News des Tages: Lokführer raucht Joint – und überfährt Haltesignal

Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

+++ 13.16 Uhr: Zwei deutsche Bergsteiger am Montblanc-Massiv erfroren +++

Zwei Bergsteiger aus Baden-Württemberg sind bei einer Gipfelbesteigung im Montblanc-Massiv erfroren. Die Leichen wurden vom Montblanc du Tacul geborgen, wie ein Vertreter der Hochgebirgs-Gendarmerie in Chamonix sagte. Nach Angaben der Polizei in Offenburg stammen die Männer aus dem Raum Lahr. Todesursache war nach Angaben der Gendarmerie Unterkühlung.

Die beiden etwa 40 Jahre alten Männer seien am frühen Montagmorgen gegen 2 Uhr von einer Schutzhütte aus aufgebrochen, um den 4248 Meter hohen Gipfel zu erklimmen. Dabei hätten sie die schwierige Route über den sogenannten Teufelsgrat gewählt. Zuletzt seien sie am Montagnachmittag gegen 14 Uhr von anderen Bergsteigern gesichtet worden.

Angehörige alarmierten die Bergwacht am Dienstagabend. Wie es genau zu dem Unglück kam, ist unklar. Die Bergsteiger hätten aber offensichtlich länger gebraucht, als üblich – die am Montag guten Wetterbedingungen hätten sich erst am Abend verschlechtert.

+++ 13.13 Uhr: Neun Journalisten klagen wegen Ausschluss vom G20-Gipfel +++

Wegen des Entzugs ihrer Akkreditierung für den G20-Gipfel in Hamburg haben neun Journalisten Klage beim Berliner Verwaltungsgericht eingereicht. Die Klage richte sich gegen das Bundespresseamt, sagte ein Gerichtssprecher. Demnach soll das Gericht feststellen, dass der nachträgliche Entzug der Gipfelakkreditierung unrechtmäßig war.

08: Journalisten beim G20 wegen Sicherheitsbedenken Akkreditierung entzogen – c42c3239c7ad077fInsgesamt 32 Journalisten wurden nach Beginn des Gipfeltreffens in der Hansestadt Anfang Juli wieder ausgeschlossen. Neun Journalisten mussten nach Polizei-Kontrollen in Hamburg ihre Sonderausweise abgeben. Bei 23 weiteren Journalisten geschah das nur deswegen nicht, weil sie nicht am Pressezentrum erschienen waren. Regierungssprecher Steffen Seibert begründete die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken.

+++ 12.32 Uhr: Forscher finden 106 Jahre alten “perfekt erhaltener” Kuchen in der Antarktis +++

106 Jahre alt und noch immer (fast) zum Anbeißen: Neuseeländische Wissenschaftler haben in einer entlegenen Hütte in der Antarktis einen perfekt konservierten Früchtekuchen entdeckt. Der einst von der britischen Firma “Huntley und Palmers” hergestellte Kuchen war noch in Papier gewickelt und befand sich in einer verzinnten Dose, teilte die Stiftung Antarctic Heritage Trust am Donnerstag in Christchurch mit. Die Wissenschaftler hatten eine Reihe verrosteter Blechdosen untersucht, die in den 1899 von norwegischen Forschern erbauten Hütten auf der Landzunge Kap Adare gefunden worden waren. 1911 hatten Mitglieder der vom Unglück verfolgten Antarktis-Expedition des Briten Robert Falcon Scott die Hütten genutzt. Die Wissenschaftler nehmen an, dass der Kuchen von Scotts Team stammt. Es sei eine große Überraschung gewesen, diesen “perfekt erhaltenen” Früchtekuchen zu finden, sagte die Leitern des Forschungsprojektes, Lizzie Meek. Früchtekuchen sei wegen seines hohen Energiegehaltes ideal für antarktische Bedingungen.

+++ 12.02 Uhr: Lokführer raucht Joint – und überfährt Haltesignal +++

Einen kiffenden Lokführer hat die Polizei in Hamburg erwischt. Der 40-Jährige rangierte nach bisherigen Erkenntnissen vermutlich berauscht einen 40 Waggons langen Güterzug mit 3800 Tonnen Gewicht, wie die Polizei mitteilt. Ein Zeuge sah den Lokführer demnach am frühen Mittwochmorgen auf dem Bahnsteig in Bahrenfeld einen Joint rauchen. Bei seiner Fahrt habe der Zugführer ein Haltesignal überfahren und mit dem letzten Waggon seines Zuges fast eine Barriere gerammt. Ein Drogentest auf dem Präsidium schlug laut Polizei auf THC, einen Bestandteil der Hanfpflanze, an. Seinen Lok-Führerschein sei der 40-Jährige nun los, hieß es. Gegen ihn werde ermittelt.

+++ 11.45 Uhr: Anklage fordert im Terrorprozess gegen Syrer zehn Jahre Haft +++

Im Prozess gegen einen Mann, der wegen mutmaßlicher Anschlagspläne vor dem Landgericht Saarbrücken steht, fordert die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von zehn Jahren. Der Verteidiger des 39-jährigen Syrers beantragte hingegen einen Freispruch für seinen Mandaten. Dem Mann wird vorgeworfen, die Terrormiliz IS per Internetchat um 180.000 Euro für Anschläge in Deutschland gebeten zu haben. Zu einer Geldübergabe kam es allerdings nicht. Ein Urteil will das Gericht morgen  verkünden. Oberstaatsanwalt Guntram Liebschner sagte, die Botschaften des Angeklagten im Internet seien eindeutig gewesen. Auch die Tatsache, dass er keinen falschen Namen verwendet habe, spreche dafür, dass er sich tatsächlich dem IS ausliefern wollte und es mit den Anschlags-Plänen ernst gemeint habe. Allerdings habe es keine konkreten Hinweise auf Komplizen oder Autos zum Ausführen von Anschlägen gegeben, auch sei bei dem Mann nach der Verhaftung am 31. Dezember kein Sprengstoff gefunden worden.

+++ 11.37 Uhr: Unbekannte stehlen Lego im Wert von 30.000 Euro aus Lastwagen in Bayern +++

Lego-Spielzeug im Wert von rund 30.000 Euro haben Unbekannte in der Nacht aus einem Lastwagen in Bayern gestohlen. Wie die Polizei in Würzburg mitteilte, verschafften sich die Täter auf einer Rastanlage Zugang zu einem dort abgestellten Anhänger. Sie konnten mit ihrer Beute unerkannt entkommen. Insgesamt erbeuteten die Diebe den Angaben zufolge sieben Paletten mit Lego-Spielwaren. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein und bat mögliche Zeugen, sich zu melden.

+++ 11.16 Uhr: Erneut Leichenteil in Hamburger Gewässer gefunden +++

In Hamburger Gewässern tauchen immer mehr Leichenteile auf. Nach den Funden der vergangenen Tagen entdeckte ein Zeuge am Mittwoch an einer Schleuse im Stadtteil Rothenburgsort erneut einen Körperteil, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten gehen davon aus, dass alle Leichenteile zu einer 48-Jährigen gehören, die seit dem 1. August vermisst wird und mutmaßlich getötet wurde. Das Ergebnis der DNA-Tests der beiden jüngsten Funde vom Dienstag und Mittwoch steht aber noch aus. Zunächst war ein Spaziergänger am Donnerstag vergangener Woche am Elbstrand in Hamburg-Rissen auf Körperteile gestoßen. Am Montag und Dienstag wurden in verschiedenen Kanälen dann ein Torso und ein weiterer Körperteil entdeckt. Der Fund an der Schleuse an der Bille vom Mittwoch ist insgesamt der dritte. Die Hintergründe des Verbrechens sind bisher noch unklar. Die Mordkommission ermittelt.

Torso gefunden_14.40

+++ 11.05 Uhr: Journalisten klagen wegen Akkreditierungsentzug bei G20 +++

Neun Journalisten haben wegen des Entzugs der Akkreditierung für den G20-Gipfel in Hamburg Klage gegen das Bundespresseamt eingereicht. Wie ein Sprecher des Berliner Verwaltungsgerichts bestätigte, wollten die Journalisten nachträglich feststellen lassen, dass der Schritt damals rechtswidrig war. Weder das Bundeskriminalamt noch das Bundespresseamt hätten bisher stichhaltige Gründe für den Schritt genannt, begründete die Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Journalisten-Union Cornelia Haß, die Klage. “Jetzt müssen die Gerichte klären, ob der Umgang mit unseren Mitgliedern einer juristischen Prüfung standhält. Ich habe da berechtigte Zweifel”, sagte Haß. Auf dem G20-Gipfel im Juli hatten 32 überprüfte Journalisten kurzfristig ihre Zulassung wieder verloren.

Bericht: Reporter mit Zutrittsverbot bei G20 berichteten zuvor aus Kurdengebiet 10.23

+++ 10.13 Uhr: ARD und Mehmet Scholl einigen sich auf Vertragsauflösung +++

Die ARD und Mehmet Scholl haben sich darauf geeinigt, ihre Zusammenarbeit ab sofort zu beenden. Damit endet eine neunjährige Kooperation der ARD mit dem Fußballexperten. Mehmet Scholl bedankte sich für tolle und ereignisreiche Jahre als Experte: “Es hat mir immer sehr viel Spaß gemacht.” ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky sagte: “Wir bedanken uns bei Mehmet Scholl für die großartige Zeit mit einem meinungsstarken, streitbaren und originellen Experten, der unsere Sendungen extrem bereichert hat. Er hat den Zuschauern einen tiefen Einblick in den Fußball ermöglicht und sie bestens unterhalten.”

+++ 9.26 Uhr: Bauernverband kritisiert Krisenmanagement im Eier-Skandal +++

Der Deutsche Bauernverband hat das europäische Krisenmanagement bei der Aufarbeitung des Skandals um mit Fipronil belastete Eier kritisiert. “Es darf nicht wieder passieren, dass Behörden solche Informationen zurückhalten”, sagte der Vize-Generalsekretär des Verbands, Udo Hemmerling, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. “Dadurch haben wir wertvolle Zeit verloren, um die Verbreitung der Eier im EU-Binnenmarkt einzugrenzen.” Damit nahm er Bezug auf die belgischen Behörden, die bereits Anfang Juni von einer möglichen Belastung von Hühnereiern durch das Insektizid Fipronil erfahren hatten. Aufgrund von Betrugsermittlungen wurde diese Information nach Angaben der belgischen Behörde für Lebensmittelsicherheit aber nicht öffentlich gemacht. Belgien wiederum warf den Niederlanden am Mittwoch vor, bereits im November 2016 von belasteten Eiern gewusst, allerdings nicht darüber informiert zu haben.

+++ 9.12 Uhr: Wieder Panne in Alt-Atomkraftwerk Fessenheim +++

Im umstrittenen elsässischen Atomkraftwerk Fessenheim an der Grenze zu Deutschland ist es bei Wartungsarbeiten zu einer Panne gekommen. Ein Baustellenkabel hätte vermutlich das Schließen einer Schleuse zum radioaktiven Bereich des Reaktors 1 verhindern können, wie der Betreiber EDF berichtete. Der Reaktor 1 war im Juli für einige Wochen angehalten worden, um einen Teil der Brennstäbe auszutauschen und die Anlage zu warten und zu kontrollieren. Der Vorfall ereignete sich bereits am Freitag vergangener Woche. Er habe keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Anlage gehabt, so der Betreiber. Die französische Atomaufsicht sei über einen Fall der Stufe eins informiert worden. Die Skala reicht bis zur Stufe sieben, dies ist dann ein schwerer Unfall.

+++ 8.57 Uhr: Leiharbeiter sind länger krank als Festangestellte +++

Leiharbeiter sind länger krankgeschrieben als Festangestellte. Das geht aus einer Untersuchung der Techniker Krankenkasse hervor, über die die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichten. Leiharbeiter fehlten demnach im Jahr 2016 an durchschnittlich 20,3 Tagen. Das sind 5,6 Tage mehr als bei Arbeitnehmern in regulären Jobverhältnissen, die im Schnitt 14,7 Tage fehlten. In den vergangenen Jahren verschlechterte sich demnach die Situation noch. 2008 zum Beispiel waren Leiharbeiter nur an 14,7 Tagen krank. In anderen Branchen waren es elf Tage. Vor allem Muskel-Skelett-Erkrankungen führten bei Leiharbeitern zu mehr Krankheitstagen. Sie fehlten aus diesem Grund im Schnitt 4,5 Tage im Jahr. Festangestellte waren wegen dieser Diagnose 2,8 Tage krankgeschrieben. Bei psychischen Erkrankungen waren es bei Leiharbeitern der Kasse zufolge durchschnittlich 3,4 Krankheitstage pro Jahr gegenüber 2,4 Tagen im Rest der Wirtschaft.

+++ 8.37 Uhr: Knappe Mehrheit der Deutschen begrüßt Kaufprämien für Dieselautos +++

Eine knappe Mehrheit der Deutschen begrüßt einer Umfrage zufolge die Kaufprämien für ältere Dieselfahrzeuge. Wie die “Bild”-Zeitung unter Berufung auf eine repräsentative Befragung durch das Institut Insa berichtete, finden 52 Prozent der Befragten den Kaufanreiz richtig, gut 30 Prozent sagten, er sei falsch. Alle anderen hatten keine Meinung dazu. Die Frage, ob die Umstiegsprämie sie zum vorzeitigen Kauf eines Neuwagens bewegen könne, bejahten außerdem 48,6 Prozent der betroffenen Dieselfahrer. Das Insa-Institut bezeichnete dieses Ergebnis als einen “enorm hohen Wert”. Zugleich wurde der Umfrage zufolge klar, dass die Deutschen noch immer am Verbrennungsmotor hängen – nur jeder Fünfte der Befragten, die tatsächlich abwracken wollen, kann sich demnach vorstellen, ein Elektroauto zu kaufen. Insa befragte am Dienstag 1028 Deutsche.

In den vergangenen Tagen und Wochen hatten fast alle deutschen Autohersteller eine Umstiegsprämie für Besitzer älterer Dieselautos angekündigt, darunter nach Ford und BMW auch VW. Die Kunden sollen je nach Modell einen Nachlass von 2000 bis 10.000 Euro beim Kauf eines Neuwagens bekommen.

Rabatte 12.40

+++ 8.36 Uhr: Auto-Attacke in Frankreich: Tatverdächtiger im Krankenhaus +++

Der nach einer Auto-Attacke auf Soldaten festgenommene Tatverdächtige wird nach Medieninformationen weiter in einem Krankenhaus behandelt. Wegen seiner Verletzungen konnte der 36-Jährige bisher nicht von französischen Anti-Terrorermittlern vernommen werden, wie der Nachrichtensender Franceinfo unter Berufung auf Justizkreise berichtete. Einen Tag nach der Attacke in einem Pariser Vorort, bei der sechs Soldaten verletzt wurden, suchten die Fahnder nach möglichen Komplizen des Mannes, der nach Medienformationen Algerier ist und eine Aufenthaltsgenehmigung hat. Er war am Mittwoch auf der Autobahn in der Nähe von Boulogne-sur-Mer festgenommen worden. Polizisten hatten den Verdächtigen mit mehreren Schüssen verletzt. Ermittler durchsuchten danach seine im Pariser Großraum gelegene Wohnung. Die verletzten Soldaten gehören zum Antiterroreinsatz Sentinelle (Wache), bei dem Armeeangehörige auf Straßen und vor öffentlichen Gebäuden patrouillieren. Das Parlament hatte den Ausnahmezustand vor Kurzem bis Anfang November verlängert.

+++ 7.27 Uhr: Washington hat zwei kubanische Diplomaten ausgewiesen +++

Nach einer mysteriösen Erkrankung mehrerer US-Diplomaten in Havanna hat Washington zwei kubanische Diplomaten ausgewiesen. Die beiden Botschaftsmitarbeiter seien bereits im Mai zur Ausreise aufgefordert worden, teilte das US-Außenministerium mit. Zuvor hätten einige Mitarbeiter der US-Botschaft in Havanna über “Vorfälle” geklagt, die zu verschiedenen “körperlichen Symptomen” geführt hätten. Einige US-Diplomaten hätten wegen der Erkrankung in die USA zurückkehren müssen.

Die ersten dieser Fälle seien Ende 2016 bekannt geworden, sagte Außenamtssprecherin Heather Nauert. Zur Zahl der betroffenen US-Diplomaten und zur Art ihrer Symptome machte sie keine Angaben. “Als Folge davon haben wir zwei Kubaner aufgefordert, die USA zu verlassen und das haben sie”, sagte die Sprecherin. Die kubanische Regierung bestätigte die Angaben. Havanna hatte demnach gegen die Ausweisung der beiden Diplomaten protestiert und die US-Regierung aufgefordert, bei der Aufklärung der mysteriösen Vorfälle zusammenzuarbeiten.

+++ 5.06 Uhr: Eier-Skandal: Niedersachsens Agrarminister will EU-Task-Force +++

Nach dem Eier-Skandal hat sich Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer für eine intensivere Lebensmittelüberwachung durch die EU ausgesprochen. “Ich fordere eine EU-Task-Force mit Kontrollkompetenzen auf europäischer Ebene zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher”, sagte der Grünen-Politiker der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. Mit Unverständnis reagierte Meyer auf die Niederlande und Belgien. “Es kann nicht sein, dass Informationen zum Schutz der Gesundheit von Millionen Verbraucherinnen und Verbrauchern in Europa nur deshalb liegen bleiben, weil sich nationale Behörden streiten.”

+++ 3.35 Uhr: McDonald’s rüstet bei Heißgetränken auf Porzellan und Glas um +++

Die Fastfood-Kette McDonald’s will bei heißen Getränken weniger Einweg-Verpackungen verwenden. Das Unternehmen beginnt ab sofort damit, in einem Teil seiner Restaurants Kaffee, Tee und Kakao in Porzellan- und Glasgeschirr auszuschenken. Bis Ende 2019 soll ein Großteil der deutschen Filialen auf das neue Konzept umgestellt werden, teilte es in München mit.

Bereits im vergangenen Herbst hatte die Kette damit begonnen, Kaffee in von Gästen mitgebrachten Tassen und Bechern abzufüllen. McDonald’s betreibt in Deutschland knapp 1500 Schnellrestaurants. Bisher gab es Porzellangeschirr für Gäste der McCafé-Kaffee-Bars, nicht aber an der normalen McDonald’s-Theke. Umweltschützer kritisieren seit Jahren den Müll, den der Trend zum Mitnehm-Kaffee in Einwegbechern verursacht.

+++ 2.47 Uhr: Quadfahrer überschlägt sich auf Feld und stirbt +++

Ein Quadfahrer ist mit seinem Gefährt auf einem Rapsfeld verunglückt und gestorben. Bauern fanden die Leiche des 38-Jährigen auf dem Feld im Landkreis Rostock, wie die Polizei mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge war der Mann aus Schleswig-Holstein am Mittwochabend allein auf einer Spritztour über das abgeerntete Feld bei Groß Roge, als er vermutlich gegen eine Bodenwelle fuhr und sich überschlug. “Er wurde von seinem Quad erschlagen”, sagte eine Polizeisprecherin. Ein Quad ist eine Art vierrädriges Geländemotorrad.

+++ 0.02 Uhr: Schlepper stoßen junge Flüchtlinge ins Meer – Mindestens 29 Tote +++

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind vor der Küste des Jemen mindestens 29 Flüchtlinge ums Leben gekommen. Sie seien ertrunken, nachdem Schlepper sie ins Meer gestoßen hätten, erklärte die IOM unter Berufung auf Augenzeugen. Die überlebenden Flüchtlinge hätten die Leichen notdürftig an einem Strand in der südlichen Provinz Schabwa verscharrt. Mindestens 22 Menschen würden noch vermisst.

Insgesamt befanden sich auf dem Schiff demnach mehr als 120 Flüchtlinge aus Somalia und Äthiopien. “Die Schlepper haben die Migranten absichtlich ins Wasser gestoßen, weil sie fürchteten, beim Erreichen der Küste aufgegriffen zu werden.” Danach seien sie umgekehrt, um neue Flüchtlinge zu holen. Die UN-Behörde nannte die Tat “schockierend und inhuman”. Nach Einschätzung der IOM waren die Flüchtlinge auf dem Boot im Schnitt 16 Jahre alt. Unter den Toten und Vermissten sind demnach viele Kinder. 

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