Nachrichten aus Deutschland: Ertrinkungsgefahr: Mutter rettet ihre drei Kinder aus rollendem Auto

Nachrichten aus Deutschland im stern-Ticker:

Neuss: Mutter rettet ihre Kinder aus rollendem Auto

Glück im Unglück hatten am Donnerstagabend drei Kinder im Alter zwischen vier und 15 Jahren im Stadtteil Grimlinghausen. Das Trio saß noch im eigentlich geparkten Pkw ihrer Mutter, als sich das Fahrzeug aus noch ungeklärter Ursache in Bewegung setzte und auf einer leicht abschüssigen Böschung in Richtung Jachthafen rollte. Als die 40-Jährige den Vorfall bemerkte, sprang sie geistesgegenwärtig in das Auto und schaffte es im letzten Moment, das Lenkrad einzuschlagen und den Wagen so vom Wasser wegzulenken.

Dieses prallte anschließend gegen einen Bootsausleger und wurde dabei schwer beschädigt. Die Mutter sowie ihr 15-Jähriger Sohn erlitten leichte Verletzungen, die beiden anderen Kinder kamen mit dem Schock davon. Das Fahrzeug wurde später per Kran geborgen. 

nachrichten deutschland unfall neuss

Berchtesgaden: 17-Jährige stürzt 100 Meter tief in den Tod

Im oberbayerischen Berchtesgaden ist ein 17-jähriges Mädchen bei einer Bergtour tödlich verunglückt. Wie das lokale Nachrichtenportal “bgland24.de” berichtet, war die Jugendliche am Donnerstag mit einem Freund auf dem sogenannten Mannlgrat unterwegs zum Hohen Göll, mit rund 2500 Meter höchster Berg im Göllmassiv. 

Aus noch ungeklärter Ursache sei sie auf dem schmalen und steilen Klettersteig zu Fall gekommen und in der Folge rund 100 Meter in die Tiefe gestürzt. Ihr Begleiter leistete, nachdem er sie erreicht hatte, erste Hilfe. Allerdings erlag das Mädchen seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort. 

Essen: Unbekannte sprengen Geldautomat mitten in Einkaufsstraße

Bewohner in Essen sind am frühen Morgen (etwa 4 Uhr) äußerst unsanft aus dem Schlaf gerissen worden. Grund war eine Explosion mit entsprechend lautem Knall in einer nahe gelegenen Commerzbank-Filiale. Einige Zeugen sahen in der Folge mit an, wie drei bis vier schwarz gekleidete Männer in die Bank rannten und “holt das Geld” brüllten, berichtet “Der Westen”. Sie hatten demnach einen Geldautomaten gesprengt, den sie im Anschluss blitzschnell leerräumten, um dann in einem schwarzen BMW zu flüchten. 

Obwohl mehrere Anwohner sofort die Polizei alarmierte, konnten die Täter trotz intensiver Fahndung bislang nicht ausfindig gemacht werden. Wie viel Geld sie erbeuteten, ist bislang unklar. Bei der Explosion wurde nicht nur der Geldautomat völlig zerstört, auch das Gebäude selbst nahm Schaden. Die Spurensicherung habe die Ermittlungen aufgenommen, heißt es.

Karlsruhe: Laster kollidiert mit Straßenbahn

In Karlsruhe ist eine Straßenbahn mit einem Lastwagen zusammengestoßen. Dabei sind mindestens zehn Menschen verletzt worden, vier davon schwer. Der Lastwagen geriet am Freitagmorgen aus bislang unbekannten Gründen auf die Gleise, wie die Polizei mitteilte. Bei dem Zusammenstoß wurde der Lkw-Fahrer eingeklemmt, konnte aber aus dem Fahrzeug geholt werden. Fahrgäste in der Straßenbahn wurden zum Teil schwer verletzt. Die genaue Zahl und der Unfallhergang waren zunächst unklar.

Nachrichten von Donnerstag, 15. Juni:

Berlin: Kater verhüllt barbusige Figur an seiner Diplomatenresidenz

nachrichten deutschland – Katar – Berliner VillaDas Emirat Katar hat in seiner Diplomatenresidenz in einer Berliner Villa eine barbusige Figur verhüllt, die die Hausfassade im Dachgiebel schmückt. Seit einigen Tagen ist der Fries mit einem Dreieck aus einer deutschen und einer katarischen Flagge verdeckt, aus “Sittlichkeitsgründen”, wie es 2015 hieß, als das streng muslimische Emirat mit der Renovierung der Villa begann und die Pläne für die Verhüllung bekannt wurden. Mitte Juli dieses Jahres will Katar nun dort ein “Haus für arabische Kultur” öffnen.

Das Landesdenkmalamt ist über die Verhüllung nicht amüsiert, sieht aber zurzeit wenig Chancen, den Denkmalschutz in der historischen Villa durchzusetzen. “Als diplomatische Residenz ist das exterritoriales Gelände”, sagte eine Sprecherin. Die Botschaft von Katar äußert sich zu dem Fall nicht. 

nachrichten deutschland – Berlin villa 2

Overath: Mann sticht auf Ex-Freundin und deren Sohn ein

In Overath nahe Köln hat ein 33-Jähriger mehrfach auf seine Ex-Partnerin und deren 13-jährigen Sohn eingestochen. Die 42-Jährige wurde bei dem Vorfall lebensgefährlich, der Junge schwer verletzt. Nun ermittelt eine Mordkommission wegen versuchter Tötung gegen den Mann, der kurz nach der Tat im Rahmen einer Großfahndung festgenommen werden konnte.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte der mutmaßliche Täter den späteren Opfern zunächst vor einem Discounter zwischen Fahrzeugen versteckt aufgelauert. In der Folge habe sich ein Streit entwickelt, in dessen Verlauf der 33-Jährige ein Messer zog und mehrfach auf die Mutter einstach, heißt es in der Polizeimeldung. Als der Sohn schlichtend eingreifen wollte, habe der Mann auch diesen mit Stichen verletzt. Anschließend flüchtete er, ehe ihn Beamte festnahmen. Die Staatsanwaltschaft hat Haftbefehl gegen den Beschuldigten beantragt.

Kappel-Grafenhausen: Fronleichnam vergessen: Eltern setzen Tochter vor verschlossener Schule ab

Im baden-württembergischen und direkt an der Grenze zu Frankreich gelegenen Kappel-Grafenhausen haben Eltern ihre Tochter wie üblich zur Schule gefahren, dort abgesetzt und sich verabschiedet, um dann weiterzufahren. Das Problem: Die deutsch-französische Gemeinschaftsschule war wegen Fronleichnam geschlossen. Und so saß die Fünfjährige plötzlich mutterseelenallein auf dem Schulhof. Weil sie dort irgendwann so bitterlich weinte, wurde eine Nachbarin auf das Mädchen aufmerksam, die die Kleine versorgte. Die Polizei Offenburg konnte schließlich über die Schulleitung einen Betreuer der Schule ausfindig machen, der sich um das Kind kümmerte.

Hamburg: Verfassungsschutz enttarnt islamistischen Fußballtrainer

Er soll versucht haben, junge, meist afghanischstämmige Flüchtlinge für den Islamismus zu interessieren: In Hamburg hat der Verfassungsschutz eigenen Angaben zufolge einen als Fußballtrainer tätigen höheren Funktionär der verbotenen islamistischen Organisation Hizb ut-Tahrir (HuT) enttarnt. Der Mann habe auch Mannschaften aus Flüchtlingsunterkünften sowie das Flüchtlingsteam eines Sportvereins in Hamburg trainiert, teilte der Verfassungsschutz auf seiner Homepage mit. Zudem habe er sporadisch als Dolmetscher fungiert. Die betroffenen Einrichtungen und Verein wollten sich nun von dem Mann trennen. Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes ist der Mann bei der HuT Ansprechpartner für die sportlichen Aktivitäten.

Die islamistische HuT ist seit 2003 verboten, weil die Organisation den Gedanken der Völkerverständigung ablehne, Gewalt zur Durchsetzung politischer Ziele befürworte, antisemitische Hetzpropaganda verbreite und zur Tötung von Juden auffordere.

Rockenhausen: Unbekannte stecken 300 Heuballen in Brand

Im rheinland-pfälzischen Rockenhausen haben rund 300 Heuballen gebrannt, die offenbar von einem oder mehreren noch unbekannten Tätern vorsätzlich angezündet worden waren. Auch wenn die genaue Brandursache noch nicht feststehe, könne angesichts der Gesamtumstände davon ausgegangen werden, dass es sich bei dem Vorfall um Brandstiftung handele, schreibt die Polizei Kaiserslautern. Der Gesamtschaden beläuft sich demnach auf etwa 15.000 bis 17.000 Euro. 

nachrichten deutschland – brennende Heuballen

Ulm: Für Exhibitionisten gehalten – Betrunkener kann seine Hose nicht mehr festhalten

Kurioser Einsatz für eine Streife in Ulm: Nachdem eine Frau einen mutmaßlichen Exhibitionisten in der Fußgängerzone gesehen und die Polizei alarmiert hatte, konnten Beamten den Mann wenig später festnehmen. Der Vorwurf des Exhibitionismus erhärtete sich allerdings nicht. Demnach war der 25-Jährige schlicht zu betrunken, um seine Hose mit einem Gürtel auf Hüfthöhe zu fixieren. Die viel zu große Jeans sei dem Mann einfach runtergerutscht, was ihn jedoch nicht davon abhielt seine Tour durch die Fußgängerzone fortzusetzen. Wie betrunken er war, zeigte sich auch bei seiner Befragung, bei der er kurzerhand einschlief. “Richterlich angeordnet durfte er seinen Rausch in einer Zelle ausschlafen”, teilte die Polizei mit.

Haltern: Laster mit 800 Puten kippt auf A43 um

Ein mit 800 Puten beladener Lastwagen ist auf der A43 bei Haltern am See in Nordrhein-Westfalen umgekippt. Der Transporter war am frühen Donnerstagmorgen aus zunächst ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und auf die Seite gekippt, wie die Polizei mitteilte.

Zahlreiche Tiere verendeten. Wie viele es genau waren, stand zunächst nicht fest. Ein Veterinär sollte entscheiden, was mit den übrigen Vögeln passiert. Menschen wurden nicht verletzt. Für die Bergungsarbeiten war die Autobahn in Fahrtrichtung Münster am Vormittag gesperrt, der Verkehr staute sich kilometerweit.

Tangstedt: Gemeinde beschließt Pferdesteuer

nachrichten deutschland tangstedtTangstedt hat als erste Gemeinde in Schleswig-Holstein die Einführung einer Pferdesteuer beschlossen. Diese wird bereits zum 1. Juli eingeführt und beträgt 150 Euro pro Pferd und Jahr. Der Beschluss der am Hamburger Stadtrand gelegenen Gemeinde wurde von massiven Protesten begleitet, wie lokale Medien berichten.

Das Thema Pferdesteuer sorgt in Tangstedt bereits seit Jahren für Streit. Unter anderem wurde Kritik laut, dass die neue Steuer Frauen diskriminiere, weil es im Ort hauptsächlich Reiterinnen gebe. Die Gemeindevertreter hoffen indes auf Mehreinnahmen für die verschuldete Gemeinde.  

Nachrichten von Mittwoch, 14. Juni:

Köln: 13 Mal ohne Führerschein erwischt – Polizei nimmt Mann Auto weg

Sie hatten offensichtlich die sprichwörtliche Schnauze voll: Weil sie einen 34-Jährigen zum insgesamt 13. Mal ohne Führerschein erwischten, haben Kölner Polizisten einem notorischen Verkehrsstraftäter das Auto weggenommen. Beamte hatten den Mann im Stadtteil Dellbrück kontrolliert und dabei festgestellt, dass dieser nicht nur erneut ohne Fahrerlaubnis unterwegs war, sondern auch einen Wagen fuhr, der für den Straßenverkehr nicht zugelassen war. Zudem hatte er gestohlene Kennzeichen montiert und stand unter Drogen, berichtet der “Express”.

Weil der 34-Jährige aus seinen vorherigen Taten offensichtlich keine Lehren ziehen will, beschlagnahmte die Polizei kurzerhand dessen Auto – ebenfalls zum wiederholten Mal. Demnach hatten sie ihm sein Gefährt zuvor bereits zweimal weggenommen, es dann aber wieder zurückgegeben. Ob er es jetzt tatsächlich wiederbekommt, ist fraglich. Eine Rückgabe sei erstmal nicht vorgesehen, schreibt die Zeitung.

Oer-Erkenschwick: Schießerei mit 20 Beteiligten und vier Verletzten – tobt ein Rapperkrieg?

Am Dienstagabend waren vor einer Werkstatt in Oer-Erkenschwick nahe Recklinghausen im Ruhrgebiet rund 20 Menschen in eine Schießerei verwickelt, vier Männer wurden verletzt. Nun fahndet die Polizei nach mehreren Beteiligten. Die Gesuchten könnten bewaffnet sein, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen. Zehn Personen seien noch vor Ort festgenommen worden. In welcher Form sie in den Streit verwickelt sein könnten, war zunächst unklar. Die vier Verletzten seien nicht in Lebensgefahr, sagte der Polizeisprecher am Mittwochmorgen. Ihr Zustand sei stabil. Zwei der Opfer erlitten demnach Schussverletzungen.

In der Nacht war ein Großaufgebot der Polizei in der Stadt im Kreis Recklinghausen unterwegs. Neben einer Hundertschaft setzten die Beamten auch ein Spezialeinsatzkommando und einen Hubschrauber ein.

Gesicherte Informationen über den Hintergrund der Schießerei gibt es noch nicht. Eine Polizeisprecherin bestätigte dem Lokalportal “Der Westen” lediglich, dass es sich um einen Streit zwischen verfeindeten Gruppen handele. Diese seien zum Teil libanesisch-stämmig. Nun werde ermittelt, ob es sich bei den Streitenden um Angehörige der Rapper-Szene handelt. Das Blatt kolportiert, es könne sich um Angehörige zweier berüchtigter Clans handeln. 

Im Internet kursiert ein Video, das die Schießerei zeigt und von einem Nachbarn gefilmt wurde:

Düsseldorf: Mann stürzt aus Fenster und stirbt auf offener Straße

In Düsseldorf ist am frühen Mittwochmorgen ein toter Mann auf einer Straße gefunden worden. Zeugenaussagen zufolge soll er aus dem Fenster einer über der Fundstelle liegenden Wohnung gesprungen oder gestürzt und dann auf offener Straße verstorben sein. In der Wohnung selbst wurde ein schwer verletzter Mann gefunden.

Nach einem Bericht des “Kölner Express” soll es sich um den Lebensgefährten der Mutter des Toten handeln. Die Zeitung schreibt weiter, der Gestürzte habe zuvor versucht, den Mann zu töten. Dabei sei er aus bislang ungeklärter Ursache aus dem Fenster gefallen. Die Polizei ermittelt. 

Berlin-Neukölln: Autofahrer öffnet Tür und verletzt Radfahrer schwer

Schwerer Unfall am Dienstagabend gegen 23 Uhr in Berlin-Neukölln: Ein 51-jähriger Autofahrer hat auf der Hermannstraße die Fahrertür seines geparkten Porsche Cayenne unvermittelt geöffnet und dabei einen Radfahrer übersehen. Der 56-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und knallte gegen die Tür. Er wurde mit einer schweren Kopfverletzung in eine Klinik gebracht. 

Diez: Jugendlicher Motorradfahrer stirbt bei Kollision mit Lkw

Bei einem Verkehrsunfall im rheinland-pfälzischen Diez ist am späten Dienstagnachmittag ein Jugendlicher tödlich verletzt worden, ein weiterer wurde schwer verletzt. Die beiden waren laut Polizei mit einer weiteren Person mit ihren Motorrädern unterwegs, als sie aus noch ungeklärter Ursache verunglückten. Dabei sei einer des Trios mit einem ihm entgegenkommenden Lastwagen im Gegenverkehr kollidiert, der Jugendlich verstarb noch an der Unfallstelle. Aufgrund der Rettungsmaßnahmen und der Unfallrekonstruktion habe man die B274 für mehrere Stunden vollständig sperren müssen, schreibt die Polizei.

nachrichten deutschland – verkehrsunfall diez

Nachrichten von Dienstag, 13. Juni:

Hamburg: Bauarbeiter wollten verunreinigtes Wasser mit Spülmittel “putzen”

Auf die Idee muss man erstmal kommen: Weil bei Bauarbeiten an einem Fleet (norddeutsche Bezeichnung für natürliche oder künstlich angelegte Wasserverbindungen, d. Red.) mehrere Liter Hydrauliköl eines Baggers ins Wasser gelaufen waren, haben zwei Bauarbeiter versucht, die Verunreinigung durch Spülmittel wieder zu entfernen. Demnach sollen der 58-jährige Baggerführer und sein 37-jähriger Kollege im April 2016 kanisterweise Spülmittel in den Wassergraben gekippt haben – offenbar in der Annahme, das Wasser so “putzen” zu können, wie die “Hamburger Morgenpost” schreibt.

“Man hätte sich gewünscht, dass er (der Baggerführer, d. Red.) einfach die Umweltbehörde informiert”, zitiert das Blatt den Richter, der sich seit Montag mit dem Fall beschäftigen muss. Die beiden wegen “unerlaubten Umgangs mit Abfällen” Angeklagten räumten die Tat über ihre Verteidiger ein. Ein Sachverständiger: “Durch die Tenside kann sich das Wasser mit dem Öl vermischen”. Die Eigeninitiative der Bauarbeiter habe letztlich zu einer “Verschlimmbesserung” geführt.

Das Gericht muss nun klären, ob das eingesetzte Spülmittel tatsächlich als Abfall gilt. Der Prozess soll am 4. Juli fortgesetzt werden, heißt in dem Artikel weiter. 

Bad Laer: Rauchbombe verletzt 15 Schüler

Im niedersächsischen Bad Laer sind insgesamt 15 Schüler durch eine Rauchbombe verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich Informationen des Radiosenders NDR 1 Niedersachsen zufolge bei einer Abschlussfeier, schreibt der NDR auf seiner Homepage.

Die Verletzten klagten Angaben der Polizei zufolge über Atemwegsbeschwerden. Derzeit seien mehrere Krankenwagen vor Ort, die Polizei habe einen mutmaßlich an der Tat Beteiligten bereits gefasst und ermittle nun wegen 15-facher Körperverletzung sowie des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz, heißt es.

Bückeburg: Gestohlene Geldbörse taucht nach 20 Jahren wieder auf

In Bückeburg im niedersächsischen Landkreis Schaumburg ist eine seit 20 Jahren verschollene Geldbörse wieder aufgetaucht. Das Fundstück gehört einem Mann aus der Nachbarstadt Oberkirchen. Der dürfte das Portemonnaie längst abgeschrieben haben: Wie die Polizei berichtet, war die Börse “vermutlich Gegenstand aus einer Straftat im letzten Jahrtausend”. 

Ein Bückenburger fand sie nun nach zwei Jahrzehnten bei Gartenarbeiten in einem Efeugebüsch. Im Innern befanden sich Kleingeld und EC-Karten, die nach all den Jahren sogar noch lesbar waren. Außerdem war eine Telefonkarte mit einem Restguthaben von sechs Mark im Portemonnaie. Allerdings dürfte es mittlerweile schwierig sein, eine passende Telefonzelle dazu zu finden. 

nachrichten deutschland bückeburg

Bremen: Weltkriegsbombe entdeckt – Entschärfung für Mittag geplant

Nachdem auf dem Gelände des Tanklagers Farge bei Sondierungsarbeiten eine Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden ist, muss der Fundort in einem Umkreis von 400 Metern ab etwa 12 Uhr evakuiert werden. Der Blindgänger soll voraussichtlich um 13.30 Uhr entschärft werden.

Menschen, die sich im Umkreis von 1000 Metern befinden, dürften sich dann zwar noch im Gebäude aufhalten, jedoch nur in vom Fundort abgewandten Räumen, schreibt die Polizei Bremen. Zudem sollten Betroffene Abstand von Fenstern halten und diese auf Kipp stellen. Im Zuge der Entschärfung müsse die B74 auf einem nahe gelegenen Abschnitt voraussichtlich ab 13 Uhr kurzfristig voll gesperrt werden, heißt es.

Kronach: 15-Jähriger fährt betrunken in Unterstand für Einkaufswagen

Mit 1,58 Promille im Blut ist ein 15-Jähriger im oberfränkischen Landkreis Kronach mit dem Auto in einen Unterstand für Einkaufswagen gekracht. In Begleitung eines älteren Bekannten war der Junge am Montagabend mit einem Wagen zu schnell über den Parkplatz eines Supermarkts in Küps gefahren, wie die Polizei mitteilte.

Er verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und rauschte in den Unterstand. Dieser wurde komplett zerstört. Ein daneben geparktes Auto wurde beschädigt. Zunächst gab sich der 35-jährige und ebenfalls betrunkene Begleiter vor der Polizei als Fahrer aus. Zeugen hatten jedoch den Jugendlichen hinter dem Steuer gesehen.

Köln: Pfleger retten Elefantenbaby vorm Ertrinken

Der erst eine Woche alte kleine Elefantenbulle Kitai wurde von Pflegern vor dem Ertrinken gerettet. Wie der “Kölner Stadt-Anzeiger” berichtet, war das Jungtier in ein Wasserbecken gefallen. Weil die Herde nicht eingriff, kletterten schließlich drei Pfleger ins Wasser und zogen den rund 100 Kilogramm schweren Minielefanten heraus. Am Ende waren dem Bericht nach alle Beteiligten wohlauf und Kitai kehrte zur Herde zurück.

Kitai

Nidda: Autofahrer flüchtet nach tödlichem Unfall mit Roller zu Fuß

In der Nähe des hessischen Nidda in der Wetterau sind bei einem Unfall zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei berichtet, fuhr ein älteres Ehepaar auf seinem Motorroller auf der Kreisstraße 195, als ein aus Richtung Bad Salzhausen kommender Pkw auf ihre Spur geriet und frontal mit dem Roller zusammenstieß. Nach dem Aufprall schleuderte der Wagen noch in ein weiteres Auto.

Das Paar auf dem Roller starb bei dem Zusammenstoß, die Fahrerin des nachfolgenden Autos bleib unverletzt. Der 32-jährige Unfallverursacher stieg nach dem Crash aus seinem Auto aus und flüchtete zu Fuß. Er konnte jedoch nach etwa anderthalb Stunden von der Polizei festgenommen werden. 

Nachrichten von Montag, 12. Juni:

Wadersloh: Querschläger beim Schützenfest trifft Frau am Kopf

Großer Schreck beim Schützenfest im münsterländischen Wadersloh im Kreis Warendorf: Ein Querschläger beim Vogelschießen traf am Montag eine junge Frau am Kopf. Wie die Polizei mitteilte, saß die 21-Jährige hinter einem abgesperrten Bereich und sah beim Schießen zu. Ein abprallendes Projektil traf sie am Kopf. Zum Glück wurde sie nur leicht verletzt und musste sich nur ambulant im Krankenhaus behandeln lassen. Das Vogelschießen wurde unterbrochen, der Sicherheitsbereich um die Vogelstange vergrößert.

Leipzig: Zwei Kleinkinder aus überhitztem Auto befreit

Aus einem völlig überhitztem Auto musste die Leipziger Feuerwehr zwei Kleinkinder befreien. Eine Passantin hatte laut Polizei am Samstag die Einsatzkräfte informiert, nachdem sie die beiden zwei und drei Jahre alten Kinder in dem Wagen bemerkte. Feuerwehrleute öffneten die Scheibe am Beifahrerfenster und holten die bereits schweißgebadeten und schreienden Kinder heraus. Der 29-Jährige Vater und die 23-jährige Mutter erklärten später, sie hätten den Jungen und das Mädchen nur zehn Minuten im Auto allein gelassen. Die beiden Kinder, die den Angaben zufolge Winterkleidung trugen, wurden ärztlich untersucht. Von Amts wegen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet.

Aachen: Dieb bleibt in Container stecken

Kurioser Notruf bei der Polizei in Aachen: Eine Frau, die mit ihren Kindern auf dem Weg zum Kindergarten war, meldete am Montagmorgen: “Hier aus dem Kleidercontainer ragen zwei Füße!” Auf Nachfrage der Beamten, wo genau, antwortete sie: “Beverstraße, am Bahnhof…..die Füße bewegen sich!” Als die Polizisten eintrafen, sahen sie, dass ein Mann offenbar im Container steckengeblieben war. Die Beamten zogen den Mann schließlich heraus und erkannten einen mehrfach vorbestraften Dieb. Die Ausrede des 22-Jährigen: ”Ich hab’ Sachen in den Container geworfen. Dabei ist mein Portemonnaie da hineingefallen. Das suche ich jetzt. Um besser dran zu kommen, habe ich die Sachen nach draußen geworfen. Jetzt komme ich nur selber nicht mehr raus.”

Die Sachen musste er schließlich wieder zurück in den Container werfen. Sein Portemonnaie fand sich laut Polizeibericht auch wieder an. Allerdings nicht im Container.

Köln: Lkw verliert 100 Kisten Kölsch auf der Autobahn

Sperrung der Ausfahrt Bilderstöckchen: Ein Sattelzug hatte am Montagmorgen gegen 8:30 Uhr seine Ladung verloren. In einer Kurve kippten die 100 auf Europaletten gestapelten Kisten Kölsch um, durchschlugen die Anhänger-Plane und fielen auf die Fahrbahn. Ein Teil der Glasflaschen ging dabei zu Bruch. Die Polizei musste für die Aufräumarbeiten die Autobahnausfahrt bis 12 Uhr sperren. Gegen den Fahrer leiteten die Beamten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen Vorschriften der Ladungssicherung ein.

Dortmund: Rauchen nur nach Stundenplan erlaubt

Qualmen nach Plan: Ein Ehepaar aus Dortmund darf nach einem Urteil des Landgerichts nur noch zu festgelegten Zeiten auf der Terrasse seines Reihenhäuschens rauchen. Wie der WDR berichtet, markiert das Urteil das Ende eines jahrelangen Streits mit den Nachbarn des Paares. Die hatten sich über eine zunehmende Geruchsbelästigung beschwert und wollten bereits 2015 erreichen, dass die beiden  Tabakfreunde nur noch zu festgelegten Uhrzeiten ihre Zigaretten genießen dürfen.

Weil bei Ortsbesuchen keine besondere Belästigung festgestellt wurde, bekamen die Raucher in erster Instanz noch Recht, nun mussten sie eine Schlappe hinnehmen. An insgesamt zwölf Stunden am Tag darf das Paar draußen nicht mehr rauchen. Das Gericht wollte mit seiner Entscheidung den Rechtsfrieden in der Siedlung wiederherstellen, heißt es in dem Bericht, das Urteil ist rechtskräftig.

Nesselwang: Zweijähriger steht barfuß und schreiend auf Straße

Denn er wusste nicht, was er tat: Im bayerischen Nesselwang stand ein Zweijähriger am frühen Sonntagmorgen schreiend und barfuß mitten auf einer Straße. Eine 55-Jährige, die durch die Schreie des Kleinen geweckt wurde, stand sofort auf, nahm sich des Jungen an und informierte die Polizei. Weil die Beamten nicht herausfinden konnten, wie das Kind heißt und wo es wohnt, führten sie eine Lautsprecherdurchsage durch. 

Wenig später tauchte die Mutter des Jungen auf und nahm ihn an sich. Wie sich rausstellte, hatte dieser schlafgewandelt und dabei das Haus verlassen. Er war demnach rund 300 Meter weit gekommen, ehe die 55-Jährige auf ihn aufmerksam wurde.

München: Erneut tödlicher Badeunfall im Eisbach

Nachdem erst vor zwei Wochen eine Jugendliche im Eisbach ertrunken ist, kam es am Wochenende erneut zu einem tödlichen Badeunfall im Eisbach. Wie die “Abendzeitung” berichtet, ist am Samstag ein 35-jähriger Tourist aus Indien beim Baden von der Strömung mitgerissen worden und ertrunken.

Der Mann sei Nichtschwimmer gewesen und habe die Gegebenheiten in dem Bach im Englischen Garten unterschätzt, heißt es in dem Bericht. Zwar seien direkt Helfer ins Wasser gesprungen, auch sie konnten den Verunglückten jedoch nicht herausziehen. Ein Taucher konnte den Mann am Tivoli-Kraftwerk nur noch tot bergen. Air Berlin – die Chronik16.30h

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