News des Tages: Penis in Hantelscheibe eingeklemmt – dreistündiger Feuerwehreinsatz

Alle Neuigkeiten zum mutmaßlichen Terroranschlag in London finden Sie in unserem London-Ticker.

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 19.49 Uhr: Für die USA ist militärische Option gegen Nordkorea nicht vom Tisch +++

Die USA halten in der Nordkoreakrise die Möglichkeit eines militärischen Eingreifens aufrecht. “Es gibt die militärische Option”, sagte der nationale Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster in Washington. Diese Option sei aber nicht die bevorzugte. “Dieses ist keine Angelegenheit zwischen den USA und Nordkorea, es ist eine Angelegenheit für die ganze Welt”, sagte McMaster. Die UN-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, sagte, sie habe kein Problem damit, das Problem Nordkorea an Verteidigungsminister James Mattis zu übergeben: “Ich denke, er hat eine ganze Reihe Optionen.”

+++ 19.30: Demonstranten in Bangladesch fordern Krieg gegen Myanmar +++

Angesichts der Gewalt gegen die muslimische Minderheit der Rohingya in Myanmar haben tausende Demonstranten im benachbarten Bangladesch die Regierung zum Krieg gegen Myanmar aufgefordert. Nach Polizeiangaben demonstrierten mindestens 15.000 Anhänger islamistischer Gruppen in der Hauptstadt Dhaka. Sie warfen der Regierung in Myanmar “Völkermord” an den Rohingya vor. Der einflussreiche US-Senator Mitch McConnell verteidigte Myanmars De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi derweil gegen internationale Kritik.

+++ 18.43 Uhr: Neuer Strafprozess gegen Bill Cosby startet am 2. April 2018 +++

Der ursprünglich für November geplante Strafprozess gegen US-Entertainer Bill Cosby (80) wegen sexueller Nötigung soll nun am 2. April 2018 starten. Das teilte das zuständige Gericht in Norristown (Pennsylvania) mit. Klägerin Andrea Constand wirft dem Schauspieler vor, sie 2004 missbraucht zu haben.
Nach seiner Darstellung war der Sex einvernehmlich. Der erste Prozess gegen Cosby war gescheitert, weil sich die Geschworenen im Juni nicht auf ein Urteil einigten. Für den Folgeprozess hat der Schauspieler prominente Anwälte verpflichtet, darunter Star-Anwalt Tom Mesereau, der Popstar Michael Jackson 2005 erfolgreich gegen Vorwürfe des Kindesmissbrauchs verteidigt hatte.

+++ 18.33 Uhr: Penis in Hantelscheibe eingeklemmt – dreistündiger Feuerwehreinsatz +++

Ein Mann ist in Worms mit seinem Penis in dem Loch einer 2,5-Kilogramm schweren Hantelscheibe stecken geblieben – und hat so einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Die Retter wurden nach eigenen Angaben am Freitag vom Krankenhaus in Worms herbeigerufen, um das sensible Körperteil zu befreien: “Die Mediziner kamen mit ihren Mitteln nicht mehr weiter”, sagte Einsatzleiter Steffen Volk.

Nach einem dreistündigen Einsatz mit Schleifer, Vibrationssäge und einem hydraulischen Rettungsgerät hätten die Feuerwehrleute die Scheibe entfernen können. Der Mann sei beim Eintreffen der Feuerwehr bereits narkotisiert gewesen. Warum und wie es zu dem Unfall kam, war zunächst offen. “Bitte solche Aktionen nicht nachmachen!”, schrieb die Feuerwehr dazu auf Facebook.

+++ 18.36 Uhr: Sieben Verletzte bei Unfall auf A4 +++

Bei einem Unfall auf der Autobahn 4 in der Nähe von Köln sind sieben Menschen verletzt worden, vier davon schwer. Ein Autofahrer verlor bei hoher Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen und stieß gegen ein vor ihm fahrendes Auto, wie die Polizei in Köln mitteilte. Ein weiteres Fahrzeug habe noch rechtzeitig bremsen können. Die A4 bei Engelskirchen war während der Bergungsarbeiten zwei Stunden gesperrt.

+++ 17.58 Uhr: Touristenfähre kentert vor Kapstadt – 68 Menschen gerettet +++

Eine bei Touristen in Südafrika beliebte Fähre ist auf dem Weg zwischen der Gefängnisinsel Robben Island und dem Hafen von Kapstadt auf offener See gekentert. Alle 64 Passagiere und vier Crewmitglieder konnten mit Hilfe von Einsatzbooten geborgen werden, erklärte die Seerettung (NSRI). Einige Passagiere der verunglückten Fähre “Thandi” wurden wegen Unterkühlung vor Ort behandelt, eine Frau wegen Rückenschmerzen ins Krankenhaus gebracht. 

+++ 16.53 Uhr: Doppelmord in Norwegen – Teenager zu elf Jahren Haft verurteilt +++

Ein 16-Jähriger ist in Norwegen wegen eines Doppelmords zu elf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das entschied ein Berufungsgericht am Freitag. Der Jugendliche aus Kristiansand im Süden Norwegens tötete demnach im Dezember 2016 auf einem Schulhof mit einem Messer einen 14-jährigen Jungen und eine 48-jährige Frau. 28 Mal stach der damals 15-Jährige auf den Jungen ein. Als die Frau dem Opfer helfen wollte, attackierte der Jugendliche auch sie, mit 32 Messerstichen. “Seine Motivation für die beiden Morde ist völlig unverständlich”, hieß es in der Urteilsbegründung. Es bestehe ein hohen Maß an Wiederholungsgefahr. Das Berufungsgericht in Agder bestätigte damit das Urteil der ersten Instanz.

+++ 16.47 Uhr: In der Türkei inhaftierter französischer Journalist kommt offenbar frei +++

Der seit rund 50 Tagen in der Türkei inhaftierte französische Journalist Loup Bureau soll freikommen. Das erklärten sein Anwalt und sein Unterstützerkomitee am Freitag. Der Generalsekretär der Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen, Christophe Deloire, schrieb auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter, die Freilassung des 27-Jährigen stehe unmittelbar bevor. 

+++ 16.08 Uhr: Post aus Briefkästen gestohlen und gehortet +++

Ein 48-Jähriger soll große Mengen Post aus Briefkästen von Wohnhäusern in Thüringen gestohlen und in seiner Wohnung gehortet haben. Nach Polizeiangaben wurde der Mann am Donnerstag in Arnstadt von Zeugen dabei beobachtet, wie er an einem Mehrfamilienhaus Post aus einem Briefkasten zog. Als die Beamten anschließend seine Wohnung durchsuchten, fanden sie eine “unüberschaubare Menge” an Sendungen aus der ganzen Stadt. Die gefundene Post wurde sichergestellt. Nach Polizeiangaben ist der Mann psychisch krank.

+++ 15.40 Uhr: Tropensturm “Max” überschwemmt rund 300 Häuser in Mexiko +++

Der Tropensturm “Max” hat im Westen von Mexiko für heftige Unwetter und starken Regen gesorgt. Rund 300 Häuser seien überschwemmt worden, sagte der Gouverneur des Bundesstaats Guerrero, Héctor Astudillo, am Freitag dem Radiosender Fórmula. Demnach wurden Landstraßen überspült und der Strom fiel aus. Mehr als 1000 Soldaten wurden in die Region verlegt, um bei den Aufräumarbeiten zu helfen.

“Max” war am Donnerstag als Hurrikan der Kategorie eins auf Land getroffen und hatte sich dann abgeschwächt. Der nahegelegene Badeort Acapulco kam glimpflich davon. “Was Acapulco nicht geschehen ist, ist an der Costa Chica geschehen. In San Marcos und Barra Vieja gab es schwere Überschwemmungen”, sagte Gouverneur Astudillo. Ein Mensch wurde vermisst.

Unterdessen zog der Tropensturm “Norma” auf die Halbinsel Baja California an der Pazifikküste zu. Es sei damit zu rechnen, dass der Sturm am Samstag Hurrikanstärke erreiche, teilte das US-Hurrikanzentrum mit.

+++ 15.36 Uhr: Ferienflieger Condor prüft Gerüchte über Sex-Affäre +++

Der Ferienflieger Condor prüft Gerüchte über eine Sex-Affäre in der Belegschaft. Es gebe derzeit jedoch keinerlei Belege oder Aussagen, die Ansatzpunkt für eine dienst- oder strafrechtliche Verfolgung sein könnten, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Freitag in Frankfurt der Deutschen Presse-Agentur. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins “Focus” sollen Condor-Piloten Stewardessen heimlich beim Sex gefilmt haben, sowohl im Flieger als auch außerhalb. Die Aufnahmen sollen anschließend im Pilotenkreis herumgereicht worden sein.

Focus-Bericht: Sex-Affäre bei Fluglinie Condor_13.15Die Airline erklärte weiter, man habe die Belegschaft zunächst über ein Rundschreiben “unmissverständlich über die Missbilligung und rechtlichen Konsequenzen durch das Unternehmen informiert”. Man werde “jeglichem Anfangsverdacht rigoros” nachgehen.

+++ 15. 31 Uhr: Schweizer werden über Burka-Verbot abstimmen +++

In der Schweiz dürfte in den nächsten zwei Jahren über ein Verhüllungsverbot abgestimmt werden. Aktivisten haben nach eigenen Angaben genügend Unterschriften für eine Volksabstimmung gesammelt. Die mehr als 100.000 Stimmen sollten noch am Freitag in Bern offiziell übergeben werden, wie sie mitteilten. Im Kanton Tessin gilt bereits ein Verhüllungsverbot.

+++ 15.22 Uhr: Mehrere Bieter für insolvente Air Berlin +++

Mehrere Interessenten bieten für die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin oder Teile des Unternehmens. Es gebe ein “reges Investoreninteresse”, erklärte Vorstandschef Thomas Winkelmann am Freitag kurz nach Ablauf der Bieterfrist in Berlin. Mit einer abschließenden Entscheidung rechnet der Generalbevollmächtigte Frank Kebekus nach eigenen Worten am 25. September.

F&Q Air Berlin – Wie geht’s weiter?_13.15Der Geschäftsführer der chinesischen Betreibergesellschaft des Flughafens Parchim, Jonathan Pang, hat im Bieterwettstreit Berlin eine Fristverlängerung beantragt. Der Rechtsanwalt Helmut Naujoks, der das Unternehmen in Deutschland vertritt, sagte am Freitag, Pang bitte um Zeit bis zum 22. September. Die Entscheidung über den Zuschlag soll am 25. September fallen.

Naujoks begründete Pangs Bitte um Fristverlängerung damit, dass es längere Zeit dauere, die Vertragsunterlagen ins Chinesische zu übersetzen. Man habe fleißig gearbeitet, doch die Zeit sei zu kurz gewesen, sagte er. Air Berlin betont jedoch stets, den Verkauf möglichst schnell abschließen zu wollen. Denn der Flugbetrieb wird nur noch durch einen Kredit des Bundes aufrecht erhalten.

+++ 14.58 Uhr: Kinderpornografie: Vatikan beruft Diplomaten aus Washington ab +++

Der Vatikan hat einen Diplomaten wegen möglicher Verstöße gegen Kinderpornografie-Gesetze aus Washington abberufen. Der Priester befinde sich mittlerweile wieder im Vatikan, teilte der Heilige Stuhl am Freitag mit. Es seien Ermittlungen eingeleitet worden. Das amerikanische Außenministerium habe den Vatikan bereits am 21. August über den Fall unterrichtet. Nähere Details zu den Vorwürfen gegen den Priester wurden zunächst nicht bekannt.

+++ 14.35 Uhr: Sri Lanka: Krokodil tötet 24-jährigen Briten +++

Ein Krokodil hat in Sri Lanka einen 24 Jahre alten Mann angegriffen und getötet. Taucher fanden die Leiche des Briten am Freitag, wie die örtliche Polizei mitteilte. “Die Wunden an einem der Beine deuten klar darauf hin, dass das Opfer von einem Krokodil davongeschleift wurde”, sagte ein Polizeisprecher. Der junge Mann war mit einer Gruppe von Freunden im Urlaub in Sri Lanka und hielt sich mit ihnen an dem bei Surfern beliebten Strand Arugam Bay auf. Dort kam es am Donnerstag zu dem Vorfall. Während der derzeitigen Hochsaison kommen zahlreiche Touristen in die Gegend.

Mann in Krokodil gefunden_17.30Der 24-Jährige arbeitete als Journalist für die britische Zeitung “Financial Times”. In einer Stellungnahme des Blatts hieß es, man trauere um einen “talentierten, energischen und engagierten jungen Journalisten”. Eine Obduktion soll die genaue Todesursache klären, die Leiche anschließend nach Großbritannien geflogen werden.

+++ 14.14 Uhr: Nasa-Sonde “Cassini” verglüht in Saturnatmosphäre +++

Nach fast 20 Jahren im All ist die Nasa-Sonde “Cassini” am Freitag in der Atmosphäre des Saturn verglüht. Das letzte Signal der Sonde sei wie erwartet um 13.55 Uhr (MESZ) aufgefangen worden, 83 Minuten nachdem die Sonde es ausgesendet habe, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Der Grund für “Cassinis” Ende ist Treibstoffmangel. Der Sonde gehen die Antriebsreserven aus.

“Cassini” war im Oktober 1997 gestartet und  erreichte im Juli 2004 den Ringplaneten. Seither zog die Sonde ihre Bahnen durch das faszinierende Saturnsystem, entdeckte neue Ringe und Monde und enthüllte viele Geheimnisse des zweitgrößten Planeten im Sonnensystem. Zu “Cassinis” spektakulärsten Entdeckungen zählte der Nachweis eines unterirdischen flüssigen Ozeans auf dem kleinen Saturnmond Enceladus.

+++ 13.50 Uhr: Schulbus kollidiert mit Zug – Drei Kinder verletzt +++

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Schulbus und einem Regionalzug in Bayern sind drei Schulkinder leicht verletzt worden. Sie seien nach dem Unglück in Langenzenn bei Fürth ins Krankenhaus gebracht worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Der Kleinbus mit sieben Schulkindern im Alter von acht bis zehn Jahren und einem 70-jährigen Fahrer an Bord überquerte morgens einen unbeschrankten Bahnübergang, als es zur Kollision mit dem Zug kam.

Drei Kinder im Bus hätten unter anderem Prellungen und Schürfwunden davongetragen. Die vier anderen Kinder kamen mit einem Schock davon. Der Busfahrer, der Zugführer und Bahngäste blieben unverletzt. Am Schulbus entstand ein Schaden von etwa 12.000 Euro, der Zug wurde nur leicht beschädigt. Die genaue Unfallursache wird noch ermittelt.

+++ 13.37 Uhr: Kekskonzern Bahlsen verklagt Uni Hannover +++

Der Bahlsen-Konzern aus Hannover sieht die Markenrechte an seinem Leibniz-Butterkeks in Gefahr und zieht im Namensstreit gegen die Universität Hannover vor Gericht. Die nach Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) benannte Hochschule hatte sich die Webdomain “Leibniz-Shop” in allen möglichen Schreibweisen gesichert und den Namen beim Patentamt angemeldet. “Dagegen wehren wir uns jetzt vor dem Landgericht Hamburg, die Klage ist diese Woche eingereicht worden”, sagte ein Bahlsen-Sprecher.

Bahlsen mit einem Jahresumsatz von rund 552 Millionen Euro sieht eine Verwechslungsgefahr mit ihrer Marke Leibniz, die schon seit 1897 geschützt ist. Von der Universität selbst gab es zunächst keine Stellungnahme. “Uns liegt noch keine Anklageschrift vor, insofern können wir uns auch nicht äußern”, sagte eine Sprecherin. Ein Verhandlungstermin steht noch nicht fest.

+++ 13.13 Uhr: Mehr als 100 Wahlplakate der Grünen in Aachen gestohlen +++

Den Grünen in Aachen sind mehr als 100 Wahlplakate gestohlen worden. Die Aushänge zur Bundestagswahl seien innerhalb von vier Tagen abmontiert worden, teilte die Polizei mit. Der Staatsschutz ermittele. Die Grünen vermuten eine gezielte Aktion, wie Parteigeschäftsführerin Susanne Küthe sagte. Ersatz könne die Partei so schnell nicht besorgen. Deshalb werde es bis zum Wahltag in Aachen nur noch wenige Plakate der Grünen geben.Fragen und Antworten: Wahlplakate in Deutschland_17Uhr

+++ 12.49 Uhr: Akademiker im Hungerstreik bleiben in türkischer Untersuchungshaft +++

Ankara: 190 Tage Hungerstreik_16UhrZwei türkische Akademiker, die seit 191 Tagen im Hungerstreik sind, bleiben in Untersuchungshaft. Das habe ein Gericht in Ankara entschieden, sagte der Anwalt Alihan Pilaf der Deutschen Presse-Agentur. Der Prozess gegen die Universitätsdozentin Nuriye Gülmen und den Grundschullehrer Semih Özakca wegen Terrorvorwürfen hatte gestern begonnen. Beide konnten aus Gesundheits-und Sicherheitsgründen nicht persönlich zum Gericht gebracht werden. Das Gericht habe die Entscheidung die beiden in U-Haft zu behalten damit begründet, sie nicht aussagen konnten, so der Anwalt. Das sei absurd. Der Gesundheitszustand der beiden sei “sehr kritisch”. “Unsere Besorgnis wächst von Tag zu Tag.”

Die beiden Akademiker waren am 9. März aus Protest gegen ihre Entlassungen aus dem Staatsdienst in den Hungerstreik getreten. Seitdem nehmen sie nur Wasser, Zucker, Salz und Vitamin B zu sich. Ende Mai wurden die beiden verhaftet. Die nächste Verhandlung ist am 28. September.

+++ 12.47 Uhr: Streit um drei Cent Trinkgeld beschäftigt Polizei in Rheinland-Pfalz +++

Ein Zwist um drei Cent Trinkgeld hat im rheinland-pfälzischen Germersheim die Polizei auf den Plan gerufen. Wegen des bescheidenen Extralohns gerieten ein Taxifahrer und sein Fahrgast in Streit, wie die Polizei in Landau mitteilte. Der Droschkenfahrer wollte die drei Cent Trinkgeld seines Kunden nicht annehmen und gab sie dem Mann zurück. Daraufhin warf der 56-jährige Fahrgast die Centmünzen in den Fußraum des Wagens – was den Taxifahrer dazu veranlasste, das Münzgeld letztlich aus dem Fahrzeug zu werfen. Nun weigerte sich der alkoholisierte Fahrgast, das Taxi zu verlassen. Der Taxifahrer rief daher die Polizei, in deren Anwesenheit der 56-Jährige dann schließlich die Droschke räumte.

+++ 12.39: Putzfrau aus “Klartext, Frau Merkel”: Auftritt “hat gut getan” +++

Putzfrau Reinigungskraft Einkommen 1800Die Bochumer Reinigungskraft Petra Vogel fühlt sich nach ihrem Auftritt am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung “Klartext, Frau Merkel” bestärkt. “Es hat mir gut getan, der Kanzlerin ‘mal meine Meinung zu sagen und ihr klarzumachen, dass sie sich nicht immer aus allem herauswinden kann”, sagte die 59-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Mut habe es sie nicht gekostet, ihrem Ärger Luft zu machen. “Es war mir einfach ein Bedürfnis”, sagte die Gewerkschafterin, die der Linkspartei angehört.

Vogel hatte Merkel in der Sendung, in der Bürger zu Wort kommen, gefragt, warum in Deutschland nicht eine Bürgerversicherung wie in Österreich eingeführt werden könne. Dort bekomme eine Reinigungskraft mehr als 1000 Euro Rente. Ihr selbst blieben nach über 40 Jahren gerade einmal 654 Euro.

+++ 12.30 Uhr: Russland verurteilt nordkoreanischen Raketentest als Provokation +++

15: Nordkorea feuert erneut Rakete über Japan hinweg – 884fd94b4a6eab99Russland hat den neuerlichen nordkoreanischen Raketentest als Provokation verurteilt. Dies führe zu einer weiteren Eskalation der Lage, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau. Außenamtssprecherin Maria Sacharowa bekräftigte der Agentur Interfax zufolge, der Test sei nicht hinnehmbar. Zugleich warf sie den USA eine aggressive Rhetorik im Nordkorea-Konflikt vor.

Der Außenpolitiker Leonid Sluzki aus der Staatsduma sagte, mit dem Test nur wenige Tage nach der UN-Resolution fordere Pjöngjang die Weltgemeinschaft heraus. Nordkorea spiele ein sehr gefährliches Spiel.  

+++ 12.20 Uhr: Mehr als 800 Millionen Menschen hungern – Zahl nimmt wieder zu +++

Weltweit haben 815 Millionen Menschen im vergangenen Jahr Hunger gelitten. Damit waren 38 Millionen Menschen mehr von Hunger betroffen als 2015, wie die Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in Rom mitteilte.

Nach Jahren der Verbesserung der Lebensmittelversorgung stieg die Zahl der Hungerleidenden wieder. Das hänge vor allem mit der Zunahme von Gewaltkonflikten in aller Welt, aber auch mit den Folgen des Klimawandels zusammen, heißt es in dem Bericht. Diesen erarbeitete die FAO erstmals in Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO). London Parsons Green

+++ 11.45 Uhr: Messerattacke auf Soldaten in Paris endet glimpflich +++

Eine neue Attacke auf patrouillierende Soldaten in Paris ist glimpflich verlaufen. Ein mit einem Messer bewaffneter Mann griff am frühen Morgen in einer U-Bahn-Haltestelle einen Soldaten an, konnte aber von diesem überwältigt werden, wie die Polizei mitteilte. Verletzt wurde niemand. Der Mann soll etwas im Zusammenhang mit “Allah” gesagt haben, die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen. 

+++ 11.41 Uhr: Mehr als 100 Polizisten suchen Täter des Familiendramas bei Rottweil +++

Drei Tote nach Schüssen in Wohnhaus in Baden-Württemberg_10.30Im Fall des blutigen Familiendramas von Villingendorf sucht die Polizei mit rund 100 Beamten nach dem flüchtigen Täter. Die Fahndung sei vor allem auf die Autobahnen in ganz Baden-Württemberg ausgeweitet worden, auch die Grenzstellen seien informiert, hieß es bei der Polizei. Am Tatort, einem modernen Haus in einer ruhigen, gehobenen Wohngegend im 3500-Einwohner-Ort Villingendorf bei Rottweil, arbeitete die Spurensicherung.

Gesucht wird ein 40-Jähriger, der womöglich mit einem Kleinwagen mit rotem Kennzeichen einer KN-Zulassung (Landkreis Konstanz) auf der Flucht ist. Er soll am Donnerstagabend drei Menschen – zwei befreundete Erwachsene und seinen sechs Jahre alte Sohn – erschossen haben. Die Mutter des Kindes, die ebenfalls am Tatort war, konnte sich nach Angaben der Polizei retten.

+++ 11.12 Uhr: Menschenrechtler kritisieren Festnahme saudischer Regierungskritiker +++

Saudi-Arabien hat Menschenrechtlern zufolge Dutzende Regierungskritiker festgenommen. Darunter seien auch die prominenten Geistlichen Salman al-Auda und und Awad al-Karni, erklärte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW). Saudi-Arabien setze damit seine Repressionskampagne gegen Dissidenten fort, unter ihnen friedliche Aktivisten, Journalisten und Autoren.

HRW bringt die Maßnahmen in Verbindung mit der Ernennung von Mohammed bin Salman, dem Sohn König Salmans, zum Thronfolger vor rund drei Monaten. Die offensichtlich politisch motivierten Festnahmen seien ein weiteres Zeichen dafür, dass Mohammed bin Salman nicht wirklich an mehr Redefreiheit und Rechtsstaatlichkeit interessiert sei.

+++ 11.09 Uhr: Pakistans Ex-Premier Sharif scheitert mit Vorstoß gegen Amtsenthebung +++

Der frühere pakistanische Premierminister Nawaz Sharif ist vor dem Obersten Gerichtshof des Landes mit seinem Einspruch gegen seine Amtsenthebung gescheitert. Die Richter wiesen sämtliche Anträge ab, ihre im Juli gefällte Entscheidung zur Amtsenthebung wegen Korruptionsvorwürfen noch einmal zu überprüfen. Eine Begründung wollte das Gericht später veröffentlichen.

Der 67-jährige Sharif war dreimal Ministerpräsident gewesen und 2013 letztmals nach einem haushohen Sieg seiner Partei ins Amt gewählt worden. Der Oberste Gerichtshof hatte ihn am 28. Juli überraschend im Zusammenhang mit den Panama Papers um Briefkastenfirmen in Steueroasen abgesetzt. In den Papieren standen Namen von Sharifs Kindern, nicht aber sein eigener.  

+++ 10.41 Uhr: Zahl der Toten nach Doppelanschlag im Südirak steigt auf 84 +++

Nach dem Doppelanschlag der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf ein Restaurant und einen Kontrollpunkt im Süden des Irak ist die Zahl der Toten auf 84 gestiegen. 93 Menschen seien bei den beiden Angriffen von Bewaffneten verletzt worden, erklärte die Gesundheitsbehörde der Stadt Al-Nasirija. Unter den Opfern seien Besucher aus dem Iran gewesen.

Bewaffnete mit Sprengstoffwesten hatten am Donnerstag in der Nähe von Al-Nasirija ein Restaurant an einer Schnellstraße angegriffen und laut Medienberichten wahllos auf Gäste geschossen. Später explodierte an einem nahe gelegenen Kontrollpunkt ein Fahrzeug.

+++ 9.18 Uhr: Trump kündigt zehntätige Asienreise für November an +++

 Inmitten der Spannungen um Nordkorea hat US-Präsident Donald Trump eine längere Asienreise im November angekündigt. Wie Trump mitteilte, will er Südkorea, China und Japan besuchen sowie an einigen regionalen Gipfeltreffen teilnehmen. Es würden “zehn ziemlich geschäftige Tage”, erklärte Trump. Südkorea, China und Japan bemühen sich derzeit mit den USA darum, den Konflikt in Nordkorea zu entschärfen. Offen ließ der Präsident allerdings, ob er tatsächlich an allen Gipfeln teilnehmen wird, die in der Zeit in der Region stattfinden.

+++ 9.14 Uhr: Polizei: Täter ist Vater des toten Kindes – Öffentlichkeitsfahndung +++

Im Fall des blutigen Familiendramas in bei Rottweil fahndet die Polizei nach dem Vater des erschossenen sechs Jahre alten Kindes. Das teilten die Ermittler mit. Geplant sei eine öffentliche Fahndung nach dem 40 Jahre alten Mann. Infos zum mutmaßlichen Täter und dessen Foto sollten auf der Facebook-Seite der Polizei Tuttlingen veröffentlicht werden. In der Wohnung in Villingendorf waren am Donnerstagabend drei Menschen erschossen worden: das Kind sowie ein Mann und eine Frau. Der Mutter des Kindes gelang die Flucht. Die Polizei sucht mit einem Großaufgebot nach dem Mann.

+++ 8.55 Uhr: Taifun “Doksuri” wütet über Vietnam +++

Mit Windgeschwindigkeiten bis 135 Stundenkilometer ist der Taifun “Doksuri” über Vietnam hereingebrochen. Aus Sicherheitsgründen mussten nach Angaben des nationalen Katastrophenschutzzentrums annähernd 80.000 Menschen ihre Unterkünfte verlassen. Betroffen war auch die Hauptstadt Hanoi. Zugleich verfügten die Behörden, dass wegen des Wirbelsturms mehr als 70.000 Fischerboote an Land bleiben müssen. Über Verletzte oder Todesopfer wurde zunächst nichts bekannt.

+++ 8.52 Uhr: Soldat in Paris mit Messer angegriffen +++

Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hat in Paris einen Soldaten angegriffen. Niemand sei verletzt worden, teilte die Polizei in der französischen Hauptstadt mit. Der Soldat sei im Rahmen der Anti-Terror-Operation “Sentinelle” in der U-Bahn-Station Châtelet auf Patrouille gewesen. Der Soldat habe den Mann rasch überwältigen können. Aus Ermittlerkreisen hieß es, der Angreifer habe etwas im Zusammenhang mit “Allah” gesagt. 

+++ 8.40 Uhr: AfD will als stärkste Oppositionspartei den Vorsitz im Haushaltsausschuss +++

Die AfD pocht auf den Vorsitz im Haushaltsausschuss des Bundestags, wenn sie bei der Bundestagswahl stärkste Oppositionspartei wird. In diesem Fall “beanspruchen wir natürlich den Posten des Haushaltsausschussvorsitzenden”, sagte der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen dem “Focus”. “Sollten die anderen Parteien uns dieses Gewohnheitsrecht verweigern, müssen wir sehen, wie wir damit umgehen.

Derzeit ist es parlamentarischer Brauch, dass die größte Oppositionsfraktion den Posten bekommt. Das ist jedoch nirgendwo festgeschrieben. SPD-Parlamentsgeschäftsführerin Christine Lambrecht machte bereits deutlich, dass von der Praxis abgewichen werden könnte, wenn die AfD stärkste Oppositionspartei wird.13-Wie hat die AfD die Landtage verändert?-5574969551001

+++ 8.37 Uhr: Fast 68.000 Hundertjährige in Japan – Neuer Rekord +++

Japans “Club der Hundertjährigen” feiert einen neuen Mitgliederrekord: Insgesamt 67.824 Menschen im Alter von 100 oder mehr Jahren zählt die drittgrößte Wirtschaftsnation der Welt inzwischen. Das seien 2132 mehr als ein Jahr zuvor, wie das Gesundheitsministerium in Tokio am Freitag bekanntgab.

Seit nunmehr 47 Jahren steigt die Zahl jedes Jahr auf eine neue Rekordmarke. Zur Langlebigkeit der Japaner tragen die gesunde traditionelle Küche, Fortschritte in der Medizin und das gestiegene Gesundheitsbewusstsein bei. Inzwischen hat die Bevölkerung des Inselreiches allerdings angesichts der niedrigen Geburtenrate real zu schrumpfen begonnen.  

+++ 8.26 Uhr: Zeitung: NRW-Ermittler gelingt Schlag gegen Terrorfinanzierer +++

Im Kampf gegen die Finanzierung islamistischer Terrorgruppen haben Sonderermittler des Landeskriminalamts (LKA) Nordrhein-Westfalen und der Steuerfahndung laut einem Zeitungsbericht einen Erfolg erzielt. Geldspürhunde der Polizei entdeckten bei einer Razzia gegen eine international operierende Bande von Umsatzsteuerbetrügern Barbeträge von rund zwei Millionen Euro, wie der “Kölner Stadt-Anzeiger” berichtet. Die Festgenommenen hatten die Geldbündel demnach hinter Wandverkleidungen versteckt.

Die Bande, deren Hintermänner von der arabischen Halbinsel aus agierten, sollen der Zeitung zufolge über ein geschickt inszeniertes Umsatzsteuerkarussell den Fiskus in Deutschland um zweistellige Millionenbeträge betrogen haben. Die kriminellen Erträge dienten laut den Ermittlungen der beim LKA angesiedelten Sondereinheit EOKS zur Finanzierung des islamistischen Terrors.

+++ 7.27 Uhr: Drei Tote nach Schüssen in Wohnhaus – Polizei jagt Täter +++

In einem Wohnhaus in Villingendorf (Baden-Württemberg) sind ein Mann, eine Frau und ein sechs Jahre alter Junge erschossen worden. Derzeit gehe man von einer Beziehungstat am späten Donnerstagabend aus, sagte ein Sprecher der Polizei Tuttlingen. Der mutmaßliche Täter war am Morgen noch auf der Flucht. Zuerst hatte die “Neue Rottweiler Zeitung” darüber berichtet.

Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Nach dem Tatverdächtigen fahnden mehr als 50 Polizisten. Dem Zeitungsbericht zufolge ist die Polizei in Amok-Schutzausrüstung im Einsatz. Auch ein Hubschrauber wird zur Fahndung eingesetzt. Der Tatverdächtige sei zu Fuß oder mit einem Auto auf der Flucht, hieß es von der Polizei. Auch auf der Autobahn 81 zwischen Stuttgart und Singen seien Autos kontrolliert worden.

+++ 6.52 Uhr: Mindestens 50 Tote und 120.000 Obdachlose durch Überschwemmungen in Niger +++

Durch die anhaltenden Regenfälle im westafrikanischen Niger sind in den vergangenen drei Monaten mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Fast 120.000 Menschen wurden obdachlos, wie das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (Ocha) mitteilte. Am stärksten betroffen waren demnach die Hauptstadt Niamey sowie die Städte Dosso im Süden, Tillaberi im Westen und die südlichen Regionen Maradi und Zinder.
Das Land werde lange brauchen, um sich zu erholen. Durch die Regenmassen wurden dem UN-Büro zufolge rund 9000 Häuser und 31 Schulen zerstört. Auch die Lebensmittelproduktion wurde stark getroffen: Rund 16.000 Tiere starben und auf rund 9000 Hektar wurde die Getreideernte vernichtet.

+++ 6.09 Uhr: Drei Tote nach Schüssen in Wohnhaus in Baden-Württemberg +++

In einem Wohnhaus im baden-württembergischen Villingendorf sind ein Mann, eine Frau und ein sechs Jahre alter Junge erschossen worden. Derzeit gehe man von einer Beziehungstat aus, sagte ein Sprecher der Polizei Tuttlingen. Demnach ist der mutmaßliche Täter noch auf der Flucht. Nach ihm werde mit über 50 Polizisten und einem Hubschrauber gefahndet. Auch auf der Autobahn 81 (Stuttgart – Singen) seien Autos kontrolliert worden, so die Polizei. 

+++ 5.16 Uhr: Zahl der Salafisten in Deutschland steigt weiter +++

Die Zahl der Salafisten in Deutschland ist erneut gestiegen. Inzwischen rechnen die Sicherheitsbehörden 10.300 Menschen zu dieser Szene. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur vom Bundesamt für Verfassungsschutz. Die Szene wächst seit Jahren – zunächst rasant, inzwischen mit etwas geringerem Tempo. Die Sicherheitsbehörden sehen die Entwicklung seit langem mit Sorge. Sie halten den Salafismus – eine besonders konservative Ausprägung des Islam – für einen wesentlichen Nährboden des Terrorismus.

Insgesamt werden der islamistischen Szene in Deutschland gut 24.000 Menschen zugerechnet. Die Sicherheitsbehörden stufen viele davon als gefährlich ein. Rund 1800 Menschen werden dem “islamistisch-terroristischen” Spektrum zugeordnet. Darunter sind etwa 700 sogenannte Gefährder – also Menschen, denen die Polizei grundsätzlich zutraut, dass sie einen Terrorakt begehen könnten. Zum Teil sind auch Rückkehrer aus Dschihad-Gebieten darunter.

+++ 4.35 Uhr: Rätsel um Kohls Nachlass drei Monate nach seinem Tod +++

Walter Kohl: Das Thema Erbschaft ist komplett erledigt 8.50Drei Monate nach dem Tod von Altkanzler Helmut Kohl (CDU) hat das Bundesarchiv noch keine Dokumente aus dessen Bungalow in Ludwigshafen-Oggersheim bekommen. Dort war Kohl am 16. Juni gestorben. “Der private Nachlass ist Sache der Familie, amtliche Akten dagegen müssen zu uns kommen”, sagte der Sprecher des Bundesarchivs in Koblenz, Tobias Herrmann, der Deutschen Presse-Agentur. “Wir gehen aber davon aus, dass es nicht sehr viele amtliche Unterlagen in Oggersheim gibt.” Experten vermuteten bei Kohl weniger Interesse am Aufbau eines systematischen Hausarchivs als etwa beim ebenfalls verstorbenen Altkanzler Helmut Schmidt (SPD).

+++ 4.10 Uhr: Seehofer: CSU muss bei Flüchtlingsobergrenze Wort halten +++

Trotz des strikten Widerstands von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beharrt CSU-Chef Horst Seehofer auf einer Obergrenze von 200.000 neuen Flüchtlingen pro Jahr. Um eine solche Position durchzusetzen gebe es keinen günstigeren Zeitpunkt als die Zeit zwischen der Bundestagswahl und der Wahl eines Kanzlers bzw. einer Kanzlerin, sagte Seehofer der “Augsburger Allgemeinen Zeitung”. “Lassen Sie das mal meine Sorge sein. Ich weiß, wie das geht”, fügte er hinzu.

+++ 4.05 Uhr: Trump unterzeichnet Resolution gegen Rassismus und Hasskriminalität +++

Wenige Wochen nach seinen zweideutigen Äußerungen über die rassistische Gewalt in Charlottesville hat US-Präsident Donald Trump eine Resolution gegen Rassismus und Hasskriminalität unterzeichnet. Er sei “froh”, das Dokument zu unterzeichnen, erklärte Trump. “Als Amerikaner verurteilen wir die jüngste Gewalt in Charlottesville und lehnen Hass, Fanatismus und Rassismus in allen Formen ab”, hieß es in einer Mitteilung des Weißen Hauses.

Die zuvor von beiden Kammern des US-Kongresses gebilligte Resolution verurteilt “weiße Nationalisten, weiße Rassisten, den Ku Klux Klan, Neo-Nazis und andere Hassgruppen”. Senat und Repräsentantenhaus forderten Trump damit zu einer klaren und harten Haltung gegen Rassismus auf.14-Demokraten: Haben uns mit Trump auf Schutz für Immigranten geeinigt-5575786270001

+++ 3.25 Uhr: Gabriel: Ampel unter SPD-Führung wäre “die richtige Koalition” +++

14: Umfrage sieht SPD nur noch acht Prozentpunkte vor der AfD – a7936d8d16c35538Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) gibt die Hoffnung auf eine SPD-geführte Bundesregierung nicht ganz auf. Auf die Frage nach einer Ampelkoalition nach Mainzer Modell sagte Gabriel dem Sender SWR: “Ich bin ein großer Fan, bin ein Sozialliberaler, im Kern halte ich das für die richtige Koalition. Und die Grünen sind ja nichts anderes als eine besondere Form liberaler Politik.”

Sozialliberale Zeiten unter den SPD-Kanzlern Willy Brandt und Helmut Schmidt zählten aus seiner Sicht zu den “besten Zeiten im Land”, sagte Gabriel. Er sei allerdings nicht sicher, ob FDP-Chef Christian Lindner für so eine Konstellation zur Verfügung stünde. 

+++ 2.59 Uhr: US-Streitkräfte: Nordkoreas Raketentest nicht gefährlich für USA +++

Der jüngste Raketenabschuss Nordkoreas hat nach Darstellung der US-Streitkräfte keine Gefahr für die USA dargestellt.
Das Pazifik-Kommando der US-Streitkräfte habe den Abschuss einer Mittelstreckenrakete beobachtet, teilte ein Sprecher mit. Der Abschuss habe sich in der Gegend der nordkoreanischen Stadt Sunan ereignet. Die Rakete habe einen nördlichen Teil von Japan überquert und sei dann in den Pazifik gestürzt. Weder für das US-Festland noch für das pazifische US-Außengebiet Guam habe eine Gefahr bestanden.

+++ 2.39 Uhr: Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats nach Raketentest Nordkoreas +++

Nach dem neuerlichen Raketentest Nordkoreas hat der UN-Sicherheitsrat eine Dringlichkeitssitzung angesetzt. Das Gremium werde um 15 Uhr Ortszeit (21 Uhr MESZ) beraten, teilte die äthiopische Vertretung bei der UNO mit, die diesen Monat den Vorsitz im Sicherheitsrat hat. Diplomatenangaben zufolge soll die Sitzung hinter verschlossenen Türen stattfinden. Der UN-Sicherheitsrat hatte erst am Montag als Reaktion auf den jüngsten Atomwaffentest einstimmig ein neues Sanktionspaket gegen Nordkorea verabschiedet.

Unterdessen teilte das US-Pazifikkommando mit, bei dem am Freitagmorgen abgefeuerten Geschoss habe es sich ersten Einschätzungen zufolge um eine ballistische Mittelstreckenrakete gehandelt. 

+++ 2.05 Uhr: Unicef will in Kongos Krisengebiet Kasai 150.000 Kinder einschulen +++

Das UN-Kinderhilfswerk Unicef will in Kongos Krisenregion Kasai trotz eines schwelenden Konflikts 150.000 Kinder zurück in die Schulen bringen. Fast 500.000 Kinder konnten das vergangene Schuljahr Unicef-Schätzungen zufolge wegen der Krise nicht beenden. “Es ist entscheidend, dass die Kinder wieder in die Schulen gehen, um ihnen nach Monaten der Angst und Ungewissheit wieder ein Gefühl der Normalität zu geben”, erklärte der amtierende Unicef-Direktor für den Kongo, Tajudeen Oyewale.

In der zentralen Kasai-Region war im August 2016 ein Konflikt eskaliert, nachdem Sicherheitskräfte den Anführer der Rebellengruppe Kamuina Nsapu getötet hatten. Seitdem werden der Miliz sowie dem Militär schwere Verbrechen vorgeworfen. Der Konflikt hat – von der Weltöffentlichkeit weitgehend unbemerkt – eine Massenflucht ausgelöst. Rund 1,4 Millionen Menschen sind nach UN-Angaben wegen der Gewalt in andere Landesteile geflohen.  

+++ 0.52 Uhr: Nordkorea feuert erneut Rakete ab +++

15: Nordkorea feuert erneut Rakete über Japan hinweg – 884fd94b4a6eab99Nordkorea hat erneut eine Rakete abgefeuert, die über Japan hinweggeflogen ist. Die Rakete habe um 7.06 Uhr Ortszeit (00.06 Uhr MESZ) die Insel Hokkaido in Richtung Pazifik überflogen, teilte die japanische Regierung mit. Anschließend sei sie rund 2000 Kilometer östlich von Hokkaido niedergegangen. In mehreren Regionen der nördlichen Insel sei das Raketenarnsystem ausgelöst worden. 

+++ 0.06 Uhr: Lady Gaga wegen starker Schmerzen im Krankenhaus +++

09: Lady Gaga kündigt eine Pause an – b388dbfdf9df4582Die US-Popdiva Lady Gaga ist mit starken Schmerzen in ein Krankenhaus eingeliefert worden. “Ich wurde ins Krankenhaus gebracht, es ist nicht bloß Hüftschmerz oder Abnutzung durch die Tour. Ich habe heftige Schmerzen”, schrieb die 31-Jährige auf Twitter. Eigentlich sollte Lady Gaga im Rahmen ihrer Tournee in Rio de Janeiro auftreten. Den Auftritt habe sie absagen müssen, heißt es in einer Mitteilung auf ihrem Instagram-Account. Bereits vor einer Woche hatte Lady Gaga eine Pause angekündigt. Sie wolle weiterhin kreativ sein, aber die Zeit zur Heilung nutzen, sagte sie auf dem Toronto International Film Festival, wo sie eine Dokumentation über sich vorstellte. In dieser spricht die Sängerin auch offen über körperliche Erschöpfung und ihre Probleme mit chronischen Schmerzen.

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