News des Tages: Vergewaltigung von Kindern bestellt – zwölf Jahre Haft für Dänen

+++ 19.17 Uhr: USA verklagen Fiat Chrysler wegen Diesel-Abgasmanipulation +++

Die US-Umweltbehörde hat Klage gegen den Autohersteller Fiat Chrysler wegen der Manipulation von Abgaswerten eingereicht. Es gehe um 104.000 Diesel-Fahrzeuge mit 3-Liter-Motoren, die mit einer Software ausgestattet seien, die – wie bei Volkswagen – die Abgaswerte bei Tests verfälsche, teilte die Umweltbehörde EPA mit. Die Klage wurde vor einem Bundesgericht im US-Bundesstaat Michigan eingereicht.

teaser fiat

+++ 18.52 Uhr: Trump in Italien eingetroffen +++

US-Präsident Donald Trump ist in Italien eingetroffen. Seine Maschine landete am Abend auf dem Flughafen Fiumicino bei Rom. Ein Empfang durch den italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella und Regierungschef Paolo Gentiloni war nicht vorgesehen. Trump sollte die beiden stattdessen am Mittwoch in Rom zu Gesprächen treffen.

+++ 18.20 Uhr: Philippinischer Präsident verhängt Kriegsrecht über Region Mindanao +++

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat das Kriegsrecht über die südliche Region Mindanao verhängt. Duterte reagierte damit auf Kämpfe zwischen Regierungstruppen und militanten Islamisten in der Region. Das Kriegsrecht solle für 60 Tage gelten, sagte Präsidentensprecher Ernesto Abella in der russischen Hauptstadt Moskau, wo sich Duterte zu einem Besuch aufhielt.

Bei den Kämpfen waren nach Angaben von Militärchef Eduardo Ano in der Stadt Marawi – rund 800 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila – mindestens acht Soldaten verletzt worden. Bewaffnete Islamisten hatten am Dienstag nach Angaben der Polizei und von Anwohnern eine Schule, ein Gefängnis und mehrere andere Gebäude in Brand gesteckt und ein staatliches Krankenhaus eingenommen.

+++ 17.30 Uhr: Sexverbrechen im Internet bestellt – zwölf Jahre Haft für Dänen +++

Ein Däne muss unter anderem wegen Anschauens von Vergewaltigungen minderjähriger Philippiner für zwölf Jahre ins Gefängnis. Ein Bezirksgericht im dänischen Glostrup urteilte zudem, der 70-Jährige habe sich wegen Besitzes von Kinderpornografie sowie Inzests schuldig gemacht. Insgesamt wurden ihm mehr als 340 Fälle zur Last gelegt, in denen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren auf den Philippinen an live im Internet übertragenen Sexshows teilnahmen oder sexuell missbraucht wurden.

Der Däne sah sich dies auf seinem Computer in seinem Haus von einem Vorort in Kopenhagen aus im Livestream an und bezahlte dafür. Die Verbrechen fanden dem Gericht zufolge zwischen 2011 und der Festnahme des Mannes im Februar 2016 statt. Als Beweismittel sicherten Datenexperten der dänischen Nationalpolizei Computerdaten, darunter Webchats, in denen der Mann verschiedene Sexakte in Auftrag gab.

Staatsanwältin Helene Brædder begrüßte, dass das Gericht die Beweise anerkannt habe. Mit dem Urteil sei ein “ungewöhnlich schwerer” Fall zum Abschluss gebracht worden. Der Verurteilte erwägt, in Berufung zu gehen, wie der Sender TV2 berichtete.

+++ 16.30 Uhr: Siebenjähriges Mädchen stirbt nach Messerattacke durch Freund der Mutter +++

In Karlsruhe ist ein siebenjähriges Mädchen nach einer Messerattacke durch den Freund seiner Mutter gestorben. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft hatte der 33-Jährige am vergangenen Donnerstag mit einem Messer auf das Kind eingestochen. Nach einer Notoperation war das Mädchen zunächst außer Lebensgefahr. Zuletzt verschlechterte sich der Gesundheitszustand der Siebenjährigen aber so sehr, dass sie am Montagnachmittag starb.

Der Mann war nach der Tat zunächst geflüchtet, konnte aber kurze Zeit später von der Polizei gestellt und festgenommen werden. Die Polizei sucht seitdem nach dem Tatmesser.

teaser

+++ 15.25 Uhr: Roger Moore im Alter von 89 Jahren gestorben +++

Der britische Schauspieler Roger Moore ist mit 89 Jahren verstorben. Der Tod des James-Bond-Darstellers wurde via dessen Social Media Accounts bekannt gegeben. Die Familie bestätigt die Todesmeldung. Er sei am Dienstag in der Schweiz nach einem kurzen Kampf gegen eine Krebserkrankung gestorben, bestätigte sein Management.

+++ 15.20 Uhr: Millionenbeute bei Überfall auf Pariser Luxus-Juwelier +++

Wieder ein Überfall auf ein Pariser Luxusgeschäft: Drei Männer erbeuteten bei einem Juwelier im Herzen der französischen Hauptstadt Schmuck im Wert von etwa fünf Millionen Euro. Die mutmaßlichen Täter hätten Äxte und eine Schusswaffe dabei gehabt, berichteten die Regionalzeitung “Le Parisien” und andere Medien unter Berufung auf Polizeikreise. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Täter zerstörten mit ihren Äxten Schmuckvitrinen und flohen dann mit einem Auto. Der Tatort liegt unweit der Place Vendôme, an der mehrere Luxusgeschäfte und das weltberühmte Ritz-Hotel liegen.

Erst am Montag hatte ein Unbekannter ein Lederwarengeschäft auf den Champs-Élysées überfallen und dabei in die Luft geschossen.

+++ 14.46 Uhr: Polizei durchsucht Wohnung von Reichsbürger in Saarbrücken +++

Die Polizei hat die Wohnung eines mutmaßlichen sogenannten Reichsbürgers in Saarbrücken durchsucht und dabei eine vermutlich scharfe Pistole sowie Munition gefunden. Der 49-Jährige soll sich in der Vergangenheit zur Reichsbürgerbewegung Königreich Preußen bekannt haben, wie das Landespolizeipräsidium mitteilte. Der Beschuldigte war den weiteren Angaben zufolge bereits in der Vergangenheit in Bayern wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgefallen. Er habe früher eine Waffenerlaubnis besessen, die ihm aber schon vor Jahren entzogen worden sei.

May: Polizei kennt Identität des Manchester-Attentäters

+++ 14.42 Uhr: Schwindel bei Senioren ist Grund für jeden zweiten Hausarzt-Besuch +++

Jeder zweite Hausarzt-Besuch von Patienten über 80 Jahre geht auf Schwindelgefühle zurück. Das teilte die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde vor ihrer Jahrestagung in Erfurt mit. Bei den über 70-Jährigen sei es in etwa jeder dritte Besuch. Durch den demografischen Wandel dürfte die absolute Zahl der Betroffenen zunehmen. “Schwindel wird zu einem immer wichtigeren Thema in der Altersmedizin”, sagte Kongresspräsident Dirk Eßer. Obwohl vielen Patienten bei einer richtigen Diagnose geholfen werden könnte, gebe es noch erhebliche Behandlungsdefizite in Deutschland.

+++ 14.28 Uhr: Zahl der Ebola-Verdachtsfälle im Kongo steigt weiter +++

Bei dem Ebola-Ausbruch im Kongo in Zentralafrika hat sich die Zahl der Fälle von 29 auf 43 erhöht. 38 davon gälten aber weiterhin nur als Verdachtsfälle, sagte ein Sprecher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf. Nach wie vor wurden erst zwei Fälle durch Labortests einwandfrei nachgewiesen, in drei Fällen halten Ärzte die Ansteckung für sehr wahrscheinlich. Vier Menschen seien inzwischen gestorben. Nach Angaben der WHO sind in dem betroffenen Gebiet 419 Menschen unter erhöhter Beobachtung, die mit Erkrankten zu tun hatten. Bei 54 von ihnen seien aber bereits 21 Tage seit dem letzten Kontakt verstrichen. Nach dieser Zeit gilt es als unwahrscheinlich, dass sich ein Mensch angesteckt hat.

+++ 14.16 Ermittler durchsuchen Daimler-Werke wegen Verdacht des Abgasbetrugs +++

 Wegen des Verdachts des Abgas-Betrugs hat die Stuttgarter Staatsanwaltschaft mehrere Standorte des Autobauers Daimler durchsucht. Das teilte der Autokonzern mit. Weitere Angaben wollte die Firma mit Blick auf das laufende Ermittlungsverfahren nicht machen. Das Unternehmen kooperiere vollumfänglich mit der Behörde. Bereits im März waren die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft bekanntgeworden. Sie richten sich gegen “bekannte und unbekannte Mitarbeiter der Daimler AG wegen des Verdachts des Betruges und der strafbaren Werbung im Zusammenhang mit möglicher Manipulation der Abgasnachbehandlung bei Diesel Pkw”.

+++ 13.44 Uhr: In Krakau findet die längste Deutschstunde der Welt statt +++

Ist es eine Ankündigung oder eine Drohung? Das Goethe-Institut Krakau will zu seinem 25. Jubiläum die längste Deutschstunde der Welt organisieren. Die Guinness-Redaktion habe das Projekt als Rekordversuch angenommen, teilte das Goethe-Institut mit. Am 26. Mai soll es danach in Krakau 25 Stunden Deutschunterricht am Stück geben. Ein Lehrer wird mit 15 Sprachkursteilnehmern mehr als 30 Unterrichtseinheiten durcharbeiten. Der Weltrekordversuch wird am Freitag ab 20.00 auf Facebook per Livestream übertragen.

+++ 13.31 Uhr: Zwei junge Männer nach Serie von Brandstiftungen in Siegen festgenommen +++

Nach einer ganzen Serie von Brandstiftungen hat die Polizei im nordrhein-westfälischen Siegen zwei tatverdächtige junge Männer festgenommen. Den 14- und 18-Jährigen wird vorgeworfen, seit Mitte Mai nahezu jede Nacht Feuer gelegt zu haben, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Siegen mitteilten. Das Duo habe am Vorabend zwölf Brandstiftungen in der Siegener Innenstadt gestanden.

Unter anderem wurden Fahrzeuge, Gartenhäuser, Baumaterial und durch ein gekipptes Fenster eine Gardine im Innern eines Hauses angezündet. Die Festgenommenen sind polizeibekannt und sollen auch für weitere Straftaten verantwortlich sein. Es wurde Haftbefehl beantragt.

+++ 13.05 Uhr: Militärgeheimdienst ermittelt gegen Soldaten wegen Putschaufrufs +++

Der Militärgeheimdienst MAD ermittelt wegen eines Aufrufs zum Putsch gegen einen Soldaten. Er habe “Sympathie für einen “Putsch” erkennen” lassen, teilte die Behörde mit. Bei dem Mann handelt es sich einem Bericht der “Bild”-Zeitung zufolge um einen Stabsoffizier des Zentrums für Geoinformationswesen der Bundeswehr in Euskirchen in Nordrhein-Westfalen. Das Blatt beruft sich auf eine interne Mitteilung an Verteidigungsstaatssekretär Gerd Hoofe. Demnach soll der Soldat am 12. Mai bei einem Lehrgang gesagt haben: “Ich habe es so satt, dass 200.000 Soldaten unter Generalverdacht gestellt werden, wegen zwei Verrückten. Die Ministerin ist bei mir unten durch, das muss man ansprechen oder putschen.” 

Der Disziplinarvorgesetzte meldete den Vorfall beim MAD, der daraufhin die Ermittlung aufnahm. Man ermittle aber nicht wegen der Kritik an der Bundesministerin, stellte ein MAD-Sprecher klar. Der MAD gehe “bei Äußerungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung grundsätzlich jedem Verdacht nach”. “Hier hat der MAD die Fallbearbeitung im Rahmen seines gesetzlichen Auftrags selbsttätig alleine deswegen aufgenommen, weil der Soldat – wenn auch im Zorn – Sympathie für einen “Putsch” erkennen ließ.”

teaser

+++ 12.09 Uhr: Soziale Netzwerke und Smartphones machen doch nicht einsam +++

Acht von zehn Deutschen fühlen sich zumindest manchmal einsam. Soziale Netzwerke und Smartphones seien daran aber nicht schuld, heißt es in einer veröffentlichten repräsentativen Studie des Instituts Mymarktforschung.de. Wie oft sich jemand einsam fühlt, wird demnach vor allem durch die jeweilige Lebenssituation und Persönlichkeit beeinflusst. Wer häufiger soziale Netzwerke und Smartphone-Apps verwendet, ist zwar tatsächlich häufiger einsam. Dieser Effekt verschwindet laut Studie allerdings, wenn in Betracht gezogen wird, dass die Intensivnutzer auch jünger sind. Denn am stärksten betrifft Einsamkeit junge Erwachsene: 17 Prozent der 18- bis 29-Jährigen fühlen sich ständig oder häufig einsam, nur jeder Zehnte nie. 

Trump vs. Melania

+++ 11.29 Uhr: Bundesgerichtshof stärkt Befürworter von Kinderschutzimpfungen+++

Der Bundesgerichtshof (BGH) hält die üblichen Schutzimpfungen für Kinder für medizinisch angebracht. Streiten sorgeberechtigte Eltern über Impfungen für ihre Kinder, müssen Familiengerichte künftig dem Elternteil die Entscheidungskompetenz übertragen, “dessen Lösungsvorschlag dem Wohl des Kinds besser gerecht wird”, heißt es in einem in Karlsruhe veröffentlichten BGH-Beschluss. Im Ausgangsfall stritten die gemeinsam sorgeberechtigten nichtehelichen und getrennt lebenden Eltern, ob ihre heute fast fünf Jahre alte Tochter geimpft werden sollte oder nicht. Die Mutter, bei der das Mädchen lebt, war wegen möglicher Impfrisiken und Befürchtungen einer “unheilvollen Lobbyarbeit von Pharmaindustrie und der Ärzteschaft” gegen die Schutzimpfungen. Der Vater dagegen sprach sich für die altersgemäßen und von der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (Stiko) empfohlenen Schutzimpfungen aus und zog vor Gericht. Die dagegen gerichtete Beschwerde der Mutter blieb vor dem BGH ohne Erfolg: Schutzimpfungen seien für ein Kind von “erheblicher Bedeutung”, heißt es in dem Beschluss. Sie könne deshalb nicht allein darüber entscheiden, nur weil ihr Tochter bei ihr lebe.

+++ 10.56 Uhr: Abbas fordert einen Staat Palästina in Grenzen vor 1967 +++

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat während des Besuchs von US-Präsident Donald Trump erneut einen unabhängigen Staat Palästina neben Israel gefordert. “Unser grundsätzliches Problem sind die Besatzung und die Siedlungen sowie die Weigerung Israels, den Staat Palästina anzuerkennen, so wie wir Israel anerkennen”, sagte Abbas in Bethlehem. “Das Problem besteht nicht zwischen uns und dem Judentum.” Abbas verlangt, dass der Palästinenserstaat in den Grenzen vor 1967 mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt entsteht. Freiheit für die Palästinenser sei ein Schlüssel für Frieden und Stabilität in der ganzen Welt, sagte Abbas. Israel hatte während des Sechs-Tage-Krieges 1967 unter anderem das Westjordanland, den Gazastreifen und den Ostteil von Jerusalem erobert. Ost-Jerusalem hat Israel später annektiert. 

+++ 10.21 Uhr: Unternehmen optimistisch wie lange nicht +++

Die deutschen Unternehmen bewerten ihre Lage nach Angaben des DIHK so gut wie noch nie seit der Wiedervereinigung und schrauben ihre Geschäftserwartungen nach oben. Trotz internationaler Unwägbarkeiten beurteile fast jedes zweite Unternehmen seine Lage als “gut” (48 Prozent) – mehr als in allen bisherigen Umfragen. Von einer schlechten Lage sprechen nur acht Prozent, wie aus der nun vorgelegten Konjunkturumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervorgeht. “Der größte beschränkende Faktor – gerade für Unternehmen mit expansiven Investitionsplänen – bleibt weiterhin der Fachkräftemangel”, heißt es. Dadurch würden auch die Einstellungspläne ausgebremst. Insgesamt planten Unternehmen branchenübergreifend aber nach wie vor mehr Beschäftigung.

+++ 10.14 Uhr: Erstes Luxushotel in Havanna öffnet seine Pforten +++

Luxuszimmer, Nobel-Boutiquen und vier Bars: In Kubas Hauptstadt Havanna hat das erste Luxushotel seine Pforten geöffnet. Das zur Schweizer Kempinski-Gruppe gehörende “Gran Hotel Manzana” im Zentrum der Stadt empfing die ersten Gäste, die für eine Nacht zwischen 440 Dollar und knapp 2500 Dollar (390 bis 2200 Euro) hinblättern müssen. Der durchschnittliche Monatsverdienst im Land liegt bei rund 30 Dollar. Das Fünf-Sterne-Hotel hat 246 Zimmer, davon 50 Suiten, einen Swimming Pool auf dem Dach, vier Bars und zwei Restaurants sowie eine Shoppingmeile mit Boutiquen im Erdgeschoss. Das im europäischen Stil gebaute Haus in der Nähe des Zentralparks wurde 1917 eröffnet und mittlerweile komplett renoviert.

+++ 10.10 Uhr: Barack Obama kommt zum Evangelischen Kirchentag +++

Vier Monate nach seinem Abschied aus dem Weißen Haus kehrt Barack Obama nach Deutschland zurück. Am Donnerstag wird der frühere US-Präsident im Rahmen des Evangelischen Kirchentags und anlässlich des 500. Jahrestags der Reformation zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an einer Podiumsdiskussion in Berlin teilnehmen. Es ist Obamas zweiter offizieller Auslandsauftritt seit Ende seiner Amtszeit. Anfang Mai hatte er an einer Ernährungskonferenz in Mailand teilgenommen.

+++ 8.46 Uhr: Schwules Paar in Indonesien öffentlich ausgepeitscht +++

In Indonesien sind zwei Männer öffentlich auspeitscht worden, weil sie Sex miteinander hatten. Die beiden Homosexuellen im Alter von 20 und 23 Jahren waren vergangene Woche nach islamischem Recht zu jeweils 85 Stockhieben verurteilt worden. Das Urteil hatte international Protest ausgelöst. Es war nach einer Gesetzesverschärfung die erste öffentliche Auspeitschung eines homosexuellen Paares in dem südostasiatischen Land. Die Auspeitschung fand nach Berichten von Augenzeugen auf einem Gerüst statt, das in der Provinzhauptstadt Banda Aceh vor einer Moschee aufgebaut wurde. Die beiden Verurteilten seien von etwa 500 Schaulustigen mit lauten Rufen empfangen worden. Dann habe ein Mann mit einer Kapuze über dem Kopf die Hiebe verteilt.

Zwei indonesischen Männern drohen 100 Stockschläge weil sie schwul sind 14.16

+++ 8.42 Uhr: Mehr Wohnungen fertig gestellt: Höchster Stand seit 2004 +++

Der Boom im deutschen Wohnungsbau hält angesichts der ungebrochenen Nachfrage an. Im vergangenen Jahr wurden 277.700 Wohnungen fertig gestellt, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das waren 12,1 Prozent mehr als im Vorjahr und so viele wie seit zwölf Jahren nicht mehr. Eine höhere Zahl hatte es den Angaben zufolge zuletzt 2004 mit 278.000 Fertigstellungen gegeben. Besonders stark fiel der Anstieg der Wohnungen im vergangenen Jahr in Mehrfamilienhäusern (plus 9,6 Prozent) sowie in Wohnheimen (plus 59,3 Prozent) aus, dazu zählen unter anderem auch Flüchtlingsunterkünfte.

+++ 8.37 Uhr: Landeswahlleiter lässt alle NRW-Wahlkreise überprüfen +++

AfD NRW Wahl Zweitstimmen_9.30Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen werden einem Bericht zufolge alle 128 Wahlkreise noch einmal überprüft. Hintergrund seien außergewöhnlich viele fehlerhaft übermittelte Schnellmeldungen, sagte ein Sprecher von Landeswahlleiter Wolfgang Schellen der “Rheinischen Post”. Demnach sind bislang ein Dutzend Fälle bekannt geworden. “Es ist nicht nur die AfD betroffen, sondern es gibt fehlerhafte Ergebnisse für nahezu alle Parteien. Das ist gerade in dieser aufgeladenen Zeit sehr ärgerlich”, sagte der Sprecher der Zeitung. Die Leiter aller Wahlkreise seien aufgefordert worden, ihre Stimmbezirke auf Ungereimtheiten zu prüfen.

+++ 8.05 Uhr: Traditioneller Fernseh-Konsum leicht rückläufig +++

Die Nutzung des traditionellen (linearen) Fernsehens ist einer aktuellen Studie zufolge im Vergleich zum vergangenen Jahr zugunsten anderer Formate leicht zurückgegangen. Während 2016 insgesamt 71 Prozent der Befragten angaben, mindestens einmal in der Woche Fernsehen über Kabel, Satellit oder Antenne zu schauen, waren es in diesem Mai noch 65 Prozent. Die Nutzung von Streaming-Diensten wie Netflix, Amazon oder Maxdome stieg dagegen von 22 auf 30 Prozent an, ergab die Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft BVDW.

+++ 8.00 Uhr: Rakete von Ägypten auf Israel abgefeuert +++

Während des Besuchs von US-Präsident Donald Trump ist eine Rakete von der ägyptischen Sinai-Halbinsel aus auf Israel abgefeuert worden. Es gab zunächst keine Berichte zu Opfern oder Sachschaden. Eine Armeesprecherin in Tel Aviv sagte, man suche im Süden des Landes nach dem Einschlagsort. In der Vergangenheit war es immer wieder zu solchen Angriffen gekommen, örtliche Islamisten auf der Sinai-Halbinsel bekannten sich dazu. Im vergangenen Monat hatte Israel nach einer Terrorwarnung seinen Grenzübergang Taba nach Ägypten geschlossen.

+++ 7.24 Uhr: US-Soldaten töten sieben al-Kaida-Kämpfer im Jemen +++

Die US-Armee hat bei einem Einsatz im Jemen nach Angaben des Pentagon sieben mutmaßliche Kämpfer des al-Kaida-Netzwerks getötet. Die Soldaten seien von Luftangriffen unterstützt mit Handfeuerwaffen auf das Gelände in der zentralen Provinz Marib vorgerückt, erklärte das zuständige US-Zentralkommando (Centcom). Die USA betrachten die im Jemen angesiedelte Extremistengruppe “al Kaida auf der Arabischen Halbinsel” (Aqap) als gefährlichsten Ableger des Terrornetzwerks. Seit dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump intensivierte die US-Armee ihre Attacken und flog dutzende Drohnenangriffe auf die Islamisten. Bei dem ersten von Trump angeordneten Einsatz auf ein Al-Kaida-Camp im Jemen wurden Ende Januar ein Mitglied der US-Spezialtruppe Navy Seals und mehrere Zivilisten getötet.  

+++ 7.05 Uhr: Wacken: Trinkfeste Metal-Fans bekommen Bier-Pipeline +++

Das Heavy-Metal-Festival im schleswig-holsteinischen Wacken bekommt eine Bier-Pipeline. Beim Spektakel rinnen jedes Jahr rund 400.000 Liter Bier durch durstige Kehlen. Dieses Jahr soll es für die trinkfesten Metal-Fans erstmals per Rohrleitung auf das Gelände gepumpt werden. “Dadurch müssen nicht mehr jeden Tag diverse Lkw-Ladungen an Fässern auf dem Gelände verteilt werden”, so Sprecherin Frederike Arns. Die neue Pipeline in Wacken werde vor allem gebaut, weil sie “nachhaltig ist und den Boden schont.” Die Fans in Wacken trinken viel, gelten bei Polizei und Rettungskräften aber als “zumeist ausgelassen und friedlich”. Laut dem Statistik-Portal Statista sollen die Heavy Metal-Fans 2011 im Schnitt 5,1 Liter Bier getrunken haben. Beim Musikfestival “Rock am Ring” kämen die Besucher nur auf 3,1 Liter.

+++ 6.23 Uhr: Aussage von Ex-FBI-Chef Comey verschoben +++

Der entlassene FBI-Chef James Comey sagt vorerst nicht vor dem Aufsichtsausschuss des US-Repräsentantenhauses aus. Vor einer öffentlichen Aussage wolle Comey mit dem Sonderermittler zur Russland-Affäre, Robert Mueller, sprechen, schrieb der Vorsitzende des Ausschusses, der republikanische Abgeordnete Jason Chaffetz, auf Twitter. Das habe Comey ihm gesagt. Eine für Mittwoch geplante Sitzung mit dem Titel “Aufsicht über die Unabhängigkeit des FBI” sei verschoben worden – auf wann, sagte Chaffetz nicht. Vor dem Geheimdienstausschuss des Senats will Comey nach dem 29. Mai in öffentlicher Sitzung aussagen. US-Präsident Donald Trump hatte ihn am 9. Mai gefeuert und sieht sich Vorwürfen ausgesetzt, er habe damit die Russland-Ermittlungen der US-Bundespolizei FBI untergraben wollen. 

+++ 6.05 Uhr: München will Einwegbechern den Kampf ansagen +++

Auch die Stadt München macht jetzt mobil gegen die Berge an Einwegbechern, die täglich im Müll landen: Der Abfallwirtschaftsbetrieb wird dem Münchner Stadtrat ein Konzept zur Abfallvermeidung rund um den Kaffee und Tee zum Mitnehmen vorlegen. Gibt das Gremium grünes Licht, sollen die Bürger voraussichtlich nach den Sommerferien in einem ersten Schritt über Plakate, Radiospots, Faltblätter und andere Maßnahmen dazu aufgerufen werden, auf Mehrwegbecher umzusteigen und Abfall zu vermeiden. Dafür sind rund 400.000 Euro vorgesehen. Zugleich soll bei der Getränkeausgabe in städtischen Kantinen auf Pappbecher verzichtet werden. In München werden nach offiziellen Angaben täglich rund 190.000 Wegwerf-Becher verbraucht, deutschlandweit sind es pro Jahr nach Schätzungen der Deutschen Umwelthilfe fast drei Milliarden Becher.

22-Mutmaßliche Putschisten-Anführer in der Türkei vor Gericht-5443602092001 19.30

+++ 6.05 Uhr: Polizisten wegen Knöllchens verprügelt – Prozessbeginn +++

Ein halbes Jahr, nachdem ein Mann mit seinen Söhnen zehn Polizisten angegriffen und verletzt haben soll, beginnt am 26. Mai in Aachen der Prozess. Laut Anklage soll der Vater einen Knöllchen schreibenden Mitarbeiter des Ordnungsamtes beschimpft und bedroht haben: Wenn er sich noch einmal in der Straße blicken lasse, werde er ihn umbringen. Als mehrere Söhne des Mannes dazukamen, rief der Mann vom Ordnungsamt laut Anklage die Polizei, die ihrerseits Verstärkung anforderte, wie ein Sprecher des Landgerichts Aachen mitteilte. Bei dem Angriff soll ein 29-Jähriger einem Polizisten mit einem Radmutterschlüssel die Augenhöhle zertrümmert haben.

+++ 5.33 Uhr: Euro-Staaten wollen sich im Juni auf Griechenland-Kredite einigen +++

Das pleitebedrohte Griechenland muss trotz harter Sparanstrengungen weiter auf eine feste Zusage für einen neuen Kredit warten. Die Finanzminister der Euro-Staaten und der Internationale Währungsfonds (IWF) konnten sich in der Nacht zum Dienstag nicht darauf einigen, in welcher Art und Weise dem Land Schuldenerleichterungen in Aussicht gestellt werden sollen. IWF-Chefin Christine Lagarde hat auf eindeutige Zusagen der Europäer zu Schuldenleichterungen für Athen gepocht. Davon macht der Fonds seine Beteiligung an weiteren Griechenland-Hilfen abhängig. Die Vereinbarung solle nun beim nächsten Treffen am 15. Juni geschlossen werden, sagte Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem nach Ende der Beratungen. Man sei einer Lösung bereits “sehr nahe”. Griechenland steht wieder einmal unter Druck, weil die Regierung im Juli Schulden in Höhe von gut sechs Milliarden Euro zurückzahlen muss.

+++ 4.10 Uhr: Prozess gegen südkoreanische Ex-Präsidentin beginnt +++

Mehr als zwei Monate nach ihrer Entmachtung als Präsidentin Südkoreas wegen eines Korruptionsskandals ist Park Geun Hye zum Prozessauftakt vor Gericht erschienen. Nach ihrer Fahrt von einer Haftanstalt südlich von Seoul nahm die Ex-Präsidentin auf der Anklagebank des Bezirksgerichts der Hauptstadt Platz, wie südkoreanische Sender berichteten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr unter anderem Bestechlichkeit, Nötigung und Machtmissbrauch vor. Sie soll ihre Stellung als Präsidentin und ihre Macht im Interesse ihrer langjährigen Freundin Choi Soon Sil missbraucht und geheime Dokumente weitergegeben haben. Am 10. März hatte das Verfassungsgericht sie ihres Amtes enthoben. 

+++ 3.34 Uhr: Entscheidung über “Jamaika”-Koalitionsverhandlungen in Kiel +++

CDU, FDP und Grüne entscheiden über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen für eine gemeinsame Landesregierung in Schleswig-Holstein. Die Zustimmung der Landesvorstände von CDU und FDP gilt als sicher:  Ungewiss ist aber der Ausgang der Entscheidung der Grünen auf einem Landesparteitag am Abend in Neumünster. Als offen gilt, ob die Parteibasis dem Votum des Parteirats vom Montagabend folgt, über das ungeliebte Bündnis zu verhandeln. Der Star der Grünen im Norden, Landwirtschaftsminister Robert Habeck, rechnet aber damit.

+++ 2.40 Uhr: Brasilien: Präsident stimmt jetzt doch Ermittlungen zu +++

Brasiliens Präsident Michel Temer hat den Einspruch gegen Strafermittlungen gegen ihn überraschend zurückgezogen. “Wir wollen, dass alles so schnell wie möglich geklärt wird”, sagte sein Anwalt Gustavo Guedes. Am Samstag noch hatte Temer ein Aussetzen der Ermittlungen durch den Obersten Gerichtshof gefordert. Dieser wollte am Mittwoch entscheiden, aber da zunächst die Beweismittel bewertet werden sollen, hätte sich die Entscheidung wohl ohnehin verzögert. Es geht um den Vorwurf von Schweigegeldabsprachen und Korruption. Temer lehnt einen Rücktritt ab – das käme einem Schuldeingeständnis gleich. Unklar ist, was die Kehrtwende für Temers Koalition bedeutet. Der wichtigste Koalitionspartner, die sozialdemokratische PSDB hatte den Verbleib von einer Aussetzung der Ermittlungen gegen Temer abhängig gemacht. Diese gehen nun aber erst einmal weiter.

+++ 2.15 Uhr: 50 Tote in 50 Tagen bei Protesten in Venezuela +++

Seit dem Ausbruch der Proteste gegen eine drohende Diktatur in Venezuela vor rund 50 Tagen sind bereits 50 Menschen getötet worden. Am Montag starb ein 19-Jähriger in der Stadt Barinas, wie die Behörden bestätigten. Viele Opfer starben durch Schüsse, mehr als zehn kamen bei Plünderungen ums Leben – das Land mit den größten Ölreserven wird von einer dramatischen Versorgungskrise erschüttert. Die Demonstranten warnen vor einer drohenden Diktatur durch den

sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro. Der hatte zuletzt Oppositionsführer Henrique Capriles vorgeworfen, Demonstranten mit Waffen zu versorgen und die Polizei angreifen zu lassen. Die Lage ist enorm angespannt, auch Anhänger der Sozialisten kamen zu Tode. Es gab bereits über 2000 Festnahmen.

+++ 1.09 Uhr: Zahl der Asylklagen im ersten Quartal stark gestiegen +++

Die Zahl der Asylklagen ist in diesem Jahr erwartungsgemäß stark gestiegen. Bis Ende März seien bei den Verwaltungsgerichten bundesweit rund 97.000 Haupt- und Eilverfahren von Asylbewerbern gegen ihre Aufenthaltsbescheide eingegangen, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Sie berufen sich auf Zahlen der Landesjustizministerien. Im Jahr 2016 seien es gut 181.000 gewesen. Damit wäre bereits die Hälfte der Verfahrenszahl des Vorjahres überschritten. Der Bund Deutscher Verwaltungsrichter hatte bereits zum Jahreswechsel eine Verdopplung der Verfahrenszahlen vorausgesagt.

+++ 1.07 Uhr: Bundesanwaltschaft: Schriftzug bei Mordschauplatz nicht vom NSU +++

Der am Tatort des Kiesewetter-Mordes in Heilbronn entdeckte NSU-Schriftzug stammt nach Ansicht der Bundesanwaltschaft nicht von den Rechtsterroristen des “Nationalsozialistischen Untergrunds” (NSU). “Nach jetziger kriminalistischer Einschätzung ist nicht davon auszugehen, dass der Schriftzug vom NSU selbst stammt”, sagte eine Sprecherin der Behörde der “Heilbronner Stimme”. “Dies würde auch allem widersprechen, was wir bisher vom NSU wissen, der immer konspirativ gehandelt hat und darauf geachtet hat, unerkannt zu bleiben.” Auch die Schreibweise passe nicht.

+++ 1.03 Uhr: Privatjet von Elvis wird versteigert +++

Elvis Presley Privatjet

Ein Privatjet, der einst von Rock’n'Roll-Legende Elvis Presley (1935-1977) genutzt wurde, kommt bei einer Online-Auktion zur Versteigerung. Das Höchstgebot für das fluguntaugliche Liebhaberstück mit ramponiertem Cockpit und ohne Triebwerke steht nach Angaben des Auktionshauses GWS Auctions im kalifornischen Agoura Hills derzeit bei 126.000 Dollar. Der Endpreis für die Lockheed werde aber vermutlich deutlich höher liegen, hieß es. Die Auktion endet am 27. Mai um 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Die Sitze der luxuriös ausgestatteten Kabine sind mit rotem Samt bezogen, auch die Toilette verfügt über eine Armlehne aus Samt. Mikrowelle und Fernseher im Original- Look der Zeit fehlen nicht, die Triebwerke dagegen schon. Das Flugzeug steht seit mehr als 30 Jahren auf einem Flugplatz im US-Bundesstaat New Mexico. Elvis-Fans diskutieren bereits eifrig über Sinn und Unsinn der Auktion. Es sei wahrscheinlich, dass sich in dem Flugzeug noch einige Haare von Elvis befinden, aus denen die DNA des Superstars regeneriert werden könne. “Das könnte man zur Gewinnung von Stammzellen nutzen, aus denen man uns am Ende einen neuen Elvis klonen könnte”, schreibt ein Kommentator unter dem Namen Robert Paul auf der Website der Auktion.

+++ 0.07 Uhr:  Kannte Innenministerium Mängel beim BAMF? +++

Nach dem früheren Chef des Bundesflüchtlingsamts (BAMF), Frank-Jürgen Weise, hat auch das Bundesinnenministerium qualitative Mängel bei Asylverfahren in Folge der Flüchtlingskrise zugegeben. “Aufgrund der damaligen großen Fallzahlen kann es nicht verwunderlich sein, wenn nicht in allen Fällen sämtliche Vorgaben eingehalten worden sind”, sagte ein Sprecher von Minister Thomas de Maizière (CDU) dem Berliner “Tagesspiegel”. Man sei sich jedoch mit den Verantwortlichen im BAMF einig gewesen, dass Schnelligkeit “nicht einseitig zulasten der Gründlichkeit gehen darf”.

+++ 0.06 Uhr: Angeblich warten 6,6 Millionen Flüchtlinge auf Fahrt nach Europa +++

Die Zahl der nach Europa strebenden Flüchtlinge hat in den Staaten südlich und östlich des Mittelmeers seit Jahresbeginn deutlich zugenommen. Das belege ein als “vertraulich” eingestuftes Papier der deutschen Sicherheitsbehörden, berichtet die “Bild”-Zeitung, der es vorliegt. Demnach warten in den Staaten Nordafrikas, in Jordanien und der Türkei bis zu 6,6 Millionen Flüchtlinge auf eine Weiterreise (Stand: Ende April 2017). Ende Januar waren es erst 5,95 Millionen, was einem Anstieg bis Ende April um knapp 12 Prozent entspricht. Auf der Balkanroute stecken nach Informationen der Zeitung aus Sicherheitskreisen 79.000 Flüchtlinge fest, davon allein 62.500 in Griechenland. Italien ist von den Bootsanlandungen der Flüchtlinge auf der Mittelmeerroute am stärksten betroffen. Bis Ende April 2017 sind dort rund 37.300 Flüchtlinge angekommen.

+++ 0.06 Uhr: Zwei Tote in Essen entdeckt +++

In einer Essener Wohnung hat die Polizei zwei Tote und den verletzten mutmaßlichen Täter entdeckt. Zuvor hatte der Verletzte am Montagabend laut Polizeiangaben bei der Behörde angerufen und angegeben, zwei Menschen in der Wohnung getötet zu haben. Der Mann ließ sich widerstandslos festnehmen. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Der Mann schwebte in Lebensgefahr. Eine Mordkommission ermittelte und untersuchte den Tatort. Weitere Details nannte die Polizei nicht. Erst am Montagmorgen waren bei zwei mutmaßlichen Familiendramen in Bonn und Bergheim im Rheinland fünf Menschen ums Leben gekommen.

+++ 0.06 Uhr: Anke Engelke gewinnt eine halbe Million bei “Wer wird Millionär?”

Die Schauspielerin Anke Engelke hat am Montagabend bei der Prominentenausgabe von Günther Jauchs RTL-Quiz “Wer wird Millionär?” 500.000 Euro gewonnen. Das Geld geht an einen guten Zweck: Die 51-jährige spendet es an das Deutsche Medikamentenhilfswerk action medeor. Der CDU-Politiker und Rechtsanwalt Wolfgang Bosbach schaffte es auf immerhin 125.000 Euro, die an Hits fürs Hospiz e.V. und an Hospiz – Die Brücke gehen sollen. TV-Moderator Elton kam auf die gleiche Summe, die er an die “Elton Hilft”-Stiftung und an Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. spendet. Der Autor und Philosoph Richard David Precht erspielte in dem Quiz 64.000 Euro für Mentor – Die Leselernhelfer. Zusammen kamen alle Kandidaten auf 814.000 Euro. 

STERN.DE RSS-Feed Panorama – die neusten Meldungen zum Thema Panorama 

...weitere Beiträge:
Die Nachrichten des Tages - im stern-Newsticker:+++ 13.41 Uhr: Neues FIFA-Ethikverfahren gegen Ex-Präsident Blatter eröffnet +++Die Ethikkommission des Fußball-Weltverbands FIFA hat ein ...
weiterlesen
+++ 9.43 Uhr: Thailand liefert mutmaßlichen Sextäter aus +++Thailand will einen mutmaßlichen Sex-Verbrecher aus Tschechien an sein Heimatland ausliefern. Der 49-Jährige wurde nach ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages im Überblick:+++ 16.37 Uhr: Mutmaßlichem Vergewaltiger von Bonn wurde kurz vor der Tat Asyl verwehrt +++Dem mutmaßlichen Vergewaltiger einer ...
weiterlesen
Listerien-Ausbruch: Zwölf Dänen sterben nach Wurst-Verzehr
In Dänemark sind zwölf Menschen vermutlich nach dem Verzehr von Wurst an einer Bakterien-Infektion gestorben. Das herstellende Unternehmen wurde inzwischen geschlossen, seine ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker:+++ 19.34 Uhr: Schmuckdiebe erbeuten mit simplem Trick Edelsteine in Paris +++Mit einem ebenso dreisten wie simplen ...
weiterlesen
Bayern-Präsident Uli Hoeneß ist vom Landgericht München II zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Damit blieb das Urteil ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.+++ 15.31 Uhr: Unfall auf schneeglatter Straße: 18-Jährige verbrennt im Auto +++Eine junge Autofahrerin ist in Österreich in ...
weiterlesen
Am zweiten Weihnachtstag gedenken rund um den Indischen Ozean erneut mehrere Zehntausend Menschen der Opfer des verheerenden Tsunamis im Jahr 2004. Auch ...
weiterlesen
Die Polizei verstärkt den Kampf gegen Falschmeldungen. In Bayern wird nun gegen eine Frau ermittelt - sie hatte bei Facebook eine Meldung ...
weiterlesen
Die aktuellsten Nachrichten für Sie im Überblick.+++ 9.52 Uhr: Bürger können kein Redeverbot für türkische Politiker einklagen +++Deutsche Bürger können kein Redeverbot für ...
weiterlesen
Die News des Tages im Überblick.+++ 6.32 Uhr:  Aktivisten: Syrische Armee erobert großen Stadtteil im Südosten von Aleppo +++Die syrischen Regierungstruppen haben ...
weiterlesen
Er schoss mit einem Luftgewehr auf ein spielendes Kind in Hamburg und soll nun für drei Jahre ins Gefängnis: Das Amtsgericht Hamburg ...
weiterlesen
Eine Auswahl der Nachrichten des Tages für Sie im Überblick.+++ 15:31 Uhr: Mehrere tausend Menschen demonstrieren gegen NPD-Parteitag +++Rund 4000 Menschen haben ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages im Überblick:+++ 16.54 Uhr: Vergewaltigung live bei Facebook: Polizei sichert Videobeweis +++Im Fall einer Vergewaltigung in Schweden, die drei Männer ...
weiterlesen
Messerstiche auf dem Oktoberfest: Staatsanwältin fordert fünf Jahre Haft für Millionärsverlobte
Attacke auf der Wiesn: Nach einer Pöbelei gegen Patrick Owomoyela verteidigte Melanie Meier den Fußballer mit einem Messer. Nun fordert die Staatsanwältin ...
weiterlesen
News des Tages: Bundesregierung bestellt Kim Jong Uns
News des Tages: Zug rammt LKW-Auflieger – zwölf
News des Tages: Vergewaltigung in Bonn: Mutmaßlichem Täter
Listerien-Ausbruch: Zwölf Dänen sterben nach Wurst-Verzehr
News des Tages: Überreste von fast 4000 Jahre
+++ Hoeneß-Urteil im News-Ticker +++ – Drei Jahre,
News des Tages: Facebook kündigt schärferes Vorgehen gegen
Zwölf Jahre danach: Zehntausende gedenken der Tsunami-Opfer
Kampf gegen Fake News: Ermittlungen gegen 55-Jährige wegen
News des Tages: Karlsruhe: Bürger können kein Redeverbot
News des Tages: Trump legt im Streit mit
54-Jähriger verurteilt: Mit Luftgewehr auf Jungen geschossen: Drei
News des Tages: Seehofer holt Guttenberg für Wahlkampf
News des Tages: 90-Jährige vergewaltigt: Lange Haftstrafe für
Messerstiche auf dem Oktoberfest: Staatsanwältin fordert fünf Jahre

Print Friendly

Ähnliche News:

  1. News des Tages: Bundesregierung bestellt Kim Jong Uns Botschafter ein
  2. News des Tages: Zug rammt LKW-Auflieger – zwölf Verletzte im Münsterland
  3. News des Tages: Vergewaltigung in Bonn: Mutmaßlichem Täter wurde Asyl verwehrt
  4. Listerien-Ausbruch: Zwölf Dänen sterben nach Wurst-Verzehr
  5. News des Tages: Überreste von fast 4000 Jahre alter Pyramide in Ägypten entdeckt
  6. +++ Hoeneß-Urteil im News-Ticker +++ – Drei Jahre, sechs Monate Haft für Uli Hoeneß
  7. News des Tages: Facebook kündigt schärferes Vorgehen gegen Fake News an
  8. Zwölf Jahre danach: Zehntausende gedenken der Tsunami-Opfer
  9. Kampf gegen Fake News: Ermittlungen gegen 55-Jährige wegen erfundener Vergewaltigung
  10. News des Tages: Karlsruhe: Bürger können kein Redeverbot für türkische Politiker einklagen
  11. News des Tages: Trump legt im Streit mit China nach
  12. 54-Jähriger verurteilt: Mit Luftgewehr auf Jungen geschossen: Drei Jahre Haft
  13. News des Tages: Seehofer holt Guttenberg für Wahlkampf nach Bayern
  14. News des Tages: 90-Jährige vergewaltigt: Lange Haftstrafe für Teenager
  15. Messerstiche auf dem Oktoberfest: Staatsanwältin fordert fünf Jahre Haft für Millionärsverlobte