News des Tages: Regenflut “biblischen Ausmaßes”: 15 Tote und viele Vermisste in Griechenland

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 21.34 Uhr: 15 Tote durch anhaltenden Strakregen in Griechenland +++

Bei Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen sind in Griechenland mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Nach Behördenangaben wurden in den Fluten in drei Städten westlich von Athen weitere Menschen vermisst. Die Bürgermeisterin von Mandra, Ioanna Kriekouki, sprach im Fernsehsender ERT von einem “Desaster biblischen Ausmaßes”. Menschen seien von den Wassermassen eingeschlossen. Zu ihrer Rettung sei schweres Gerät nötig. Außer Mandra sind von den Überschwemmungen die Städte Nea Peramos und Megara betroffen. TV-Bilder zeigten Tanklastwagen und Busse in der Region, die im Schlamm versanken. Rund ein Dutzend Passagiere wurden aus einem Fernbus gerettet. Viele Menschen wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Der Vizebürgermeister von Nea Peramos, Stavros Fotiou, sagte, die Straßen der Stadt seien “vollkommen zerstört”. Tausend Häuser seien geflutet, das sei ein Drittel der Stadt.

+++ 20.57 Uhr: Slowakische Polizei nimmt 78 Flüchtlinge in zwei Lkw fest +++

Die slowakische Polizei hat nach eigenen Angaben 78 in zwei Lastwagen eingepferchte Flüchtlinge aufgegriffen. Eine Polizeisprecherin sagte, die Männer, Frauen und Kinder in den beiden Lkw stammten aus dem Irak, dem Iran und aus Syrien. Bei den Lkw-Fahrern habe es sich um Türken gehandelt. Gestoppt wurden die beiden Laster in der Industriestadt Zilina im Nordwesten der Slowakei an der Grenze zu Tschechien. Die Fahrt begann den Angaben zufolge in Rumänien, führte über Ungarn in die Slowakei und sollte in Deutschland enden. Slowakischen Medienberichten zufolge kassierten die Schlepper von jedem Flüchtling 500 Euro.

+++ 19.26 Uhr: Auto rollt allein durch Parkhaus – 70-Jähriger tot +++

Ein führerloses Auto hat in einem Düsseldorfer Supermarkt-Parkhaus einen 70-Jährigen tödlich verletzt. Der Mann wurde gegen eine Wand gedrückt, wie die Polizei mitteilte. Ersten Ermittlungen zufolge hatte eine Frau den Wagen in einer Parkbucht abgestellt, die an einer abschüssigen Rampe lag. Das Auto sei dann aus noch ungeklärter Ursache rückwärts hinuntergerollt und habe den Mann erfasst. Die Fahrzeughalterin wurde von der Polizei ausgerufen. Sie erlitt einen schweren Schock, als sie von dem Unfall erfuhr und wurde seelsorgerisch betreut. Die polizeilichen Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

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+++ 19.02 Uhr: Boris Johnsons Vater geht ins britische Dschungelcamp +++

Der Vater des britischen Außenministers Boris Johnson, Stanley, geht ins Dschungelcamp. Das teilte der britische TV-Sender ITV mit. Der 77-Jährige sagte der britischen Boulevardzeitung “Daily Mirror”, er habe seinem Sohn nichts von dem Fernsehauftritt erzählt. “Uns wurde eindringlich gesagt, wir sollten es niemandem sagen. … Ich halte mich an Regeln.” Die erste Folge der neuen Staffel von “I’m a Celebrity…Get Me Out of Here!” (Ich bin ein Star…holt mich hier raus) soll am Sonntag zu sehen sein. Ob Stanley Johnson weiß, worauf er sich mit der Reality-Show im australischen Dschungel eingelassen hat, darf bezweifelt werden. “Ich habe die Show nie angeschaut. Ich weiß absolut nichts darüber”, sagte er der Tageszeitung “Sun” zufolge. In Sachen Selbstbewusstsein steht er seinem berühmten Sohn in nichts nach: Er gehe davon aus, dass es “easy peasy” werde, sagte Stanley Johnson laut der britischen Nachrichtenagentur PA.

+++ 18.05 Uhr: Niedersachsen weitet Zuzugsverbot für Flüchtlinge aus +++

Das niedersächsische Innenministerium verbietet anerkannten Flüchtlingen, sich in den Städten  Delmenhorst und Wilhelmshaven niederzulassen. Damit wird ein bereits für Salzgitter bestehendes Zuzugsverbot ausgeweitet – der Erlass für Salzgitter war seinerzeit der bundesweit erste Fall. Wie das Innenministerium mitteilte, fußt das Verbot auf Regelungen des Aufenthaltsgesetzes. Die drei Städte sind bei Flüchtlingen sehr beliebt. Die Verwaltungen warnen aber, dass eine Integration der Ausländer kaum möglich ist, wenn sie sich geballt dort niederlassen. Die Migranten könnten sozial und gesellschaftlich ausgegrenzt werden und würden Deutsch wahrscheinlich nicht als Verkehrssprache nutzen.

+++ 18.02 Uhr: Anhänger mit 42 Toten blockiert Autobahn in Südafrika +++

Auf ihrer letzten Reise haben 42 Tote eine Autobahn in Südafrika blockiert. Ein Bestatter hatte die Leichen in einem offenen Anhänger zum Friedhof in Johannesburg bringen wollen, als das Gefährt mitten auf der Autobahn einen Reifen verlor. Das teilte die Gesundheitsbehörde der Provinz Gauteng auf Twitter mit. Von der Behörde getwitterte Bilder zeigten einen mit einer Plane abgedeckten Anhänger, der quer zur Fahrbahn dem Verkehr im Weg steht.

+++ 17.50 Uhr: Millionenspende aus Japan für Seniorenheim in Oberfranken +++

Dank des Millionenbetrags einer wohlhabenden Japanerin kann in der oberfränkischen Kleinstadt Hohenberg an der Eger ein Seniorenwohnheim eröffnet werden. An diesem Donnerstag werden sowohl die Geschäftsfrau Kazuko Yamakawa als auch Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) an der Einweihung teilnehmen. Nach Angaben der Stadt hat Yamakawa insgesamt 3,5 Millionen Euro zum Bau der Einrichtung bereitgestellt. Das Seniorenhaus soll deshalb ihren Namen tragen. Dass die Japanerin sich ausgerechnet in Hohenberg an der Eger sozial engagiert, hängt damit zusammen, dass sie mit Stoffen aus dieser Kleinstadt in ihrer Heimat viel Geld verdient hat.

+++ 17.41 Uhr: Merkel: Lücke bei deutschem Klimaziel +++

Die Einhaltung von Deutschlands Klimaschutzzielen bedarf nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) noch großer Anstrengungen auch beim Zurückfahren der Kohleenergie – konkrete Zusagen machte sie vor den Delegierten der UN-Klimakonferenz aber nicht. Mit der Verringerung der CO2-Emissionen um 40 Prozent bis zum Jahr 2020 habe Deutschland sich ein “ehrgeiziges Ziel” gesetzt, sagte Merkel in Bonn. Ihr sei klar, “dass uns bis dahin noch ein ganzes Stück fehlt”.
Um die selbst gesteckten Ziele zu erreichen, müsse “Kohle, insbesondere Braunkohle, einen wesentlichen Beitrag leisten”, sagte Merkel. Darüber werde es in den kommenden Tagen “harte Diskussionen” geben. Das Thema spiele derzeit auch in den Jamaika-Sondierungen eine “zentrale Rolle”.

+++ 17.39 Uhr: Kunstraub bei Luxus-Party +++

Während einer Party in New York sind einem Verleger offenbar Kunstwerke im Wert von insgesamt etwa einer Million Dollar (850.000 Euro) gestohlen worden. Der Verleger und Kunstsammler Alexis Gregory hatte 25 Gäste in seine Wohnung im eleganten Viertel Upper East Side eingeladen, wie die Polizei mitteilte. Nach Ende der Party sei festgestellt worden, dass “sieben bis acht kleine Goldfiguren fehlten”.
Der 81-Jährige Gregory, der für seine Luxuspartys bekannt ist, hatte seinen Gästen an diesem Abend einen Klaviervortrag und eine Ausstellung von Kunstwerken geboten. Die Polizei geht nun dem mutmaßlichen Diebstahl nach – der Kreis der Verdächtigen scheint überschaubar. Die verschwundenen Kunstwerke sollen nach Informationen des Boulevardblatts “New York Post” aus dem 16. Jahrhundert stammen.

+++ 17.29 Uhr: Chagall-Gemälde erzielt bei Auktion Rekordpreis +++

Das Gemälde “Les Amoureux” von Marc Chagall ist in New York zum Rekordpreis von 28,5 Millionen Dollar (24,1 Millionen Euro) versteigert worden. Wie das Auktionshaus Sotheby’s mitteilte, handelt es sich um den höchsten Preis, der je für ein Werk des russisch-französischen Malers erzielt wurde.
Das hitzige Bietergefecht um “Les Amoureux” dauerte mehr als zehn Minuten und spielte sich zwischen drei sehr entschlossenen Interessenten ab. Nach Angaben der “New York Times” setzte sich ein anonymer Bieter durch, der von der Leiterin der Sotheby’s-Niederlassung in Moskau repräsentiert wurde.

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+++ 17.05 Uhr: Ein Toter bei Brand in Flüchtlingsunterkunft +++

Bei einem Feuer in einer Asylunterkunft im oberfränkischen Bamberg ist am frühen Morgen ein Mensch ums Leben gekommen. 15 Personen wurden nach Polizeiangaben leicht verletzt, sieben von ihnen kamen ins Krankenhaus. Wie es zu dem Brand kam, war zunächst unklar. Es gebe aber bisher keine Hinweise auf eine “Ursache von außen” wie etwa einen Anschlag, erklärte die Polizei.

Die Identität des Todesopfers war zunächst nicht bekannt. Diese will die Polizei mithilfe einer rechtsmedizinischen Untersuchung klären. 

+++ 17.03 Uhr: 18 Tote bei Massenkarambolage in China +++

Bei einer Massenkarambolage sind im Osten Chinas 18 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 30 Autos seien auf einer Schnellstraße in der Stadt Fuyang in der Provinz Anhui zusammengestoßen, teilten die Behörden mit. Auf Videos waren Limousinen zu sehen, die bei dem Unglück auf die Hälfte ihrer Länge zusammengequetscht wurden. Nach Polizeiangaben wurden auch 21 Menschen verletzt, davon elf schwer.

+++ 16.24 Uhr: UN warnen vor neuer Flüchtlingskrise +++

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen befürchtet eine neue Flüchtlingskrise wegen der Versorgungsengpässe in einigen Flüchtlingslagern in Afrika und im Nahen Osten. Viele Flüchtlinge wollten in ihrer Heimatregion bleiben, um schnell zurückkehren zu können, wenn es die Sicherheitslage erlaube, sagte der Chef der UN-Organisation, David Beasley, der Wochenzeitung “Die Zeit”. “Aber wenn sie nicht genug zu essen bekommen, werden sie sich auf den Weg machen. Und viele wollen dann nach Europa”, warnte Beasley.

+++ 16.21 Uhr: Flughafen Hannover vorübergehend gesperrt +++

Wegen eines verdächtigen Pakets ist der Flughafen Hannover in der Nacht zum Mittwoch zeitweise gesperrt worden. Das Paket fanden Mitarbeiter eines Paketdienstleisters in der Nähe des Flughafens in ihrem Umschlagszentrum. Das Paket stellte sich später als ungefährlich heraus. Inzwischen fliegen wieder alle Flugzeuge nach Plan.

+++ 16.15 Uhr: Baby drei Tage nach Erdbeben im Iran lebendig geborgen +++

Iranische Rettungskräfte haben ein seit drei Tagen unter Trümmern begrabenes Baby lebendig geborgen. Die Helfer konnten das Kleinkind in der Nacht zum Mittwoch in der Stadt Sare Pole Sahab retten, zitierten mehrere Medien örtliche Quellen. Dem Baby soll es gut gehen, es stehe bis auf weiteres unter medizinischer Beobachtung. Bei dem schweren Erdbeben der Stärke 7,3 am Sonntagabend in der Grenzregion zum Irak war Sare Pole Sahab die am schlimmsten betroffene Stadt. Es gab insgesamt 432 Tote und fast 7900 Verletzte.

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+++ 15.41 Uhr Middelhoff kommt frei +++

Der wegen Untreue zu drei Jahren Haft verurteilte frühere Top-Manager Thomas Middelhoff kommt doch noch Ende November auf freien Fuß. Die Staatsanwaltschaft Bochum habe ihre Beschwerde gegen den Beschluss des Landgerichts Bielefeld, die Reststrafe zur Bewährung auszusetzen, zurückgenommen, teilte ein Sprecher des Landgerichts Bielefeld mit. Damit sei der Beschluss, Middelhoff nach Verbüßung von zwei Dritteln seiner Strafe am 26. November aus der Haft zu entlassen, rechtskräftig. Das Bielefelder Landgericht hatte die Entscheidung mit einer positiven Sozialprognose begründet. 

Middelhoff war im November 2014 vom Landgericht Essen wegen Untreue zulasten des ehemaligen Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor zu drei Jahren Haft verurteilt worden.

+++ 15.39 Uhr: Entscheidung über Höckes AfD-Ausschluss erst im kommenden Jahr +++

Über einen möglichen Parteiausschluss des Thüringer AfD-Chefs Björn Höcke wird nicht mehr in diesem Jahr entschieden. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus zwei parteiinternen Quellen erfuhr, kann das vorgesehene Datum vor dem Bundesparteitag Anfang Dezember aus terminlichen Gründen nicht eingehalten werden.
Bislang stand der 24. November für eine Entscheidung des Thüringer Landesschiedsgerichts im Raum. Nun wird frühestens im Januar damit gerechnet.

+++ 15.35 Uhr: Köln: Diebe klauen Rucksack mit 21.000 Euro +++

Verschwundene AktentascheDiebe haben einem jungen Paar am Kölner Hauptbahnhof einen Rucksack mit 21.000 Euro Bargeld gestohlen. Die beiden hätten das Geld in einer Bank abgehoben und sei danach zum Essen in den Hauptbahnhof gegangen, teilte die Bundespolizei mit. Dort habe der 31-jährige Mann den Rucksack neben seinem Sitzplatz kurzzeitig aus den Augen gelassen. Die Diebe, die das Paar laut Mitteilung wohl “observiert” hatten, nutzten diesen Moment und entwendeten den Rucksack. Mit Hilfe der Videobilder wurden drei unbekannte Personen ermittelt, die den Hauptbahnhof fluchtartig verlassen hatten.

+++ 15.29 Uhr: Priester muss wegen Missbrauchs zehn Jahre ins Gefängnis +++

Ein dänischer Priester muss für den sexuellen Missbrauch von jungen Konfirmanden für zehn Jahre ins Gefängnis. Er darf zudem bis auf weiteres nicht mehr als Priester arbeiten und sich nicht ohne Aufsicht in einer Wohnung mit Kindern unter 18 Jahren aufhalten, urteilte ein Gericht. Der Geistliche will gegen das Urteil in Berufung gehen.

Der 47-Jährige hat nach Ansicht des Gerichts acht Kinder missbraucht, mit sechs von ihnen habe er Sex gehabt. In seinem Pfarrhaus in Tømmerup in der Region Vestsjælland missbrauchte der Mann laut Anklage zwischen 2006 und 2016 ein Mädchen und sieben Jungen, die zum Konfirmationsunterricht bei ihm waren. Einen 15-Jährigen soll er im Schlaf vergewaltigt haben. Mehrere Übergriffe wurden gefilmt oder fotografiert. 

+++ 15.06 Uhr: Zwei ehemalige SS-Wachmänner wegen Beihilfe zum Mord angeklagt +++

Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat Anklage gegen zwei ehemalige SS-Wachmänner im deutschen Konzentrationslager Stutthof bei Danzig erhoben. Ihnen werde Beihilfe zum Mord in mehreren hundert Fällen vorgeworfen, sagte Staatsanwalt Andreas Brendel. Die Anklage richte sich gegen einen 93 Jahre alten Mann aus dem Kreis Borken und einen 92 Jahre alten Mann aus Wuppertal.

Die beiden Männer haben laut Staatsanwaltschaft zur Wachmannschaft im Konzentrationslager Stutthof gehört. Sie bestreiten laut Staatsanwaltschaft, an der Tötung von Menschen beteiligt gewesen zu sein.

Im KZ Stutthof sind laut Staatsanwaltschaft mehrere hundert Menschen in Gaskammern mit dem Giftgas Zyklon B ermordet worden. Weitere hundert Menschen seien aufgrund der Lebensverhältnisse gestorben. Weitere hundert Gefangene seien durch Genickschüsse getötet worden. Wieder andere Gefangene habe man erfrieren lassen oder Benzin und Phenol direkt ins Herz injiziert.

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+++ 15.03 Uhr: Bericht: Soldat filmte mutmaßliche Vergewaltigung in Bundeswehrkaserne +++

Die Bundeswehr hat personelle Konsequenzen aus den Ermittlungen der Kieler Staatsanwaltschaft gegen einen Unteroffizier wegen einer möglichen Sexualstraftat gezogen. Der 29 Jahre alte Soldat wurde vom Dienst suspendiert, wie ein Sprecher der Luftwaffe sagte. 

Laut Kieler Staatsanwaltschaft schweigt der Soldat zu den Vorwürfen. Gegen ihn wird wegen eines möglichen Missbrauchs an zwei Soldatinnen auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Todendorf (Kreis Plön) an der Ostsee in der Nacht zum 10. November ermittelt. 

Nach Polizeiangaben war der Soldat noch in dieser Nacht in Gewahrsam genommen worden. Er kam aber wieder auf freien Fuß, weil gegen ihn laut Staatsanwaltschaft zu diesem Zeitpunkt kein dringender Tatverdacht bestand. Gleichwohl gelte er weiter als Beschuldigter, sagte Oberstaatsanwalt Axel Bieler “Spiegel Online”. Ein Vergleich entnommener DNA-Proben und anderer Spuren vom Tatort soll nun zeigen, was in der Nacht wirklich passiert ist. Zudem versuchen Ermittler demnach, gelöschte Videoaufnahmen wieder herzustellen. Laut Aussagen nach der Tat soll ein männlicher Soldat die mutmaßliche Vergewaltigung der beiden Kameradinnen gefilmt, aber nicht eingegriffen haben. Die Videoaufnahme soll der Soldat allerdings gelöscht haben.

+++ 14.45 Uhr: Zugunglück hat massive Auswirkungen auf Fern- und Nahverkehr +++

Hunderte ausgefallene Züge, Verspätungen bis hoch nach Dänemark – der Unfall eines Regionalzugs in Elmshorn hat den Bahnverkehr in weiten Teilen Schleswig-Holsteins lahmgelegt. Ausfälle gab es am Mittwoch auf den Strecken in Richtung Sylt, Flensburg und Neumünster, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte. “Etliche hundert Züge sind davon betroffen.” Auch Züge ins dänische Jütland fielen demnach aus. Die Bergungsarbeiten würden voraussichtlich “mindestens zwei Tage dauern”. Fahrgäste können sich auf der Internetseite der Bahn informieren.

Nach Angaben der Bundespolizei entgleisten der Steuerwagen und ein Reisezugwagen des Regionalzuges von Hamburg-Altona in Richtung Westerland. Eine Zugbegleiterin und eine Reisende seien durch den Rettungsdienst betreut worden; die Bahnmitarbeiterin sei vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden. Die Bundespolizei nahm die Ermittlungen zur Unfallursache auf. 

+++ 14.21 Uhr: Aktivisten blockieren Kraftwerk – 13 Festnahmen +++

Die Polizei hat 13 Klimaaktivisten festgenommen, die das Braunkohlekraftwerk Weisweiler bei Aachen  teilweise lahmgelegt haben. Wegen der Unterbrechung des Kohlenachschubs musste der Energiekonzern RWE nach eigenen Angaben drei von vier Kraftwerksblöcken über Stunden vom Netz nehmen. Die Aktivisten hatten am frühen Morgen einen Bagger am Kohlebunker und ein Förderband besetzt und die Kohlezufuhr gestoppt. Die Polizei war mit Spezialisten einer technischen Einheit im Einsatz, die die angeketteten Aktivisten loslösten. Sie ermittelt wegen der Störung öffentlicher Betriebe und wegen Hausfriedensbruchs.

+++ 14.15 Uhr: EU will Libyen-Einsatz trotz Kritik fortsetzen +++

Libysche Flüchtlingslager 19.45hDie EU will ihr Ausbildungsprogramm für libysche Küstenschutzkräfte trotz der vernichtenden Kritik des UN-Hochkommissars für Menschenrechte fortsetzen. “Wir trainieren sie, damit sie in den Küstengewässern gegen Schleuser vorgehen und Menschen aus Seenot retten können”, sagte eine Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini. Das Trainingsprogramm, mit dem bereits 142 libysche Küstenschutzkräfte ausgebildet worden seien, werde weitergehen. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al Hussein, hatte die Libyen-Politik der EU am Vortag als “unmenschlich” bezeichnet.

+++ 14.13 Uhr: Lindner: CDU und CSU kommen Grünen entgegen +++

FDP-Chef Christian Lindner sieht in Kernpunkten der Jamaika-Gespräche weiter gravierende Meinungsunterschiede vor allem mit den Grünen. Beim Thema Migration sei “in der Sache noch nichts erreicht”, sagte Lindner während der Sondierungsgespräche. Der CSU bescheinigte er eine “beeindruckende Bereitschaft”, Anliegen der Grünen aufzunehmen. Die FDP wolle ein System geordneter Einwanderung und eine Reduzierung der Flüchtlingszahlen. Deshalb müsse der Familiennachzug, von Einzelfällen abgesehen, weiter ausgesetzt bleiben. In der Klimapolitik sei die FDP nicht gegen die Abschaltung von Kohlekraftwerken. Es gehe aber um nüchterne Zahlen und physikalische Gegebenheiten.  

+++ 13.37 Uhr: Betrunkener will beim Bäcker Zigaretten kaufen und weist sich mit Banknote aus +++

Ausgerechnet in einer Bäckerei hat ein hartnäckiger Betrunkener in Freiburg Zigaretten kaufen wollen – und sich anschließend vor Polizisten mit einem 20-Euro-Schein ausgewiesen. Trotz mehrfachen Bekundens der Verkäuferin, sie habe keine Zigaretten, blieb der Mann nach Polizeiangaben uneinsichtig. Das fiel einer Polizeistreife auf, die sich daraufhin des Falls annahm. Die Beamten fanden schnell heraus, dass der verhinderte Zigarettenverkäufer deutlich zu tief ins Glas geschaut hatte. Als sie ihn nach seinem Namen fragten, händigte der 57-Jährige den Polizisten den 20-Euro-Schein aus – im festen Glauben, dass er anhand der Banknote identifiziert werden könne. Nachdem die Identität des Manns geklärt war, brachten ihn die Polizisten sicher nach Hause. Für den Heimtransport wird er allerdings eine Gebührenrechnung erhalten.

+++ 13.29 Uhr: Frau auf Straße getreten – Täter in U-Haft +++

Nachdem in Dortmund eine junge Frau mit einem Tritt in den Rücken auf die Straße gestoßen wurde, sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Ein Haftrichter habe dies wegen des Vorwurfs der gefährlichen Körperverletzung angeordnet, teilte die Polizei mit. Die Frau hatte am Montagnachmittag an einer Ampel gewartet, als der 22-Jährige dem Anschein nach grundlos und vollkommen überraschend zugetreten haben soll. Beim Sturz verletzte sich die 21-Jährige mit großem Glück nur leicht. Ein abbiegendes Auto habe sie nur knapp verfehlt, so die Polizei. Der polizeibekannte mutmaßliche Täter aus Guinea soll bei der Tat eine Weinflasche in der Hand gehalten haben. Anstatt der am Boden liegenden Frau zu helfen, habe er sie noch angepöbelt.

+++ 13.28 Uhr: Online-Abstimmung über angeblich sexistisches Gedicht +++

Die Angehörigen der Alice Salomon Hochschule in Berlin können über ein angeblich sexistisches Gedicht des Schweizer Lyrikers Eugen Gomringer online abstimmen. Soll es weiter an der Fassade der Hochschule bleiben oder übermalt werden? Angehörige der Hochschule hatten moniert, das auf Spanisch verfasste Gedicht “Avenidas” könne Frauen gegenüber als diskriminierend aufgefasst werden. Sie beziehen sich dabei auf den Satz: “Alleen und Blumen und Frauen und ein Bewunderer”. Der Fall hatte international Aufsehen erregt. Das Deutsche PEN-Zentrum und der Kulturrat warnten vor Zensur. Zur Abstimmung stehen jetzt insgesamt 20 Gestaltungsvorschläge. Sie reichen von “Alles wie bisher” über eine allgemeine Willkommenswand bis zu einem neuen Gedicht eines anderen Autors.  

+++ 13 Uhr: Etwas bessere Luft in Neu Delhi – Schüler demonstrieren wegen Smog +++

Der dramatische Smog in Indiens Hauptstadt Neu Delhi ist etwas zurückgegangen. Der Feinstaubgehalt der Luft war am Mittwoch allerdings immer noch um ein Vielfaches höher als die laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch unbedenklichen Höchstwerte. Grund für die Verbesserung der Luftqualität war Experten zufolge, dass wegen einer Änderung der Windrichtung weniger von dem Rauch, den Bauern in benachbarten Bundesstaaten durch das Abbrennen von Ernterückständen erzeugten, die Stadt erreichte.

Schüler hatten am Dienstag mit Atemmasken demonstriert, auf denen “My Right to Breathe” (mein Recht, zu atmen) geschrieben stand. Die Schulen der Stadt waren in der vergangenen Woche zum Schutz der Kinder vor der gefährlich hohen Luftverschmutzung für mehrere Tage geschlossen worden, hatten am Montag aber wieder geöffnet.

+++ 11.41 Uhr: Wer legt Hackfleisch auf ein Bahngleis? +++

Ein frisches Pfund Hack liegt allwöchentlich auf einem Bahngleis in Baden-Württemberg – und sorgt für Aufsehen. “Wir wissen nicht, was derjenige erreichen wollte – falls es Aufmerksamkeit war, dann hat er es geschafft”, sagte ein Sprecher der Polizei Karlsruhe. Über einen Facebookpost sei das Kuriosum öffentlich geworden. Viermal in Folge sei das Fleisch jeweils immer in der Nacht zum Montag auf dem Gleis in Pfinztal abgelegt worden, hatte unter anderem auch der SWR berichtet. “Wir messen der Sache nicht allzuviel Bedeutung bei”, erklärte die Polizei weiter. Das Hackfleisch sei jedenfalls nicht vergiftet gewesen.

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+++ 11.37 Uhr: Größter jemals versteigerter Diamant erzielt Rekordpreis +++

Ein weißer Diamant von 163,41 Karat ist in Genf zu einem Rekordpreis von knapp 30 Million Euro versteigert worden. Der anonyme Käufer habe für den größten jemals bei einer Auktion angebotenen Edelstein telefonisch 33,5 Millionen Franken (etwa 28,7 Millionen Euro) gezahlt, teilte das Auktionshaus Christie’s mit. Im Katalog war der farblose Stein, der Herzstück der Smaragd- und Diamantenkette “The Art of Grisogono” ist, mit 25 Millionen Franken veranschlagt. Christie’s bezeichnete das Collier als “Meisterstück unvergleichlicher Schönheit und exquisiter Handwerkskunst”. Experten waren dennoch etwas enttäuscht: Sie hatten mit einem Erlös von bis zu 50 Millionen Dollar gerechnet. Bei dem Stein handelt es sich um einen Diamanten der höchsten Farbklasse. Unter den weltweit größten jemals gefundenen Rohdiamanten nimmt er Rang 27 ein.

+++ 11.31 Uhr: Moderatorin Michelle Hunziker möchte ein drittes Kind +++

Die Moderatorin Michelle Hunziker und ihr Ehemann Tomaso Trussardi hätten gern noch ein drittes gemeinsames Kind. “Das fänden wir beide toll”, sagte die 40-Jährige der Zeitschrift “Bunte”. “Mein Mann ist da sogar noch eine Spur euphorischer, würde sich wünschen, es wäre schon eines unterwegs”, so Hunziker. Er verstecke sogar immer wieder ihre Antibabypillen. “Doch nur der liebe Gott weiß, wann es tatsächlich so weit sein wird.” 

+++ 11.16 Uhr: Plant die USA eine Mini-Fußball-WM der Frustrierten? +++

US-Fußballverband plant WM der Frustrierten_12UhrDie USA als Gastgeber, dazu Italien, Niederlande, Chile und Ghana – diese Teilnehmerliste könnte sich durchaus sehen lassen. Nach Informationen des US-Fernsehsenders ESPN prüft der amerikanische Fußball-Verband die Möglichkeit eines Mini-Turniers oder einer Länderspielserie der für die WM nicht qualifizierten Top-Teams im Sommer. Die Spiele könnten demnach kurz vor dem Beginn der WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) ausgetragen werden. Der viermalige Weltmeister Italien hatte erstmals seit 60 Jahren die Qualifikation für eine WM-Endrunde verpasst. Ex-Europameister Niederlande hatte es nicht einmal in die Playoffs geschafft. Südamerika-Meister Chile hatte einen der fünf Plätze in der Kontinentalausscheidung ebenso verfehlt wie Ghana in Afrika.

+++ 11.04 Uhr: Studie: Etwa jeder Dritte schläft schlecht +++

Schichtdienst, Straßenlärm oder das Smartphone im Dauerbetrieb: Etwa jeder Dritte in Deutschland schläft schlecht. Zudem kommt etwa ein Viertel der Erwachsenen (24 Prozent) nicht auf die von Experten empfohlenen mindestens sechs Stunden Schlaf, wie die veröffentlichte Schlafstudie der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt. Immerhin zwei von drei Erwachsenen können demnach gut oder sogar sehr gut schlafen. Überdurchschnittlich hoch ist der Anteil der schlechten Schläfer unter den Berufstätigen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten oder Schichtdiensten. Von diesen sogenannten Flexbeschäftigten klagen sogar 40 Prozent über schlechte Schlafqualität, die Hälfte schläft höchstens fünf Stunden. Auch regional gibt es Unterschiede: Am schlechtesten schlafen die Menschen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ein (21 Prozent), am besten die Baden-Württemberger, wo nur fünf Prozent Einschlafprobleme angeben.

+++ 11.03 Uhr: Russische Staatsduma verschärft umstrittenes Medien-Gesetz +++

Das russische Parlament hat die umstrittene Novelle eines Medien-Gesetzes einstimmig angenommen. Die Änderung sieht vor, dass sich Medien in Russland als Agenten registrieren müssen, wenn sie im Ausland gemeldet sind und Geld aus dem Ausland erhalten. Der Agentur Tass zufolge stimmten alle 409 anwesenden Abgeordneten in Moskau in zweiter Lesung für den Entwurf. Eine Abstimmung des Föderationsrates wird in den kommenden Tagen erwartet. Damit reagiert Moskau auf einen Streit mit Washington um den Status des russischen Auslandssenders RT. Dieser musste sich auf Druck der Behörden in den USA als “ausländischer Agent” kennzeichnen. Die USA werfen dem russischen Staatssender vor, sich als Werkzeug des Kremls in die US-Präsidentenwahl eingemischt zu haben. Das verschärfte Gesetz könnte auch deutsche Medien betreffen. Genannt wurde etwa die Deutsche Welle, die sich aus Staatsmitteln finanziert.  

+++ 10.37 Uhr: Generalstreik auf Lesbos angekündigt +++

Aus Protest gegen die dramatische Lage in den Flüchtlingslagern seines Eilands hat der Bürgermeister der griechischen Ostägäisinsel Lesbos, Spyros Galinos, für kommenden Montag zu einem Generalstreik aufgerufen. Alle staatlichen Behörden und die Geschäfte sollen geschlossen bleiben. In der Region der Inselhauptstadt Mytilini mit rund 32.000 Einwohnern seien rund 8300 Migranten und Flüchtline in zwei Lagern zusammengepfercht. Das sei das Dreifache der Kapazität der Lager. Die Flüchtlingslager müssten dringend entlastet werden. Die Lage sei explosiv, sagte Galinos griechischen Medien.

+++ 10.31 Uhr: Airbus soll größten Auftrag der Konzerngeschichte erhalten +++

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat nach Angaben aus Branchenkreisen den größten Auftrag der Konzerngeschichte erhalten: Die US-Investmentgesellschaft Indigo Partners bestellte demnach 430 Mittelstreckenflugzeuge der A320-Familie, wie es in Paris hieß. Der Deal beläuft sich auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Es wird damit gerechnet, dass Airbus den Deal auf der Luftfahrtausstellung in Dubai bestätigt. Indigo Partners ist eine US-Investmentgesellschaft, die an Billigfluggesellschaften Maschinen vermietet. Die Bestellung umfasst sowohl Flugzeuge der kerosinsparenden Modellreihe A320neo, die 180 Sitzplätze hat, wie auch der Reihe A321neo, die über mehr Plätze verfügt.

+++ 10.31 Uhr: Boris Becker fühlt sich nicht mehr als Deutscher +++

Der zu seinen sportlichen Glanzzeiten als Wimbledonsieger in Deutschland wie ein Held verehrte Boris Becker fühlt sich nicht mehr als Deutscher. Nachdem er inzwischen seit knapp zehn Jahren in London lebe, werde er wohl nicht mehr nach Deutschland zurückkehren, sagte der ehemalige Tennisweltstar der “Gala”. “Ich habe einen deutschen Pass, aber ich fühle mich nicht als Deutscher – mein Zuhause ist London.” Hinsichtlich des in Großbritannien gegen ihn laufenden Insolvenzverfahrens sprach er in der “Gala” von Lösungsansätzen. “Die Parteien nähern sich in außergerichtlichen Schlichtungsgesprächen an und sind bemüht, eine gütliche Lösung zu finden.” Sein eigener Fehler sei gewesen, sich als Person, seinen Namen, seine Marke unterschätzt zu haben. “Was alles passieren kann, wenn Fehler passieren – das ist eigentlich die größte Lehre, die ich daraus gezogen habe”, sagte Becker. 

+++ 10.02 Uhr: Regionalexpress in Elmshorn entgleist +++

Regionalexpress Elmshorn

Bei der Entgleisung eines Regionalzugs im Bahnhof im schleswig-holsteinischen Elmshorn sind zwei Menschen leicht verletzt worden. Wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte, sprangen die Wagen an der Spitze des Zugs am Morgen aus den Gleisen. Eine Zugbegleiterin kam leicht verletzt in ein Krankenhaus. Ein weiterer Mensch erlitt ebenfalls leichte Verletzungen, wurde aber nur ambulant versorgt. “Alle anderen Passagieren konnten den Zug normal verlassen”, sagte der Sprecher. Zunächst blieb seinen Informationen zufolge zunächst unklar, ob zwei oder drei Waggons entgleisten. Auch die Ursache war noch unbekannt. Nach Angaben der Deutschen Bahn handelte es sich bei dem Zug um einen Regionalexpress auf dem Weg von Hamburg-Altona nach Westerland auf der Nordseeinsel Sylt. Der Bahnverkehr durch Schleswig-Holstein war massiv gestört.

+++ 9.44 Uhr: Überschwemmungen in Griechenland – eine Frau stirbt +++

Schwere Regenfälle haben erhebliche Schäden entlang der Küste im Westen der griechischen Hauptstadt Athen angerichtet. Die Autobahn, die Athen mit der Hafenstadt Korinth verbindet, musste am Mittwochmorgen an zwei Stellen gesperrt werden. Bäche haben sich nach Angaben der Feuerwehr und Berichten griechischer Medien in reißende Ströme verwandelt. Häuser und Geschäfte in der Region der Städte Megara und Elefsina wurden beschädigt, Autos wurden von den Wassermassen mitgerissen. Zahlreiche Landstraßen wurden zerstört. Dabei kam eine Frau ums Leben, wie die Feuerwehr mitteilte.

+++ 8.47 Uhr: Airbus holt Rekordauftrag über 430 Mittelstreckenjets in Dubai +++

Der Flugzeugbauer Airbus hat die größte Bestellung seiner Geschichte eingefädelt. Der US-Investor Indigo Partners kauft bei dem europäischen Konzern auf einen Schlag 430 Mittelstreckenjets aus der A320neo-Familie mit einem Listenpreis-Wert von 49,5 Milliarden US-Dollar (42,2 Mrd Euro). Das teilten beide Seiten bei der Unterzeichnung des Vorvertrags auf der Luftfahrtmesse in Dubai mit. Die Jets sollen bei Indigo Partners’ Billigfluglinien Frontier Airlines (USA), JetSmart (Chile), Volaris (Mexiko) und Wizz Air (Ungarn) zum Einsatz kommen.

+++ 8.12 Uhr: Sechs Tote beim Absturz von Kleinflugzeug in Russland +++

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs im Fernen Osten Russlands sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Ein dreijähriges Mädchen habe überlebt, habe aber eine schwere Gehirnerschütterung und einen Schienbeinbruch erlitten, meldete die Agentur Tass am Mittwoch unter Berufung auf den Zivilschutz. Das Kind sollte in ein Krankenhaus in die Großstadt Chabarowsk gebracht werden. Die Maschine vom Typ Let L-410 war auf dem Weg von Chabarowsk in die mehr als 1000 Kilometer entfernte Siedlung Nelkan am Fluss Maja. Das Flugzeug sei rund zwei Kilometer von der Landebahn entfernt in einen Waldgürtel gestürzt. Eine Beamte in Nelkan sagte, die Maschine habe eine Kurve geflogen und sich dann auf die Seite gelegt.

Die Ursache der Bruchlandung war zunächst unklar. Die Sicht sei gut gewesen, teilte der Wetterdienst mit. Nach ersten Ermittlungen gingen die Behörden von einem Pilotenfehler oder einem technischen Problem aus. Der Agentur Tass zufolge war das Flugzeug 2015 gebaut worden.

+++ 8.02 Uhr: Bill Murray verschenkt Tickets an wartende Konzertbesucher +++ 

murray-fakten_11.50Der US-Schauspieler Bill Murray, 67, hat sich bei einem Konzertbesuch spontan dazu entschieden, einen Stapel Tickets zu verschenken. Murray habe in der vergangenen Woche in Charleston im US-Bundesstaat South Carolina einen Auftritt der Bluegrass-Band The Steeldrivers besucht, berichteten US-Medien. Als er an der Kasse stand, habe er plötzlich einen Großteil der restlichen Karten aufgekauft, hieß es. Anschließend verschenkte er die Tickets an die hinter ihm wartenden Fans der Band.

+++ 7.59 Uhr: Erdbeben der Stärke 5,4 erschüttert Südosten von Südkorea +++ 

Ein Erdbeben der Stärke 5,4 hat den Südosten von Südkorea erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag in der Nähe der Küstenstadt Pohang, wie das Wetteramt am Mittwoch mitteilte. Berichte über Verletzte lagen nicht vor. Südkoreanische Medien berichteten, dass sich Bewohner zahlreicher Häuser in Sicherheit gebracht hätten.
Die Stadtverwaltung und die Feuerwehr untersuchten das Ausmaß der Schäden. Die Behörden warnten vor Nachbeben. Die Erschütterungen waren bis in die etwa 270 Kilometer entfernte Millionenmetropole Seoul zu spüren, wo Hochhäuser leicht schwankten.13-Dutzende Tote bei schwerem Erdbeben im Iran und Irak-5643938762001 

+++ 7.25 Uhr: Ein Toter bei Brand in Flüchtlingsunterkunft in Oberfranken +++

Bei einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Oberfranken ist am Mittwoch ein Mensch ums Leben gekommen. “In der betroffenen Wohnung entdeckten die Einsatzkräfte einen leblosen Körper”, teilte die Polizei mit. 14 weitere Bewohner der Unterkunft wurden demnach leicht verletzt. Sechs von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Brandursache war zunächst unklar. Laut Polizei ging in der Nacht zum Mittwoch ein Notruf ein. Der Rauch habe sich schnell in dem zweistöckigen Gebäude ausgebreitet, hieß es. In dem Gebäude waren den Angaben zufolge 163 Menschen untergebracht. Die meisten konnten die Einrichtung demnach selbständig verlassen, andere mussten von der Feuerwehr nach draußen gebracht werden. Im Einsatz waren rund 30 Polizisten, 50 Feuerwehrleute sowie zahlreiche Rettungskräfte.

+++ 1.05 Uhr: Whiskey im Wert von über 700.000 Euro aus Luxusgeschäft in Paris gestohlen +++

Teurer Whisky 20.40Aus einem Luxusgeschäft in Paris sind 69 Whiskey-Flaschen mit einem Gesamtwert von fast 700.000 Euro gestohlen worden. Wie das Geschäft “La Maison du Whisky” und die französische Polizei mitteilten, befand sich unter dem Diebesgut auch ein japanischer Whiskey im Wert von mehr als 100.000 Euro, der unter dem Spitznamen “Das Eichhörnchen” bekannt ist. Die Einbrecher hätten bei ihrem Beutezug am Sonntag Flaschen aus einer Vitrine entwendet, in der Sammlerstücke ausgestellt waren, erklärte das Luxusgeschäft. Dabei verursachten sie nach Polizeiangaben einen Gesamtschaden von 650.000 bis 700.000 Euro.

Nach Einschätzung des Geschäfts hatten es die Einbrecher vor allem auf das berühmte “Eichhörnchen” abgesehen – ein äußerst seltener Tropfen aus dem Jahr 1960. Der “Karuizawa 1960″ ist Experten zufolge der älteste Single-Malt-Whiskey, der jemals in Japan abgefüllt worden ist. Weltweit seien nur 41 Flaschen in Umlauf, erklärte das Geschäft. Die gestohlene Flasche sei wegen ihres “besonderen Aussehens einzigartig”. Deswegen sei der “Eichhörnchen”-Whiskey auch leicht zurückzuverfolgen und umso schwerer zu verkaufen.

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