News des Tages: In Deutschland verschwinden die Schmetterlinge

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 13:48: Grünen-Studie: Schmetterlingssterben in Deutschland setzt sich fort +++

Immer mehr Schmetterlingsarten in Deutschland sterben einer Studie zufolge aus. Aktuell gelten 53 Arten als verloren, 106 sind demnach vom Aussterben gefährdet, wie aus der für die Grünen-Bundestagsfraktion erstellten Untersuchung hervorgeht, die der Nachrichtenagentur AFP am Freitag vorlag. Bundesweit vom Aussterben bedroht ist demnach etwa der Eschen-Scheckenfalter, auch Maivogel oder Kleiner Maivogel genannt.

Bei den Tagfaltern sind dem Papier zufolge bundesweit 41,5 Prozent der bekannten 184 Arten bereits ausgestorben oder bestandsgefährdet. In Nordrhein-Westfalen liegt der Tagfalter-Artenschwund sogar bei 69,8 Prozent. Als Ursache nennt die Studie vor allem den Einsatz von Pestiziden, die Intensivierung der Landwirtschaft sowie die Zerstörung natürlicher Lebensräume und artenreicher Kulturlandschaften für Siedlung, Industrie und Gewerbe.

Zum Artenschwund trage aber auch die Forstwirtschaft erheblich bei. Ursachen seien hier die Aufforstung bisher als Grünland genutzter, nicht mehr rentabler Flächen oder Waldlichtungen. Der Ausbau von Hochwäldern mit dichtem Kronenschluss führe zur Verschattung und dem Verlust von Raupenfutterpflanzen.

“Weniger Raupen heißt auch weniger Futter für die Vögel, weniger Schmetterlinge heißt auch weniger Obstbestäuber – ein ganzes Ökosystem gerät aus der Balance”, sagte Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt der “Passauer Neuen Presse”. Für den Schmetterlingsschutz brauche es in Deutschland klare Vorgaben durch den Bund. “Ich möchte, dass meine Enkel die Schönheit der Natur durch Schmetterlinge in ihrem Garten und nicht aus einem Umweltgeschichtsbuch erfahren.”

+++ 13:40 Uhr: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Untreueverdachts bei VW +++

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt wegen Untreueverdachts im Zusammenhang mit Aufwandsentschädigungen für den VW-Betriebsrat. Das teilte die Behörde am Freitag mit. Darüber hatte zuvor die “Braunschweiger Zeitung” berichtet.

+++ 13:21 Uhr: Londoner Gericht spricht Frau 450 Millionen Pfund zu +++

Ein Gericht in London hat einen ehemaligen Rohstoffhändler aus dem Kaukasus zur Zahlung von umgerechnet mehr als 530 Millionen Euro (450 Millionen Britische Pfund) an seine Ex-Frau verurteilt (hier das anonymisierte Urteil des High Court im Wortlaut) . Das Paar lebte bis zur Trennung in einem gemeinsamen Haus in England.

Die 44-Jährige erhält damit rund 40 Prozent des geschätzten Vermögens ihres Ex-Mannes. Dem Gericht zufolge hat die Hausfrau und Mutter gleichermaßen zum Wohlstand der Familie beigetragen wie ihr Mann. “Es kommt nicht darauf an, wer das Geld verdient und das Vermögen erwirtschaftet hat”, heißt es in dem Urteil des Londoner High Courts, das am Donnerstag veröffentlicht wurde. 

Es könnte aber nicht ganz leicht werden, an das Geld zu kommen. Ein Großteil des Vermögens des 61-jährigen Mannes befindet sich in Steueroasen wie Bermuda und Panama. Es stammt hauptsächlich aus dem Verkauf eines russischen Energieunternehmens.

Eine Sammlung Moderner Kunst im Wert von etwa 100 Millionen Euro, Möbel im Wert von drei Millionen Euro und ein 415 000 Euro teurer Aston Martin, die sich im ehemaligen Haus des Paares in England befinden, bekam die Frau direkt zugesprochen.

+++ 12:58 Uhr: Niederlande: Zwölfjähriger Junge darf Chemotherapie verweigern +++

Ein zwölfjähriger niederländischer Junge darf nach einem Gerichtsurteil die Chemotherapie gegen Krebs verweigern. David dürfe selbst über seine Behandlung entscheiden, urteilte ein Richter in Alkmaar am Freitag. Der Vater des Jungen wollte mit einem Gerichtsurteil die Chemotherapie seines Sohnes erzwingen.

Bei dem Kind war Ende 2016 ein Hirntumor entfernt worden. Eine Chemotherapie sollte folgen. David lehnte dies ab. Nach Angaben des Gerichts fürchtet er die Nebenwirkungen und vertraut alternativen Heilmethoden. Ohne Chemobehandlung liegt die Chance auf Genesung nach Angaben der Ärzte bei 50 Prozent, mit der Therapie bei 75 bis 80 Prozent.

Der Richter erklärte, dass er die Sorgen des Vaters verstehe. Es gebe aber “keinerlei rechtliche Möglichkeiten einzugreifen”. Das Selbstbestimmungsrecht von Patienten gelte ab 12 Jahre. Der Junge habe auch bei einem Psychiater sehr gut seine Entscheidung begründet.

Heilpraktiker Fauler Zauber stern-Story_12Uhr

+++ 12.48 Uhr: Hyundai und Kia müssen 240.000 Autos zurückrufen +++

Nach Hinweisen von einem Tippgeber zu fehlerhaften Fahrzeugteilen hat Südkoreas Transportministerium den Rückruf von 240 000 Autos des VW-Konkurrenten Hyundai und dessen Schwesterfirma Kia Motors angeordnet. Von dem Rückruf sind zwölf Modelle von Hyundai Motor und Kia Motors betroffen, inklusive des Sonata und der Hyundai-Luxusmarke Genesis, teilte die Behörde mit. Beide Autohersteller erklärten, die Anordnung zu akzeptieren. Die Sicherheit habe stets absoluten Vorrang beim Konzern. Von dem Rückruf seien nur Autos in Südkorea betroffen. Zusammen sind Hyundai und Kia die Nummer fünf der weltweit größten Autohersteller. 

+++ 12.17 Uhr: Kinder sollen auf Sportplätzen so laut wie auf Spielplätzen toben dürfen +++

Auch auf Sportplätzen sollen Kinder so laut wie auf Spielplätzen toben dürfen: Das fordert der Bundesrat in einem am Freitag beschlossenen Gesetzentwurf. Demnach will die Länderkammer von Kindern genutzte innerstädtische Sportanlagen lärmschutzrechtlich mit Kinderspielplätzen oder Kitas gleichstellen. Nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz gilt Kinderlärm, der von Kindertagesstätten oder Spielplätzen ausgeht, in der Regel nicht als “schädliche Umwelteinwirkung”. Klagen von Anwohnern gegen Lärm haben daher geringere Erfolgsaussichten. Diese Regelung gilt bisher aber nicht für Sportanlagen. Diese Ungleichbehandlung zwischen Kinderspielplätzen und Sportanlagen halten die Bundesländer nicht für gerechtfertigt.

+++ 12.11 Uhr: Merkel empfängt neuen französischen Präsidenten Macron Montag in Berlin +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) trifft den neuen französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron am Montag in Berlin. Merkel freue sich darauf, Macron am späten Nachmittag im Bundeskanzleramt zu empfangen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. Macron übernimmt das Amt des Staatschefs am Sonntag von seinem Vorgänger François Hollande.

+++ 12 Uhr: Mindestens zwölf Tote bei Anschlag auf hohen Politiker in Pakistan +++

Bei einem Bombenanschlag auf einen hochrangigen Politiker sind in Südpakistan mindestens fünf Menschen getötet worden. Der stellvertretende Vorsitzende des Oberhauses des Parlaments, Abdul Ghafoor Haidary, sei in der Provinz Baluchistan gerade auf dem Weg zum Freitagsgebet gewesen, als der Sprengsatz unter seinem Auto explodierte, sagte der Polizeichef der Stadt Mastung, Saber Khan. 

+++ 11.56 Uhr: Computer darf Auto steuern: Bundesrat stimmt Rechtsrahmen zu +++

Computer dürfen in Autos auf deutschen Straßen künftig Fahrfunktionen übernehmen – der Mensch am Lenkrad muss aber immer wieder eingreifen können. Der Bundesrat stimmteeinem gesetzlichen Rahmen zu, den der Bundestag beschlossen hatte. Die Systeme müssen demnach jederzeit zu übersteuern oder zu deaktivieren sein. Das gilt zum Beispiel, wenn die automatisierte Fahrfunktion gestört wird, etwa weil ein Reifen platzt.

+++ 11.52 Uhr: Fahrverbot für laute Güterwaggons ab 2020 +++

Zum Schutz lärmgeplagter Anwohner an Bahnstrecken ist das deutsche Schienennetz für besonders laute Güterwaggons ab Ende 2020 tabu. Ausnahmsweise sind Güterzüge mit lauten Wagen nur noch zu bestimmten Zeiten und nur noch dann erlaubt, wenn sie so langsam fahren, dass sie nicht lauter sind als moderne leisere Wagen. Das sieht ein vom Bundestag beschlossenes Gesetz vor, dem der Bundesrat am Freitag zustimmte. Befreit von dem Verbot ab 13. Dezember 2020 sollen auch Wagen sein, für die es keine leisen Austauschteile gibt. 

+++ 11.42 Uhr: Polizei klärt Bombendrohungen gegen Einkaufscenter auf +++

Die Polizei im sächsischen Chemnitz hat zwei Bombendrohungen gegen Einkaufscenter im Dezember nun offensichtlich aufgeklärt. Ein 36 Jahre alter Mann aus Chemnitz stehe im dringenden Tatverdacht, am 29. und 30. Dezember elektronische Nachrichten mit Drohungen an die Center sowie an Polizeidienststellen versandt zu haben, teilte die Polizei mit. Das Motiv sei noch unklar. Die Drohungen kurz nach dem Terroranschlag mit zwölf Toten auf einen Berliner Weihnachtsmarkt hatten seinerzeit eine erhebliche Verunsicherung in der hiesigen Bevölkerung ausgelöst. Insgesamt 8000 Menschen mussten die beiden Einkaufscenter verlassen. Dutzende Polizeibeamte waren an beiden Tagen mehrere Stunden im Einsatz. Den mutmaßlichen Täter dürfte das nun teuer zu stehen kommen. Die Polizei will die Kosten des Einsatzes in Rechnung stellen. Sie lägen jeweils mindestens im vierstelligen Bereich. Die genaue Kosten lägen noch nicht vor. 

+++ 11:36 Uhr: Schüsse auf Kneipe in Wedding  – Haftbefehle gegen drei Männer +++

Nach den Schüssen auf ein Lokal in Berlin-Wedding sind Haftbefehle gegen drei verdächtige Männer erlassen worden. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Zunächst hatte die Polizei fünf Verdächtige im Alter zwischen 17 und 30 Jahren gefasst. Zwei Männer wurden wieder freigelassen. Nach Medienberichten ging es bei dem Angriff wohl um Machtkämpfe im kriminellen Rockermilieu, an denen auch russische und arabische Rocker beteiligt sind.

+++ 11.22 Uhr: Studie – Kinder und Jugendliche spielen zwei Stunden am Tag Computerspiele +++

Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahren verbringen täglich fast zwei Stunden mit Computer- und Videospielen. Die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen (53 Prozent) spielt aber lieber gemeinsam als allein, wie eine am Freitag in Berlin vorgestellte Kinder- und Jugendstudie des Digitalverbands Bitkom ergab. Die meisten Vielspieler finden sich demnach vor allem unter den 16- bis 18-Jährigen, ein Fünftel in dieser Altersgruppe spielt pro Tag im Schnitt drei Stunden oder länger. Bei den Zehn- bis Elfjährigen sind es lediglich drei Prozent.

+++ 11.12 Uhr: Bundesrat billigt Änderungen am BKA-Gesetz +++

Die IT-Strukturen beim Bundeskriminalamt (BKA) werden umgebaut – und die Polizeibehörde bekommt die Erlaubnis zum Einsatz elektronischer Fußfesseln. Der Bundesrat billigte am Freitag eine Neuordnung des BKA-Gesetzes. Ziel sind laut Bundesregierung unter anderem die Schaffung einer modernen IT-Architektur und eine konsequentere Zusammenführung von Informationen. Außerdem bekommt das BKA die Möglichkeit, “Gefährder” zur Terrorabwehr per Fußfessel zu überwachen.

+++ 10:37 Uhr: Mutterschutz gilt künftig auch für Schülerinnen, Studentinnen und Praktikantinnen +++

Für Schwangere gelten künftig weniger starre Arbeitszeitbeschränkungen: Der Bundesrat verabschiedete am Freitag eine Reform des mehr als 60 Jahre alten Mutterschutzgesetzes. Sie beinhaltet außerdem Verbesserungen für Schülerinnen, Studentinnen und Praktikantinnen, die ein Kind erwarten. Zudem wird der Mutterschutz bei behinderten Kindern oder bei Fehlgeburten ausgeweitet.

+++ 9:10 Uhr: Halle Berry trauert auf Instagram um ihre Katze +++

Oscar-Preisträgerin Halle Berry (50, “X-Men: Zukunft ist Vergangenheit”) hat sich auf Instagram mit rührenden Worten von ihrer toten Katze verabschiedet. ”Dieser kleine Kerl hat unser Leben erhellt und uns 16 Jahre lang jeden Tag Freude gebracht”, schrieb Berry am Freitag auf Instagram und postete dazu ein Foto von sich, ihrem Kind und der Katze Playdough. Das Tier und ihr dreijähriger Sohn Maceo seien Kumpels gewesen und hätten jeden Morgen auf dem Fußboden zusammen gefrühstückt. ”Playdough Trockenfutter und Maceo sein Müsli.” Ihr langjähriges Haustier habe sie wegen eines Hirntumors einschläfern lassen müssen, schrieb Berry. Die US-Schauspielerin war 2004 selbst ins Katzenkostüm geschlüpft – für die Verfilmung des Comics ”Catwoman”. 

+++ 9:03 Uhr: Assad wirbt für Rückkehr von syrischen Flüchtlingen +++

Syrien Interview Carsten Stormer_17UhrDer syrische Präsident Baschar al-Assad hat für die Rückkehr syrischer Flüchtlinge in ihre Heimat geworben. “Die Regierung wird ihr Möglichstes tun, um die Heimkehr von Flüchtlingen zu befördern”, sagte Assad dem weißrussischen Fernsehsender ONT. Es gebe keine Hindernisse seitens des Staates, betonte er.Seit dem Beginn des Bürgerkrieges in Syrien 2011 sind Millionen Menschen aus ihrer Heimat geflohen.  

+++ 8:41 Uhr: Fast 60 Festnahmen bei Einsatz gegen Börse in Istanbul +++

Bei einem Einsatz gegen die Börse in Istanbul im Zusammenhang mit dem Putschversuch in der Türkei sind 57 Menschen festgenommen worden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, fanden die Festnahmen am frühen Freitagmorgen in sechs verschiedenen Provinzen statt, insgesamt wurden demnach mehr als hundert Haftbefehle ausgestellt. Den Verdächtigen wird Anadolu zufolge vorgeworfen, in den vereitelten Putsch im Juli verwickelt gewesen zu sein. 

+++ 8:07 Uhr: Aufschwung gewinnt an Tempo – Deutsche Wirtschaft wächst um 0,6 Prozent

Steigende Investitionen der Unternehmen, boomende Exporte und die Konsumfreude der Verbraucher haben für einen schwungvollen Start der deutschen Wirtschaft ins Jahr 2017 gesorgt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im ersten Quartal um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden anhand vorläufiger Daten mitteilte. Ende 2016 war Europas größte Volkswirtschaft um 0,4 Prozent gewachsen.

Ökonomen hatten mit einem kräftigen Jahresauftakt gerechnet. “Die deutsche Wirtschaft dürfte im Wintervierteljahr 2017 deutlich an Fahrt zugelegt haben”, schrieb die Bundesbank in ihrem jüngsten Monatsbericht. 

+++ 8:03 Uhr: Susanne Uhlen: Tierschutz statt Schauspielerei +++

Schauspielerin Susanne Uhlen will sich nach eigenen Angaben mit 62 Jahren aus ihrem Beruf zurückziehen. ”Ich habe die Schauspielerei immer geliebt. Aber ich übe den Beruf jetzt über 50 Jahre aus und irgendwie ist die Liebe abhanden gekommen”, sagte sie der “Bild”-Zeitung (Freitag). Uhlen war 2014 an Brustkrebs erkrankt und beendete im vergangenen Jahr ihre Therapie. ”Ich möchte mich nicht mehr diesem Druck aussetzen, mich rechtfertigen zu müssen, eine Rolle am Theater oder beim Film abzusagen – ohne dass über meine Gesundheit spekuliert wird.”

Stattdessen wolle sie sich um ihre Herzensangelegenheit kümmern: den Tierschutz. Erst im Mai sei sie mit einem ihrer Söhne nach Asien gereist, um bei einem mobilen Tier-Hospital zu helfen. ”Wenn es mir gesundheitlich nicht gut ginge, würde ich bestimmt nicht mit 62 Jahren nach Thailand fliegen und bei 33 Grad und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit auf allen Vieren Katzen und Hunde einfangen.”

+++ 7:33 Uhr: 15 große Weiße Haie vor der Küste Kaliforniens gesichtet +++

Haie_Kalifornien 13.06Wassersportler vor der südkalifornischen Küste haben eine beunruhigende Warnung erhalten. “Sie paddeln in der Nähe von etwa 15 großen Weißen Haien”, tönte aus dem Lautsprecher eines Polizeihubschraubers über dem Meer am Capistrano Beach, wie der Sender CNN am Donnerstag (Ortszeit) berichtete.

Der stellvertretende Sheriff von Orange County, Brian Stockbridge, habe die Stehpaddler unter ihm aufgefordert, das Wasser in Ruhe zu verlassen. Die gefährlichen Tiere seien bis zur Brandungszone vorgedrungen. Polizeibeamte hatten die Haischule bereits am Mittwochnachmittag aus dem Hubschrauber gesichtet und die Rettungskräfte alarmiert.

Am Abend wurden laut Bericht weitere Haie rund 80 Kilometer weiter nördlich in der Nähe des Long Beach beobachtet. Die Feuerwehr warnte Besucher, sie würden den Strand “auf eigene Gefahr” betreten. Seit Jahresanfang seien vor der Küste Kaliforniens bereits mehrfach Haie gesichtet worden, hieß es.

Weisser Hai

+++ 7:30 Uhr: Parteienforscher: SPD-Niederlage in NRW wäre Ende für Schulz +++

Eine Niederlage der SPD bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen hätte nach Ansicht des Parteienforschers Oskar Niedermayer erhebliche Konsequenzen. “Wenn die SPD auf den zweiten Platz kommt, ist die Abwärtsspirale nur noch ganz schwer aufzuhalten”, sagte Niedermayer der Deutschen Presse-Agentur. “Das würden bedeuten, dass Martin Schulz seine Hoffnungen auf die Kanzlerschaft begraben kann.”

SPD – Dieses Gesicht sagt mehr als Tausend Worte 17.10Der Höhenflug der SPD durch ihren neuen Spitzenkandidaten wäre damit endgültig verpufft. “Es steht 2:0 für die CDU, am Sonntagabend vielleicht 3:0″, sagte Niedermayer.

Dass der stark von den Medien beeinflusste Schulz-Effekt nachlässt, liegt nach Ansicht des Politikwissenschaftlers auch an der mangelnden Präsenz des Kandidaten. ”Er hat kein Amt und ist viel zu wenig sichtbar.” Zudem bleibe er zu wolkig und unbestimmt. ”Man weiß ja bis heute nicht, wo er zum Beispiel in der Flüchtlingspolitik steht.” 

+++ 6:42 Uhr: Großbrand in Bayreuther Disko gelöscht+++

Das Großfeuer in einer Bayreuther Diskothek ist am Freitagmorgen vollständig gelöscht worden. Der Katastrophenalarm, den die Stadt ausgerufen hatte, wurde aufgehoben, wie die Polizei mitteilte. Der Brand war am Donnerstagnachmittag wahrscheinlich durch pyrotechnische Arbeiten ausgelöst worden. Stundenlang waberte eine schwarze Rauchwolke über der oberfränkischen Stadt. Acht Menschen klagten über gereizte Atemwege und wurden von Sanitätern versorgt. Die beiden Arbeiter, die sich in der Diskothek aufhielten, als das Feuer ausbrach, kamen mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Bayreuth Disco

+++ 6:37 Uhr: Frau nach zwei Tagen auf neuseeländischem Vulkan gerettet +++

Für eine 49-jährige Frau aus Neuseeland ist eine einsame Vulkan-Wanderung doch noch glücklich zu Ende gegangen. Die Altenpflegerin wurde nach zwei Tagen und Nächten am 2518 Meter hohen Mount Taranaki von einem Rettungsteam entdeckt, wie eine Polizeisprecherin am Freitag mitteilte. Sie leidet an Unterkühlung, ist ansonsten aber wohlauf.

+++ 6:05 Uhr: Wende vor der NRW-Wahl? CDU in zwei Umfragen vorn +++

Linke bleibt Maybritt Illner fern 20.10Unmittelbar vor der wichtigen Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ist die CDU in zwei aktuellen Umfragen knapp an der regierenden SPD vorbeigezogen. Laut ZDF-Politbarometer und nach Zahlen von Yougov im Auftrag von Sat.1 NRW liegen die Christdemokraten von Herausforderer Armin Laschet mit 31 Prozent knapp einen Prozentpunkt vor den Sozialdemokraten.

Da die Grünen in beiden Umfragen nur auf 6,5 bis 7 Prozent kommen, hätte die rot-grüne Koalition keine Aussicht auf ein Fortbestehen. Nach Wahlkampf-Äußerungen, wer mit wem auf keinen Fall regieren möchte, bliebe demnach nur eine große Koalition – dann jedoch unter CDU-Führung.

NRW-Wahl letzte Umfragen_7.30

+++ 5:35 Uhr: Biber auf dem Vormarsch – Jäger wollen Schutz lockern +++

Die lange in Deutschland fast ausgerotteten Biber (hier ein Eintrag im WWF-Artenlexikon) sind in vielen Regionen auf dem Vormarsch. Das belegen Zahlen des Deutschen Jagdverbandes (DJV). So wurde Europas größtes Nagetier in Brandenburg bereits in 41 Prozent der Reviere beobachtet, teilte ein DJV-Sprecher in Berlin mit. Noch 2006 seien es dort nur 14 Prozent der Reviere gewesen – die Zahl habe sich bis 2015 fast verdreifacht.

Biber sind derzeit streng geschützt und unterliegen nicht dem Jagdrecht. Künftig müsse es möglich sein, flexibler auf positive Bestandsentwicklungen zu reagieren und den Schutzstatus zu senken, forderte der DJV. “Sonst ist die Akzeptanz für den Artenschutz in der Bevölkerung der ländlichen Räume in Gefahr”, sagte DJV-Vizepräsident Volker Böhning. “Wenn in Regionen wie Brandenburg der Biber regelmäßig Deiche unterhöhlt und Flutgräben staut, gibt es dort kaum noch Verständnis für den strengen Schutz.”

+++ 5:16 Uhr: Empörung in Mexiko über Video von Hinrichtung eines Mannes durch Soldaten +++

Ein Video, das offenbar die Hinrichtung eines Zivilisten durch Soldaten zeigt, sorgt für Aufregung in Mexiko. Fernsehsender zeigten immer wieder die Aufnahmen einer Überwachungskamera, die am 3. Mai bei einer Auseinandersetzung zwischen Soldaten und mutmaßlichen Brennstoffdieben im Bundesstaat Puebla entstanden sind. Das mexikanische Verteidigungsministerium erklärte, die Soldaten hätten nach einem Angriff durch Kriminelle das Feuer eröffnet. Die Angreifer hätten Frauen und Kinder als Schutzschilde benutzt.

Die Bilder zeigen ein Fahrzeug, das rückwärts fährt, bis auf es geschossen wird. Dann nähern sich Männer in Militäruniform dem Wagen, und ein Mann in Zivilkleidung steigt aus. Ein Soldat zwingt den Mann, sich auf den Boden zu legen, wenig später ist das Bild unterbrochen und man sieht, wie der Mann zuckt. Anschließend ist unter dem regungslosen Körper des Mannes, dessen Gesicht dem Boden zugewandt ist, offenbar eine Blutlache zu sehen.

+++ 4:19 Uhr: Merkel und Kauder: 15 Milliarden Entlastung sind genug +++

Hoffmann Steuerreform 18.30Trotz erwarteter Steuermehreinnahmen von 54 Milliarden Euro bis 2021 soll es nach dem Willen der CDU-Spitze dabei bleiben, dass Steuerzahler und Unternehmen ab 2018 jährlich um maximal 15 Milliarden Euro entlastet werden. “Trotz der Mehreinnahmen müssen wir auf dem Teppich bleiben”, sagte Unions-Fraktionschef Volker Kauder der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. Mit dem Entlastungsvolumen von 15 Milliarden liege Finanzminister Wolfgang Schäuble “goldrichtig”.

+++ 4:11 Uhr: Chemikalien-Fund am Niederrhein – Hintergründe weiter unklar +++

Nach dem Fund von Sprengstoff-Chemikalien in Nordrhein-Westfalen gehen die Ermittlungen weiter. “Auch in der Nacht haben wir uns mit dem Fall beschäftigt. Neue Erkenntnisse gibt es zur Stunde allerdings nicht”, sagte ein Sprecher der Polizei. Im Visier der Ermittler stehen mehrere Verdächtige.

Es habe Festnahmen und Durchsuchungen gegeben, teilte am Vortag ein Polizeisprecher mit. Gegen einen 24-Jährigen erging am Abend Haftbefehl, ihm wird ein Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz vorgeworfen. Außerdem wurde gegen 19.30 Uhr eine weitere Wohnung in Neukirchen-Vluyn am Niederrhein durchsucht, dabei wurden vier weitere Verdächtige festgenommen. Am Freitag sollten noch zwei Festgenommene einem Haftrichter vorgeführt werden.

Einen Bericht der “Bild”-Zeitung, wonach unter den Verdächtigen ein Islamist sei und die Polizei von einem terroristischen Hintergrund ausgehe, bestätigte die Polizei nicht. “Das kann momentan noch alles sein”, sagte ein Sprecher. Ermittelt werde in verschiedene Richtungen. Zu den Hintergründen könnten weiter keine Angaben gemacht werden.

+++ 3:44 Uhr: Zahl neu gebauter Sozialwohnungen steigt 2016 um 10.000 +++

Bund und Länder haben die Zahl der neu errichteten Sozialwohnungen im vergangenen Jahr einem Bericht zufolge deutlich steigern können: 2016 seien insgesamt 24.550 solcher Wohnungen errichtet worden, fast 10.000 mehr als im Vorjahr, berichtete die in Düsseldorf erscheinende “Rheinische Post”. Sie berief sich auf einen Bericht des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bau- und Wohnungswesen von Bund und Ländern.

Dem Bericht zufolge war Nordrhein-Westfalen mit 9301 neu gebauten Sozialwohnungen Spitzenreiter im Ländervergleich.

+++ 2:04 Uhr: Nach 18-Monaten: Zika-Gefahr in Brasilien gebannt +++

Nach 18 Monaten hat Brasilien den nationalen Notstand wegen der Zika-Epidemie und der starken Zunahme von Schädelfehlbildungen bei Säuglingen für beendet erklärt. Wie das Gesundheitsministerium in Brasilia mitteilte, habe es von Januar bis Mitte April nur noch 7911 neue Zika-Infektionen gegeben, die durch Stiche der Gelbfiebermücke Aedes Aegypti ausgelöst werden.

+++ 1:05 Uhr: Jeder vierte Rentner geht mit Abschlägen in den Ruhestand +++

Fast jeder vierte Rentner geht vorzeitig mit Abschlägen in den Ruhestand. Von 888.521 Menschen, die 2015 ihre Altersrente angetreten haben, mussten 204.620 Abschläge in Kauf nehmen – dies entspricht rund 23 Prozent. Das geht aus der Antwort des Arbeitsministeriums auf eine Anfrage der Vizevorsitzenden der Linksfraktion im Bundestag, Sabine Zimmermann, hervor, die der “Nordwest-Zeitung” vorliegt. Im Schnitt ging es demnach bei diesen Rentnern um Abschläge für 25,5 Monate, was einem Minus von 7,65 Prozent entspricht. Für jeden Monat des Rentenbeginns vor Erreichen der Regelaltersgrenze verringert sich die Rente um 0,3 Prozentpunkte.

+++ 0:48 Uhr: Großbrand in Diskothek in Bayreuth löst Katastrophenalarm aus +++

Wegen eines Großfeuers in einer Diskothek ist in Bayreuth Katastrophenalarm ausgelöst worden. Ein zunächst entstandener Schwelbrand setzte das ganze Gebäude in Flammen, wie die Polizei mitteilte. Die Feuerwehr bekam den Brand am Abend unter Kontrolle, es wurde aber damit gerechnet, dass die Löscharbeiten die ganze Nacht andauern würden. Insgesamt acht Menschen wurden wegen Rauchvergiftungen und Atemwegsreizungen behandelt.

11-Schiff rammt Kran: Schwerer Unfall in den Emiraten-5430094864001

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