News des Tages: Air Berlin: Ende Oktober kein Flugbetrieb mehr möglich

Die News des Tages im Überblick: 

+++ 13.47 Uhr: Air Berlin – Ende Oktober kein Flugverkehr mehr möglich +++

Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin wird voraussichtlich Ende Oktober den Flugbetrieb einstellen müssen. Im laufenden Insolvenzverfahren sei ein eigenwirtschaftlicher Flugverkehr unter dem Airline-Code AB “nach gegenwärtigem Erkenntnisstand spätestens ab dem 28. Oktober nicht mehr möglich”, heißt es in einem Brief des Unternehmens an seine Mitarbeiter. Der Flugverkehr der nicht insolventen Töchter Niki und LG Walter werde weitergeführt.

Vorstandschef Thomas Winkelmann und der Generalbevollmächtigte im Insolvenzverfahren, Frank Kebekus, erinnerten in dem Brief daran, dass die vereinbarte Exklusivität der Verkaufsverhandlungen mit Lufthansa und Easyjet an diesem Donnerstag enden werde. “In wenigen Tagen werden wir mehr wissen”, hieß es zum Stand der Gespräche. Nicht jeder Air-Berlin-Mitarbeiter werde bei den Käufern eine neue Anstellung finden. Deshalb sollte sich jeder aktiv auf dem Arbeitsmarkt umschauen.

+++ 13.15 Uhr: Kiew vermutet russische Auftraggeber bei Mord an Ex-Duma-Abgeordneten +++

 Im Mord an einem russischen Ex-Abgeordneten hat die Ukraine nach eigener Darstellung die Hintermänner ermittelt. Auftraggeber sei ein ehemaliger Lebensgefährte der damaligen Ehefrau Woronenkows gewesen, teilte Generalstaatsanwalt Juri Luzenko am Montag in Kiew mit. Luzenko behauptete, der Verdächtige habe den Mord in Zusammenarbeit mit dem russischen Inlandsgeheimdienst FSB ausführen lassen. Der frühere russische Parlamentarier Denis Woronenkow war im März in Kiew auf offener Straße erschossen worden.

Der russische Politiker war kurz vor dem Mord in das Nachbarland geflohen und hatte den ukrainischen Pass erhalten. In seiner Zeit in der Duma hatte er unter anderem auch für die russische Einverleibung der Halbinsel Krim gestimmt. Der mutmaßliche Täter wurde von einem Leibwächter angeschossen und starb später im Krankenhaus. Der Mann hatte vorher in einem der nationalistischen Freiwilligenbataillone gedient, die im Osten des Landes gegen von Russland unterstützte Separatisten kämpfen.

+++ 12.58 Uhr: Amnesty nennt Vorwürfe gegen Steudtner “absurd” +++

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die Vorwürfe gegen die in der Türkei angeklagten Menschenrechtler als “absurd” bezeichnet. Die Anklage gegen den deutschen Amnesty-Mitarbeiter Peter Steudtner und zehn weitere Aktivistin “belegt erneut die Versuche der politischen Instrumentalisierung des türkischen Justizsystems”, sagte der Chef von Amnesty Deutschland, Markus Beeko, in Berlin. Er forderte die sofortige Freilassung der Inhaftierten. “Jeder einzelne Tag in Haft ist einer zu viel.”

+++ 12.36 Uhr: Mutmaßlicher Reichsbürger bestreitet Schuss auf Polizisten +++

Im Prozess gegen einen mutmaßlichen Reichsbürger vor dem Landgericht Halle hat der Angeklagte den Vorwurf des versuchten Mordes an einem Polizisten bestritten. Zum Auftakt am Montag bezeichnete Adrian U. die Anklage gegen ihn als widerrechtlich. Vor Verhandlungsbeginn sagte er auf die Frage einer Journalistin: “Ich habe eine Waffe in der Hand gehalten, ich habe aber zu keinem Zeitpunkt geschossen.”
Dem Angeklagten wird versuchter Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstößen gegen das Waffengesetz vorgeworfen. Der ehemalige Mister Germany soll im August 2016 bei der Zwangsräumung seines Hauses in Reuden in Sachsen-Anhalt auf einen Beamten einen Sondereinsatzkommandos (SEK) geschossen haben.

+++ 11.55 Uhr: Jamaika-Sondierungen beginnen nächste Woche Mittwoch +++

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat FDP und Grüne für Mittwoch nächster Woche zu getrennten Sondierungsgesprächen für eine Jamaika-Koalition eingeladen. Am folgenden Freitag sei dann ein gemeinsames Treffen von Union, FDP und Grünen geplant, sagte die CDU-Vorsitzende bei einer Pressekonferenz mit CSU-Chef Horst Seehofer in Berlin.

Für Zündstoff dürfte dabei die unionsinterne Verständigung auf eine Flüchtlings-Zielmarke sorgen. CDU und CSU hatten sich am Sonntagabend auf das Ziel verständigt, maximal 200 000 Flüchtlinge pro Jahr aufzunehmen. Der Kompromiss sieht aber Ausnahmen für Sondersituationen vor. Außerdem bekennen sich CDU und CSU ausdrücklich zum Recht auf Asyl im Grundgesetz und zur Genfer Flüchtlingskonvention.

Die Grünen sehen die Einigung kritisch. Der Kompromiss enthalte “Punkte, die wir bisher klar abgelehnt haben”, darunter die Festlegung sicherer Herkunftsländer und Abschiebeeinrichtungen, sagte die Parteivorsitzende Simone Peter im WDR. Zudem wolle die Union die verschiedenen Flüchtlingsgruppen gegeneinander ausspielen. 

+++ 11.53 Uhr: US-Forscher Richard Thaler bekommt Nobelpreis für Wirtschaft +++

Der Nobelpreis für Wirtschaft geht in diesem Jahr an den US-Forscher Richard H. Thaler. Das teilte die Königlich-Schwedische Wissenschaftsakademie am Montag in Stockholm mit.

Richard Thaler Nobel

+++ 10.47 Uhr: Kind missbraucht und gefilmt – Öffentlichkeitsfahndung nach Täter +++

Wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern fahnden Staatsanwaltschaft und Bundeskriminalamt (BKA) mit Bildern des Opfers nach einem unbekannten Tatverdächtigen. Der Beschuldigte soll im Zeitraum von Oktober 2016 bis Juli 2017 das etwa vier bis fünf Jahre alte Kind mehrfach schwer sexuell missbraucht, den Missbrauch gefilmt und auf einer kinderpornografischen Plattform im Darknet verbreitet haben, wie es in einer Mitteilung heißt. BKA und die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt gehen davon aus, dass der Missbrauch in Deutschland stattfand. Die bisherigen aufwendigen Fahndungsmaßnahmen hätten nicht zur Identifizierung des äußerst vorsichtig agierenden Tatverdächtigen geführt, von dem keine Bild- und Videoaufnahmen vorlägen. Deswegen habe das Amtsgericht Gießen nun eine Öffentlichkeitsfahndung mit Bildaufnahmen des Opfers angeordnet. Laut Mitteilung liegen Anhaltspunkte dafür vor, dass das Opfer weiterhin dem Zugriff des Tatverdächtigen ausgesetzt ist, so dass ein fortgesetzter sexueller Missbrauch nicht auszuschließen sei.

+++ 10.25 Uhr: AfD findet Unionseinigung im Streit um Flüchtlingspolitik unzureichend +++

Die AfD hat den von CDU und CSU ausgehandelten Kompromiss in der Flüchtlingspolitik als unzureichend kritisiert. Die Einigung sei ein “komplettes Weiter so im Asylchaos”, erklärte Fraktionschef Alexander Gauland. Es bleibe alles beim Alten, “jeder kann zu uns kommen, legal oder illegal spielt dabei weiterhin keine Rolle”. Die Grenzen würden auch nach diesem Kompromiss offenbleiben. “Das Wort Obergrenze fällt in keinem Satz”, kritisierte Gauland. Es sollten zwar maximal 200.000 Menschen aus humanitären Gründen nach Deutschland kommen dürfen, allerdings sei diese Zahl “nicht nur willkürlich und viel zu hoch festgelegt”. Sie sei auch “pure Augenwischerei”, weil trotzdem niemand an der Grenze zurückgeschickt werden solle.

+++ 10.18 Uhr: Polizei zerschlägt in Italien und Rheinland-Pfalz Bankräuber-Ring +++

Die italienische Polizei hat mit Hilfe der Behörden in Rheinland-Pfalz einen Ring mutmaßlicher Krimineller zerschlagen, der Banküberfälle und Überfälle von Geldtransportern begangen oder geplant haben soll. In Deutschland sei zunächst eine Person festgenommen worden, die Operation “Last Day” sei aber noch im Gange, sagte ein italienischer Polizeisprecher. Der Koblenzer Oberstaatsanwalt Rolf Wissen bestätigte eine Razzia und die Festnahme eines Mannes in der Nacht auf Montag im Raum Neuwied und Andernach. Dabei seien auch elektronische Geräte wie etwa Handys als Beweismittel sichergestellt worden. In Italien waren laut Polizei unter anderem die Provinzen Salerno, Foggia, Neapel und Verona betroffen. Die Polizei habe “kriminelle Taten mit größerer Bedeutung” aufgedeckt und andere verhindert, hieß es in einer Mitteilung.

+++ 9.59 Uhr: Japanische Forscher züchten medizinischen Wirkstoff in Hühnereiern +++

uf der Suche nach günstigen medizinischen Wirkstoffen im Kampf gegen schwere Krankheiten wie Krebs haben japanische Forscher das Hühnerei als Zuchtlabor entdeckt. Den Wissenschaftlern vom Nationalen Institut für Industriewissenschaften und Technologie in der Region Kansai gelang es, Hennen genetisch so zu verändern, dass sie Eier mit dem Protein Beta-Interferon legen, wie die “Yomiuri Shimbun” am Montag berichtete. Die Forscher pflanzten demnach zunächst Gene, die Beta-Interferon produzieren, in Zellen ein, aus denen Hühnersperma wird. Mit diesen Zellen wurden Eier befruchtet, um Hennen zu züchten, die dieses Gen tragen. Die Vögel legen nun Eier, die Beta-Interferon enthalten.

+++ 9.29 Uhr: Gericht in Sarajevo spricht bosnischen Ex-Kommandeur Naser Oric frei +++

Ein Gericht in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo hat den früheren Kommandeur der bosnischen Muslime in Srebrenica, Naser Oric, freigesprochen. Der 50-Jährige hatte sich wegen der Ermordung von drei Kriegsgefangenen während des Bosnienkriegs (1992-1995) verantworten müssen. Oric gilt vielen bosnischen Muslimen als Kriegsheld, weil er während des Kriegs die Verteidigung der Stadt Srebrenica organisierte. 

+++ 8.49 Uhr: Rodelbahn im Sauerland nach schwerem Unfall geschlossen +++

Nach dem schweren Unfall in einem Freizeitpark im Sauerland bleibt die Sommerrodelbahn nach Angaben des Betreibers mindestens bis zum Wochenende gesperrt. “Wir werden diese Woche nutzen, um den genauen Hergang des Unfalls zu analysieren”, sagte der Geschäftsführer des Fort Fun Abenteuerlandes, Andreas Sievering. Auf der Rodelbahn “Trapper Slider” in Bestwig war einem Zwölfjährigen während der Fahrt am Samstag ein Teil seines Beines abgetrennt worden. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft werde ein Gutachter nach einer möglichen Ursache suchen. “Wenn wir einen schnellen Termin erhalten, wird das nicht länger als einen Tag dauern”, sagte Sievering. Der Unfall ist nicht der erste auf einer Sommerrodelbahn in NRW – und auch nicht in diesem Freizeitpark. Unter anderem verunglückte im Juni 2000 auf einer heute nicht mehr existierenden Sommerrodelbahn ebenfalls im Fort Fun ein siebenjähriger Junge.

+++ 8.42 Uhr: Wanderer aus Deutschland stirbt bei Bergunfall in Frankreich +++

Ein 48-jähriger Deutscher ist am Sonntag beim Wandern in Frankreich tödlich verunglückt. “Er wollte nur ein Foto machen oder sich fotografieren lassen”, erklärten Rettungskräfte. Demnach verlor der Mann dabei den Halt und stürzte vor den Augen seiner Familie 30 Meter tief von einer Klippe. Die Wanderer befanden sich in der Nähe des Dorfes Montclus im südfranzösischen Département Gard. Die Gegend ist für ihre schöne Landschaft bekannt und bei Touristen sehr beliebt.

+++ 8.02 Uhr: Schiff für dritten Castor-Transport in Neckarwestheim abgelegt +++

Im baden-württenbergischen Neckarwestheim hat am Montagmorgen ein für den dritten Atommüll-Transport auf dem Neckar vorgesehenes Transportschiff abgelegt. Der Schubverband sei gegen 7.00 Uhr in Richtung des stillgelegten Atomkraftwerks Obrigheim gestartet, teilte der Energiekonzern EnBW mit. Dort sollen drei Castor-Behälter mit ausgedienten Brennelementen auf das Schiff verladen werden. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur könnte der Schubverband bereits am Mittwoch wieder zum etwa 50 Kilometer entfernten Zwischenlager am Kernkraftwerk Neckarwestheim (Kreis Heilbronn) zurückfahren. Am 28. Juni hatte EnBW den bundesweit ersten Transport auf einem Fluss mit hoch radioaktivem Müll von Obrigheim nach Neckarwestheim geschickt. Bei seinen bisherigen Fahrten wurde der Schubverband von einem massiven Polizeiaufgebot begleitet. Insgesamt sind fünf Transporte mit je drei Castoren geplant.

+++ 7.56 Uhr: FDP-Vize nennt Unions-Kompromiss “Basis” für Gespräche +++

Die stellvertretende FDP-Vorsitzende Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat den zwischen CDU und CSU vereinbarten Kompromiss in der Flüchtlingspolitik als “erste Basis” für Koalitionsgespräche bezeichnet. Dass die Unionsparteien überhaupt “wieder miteinander sprechen”, sei “schon mal die erste Basis” und die Voraussetzung, überhaupt in Gespräche über eine Jamaika-Koalition gehen zu können, sagte Strack-Zimmermann im ZDF-”Morgenmagazin”. “Die Basis ist gelegt, wir werden uns auf Konsolidierungsgespräche einlassen.” Kritisch äußerte sich Strack-Zimmermann über die Zahl von 200.000 Menschen, die laut dem am Sonntagabend erzielten Unions-Kompromiss pro Jahr maximal nach Deutschland kommen sollen. “Eine Zahl ist einfach gegriffen worden”, sagte die FDP-Vizechefin. “Wir werden uns, was das Asylrecht betrifft, immer auf dem Boden des Rechtsstates bewegen. Wer hier Asyl beantragt, hat das Recht darauf.” Die FDP werde sich auch “immer weiter um Flüchtlinge, die vor Krieg und Terror davonrennen” kümmern. Diese müssten, wenn wieder Frieden herrsche, aber auch wieder “nach Hause” begleitet werden.

CDU CSU Durchbruch bei Zuwanderung 18.45

+++ 6.15 Uhr: Grüne: Unions-Einigung nur “Formelkompromiss” +++

Die Grünen halten die Einigung von CSU und CDU auf eine Begrenzung des Flüchtlingszuzugs nicht für tragfähig. “Die Einigung atmet den Geist eines Formelkompromisses, über den beide wissen, dass er nicht länger halten muss, als bis zum ersten Gespräch mit FDP und Grünen”, sagte Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt. Die “eintägige Krisensitzung” am Sonntag habe gezeigt, dass die Einheit der Schwesterparteien vor der Bundestagswahl nur eine Inszenierung gewesen sei. Immerhin hätten sie damit einen ersten Schritt getan, um verhandlungsfähig zu werden. Ein Formelkompromiss überbrückt sprachlich unterschiedliche Standpunkte, ohne den Konflikt tatsächlich zu lösen. Die Unionsparteien hatten sich nach jahrelangem Streit über eine Flüchtlings-Obergrenze geeinigt und sich auf das Ziel verständigt, maximal 200.000 Flüchtlinge pro Jahr aufzunehmen. Der Kompromiss beinhaltet eine Ausnahme für Sondersituationen. 

Die Grünen haben vor der Wahl eine Obergrenze für den Fall einer Regierungsbeteiligung ausgeschlossen. FDP und Grüne warten auf den Beginn von Sondierungsgesprächen mit der Union. “Es wäre gut gewesen, wenn CDU und CSU ihren Selbstfindungsprozess schon vor der Bundestagswahl gestartet hätten, dann hätten die Wähler über diesen Formelkompromiss auch mit abstimmen können”, sagte Göring-Eckardt.

+++ 5.44 Uhr: Neues Cannabis-Gesetz: Gerangel um Kosten für Behandlungen +++

Gut ein halbes Jahr nach der Freigabe von Cannabis auf Rezept in Deutschland hakt es noch bei der Abrechnung der stark gestiegenen Hanf-Therapien. Hersteller von Cannabis-Wirkstoffen kritisieren, die gesetzlichen Krankenkassen würden nicht alle Kosten übernehmen. “Es gibt Anlaufschwierigkeiten”, sagt Marla Luther, Deutschland-Chefin der Firma Tilray. Die Ablehnungsquote der Kassen bei Cannabis-Therapien liege bei geschätzten 50 Prozent. Auch Michael Popp, Vorstandsvorsitzender des bayerischen Produzenten Bionorica, bemängelt eine noch “eher zurückhaltende Kostenerstattung” bei den verschriebenen Arzneien. Die Wirksamkeit von Cannabis ist bisher nicht vollends erforscht. Darauf berufen sich die gesetzlichen Krankenkassen.

+++ 5.07 Uhr: Zugstrecke zwischen Hamburg und Berlin zunächst nur eingleisig befahrbar +++

Die direkte Bahnverbindung zwischen Berlin und Hamburg ist vier Tage nach dem Sturm “Xavier” seit Montagmorgen wieder frei – allerdings nur in eine Richtung. Bis der Bahnverkehr ohne Umleitungen wieder in beide Richtungen regulär verlaufe, könne es “noch mehrere Tage dauern”, sagte ein Bahn-Sprecher. Von Hamburg nach Berlin können Pendler nun wieder auf direktem Wege fahren. Andersherum leitet die Bahn weiter über Stendal und Uelzen um, was für den Fahrgast eine Verzögerung von etwa einer Stunde bedeutet.

Allein auf der Strecke zwischen den beiden größten deutschen Städten habe es auf einer Länge von mehr als 40 Kilometern “massive  Beschädigungen” gegeben, teilte die Bahn mit. Deutlich schwerer scheinen die Schäden auf dem Abschnitt von Berlin nach Hamburg ausgefallen zu sein, weil sich die Arbeiten dort weiter hinziehen.  Insgesamt habe Sturm “Xavier”, der vergangenen Donnerstag vor allem über Nord- und Ostdeutschland tobte, rund 1000 Kilometer der Bahninfrastruktur beschädigt.

+++ 5 Uhr: Erneut Aufmarsch von Rechtsradikalen in Charlottesville +++

In Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia hat es am Wochenende erneut einen Aufmarsch von Rechtsradikalen gegeben. Wie die Polizei mitteilte, zogen die Teilnehmer des Protestzuges mit Fackeln durch die Stadt. Der Aufmarsch vom Samstagabend sei allerdings mit rund 50 Teilnehmern deutlich kleiner gewesen als im August, als eine solche Demonstration in Gewalt umgeschlagen war. Zwischenfälle gab es demnach am Wochenende nicht. Bei der gewalttätigen Demonstration rechter Gruppen für den Erhalt eines Denkmals für einen Südstaatengeneral war Mitte August eine Gegendemonstrantin getötet worden, als ein mutmaßlicher Neonazi mit einem Auto in die Menge fuhr. US-Präsident Donald Trump war im In- und Ausland kritisiert worden, weil er nach dem rechtsextremen Aufmarsch zunächst undifferenziert von Gewalt auf “vielen Seiten” gesprochen hatte. Während der Bürgermeister von Charlottesville, Mike Singer, die Demonstranten vom Wochenende als “unerwünscht” bezeichnete, kündigten die Veranstalter an, sie würden wiederkommen.

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