News des Tages: Auch Deutsche unter Verletzten bei Anschlag in London

Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

+++ 16.36 Uhr: Auch Deutsche unter den Verletzten in London +++

Unter den Verletzten bei dem Anschlag in London sind auch mehrere Deutsche. Wie am Sonntag aus dem Auswärtigen Amt in Berlin verlautete, befindet sich darunter auch eine schwer verletzte Person. Zur genauen der Zahl der deutschen Verletzten wurde zunächst nichts bekannt. Bei dem Anschlag in der britischen Hauptstadt waren am Samstagabend mindestens sieben Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden. Polizisten erschossen die drei Angreifer.

+++ 14.21 Uhr: Zwölf Festnahmen nach Anschlag in London +++

Im Zusammenhang mit dem Terroranschlag von London sind zwölf Menschen festgenommen worden. Die Zugriffe seien im Osten der britischen Hauptstadt erfolgt, teilte die Polizei in London am Sonntag mit. Außerdem seien noch Hausdurchsuchungen im Gange. Zuvor hatte bereits der Nachrichtensender Sky News von Festnahmen berichtet. Bei den Angriffen auf der London Bridge und dem Borough Market hatten die Angreifer am Samstagabend mindestens sieben Menschen getötet. Etwa 50 Menschen wurden verletzt. Insgesamt drei Täter wurden von der Polizei erschossen. 

+++ 13.35 Uhr: Bericht: 462 per Haftbefehl gesuchte Rechtsextremisten auf freiem Fuß +++

In Deutschland sind nach Angaben der Bundesregierung 462 Menschen auf freiem Fuß, die per Haftbefehl wegen rechtsmotivierter Straftaten gesucht werden. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Parlamentsanfrage hervor, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichteten. Demnach wurden annähernd 600 Haftbefehle gegen 462 rechte Straftäter bislang nicht vollstreckt. 104 von ihnen werden wegen Gewaltdelikten gesucht, 106 wegen politisch motivierter Delikte. 98 Straftäter werden dem Bericht zufolge seit 2015 oder noch länger gesucht. Die Aufstellung berücksichtigt Fälle bis Ende März dieses Jahres. Zum Vergleich: Im September 2015 waren es noch 372 rechte Straftäter, die als untergetaucht galten.    

+++ 12.45 Uhr: Neun Tote bei Streit in Russland +++

Bei einem Streit in einer Siedlung nördlich von Moskau hat ein Mann neun Menschen erschossen. In einem Landhaus in der Ortschaft Redkino in der Nähe der Wolgastadt Twer habe es bei einem Treffen in der Nacht einen Streit gegeben, teilte die russische Ermittlungsbehörde mit. Daraufhin habe ein 45-Jähriger aus Moskau den Ort verlassen und sei wenig später mit einem Jagdgewehr zurückgekommen und habe vier Frauen und fünf Männer erschossen. Eine Frau überlebte den Angriff und rief die Polizei, wie die Agentur Tass meldete. Die Polizei nahm den Mann noch am Tatort fest. Er sei betrunken gewesen und habe nicht versucht zu fliehen, hieß es. Worum es in dem Zwist ging, blieb zunächst unklar.

+++ 12.10 Uhr: IS wird in Syrien und Irak weiter zurückgedrängt – Angriff auf Rakka +++

Die Gegner der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) rücken in Syrien und im Irak weiter gegen die Dschihadisten vor. Nachdem kurdisch geführte Truppen die bedeutende nordsyrische IS-Hochburg Al-Rakka in den vergangenen Tagen immer wieder eingekreist hatten, wird in den kommenden Tagen mit einem Angriff auf das eigentliche Stadtgebiet gerechnet. Wie die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, sind Einheiten der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), die von einer US-geführten Militärkoalition unterstützt werden, bis auf wenige Kilometer an die Stadtgrenze herangerückt. 

+++ 10.38 Uhr: Neun Flüchtlinge sterben bei Verkehrsunfall in Bulgarien +++

In Bulgarien sind neun Flüchtlinge bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Insgesamt 17 illegal eingereiste Menschen seien mit einem Kleinbus unterwegs in die Hauptstadt Sofia gewesen, teilte das Innenministerium mit. Der nur 16 Jahre alte bulgarische Fahrer mit kriminellem Hintergrund sei vermutlich am Steuer eingeschlafen und mit dem Kleinbus gegen einen Baum geprallt, berichtete der Fernsehsender bTV. Der Fahrer habe keinen Führerschein besessen. Die Flüchtlinge stammen eigenen Angaben zufolge aus Afghanistan und Pakistan. 

+++ 7.10 Uhr: Vier Tote bei Absturz von Kleinflugzeug in Japan +++

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges auf einem schneebedeckten Berg in Japan sind vier Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine vom Typ Cessna sei in den nördlichen Japanischen Alpen abgestürzt, teilte die Polizei am Sonntag mit. Zwei der Insassen waren demnach nach dem Absturz noch bei Bewusstsein und konnten einen Notruf absetzen, steckten aber in dem Flugzeug fest. Wegen schlechter Wetterbedingungen und starken Nebels entdeckten Rettungskräfte das Wrack erst 14 Stunden nach dem Notruf auf einem Berghang in rund 2300 Metern Höhe. Die vier Absturzopfer wurden in ein Krankenhaus gebracht. Dort konnte nur noch ihr Tod festgestellt werden.

+++ 6 Uhr: Panik beim Public Viewing in Turin – 1400 Verletzte +++

Bei einer Massenpanik in Turin beim Public Viewing während des Champions-League-Finals zwischen Juventus Turin und Real Madrid sind etwa 1400 Menschen verletzt worden. Acht seien schwer verletzt worden, ein sieben Jahre alter Junge und eine Frau lebensgefährlich, berichteten italienische Nachrichtenagenturen am Sonntag unter Berufung auf die Einsatzkräfte. Juventus hatte das Spiel in Cardiff mit 1:4 (1:1) verloren. 

Am Samstagabend war es auf dem zentralen Platz San Carlo, auf dem rund 30.000 Menschen gewesen sein sollen, zu einer Panik gekommen. Nach Angaben des Polizeipräsidenten war wahrscheinlich ein Knallkörper explodiert und hatte die Menschen in die Flucht getrieben. Es gebe keine Anhaltspunkte, dass man von etwas anderem als Panik als Grund für das Unglück ausgehen könne. 

Medien berichteten von umgefallenen Absperrgittern und Menschen, die “Bombe” gerufen hätten. Fans berichteten von vollkommener Planlosigkeit und versperrten Fluchtwegen. Die meisten Menschen hätten Schnittwunden erlitten, erklärte ein Arzt vor Ort der Turiner Zeitung “La Stampa”. Der gesamte Platz war mit Glasscherben und Schuhen übersäht. Auf Fotos sah man Menschen, die sich auf ein Kioskdach geflüchtet hatten.04-Champions League: Massenpanik unter Juve-Fans-5459186077001

+++ 5.53 Uhr: Sieben Jugendliche bei Gefängnisrevolte in Brasilien getötet +++

Bei Unruhen in einem Gefängnis im Nordosten Brasiliens sind sieben jugendliche Häftlinge ums Leben gekommen. Die Revolte begann nach Behördenangaben, nachdem einer Gruppe von Gefängnisinsassen die Flucht gelungen war. Die brasilianische Nachrichten-Website “G1″ berichtete, mindestens 27 Häftlinge seien aus der Haftanstalt Lar do Garoto im Bundesstaat Paraíba entkommen. Nach Polizeiangaben brachen nach der Flucht der Häftlinge in dem Gefängnis Kämpfe zwischen rivalisierenden Banden aus. Die Zeitung “Folha de São Paulo” berichtete, Häftlinge hätten Matratzen entzündet und damit einen Trakt des Gefängnisses in Brand gesetzt. Sieben Häftlinge seien in den Flammen ums Leben gekommen.

+++ 5.05 Uhr: Asylbewerber gestehen angebliche Straftaten aus Angst vor Abschiebung +++

Aus Angst vor einer Abschiebung bezichtigen sich immer wieder Flüchtlinge, in ihrem Heimatland schwere Straftaten begangen zu haben – häufig sind die Geschichten aber nur ausgedacht. Das Phänomen ist in mehreren Bundesländern bekannt. In nahezu allen Staatsanwaltschaften Nordrhein-Westfalens habe es schon Ermittlungen nach derartigen Behauptungen gegeben, erklärte etwa ein Sprecher des NRW-Justizministeriums. Hintergrund: Wenn im Heimatland die Todesstrafe droht, gilt dies in Deutschland als Abschiebehindernis. Fälle vermelden zum Beispiel auch Bayern, Hessen und Sachsen.

+++ 2.53 Uhr: SpaceX schickt erstmals recycelten Raumtransporter ins All +++

Erstmals hat das private US-Raumfahrtunternehmen SpaceX eine wiederverwendete “Dragon”-Raumkapsel ins All geschickt. Der unbemannte Transporter hob am Samstag um 23.07 MESZ vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im Bundesstaat Florida aus an Bord einer Falcon-9-Rakete ab. Er soll knapp 2,7 Tonnen Nahrungsmittel und Ausrüstung zur Internationalen Raumstation ISS bringen. Das Raumschiff, das die ISS am Montag erreichen soll, war bereits 2014 ins All gestartet. SpaceX strebt an, durch die Wiederverwendung von Raumschiffen und Antriebsraketen, Weltraummissionen deutlich kostengünstiger zu machen.

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