ 9.50 Uhr: Erdbeben erschüttert Nordwesten Griechenlands +++Ein Erdbeben der Stärke 5,2 hat am Samstagabend den Nordwesten ...
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Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker:.+++ 8.16 Uhr: Hamilton sichert sich die Pole Position für Formel-1-Auftakt +++Lewis Hamilton hat die erste Pole Position ...
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Die News des Tages im Überblick:+++ 16.50 Uhr: Beobachter: Syrische Truppen rücken in Aleppo vor +++Mit Hilfe russischer Luftangriffe sind syrische Regierungstruppen weiter ...
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Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker:+++ 6:13: Streunender Hund legt Flugverkehr lahm und wird erschossen +++Auf dem Flughafen von Auckland in Neuseeland ist am ...
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