News des Tages: “Wie in einem bösen Traum”: 33-Jähriger gesteht tödlichen Kopfschuss auf Ex-Geliebte

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 13.55 Uhr: 62-Jähriger trinkt offenbar Schwefelsäure aus Weinflasche und stirbt +++

Ein 62-jähriger Mann hat auf einem Weingut in Baden-Württemberg offenbar aus einer Weinflasche Schwefelsäure getrunken und ist an den Folgen gestorben. Wie die Polizei in Freiburg mitteilte, ereignete sich das Unglück bereits am Samstag in Eichstetten. Demnach befand sich die Säure “vermutlich in einer Weinflasche, die nicht zur Lagerung des Stoffs vorgesehen war”. Trotz sofortiger Maßnahmen des Rettungsdiensts konnte der Mann den Angaben zufolge nicht gerettet werden. Die Kriminalpolizei leitete Ermittlungen zu den genauen Todesumstände ein.

+++ 13.21 Uhr: Der Berg bewegt sich noch – Bondo befürchtet weitere Felsstürze +++

27: Polizei untersucht Warnhinweise zu Bergsturz – 21ea8f081e67ceadEinen Monat nach dem gewaltigen Felssturz in der Schweiz ist der 3369 Meter hohe Piz Cengalo immer noch nicht zur Ruhe gekommen. Dessen Gesteinsformationen bewegten sich rund fünf Zentimeter pro Tag, sagte der Sprecher des Führungsstabs der Gemeinde Bondo, Christian Gartmann. “Wir gehen davon aus, dass noch viel Material in der Größenordnung von 500.000 bis eine Million Kubikmeter abstürzen wird.” Ob das unmittelbar bevorstehe oder erst in einem Jahr passiere, könne niemand sagen. Wie schon vor dem Unglück am 23. August, bei dem acht Wanderer wahrscheinlich ums Leben gekommen sind, signalisierten große Warntafeln die Gefahr.

+++ 13.15 Uhr: Israels Armee schießt Drohne über Golanhöhen ab +++

Israels Armee hat am Dienstag nach eigenen Angaben eine Drohne über den Golanhöhen abgeschossen. Das unbemannte Flugobjekt sei in israelischen Luftraum vorgedrungen, teilte das Militär mit. Israelische Medien berichteten, eine Rakete des Abwehrsystems Patriot habe die aus Syrien eingedrungene Drohne getroffen. Israel hält den größten Teil der Golanhöhen seit dem Sechs-Tage-Krieg 1967 besetzt. Wegen der Kämpfe in Syrien kommt es im Grenzgebiet immer wieder zu Zwischenfällen.

+++ 12.55 Uhr: Menschenrechtsgericht verurteilt Russland wegen Folter bei Verhör +++

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Russland wegen der brutalen Misshandlung eines Festgenommenen verurteilt. Die Straßburger Richter stellten am Dienstag einen Verstoß gegen das Folterverbot fest. Dem 51 Jahre alten Kläger, der in der nordrussischen Stadt Charp eine langjährige Haftstraße verbüßt, sprach der Gerichtshof Schmerzensgeld in Höhe von 45.000 Euro zu.

02: Menschenrechtsgericht verurteilt Moskau wegen Folter bei Verhören – ff2cccdcb5c1dc65Der Mann war im Juli 2003 in St. Petersburg festgenommen worden. Ihm wurden eine Reihe von Delikten vorgeworfen. Nach seinen Angaben prügelten ihn bei dem Verhör in einem Kommissariat zwei Polizisten mit Schlagstöcken, um ein Geständnis zu erzwingen. Einige Tage später wurde er in Untersuchungshaft genommen. Im Gefängnis von St. Petersburg wurde er abermals von zwei Männern in Uniform so schwer geprügelt, dass er in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Im Juni 2005 sollte der Russe vor einem Gericht in St. Petersburg verhört werden. Er weigerte sich jedoch, weil ihm ein Anwalt seiner Wahl verweigert wurde. Daraufhin wurde er dem Urteil zufolge von einem Polizisten geprügelt und mit dem Kopf gegen eine Wand gestoßen.

+++ 12.49 Uhr: 18-Jähriger ersticht seine 14-jährige Schwester +++

Der Bruder einer getöteten 14-Jährigen in Wien hat angegeben, seine Schwester im Streit erstochen zu haben. Er habe sie am Montag zufällig an einer U-Bahn-Station getroffen und sie überreden wollen, nach Hause zurückzukehren, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Der Vorwurf des 18-Jährigen an das Mädchen lautete, sie bereite den Eltern Kummer. Die Jugendliche aus Afghanistan war wenige Tage zuvor in ein Krisenzentrum des Jugendamts gezogen, weil sie sich zu Hause eingeengt gefühlt hatte. Der Verdächtige dürfte laut Polizei ohne Wissen der Familie gehandelt haben. Die 14-Jährige war nach rund einem Dutzend Messerstichen in einem Hinterhof verblutet.

+++ 12.18 Uhr: Soldat stirbt bei Explosion in tschechischer Kaserne +++

Bei einer Explosion in einer Militärunterkunft in Tschechien ist ein Soldat getötet worden. Mindestens ein weiterer sei verletzt worden, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Prag mit. Hinweise auf einen Anschlag gebe es keine.

Der Unglücksort in der Stadt Vyskov (Wischau) bei Brünn (Brno) sei abgesperrt, berichtete die Zeitung “Vyskovsky denik”. Nach Angaben eines Augenzeugen seien mehrere Handgranaten explodiert. Von offizieller Seite gab es dazu keine Stellungnahme. Die Militärpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

+++ 11.54 Uhr: 85 Prozent mehr Alzheimer-Patienten im Krankenhaus als vor 15 Jahren +++

Fast doppelt so viele Patienten wie vor 15 Jahren werden wegen Alzheimer im Krankenhaus behandelt. Das hat das Statistische Bundesamt anlässlich des Welt-Alzheimer-Tages am 21. September ausgerechnet. Im Jahr 2015 wurden insgesamt 19.049 Patienten mit der Diagnose Alzheimer in Kliniken behandelt. “Damit ist die Zahl der stationär behandelten Fälle in den letzten 15 Jahren insgesamt um 85 Prozent angestiegen”, berichtete Destatis-Mitarbeiter Torsten Schelhase. Dabei gab es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Bei Männern betrug der Anstieg seit dem Jahr 2000 sogar 125 Prozent, wie die Wiesbadener Behörde berichtete. Bei den Frauen waren es im gleichen Zeitraum nur 65 Prozent mehr.

+++ 11.50 Uhr: Familiendrama im Schwarzwald – Belohnung für Hinweise auf Täter +++

15: Drei Menschen im Schwarzwald erschossen – 7a44f62080e215c6Nach der Bluttat in der Schwarzwaldgemeinde Villingendorf hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von bis zu 5000 Euro ausgesetzt für Hinweise, die zur Festnahme des Täters führen. Dies gelte ausschließlich für Privatpersonen, sagte ein Polizeisprecher. Der Gesuchte soll am Donnerstagabend seinen sechs Jahre alten Sohn, den neuen Lebensgefährten seiner Ex-Frau (34) und dessen Cousine (29) erschossen haben. Am Dienstag suchte die Polizei mit rund 100 Beamten im Walde rund um Villingendorf weiter nach Spuren. Nach der Tat sollen dort nach Angaben aus der Bevölkerung Schüsse gefallen seien.

+++ 11.30 Uhr: Deutsches U-Boot aus dem Ersten Weltkrieg bei Ostende entdeckt +++

Vor der belgischen Küste ist ein deutsches U-Boot aus dem Ersten Weltkrieg entdeckt worden. Dies teilte der zuständige Gouverneur von Westflandern, Carl Decaluwé, laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Belga mit. Im Wrack seien 23 Besatzungsmitglieder gefunden worden. Das Boot lag demnach in der Nähe von Ostende.

+++ 11.21 Uhr: 33-Jähriger gesteht tödlichen Kopfschuss auf Ex-Geliebte +++

Tödliches Ende einer Romanze: Ein 33-Jähriger hat am Landgericht Darmstadt gestanden, seine Ex-Geliebte erschossen zu haben. “Es lief ab wie in einem bösen Traum”, ließ er zu Beginn des Mordprozesses über seinen Verteidiger mitteilen. “Ich war von Verzweiflung und Zorn wie in einem Rausch.”
Der Mann gab zu, insgesamt drei Mal auf die zweifache Mutter geschossen zu haben: einmal auf den Kopf, zweimal auf die Beine. Die Frau war im Februar dieses Jahres vor einem Haus in Offenbach getötet worden. Der Mann erklärte, türkischer Staatsangehöriger zu sein. Die Geliebte sei aus Rumänien nach Deutschland gekommen. Zwischen beiden habe eine Beziehung bestanden. Seine Frau habe davon erfahren, er sei deswegen unter Druck gesetzt worden. Laut Anklage hatte die Geliebte die Beziehung zu dem Mann beendet.

+++ 11.15 Uhr: Allianz Deutschland-Chef Knof will Unternehmen verlassen +++

Beim Versicherungskonzern Allianz steht ein unerwarteter Rückzug aus der Chefetage an: Deutschland-Chef Manfred Knof will das Unternehmen verlassen, wie ein Sprecher in Ismaning sagte. Darüber habe Knof den Aufsichtsrat informiert und gesundheitliche Gründe angegeben. Der Aufsichtsrat soll sich noch am Dienstag mit der Personalie befassen. Zuerst hatte die “Süddeutsche Zeitung” (Dienstag) darüber berichtet. 

+++ 11.13 Uhr: Météo France: Hurrikan “Maria” bewegt sich von Guadeloupe weg +++

“Potenziell Katastrophal”: Hurrikan “Maria” trifft auf Karibikinsel DominicaDer Tropensturm “Maria” bewegt sich nach Einschätzung des Wetterdienstes Météo France langsam vom französischen Überseegebiet Guadeloupe weg. Das Zentrum von “Maria”
sei etwa 20 Kilometer von der Inselgruppe Saintes entfernt gewesen, die südlich der Hauptinsel Guadeloupe liegt, teilte Météo France mit. “Maria hat beim Zug über Dominica leicht an Intensität eingebüßt und ist nun erneut auf Stufe 4″, erklärte der Wetterdienst.

Météo France berichtete von heftigen Regenfällen und starken Winden, die in Böen bis zu 180 Stundenkilometer erreichen könnten. Laut Präfektur sollen die Menschen vor Ort ihre Häuser oder Unterkünfte nicht verlassen. 19-Hurrikan “Maria” auf höchste Kategorie 5 heraufgestuft-5580500600001

+++ 11.07 Uhr: Zweithöchste Warnstufe für Vulkan auf Bali +++

Auf der indonesischen Urlaubsinsel Bali sorgt ein rumpelnder Vulkan für Alarmstimmung. Der 3030 Meter hohe Mount Agung habe seine Aktivität erhöht, sagte ein Sprecher der zuständigen Katastrophenschutzbehörde. Für ihn gelte nun die zweithöchste Warnstufe. Menschen sollten sich von einem 7,5-Kilometer-Umkreis um den Vulkankrater fernhalten und wachsam bleiben. Der Chef des Bezirks Karangasem, in dem der Mount Agung liegt, verhängte eine 14-tägige Alarmbereitschaft.

+++ 11.05 Uhr: Ermittlungen nach mutmaßlichem Angriff auf Merkel in Torgau +++

Merkels Wagen in Vorpommern mit Tomaten beworfen 1940Nach einem Wahlkampfauftritt von Angela Merkel in Torgau (Nordsachsen) ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen eine 63-Jährige. Die Frau soll versucht haben, die Bundeskanzlerin mit einem Regenschirm anzugreifen, wie ein Polizeisprecher in Leipzig sagte. Demnach habe die 63-Jährige ihren Schirm auf die CDU-Politikerin zubewegt, als diese den Marktplatz betrat. Das nahm ein Personenschützer der Kanzlerin als versuchten Angriff wahr. 

Gegen die 63-Jährige wird nun wegen versuchter Körperverletzung ermittelt. Die Beschuldigte streitet den Vorwurf laut Polizei ab. Ihrer Aussage nach habe sie nur eine Fahne auf den Schirm stecken wollen. Zudem habe sie mehrere Meter von Merkel entfernt gestanden. 

+++ 10.54 Uhr: Lkw-Explosion in Raucherpause +++

Während der Raucherpause eines Lkw-Fahrers ist auf einer Raststätte in Hessen eine Gasflasche im Führerhaus seines Fahrzeugs explodiert. Danach habe der Fahrer den Ort des Geschehens zunächst verlassen, teilte die Polizei mit. Die Polizei suchte mehrere Stunden lang mit einem Hubschrauber und Spürhunden nach dem Mann. Zeugen entdeckten den 32-Jährigen dann in der Nähe. Verletzt und unterkühlt wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei geht davon aus, dass der Fahrer bei der Explosion in der Nacht an der A5 in Alsbach-Hähnlein neben dem Fahrzeug stand. Ob er geflohen war oder im Schock die Raststätte verlassen hatte, war zunächst unklar. Warum die Gasflasche sich im Führerhaus befand, war zunächst noch unklar; ebenso der Grund für die Explosion. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 40.000 Euro. 

+++ 10.47 Uhr: Köln legt keinen Protest gegen Spiel in Dortmund ein +++

Der Fußball-Bundesligist 1. FC Köln verzichtet nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auf einen Protest gegen die Wertung der 0:5-Niederlage bei Borussia Dortmund am Sonntag. Zuerst hatte die Funke Mediengruppe darüber berichtet.Videobeweis Bundesliga

+++ 10.38 Uhr: Flüchtlingslager in Nordfrankreich wird geräumt +++

Französische Sicherheitskräfte räumen laut einem Medienbericht das Flüchtlingslager Grand-Synthe bei Dünkirchen in Nordfrankreich. Dort hielten sich mehrere Hundert Menschen auf, berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Polizeikreise. Die Präfektur in Lille bestätigte auf dpa-Anfrage, es würden Menschen in Sicherheit gebracht, äußerte sich aber zunächst nicht zu Details und Zahlen.

In der Region an der Ärmelkanalküste sammeln sich seit Jahren immer wieder Migranten, die illegal nach Großbritannien gelangen wollen. Nach einem Brand waren in Grande-Synthe im Frühjahr rund 1200 Bewohner vorübergehend in Turnhallen untergebracht worden.  

+++ 10.35 Uhr: Einbrecher im Polizeipräsidium – Gitter herausgesägt +++

Einbrecher haben sich in Berlin ausgerechnet das Polizeipräsidium als Tatort ausgesucht. Sie stahlen Abzeichen aus der Polizeihistorischen Sammlung, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Zuvor hatte die “Welt” berichtet. Dem Bericht zufolge sollen die Täter über den Hof in das Polizeigebäude eingedrungen sein. Dort sei zuvor ein Gitter herausgesägt worden. Die Diebe seien zwischen Freitag nach Dienstschluss und Montagmorgen eingebrochen, sagte der Sprecher am Dienstag auf Nachfrage.

+++ 10.32 Uhr: NSU-Prozess verzögert sich wegen neuer Befangenheitsanträge +++

Zwei neue Befangenheitsanträge verzögern den NSU-Prozess. Das Oberlandesgericht (OLG) München hat daher die Verhandlungstermine an diesem Mittwoch und Donnerstag gestrichen. Der Prozess werde erst am 26. September fortgesetzt, teilte das OLG mit.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur haben die beiden mutmaßlichen Terrorhelfer Ralf Wohlleben und André E. erneut Richter des OLG-Staatsschutzsenats abgelehnt. In beiden Ablehnungsanträgen soll es um die Umstände des Haftbefehls für André E. gehen. Für beide Angeklagte hatte die Bundesanwaltschaft in ihrem Plädoyer zwölf Jahre Haft gefordert. Das Gericht befürchtete daraufhin Fluchtgefahr und nahm E. vergangene Woche in Untersuchungshaft. Wegen der Turbulenzen um den neuen Haftbefehl für E. waren bereits vergangene Woche zwei Termine und die Sitzung am Dienstag abgesagt worden.12-Bundesanwalt fordert lebenslange Haft für Zschäpe-5573412874001

+++ 10.30 Uhr: Neun tote Zivilisten bei Anschlägen und Gefechten in Afghanistan +++

In Afghanistan sind durch eine Landmine und Gefechte insgesamt neun Zivilisten ums Leben gekommen. Wie die afghanischen Behörden mitteilten, ereigneten sich beide Vorfälle in der südlichen Provinz Kandahar. Drei Zivilisten starben am Montagabend bei Zusammenstößen zwischen der radikalislamischen Taliban und afghanischen Sicherheitskräften. Zudem seien 14 Terroristen der Taliban ums Leben gekommen. Sechs weitere Zivilisten starben, als ein Lastwagen auf eine Landmine fuhr. Nach Angaben der afghanischen Polizei setzte die Taliban die Landmine, um Sicherheitskräfte zu treffen.

+++ 10.16 Uhr: Serbien untersucht Verseuchung durch NATO-Bomben +++

Serbien will die gesundheitlichen Schäden durch Bomben untersuchen, die von NATO-Flugzeugen 1999 auf das Balkanland abgeworfen wurden. Der Staat werde dafür eine eigene Behörde gründen, berichtete die Regierungszeitung “Novosti” in Belgrad.
Über 100 Wissenschaftler des Landes hätten sich dafür stark gemacht, der alles beherrschende Staatspräsident Aleksandar Vucic habe bereits grünes Licht gegeben.

Der Militärallianz wird seit langem vorgeworfen, durch Munition mit abgereichertem Uran und die Bombardierung von Industriebetrieben dauerhafte ökologische und gesundheitliche Schäden verursacht zu haben. So sei beispielsweise die hohe Krebsrate in Serbien auch darauf zurückzuführen. Die NATO hatte von März bis Juni 1999 das Land bombardiert, um es zu zwingen, seine Soldaten aus dem fast nur noch von Albanern bewohnten Kosovo zurückzuziehen.

+++ 9.52 Uhr: Satirepartei Die Partei will gegen Fünf-Prozent-Hürde vorgehen +++

Die Satirepartei Die Partei will nach der Bundestagswahl juristisch gegen die Fünf-Prozent-Hürde vorgehen. “Die Sperrklausel ist nicht mehr zeitgemäß und demokratietheoretisch überholt”, sagte der Bundesvorsitzende und Europaparlamentarier Martin Sonneborn der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. “Wir klagen im Oktober dagegen.” Sonneborn rechnet bei der Wahl am Sonntag mit einem bundesweiten Ergebnis von einem Prozent. “2013 standen wir nur auf einem Drittel der Wahlzettel, aber jetzt treten wir erstmals bundesweit an.”

Im Februar 2014 hatte das Bundesverfassungsgericht die Hürde von drei Prozent für das Europaparlament gekippt. Karlsruhe entschied mit einer knappen Mehrheit von fünf zu drei Stimmen, dass eine Sperrklausel nicht nötig sei, “um die Funktionsfähigkeit des Europäischen Parlaments zu erhalten”. An dem Verfahren war auch Sonneborns Partei beteiligt. Er selbst wurde im Mai 2014 ins EU-Parlament gewählt.Bundestagswahl – Verschenkte Stimme an Die Partei? 22.01

+++ 9.47 Uhr: Kapitän bei Schiffsunfall an Schleuse tödlich verletzt +++

Bei einem Unfall an einer Schleuse in Niedersachsen ist ein Kapitän ums Leben gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der 56-Jährige sein Kapitänshaus vor der Einfahrt in die Schleuse auf dem Elbe-Seitenkanal nicht ausreichend herunter, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte. Deshalb stieß er mit einem Stahlseil zusammen. Der Kapitän wurde aus dem Ruderhaus geschleudert und tödlich verletzt. Zwei weitere Besatzungsmitglieder blieben unverletzt. Das Ruderhaus des Schiffes wurde bei dem Unfall komplett zerstört. Die Polizei schätzt den Sachschaden insgesamt auf rund 50.000 Euro.

+++ 9.44 Uhr: Ein Jahr nach Anschlag auf Dresdner Moschee Anklage erhoben +++

Bombenanschläge in DresdenRund ein Jahr nach dem Sprengstoffanschlag auf eine Dresdner Moschee hat die Generalstaatsanwaltschaft Anklage gegen den mutmaßlichen Täter erhoben. Der Beschuldigte sei am Landgericht Dresden angeklagt worden, sagte ein Behördensprecher in Dresden. Weitere Details nannte er nicht, weil die Anklage erst zugestellt werde. Nach Informationen der “Sächsischen Zeitung” werden dem 30-Jährigen unter anderem versuchter Mord und das Herbeiführen von Sprengstoffexplosionen vorgeworfen

Der Dresdner war im vergangenen Dezember, rund zweieinhalb Monate nach Sprengstoffanschlägen auf die Moschee sowie auf ein Kongresszentrum in der sächsischen Landeshauptstadt, festgenommen worden. Er soll am 26. September 2016 zunächst einen selbstgebauten Sprengsatz vor der Fatih-Moschee gezündet haben.

+++ 9.18 Uhr: China und Russland fordern Ende des “Teufelskreises” im Nordkorea-Konflikt +++

18: Gabriel fordert direkte Gespräche mit Nordkorea – 544132650c18a8fbChina und Russland haben erneut zu einer friedlichen Lösung des Atomkonflikts mit Nordkorea aufgerufen. Die Außenminister beider Länder forderten bei einer Zusammenkunft anlässlich der UN-Vollversammlung in New York ein friedliches Ende des “Teufelskreises” auf der Koreanischen Halbinsel, wie das chinesische Außenministerium mitteilte.

“Das Atomproblem auf der Koreanischen Halbinsel muss mit friedlichen Mitteln gelöst werden”, sagte Chinas Außenminister Wang Yi demnach. Der sich “vertiefende Teufelskreis” müsse durchbrochen werden. Überdies sei eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche ein notwendiger Schritt, um die Resolution des UN-Sicherheitsrates umzusetzen. Russlands Außenminister Sergej Lawrow sagte demnach, die russische Position sei mit der chinesischen “komplett identisch”.

+++ 9.08 Uhr: Japan steuert auf Neuwahlen zu +++

Japans rechtskonservativer Ministerpräsident Shinzo Abe will seine Macht durch vorgezogene Wahlen sichern. Er habe seine Liberaldemokratische Partei (LDP) aufgefordert, sich auf baldige Wahlen zum Unterhaus des Parlaments vorzubereiten, berichteten japanische Medien. Als wahrscheinlicher Termin gilt der 22. Oktober.

Abe, der zur Zeit bei der UN-Vollversammlung in New York weilt, wolle sich nach seiner Rückkehr festlegen, hieß es. Der 62-Jährige will scheinbar die Gunst der Stunde nutzen, nachdem sich seine im Zuge von Skandalen gesunkenen Umfragewerte dank der Nordkorea-Krise zuletzt wieder erholt haben. Die Krise ermöglichte es Abe, sich dem verunsicherten Volk als starke Führungspersönlichkeit zu präsentieren. Regulär stehen Neuwahlen eigentlich erst in einem Jahr an.  

+++ 8.50 Uhr: Zwei Menschen in Indonesien nach Krokodilangriff gestorben +++

Bei Angriffen von Krokodilen sind in Indonesien zwei Menschen gestorben. Bei den Opfern handele es sich um einen 16-Jährigen und einen Schamanen, teilte die Polizei der östlichen Provinz Kalimantan mit. Der Junge galt nach einem Krokodilangriff als vermisst. Bei der Suche nach dem 16-Jährigen vollzog der Schamane am Flussufer ein Ritual – dabei wurde er selbst von Krokodilen in den Fluss gezerrt. Die Körper der beiden Getöteten wurden am Sonntag weitgehend unversehrt gefunden, laut Polizei war Ertrinken die Todesursache. Krokodile ziehen ihre Opfer typischerweise zunächst unter Wasser und ertränken sie, um später zu fressen.

+++ 8.40 Uhr: Ryanair veröffentlicht Liste mit Flugstreichungen +++

Ryanair Flugstreichungen_11.45Die irische Billig-Fluggesellschaft Ryanair hat nach heftiger Kritik von Kunden und aus Brüssel eine vollständige Liste mit rund 2000 Flugstreichungen bis Ende Oktober veröffentlicht. Betroffene Kunden würden zudem per E-Mail benachrichtigt, teilte das Unternehmen mit. Die Liste der Flugstreichungen lässt sich über die Website von Ryanair einsehen.

“Dieses Chaos ist auf unser eigenes Handeln zurückzuführen”, teilte Ryanair-Chef Michael O’Leary mit und bat die Kunden um Entschuldigung. Hintergrund der Annullierungen sind seinen Angaben zufolge “Schwierigkeiten mit der Planung des Jahresurlaubs unserer Piloten für September und Oktober”.

+++ 8.37 Uhr: Regierungschef von Dominica: Wurden brutal von “Maria” getroffen +++

“Potenziell Katastrophal”: Hurrikan “Maria” trifft auf Karibikinsel DominicaHurrikan “Maria” hat auf der Karibikinsel Dominica Verwüstungen angerichtet. “Ich weiß nicht, wie viele Menschen starben, wir wurden brutal von Hurrikan ‘Maria’ getroffen”, sagte Regierungschef Roosevelt Skerrit laut einem Bericht des TV-Senders TeleSur. Laut ersten Informationen gebe es weit verbreitete Zerstörungen auf der Insel, schrieb Skerrit auf Facebook.

Der Hurrikan war am Abend vorübergehend in die höchste Kategorie fünf eingestuft worden, zuletzt galt er als Hurrikan der Stufe vier. Erst vor zwei Wochen hatte Hurrikan “Irma” mehrere Karibikinseln und Teile des US-Staats Florida verwüstet. Nach der jüngsten Prognose dürfte “Maria” einen ähnlichen Kurs wie “Irma” einschlagen.19-Hurrikan “Maria” auf höchste Kategorie 5 heraufgestuft-5580500600001 

+++ 8.04 Uhr: Aus für Frank Elstners “Große Show der Naturwunder” +++

Koffer verschwunden – Frank Elstner stellt AirBerlin zur Rede 14.00Frank Elstners “Große Show der Naturwunder” wird eingestellt. “Der SWR hat beschlossen, die Show nicht mehr zu produzieren”, sagte eine Sprecherin des SWR der “Bild”-Zeitung. “Wir danken Frank Elstner für seinen großen, persönlichen Einsatz.” Der Sender will demnach “die Schärfung des Primetime-Sendeplatzprofils am Donnerstag im Ersten unterstützen”. Dort sollten künftig mehr fiktionale Inhalte “wie starke Fernsehfilme, Krimireihen und Serien gezeigt werden”. 

Elstner bedauerte die Entscheidung. “Man hätte die Sendung noch eine Weile fortführen können”, sagte der 75-Jährige der “Bild”. “Ich bin deshalb nicht böse auf die ARD, obwohl ich der Meinung bin, dass es ein schönes Format für den Sender war.” Der SWR produzierte die Wissenschaftsshow seit 2006, zwei bis vier Folgen waren jährlich im Ersten zu sehen. Elstner und Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar (“Quarks und Co.”) gingen darin gemeinsam mit prominenten Gästen naturwissenschaftlichen Phänomenen auf die Spur.

+++ 7.41 Uhr: Hohe Schulden, starke Online-Konkurrenz: Toys R Us insolvent +++

Der US-Spielwarenhändler Toys R Us droht unter seiner Schuldenlast und der immer stärker werdenden Konkurrenz von Online-Anbietern zusammenzubrechen. Das Unternehmen stellte bei einem Gericht Antrag auf Gläubigerschutz. Toys R Us hat 875 Filialen in den Vereinigten Staaten und über 1600 weltweit.

Die 2005 von Investoren um Bain und KKR übernommene Firma ist damit ein weiterer herkömmlicher US-Einzelhändler, der dem Druck von Amazon & Co. nicht standhalten kann. Allein in diesem Jahr haben bereits mehr als ein Dutzend amerikanische Ketten wie Payless, Gymboree oder Perfumania Gläubigerschutz beantragt.

+++ 6.59 Uhr: Unruhen an US-Hochschule nach Mahnwache für erschossene Studentin +++

Nach tödlichen Schüssen auf eine US-Studentin sind Unruhen an einer Technischen Hochschule in Atlanta ausgebrochen. Über Twitter warnte die Hochschule, dass wegen gewalttätiger Proteste alle Bewohner des Campus ihre Türen und Fenster geschlossen lassen sollen. Wie Medien berichteten, sind drei Studenten festgenommen worden. Videos auf den sozialen Plattformen Instagram und Twitter zeigen brennende Polizeiwagen sowie Polizisten, die Demonstranten zu Boden drücken. Bei dem jetzt eskalierten Protest handelte es sich um eine Mahnwache von rund 50 Menschen zum Gedenken an eine 21-Jährige, die am Samstag durch Schüsse der Polizei starb.

+++ 6.04 Uhr: Suu Kyi verurteilt “Menschenrechtsverletzungen” in Rakhine +++

Suu Kyi verurteilt erstmals “Menschenrechtsverletzungen” in RakhineMyanmars De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat in einer mit Spannung erwarteten Fernsehansprache erstmals die Gewalt gegen die muslimische Minderheit der Rohingya öffentlich verurteilt. Suu Kyi wandte sich gegen Menschenrechtsverletzungen” im Bundesstaat Rakhine und versicherte, dass sie mit “allen Menschen” mitfühle, die von dem Konflikt betroffen seien. Außerdem erklärte sie sich bereit, ausländische Beobachter ins Land zu lassen.

+++ 5.15 Uhr: Taifun hinterlässt zwei Tote in Japan +++

Der starke Taifun “Talim” hat auf seinem Weg über Japan hinweg mindestens zwei Tote und Dutzende Verletzte hinter sich gelassen. Wie japanische Medien meldeten, galten drei Menschen noch als vermisst. Wegen des inzwischen über dem Meer zu einem Zyklon abgeklungenen Wirbelsturms war der Bahnverkehr auf der nördlichsten Hauptinsel Hokkaido auch am frühen Dienstag noch vereinzelt beeinträchtigt. Die lokalen Behörden warnten die Bewohner weiter vor der Gefahr durch Erdrutsche und angeschwollenen Flüssen.

Talim, der 18. Tafun der Saison, hatte weite Teile des Landes mit heftigem Regen und Stürmen überzogen. Auf der Insel Shikoku starb eine 86-Jährige in ihrem von einem Erdrutsch getroffenen Haus. Ein 60-jähriger Autofahrer kam in den Fluten eines Flusses ums Leben. 

+++ 5.08 Uhr: Altmaier: Keine Leihstimmen von der Union für die FDP +++

Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) hat CDU-Anhänger davor gewarnt, bei der Bundestagswahl die FDP mit ihrer Zweitstimme zu unterstützen. “Die CDU hat keine Stimmen zu verschenken”, sagte er der “Rhein-Neckar-Zeitung”. Es sei ganz sicher, dass die FDP im Bundestag vertreten sein werde. “Deshalb gibt es keinerlei Notwendigkeit für CDU-Wähler, der FDP eine Stimme zu leihen.” Die CDU kämpfe dafür, bei der Wahl am kommenden Sonntag mit großem Abstand stärkste Partei zu werden. “Wir leben in einer schwierigen internationalen Lage. Da brauchen wir eine handlungsfähige Regierung mit Autorität nach außen. Ein überzeugender Wahlsieg Angela Merkels wird die Position Deutschlands gegenüber der Türkei, gegenüber Russland, gegenüber den USA wesentlich stärken”, sagte Altmaier.Christian Lindner19.20

+++ 4.01 Uhr: “Maria” auf Karibik-Insel Dominica auf Land getroffen +++

“Potenziell Katastrophal”: Hurrikan “Maria” trifft auf Karibikinsel DominicaHurrikan “Maria” ist auf der Karibik-Insel Dominica auf Land getroffen. Der Wirbelsturm habe die Insel in der Nacht mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 257 Stundenkilometern erreicht, teilte das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA (NHC) in Miami mit. Zuvor war “Maria” zu einem Hurrikan der höchsten Kategorie fünf heraufgestuft worden. Damit gilt er als “potentiell katastrophal”.

+++ 2.55 Uhr: US-Senat stimmt Militärausgaben in Höhe von 700 Milliarden Dollar zu +++

Der US-Senat hat mit überwältigender Mehrheit ein Gesetz verabschiedet, das Militärausgaben in Höhe von 700 Milliarden US-Dollar (rund 586 Milliarden Euro) billigen würde. 89 Senatoren stimmten dafür, 8 votierten dagegen. Das Paket sieht etwa 640 Milliarden US-Dollar (rund 535 Milliarden Euro) für den Basishaushalt des Pentagons vor sowie 60 Milliarden Dollar (50 Milliarden Euro) für Kriegseinsätze wie etwa in Afghanistan.

Bei dem sogenannten National Defense Authorization Act handelt es sich um ein Genehmigungsgesetz, das die Höhe der Militärausgaben für das kommende Haushaltsjahr festsetzt. 

+++ 2.30 Uhr: Vater jagt Tochter mit Clownsmaske – Nachbar schießt +++

Ein Vater hat seine Tochter mit einer Clownsmaske auf dem Kopf durch eine Nachbarschaft im US-Bundesstaat Ohio gejagt und damit einen Polizeieinsatz provoziert. Als sich das Kind am Samstag in die Wohnung eines Nachbarn flüchtete, griff dieser zur Waffe und feuerte einen Schuss ab, wie die Polizei mitteilte.

Zuvor hatte der 25-jährige Vater das Kind durch die Straßen in Boardman Township verfolgt. Es sprang in das Auto einer Frau. Diese wählte daraufhin den Notruf. Der Mann verfolgte das Mädchen jedoch weiter. Es rannte in das Apartment einer fremden Nachbarsfamilie. Laut Polizeibericht löschte die Familie das Licht. Der Verfolger positionierte sich daraufhin vor dem Wohngebäude – ohne die Clownsmaske abzunehmen. Daraufhin feuerte der Nachbar aus dem Fenster der Wohnung einen Schuss auf den Boden ab.

+++ 2.28 Uhr: Zwei Tote und mehrere Verletzte bei Brand in Mehrfamilienhaus +++

Brand in CalwBei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Baden-Württemberg sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Vier weitere Personen erlitten bei dem Unglück in Neubulach im Landkreis Calw eine Rauchgasvergiftung, wie die Polizei mitteilte.

Das Feuer war kurz vor Mitternacht in der Wohnung ausgebrochen, in der die Feuerwehr auch die beiden Toten fand. Die genaue Brandursache war zunächst nicht bekannt. Die Feuerwehr suchte zwei Stunden nach der Alarmierung noch nach Personen, die sich möglicherweise in dem Gebäude aufgehalten haben könnten. Nach Angaben der Polizei sind 25 Menschen in dem Mehrfamilienhaus im Zentrum des Orts gemeldet. Die Löscharbeiten dauerten am frühen Dienstagmorgen noch an. 

+++ 2.05 Uhr: Wirbelsturm “Maria” gewinnt an Kraft – Kategorie 5 erreicht +++

Der Tropensturm “Maria” hat auf seinem Weg in die Karibik weiter an Stärke gewonnen. Das US-Hurrikanzentrum stufte den Sturm am zu einem Hurrikan der höchsten Kategorie 5 herauf. Es wurden demnach Windstärken von bis zu 260 Kilometern pro Stunde gemessen. “Maria” war erst wenige Stunden zuvor auf 4 hochgestuft worden.

Der Sturm steuert auf mehrere Karibikinseln zu. Es drohen starker Wind, heftiger Regen und hohe Wellen. Nach der derzeitigen Prognose dürfte “Maria” einen ähnlichen Kurs wie “Irma” einschlagen. Der Rekord-Hurrikan hatte vor rund zwei Wochen in der Karibik und im US-Bundesstaat Florida erhebliche Verwüstungen angerichtet. Mehrere Menschen kamen ums Leben.18-Karibik von neuem Hurrikan bedroht-5579264359001

+++ 1.58 Uhr: US-Regierung friert Waffenverkäufe an Erdogans Leibwächter ein +++

Nach gewaltsamen Übergriffen auf friedliche Demonstranten während eines Washington-Besuchs sollen die Leibwächter des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan vorerst keine Waffenlieferungen mehr aus den USA erhalten. Die US-Regierung habe die Waffenverkäufe an Erdogans Beschützer eingefroren, teilten die Senatoren Patrick Leahy und Chris Van Hollen in Washington mit. Eine Bestellung der türkischen Leibwächter beim Waffenhersteller Sig Sauer im Umfang von 1,2 Millionen Dollar (eine Million Euro) kommt damit vorerst nicht zustande. 19 Leibwächtern von Erdogan wird vorgeworfen, während eines Besuchs des türkischen Präsidenten in Washington im Mai gewaltsam gegen friedliche kurdische Demonstranten vorgegangen zu sein. 

+++ 1.08 Uhr: Zwei deutsche Angler tot in Frankreich geborgen +++

Die Leichen zweier deutscher Angler sind im Nordosten Frankreichs aus einem Teich geborgen worden. Die beiden 32 und 27 Jahre alten Männer wurden in dem Gewässer im Département Moselle gefunden, wie die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Polizei berichtete.

Ihre Familien hatten die beiden 32 und 27 Jahre alten Männer demnach bereits am vergangenen Mittwoch vermisst gemeldet. Am Samstag fanden die Ermittler dann ein verlassenes Zelt sowie einen Hund in der Nähe des Teiches. Am Montag entdeckten sie die Leichen der Männer. 

+++ 1.04 Uhr: Asyl für 196 Türken mit Diplomatenpass – Mehr Schutzsuchende von dort +++

18: Zum 17 Mal Türkei bestellt deutschen Botschafter ein – d793eaa561c7152bSeit dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei vor mehr als einem Jahr haben fast 200 Personen mit türkischem Diplomatenpass in Deutschland Asyl erhalten. Von 249 Asyl-Antragstellern aus dieser Gruppe bekamen bis Mitte September bislang 196 einen positiven Bescheid – also ein Anteil von fast 80 Prozent. Dies geht aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Frage der Linksfraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Zahl umfasst auch Familienangehörige – also Ehepartner und Kinder. Wie viele Militärs darunter sind, wird laut Innenressort nicht gesondert erfasst. Es habe aber auch unter Angehörigen der türkischen Streitkräfte einige positive Asyl-Bescheide gegeben. Insgesamt nahm die Zahl der Asylsuchenden aus der Türkei zuletzt deutlich zu. Im August lag sie laut Innenressort bei 962. Im Juli waren es 620 gewesen, einen Monat zuvor noch 433. 

+++ 0.49 Uhr: Drei Tote nach Busunglück in New York +++

Nach einem Unfall mit zwei Bussen in New York ist die Zahl der Toten auf drei gestiegen. 16 weitere Menschen wurden bei dem Unglück verletzt, wie US-Medien berichteten. Fünf von ihnen schwebten noch in Lebensgefahr, sagte demnach der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio bei einer Pressekonferenz.

Am frühen Montagmorgen (Ortszeit) waren ein Nahverkehrsbus und ein Reisebus an einer Kreuzung im Stadtteil Queens zusammengestoßen. Der Reisebus rammte ein Gebäude. Dabei wurde ein Fußgänger auf dem Gehweg getötet.
Der Fahrer sowie ein Insasse des Reisebusses starben später im Krankenhaus an ihren Verletzungen. Mehr als 100 Rettungskräfte waren im Einsatz, um die in den Bussen gefangenen Passagiere zu befreien und die Verletzten zu versorgen.
Wie genau es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar.

+++ 0.41 Uhr: Familienvater zerstört vor Wut die Küche – Nachbarin ruft Polizei +++

Trümmerfeld und Splitter statt Schnitzel und Kartoffelsalat: Aus Wut und Verzweiflung hat ein 25-Jähriger im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen seine neue Küche zerstört – und damit einen Polizeieinsatz ausgelöst. Denn eine Nachbarin hatte wegen des Gepolters und Geschreis die Polizei gerufen, wie diese mitteilte. Die Beamten gingen zunächst von einem Fall häuslicher Gewalt aus.

In der Wohnung trafen sie aber auf eine Familie, die sich eigentlich die Renovierung der Unterkunft vorgenommen hatte. Mit dem Aufbau der neuen Einbauküche sei der 25 Jahre alte Familienvater – nach eigenen Angaben nicht mit den “optimalen Kenntnissen” für einen Küchenaufbau ausgestattet – aber bereits mehrere Tage nicht weiter gekommen. Deshalb sei er am Montagabend ausgerastet und habe die Küche vor Wut kurz und klein geschlagen. 

+++ 0.15 Uhr: USA schicken mehr als 3000 zusätzliche Soldaten nach Afghanistan +++

31: Viel mehr USSoldaten in Afghanistan im Einsatz als bekannt – 8294a746e9882b00Die USA schicken mehr als 3000 weitere Soldaten nach Afghanistan. Das sagte Verteidigungsminister James Mattis im Pentagon, wie ein Sprecher bestätigte. Einige der zusätzlichen Kräfte sind demnach bereits auf dem Weg in das Land am Hindukusch. Die Truppenaufstockung ist Teil der Afghanistan-Strategie von US-Präsident Donald Trump.

Das US-Militär hat derzeit rund 11.000 Soldaten in Afghanistan. Der Einsatz ist mit fast 16 Jahren der längste Krieg der USA. Die USA haben in Afghanistan zum einen Ausbilder im Rahmen der Nato-Mission “Resolute Support” im Einsatz. Zum anderen fliegen sie unabhängig davon auch Luftangriffe und sind mit Spezialkräften vor Ort. 

+++ 0.04 Uhr: Wirbelsturm “Maria” gewinnt an Kraft – Kategorie 4 erreicht +++

Der Tropensturm “Maria” hat auf seinem Weg in die Karibik weiter an Stärke gewonnen. Das US-Hurrikanzentrum stufte den Sturm zu einem Hurrikan der Kategorie 4 herauf. Es wurden demnach Windstärken von bis zu 215 Kilometern pro Stunde gemessen. Der Sturm steuert auf mehrere Karibikinseln zu. Es drohen starker Wind, heftiger Regen und hohe Wellen. Nach der derzeitigen Prognose dürfte “Maria” einen ähnlichen Kurs wie “Irma” einschlagen. 18-Karibik von neuem Hurrikan bedroht-5579264359001

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