News des Tages: Brandattacke in Kiel: Richter schickt Täter in Psychiatrie

Die Nachrichten des Tages im Ticker:

+++ 12.49 Uhr: Maas will Aufklärung wegen Datenspeicherung durch BKA +++

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat sich alarmiert von einem Bericht über womöglich massenhafte, illegale Datenspeicherung beim Bundeskriminalamt (BKA) gezeigt. “Das sind sehr schwerwiegende Vorwürfe. Es muss sorgfältig aufgeklärt werden, inwiefern massenhaft rechtswidrig Daten gespeichert wurden”, erklärte Maas in Berlin. Der SPD-Minister mahnte grundsätzlich zur Zurückhaltung bei der Informationsspeicherung: “Unnötig gespeicherte Daten schaffen nicht mehr, sondern weniger Sicherheit. Sie erschweren die Suche nach den wirklich relevanten Informationen.”

Anlass ist ein ARD-Bericht, wonach das BKA möglicherweise unzulässig Daten zu mehr als einer Million angeblicher Straftaten gespeichert hat. Den Informationen des ARD-Hauptstadtstudios zufolge ergaben dies Recherchen nach der Verweigerung von Akkreditierungen für Journalisten beim G20-Gipfel in Hamburg.

+++ 12.45 Uhr: 30 Jahre nach Sexualmord: Täter nach DDR-Recht verurteilt +++

Gut 30 Jahre nach einem Sexualmord im sächsischen Vogtland ist ein 62-Jähriger zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Zwickau sah es nach 43 Verhandlungstagen als erwiesen an, dass der Mann am 9. April 1987 eine damals 18-Jährige vergewaltigt und erdrosselt hat. Wegen der Brutalität der Tat stellte die Kammer zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Damit wird eine vorzeitige Haftentlassung für den Mann aus dem thüringischen Gera erschwert.

Mit dem Urteil folgte das Gericht den Anträgen von Staatsanwaltschaft und Nebenklage. Verurteilt wurde der gebürtige Zwickauer nach dem zum Zeitpunkt der Tat geltenden DDR-Recht, nach dem auch eine geringere Strafe möglich war.

+++ 12.25 Uhr: Reizgas-Alarm am Flughafen Tegel +++

Bei einen Unfall am Berliner Flughafen Tegel sind vier Menschen durch ausströmendes Reizgas verletzt worden. Ein Fluggast hatte vor dem Betreten des Sicherheitsbereichs sein Pfefferspray in den vorgesehenen Spezialbehältern entsorgen wollen. Dabei löste sich vermutlich eine Kartusche und das Gas strömte in den Gates A8 und A9 aus, sagte Flughafensprecher Daniel Tolksdorf. Die Betroffenen wurden durch einen Notarzt an Ort und Stelle behandelt, zwei mussten zum zusätzlichen Gesundheitscheck ins Krankenhaus. “So etwas passiert immer mal wieder”, sagte Tolksdorf. Trotzdem nehme das Unternehmen die Meldungen ernst.

Bundespolizei und Berliner Feuerwehr waren im Einsatz und sperrten den Bereich gegen 10.30 Uhr für rund eine halbe Stunde. Zu Flugausfällen oder Verspätungen sei es durch den Einsatz nicht gekommen, sagte der Sprecher. Warum das Reizgas aus der Flasche entwich, konnten sich die Behörden bislang nicht erklären. Die Bundespolizei ermittelt, geht aber ebenfalls von einem Versehen aus.

+++ 12.16 Uhr: Tödliche Brandattacke: Täter muss in Psychiatrie +++

Wegen der tödlichen Brandattacke auf seine Frau hat ein Gericht den Ehemann dauerhaft in die Psychiatrie eingewiesen. Der 41-Jährige habe seine Frau am 7. Dezember 2016 im Wahn mit Benzin überschüttet und angezündet, urteilte das Kieler Landgericht. Wegen seiner schweren Wahnerkrankung bleibe er gefährlich und müsse in der Psychiatrie bleiben, sagte der Vorsitzende Richter. Der aus Togo stammende Mann ist dort bereits seit der Tat vorläufig untergebracht.

Das 38-jährige Opfer – Mutter zweier kleiner Kinder – starb auf offener Straße in Kronshagen bei Kiel einen qualvollen Feuertod. Der 41-Jährige musste sich wegen heimtückischen und grausamen Mordes verantworten – begangen im Zustand der Schuldunfähigkeit.

+++ 11.59 Uhr: Motorradfahrer tötet Mutter und Sohn +++

Eine 48-jährige Mutter und ihr 14-jähriger Sohn sind bei einem schweren Verkehrsunfall bei Immenstadt im Allgäu gestorben. Ein 24-Jähriger hatte die Kontrolle über sein Motorrad verloren und war in die Familie am Straßenrand geschleudert, wie die Polizei mitteilte. Der Motorradfahrer und die 16-jährige Tochter der Familie erlitten schwere Verletzungen und wurden mit Rettungshubschraubern ins Krankenhaus gebracht. Der Familienvater (50) blieb unverletzt. Wie es am Dienstag genau zu dem Unfall kam, war zunächst unklar.

+++ 11.39 Uhr: Mehr als 18.000 Rohingya aus Myanmar nach Bangladesh geflohen +++

Wegen neuer Kämpfe zwischen Myanmars Armee und Rebellen der Rohingya sind mehr als 18.000 Angehörige der muslimischen Minderheit ins Nachbarland Bangladesch geflohen. In den vergangenen sechs Tagen seien 18.500 Rohingya aus dem westlichen Bundesstaat Rakhine über die Grenze gekommen, sagte der zuständige Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (IOM), Chris Lom, der Nachrichtenagentur AFP. In Bangladesch leben bereits etwa 400.000 Rohingya.

11.35 Uhr: Mehr als zwei Millionen Muslime beginnen Hadsch in Mekka +++

Mehr als zwei Millionen Muslime aus aller Welt haben am Mittwoch im saudiarabischen Mekka die jährliche Pilgerfahrt Hadsch begonnen. Rund 100.000 Sicherheitskräfte sollen für einen reibungslosen Ablauf des fünftägigen Großereignisses sorgen. Die Pilgerfahrt zu den heiligsten Stätten des Islam findet in diesem Jahr vor dem Hintergrund extremer regionaler Spannungen statt.

+++ 11.15 Uhr: Schildkröte angebunden – Polizei rückt aus +++

Ungewöhnlicher Einsatz für die Polizei in Bad Dürkheim: Die Beamten rückten am Dienstagabend in einen Garten nach Ellerstadt aus – um eine griechische Landschildkröte zu befreien. Das Tier war mit einer rund 60 Zentimeter langen Schnur angebunden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Das Band sei durch ein Loch im Panzer der Schildkröte gezogen worden. Nach Polizeiangaben hatte eine Mitarbeiterin des Tierschutzes das Tier entdeckt und die Polizei gerufen. Sie habe sich Sorgen gemacht, die Schildkröte könne sich verletzen.

Der Halter des Tiers ist den Angaben zufolge im Urlaub. Die Polizei befreite die Schildkröte und setze sie in ihr Gehege. Gegen den Halter wurde Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet.

+++ 10.31 Uhr: BKA soll mehr als eine Million Daten illegal gespeichert haben +++

Das Bundeskriminalamt (BKA) speichert nach einem ARD-Bericht möglicherweise illegal Daten zu mehr als einer Million angeblicher Straftaten. Das ARD-Hauptstadtstudio berief sich am Mittwoch auf Ergebnisse von Recherchen nach der Verweigerung von Akkreditierungen für Journalisten beim G20-Gipfel in Hamburg. Datenschützer erkennen demnach “ein Muster” bei falschen und rechtswidrigen Einträgen.
Das Bundesinnenministerium teilte demnach dem ARD-Hauptstadtstudio auf Anfrage mit, allein in der Fallgruppe “Innere Sicherheit” seien aktuell 109.625 Menschen und 1.153.351 Datensätze zu einzelnen politisch motivierten Straftaten gespeichert. Das wäre das 27-fache der 41.549 politisch motivierten Straftaten, die laut Kriminalitätsstatistik im Jahre 2016 insgesamt begangen wurden. In der Falldatei “Rauschgift” seien sogar rund 700.000 Menschen gespeichert, meistens wegen Cannabis-Bagatelldelikten, wegen denen es nur sehr selten einen Strafbefehl oder eine Verurteilung gegeben habe.

+++ 10.17 Uhr: Drei Kinder ertrunken – Ermittlungen gegen Bürgermeister und Mutter +++

Mehr als ein Jahr nach der Tragödie um drei in einem Dorfteich in Nordhessen ertrunkene Geschwister wird gegen den Bürgermeister von Neukirchen und die Mutter der Kinder ermittelt. Beiden werde fahrlässige Tötung vorgeworfen, sagte der Marburger Staatsanwalt Oliver Rust der Deutschen Presse-Agentur. Mit Ergebnissen der Ermittlungen rechnet die Behörde in etwa vier bis sechs Wochen.

Der Fall hatte über Hessen hinaus Betroffenheit ausgelöst. Am Abend des 18. Juni 2016 waren die Kinder im Alter von fünf, acht und neun Jahren im Ortsteil Seigertshausen ohne Fremdeinwirkung ertrunken. Unklar ist bislang, welchen Zweck der Dorfteich erfüllt und ob und wie er hätte gesichert werden können – oder müssen. Die Staatsanwaltschaft sprach von einem “Löschwasserrückhalteteich”, Bürgermeister Klemens Olbrich von einem “Fischteich” oder “Freizeitteich”, der keines Zaunes bedürfe.

+++ 10.05 Uhr: “Harvey” könnte Alligatoren zur Flucht verhelfen +++

Die Hochwasser-Opfer in Texas haben eigentlich schon genug Sorgen. Nun müssen sie auch noch befürchten, dass wegen des steigenden Wassers hunderte Alligatoren aus einem Tierpark ausbrechen. Denn auch der Abenteuerpark Gator Country nordöstlich von Houston wurde überschwemmt, das Wasser stieg bis kurz unter die Zäune der Alligatorengehege, wie Parkchef Gary Saurage dem Fernsehsender KFDM sagte.

++ 9.55 Uhr: Menschenrechtgerichtshof hebt Stopp für Abschiebung von Gefährder auf +++

Deutschland kann einen 18-jährigen islamistischen Gefährder nun doch aus Bremen nach Russland abschieben. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hob seinen vorläufigen Stopp der Abschiebung auf, wie am Dienstagabend in Straßburg mitgeteilt wurde. Dem russischen Staatsbürger, der in Dagestan geboren wurde und in Deutschland aufgewachsen ist, wird ein Terroranschlag zugetraut. Die deutschen Behörden wollen ihn deshalb abschieben.

Ende Juli hatte der Menschenrechtsgerichtshof dies vorläufig verhindert. Eine endgültige Entscheidung darüber, ob die Abschiebung mit der Menschenrechtskonvention vereinbar ist, steht weiter aus. Der 18-Jährige ist der Ansicht, dass ihm in seinem Geburtsland Folter, Überwachung oder Verhaftung drohen würden. Er befürchtet auch, dass man ihn dort “verschwinden” lassen könnte. 

+++ 9.45 Uhr: Deutsche Marine rettet 158 Flüchtlinge aus Seenot +++

 Die deutsche Marine hat im Mittelmeer 158 Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Das Verteidigungsministerium in Berlin erklärte am Mittwoch, die Besatzung der Fregatte “Mecklenburg-Vorpommern” sei einem Schlauchboot rund hundert Kilometer nördlich der libyschen Küste zu Hilfe geeilt. Unter den Geretteten seien sechs Frauen sowie 55 Kinder und Jugendliche. Die Fregatte ist nach Angaben des Ministeriums auf dem Weg nach Sizilien. Im Hafen von Augusta sollen die Flüchtlinge den italienischen Behörden übergeben werden.

9.41 Uhr: BKA hält islamistische Terroranschläge auf Bahnverkehr für möglich +++

Nach Auswertung von jüngsten Al-Kaida-Publikationen hält das Bundeskriminalamt (BKA) Terrorattacken auf den Bahnverkehr für möglich. “Anschläge auf den Zugverkehr durch Sabotage der Eisenbahnschienen scheinen in den Gedankenspielen dschihadistischer Gruppierungen einen immer größeren Platz einzunehmen”, sagte ein BKA-Sprecher den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Bereits im Juli sei in einem Internetforum, das dem Islamischen Staat (IS) nahestehe, erörtert worden, Züge in Europa zum Entgleisen zu bringen. “Hier wurde das schwere Zugunglück von Bad Aibling im Jahr 2016 als erstrebenswertes Ziel angeführt”, erklärte das BKA. Konkrete Hinweise auf geplante Anschläge und Deutschlandbezüge lägen aber nicht vor.  

+++ 8.46 Uhr: Kleinkind stirbt nach Sturz aus dem Fenster +++

Ein 21 Monate altes Mädchen ist nach einem Sturz aus einem Fenster in Solingen gestorben. Das Kind war am Montag bei einem Sturz aus der vierten Etage eines Mehrfamilienhauses schwer verletzt worden und starb einen Tag später in einer Spezialklinik, wie die Polizei mitteilte. Wie es zu dem Unfall kam, war noch unklar. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu den genauen Umständen des Sturzes dauerten an.

+++ 8.41 Uhr: USA klagen weitere Erdogan-Leibwächter nach Prügel-Attacke an +++

Nach einem Angriff auf Demonstranten hat das US-Justizministerium drei weitere Leibwächter des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Abwesenheit angeklagt. Sie würden verdächtigt, während Erdogans Besuch in Washington im Mai gewaltsam gegen friedliche kurdische Demonstranten vorgegangen zu sein, erklärte das Ministerium am Dienstag in Washington. Insgesamt sind damit 19 Leibwächter beschuldigt, 17 von ihnen werden mit Haftbefehlen gesucht.

+++ 8.25 Uhr: Euro beendet Höhenflug +++

Der Kurs des Euro hat seinen jüngsten Höhenflug vorerst beendet. Am Mittwochmorgen stand er unter der Marke von 1,20 US-Dollar. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1970 Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstagnachmittag noch auf 1,2048 Dollar festgesetzt. Am Dienstag war der Eurokurs noch zeitweise bis auf 1,2070 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Anfang 2015 gestiegen, bevor deutliche Gewinnmitnahmen einsetzten. Im weiteren Handelsverlauf rücken neue Daten zur Preisentwicklung in der Eurozone in den Mittelpunkt des Interesses. Experten gehen davon aus, dass die Inflation im Euroraum weiter ungewöhnlich schwach bleibt.

+++ 8.10 Uhr: Pentagonchef: Transgender dürfen in US-Armee bleiben +++

Transgender dürfen in der US-Armee bleiben: Das kündigte Pentagonchef Jim Mattis am Dienstag (Ortszeit) in Washington an. Die Entscheidung des US-Verteidigungsministers gilt für alle Transgender, die bereits in den Streitkräften Dienst tun. Mit dem von Präsident Donald Trump verhängten Aufnahmestopp für neue Rekruten soll sich eine Expertenkommission befassen. Trump hatte das Verteidigungsministerium am Freitag angewiesen, künftig keine Transgender mehr in die Streitkräfte des Landes aufzunehmen. Der Rekrutierungsstopp soll am 23. März 2018 in Kraft treten. In einem Tweet im Juli hatte Trump zur Begründung geschrieben, die Armee dürfe nicht mit den “enormen medizinischen Kosten” belastet werden sowie mit der Unruhe, die die Aufnahme von Transgender mit sich bringe.

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+++ 7.45 Uhr: Sandra Bullock spendet eine Million Dollar für Harvey-Hilfe +++

Die Schauspielerin Sandra Bullock (53) hat angekündigt, eine Million Dollar (rund 835.000 Euro) für die Opfer des Hurrikans “Harvey” im US-Bundesstaat Texas zu spenden. “Ich bin einfach nur dankbar, dass ich es tun kann. Wir müssen alle unseren Teil beitragen”, sagte die Oscarpreisträgerin dem US-Magazin “People”. Die Spende soll die Hilfsmaßnahmen des Roten Kreuzes in Texas unterstützen. “Das ist ein unglaubliches Geschenk”, erklärte Elizabeth Penniman vom Amerikanischen Roten Kreuz.

Bürgermeister Ausgangssperre Houston 6.30

+++ 7.15 Uhr: Griechische Fähre auf Grund gelaufen +++

Eine griechische Fähre mit 205 Passagieren an Bord ist in der Nacht zum Mittwoch im Hafen der Kykladeninsel Ios auf Grund gelaufen. Wie die Küstenwache und die Reederei Blue Star Ferries übereinstimmend mitteilten, sind alle Passagiere und die Besatzung wohlauf. Die Reisenden wurden demnach von einer anderen Fähre aufgenommen und in den Hafen von Ios gebracht. Die Besatzung versuchte am Mittwochmorgen, die Fähre wieder frei zu bekommen, wie örtliche Medien berichteten. In Nord- und Mittelgriechenland sowie in weiten Teilen der Ägäis regnete und hagelte es vielerorts, wie das Nationale Wetteramt meldete. Eine Wetterbesserung wurde für Donnerstag erwartet.

+++ 6.15 Uhr: Lichtenhagen-Mahnmal beschädigt +++

Unbekannte haben die Gedenkstele für die rassistischen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen beschädigt. Das Mahnmal mit dem Namen “Selbstjustiz” war erst am vergangenen Wochenende zum 25. Jahrestag der Krawalle eingeweiht worden. Damit wurden bereits drei von fünf neuen Stelen verschandelt. Ob die Tat in der Nacht auf Mittwoch einen fremdenfeindlichen Hintergrund hat, war nach Polizeiangaben zunächst unklar. Wie die Polizei berichtete, stahlen die Täter ein lose aufliegendes Betonstück von der Stele vor dem “Sonnenblumenhaus”. Es war Teil einer Bodenplatte, die rechte Randalierer im August 1992 zertrümmert hatten. Die Bruchstücke nutzten sie als Wurfgeschosse. Vom 22. bis zum 26. August 1992 hatten Anwohner und Neonazis unter dem Applaus Tausender Schaulustiger die Zentrale Aufnahmestelle für Asylsuchende und ein Wohnheim für vietnamesische Arbeiter angegriffen und teils in Brand gesetzt.

+++ 2.25 Uhr: UN-Sicherheitsrat verurteilt Nordkoreas Raketentest einstimmig +++

Der Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen hat den jüngsten Raketentest Nordkoreas am Dienstagabend einstimmig als “empörend” verurteilt. Die 15 Mitglieder des höchsten UN-Gremiums riefen Pjöngjang auf, weitere Tests zu unterlassen und im Einklang mit früheren UN-Resolutionen sein Atomprogramm einzustellen. Die jüngsten Raketentests des nordkoreanischen Militärs unterminierten “absichtlich regionalen Frieden und Stabilität und haben weltweit große Sicherheitsbedenken ausgelöst”, heißt es in einer im Anschluss an die Sondersitzung verbreiteten Erklärung.

+++ 0.15 Uhr: Männer doppelt häufig von Hartz-IV-Sanktionen betroffen +++

Männlichen Hartz-IV-Empfängern wird nach einem Zeitungsbericht doppelt so oft wie Frauen das Geld wegen Pflichtverletzungen gekürzt. Das gehe aus Daten der Bundesagentur für Arbeit hervor, schreibt die “Rheinische Post” (Mittwoch). Gegen durchschnittlich 91 000 Männer und 44 000 Frauen wurden demnach im ersten Quartal 2017 Sanktionen verhängt. “Frauen halten sich eher an die Regeln als Männer”, sagte dazu ein Sprecher der Bundesagentur. Er betonte zugleich, dass sich 95 Prozent der Menschen grundsätzlich an die “Spielregeln” hielten und Meldepflichten sowie Vereinbarungen der Jobcenter beachteten.

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