News des Tages: Kleinflugzeug stürzt in den Bodensee – zwei Tote

Die News des Tages im Ticker.

+++ 16.57 Uhr: Unbekannte zünden offenbar Sprengsatz in leerstehendem Haus in Dresden +++

In einem leerstehenden Wohnhaus in Dresden haben Unbekannte offenbar einen Sprengsatz gezündet. Durch die Explosion im ersten Stock des Gebäudes sei niemand verletzt worden, teilte die Polizei in der sächsischen Landeshauptstadt mit. Allerdings seien mehrere Fahrzeuge durch umherfliegende Teile und auch das Gebäude selbst beschädigt worden. “Offenbar hatten sich die Täter gewaltsam Zutritt zum Gebäude verschafft und im ersten Obergeschoss einen Sprengsatz gezündet”, erklärte die Polizei. Spezialisten des Landeskriminalamts untersuchten demnach den abgesperrten Explosionsort. Wie die Detonation herbeigeführt wurde, war noch unklar. Ermittlungen wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion wurden eingeleitet.

+++ 16.48 Uhr: Erdogan sieht Bundestagswahlkampf hinter Spannungen mit Deutschland +++

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan macht den Bundestagswahlkampf für die Spannungen mit Deutschland verantwortlich. “Achtet nicht darauf, was die Deutschen so daherreden”, sagte Erdogan in der Schwarzmeerstadt Trabzon. “Auch sie werden ihre Fehler erkennen. Aber es wird zu spät sein. Denn wir haben den Deutschen nichts getan. Aber leider haben die Deutschen in letzter Zeit die Orientierung verloren.” Als Grund nannte er die bevorstehende Bundestagswahl. Wegen der Wahl prügele jeder von allen Seiten auf die Türkei ein. Sein Land werde sich davon aber nicht beirren lassen, “egal, wo ihr auch hinhaut”, so Erdogan.20-Deutschland verschärft Reisehinweise für Türkei-5513852177001

+++ 16.04 Uhr: Zwei Tote bei Absturz von Kleinflugzeug in Bodensee +++

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in den Bodensee bei Konstanz sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Das einmotorige Geschäftsflugzeug stürzte etwa 500 Meter vom Ufer der Insel Mainau entfernt ab, wie die Polizei in Konstanz mitteilte. Der Bodensee ist an der Unglücksstelle etwa 50 Meter tief.

Die Such- und Bergungsarbeiten unter Beteiligung der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks sowie mehrerer Polizeiboote dauerten am Dienstagnachmittag noch an. Aufgrund der gefundenen Trümmerteile und der anderen Spuren gingen die Ermittlungsbehörden demnach aber davon aus, dass die beiden Flugzeuginsassen den Absturz nicht überlebten.

Das Flugzeug war den Angaben zufolge mit zwei Insassen an Bord von Zürich aus in Richtung Hamburg gestartet. Um kurz vor 12.00 Uhr informierten Augenzeugen die Polizei über den Absturz. Rettungs- und Einsatzkräfte eilten sofort zur Unglücksstelle. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurden eingeschaltet.

+++ 15.36 Uhr: 42 Parteien nehmen an Bundestagswahl teil +++

08-SPD-Spitzenkandidat Schulz – Natürlich trete ich wieder als Parteivorsitzender an-5535150602001An der Bundestagswahl am 24. September nehmen 42 Parteien teil. Dies teilte der Bundeswahlleiter in Wiesbaden mit. 34 Parteien beteiligen sich mit Landeslisten, acht weitere nur mit Kandidaten in einzelnen Wahlkreisen. Eigentlich zugelassen zu der Wahl waren sogar 48 Parteien. Sechs davon treten jedoch weder mit Landeslisten noch mit Wahlkreiskandidaten an. Dazu zählen die Deutsche Zentrumspartei und die Republikaner.

+++ 15.25 Uhr: US-Außenminister fordert bei Thailand-Kurzbesuch Ende von Nordkorea-Beziehungen +++

US-Außenminister Rex Tillerson hat bei einem Kurzbesuch in Bangkok Thailands Militärregierung aufgefordert, die Wirtschaftsbeziehungen zu Nordkorea einzuschränken. Es war der erste Besuch eines US-Regierungsangehörigen seit dem Militärputsch in Thailand 2014. Die USA suchen derzeit Verbündete, um Nordkorea zum Stopp seines Atomprogramms zu bewegen.

 Nach dem Treffen kündigte ein Sprecher der thailändischen Regierung an, mit den USA “kooperieren” zu wollen. Doch Analysten gehen nicht davon aus, dass das südostasiatische Land seine Beziehungen zu Nordkorea maßgeblich zurückfährt: Nach Angaben des thailändischen Außenministeriums flossen 2014 Waren im Wert von umgerechnet etwa 107 Millionen Euro zwischen Thailand und Nordkorea – drei Mal so viel wie 2009. In Thailand befindet sich auch eine Botschaft des ansonsten weitgehend isolierten Nordkorea.07-Nordkoreanische Führung: “USA sind nicht sicher”, 20.20

+++ 15.16 Uhr: Frau bringt bei Warten vor Wahllokal in Kenia ihr Baby zur Welt +++

Die Warteschlagen vor den Wahllokalen haben bei vielen Kenianern Ärger und Wut ausgelöst – einer Frau aber kam die Wartezeit gerade recht: Sie brachte am Wahllokal ihr Kind zur Welt und ging nach der Geburt trotzdem noch wählen. Paulina Chemanang hatte noch keine Wehen, als sie sich am Morgen im abgelegenen Bezirk West Pokot zu ihrem Wahllokal aufmachte, wie sie dem Lokalsender Capital FM berichtete.

“Ich hatte keine Wehenschmerzen, die kamen erst, sobald ich da war.” Wenig später brachte sie – mit Hilfe anderer wartender Wähler – ein Mädchen an dem Wahllokal zur Welt. Nachdem sie sich in die örtliche Klinik zu einer Kontrolluntersuchung begeben hatte, kehrte die Frau zum Wahllokal zurück, um ihre Stimme für die Präsidenten- und Parlamentswahl abzugeben.

+++ 15.12 Uhr: Familie findet bei Renovierungsarbeiten dicken Batzen Geld in Plastiktüte +++

Bei Renovierungsarbeiten im neuen Eigenheim hat eine Familie in Nürnberg eine Plastiktüte mit jeder Menge Bargeld entdeckt. Wie die Polizei in der bayerischen Stadt mitteilte, enthielt der Beutel “neben ein paar bedeutungslosen Briefen einen hohen fünfstelligen Eurobetrag”. Die Beamten lobten, dass die Familie das Geld unverzüglich bei der Polizei abgegeben habe.

Den Angaben zufolge hatte das Haus vor einem Jahr den Besitzer gewechselt. Wem das Geld gehöre, sei aber noch unklar, erklärte die Polizei. Zunächst werde es “an die entsprechende Behörde” übergeben.

+++ 15.02 Uhr: Irakisches Gericht verurteilt 27 Menschen wegen Massaker zum Tode +++

10-Irakische Armee meldet vollständige Einnahme von Mossul-5499785254001Wegen eines Massakers an Armeerekruten hat ein irakisches Gericht 27 Menschen zum Tode verurteilt. Grundlage für das Urteil seien die Anti-Terror-Gesetze des Landes, teilte ein Gerichtssprecher mit. Bei dem Massaker, das die Terrormiliz Islamischer Staat im Sommer 2014 auf der Militärbasis Camp Speicher bei Tikrit begangenen hatte, starben hunderte Menschen.

Die Islamisten hatten damals behauptet, rund 1700 schiitische Soldaten getötet zu haben, die sich den sunnitischen Dschihadisten ergeben hatten. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch schätzte die Zahl der Getöteten auf bis zu 770. Im vergangenen Jahr waren bereits 36 Verurteilte wegen der Tat gehängt worden. 

+++ 14.50 Uhr: Frau stürzt im Wettersteingebirge 200 Meter tief in den Tod +++

Beim Abstieg im bayerischen Wettersteingebirge ist eine 39-jährige Frau tödlich verunglückt. Die Frau aus Herbrechtingen in Baden-Württemberg stürzte vor den Augen ihres Ehemanns und eines weiteren Zeugen rund 200 Meter in die Tiefe, wie die Polizei in Rosenheim mitteilte.

Die 39-Jährige befand sich demnach mit ihrem Ehemann beim Abstieg im sogenannten Höllental. Oberhalb einer Hütte verlor sie aus ungeklärter Ursache das Gleichgewicht und stürzte in das steile, mit Felsen durchsetzte Gelände ab. Hinweise auf ein Fremdverschulden gab es nicht.

+++ 14.41 Uhr: Kleinflugzeug stürzt bei Konstanz in den Bodensee +++

In Baden-Württemberg sind beim Absturz eines Kleinflugzeugs in den Bodensee womöglich zwei Menschen ums Leben gekommen. Das einmotorige Geschäftsflugzeug stürzte am Mittag nordöstlich der Insel Mainau in das dort 60 Meter tiefe Gewässer, wie die Polizei in Konstanz mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen war das Flugzeug mit zwei Insassen an Bord zuvor von Zürich aus in Richtung Hamburg gestartet.

Um kurz vor 12.00 Uhr informierten Augenzeugen die Polizei über den Absturz. Rettungs- und Einsatzkräfte eilten sofort zur Unglücksstelle. Die Wasserschutzpolizei fand zunächst nur einige Trümmerteile an der Wasseroberfläche. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurden eingeschaltet.

+++ 14.20 Uhr: Südafrika: Misstrauensvotum entscheidet über Präsident Zumas Zukunft +++

Begleitet von landesweiten Protestkundgebungen hat Südafrikas Parlament die Abstimmung über einen Misstrauensantrag der Opposition gegen Präsident Jacob Zuma eingeleitet. Dem 75-Jährigen werden unter anderem Korruption und Machtmissbrauch vorgehalten. Der Ausgang der geheimen Abstimmung gilt als ungewiss. Das Votum der 400 Abgeordneten im streng abgesicherten Parlament in Kapstadt gilt als möglicher Wendepunkt in der jungen Kap-Demokratie. Entscheidend dürfte die Frage sein, ob und wie viele Zuma-Kritiker aus den Reihen der Regierungspartei Afrikanischer Nationalkongress (ANC) ebenfalls gegen den 75-Jährigen stimmen.

+++ 13.57 Uhr: Nach Fund von Leichenteilen in Hamburg nun auch Torso entdeckt +++

Nach dem Fund von Leichenteilen am Elbufer in Hamburg ist nun auch ein Torso gefunden worden. Ein Zeuge entdeckte den auf einem Kanal treibenden Körperteil am Montagabend und alarmierte die Beamten, wie die Polizei in der Hansestadt mitteilte. Aufgrund von DNA-Schnelltests im Institut für Rechtsmedizin gehen die Ermittler davon aus, dass die bislang aufgefundenen drei Körperteile zum Leichnam einer vermissten 48-jährigen Frau gehören. Die Frau wurde den Angaben zufolge seit dem 1. August nicht mehr gesehen. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus. Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an. Bereits in der vergangenen Woche war ein Spaziergänger am Elbstrand im Hamburger Stadtteil Rissen unmittelbar an der Grenze zu Schleswig-Holstein auf einen Körperteil gestoßen. Polizisten fanden bei der anschließenden Untersuchung des Fundorts einen weiteren Leichenteil.

Torso gefunden

+++ 13.43 Uhr: Erste Anklage gegen mutmaßlichen Hamburger G20-Straftäter erhoben +++

Einen Monat nach den von schweren Ausschreitungen überschatteten G20-Gipfel hat die Hamburger Staatsanwaltschaft einen ersten mutmaßlichen Straftäter angeklagt. Dem 24-Jährigen werden nach Angaben eines Behördensprechers Verstöße gegen das Versammlungs-, Sprengstoff- und Waffengesetz vorgeworfen. Er wurde demnach am zweiten Gipfeltag auf dem Weg zu einer Demonstration von Gipfelgegnern unter anderem mit sechs Feuerwerkskörpern und einem verbotenen Reizgassprüher im Rucksack aufgegriffen und festgenommen. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

Statista: Extremisten

+++ 13.31 Uhr: Frisiertes Mofa mit 110 Stundenkilometern unterwegs +++

Die Polizei Preetz hat einen Mofafahrer gestoppt, der augenscheinlich zu schnell fuhr. Die gesetzlich zulässige Höchstgeschwindigkeit für das Mofa beträgt 25 Stundenkilometer. Der 17-jährige Fahrer war allerdings mit sage und schreibe 110 Stundenkilometern unterwegs – hatte aber nur eine Prüfbescheinigung zum Führen von Mofas. Gegen den Jugendlichen wird ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis geführt.

+++ 13.29 Uhr: Bewährungsstrafe für bekannten Flüchtlingshelfer in Frankreich +++

Ein bekannter französischer Flüchtlingsaktivist ist wegen Beihilfe zur unrechtmäßigen Einreise verurteilt worden. Das Berufungsgericht in Aix-en-Provence verhängte vier Monate Haft auf Bewährung gegen den Olivenbauern Cédric Herrou, wie sein Anwalt der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Er hatte Migranten über die Grenze von Italien nach Frankreich gebracht, was er mit humanitären Motiven begründete. Damit fiel das Urteil härter aus als in der ersten Instanz, die sich im Februar mit einer Geldstrafe auf Bewährung begnügt hatte. Herrou war durch das Verfahren landesweit zu einer Symbolfigur für Flüchtlingshelfer geworden. An der Grenze östlich von Nizza versuchen zahlreiche Migranten, die über das Mittelmeer nach Italien gelangt sind, weiter Richtung Norden zu kommen. Die französische Polizei fängt viele ab und schickt sie zurück. 

+++ 12.20 Uhr: Volkswagen bietet Besitzern älterer Diesel bis 10.000 Euro bei Neuwagenkauf +++

VW bietet Kunden mit einem älteren Diesel eine Umstiegsprämie von 2000 bis maximal 10.000 Euro beim Kauf eines Neuwagens an. Die Summe steigt dabei je nach Modell: Beim Kauf eines Kleinstwagens gibt es 2000 Euro Prämie, beim Kauf eines Golf oder Tiguan 5000 Euro, beim großen Geländewagen Touareg 10.000 Euro, kündigte Volkswagen an. Voraussetzung ist die Verschrottung des alten Autos mit der Abgasnorm Euro 4 oder darunter.

Ergebnisse des Diesel-Gipfels_17.10Zusätzlich zu dieser “Umweltprämie” zahlt VW demnach eine “Zukunftsprämie” beim Kauf eines Autos mit Erdgas-, Hybrid- oder Elektroantrieb. Sie ist gestaffelt von 1000 bis 2380 Euro und wird zusätzlich zur staatlichen Kaufprämie gezahlt, wie der Konzern mitteilte. Auch die VW-Tochter Audi und VW-Nutzfahrzeuge bietet Besitzern älterer Diesel beim Neukauf Prämien an. Weitere VW-Töchter dürften folgen – der Konzern hatte am Freitag Aktionen auch von Seat, Skoda und Porsche angekündigt. Die VW-Aktion läuft bis Jahresende. Volkswagen zieht damit nach: Ford, BMW und Daimler haben bereits Umstiegsprämien für Besitzer älterer Dieselautos vorgestellt.

+++ 11.57 Uhr: Irische Ärztin scheitert in Australien an Englischtest +++

Eine Tierärztin aus Irland ist beim Versuch, eine Dauer-Aufenthaltsgenehmigung für Australien zu bekommen, am Englischtest gescheitert. Der Muttersprachlerin gelang es in der mündlichen Prüfung nicht, einen Computer mit Spracherkennungsprogramm davon zu überzeugen, dass ihr Englisch gut genug ist. Im Test kam Louise Kennedy nur auf 74 Punkte, wie die australische Nachrichtenagentur AAP berichtete. Gebraucht hätte sie 79. Lesen und Schreiben hatte sie bestanden.

“Da gibt es offensichtlich eine Schwachstelle in der Software, wenn jemand mit völlig flüssigem Englisch nicht genug Punkte machen kann”, sagte Kennedy, die über zwei Universitätsabschlüsse in englischer Sprache verfügt. Der Software-Entwickler wies das zurück. Nach der Absage will Kennedy nun mit einem Ehegatten-Visum im Land bleiben. Sie ist mit einem Australier verheiratet. Die Ärztin lebt bereits seit zwei Jahren mit einem Arbeitsvisum in Australien, wollte jetzt aber eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung.

+++ 11.46 Uhr: BGH bestätigt erstmals Haftstrafe für Ausreiseversuch ins Terrorcamp +++

Deutschlands oberste Strafrichter haben zum ersten Mal die Verurteilung eines Islamisten bestätigt, der sich in einem syrischen Terrorcamp militärisch ausbilden lassen wollte. Bereits die versuchte Ausreise in ein solches Camp steht seit Juni 2015 unter Strafe. Wie der Bundesgerichtshof in Karlsruhe mitteilte, gibt es “keine durchgreifenden Bedenken gegen die Verfassungsmäßigkeit der Norm” im Strafgesetzbuch. In dem Fall ging es um einen Deutschen aus München, der zweimal vergeblich versucht hatte, ins syrische Bürgerkriegsgebiet zu reisen, um dort für einen islamischen Gottesstaat zu kämpfen. Im Oktober 2015 wurde er am Flughafen München festgenommen. Vom dortigen Landgericht wurde der damals 27-Jährige im Mai 2016 zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Dieses Urteil ist nun rechtskräftig.

+++ 11.13 Uhr: Jogger in London schubst Frau vor Bus +++

Die Polizei in London sucht einen Jogger, der eine Frau vor einen fahrenden Bus gestoßen hat. Der Vorfall, der sich bereits im Mai ereignete, wurde zufällig von einer Überwachungskamera aufgezeichnet. Scotland Yard veröffentlichte das Video zusammen mit einem Fahndungsaufruf. In dem Video ist zu sehen, wie ein Jogger auf einer Brücke im Westen Londons unvermittelt auf eine entgegenkommende Frau zuläuft und sie mit beiden Händen in Richtung Fahrbahn stößt. Ein Bus verfehlt ihren Kopf nur knapp – dank eines Ausweichmanövers des Fahrers. Die 33-jährige Frau sei leicht verletzt worden, hieß es in einer Mitteilung der Polizei. Sie wurde von Fahrgästen des Busses versorgt.

+++ 11.12 Uhr: Airbus-Piloten mit Laserpointer geblendet +++

Piloten eines Airbus A319 sind in Niedersachsen mit einem Laserpointer geblendet worden. Die Maschine befand sich im Landeanflug auf den Flughafen Bremen, berichtete die Polizei in Nienburg. Die Piloten bemerkten am späten Montagabend, dass sie aus dem Bereich einer Ortschaft im Kreis Nienburg mit Laserstrahlen geblendet wurden, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten suchten die Gegend zwar großflächig ab, konnten aber keine Verdächtigen mehr finden. Laserstrahlen können irreparable Augenschäden hervorrufen. Zudem können getroffene Piloten die Orientierung verlieren und in Absturzgefahr geraten. Immer wieder werden in Deutschland Flugzeug- oder Helikopter-Piloten mit Laserpointern geblendet. Dabei war die Region Nienburg bereits mehrfach betroffen.

+++ 11.05 Uhr: Kein Prozess nach Unfall mit sechs Toten an Neujahr +++

Nach dem schweren Serienunfall mit sechs Toten am Neujahrsmorgen auf der Autobahn 7 im Allgäu wird es keinen Strafprozess geben. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen zu dem Unglück eingestellt. Den drei Beschuldigten sei keine Pflichtverletzung nachzuweisen, sagte die Staatsanwältin. Dies hätten die kürzlich fertiggestellten Gutachten zu dem Unfall ergeben. Am frühen Morgen des Neujahrstages 2017, nur eine Stunde nach dem Jahreswechsel, waren auf der A7 bei Bad Grönenbach in dichtem Nebel drei Lastwagen und neun Autos zusammengestoßen. Für sechs Menschen im Alter von 15 bis 23 Jahren kam jede Hilfe zu spät. Zwei Beteiligte wurden schwer und neun leicht verletzt, vier Menschen kamen ohne körperliche Blessuren davon. Zeugen hatten ausgesagt, dass plötzlich auf der Fernstraße eine Nebelwand auftauchte, nachdem zuvor freie Sicht herrschte.

+++ 10.54 Uhr: Chicago klagt US-Justizministerium im Streit um “Sanctuary Cities” +++

Im Streit um die sogenannten Zufluchtsstädte zieht die Stadt Chicago gegen das US-Justizministerium vor Gericht. Hintergrund ist die Absicht des Ministeriums, den “Sanctuary Cities” Gelder für öffentliche Sicherheit aus der Bundeskasse vorzuenthalten. Die Städte sollen nach dem Willen der Regierung helfen, illegale Einwanderer festzunehmen und abzuschieben. “Chicago wird sich nicht erpressen lassen, unsere Werte zu ändern. Wir sind und bleiben eine Stadt, die willkommen heißt”, sagte der demokratische Bürgermeister Rahm Emanuel zur Begründung. Die Klage ist ein weiterer Schritt im Rechtsstreit zwischen der Regierung von Präsident Donald Trump und jenen Städten und Bezirken, die sich weigern, seine Einwanderungspolitik zu unterstützen. Justizminister Jeff Sessions warf Chicago vor, der Stadt seien illegale Einwanderer wichtiger als die Sicherheit der Polizei oder ihrer Bürger. 

+++ 10.03 Uhr: Deutsches Paar mit 2,6 Tonnen Patronenhülsen im Wohnmobil gestoppt +++

Die norwegische Polizei hat in einem Wohnmobil eines älteren deutschen Paares 2,6 Tonnen leere Patronenhülsen gefunden. Das Fahrzeug wurde in Kolvereid in Nord-Trøndelag gestoppt, weil es bei einem Einbruch in eine Schießhalle gesehen worden war. Das teilte die Polizei mit. In der Region habe es zahlreiche Einbrüche in Schießhallen gegeben. Die Polizei vermutet, dass die 61 und 63 Jahre alten Deutschen auf einer Diebestour waren. Sie waren am Dienstag in Polizeiarrest und sollten im Laufe des Tages verhört werden. Der Wert der leeren Patronenhülsen aus Messing liege bei 20 norwegischen Kronen (2 Euro) das Kilo. Bei 2,6 Tonnen wären es also 5200 Euro. 

+++ 9.59 Uhr: Auch Hühnerfleisch wird in Niederlanden kontrolliert +++

Die niederländische Lebensmittelüberwachung kontrolliert jetzt nicht nur Eier, sondern auch Hühnerfleisch auf eine mögliche Belastung durch das Insektizid Fipronil. Von den Kontrollen seien nur sehr wenige Betriebe betroffen, die sowohl Eier als auch Fleisch produzierten, sagte ein Sprecher der Überwachungsbehörde NVWA. Der Fleischverkauf sei erst dann wieder erlaubt, wenn die Kontrollen keine Hinweise auf Fipronil ergäben. Ein Sprecher des Bauernverbandes LTO sagte, die meisten Betriebe entschieden sich entweder für Eier- oder für Fleischproduktion. “Jene, die beides machen, kann man an zwei Händen abzählen.” Fleischhersteller seien von dem Fipronil-Skandal praktisch nicht betroffen. 

Eierlikör_14Uhr

+++ 9.40 Uhr: Trockenheit in Italien: Rom ruft Notstand für Latium und Umbrien aus +++

Wegen der Wasserkrise in Italien hat die Regierung in Rom den Notstand für Latium und Umbrien ausgerufen. Damit werden dem Zivilschutz besondere Befugnisse in den bei Touristen beliebten Regionen erteilt, um der Versorgungsknappheit entgegenzutreten, wie der Ministerrat mitteilte. Im Latium liegt auch die Hauptstadt Rom. Viele Regionen vor allem in Mittel- und Süditalien leiden seit Wochen an ungewöhnlicher Trockenheit. In Rom stand kurzzeitig sogar eine Wasserrationierung zur Debatte. Der Nachrichtenagentur Ansa zufolge darf der Wasserversorger Acea weiterhin Wasser aus dem Bracciano-See zur Versorgung der Millionenstadt pumpen. Allerdings nur noch 400 statt 900 Liter pro Sekunde. Die Regierung verlängerte auch den im Februar ausgerufenen Notstand für die Provinzen Agrigent und Messina auf Sizilien. Auch plagen Waldbrände das Land. Die Feuerwehr barg am Montag bei Löscharbeiten zwei Frauenleichen aus einem Haus, das von Flammen umschlossen worden war.

+++ 8.59 Uhr: Australien plant Volksabstimmung über Ehe für alle +++

In Australien unternimmt die konservative Regierung nach dem gescheiterten ersten Anlauf einen neuen Versuch für eine Volksabstimmung über die Ehe für alle. Dies kündigte Premierminister Malcolm Turnbull in der Hauptstadt Canberra an. Falls die linksliberale Labor-Opposition ein Referendum blockiert, will er in einer Art Briefwahl darüber abstimmen lassen. Nach Umfragen gäbe es im Volk dafür eine Mehrheit. Die ersten Pläne für eine Volksabstimmung waren im vergangenen Jahr gescheitert. Labor ist zwar für die Ehe für alle, aber gegen eine Volksabstimmung darüber. Die Partei will, dass das Parlament entscheidet. Mit ihrer Mehrheit im Senat, dem Oberhaus des Parlaments, hat Labor ein Referendum bislang verhindert. Turnbull kündigte nun an, kommende Woche einen neuen Gesetzentwurf einzubringen. Falls es im Senat abermals keine Mehrheit für ein Referendum gibt, sollen die Australier im November per Brief befragt werden. Die Frage würde lauten: “Soll das Gesetz geändert werden, damit gleichgeschlechtliche Paare heiraten können?” Die Kosten beziffert die Regierung auf 122 Millionen australische Dollar (etwa 82 Millionen Euro).

CDU Ja-Stimmen 16.25

+++ 8.38 Uhr: Tötungsdelikt an Unternehmer in Hagen nach elf Jahren aufgeklärt +++

Fast elf Jahre nach dem gewaltsamen Tod eines Unternehmers in Hagen in Nordrhein-Westfalen steht der Fall vor der Aufklärung. Zwei dringend Tatverdächtige sitzen in Untersuchungshaft, wie die Polizei mitteilte. Am vergangenen Donnerstag wurde ein 45-jähriger Mann bei seiner Einreise aus Bosnien und Herzegowina am Dortmunder Flughafen durch Kräfte eines Spezialeinsatzkommandos festgenommen.Der Festnahme gingen umfangreiche Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen voraus. Ein 50-jähriger Mittäter verbüßt in anderer Sache bereits eine mehrjährige Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Werl. Der 55-jährige Unternehmer war im November 2006 getötet worden. Die Täter erbeuteten Wertgegenstände und Bargeld im Wert von mehreren hunderttausend Euro. Weitere Details zu dem Ermittlungserfolg wollten Polizei und Staatsanwaltschaft noch am Dienstag mitteilen.

+++ 8.13 Uhr: Blitzeinschlag verletzt Jugendliche auf französischem Campingplatz +++

Ein Blitzeinschlag auf einem Campingplatz in Westfrankreich hat insgesamt acht Jugendliche verletzt, ein 15-Jähriger ist in einem kritischen Zustand. Die Jugendlichen gehörten zu einer Gruppe, die in einem Ferienlager untergebracht war, berichtete der Nachrichtensender Franceinfo. Der Unfall ereignete sich am Montagabend in Lathus südöstlich von Poitiers. Für mehrere französische Départements hatte es Unwetterwarnungen gegeben, aber nicht für das Département Vienne, in dem der Ort Lathus liegt.

+++ 7.21 Uhr: Rätsel um blutige Tierchen-Attacke an australischem Strand gelöst +++

Das Rätsel um winzig kleine Meerestierchen, die einem australischen Schüler am Strand die Beine blutig gebissen hatten, ist gelöst. Die Meeresbiologin Genefor Walker-Smith identifizierte die Tiere als sogenannte Meeresflöhe – eine Unterart von Amphipoden, wie sie in allen Weltmeeren vorkommen. Normalerweise gehen die Flöhe (Lysianassid Amphipod) auf tote Fische oder Seevögel los. “Eigentlich greifen sie keine Menschen an”, sagte die Biologin. “Das war ein dummer Zufall.” Walker-Smith erklärte die starken Blutungen des 16-jährigen Sam Kanizay damit, dass der Junge eine halbe Stunde lang in kaltem Meerwasser stand. Wegen der niedrigen Temperaturen habe er die Bisse vermutlich nicht bemerkt. “Normalerweise spürt man das und reibt die Tiere einfach weg”, sagte sie im Fernsehsender ABC. Kanizay hatte mit zahlreichen Bisswunden in Krankenhaus gebracht werden müssen. Erst nach Stunden gelang es, die Blutungen zu stillen.

Amphipoden sind nur zwischen sechs und 13 Millimeter groß. Die Art, die den Schüler angriff, wird Meeresflöhe oder auch Meeresläuse genannt. Walker-Smith äußerte die Vermutung, dass der Schüler in der Nähe eines toten Tieres stand und die Amphipoden dann auf ihn wechselten. “Er stand einfach lange Zeit still im kalten Wasser. Das hat ihnen viel Zeit gegeben, zuzuschnappen.” Der Schüler hatte anfangs vermutet, dass er Sand an den Beinen habe. Erst als er den vermeintlichen Sand wegwischte, entdeckte er das viele Blut. Aus Sicht der Biologin besteht durch die Tierchen für Menschen keine Gefahr. Walker-Smith lobte die Meeresflöhe vielmehr als wichtigen Teil des maritimen Ökosystems. “Wenn wir sie nicht hätten, dann wäre das Meer voll von toten Fischen und toten Vögeln. Sie sind einfach Teil der Nahrungskette, der Kette des Lebens.”

Meerestiere Melbourne 1800

+++ 6.37 Uhr: Hacker wollen “Game of Thrones”-Sender HBO erpressen +++

Internetkriminelle haben nach ihrem Angriff auf den US-Sender HBO zu Erpressungszwecken weitere interne Dokumente veröffentlicht. Berichten zufolge befinden sich darunter eine Zusammenfassung des Skripts für die kommende fünfte Folge der aktuellen Staffel von “Game of Thrones” sowie E-Mails einer Führungskraft des Bezahlsenders. Die Dokumente seien online zugänglich gemacht und mehreren Medien geschickt worden, berichteten etwa “The Hollywood Reporter” und “Wired”. Darüber hinaus wurde auch das Motiv der Kriminellen klar: In einem an HBO-Chef Richard Plepler adressierten Video forderten sie eine hohe Geldsumme, die in der öffentlichen Version unkenntlich gemacht wurde. Fließt kein Geld, wollen sie weiteres Material ins Netz stellen.

HBO-Sprecher Jeff Cusson sagte den Berichten zufolge, dass der Sender weitere Enthüllungen der Hacker erwartet habe. Man arbeite mit Behörden und externen Cybersicherheitsfirmen zusammen, um den Vorfall zu untersuchen. HBO kämpft seit Jahren damit, Handlungen neuer Folgen geheim zu halten und deren illegale Verbreitung zu verhindern. Aus der fünften Staffel von “Game of Thrones” waren etwa vier Folgen vorab im Internet aufgetaucht, nachdem DVDs für Rezensionen an die Presse und Branchen-Insider verschickt worden waren. Das mehrfach ausgezeichnete Fantasy-Drama war Mitte Juli in den USA in die siebte Staffel gestartet.

Game of Thrones Fakten 13.21 GoT

+++ 6.22 Uhr: Google-Entwickler nach sexistischem Schreiben gefeuert +++

Der Google-Entwickler, der mit einem sexistischen Schreiben über den geringen Anteil von Frauen in der Technologiebranche für viel Aufregung gesorgt hatte, ist US-Medienberichten zufolge entlassen worden. Der Ingenieur habe selbst seinen Rauswurf  bestätigt, meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Google äußerte sich zunächst nicht zu den Berichten. Der Entwickler, dessen Namen nun mit James Damore angegeben wurde, hatte den geringen Anteil von Frauen in der Technologiebranche mit “biologischen” Unterschieden der Geschlechter erklärt. In dem Schriftstück von rund 3000 Wörtern erklärte er, die Vorlieben und Fähigkeiten von Männern und Frauen unterschieden sich teils aus biologischen Gründen. Diese Unterschiede könnten erklären, warum Frauen in der Technologiebranche und in Führungspositionen unterrepräsentiert seien. Frauen seien “offener gegenüber Gefühlen und gegenüber Ästhetik”, sie zögen daher die Arbeit in sozialen oder künstlerischen Branchen vor. Männer hingegen verfügten über “natürliche Fähigkeiten”, die sie zu besseren Programmierern machten. 

+++ 5.53 Uhr: Weltkriegsbombe: Räumungen in Düsseldorf beginnen +++

Düsseldorf bereitet sich auf die Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg vor. Die Räumungen beginnen gegen sieben Uhr, wie ein Polizeisprecher in der Nacht sagte. In einem Radius von 250 Metern um den Fundort im Stadtteil Derendorf sollen Polizisten demnach durch alle Häuser gehen, um sicherzustellen, dass keine Bewohner in ihren Wohnungen bleiben. In der Nacht bewachten Beamte die Baustelle, auf der die Bombe gestern gefunden worden war. Rund 2300 Menschen müssen nach Angaben der Stadt ihre Wohnungen verlassen. Weitere 4400 Bewohner seien aufgefordert, während des Einsatzes in ihren Häusern zu bleiben und sich nicht im Freien aufzuhalten, sagte ein Sprecher. Von der Evakuierung ist demnach auch ein Pflegeheim betroffen, etwa 80 Bewohner müssen in anderen Einrichtungen untergebracht werden. Die Fünf-Zentner-Fliegerbombe soll um elf Uhr entschärft werden.

+++ 5.33 Uhr: Polizei in Sachsen sucht nach bewaffnetem Mann +++

In Sachsen ist weiter ein bewaffneter Mann auf der Flucht. “Es wird verschiedenen Hinweisen nachgegangen”, sagte ein Sprecher des Lagezentrums im Dresdner Innenministerium in der Nacht zu Dienstag. “Die Hinweise aus der Bevölkerung werden jetzt nacheinander abgearbeitet.” Der 43-Jährige aus Radebeul hatte am Samstag in Ullendorf bei Meißen, rund 25 Kilometer von der Landeshauptstadt entfernt, zuerst einen Streifenwagen gerammt, dann auf Beamte geschossen und war anschließend geflüchtet. Der Mann war als Kleinkrimineller polizeibekannt. Eine Suche mit Spezialkräften des Landeskriminalamts und einem Hubschrauber war erfolglos geblieben.

+++ 5.05 Uhr: Airlines steigern Nebeneinnahmen – Vieles kostet extra +++

Die internationalen Fluggesellschaften haben ihre Nebeneinnahmen im vergangenen Jahr weiter gesteigert. Besonders erfolgreich waren dabei einer Studie der Beratungsgesellschaft IdeaWorks zufolge die großen US-Anbieter, aber auch europäische Billigflieger wie Ryanair und Easyjet. Erste Gesellschaften experimentierten demnach bereits mit flexiblen, nachfragegesteuerten Preisen für die Nebenleistungen – ein bereits bei den Tickets lang erprobtes Modell. Allein die US-Gesellschaft United verbuchte im vergangenen Jahr neben den reinen Ticketerlösen von den Passagieren rund 6,2 Milliarden Dollar zusätzlichen Umsatz, heißt es in der Untersuchung im Auftrag des Mobilitätsdienstleisters CarTrawler. Die Einnahmen stammten knapp zur Hälfte aus dem Vielfliegerprogramm und zu 52 Prozent aus extra verkauften Dienstleistungen wie zusätzlichem Gepäck, freier Platzwahl oder Vermittlungskommissionen für Hotelzimmer oder Mietwagen.

Auch ohne eigene Vielfliegerprogramme haben es Ryanair (knapp 2 Mrd Dollar) und Easyjet (1,36 Mrd Dollar) unter die Top-Ten-Gesellschaften geschafft, was die passagiergebundenen Nebeneinnahmen angeht. Die ungarische Wizzair macht den Angaben zufolge bereits fast 40 Prozent ihres Umsatzes mit den Nebengeschäften. Bei der Lufthansa waren die Nebeneinnahmen der Studie zufolge mit 1,35 Mrd Dollar zum Vorjahr leicht rückläufig. Die höchsten Pro-Kopf-Nebeneinnahmen erzielte der US-Billigflieger Spirit, der allerdings auch ein radikales Preissystem verfolgt, bei den bereits Handgepäck extra zu bezahlen ist. Detaillierte Ergebnisse für die einzelnen Fluggesellschaften will IdeaWorks im September veröffentlichen.

+++ 4.39 Uhr: Frau fährt nach Unfall plötzlich los und schleift Mann mit +++

Bei einer folgenschweren Auseinandersetzung nach einem Verkehrsunfall sind in Mönchengladbach zwei Menschen verletzt worden. Ein 27 Jahre alter Mann und eine 48 Jahre alte Frau waren mit ihren Wagen geringfügig zusammengestoßen, wie die Polizei mitteilte. Anschließend sprachen sie am Autofenster der Frau miteinander. Dabei fuhr die Frau aus unklaren Gründen plötzlich los. Der Mann hielt sich an ihrem Fahrzeug fest und wurde über 100 Meter mitgeschleift, bis die Frau die Bebauung in einem Kreisverkehr rammte. Der 27-jährige Mönchengladbacher brach sich die Beine und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Frau wurde leicht verletzt und nach ambulanter Behandlung zur Polizeiwache mitgenommen. Gegen sie laufen nun Ermittlungen wegen Körperverletzung und versuchter Unfallflucht.

+++ 4.09 Uhr: Bauarbeiter stirbt nach Sturz von Hausdach +++

Ein 37 Jahre alter Bauarbeiter ist am Niederrhein von einem acht Meter hohen Hausdach gestürzt und gestorben. Der Mann sei bei Arbeiten an dem Dach des Einfamilienhauses in Kamp-Lintfort (Kreis Wesel) aus unklarer Ursache zusammengebrochen, teilte die Polizei mit. Kollegen versuchten demnach noch, ihn zu greifen. Sie konnten ihn jedoch nicht mehr festhalten, der Mann fiel in die Tiefe. Dabei zog er sich schwerste Kopfverletzungen zu. Rettungskräfte konnten ihn zunächst wiederbeleben und brachten ihn in ein Krankenhaus nach Krefeld. Dort starb er wenig später.

Trump Umfrage

+++ 4.01 Uhr: Dreiviertel der Amerikaner misstrauen Trump +++

US-Präsident Donald Trump wirft kritischen Medien gerne die Verbreitung angeblicher “Fake News” vor – doch umgekehrt zweifeln die meisten Amerikaner am Wahrheitsgehalt seiner eigenen Verlautbarungen. Dreiviertel von ihnen misstrauen den meisten Mitteilungen des Weißen Hauses, wie aus einer Umfrage im Auftrag des Senders CNN hervorgeht. Fast jeder dritte (30 Prozent) glaubt “überhaupt nichts” von dem, was aus Trumps Regierungssitz verlautet. Selbst unter Republikanern begegnet nur jeder zweite den Darstellungen des Weißen Hauses überwiegend mit Vertrauen. Auch die sonstigen Umfragewerte des Präsidenten fallen teils desaströs aus. Sechs von zehn Amerikanern halten Trump für unaufrichtig und nicht vertrauenswürdig. Knapp sieben Monate nach seiner Vereidigung zeigen sich zudem nur noch 38 Prozent der Befragten mit seiner Amtsführung zufrieden – ein neuer Tiefpunkt. 62 Prozent gaben an, Trumps Worte und Taten seit dem Einzug ins Weiße Haus hätten ihren Glauben schwinden lassen, dass er für das höchste Staatsamt geeignet ist.

+++ 2.51 Uhr: Mordverdächtiger US-Professor will auf nicht schuldig plädieren +++

Ein US-Professor, der des Mordes an einem Friseur verdächtigt wird, will seinem Anwalt zufolge auf nicht schuldig plädieren. Wyndham Lathem von der Northwestern University in Chicago werde sich entsprechend vor einem Richter äußern, sagte sein Anwalt Kenneth Wine der Nachrichtenagentur AFP. Lathem und ein Angesteller der britischen Elitehochschule Oxford, Andrew Warren, sollen in den Tod des 26-jährigen Friseurs aus Chicago verwickelt sein. Die beiden Verdächtigen hatten sich am vergangenen Freitag nach einer landesweiten Fahndung selbst der Polizei gestellt. Der Friseur war derart brutal mit einem Messer erstochen worden, dass die Klinge abgebrochen war. Die Leiche von Trenton Cornell-Duranleau wurde Ende Juli in der Wohnung Lathems gefunden. Offensichtlich wohnte der Friseur zusammen mit dem Akademiker.

+++ 2.25 Uhr: Chicago klagt gegen US-Bundesregierung wegen Einwanderungspolitik +++

Im Streit um die Einwanderungspolitik von US-Präsident Donald Trump hat die Stadt Chicago Klage gegen die Bundesregierung eingereicht. Das teilte Bürgermeister Rahm Emanuel mit, der sich damit gegen die angedrohte Kürzung von Bundesmitteln wehren will, wenn eine sogenannte Sanctuary City im Kampf gegen illegale Einwanderung nicht wie gewünscht mit den Bundesbehörden kooperiert. Es ist die erste Klage dieser Art. Einwandererfreundliche Städte wie Chicago, New York oder Los Angeles – “Sanctuary Cities” (Zufluchtsorte) – weigern sich, mit den Bundesbehörden zusammenzuarbeiten, um illegale Einwanderer zu finden und festzunehmen. Ihnen droht die Bundesregierung, die Zuschüsse zur Ausstattung der Polizei zu streichen. Im vergangenen Jahr erhielt Chicago nach Angaben Emanuels 2,3 Millionen Dollar (rund 1,9 Millionen Euro) zum Kauf etwa von Polizeiautos, Computern und Taser-Pistolen.

STERN.DE RSS-Feed Panorama – die neusten Meldungen zum Thema Panorama 

...weitere Beiträge:
Zwei Tote: Kleinflugzeug stürzt auf A28 bei Oldenburg
Im Norden von Niedersachsen ist ein kleines Flugzeug abgestürzt. Bei dem Unglück unmittelbar an der Autobahn A28 sollen zwei Menschen ums Leben gekommen ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages für Sie im Überblick.+++ 12.28 Uhr: Auto fährt in London in Menschengruppe - Fünf Verletzte +++In London ist ...
weiterlesen
Die News des Tages:+++ 9.45 Zwei Tote durch Falschfahrer auf der A3 in Nordrhein-Westfalen +++Ein Falschfahrer hat am Sonntagmorgen auf der Autobahn ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker:+++ 20.02 Uhr: Venedig: Paula Beer als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet +++Die Deutsche Paula Beer ist beim Filmfestival Venedig ...
weiterlesen
Die News des Tages im Überblick:+++ 9.50 Uhr: Erdbeben erschüttert Nordwesten Griechenlands +++Ein Erdbeben der Stärke 5,2 hat am Samstagabend den Nordwesten ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:+++ 16.17 Uhr: Sprengstoff für Attentat auf BVB aus Bundeswehr-Beständen? +++15-BVB-Attentat Sprengstoff womöglich von Bundeswehr 16.17h+++ 15.29 ...
weiterlesen
Olsberg im Sauerland: Kleinflugzeug kollidiert mit Kampfjet und stürzt ab
Fliegerdrama über dem Sauerland: Ein Kleinflugzeug ist bei Olsberg mit einem Kampfjet der Luftwaffe kollidiert und abgestürzt. An Bord befanden sich zwei ...
weiterlesen
Baden-Württemberg: Sportflugzeug stürzt zwischen Häusern ab – zwei Tote
In der Nähe des baden-württembergischen Rechberghausens ist ein Sportflugzeug zwischen Wohnhäusern abgestürzt. Beide Insassen sind dabei ums Leben gekommen. Die Absturzursache ist ...
weiterlesen
Die News des Tages im Überblick:+++ 22.55 Uhr: Tusk: EU würde Brexit-Rückzieher akzeptieren +++Die Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens aus der EU ...
weiterlesen
Fallschirmspringer in Polen: Elf Tote bei Absturz von Kleinflugzeug
Beim Absturz eines Kleinflugzeugs sind in Polen mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Es handelte sich um private Fallschirmspringer. Offenbar war das ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.+++ 15.31 Uhr: Unfall auf schneeglatter Straße: 18-Jährige verbrennt im Auto +++Eine junge Autofahrerin ist in Österreich in ...
weiterlesen
Die News des Tages im Überblick.+++ 6.32 Uhr:  Aktivisten: Syrische Armee erobert großen Stadtteil im Südosten von Aleppo +++Die syrischen Regierungstruppen haben ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:+++ 7.46 Uhr: Sprengsätze bei Anschlag auf BVB-Bus mit Metallstiften gespickt +++Die Sprengsätze beim Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker:.+++ 8.16 Uhr: Hamilton sichert sich die Pole Position für Formel-1-Auftakt +++Lewis Hamilton hat die erste Pole Position ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.+++ 10.43 Uhr: Nach Terroralarm: "Rock am Ring" geht weiter +++Die Fans bei "Rock am Ring" können aufatmen: ...
weiterlesen
Zwei Tote: Kleinflugzeug stürzt auf A28 bei Oldenburg
News des Tages: Bluttat in Oberbayern – zwei
News des Tages: Mann wendet auf Flucht vor
News des Tages: Flugzeuge kollidieren in der Luft
+++ News des Tages +++: Drei Tote bei
News des Tages: Aktivisten: Tote und Verletzte bei
Olsberg im Sauerland: Kleinflugzeug kollidiert mit Kampfjet und
Baden-Württemberg: Sportflugzeug stürzt zwischen Häusern ab – zwei
+++ News des Tages +++: Unglück im Himalaya:
Fallschirmspringer in Polen: Elf Tote bei Absturz von
News des Tages: Facebook kündigt schärferes Vorgehen gegen
News des Tages: Trump legt im Streit mit
News des Tages: Arkansas richtet Häftling hin
News des Tages: Hamilton sichert sich Pole Position
News des Tages: Nach Terroralarm: “Rock am Ring”

Print Friendly

Ähnliche News:

  1. Zwei Tote: Kleinflugzeug stürzt auf A28 bei Oldenburg
  2. News des Tages: Bluttat in Oberbayern – zwei Tote, eine Schwerverletzte
  3. News des Tages: Mann wendet auf Flucht vor der Polizei auf der Autobahn – zwei Tote
  4. News des Tages: Flugzeuge kollidieren in der Luft – zwei Tote im Erzgebirge
  5. +++ News des Tages +++: Drei Tote bei Verkehrsunfall mit Geisterfahrer
  6. News des Tages: Aktivisten: Tote und Verletzte bei Anschlag auf evakuierte Syrer
  7. Olsberg im Sauerland: Kleinflugzeug kollidiert mit Kampfjet und stürzt ab
  8. Baden-Württemberg: Sportflugzeug stürzt zwischen Häusern ab – zwei Tote
  9. +++ News des Tages +++: Unglück im Himalaya: Zwei Bergsteiger sterben am Mount Shivling
  10. Fallschirmspringer in Polen: Elf Tote bei Absturz von Kleinflugzeug
  11. News des Tages: Facebook kündigt schärferes Vorgehen gegen Fake News an
  12. News des Tages: Trump legt im Streit mit China nach
  13. News des Tages: Arkansas richtet Häftling hin
  14. News des Tages: Hamilton sichert sich Pole Position zum Formel 1-Auftakt
  15. News des Tages: Nach Terroralarm: “Rock am Ring” geht weiter