News des Tages: Nach illegalem Autorennen: Mordanklage gegen Raser in Mönchengladbach

Die wichtigsten Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

+++ Alle aktuellen Meldungen zur Bundestagswahl 2017 lesen Sie hier. +++

+++ 16.51 Uhr: FPÖ schließt Tiroler Funktionär wegen Nazi-Devotionalien aus +++

Weniger als drei Wochen vor der Parlamentswahl in Österreich hat die rechtspopulistische FPÖ ihren Tiroler Funktionär Martin Hochstöger wegen des Besitzes von Nazi-Devotionalien aus der Partei ausgeschlossen. Der Tiroler FPÖ-Chef Markus Abwerzger erklärte am Mittwoch auf Facebook, nach “internen Beratungen” habe er sich “wegen Gefahr in Verzug” zu dem Schritt entschlossen. Hochstöger habe “eindeutig eine rote Linie überschritten”.

Der FPÖ-Funktionär, ehemaliger Präsident der Tiroler Apothekenkammer, hatte seine Mitgliedschaft im Landesparteivorstand bereits am Dienstag von sich aus niedergelegt.

Die Internetseite dietiwag.org hatte berichtet, dass Hochstöger in einem Raum hinter seiner Apotheke in Landeck eine Marmortafel angebracht habe, mit der – einschließlich Hitler-Zitat – das Ergebnis des Volksentscheids vom 10. April 1938 zur “Heimkehr der Ostmark ins Reich” gefeiert wird. Der Blogger veröffentlichte zudem Fotos eine Vitrine mit Nazi-Insignien, unter anderem ein SS-Totenkopf mit Eisernem Kreuz auf rotem Tuch.

+++ 16.31 Uhr: Iraks Kurden stimmen mit großer Mehrheit für Unabhängigkeit +++

Die Kurden im Nordirak haben sich mit überwältigender Mehrheit für eine Unabhängigkeit ausgesprochen. In dem umstrittenen Referendum Anfang der Woche stimmten mehr als 92 Prozent der Wähler für eine Abspaltung vom Irak, wie die Wahlkommission in Erbil am Mittwoch erklärte.

+++ 16.16 Uhr: Uber klagt in Großbritannien gegen Verpflichtung zum Mindestlohn +++

Der US-Fahrdienstvermittler Uber legte am Mittwoch vor einem Arbeitsgericht in London Berufung gegen ein Urteil ein, wonach das Unternehmen seinen Fahrern den britischen Mindestlohn zahlen muss. Uber argumentiert, Taxi- und andere Fahrer seien vor Auftauchen der Uber-App “jahrzehntelang” selbstständig gewesen.

London will Uber die Lizenz entziehenZwei Uber-Fahrer in Großbritannien hatten im Oktober 2016 vor einem Arbeitsgericht in erster Instanz durchgesetzt, dass sie Anspruch auf Urlaubsgeld, Krankengeld und den britischen Mindestlohn von derzeit 7,50 Pfund (8,50 Euro) haben. Dagegen legte die US-Firma nun Berufung ein.

Vor dem Gerichtsgebäude sagte einer der Kläger, Yaseen Aslamn, Uber-Fahrer seien wegen der hohen Kosten “an die Arbeit gekettet”. Die Liste sei lang: Versicherungen, Führerschein … Es gebe Fahrer, die im Auto schliefen, und welche, die 90 Stunden pro Woche führen, um dann mit einem Verdienst nach Hause zu kommen, der dem Mindestlohn entspreche.

Uber dagegen argumentiert, die große Mehrheit der Fahrer wollten ihre “Freiheit” und ihr eigener Herr sein. Bei Uber hätten sie die freie Wahl und könnten Arbeitsdauer und Arbeitszeiten selbst bestimmen.

+++ 15.53 Uhr: 15 Menschen sterben bei Erdrutsch in Uganda +++

Bei einem Erdrutsch in Uganda sind mindestens 15 Menschen getötet worden. Starker Regen habe eine Schlammlawine in einem Dorf im Südwesten des Landes ausgelöst, sagte eine Sprecherin des örtlichen Roten Kreuzes, Irene Nakasiita, am Mittwoch. 14 Menschen seien verletzt worden. Acht Bewohner werden seit dem Unglück am Dienstagabend demnach noch immer vermisst. Etliche Häuser seien beschädigt worden, sagte Nakasiita. “Es besteht die Gefahr, dass einige Menschen in den Bunyonyi-See geschwemmt wurden”, hieß es in einer Mitteilung der Medienbehörde der Regierung.

+++ 15.41 Uhr: Ryanair verzichtet auf verbindliches Angebot für Alitalia +++

Die irische Fluggesellschaft Ryanair will nicht mehr für die hochverschuldete italienische Airline Alitalia bieten. Die Airline wolle sich in diesem Winter darauf konzentrieren, ihre Probleme mit der Dienstplanung zu beheben, teilte Ryanair mit. Daher müssten alle “Ablenkungen” vom Management ferngehalten werden – inklusive das Interesse für Alitalia. Ryanair hatte im Juli ein unverbindliches Angebot für Alitalia gemacht. Eine Summe nannte das Unternehmen damals nicht.

+++ 15.24 Uhr: Nobelpreisträger bekommen höheres Preisgeld +++

26: Alternativer Nobelpreis ehrt Kämpfer für Menschenrechte – 961469c1b39bfb6eDie Gewinner der Nobelpreise bekommen in diesem Jahr ein höheres Preisgeld. Wie die Nobelstiftung auf ihrer Internetseite bekanntgab, werden in diesem Jahr in jeder Kategorie neun Millionen schwedische Kronen (rund 940.000 Euro) vergeben. In den vergangenen Jahren hatte es je acht Millionen Kronen gegeben. “In einer Zeit, in der Wissen und Fakten infrage gestellt werden, sind diese Werte wichtiger denn je”, begründete Stiftungsleiter Carl-Henrik Heldin.

Die Träger der diesjährigen Nobelpreise werden in der kommenden Woche verkündet, beginnend mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin am Montag. 

+++ 15.19 Uhr: Vater schüttelt Baby zu Tode: 14 Jahre Haft +++

Acht Monate nach dem gewaltsamen Tod eines zehn Wochen alten Babys ist der Vater wegen Totschlags zu 14 Jahren Haft verurteilt worden. Der 30-jährige Callcenter-Mitarbeiter aus Herne hatte vor dem Bochumer Schwurgericht zugegeben, seinen Sohn Anfang Januar mit den Fäusten geschlagen, zwischen den Beinen gequetscht und brutal geschüttelt zu haben. Nach eigenen Angaben hatte ihn das Schreien des Kindes gestört. Das Baby war an den Folgen schwerster Körperverletzungen gestorben. Gegen die ebenfalls angeklagte Mutter wurden vier Jahre Haft wegen Körperverletzung mit Todesfolge verhängt. Sie habe es unterlassen, rechtzeitig einen Arzt einzuschalten, so die Richter.

+++ 15.05 Uhr: Russland hat letzte Chemiewaffen vernichtet +++

Russland hat die letzten Reste seines einstigen Riesenarsenals an Chemiewaffen vernichtet. Dazu fand eine Zeremonie in der Chemiefabrik Kisner in der Teilrepublik Udmurtien an der Wolga statt. Nach Russland sollten auch die USA ihre letzten Waffen wie vereinbart abrüsten, forderte Präsident Wladimir Putin, der von Moskau zugeschaltet wurde.

In der Konvention zur Ächtung von Chemiewaffen, die seit 1997 in Kraft ist, hat sich Russland verpflichtet, auf seine chemischen Waffen zu verzichten. Seit 2002 sind etwa 40.000 Tonnen Haut- und Nervengifte unschädlich gemacht worden. Deutschland hat den Bau mehrerer Abrüstungsfabriken mit 367 Millionen Euro gefördert.

+++ 14.24 Uhr: Weitere Flugausfälle bei Ryanair +++

Ryanair Sex im Flieger Bitprojects 12.30 Uhr?Der irische Billigflieger Ryanair hat weitere Flugausfälle bis März kommenden Jahres angekündigt. Ab November seien von den neuen Streichungen bis zu 400.000 Kunden betroffen, teilte Ryanair mit. Die Airline hat bereits bis Ende Oktober mehr als 2000 Flüge annulliert; 315.000 Kunden mussten oder müssen deshalb umplanen.

+++ 14.02 Uhr: Toter Säugling im Schlosspark: Polizei hat Mutter aufgespürt +++

Vier Tage nach dem Fund einer Babyleiche in einem Schlosspark im Münsterland hat die Polizei die Mutter gefunden.
Mehrere Zeugenhinweise hätten die Polizei auf die richtige Spur gebracht, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Die Frau habe ausgesagt, ungewollt schwanger geworden zu sein und ihrem Umfeld die Schwangerschaft verheimlicht zu haben. Im Juli habe sie den Jungen dann unerwartet tot zur Welt gebracht. Die Staatsanwaltschaft will die Aussage nun überprüfen. Passanten hatten am Samstagnachmittag bei einem Spaziergang im Park von Schloss Buldern bei Dülmen die Babyleiche in einem Müllsack entdeckt.

+++ 13.45 Uhr: Russland und die USA planen gemeinsame Mondstation +++

Russland und die USA haben sich nach Angaben aus Moskau auf eine Zusammenarbeit beim Bau der ersten Mondstation verständigt. “Die Partner beabsichtigen, internationale technische Standards zu entwickeln, die später genutzt werden, um insbesondere eine Raumstation im Mondorbit zu bauen”, teilte die russische Raumfahrtagentur mit. Das Kooperationsabkommen zu dem Langzeitprojekt unter Federführung der Nasa, das zur Erforschung des fernen Weltraums und der Vorbereitung von bemannten Mars-Missionen beitragen soll, wurde demnach bei einer Konferenz in Adelaide unterzeichnet.

+++ 13.34 Uhr: Nach illegalem Autorennen: Mordanklage gegen Raser in Mönchengladbach +++

Nach einem tödlichen illegalen Autorennen in Mönchengladbach hat die Staatsanwaltschaft Mordanklage gegen einen 28-jährigen Autofahrer erhoben. Dem Mann werde vorgeworfen, im Juni einen Fußgänger überfahren zu haben, sagte ein Sprecher des Landgerichts Mönchengladbach. Der 38-jährige Fußgänger starb noch am Unfallort. Laut Anklage soll der 28-Jährige deutlich schneller gefahren sein, als es an der Unfallstelle erlaubt ist. Auf der Straße gelte eine Höchstgeschwindigkeit von 40 Stundenkilometern. Gegen einen zweiten Teilnehmer des Rennens erhob die Staatsanwaltschaft ebenfalls Anklage – wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Unfallflucht. Über die Zulassung beider Anklagen muss nun das Gericht entscheiden. Im Februar waren nach einem tödlichen Autorennen in Berlin bundesweit zum ersten Mal zwei Raser wegen Mordes verurteilt worden. Die Männer bekamen lebenslange Freiheitsstrafen. Die Verteidiger haben Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt.

+++ 13.32 Uhr: Britische Polizei nimmt elf mutmaßliche Rechtsextremisten fest +++

Anti-Terror-Einheiten der britischen Polizei haben elf Männer wegen Mitgliedschaft in der verbotenen Neonazi-Gruppe National Action festgenommen. Das teilte die Polizei in Manchester mit. Teilweise werden die Männer auch verdächtigt, eine terroristische Straftat vorbereitet zu haben. Die Verdächtigen sind zwischen 22 und 35 Jahre alt und wurden an verschiedenen Orten in England und Wales festgenommen. Bereits Anfang September hatte es mehrere Festnahmen im Zusammenhang mit der Neonazi-Gruppe gegeben. Drei Männer müssen sich inzwischen vor Gericht verantworten, zwei von ihnen sollen Medienberichten zufolge britische Soldaten sein. Ihnen wird neben Mitgliedschaft in der Gruppe National Action vorgeworfen, im Besitz von Anleitungen für die Vorbereitung oder Ausführung von Terroranschlägen gewesen zu sein. Die 2013 gegründete Gruppe war nach wiederholten rassistischen, homophoben und antisemitischen Äußerungen im vergangenen Jahr verboten worden. Auf Demonstrationen waren die Neonazis sehr aggressiv aufgetreten.

+++ 12.53 Uhr: EU-Kommission will bis 2019 Aufnahme von 50.000 Flüchtlingen aus Krisengebieten +++

Die EU-Kommission hat den Mitgliedstaaten vorgeschlagen, in den kommenden beiden Jahren auf freiwilliger Basis “mindestens 50.000″ Flüchtlinge direkt aus der Türkei, der Nahost-Region und Afrika aufzunehmen. Die EU müsse “legale Wege” der Migration schaffen, damit schutzbedürftige Flüchtlinge nicht weiter gefährliche Reisen auf sich nähmen, um nach Europa zu kommen, erklärte die Behörde. Sie stellt demnach für die Aufnahme der Flüchtlinge 500 Millionen Euro bereit – also 10.000 Euro pro Flüchtling.

+++ 12.42 Uhr: Bei Breivik-Anschlag zerstörtes Regierungsviertel wird neu gestaltet +++

Das beim Anschlag des norwegischen Terroristen Anders Behring Breivik teils zerstörte Regierungsviertel in Oslo wird neu gestaltet. Die norwegische Baubehörde gab den Gewinner eines Architektur-Wettbewerbs bekannt. Die Arbeiten sollen allerdings erst im Jahr 2020 beginnen und sieben Jahr dauern. Mehrere Häuser in dem Viertel waren bei der Explosion von Breiviks Bombe 2011 stark beschädigt worden. Lange wurde diskutiert, ob man sie – auch als Mahnmal und Symbol für Norwegens Demokratie – erhalten oder stattdessen abreißen sollte. Das Hochhaus mit dem Büro des Ministerpräsidenten, vor dem Breivik die Bombe zündete, soll wieder instandgesetzt werden. Bei den Anschlägen vom 22. Juli 2011 in Oslo und auf der Insel Utøya hatte Breivik 77 Menschen getötet.

+++ 11.55 Uhr: Wert von gebrauchten Dieseln sinken +++

Schlechte Nachricht für Dieselbesitzer: Der Wert von Diesel-Gebrauchtwagen sinkt laut einer Analyse. Erstmals in diesem Jahr liegen die Gebrauchtwagenwerte für Dieselfahrzeuge unter dem Vorjahresniveau, wie die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) mitteilte. Demnach lag im August der Wert von dreijährigen Gebrauchtwagen über alle Modelle und Marken bei 54,2 Prozent des ehemaligen Listenneupreises. Vor einem Jahr betrug dieser Wert noch 54,5 Prozent. Bei gebrauchten Benzinern dagegen lag der Wert stabil bei 56,1 Prozent. Der Abgasskandal sowie die anhaltende Debatte um drohende Fahrverbote von Dieselfahrzeugen in Städten hat zu Verunsicherung bei den Kunden geführt. Der Diesel-Anteil bei den Neuzulassungen sinkt seit Monaten.

+++ 11.51 Uhr: Deutschland in weltweitem Wettbewerbsranking auf Platz fünf +++

Die Schweiz ist dem Weltwirtschaftsforum (WEF) zufolge zum sechsten Mal in Folge das wettbewerbsfähigste Land der Welt. Deutschland liegt im Vergleich von insgesamt 137 Ländern ebenso wie im Vorjahr auf Rang fünf, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten “Global Competitiveness Report” des WEF hervorgeht. Die USA verdrängten Singapur von Platz zwei. Auf Platz vier rangieren die Niederlande. Für das Ranking verglich das WEF Daten aus 137 Ländern. Einer der wichtigsten Faktoren für die Wettbewerbsfähigkeit sei ein flexibler Arbeitsmarkt mit hohem Arbeitnehmerschutz. Beides könne gleichzeitig erreicht werden, betonten die WEF-Forscher.

+++ 11.50 Uhr: Plünderungen bei G20-Krawallen: Polizei durchsucht 14 Objekte +++

Im Zusammenhang mit Plünderungen von Geschäften bei den G20-Krawallen hat die Polizei 14 Objekte in Hamburg und Schleswig-Holstein durchsucht. Die Staatsanwaltschaft habe die Durchsuchungsbeschlüsse nach intensiven Ermittlungen der Sonderkommission “Schwarzer Block” erwirkt, teilte die Polizei mit. Es gehe um Plünderungen, die am 7. Juli in der Schanzenstraße begangen worden seien. Nach Informationen des “Hamburger Abendblatts” soll der Hintergrund der Aktion ein geplünderter Handyladen sein.

+++ 11.47 Uhr: Malaysisches Unternehmen bietet Kondome mit Reisgeschmack +++

Ein Kondom mit Reisgeschmack soll den malaysischen Markt für Verhütungsmittel erobern: Das Gummi des Herstellers Karex schmeckt wie ein in Malaysia äußerst beliebtes Gericht mit Chili-Note, Nasi Lemak. Der nach eigenen Angaben größte Kondomproduzent der Welt, Karex, will sein neuestes Produkt im November oder Dezember in die Läden bringen. Die Malaysier seien in vielerlei Hinsicht gespalten, was etwa Religion, Politik und Rasse angehe, sagte Karex-Chef Goh Miah Kiat der Nachrichtenagentur AFP in Port Klang bei Kuala Lumpur. Aber “eines eint uns: Wo haben wir das beste Nasi Lemak gegessen?”

+++ 11.29 Uhr: Sachsens AfD-Vize Hartung tritt zurück +++

Der stellvertretende Landesvorsitzende der sächsischen AfD ist zurückgetreten. Auch sein Amt als Pressesprecher lege er mit sofortiger Wirkung nieder, teilte Thomas Hartung in Dresden mit. “Die Begründung ist kurz: ich sehe derzeit zwei für mich unvereinbare Strömungen in der AfD.” Nicht erkennen könne er dagegen, “wie beide Strömungen in Sachsen innerhalb von zwei Jahren Regierungswilligkeit demonstrieren und Regierungsfähigkeit annehmen wollen”. Im Zusammenhang mit der Kritik an Noch-Parteichefin Frauke Petry, die als Fraktionschefin im sächsischen Landtag zurückgetreten war und ihren Austritt aus der AfD angekündigt hatte, sprach er von einer “Hexenjagd auf selbstständig Denkende”. Im Gegensatz zu Petry bleibe er aber “selbstverständlich Mitglied der Partei”, schrieb Hartung. Gemeinsam mit Petry hatten auch der Parlamentarische Geschäftsführer Uwe Wurlitzer und Fraktionsvize Kirsten Muster ihre Ämter im Sächsischen Landtag niedergelegt und waren aus der AfD-Fraktion ausgetreten.

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+++ 11.21 Uhr: Bundesverfassungsgericht erhebt Gebühr für missbräuchlichen Eilantrag +++

Das Bundesverfassungsgericht hat einem Rechtsanwalt eine Gebühr von 2600 Euro für einen missbräuchlich gestellten Eilantrag gegen eine Abschiebung auferlegt. Gleichzeitig lehnte die 1. Kammer des Zweiten Senats mit einem Beschluss den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen die Abschiebung eines Asylbewerbers nach Afghanistan ab. Der Mann sei 2011 nach Deutschland gekommen, sein Asylantrag 2013 abgelehnt worden. Eine Klage dagegen sei erfolglos geblieben.

+++ 11.19 Uhr: Adidas-Manager in USA nach Korruptionsverdacht freigestellt +++

Nach seiner Verhaftung in den USA ist ein ranghoher Adidas-Manager von dem Sportartikelhersteller bis auf weiteres freigestellt worden. “Adidas wird mit Unterstützung externen Rechtsbeistands eine eigene gründliche Untersuchung durchführen”, teilte eine Unternehmenssprecherin in Herzogenaurach mit. Zu Details wollte sie sich nicht äußern. Der Manager sowie vier Assistenztrainer im College-Basketball waren wegen des Verdachts auf Bestechung und Korruption verhaftet worden. Die New Yorker Staatsanwaltschaft wirft dem Manager vor, Nachwuchsspieler bestochen zu haben, um diese auf von Adidas gesponserte Colleges zu locken. Außerdem soll er so versucht haben, die Spieler im Lauf ihrer späteren Profi-Karriere vertraglich an den Dax-Konzern zu binden.

+++ 11.15 Uhr: Nach Rückgang der Flüchtlingszahlen: 1100 Migranten gerettet +++

Nach einem drastischen Rückgang der Zahl der in Italien ankommenden Migranten sind innerhalb eines Tages wieder mehr als Tausend Menschen aus Seenot gerettet worden. Am Montag seien “insgesamt 1105 Migranten von italienischen und europäischen Schiffen im Mittelmeer gerettet worden”, schrieb der Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (IOM), Flavio Di Giacomo, auf Twitter. In den vergangenen Wochen und Monaten war die Zahl der Geretteten und nach Italien gebrachten Migranten deutlich zurückgegangen. Bis Montag zählte das Innenministerium in Rom 4324 Menschen, die im September an italienischen Häfen an Land gebracht worden waren. Im August waren es noch weniger (rund 3900).

+++ 11.07 Uhr: Mindestens 112 Tote durch Wirbelsturm “Irma” +++

Durch den Hurrikan “Irma” sind in Florida mehr Menschen ums Leben gekommen als in den Statistiken bislang erfasst. Nach jüngsten Angaben starben 72 Menschen in dem US-Bundesstaat, wie die Katastrophenschutzbehörde FDEM mitteilte. Zuvor war von 54 Toten die Rede gewesen, doch diese Zahl berücksichtigte nicht acht Opfer auf den Inseln Florida Keys; auch waren darin zehn an den Folgen “Irmas” verstorben Senioren eines Altenheims in Miami nicht enthalten. Nach Angaben der Behörde waren die Haupttodesursachen Ertrinken, verschiedenartige Verletzungen und Kohlenmonoxid-Vergiftungen – die unter anderem durch in Innenräumen genutzte Stromgeneratoren hervorgerufen werden können.  

+++ 10.57 Uhr: Geisterfahrer-Unfall mit drei Toten: Verursacher war betrunken +++

Der Verursacher des Geisterfahrer-Unfalls bei Rüsselsheim mit Toten und Verletzen ist stark betrunken gewesen. Eine Blutuntersuchung habe einen Wert von 3,09 Promille ergeben, teilte die Polizei in Darmstadt mit. In dem Kleinlastwagen seien Bierdosen entdeckt und bei dem 34-Jährigen Alkoholgeruch festgestellt worden. Der Unfall hatte sich am Samstagabend auf der Autobahn 67 ereignet. Es gab drei Tote sowie vier Leichtverletzte. Der 34-Jährige aus Polen wurde schwer verletzt. Er war in verkehrter Richtung auf die Autobahn aufgefahren. Der Kleinlastwagen krachte in zwei Autos. In dem einen kamen drei Menschen aus den Niederlanden ums Leben, in dem zweiten erlitten vier Frauen leichte Verletzungen. Der Geisterfahrer liegt weiter im Krankenhaus und konnte noch nicht vernommen werden.

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+++ 10.47 Uhr: Baskenorganisation ETA bezeichnet Spanien als “Gefängnis” +++

Die Baskenorganisation ETA hat den spanischen Staat als “Gefängnis für die Völker” bezeichnet. Die Organisation, die jahrelang vergeblich mit Gewalt für ein von Spanien unabhängiges Baskenland gekämpft hatte, brachte in einer Erklärung ihre Solidarität mit den Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens zum Ausdruck. Der spanische Staat sei “ein Gefängnis für die Völker, indem er die nationale Identität Kataloniens negiert”, hieß es in der Erklärung weiter. Es gebe in Spanien “ein strukturelles Problem”; dies zeige sich in dem Bestreben der Zentralregierung in Madrid, das für kommenden Sonntag geplante Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien zu unterbinden. Das spanische “Regime” zeige nun sein wahres Gesicht. 

+++ 10.02 Uhr: Aerosmith muss Tournee wegen Erkrankung von Frontmann Tyler abbrechen +++

Die US-Hardrockgruppe Aerosmith hat ihre Südamerika-Tournee abbrechen müssen, weil Frontmann Steven Tyler erkrankt ist. Der 69-Jährige habe wegen “unerwarteter medizinischer Probleme” in die Heimat zurückfliegen müssen, hieß es. “An alle in Südamerika – Brasilien, Chile, Argentinien und Mexiko – es tut mir sehr leid und ich habe das Gefühl, Euch fallenzulassen”, entschuldigte sich Tyler bei seinen Fans im Kurzbotschaftendienst Twitter. Die letzten vier Konzerte könne er nicht mehr geben, fügte Tyler hinzu. Er sei auf Anordnung der Ärzte zurück in die USA geflogen. Was genau er hat, sagte der Rockmusiker nicht. Er versicherte aber, er schwebe nicht in Lebensgefahr. “Wie sagt man: ‘Wir Menschen schmieden Pläne und Gott lacht’”, zeigte Tyler Humor.

 +++ 9.50 Uhr: Zug und Auto kollidieren – drei Verletzte bei Unfall an Bahnübergang +++

Beim Zusammenstoß einer voll besetzten Regionalbahn mit einem Auto sind in Oberbayern drei Menschen verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Autofahrer an einem Bahnübergang bei Peißenberg das Warnsignal missachtet. Wie die Polizei berichtete, kam der Fahrer schwer verletzt in ein Krankenhaus, seine beiden Mitfahrer blieben unverletzt. In dem Zug wurden zwei Menschen leicht verletzt. Nach Angaben der Bayerischen Regiobahn waren etwa 250 Fahrgäste in dem Zug. Wegen der Rettungsarbeiten wurde die Strecke zwischen Augsburg und Schongau unterbrochen. Es wurde ein Busersatzverkehr eingerichtet.

+++ 9.49 Uhr: Raketen auf Kabul bei Besuch des US-Verteidigungsministers +++

Während des Überraschungsbesuchs des Nato-Generalsekretärs Jens Stoltenberg und des US-Verteidigungsministers James Mattis in Kabul sind am Flughafen der afghanischen Hauptstadt mehrere Raketen eingeschlagen. Wieviele Geschosse niedergingen, wurde nicht unmittelbar klar. Ein Sprecher des Flughafens, Mohammad Adschmal Faisi, sprach von drei. Sie hätten den militärischen Teil des Flughafens getroffen, aber keinen Schaden angerichtet. Flüge seien nicht betroffen. Der afghanische Sender Tolo TV berichtete von 20 bis 30 Raketen. Der Flughafen werde evakuiert. Ein Flughafenmitarbeiter, der nicht mit Namen genannt werden wollte, sprach von Verspätungen. Innenministeriums-Sprecher Nadschib Danisch widersprach beiden Angaben. Es gebe weder eine Evakuierung noch Flugstreichungen oder Verspätungen. Regierungssprecher sind dafür bekannt, Schadensberichte nach Angriffen von Extremisten oft kleinzuhalten.

+++ 9.46 Uhr: Königin Silvia vermisst deutsches Brot +++

Die schwedische Königin Silvia vermisst deutsches Brot. Auf die Frage, was für sie typisch deutsch sei, sagte die gebürtige Heidelbergerin in einem Interview mit der Nachrichtenagentur DPA: “Das deutsche Brot zum Beispiel”. Das schwedische Knäckebrot sei auch gut. Aber das deutsche Brot sei anders, durch den Sauerteig und das andere Mehl. Mit einer modernen Gepflogenheit kann die Königin nicht so viel anfangen. Die ewigen Selfies? “Es ist eine Geschmacksfrage”, sagt Silvia. Aber die Qualität gefällt ihr nicht. Selfies seien doch schlechte Bilder. In Berlin wurde die schwedische Königin mit dem Theodor-Wanner-Preis für ihr “soziales Engagement” ausgezeichnet.

+++ 9.15 Uhr: 53-Jähriger schlägt in Heidelberg mit Hammer auf 24 Autos ein +++

Mit einem Hammer hat ein Mann in Heidelberg am Dienstagabend auf 24 Autos eingeschlagen. Als zwei Streifenwagenbesatzungen eintrafen, zog der offensichtlich verwirrte 53-Jährige nach Polizeiangaben ein Messer und bedrohte die Beamten. Nachdem einem Warnschuss konnte der 53-Jährige festgenommen werden. Aufschluss über die Hintergründe der Tat und die Höhe des Schadens sollen nun die weiteren Ermittlungen geben.

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+++ 8.49 Uhr: Bericht: Kamerun hat trotz Boko Haram 100 000 Nigerianer abgeschoben +++

Kamerun hat Menschenrechtlern zufolge trotz der Bedrohung durch die islamistische Terrorgruppe Boko Haram rund 100 000 Flüchtlinge zurück in den Nordosten Nigerias abgeschoben.
Ihnen drohe dort neue Gewalt, Vertreibung und Not, warnte Human Rights Watch (HRW) am Mittwoch. Darum habe auch das UN-Flüchtlingshilfswerk bereits an Kamerun appelliert, die Abschiebungen einzustellen, bis sich die Sicherheits- und Versorgungslage im benachbarten Nigeria verbessert habe.

Kamerunische Soldaten hätten immer wieder Flüchtlinge aus Nigeria gefoltert, sexuell missbraucht oder gewaltsam abgeschoben, erklärte HRW unter Berufung auf Gespräche mit mehr als 60 betroffenen Flüchtlingen. Das Verhalten komme einer kollektiven Bestrafung aller Nigerianer gleich und ziele wohl darauf ab, Nigerianer davon abzuhalten, in Kamerun Asyl zu suchen, hieß es weiter.Boko-Haram-Opfer als Lehrer

+++ 8.27 Uhr: Irland plant Volksentscheid über Abtreibung +++

Die irische Regierung hat ein Referendum über das Abtreibungsgesetz angekündigt. Geplant sei eine Abstimmung im Mai oder Juni kommenden Jahres, teilte Irlands Ministerpräsident Leo Varadkar am Dienstag mit. Varadkar hatte bereits mehrmals die Gesetzgebung als zu “restriktiv” bezeichnet. In dem katholische Land gilt das strengste Abtreibungsverbot in der EU. Selbst nach einer Vergewaltigung ist ein Schwangerschaftsabbruch bisher verboten.

2014 war das Gesetz erstmals gelockert worden. Seitdem ist eine Abtreibung zulässig, wenn das Leben der Schwangeren bedroht ist oder wenn sie als selbstmordgefährdet gilt. Der UN-Menschenrechtsausschuss hatte im vergangenen Jahr das irische Abtreibungsverbot als Verstoß gegen die internationalen Menschenrechtsvereinbarungen kritisiert und die irische Regierung aufgefordert, es zu überarbeiten. 

+++ 7.59 Uhr: Waschsalon in Malaysia muss auch Nicht-Muslime waschen lassen +++

In Malaysia muss ein öffentlicher Waschsalon auch Nicht-Muslime wieder an die Maschinen lassen. Der Regent des Bundesstaats Johor, Sultan Ibrahim, verfügte laut einem Bericht der Tageszeitung “The Star”, dass der Betreiber des Salons ein Besuchsverbot für Nicht-Muslime aufheben muss. Andernfalls soll der Betrieb dicht gemacht werden. “Wir leben hier in keinem Taliban-Staat”, erklärte der Sultan. “Diese Aktion ist völlig unannehmbar und extremistischer Natur.” In dem südostasiatischen Land ist der Islam Staatsreligion.

Das Besuchsverbot in der Stadt Muar hatte in den vergangenen Tagen für Aufsehen gesorgt. Der Betreiber hatte Schilder aufgehängt, wonach nur noch Muslime an die Waschmaschinen dürfen. 

+++ 7.35 Uhr: Mindestens 14 Tote bei Überfall in Mexiko +++

Bei einem bewaffneten Überfall auf eine Drogenklinik im Norden Mexikos sind mindestens 14 Menschen getötet und acht weitere verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, drangen die mit Sturmgewehren bewaffneten Angreifer am Dienstagabend in der Stadt Chihuahua in die Klinik ein und eröffneten das Feuer auf die Patienten. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich demnach etwa 25 Menschen in der Einrichtung.
Mexikos Extrem-Zone der Gewalt gegen Frauen 17.18hDie Hintergründe des Angriffs waren zunächst unklar. Der Bundesstaat Chihuahua mit der gleichnamigen Hauptstadt hat eine lange Grenze zu den USA und gehört zu den am stärksten vom Drogenkrieg in Mexiko betroffenen Bundesstaaten.

+++ 7.24 Uhr: Riesige Rattenart entdeckt +++

Annähernd einen halben Meter lang, bis zu einem halben Kilo schwer und mit einem langen, haarlosen und schuppigen Schwanz: Für Menschen mit Ekel vor Nagern ist die neu entdeckte Riesenratte auf den Salomonen vermutlich ein Graus. Für Wissenschaftler ist das Tier ein Grund zur Freude: Sie hatten jahrelang danach gesucht und fanden schließlich ein einziges Exemplar auf der Insel Vangunu in der Südsee östlich von Papua-Neuguinea.

Von der Existenz des außergewöhnlichen Nagers hatten zuvor Einheimische berichtet. Die Wissenschaftler stellen das Tier im Fachblatt “Journal of Mammology” vor. Aufgrund der rapiden Abholzung in dem kleinen Verbreitungsgebiet sei die seltene Art als vom Aussterben bedroht anzusehen.

+++ 7.18 Uhr: Polizei rettet Hund aus Gleisbett +++

#Endegutallesgut – twitterte die Bundespolizei Berlin, nachdem sie in der Nacht einen Hund aus dem Gleisbett geborgen hatte. Luke war während der Betriebsruhe auf die S-Bahn-Gleise zwischen den Bahnhöfen Friedrichstraße und Brandenburger Tor geraten und hatte sich unter eine Stromschiene gelegt, wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte. Die Beamten ließen den Strom abstellen und holten den Hund zu sich. Seine Besitzerin hat ihn nun wieder.

+++ 7.13 Uhr: Russland vernichtet letzte Chemiewaffen +++

Russland vernichtet im Tagesverlauf die letzten Reste des einstigen sowjetischen Riesenarsenals an Chemiewaffen. Dazu ist nach Regierungsangaben eine Zeremonie in der Chemiefabrik Kisner in der Teilrepublik Udmurtien an der Wolga geplant. Seit 2002 sind etwa 40 000 Tonnen Haut- und Nervengifte unschädlich gemacht worden.

+++ 6.24 Uhr: US-Verteidigungsminister und Nato-Generalsekretär nach Afghanistan gereist +++

US-Verteidigungsminister Jim Mattis und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sind zu einem unangekündigten Besuch in der afghanischen Hauptstadt Kabul eingetroffen. Erst im August hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, das Truppenkontingent in Afghanistan aufzustocken. Damit vollzog er eine Abkehr von seinem Wahlkampfversprechen, die US-Soldaten aus Afghanistan abzuziehen. 

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+++ 6.22 Uhr: Lehrerin zwingt Kinder zum Aufessen +++

Eine Lehrerin in Japan hat Kinder auf rabiate Weise angehalten, ihr Schulessen restlos aufzuessen. Wie die japanische Tageszeitung “Yomiuri Shimbun” meldete, wollte die Pädagogin den Grundschulkindern in der Stadt Gifu mit Hilfe des Aufessens der Schulmahlzeiten das Gefühl geben, etwas erreicht zu haben. Das ging allerdings soweit, dass einige Kinder sich erbrechen mussten. Anderen wurde das Essen zum Mund geführt, mit der Aufforderung, es aufzuessen. Die Lehrerin erhielt eine Abmahnung. Sie sei eindeutig zu weit gegangen, wurde der Schulleiter zitiert. 

+++ 6.06 Uhr: Großes Munitionslager in Flammen – Granaten explodieren +++

In der Ukraine ist das größte Munitionslager des Landes in Brand geraten. Wie die russische Agentur Tass unter Berufung auf die örtliche Polizei mitteilte, mussten die Anwohner im Umkreis von 15 bis 20 Kilometern in Sicherheit gebracht werden. Zudem wurde der Luftraum im Umkreis von 50 Kilometern dicht gemacht und eine Hauptstraße sowie die Zugstrecke nach Kiew gesperrt.

Das Feuer rund 200 Kilometer südlich von Kiew nahe der Großstadt Vinnitsa hatte mehrere Explosionen von gelagerten Artilleriegranaten ausgelöst. Nach Angaben der ukrainischen Regierung ist das Feuer inzwischen unter Kontrolle gebracht worden. “Wir werden unser Bestes geben, um die Folgen dieses Unfalls kleinzuhalten”, sicherte Ministerpräsident Wladimir Groisman laut Tass zu. Das Lager bei Vinnitsa lagert 188 000 Tonnen Munition. 

Immer wieder sind in der Ukraine in den vergangenen Monaten Munitionslager explodiert. Im März hatte ein Brand in einem Waffendepot der Stadt Balaklija im Osten der Ukraine zu tagelangen Explosionen geführt. Mehrere Menschen kamen ums Leben.

+++ 4.21 Uhr: Regisseur zeigt Fotos vom “Star Wars”-Dreh +++

Hollywood-Regisseur Ron Howard hat Fotos der laufenden Dreharbeiten zum Film über den Weltraumhelden Han Solo aus der Kinoreihe “Star Wars” veröffentlicht. “Beim Dreh einer Szene über verzweifelte und gefährliche Zeiten in der Galaxis”, schrieb Howard auf Twitter zu einem Foto, das offenbar Trümmer eines Raumschiffs und Silhouetten zeigt.

Auf Instagram veröffentlichte er ein Foto, das offenbar auf demselben Planeten einen Schrottplatz zeigt, auf dem in der Ferne eine Explosion stattfindet.

Howard hatte im Juli mit den Dreharbeiten begonnen, nachdem er die Regie von Phil Lord und Christopher Miller übernommen hatte. Geplante Premiere ist Mai 2018.

+++ 4.02 Uhr: Anschlag in London: drei Verdächtige freigelassen +++

Knapp zwei Wochen nach dem jüngsten Terroranschlag in der Londoner U-Bahn hat die Polizei drei weitere Verdächtige freigelassen. Gegen die Männer werde nicht weiter ermittelt, erklärte die Behörde in einer Mitteilung. Damit ist nach Angaben der Polizei nur noch der 18 Jahre junge Hauptverdächtige in Haft. Ihm werden die Verwendung von Sprengstoff und versuchter Mord angelastet.

Die selbstgebaute Bombe war am 15. September im morgendlichen Berufsverkehr an der Londoner Haltestelle Parsons Green detoniert, dabei wurden 30 Menschen verletzt. Die IS-Terrormiliz Islamischer Staat hatte den Anschlag für sich reklamiert.

London Explosion in U-Bahn

+++ 3.34 Uhr: Irakische Kurden verkünden Sieg bei Unabhängigkeitsreferendum – Bagdad droht +++

Noch vor der offiziellen Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses hat der Präsident der kurdischen Autonomieregierung im Nordirak den Sieg beim Unabhängigkeitsreferendum erklärt. In einer Fernsehansprache rief Massud Barsani die irakische Führung zum Dialog und zu Verhandlungen auf, wie die kurdische Nachrichtenseite “Rudaw” berichtete. Er forderte die Zentralregierung in Bagdad und die Nachbarländer auf, den Willen des kurdischen Volkes zu respektieren. “Wir sind in eine neue Phase eingetreten”, zitierte Rudaw den Kurden-Präsidenten.

Nach vorläufigen Zahlen von Barsanis Kurdischer Demokratischer Partei (KDP) stimmten beim Referendum am Montag knapp 92 Prozent für die Loslösung vom Irak. Die Zahlen stammen laut “Rudaw” von Wahlbeobachtern der KDP, die in den Abstimmungslokalen vertreten waren.

Den Appell Barsanis an den irakischen Ministerpräsidenten Haider al-Abadi, jetzt in Verhandlungen mit den Kurden einzutreten, beantwortete Bagdad seinerseits mit einer ultimativen Drohung. Al-Abadi forderte die Kurden auf, binnen drei Tagen die Kontrolle der Flughäfen im Norden des Landes an die Zentralregierung zu übergeben. Sollte dies bis Freitag nicht geschehen, werde man den Luftraum sperren und keine Flüge mehr aus oder in den Nordirak zulassen.

+++ 3.29 Uhr: US-Polizisten beteiligen sich an “Knie-Protest” +++

Die Protestwelle nach Donald Trumps jüngsten Attacken auf Football- und Basketballstars hat inzwischen auch die Polizei von Chicago erreicht. Die Zeitung “Chicago Sun-Times” veröffentlichte am Dienstag ein Foto der US-Aktivistin Aleta Clark mit zwei Polizisten, die gemeinsam mit ihr knien und dabei ihre Fäuste in die Luft strecken. Den beiden Beamten droht nun eine Abmahnung.

US-Präsident Trump liefert sich seit Tagen einen heftigen Streit mit Sportstars über deren angeblich mangelnde patriotische Gesinnung. Diese waren wiederholt aus Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt gegen Schwarze auf die Knie gegangen, während die Nationalhymne vor Beginn ihres Spiels ertönte. Nach scharfen Attacken Trumps auf die Spieler weiten sich die Proteste seit Tagen immer weiter aus.

Donald Trump vs. NFL und NBA 16.15

+++ 2.35 Uhr: Mann prügelt mit Hammer auf Autos ein und beschädigt 24 Fahrzeuge +++

Ein 53-jähriger Mann hat seiner Wut freien Lauf gelassen und mit einem Hammer auf 24 Autos in Heidelberg eingeschlagen. Als die Polizei den Mann stellte, zückte der Einheimische ein Messer und bedrohte die Beamten, wie die Polizei mitteilte. Nach einem Warnschuss konnte der Mann festgenommen werden. Eine Polizeibeamtin erlitt durch die Abgabe des Schusses ein Knalltrauma und musste ambulant behandelt werden.  Wie hoch der Schaden an den Fahrzeugen ist und warum der Mann auf die Wagen einschlug, war zunächst unklar.

+++ 2.29 Uhr: Trump scheitert erneut bei Abschaffung von “Obamacare” +++

Die US-Republikaner sind auch mit dem dritten Anlauf gescheitert, die Krankenversicherung “Obamacare” abzuschaffen und zu ersetzen. Der Mehrheitsführer im US-Senat, Mitch McConnell, zog am Dienstag offiziell den Stecker: Man werde in dieser Woche nicht mehr abstimmen. Als nächstes wollen die Republikaner nun eine Steuerreform angehen, ein allerdings mindestens ebenso komplexes und aufgeladenes Thema wie eine Gesundheitsreform. Im neunten Monat der Präsidentschaft Donald Trumps hat noch kein größeres seiner Vorhaben Gesetzeskraft erlangt. 

+++ 1.23 Uhr: Im Oktober: Bahncard zum Sonderpreis +++

Bahn-Ansagen (@BahnAnsagen) on Twitter_17.40Zum 25-jährigen Jubiläum der Bahncard lockt die Deutsche Bahn Reisende mit neuen Sonderangeboten: Der Staatskonzern verkauft im Oktober seine BahnCard 25 in der zweiten Klasse einen Monat lang für 25 Euro statt 62 Euro, wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten. In der ersten Klasse kostet sie demnach 50 Euro statt 125 Euro. Wie üblich erhalten Kunden damit ein Jahr lang alle Tickets mit einer Ermäßigung von 25 Prozent.

+++ 0.00 Uhr: Twitter prüft Verdoppelung der Textlängen +++

Der Kurzbotschaftendienst Twitter erkundet die mögliche Verdoppelung der dort bisher möglichen Textlänge von 140 auf 280 Zeichen. Diese Veränderung solle im Rahmen eines Testprojekts geprüft werden, kündigte das US-Unternehmen an.

Durch die anvisierte Reform könne eine “größere Quelle der Frustration” für viele Nutzer beseitigt werden. Die Verdoppelung der Textlängen will das Unternehmen nun zunächst mit einer “kleinen Gruppe” von Nutzern erproben, bevor die Reform möglicherweise für einen großen Kreis eingeführt wird.

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