News des Tages: Mutmaßlicher Facebook-Mörder begeht Suizid

Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker:

+++ 19.05 Uhr: 56-Jähriger soll Pflegetochter jahrelang missbraucht haben +++

Ein 56-jähriger Mann, der seine Pflegetochter über Jahre hinweg sexuell missbraucht haben soll, steht ab Mittwoch in Berlin vor Gericht. Das Mädchen soll bei den vorgeworfenen Übergriffen zwischen 11 und 14 Jahre alt gewesen sein. Der Mann habe der Pflegetochter gedroht, sie zurück in ein Heim zu schicken, wenn sie seinen Wünschen nicht nachkomme oder ihn verrate. In einem Fall habe er das Kind geschlagen, weil es sich gewehrt haben soll. Dem 56-Jährigen werden 22 Fälle in der Zeit von Januar 2011 bis Oktober 2014 zur Last gelegt. Mehrfach soll er sexuelle Übergriffe auch gefilmt haben.

+++ 18.47 Uhr: Drei Tote bei Zusammenstoß von Güterzug und Auto +++

Beim Zusammenstoß eines Güterzugs mit einem Auto sind am Dienstag in Thüringen drei Menschen ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich am späten Nachmittag an einem Bahnübergang mit Halbschranke bei Lohma in der Nähe von Gera, wie die Bundespolizei auf Anfrage mitteilte. Die Bahnstrecke zwischen Gera und Schmölln sei an der Unfallstelle eingleisig. Nach Angaben der Landespolizeidirektion wurde das Fahrzeug von dem Güterzug mitgeschleift. Details zum Unfallhergang waren zunächst nicht bekannt. 

+++ 18.01 Uhr: Mutmaßlicher Facebook-Mörder begeht Suizid +++

Ein tagelang von der US-Polizei gesuchter Mann, der einen Mann erschossen und den Mord auf Facebook gezeigt haben soll, hat Suizid begangen. Der 37-jährige Steve Stevens habe sich nach einer kurzen Verfolgungsjagd mit der Polizei erschossen, teilte die Polizei im US-Bundesstaat Pennsylvania am Dienstag mit. In dem am Ostersonntag auf Facebook veröffentlichten Video war zu sehen gewesen, wie ein 74-Jähriger aus nächster Nähe in Cleveland im Bundesstaat Ohio erschossen wird. Der mutmaßliche Täter hatte sein Opfer offensichtlich willkürlich ausgewählt. Nach der Tat postete der Schütze die Aufnahmen selbst auf Facebook, in einem anderen Video kündigte er weitere Morde an. Auf weitere von Stephens verübte Morde gab es aber zunächst keine Hinweise.

Mord auf Facebook 9.19

+++ 17.44 Uhr: Bangkok verbannt Straßenhändler von großen Verkehrsadern +++

Die Stadtverwaltung von Bangkok geht gegen die zahlreichen Straßenhändler vor – zum Missfallen derselben und vieler Touristen. Der Chefberater des Gouverneurs von Bangkok, Wanlop Suwandee, sagte der Nachrichtenagentur AFP: “Alle Arten von Ständen – für Kleidung, gefälschte Markenware oder Nahrungsmittel – werden von den Hauptstraßen verbannt.” Damit reagiere die Verwaltung auf Beschwerden wegen Ordnungsverstößen und mangelnder Hygiene. Gerade die kleinen Essstände erfreuen sich großer Beliebtheit: Eine Schale Nudeln mit Huhn kostet gerade mal 35 Baht (weniger als ein Euro), und ein Schweinespieß ist schon für 10 Baht zu haben. “Alle Straßenhändler zu verbannen ist so, wie sich unserer Kultur an sich zu entledigen”, sagte die für ein Bangkoker Tourismusbüro tätige Chiwan Suwannapak. Doch die Verwaltung bleibt hart. Fast zwei Drittel der 30.000 Straßenhändler wurden ihren Angaben zufolge bereits “entfernt oder umquartiert”, weil sie den Verkehr oder Fußgänger behinderten. Die Kampagne “Bürgersteige zurück an die Passanten” reiht sich ein in die nach dem Militärputsch vom Mai 2014 verfolgte Politik, Thailand ein “sauberes Image” zu verschaffen.

+++ 17.34 Uhr: Bau des Fehmarnbelt-Tunnels startet im Sommer 2020 +++

Beim Bau des Milliardenprojekts Fehmarnbelt-Tunnel zwischen Deutschland und Dänemark gehen beide Länder nicht von weiteren Verzögerungen aus. “Es wird ein halbes Jahr Verspätung geben, aber wie es aussieht, nicht mehr als das”, sagte der dänische Verkehrsminister Ole Birk Olesen nach einem Treffen mit seinem schleswig-holsteinischen Amtskollegen Reinhard Meyer (SPD) in Kopenhagen. Der erste Spatenstich könnte nach jetzigem Zeitplan im Sommer 2020 erfolgen. Der rund 18 Kilometer lange Tunnel soll Deutschland mit Skandinavien verbinden und die Reisezeit zwischen Hamburg und Kopenhagen auf 2,5 Stunden verkürzen. Nach Angaben der Planer ist es der weltweit längste Tunnel dieser Art für Züge und Autos.

+++ 17.08 Uhr: Und die Fußball-WM 2026 geht an… +++

Die Ozeanische Fußball-Konföderation will die gemeinsame Kandidatur der USA, Mexikos und Kanadas für die Ausrichtung der WM 2026 unterstützen. “Diese drei Nationen haben die angemessene Infrastruktur um das auf 48 Mannschaften und 80 Spiele erweiterte Event auszurichten”, wird der Präsident der OFC, David Chung, zitiert. Die USA, Mexiko und Kanada sind derzeit die einzigen Bewerber für die Mammut-Weltmeisterschaft. Nach den gültigen Regularien gibt es praktisch keinen realistischen Gegenkandidaten. Europäer und Asiaten sind ausgeschlossen, da in ihren Konföderationen die Turniere 2018 (Russland) und 2022 (Katar) stattfinden. Ländern aus Ozeanien, Afrika oder anderen Verbänden aus Süd- und Mittelamerika sowie der Karibik ist die Organisation des Turniers logistisch kaum zuzutrauen. Über die Vergabe des Turnier soll möglicherweise schon 2018 entschieden werden, anstatt wie bislang geplant, erst zwei Jahre später.

+++ 16.54 Uhr: Immer mehr mysteriöse schwarze Päckchen auf ostfriesischen Inseln +++

An den Stränden der ostfriesischen Nordseeinseln tauchen immer mehr mysteriöse schwarze Päckchen auf. Nachdem die ziegelsteingroßen und meist in schwarzer Folie verpackten Päckchen zunächst in Borkum angeschwemmt wurden, spülte das Meer sie nun auch an die Strände von Baltrum und Norderney, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Aurich mitteilten. Zu deren Inhalt machten die Behörden keine Angaben. Polizei und Staatsanwaltschaft forderten aber dazu auf, die Päckchen “unbedingt” auf den Polizeidienststellen der Inseln abzugeben. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Inhalt zu “erheblichen gesundheitlichen Problemen” führen könne. Die Herkunft der Päckchen blieb zunächst weiter unklar. Die Behörden schlossen weitere Funde auf den ostfriesischen Inseln in den kommenden Tagen nicht aus.

+++ 16.42 Uhr: Koalition stellt Nato-Mitgliedschaft der Türkei nicht infrage +++

Trotz des umstrittenen türkischen Verfassungsreferendums will die große Koalition die Nato-Mitgliedschaft des Landes festhalten. “Die Türkei ist geostrategisch ziemlich unverzichtbar”, sagte der SPD-Verteidigungsexperte Rainer Arnold zu SWR Aktuell. Umgekehrt müsse aber auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wissen, dass er den Westen brauche. Ähnlich hatte sich zuvor Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) geäußert. “Er braucht unsere wirtschaftliche Stärke und er braucht auch die Nato für seine Sicherheit”, sagte Arnold. Um die Türkei aus dem Verteidigungsbündnis auszuschließen, müsse der Nordatlantik-Vertrag geändert werden. “Wir müssen aufpassen, dass wir keine Schaukämpfe liefern, sondern uns darüber im Klaren werden, wie wir mit dieser anderen, veränderten Türkei umgehen.” Arnold rief die Nato-Mitgliedsstaaten zum Schulterschluss gegenüber Erdogan auf. Es müsse eine Strategie entwickelt werden, “wie man mit diesem extrem schwierigen Partner umgeht”.  

+++ 16.02 Uhr: 14-Jähriger bei Streit von Unbekannten erstochen +++

Nach dem gewaltsamen Tod eines 14-jährigen Jungen bei einem Streit in Duisburg ermittelt eine Mordkommission wegen eines Tötungsdelikts. Der Junge war am Sonntagabend offenbar in eine Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten in Duisburg-Marxloh geraten, wie die Ermittler jetzt mitteilten. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft starb der 14-Jährige an den Folgen eines Stichs in den Rücken. Der Junge wurde von Rettungskräften noch in eine Klinik gebracht, wo er jedoch infolge des hohen Blutverlustes nach dem Messerstich starb. Als die Polizei am Sonntagabend am Tatort eintraf, waren die Täter bereits unerkannt geflüchtet. Neben dem später gestorbenen Jungen wurden bei dem Streit auch dessen 40-jähriger Vater sowie ein 39 Jahre alter Mann verletzt. Beide wurden ambulant behandelt. Die Hintergründe der Tat, die sich laut Medienberichten vor dem Wohnhaus des Opfers ereignete, sind weiter unklar. 

+++ 15.56 Uhr: Wikileaks-Gründer Assange: “Wir haben keine Beziehung zu Russland” +++

Der Gründer von Wikileaks hat Spekulationen über eine Zusammenarbeit der Enthüllungsplattform mit der russischen Regierung zurückgewiesen. “Wir erhalten keine Unterstützung oder Finanzierung aus Russland“, sagte Julian Assange in einem Interview des Fernsehsenders CNN Español. “Wikileaks hat über 600.000 Dokumente über Russland veröffentlicht. Es gibt keine Beziehung zwischen Wikileaks und Russland.” Über die angebliche Unterstützung des Wahlkampfs von US-Präsident Donald Trump durch Russland habe er keine Anhaltspunkte, sagte Assange. “Wenn wir dazu Informationen erhalten, werden wir sie natürlich veröffentlichen.” Assange war vor mehr als vier Jahren in die ecuadorianische Botschaft in London geflüchtet, um einer Festnahme zu entgehen.

+++ 15.22 Uhr: Erstochene Frau auf Gelände von Tagungsstätte: Ehemann festgenommen +++

Im Fall der Ende März erstochenen Mitarbeiterin einer evangelischen Tagungsstätte in Baden-Württemberg ist der Ehemann der 59-Jährigen festgenommen worden. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, ergaben die Ermittlungen einen dringenden Tatverdacht gegen den 62-Jährigen. Der Mann lebte getrennt von seiner Frau. Die 59-Jährige war auf dem Weg zu ihrem Auto erstochen worden. Im Zuge der Festnahme wurden Wohnräume und Fahrzeuge durchsucht. Details wurden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht genannt. Gesucht werden zudem Zeugen, die Hinweise zu einem Feuer in der Nähe des Tatorts in Löwenstein bei Heilbronn geben können, das in der vergangenen Woche entfacht wurde. Es könnte im Zusammenhang mit der Tat stehen.

+++ 15.22 Uhr: Formel-1-Teamchef nach Festnahme wieder auf freiem Fuß +++

Der Formel-1-Teamchef Vijay Mallya ist nach seiner Festnahme in London wieder entlassen worden. Wie die Polizei in einer Meldung bestätigte, hatte sie den 61-jährigen indischen Unternehmer am Dienstag wegen eines Auslieferungsantrags eines indischen Gerichts festgenommen. Ein Staatssekretär des indischen Finanzministeriums bestätigte inzwischen, dass Mallya nach Zahlung einer Kaution wieder auf freiem Fuß ist. Der Betroffene selbst schrieb auf Twitter: “Der übliche indische Medienhype. Anhörung zur Auslieferung hat heute wie erwartet begonnen.” Mallya ist Chef und Eigentürmer des Force-India-Rennstalls. Der Unternehmer befindet sich bereits seit mehr als einem Jahr in Großbritannien und befindet sich in einem Rechtsstreit mit mehreren Banken in seinem Heimatland. Der Unternehmer schuldet den Geldhäusern laut deren Angaben mehr als 1,3 Milliarden Euro. Es handelt sich um Kredite und Verzugszinsen für seine Fluggesellschaft Kingfisher, die 2012 wegen Geldproblemen ihren Betrieb eingestellt hatte.

+++ 15.12 Uhr: Gericht verbietet Uber im tschechischen Brünn +++

Der US-Fahrvermittlungsdienst Uber stößt bei seiner Expansion in Europa nun auch in Tschechien auf Widerstand. Ein Gericht verbot das Angebot per einstweiliger Verfügung in Brünn (Brno), der zweitgrößten Stadt des Landes mit fast 400.000 Einwohnern. Die Richter rügten fehlenden Taxameter in den Fahrzeugen und forderten eine Kennzeichnung als Taxi. Uber kündigte an, in Berufung zu gehen. Als Kläger waren ein örtliches Taxiunternehmen und die Stadtverwaltung aufgetreten. “Uber respektiert bewusst die Vorschriften nicht”, kritisierte Oberbürgermeister Petr Vokral. Das Start-up Uber bringt über seine Smartphone-App Fahrer und Fahrgäste zusammen.

+++ 15.01 Uhr: Mutmaßlicher Anstifter von Mord in Stadion stellt sich +++

Der mutmaßliche Anstifter einer tödlichen Attacke gegen einen Fußballfan in Argentinien hat sich gestellt. Vier weitere mutmaßliche Täter waren bereits festgenommen worden. Sie hatten das 22-jährige Opfer am Samstag in Córdoba von der Tribüne geworfen. Der Mann fiel auf einen fünf Meter tieferen Rang und starb am Montag an den schweren Gehirnverletzungen, die er erlitten hatte. Córdoba liegt etwas 700 Kilometer nordwestlich von Buenos Aires. Die Tat geschah während des Erstliga-Lokalderbys CA Belgrano gegen Talleres. Der mutmaßliche Anstifter hatte 2012 einen Bruder des Opfers und einen weiteren jugendlichen tödlich überfahren hatte, als er durch einen Vorort Córdobas mit einem anderen Fahrer um die Wette gerast war. Nach Aussagen von Zeugen hatte der Anstifter den 22-Jährigen vor anderen Zuschauern fälschlicherweise als Talleres-Fan bezeichnet und so die Attacke ausgelöst. Die Begegnung wurde trotz des Zwischenfalls fortgesetzt und endete 1:1 (0:0).

+++ 14.57 Uhr: Schafe, Esel und ein Lama: Ausgebüxte Tiere laufen durch Köln +++

Neun Schafe, zwei Esel, ein Lama, ein Pony und ein Zwergbulle haben Köln-Nippes unsicher gemacht. Die Tiere aus einem Streichelzoo waren nach Angaben des Betreibers durch ein Loch im Zaun ihres Geheges ausgebrochen. Danach seien sie in alle Richtungen davongelaufen. Kurz darauf gingen bei der Polizei Anrufe ein: Ein Zeuge sichtete demnach das Lama in einem Park, andere Anrufer berichteten von Pony und Eseln in einem Hinterhof. Den Beamten und einer 15-köpfigen Suchmannschaft des Streichelzoos gelang es, die Tiere wieder einzufangen, die unverletzt blieben und laut Polizei auch keinen Schaden anrichteten.

+++ 14.51 Uhr: Polizeihubschrauber in der Osttürkei abgestürzt +++

In der osttürkischen Provinz Tunceli ist ein Polizeihubschrauber abgestürzt. An Bord seien zwölf Menschen gewesen, teilte das Büro des Provinzgouverneurs mit. Absturzursache sei vermutlich schlechtes Wetter gewesen. Zahlreiche Rettungskräfte suchten nach den Insassen, bei denen es sich um sieben Polizisten, einen Richter, einen Unteroffizier und drei Mitglieder der Besatzung handele. Die Nachrichtenagentur DHA meldete, den Insassen sei es gelungen, einen telefonischen Notruf abzusetzen, wonach sieben Menschen verletzt worden sein sollen. Nach offiziellen Angaben brach der Kontakt zu dem Helikopter zehn Minuten nach dem Start ab.

+++ 14.50 Uhr: Zigarettenkippe aus dem Wagen geschnippt – Unfall gebaut +++

Eine weggeworfene Zigarettenkippe hat in Koblenz jede Menge Ärger verursacht. Ein 41-jähriger Autofahrer schnippte sie aus dem Fenster, dachte aber, sie sei auf seiner Rücksitzbank gelandet, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der Mann erschrak derart, dass er sich während der Fahrt umdrehte, nach rechts von der Straße abkam und gegen ein geparktes Auto stieß. Dieses wurde auf einen davor stehenden weiteren Pkw geschoben. Alle drei beteiligten Autos waren nicht mehr fahrbereit – die Polizei bezifferte den Sachschaden auf insgesamt rund 11.000 Euro.

+++ 14.39 Uhr: Sechs Mumien in Pharaonen-Grab entdeckt +++

In einem gut erhaltenen Grab aus der Zeit der Pharaonen haben Archäologen sechs Mumien, farbenprächtige Holzsarkophage sowie rund eintausend Tonfigürchen als Grabbeigabe gefunden. Wie das ägyptische Altertümerministerium mitteilte, wurde die Grabkammer in der Nekropole Dra Abul el Naga in der Nähe des Tals der Könige entdeckt. Das Grab gehörte mutmaßlich einem hochstehenden Beamten aus der 18. Dynastie (1550-1295 vor Christus), der unter anderem das Amt des Stadtrichters innehatte. Jahrhunderte später, während der 21. Dynastie, wurden laut Ministerium weitere Mumien in der Grabkammer bestattet.

+++ 14.03 Uhr: Internationaler Pädophilenring zerschlagen +++

Die spanische Polizei hat zusammen mit Europol und Interpol einen internationalen Pädophilenring zerschlagen. Die Mitglieder seien in 18 Ländern aktiv gewesen und hätten über WhatsApp-Gruppen Kinderpornografie ausgetauscht, teilte die “Policía Nacional” in Madrid mit. Insgesamt seien bei der Operation 39 Verdächtige festgenommen worden, darunter 17 in Spanien, sechs in Kolumbien, vier in Italien und zwei in Deutschland.

Im Rahmen der Ermittlungen seien 96 solcher Gruppen beobachtet und analysiert worden. Das sichergestellte Material sei “extrem erniedrigend” und “übermäßig brutal” gewesen, hieß es. Die Opfer seien zum Teil noch Babys gewesen, die ältesten Kinder waren acht Jahre alt.

+++ 13.38 Uhr: US-Richter stoppen “Fließband-Hinrichtungen” in Arkansas +++

Die geplante Hinrichtungsserie im US-Bundesstaat Arkansas ist vorerst gestoppt. Der Oberste Gerichtshof der USA wies einen Antrag der Generalstaatsanwaltschaft von Arkansas zurück, die ausgesetzte Hinrichtung des Todeskandidaten Don Davis doch noch zu genehmigen. Damit stoppten die Richter die Vollstreckung des Todesurteils in letzter Minute: Der Häftling hatte im Gefängnis bereits seine vermeintlich letzte Mahlzeit zu sich genommen.

Der republikanische Gouverneur von Arkansas, Asa Hutchinson, will bis Ende April eigentlich acht Häftlinge hinrichten lassen, weil das Haltbarkeitsdatum des bei Giftinjektionen verwendeten Mittels Midazolam Ende des Monats abläuft. Hutchinson hatte deshalb per Dekret die größte Hinrichtungswelle in den USA seit 40 Jahren angeordnet: Von Montag an sollten binnen zehn Tagen acht Todesurteile vollstreckt werden. Das Vorhaben sorgte weltweit für Kritik und Proteste.

Arkansas Hinrichtungen unwürdiges GezerreDavis und ein weiterer zum Tode verurteilter Mann sollten am Montag als erste durch die Giftspritze sterben. Am Samstag setzte eine US-Bundesrichterin die geplanten Hinrichtungen jedoch aus. Am Montag kippte das zuständige Berufungsgericht ihre Entscheidung. Noch am selben Tag stoppte das Oberste Gericht in Arkansas die Hinrichtungen dann wieder. Arkansas’ Generalstaatsanwältin Leslie Rutledge wandte sich daraufhin an den Obersten Gerichtshof der USA. Sie forderte, zumindest an Davis’ Hinrichtung festzuhalten.

+++ 13.11 Uhr: Polizeihubschrauber im Osten der Türkei abgestürzt +++

Ein Helikopter der türkischen Polizei mit mindestens zwölf Menschen an Bord ist laut Medienberichten im Osten des Landes abgestürzt. Der Hubschrauber sei aus unbekannten Gründen in der Provinz Tunceli zu Boden gegangen, meldeten die Sender CNN-Türk und NTV. An Bord waren demnach Polizisten und mehrere Richter.

+++ 13.04 Uhr: Britischer Ex-Premierminister Cameron: Neuwahl mutig und richtig +++

Der frühere Premierminister Großbritanniens, David Cameron, hat die Ankündigung von Regierungschefin Theresa May zur Ansetzung einer Neuwahl begrüßt. Dies sei eine mutige und richtige Entscheidung, schrieb Cameron auf Twitter. Er wünsche allen konservativen Kandidaten viel Erfolg. May hatte zuvor in einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz die Neuwahl für den 8. Juni angekündigt. Als Grund nannte sie vor allem Uneinigkeit im Parlament über den Brexit.

+++ 12.19 Uhr: Terrorverdacht: Zwei Festnahmen in Frankreich +++

Fünf Tage vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich sind zwei Verdächtige wegen mutmaßlicher Anschlagspläne festgenommen worden. Die beiden Männer hätten womöglich einen “unmittelbar bevorstehenden” Anschlag geplant, verlautete aus Ermittlerkreisen. In Frankreich findet am Sonntag die erste Runde der Präsidentschaftswahl statt, die Anschlagsgefahr gilt als sehr hoch.

Theresa May Statement Downing Street

+++ 12.05 Uhr: Theresa May verkündet Neuwahlen in Großbritannien +++ 

Premierministerin Theresa May hat überraschend Neuwahlen in Großbritannien angekündigt. Die Wahl soll am 8. Juni stattfinden, teilte May in einer kurzfristig angesetzten Ansprache in London mit. Sie begründete den Schritt damit, das Parlament sei sich uneinig über den geplanten EU-Austritt ihres Landes. “Vom Brexit gibt es kein Zurück”, sagte May.

Die konservative Politikerin hatte Neuwahlen bislang ausdrücklich ausgeschlossen. Sie musste sich aber immer wieder gegen Vorwürfe erwehren, sie habe kein Mandat. May war im Juli 2016 von ihrer Partei ins Amt gewählt worden, nachdem ihr Vorgänger David Cameron nach dem Brexit-Votum am 23. Juni zurückgetreten war. Erst Ende März hatte May die Austrittserklärung ihres Landes aus der EU verkündet.

Regulär sollte erst wieder im Jahr 2020 gewählt werden. Jüngste Umfragen deuten darauf hin, dass Mays Konservative einen erheblichen Vorsprung vor der oppositionellen Labour-Partei hat und ihre Regierungsmehrheit erheblich ausbauen könnte.

May unterzeichnet Brexit-Antrag

+++ 11.56 Uhr: Türkische Opposition will offiziell Einspruch gegen Referendum einlegen +++

Die größte türkische Oppositionspartei CHP will nach dem umstrittenen Sieg von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan beim Referendum offiziell die Annullierung der Abstimmung beantragen. Dazu werde die Partei noch am Dienstag Einspruch bei der Wahlkommission in Ankara einlegen, sagte der CHP-Abgeordnete Sezgin Tanrikulu der Deutschen Presse-Agentur. Diese werde “sobald wie möglich” darüber entscheiden, ob das Referendum für ungültig erklärt werde oder nicht.

Nach Ansicht von Experten hat die Beschwerde der CHP wenig Aussicht auf Erfolg. Nach dem vorläufigen Endergebnis stimmten am Sonntag 51,4 Prozent für die Verfassungsreform, die Erdogan künftig deutlich mehr Macht verleiht. Die Opposition beklagt Manipulation bei der Wahl.

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+++ 11.37 Uhr: Bushido zeigt Polizei an +++

Rapper Bushido hat bei der Staatsanwaltschaft Stade Strafanzeige gegen die Polizei wegen mutmaßlicher Verleumdung gestellt. Hintergrund ist ein Phantombild, mit dem die Stader Polizei nach einem Räuber fahndet. Für das Bild diente ein Foto des 38-jährigen Bushido aus dem Internet als Vorlage, wie die Polizei bereits einräumte. Die Anzeige sei vor Ostern eingegangen, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Fandungsfoto Bushido 1821Die Anzeige richte sich gegen unbekannt und laute auf Verleumdung und Verfolgung Unschuldiger. “Wir werden den Sachverhalt prüfen”, sagte der stellvertretende Sprecher der Staatsanwaltschaft, Burkhard Vonnahme. Das Landeskriminalamt Niedersachsen hatte vor rund zwei Wochen mitgeteilt, dass der Zeichner ein Foto Bushidos im Internet als Grundlage genommen habe, nachdem das Opfer eines Raubes zuvor entsprechende Angaben gemacht hatte. Gesucht wird ein Mann, der eine Frau in Buxtehude auf der Straße.

+++ 11.33 Uhr: Mittelmeer: Private Seenotretter am Limit +++

Nach der Rettung Tausender Migranten und Flüchtlinge im Mittelmeer innerhalb weniger Tage fordern private Hilfsorganisationen Unterstützung von der EU. Zwischen Freitag und Sonntag wurden 8360 Menschen von 55 Schlauch- und drei Holzbooten aus Seenot gerettet, wie der Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (IOM), Flavio Di Giacomo, twitterte.

13 Leichen seien geborgen worden, darunter die eines Achtjährigen, meldete die Nachrichtenagentur Ansa.

“Im Moment ist es leider so, dass wir von staatlicher Seite sehr wenig Unterstützung bekommen, zu wenig, um ausreichend Menschen retten zu können”, sagte der Kapitän des privaten Rettungsschiffs Sea Eye dem Bayerischen Rundfunk.

+++ 10.22 Uhr: Totes Baby in Altkleidersack: Polizei rätselt über Herkunft +++

Der Polizei ist die Herkunft eines toten Säuglings in einem Altkleidersack in Rheinland-Pfalz weiter unklar. “Wir haben noch kein Ergebnis”, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt in Frankenthal, Hubert Ströber. “Das ist ein Verfahren gegen unbekannt.” Zwei Mitarbeiter einer Spedition hatten die Leiche am Samstag in einem Altkleidersack in Schifferstadt gefunden. Die Obduktion ergab nach Angaben der Ermittler, dass das Kind lebend zur Welt gekommen war und kurz nach der Geburt starb. Die Todesursache war zunächst noch unklar, Hinweise auf äußere Gewalteinwirkung gab es nicht.

+++ 10.00 Uhr: Kind stirbt bei Unfall, Eltern überleben +++

Bei einem Unfall im thüringischen Leinatal ist laut MDR-Bericht ein 13-jähriger Junge vom Auto der Eltern zerquetscht worden und gestorben. Der Ford Focus soll am Montagabend eine Verkehrsinsel gestreift und sich in der Folge mehrfach überschlagen haben. Das Kind wurde demnach aus dem Wagen geschleudert und unter dem eineinhalb Tonnen schweren Fahrzeug gelandet sein. Die 43-jährige Mutter und der 42-jährige Vater wurden verletzt.

+++ 8.06 Uhr: Wintereinbruch in Teilen Deutschlands +++

Schnee und Glätte haben zum Start in die Arbeitswoche vielerorts den Straßenverkehr behindert. In Bayern hatten Autofahrer besonders auf der Autobahn 9 in Oberfranken mit dem Wintereinbruch zu kämpfen, an Steigungen stellten sich dort mehrere Lastwagen quer und verursachten lange Staus. Auch in anderen Teilen Bayerns gab es am Dienstagmorgen winterliche Straßenverhältnisse.

Starker Regen und viel Verkehr hatten schon am Montagabend bei Porta Westfalica in Nordrhein-Westfalen zu sechs Autobahnunfällen geführt. Bei den Karambolagen wurden neun Menschen schwer und fünf leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Unter anderem fuhr ein mit 58 jugendlichen Sportlern besetzter Bus in ein Stauende und schob mehrere Autos ineinander. In Mecklenburg-Vorpommern krachten bei starkem Regen und Hagel am Ostermontag ebenfalls mehrere Fahrzeug zusammen. Die Polizei berichtete von vier Schwer- und vier Leichtverletzten bei den wetterbedingten Karambolagen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte die Autofahrer schon am Ostermontag vor glatten Straßen gewarnt. Auch in den kommenden Tagen sind Schneefälle bis in die Niederungen möglich. Bei nächtlichen Tiefstwerten von verbreitet bis zu minus fünf Grad kann es glatt werden. 

+++ 7.32 Uhr: “El Chapo” beschwert sich über das Knast-Fernsehen +++

Der inhaftierte Drogenboss Joaquín Guzmán, besser bekannt als “El Chapo” (“der Kleine”), ist angeblich unzufrieden mit den Haftbedingungen: Im Freizeitraum seines Gefängnisses soll fast immer eine Dokumentation über Nashörner laufen, im Wechsel mit nur einem anderen Film. Das geht aus einer Beschwerde seiner Anwälte hervor, die dem US-Magazin “tmz” vorliegt. Außerdem sei der Heimtrainer, auf dem der Drogenboss gern trainiere, so aufgestellt, dass er mit dem Rücken zum Fernseher sitze. So müsse sich der einst international gesuchte Verbrecher immer entscheiden, ob er seine tägliche Stunde in dem Freizeitraum stehend vor dem Fernseher verbringt oder trainierend mit dem Rücken zu der Tier-Dokumentation. Seine Anwälte sehen darin wohl einen Verstoß gegen die Menschenrechte: Sie forderten laut dem Bericht Amnesty International auf, “El Chapos” Haftbedingungen zu untersuchen. Guzmán war im Januar 2016 in Mexiko verhaftet und ein Jahr später an die USA ausgeliefert worden, wo er jetzt im Gefängnis sitzt.

+++ 6.29 Uhr: Bangkok will traditionelle Garküchen verbieten +++

 In Thailands Hauptstadt Bangkok sollen bis zum Jahresende alle Straßenküchen verboten werden. Die Stadtverwaltung begründete dies damit, dass auf den Gehwegen Platz für Fußgänger gemacht werden solle. Die offenen Küchen, in denen von früh morgens bis spät in die Nacht gekocht, gegart und gegrillt wird, prägen das Straßenbild der 8,5-Millionen-Einwohner-Stadt seit Jahrzehnten. Der Fernsehsender CNN hatte Bangkok erst kürzlich wieder zur Stadt mit der weltweiten besten Straßenküche gekürt.

Die städtische Behörde Bangkok Metropolitan Administration (BMA) geht jedoch schon seit längerer Zeit gegen die häufig illegalen Stände vor. “Wir wollen die Bürgersteige den Fußgängern zurückgeben”, sagte der Chefberater des Gouverneurs, Wanlop Suwandee, der Zeitung “The Nation”. “Jeder Straßenverkäufer muss weg.”

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+++ 5.41 Uhr: Popstar Prince hatte großen Vorrat an Schmerzmitteln +++

Ein Jahr nach dem Tod von Pop-Legende Prince haben die Behörden Teilergebnisse ihrer Ermittlungen vorgelegt: In seinem Anwesen Paisley Park hatte der Musiker demnach größere Mengen starker verschreibungspflichtiger Schmerzmittel gelagert. Die Rezepte dafür waren nicht auf Prince selbst ausgestellt, sondern auf einen Freund. Dies geht aus Ermittlungsunterlagen hervor, die ein Gericht im US-Bundesstaat Minnesota veröffentlichte. Die Erkenntnisse lassen Rückschlüsse auf den Umgang von Prince mit Medikamenten vor seinem Tod am 21. April vergangenen Jahres zu. Als Todesursache war damals eine versehentliche Überdosis des stark wirksamen Schmerzmittels Fentanyl festgestellt worden.

+++ 5.04 Uhr: Nordkorea will weiter Raketen testen +++

Trotz aller Warnungen der USA droht Nordkorea mit weiteren Raketentests. “Wir werden weitere Raketentests durchführen – auf wöchentlicher, monatlicher und jährlicher Basis”, sagte Vizeaußenminister Han Song-Ryol der BBC. Sollte Amerika militärisch intervenieren, werde ein “totaler Krieg” ausbrechen, warnte er. Zuvor hatte US-Vizepräsident Mike Pence in Seoul gesagt, die Zeit der Geduld mit Nordkorea sei vorbei. Die USA würden jeden Einsatz konventioneller oder atomarer Waffen mit einer überwältigenden und effektiven Antwort zurückschlagen.

+++ 4.19 Uhr: “Netflix”: Nutzerwachstum flaut ab +++

Der Videodienst “Netflix” hat zu Jahresbeginn überraschend wenig neue Nutzer hinzugewonnen. Im ersten Quartal stieg die Kundenzahl um 4,95 Millionen, wie das Unternehmen am Montag nach US-Börsenschluss mitteilte. Analysten hatten sowohl in den USA, wo 1,42 Millionen Nutzer hinzukamen, als auch im Ausland mehr erwartet. Im Vorjahreszeitraum war das Wachstum noch deutlich stärker gewesen.

06-Amazon Video: Diese 3 Serien machen Netflix Konkurrenz-5311907772001Der weltweit führende Streamingdienst, der gegen Gebühr Videoinhalte wie Shows und Filme im Internet anbietet, hatte Ende März 98,75 Millionen Kunden – ein Jahr zuvor waren es noch 81,5 Millionen gewesen. Das Unternehmen, das sich einen harten Wettbewerb mit Services wie “Amazon Prime” oder “Hulu” liefert, verkündete, auf Kurs zu sein und diese Woche die Marke von 100 Millionen Abos zu knacken.

+++ 3.32 Uhr: Nach Referendum: Türkei verlängert Ausnahmezustand +++

Nach seinem knappen Sieg beim Verfassungsreferendum hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan den landesweiten Ausnahmezustand verlängern lassen. Unter seinem Vorsitz beschloss die Regierung eine Verlängerung um drei Monate, wie Vize-Ministerpräsident Numan Kurtulmus sagte.

Am Montagabend waren in Ankara jeweils unter Erdogans Vorsitz zunächst der Nationale Sicherheitsrat und dann das Kabinett zusammengekommen. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu gab der Rat zur Begründung an, der Ausnahmezustand diene “dem Schutz unserer Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit sowie der Rechte und Freiheiten unserer Bürger”. Formell muss nun noch das Parlament der umstrittenen Maßnahme zustimmen, das an diesem Dienstag erstmals seit dem Referendum zusammenkommt. Eine Zustimmung gilt als sicher, da Erdogans islamisch-konservative Partei AKP über eine absolute Mehrheit verfügt. 

+++ 3.24 Uhr: Generalbundesanwalt ermittelt hauptsächlich gegen russische Spione +++

Die Ermittlungsverfahren des Generalbundesanwalts wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit oder ähnlicher Delikte betreffen in erster Linie russische und iranische Spione. Das berichtet die “Mitteldeutsche Zeitung” unter Berufung auf eine Antwort des Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion. Demnach gab es in den letzten zehn Jahren 123 solcher Ermittlungsverfahren. 27 richteten sich gegen russische Staatsangehörige, 22 gegen Iraner sowie jeweils 15 gegen Türken und Chinesen. Die USA liegen mit sieben Ermittlungsverfahren auf Platz sechs – knapp hinter Syrien mit acht Verfahren.

+++ 2.41 Uhr: Türkei-Referendum: Trump gratuliert Erdogan +++

US-Präsident Donald Trump hat dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan zum Ausgang des Verfassungsreferendums gratuliert. Trump habe dem türkischen Präsidenten am Montag telefonisch Glückwünsche überbracht, teilte das Weiße Haus mit. 

Trump gratuliert Erdogan

+++ 2.22 Uhr: Hai tötet Surferin vor den Augen ihrer Eltern +++

Eine 17-jährige Surferin ist vor den Augen ihrer Eltern von einem Hai attackiert und getötet worden. Die Jugendliche war mit ihrem Vater vor der Küste von Esperance in Westaustralien surfen, als ein Raubfisch sie unter Wasser zog und ihr ein Bein abbiss. Ihr Vater konnte sie an den Strand bringen, wo die Mutter bereits die Rettungsdienste alarmiert hatte. Das schwer verletzte Mädchen starb im Krankenhaus. Die Behörden schlossen den Strand für Besucher. An den Küsten Australiens kommt es immer wieder zu tödlichen Angriffen von Haien auf Menschen.

Hai-Attacke

Die Polizei machte keine Angaben dazu, welche Art von Hai hinter der jüngsten Attacke steckt. Vergangene Woche war nach einer Übersicht der Haibeobachtungs-Website Shark Smart in der Bucht jedoch zwei Mal ein Weißer Hai gesichtet worden. 

+++ 2.17 Uhr: Suche nach Facebook-Mörder +++

Nach der kaltblütigen Ermordung eines Rentners in Cleveland fahnden die Sicherheitsbehörden in den USA landesweit nach dem mutmaßlichen Täter. Auf Hinweise, die zur Festnahme des 37-jährigen Steve Stephens führen, setzte die Polizei eine Belohnung von 50 000 US-Dollar (rund 47 100 Euro) aus. Man lasse nichts unversucht, um ihn zu finden, sagte Clevelands Polizeichef Calvin Williams.

Stephens soll am Sonntag einen 74 -jährigen Rentner getötet und ein Video der Tat bei Facebook veröffentlicht haben. Über das Motiv herrschte Rätselraten. Es scheint, als habe er sein Opfer auf der Straße nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und kaltblütig erschossen. Das Video ist inzwischen bei Facebook gelöscht worden. Bei den Aufnahmen handelte es sich nicht wie zunächst vermutet um eine Liveübertragung der Bluttat. 

+++ 1.42 Uhr: Jeder Elfte zahlt den Spitzensteuersatz +++

Jeder elfte Erwerbstätige in Deutschland zahlt nach einem Bericht des “Handelsblatts” den Spitzensteuersatz von 42 Prozent. Das seien 4,2 Millionen Arbeitnehmer, wie aus einer bislang unveröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln hervorgehe. Die 10 Prozent mit den höchsten Einkommen in Deutschland seien fast für die Hälfte (48,2 Prozent) des gesamten Aufkommens an Einkommensteuer verantwortlich, die 30 Prozent Top-Verdiener für 79 Prozent. 2,7 Millionen Erwerbstätige zahlten der Studie zufolge aufgrund ihres geringen Verdienstes überhaupt keine Steuern, schreibt die Zeitung. Die Studie zeige auch, wie stark Gering- und Durchschnittsverdiener durch Steuern und Abgaben belastet werden. So zahle zum Beispiel ein Single mit einem Bruttogehalt von 1940 Euro im Monat 46 Prozent Steuern und Abgaben. Ein alleinstehender Durchschnittsverdiener mit 3250 Euro monatlich müsse 51 Prozent abführen, also mehr als jeden zweiten Euro.

+++ 0.36 Uhr: “Fließband-Hinrichtungen”: US-Bundesstaat Arkansas erzielt Sieg vor Gericht +++

Der US-Bundesstaat Arkansas hat im juristischen Tauziehen um geplante Hinrichtungen einen Teilsieg errungen. Ein Bundesberufungsgericht gab der Argumentation des Bundesstaates Recht und hob einen Hinrichtungsaufschub auf, wie aus Gerichtsunterlagen hervorging. Allerdings hatte der Oberste Gerichtshof des Staates zwei für Montagabend geplante Exekutionen zuvor ebenfalls blockiert. Diese Entscheidung hat zunächst weiterhin Bestand.

Ursprünglich sollten in Arkansas ab Ostermontag bis zum 27. April acht Häftlinge hingerichtet werden. Dies hatte massive Proteste ausgelöst. Eine Bundesrichterin stoppte die Exekutionen am Samstag vorerst. Sie bezog sich dabei auf generelle Klagen der betroffenen Häftlinge gegen eine Hinrichtung mit Giftinjektionen, dabei ging es vor allem um das umstrittene Mittel Midazolam. Dagegen legte der Bundesstaat Berufung ein – das Berufungsgericht gab ihm nun Recht.  Für Ostermontag waren zwei Exekutionen angesetzt worden. Diese wurden aber vom Obersten Gerichtshof des Bundesstaates in einem anderen Verfahren vorerst gestoppt. 

11-Amnesty International: 2016 weniger Hinrichtungen – mehr Todesurteile-5393574212001

+++ 0.19 Uhr: Türkei-Referendum: Der Maizière fordert rasche Klärung von Unregelmäßigkeiten+++

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat die Türkei zu einer schnellen Klärung der Vorwürfe zum Verfassungsreferendum aufgerufen. “Jetzt muss rasch Klärung darüber hergestellt werden, ob die Abstimmung fair und sauber abgelaufen ist, soweit man unter den derzeitigen Umständen in der Türkei überhaupt davon sprechen kann”, sagte de Maizière der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post”.

17-Außenminister Gabriel ruft zu Besonnenheit gegenüber Türkei auf-5400861459001Der CDU-Politiker sprach die Hoffnung aus, dass die türkische Regierung “vernünftig mit dem Ergebnis des Referendums umgeht und nicht weiter eskaliert”. Folgen sieht der Innenminister auch aus den hohen Zustimmungswerten in deutschen Wahllokalen. “Ich erwarte, dass sich gerade die Türken und die Deutsch-Türken in Deutschland an einer Debatte zu einer konstruktiven gemeinsamen Zukunft beteiligen”, erklärte de Maizière. Ein “weiteres Auseinanderdriften unserer Kulturkreise” könne und dürfe es jedenfalls nicht geben.

+++ 0.00 Uhr: Polizei: Leichen in Brandenburger Auto sind Vater und Sohn – Todesursache weiter unklar +++

Bei den zwei Leichen, die in einem Auto bei Priort (Havelland) entdeckt worden sind, handelt es sich um Vater und Sohn. Der 41 Jahre alte Mann und sein 16-jähriger Sohn aus dem Havelland hätten sich selbst getötet, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Hinweise auf einen sogenannten erweiterten Suizid gebe es nach den bisherigen Erkenntnissen nicht, sagte ein Polizeisprecher. Die Hintergründe seien noch völlig unklar. Von einem erweiterten Suizid sprechen Fachleute, wenn ein Mensch aus Fürsorge nahe Angehörige, oft die Kinder, mit in den Tod nimmt. Ein Spaziergänger hatte die Leichen am Montag entdeckt. Ein Notarzt hatte nur noch ihren Tod feststellen können, wie die Polizei mitteilte.

Vater und Sohn tot im Auto 6.48h

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