Nachrichten aus Deutschland : Vermisster Altenheim-Bewohner erfriert in Thüringen

Kölleda: Vermisster Altenheim-Bewohner erfriert

Am Samstag gegen 4.30 Uhr war sein Verschwinden festgestellt worden, als die Polizei ihn gegen 8 Uhr fand, war es schon zu spät: In Kölleda in Thüringen hat ein 83-Jähriger wahrscheinlich den Weg zurück ins Altenheim nicht mehr gefunden und ist erfroren. Der leicht bekleidete Senior sei ersten Erkenntnissen zufolge an einer Unterkühlung gestorben, teilte die Polizei mit. Nach derzeitigem Ermittlungstand war der Mann dement.

Nachdem der 83-Jährige aus dem Altenheim verschwunden war, hatte die Polizei unter anderem mit Pferden, Suchhunden und einem Helikopter nach ihm gesucht. Die Beamten fanden den Leichnam des Rentners schließlich an einer Straße in der Nähe von Mülltonnen – rund einen Kilometer entfernt vom Altenheim.

Düsseldorf: 24-Jähriger lebensgefährlich mit Messer verletzt 

Noch unklar sind die Hintergründe zu dem Körperverletzungsdelikt in der Nacht zu Sonntag in der Düsseldorfer Altstadt, bei dem ein 24-Jähriger lebensgefährlich durch zahlreiche Messerstiche verletzt wurde. Es besteht Lebensgefahr. Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, bei der ein dunkel gekleideter Mann den 24-Jährigen mit einem Messer schwer verletzte. Der Täter flüchtete in Richtung Grabbeplatz. Im Zuge der ersten Fahndungsmaßnahmen wurde ein 19 Jahre alter Mann vorläufig festgenommen, doch nach der Vernehmung wieder freigelassen. In der Nähe des Tatorts fanden die Beamten ein als Tatwaffe infrage kommendes Messer. Die Ermittlungen und Spurenauswertungen dauern an. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.Nachrichten von Samstag, 2. Dezember:

Herzogenrath: Frauenleiche entdeckt – Anzeichen für Verbrechen

An einem Waldrand in Herzogenrath bei Aachen ist die Leiche einer etwa 40-jährigen Frau entdeckt worden. Es gebe Anhaltspunkte für ein Gewaltverbrechen, sagte Oberstaatsanwältin Katja Schlenkermann-Pitts am Samstag in Aachen auf Anfrage. Die Tote sei noch nicht identifiziert. Sie habe noch nicht lange dort gelegen. Wie die Frau ums Leben kam, soll nun eine Obduktion klären, teilte die Ermittlerin mit.

Die Leiche habe an einem Gebüsch in einem parkähnlichen Gelände nahe eines Sees gelegen, berichtete ein Zeuge vor Ort. Jogger sollen die Frau am Samstagmorgen entdeckt haben. Die Feuerwehr sperrte das Gelände ab. Über dem Fundort wurde ein Zelt errichtet. Die Spurensicherung war vor Ort.

Celle: Mann sticht Frau nieder – Lebensgefahr

Ein von einer jungen Frau abgewiesener Mann hat die 21-Jährige in Celle auf offener Straße niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Die Frau ist nach einer Notoperation im Krankenhaus auf dem Weg der Besserung, teilte die Polizei am Samstag mit. In einer Gaststätte hatte der junge Mann mehrere vergebliche Annäherungsversuche unternommen. Um sich dem zu entziehen, verließ die Frau mit ihrer Lebenspartnerin am frühen Samstagmorgen das Lokal. Der Täter folgte den beiden, stach die 21-Jährige nach einer Auseinandersetzung mit einem spitzen Gegenstand in den Hals und flüchtete. Nach dem Mann wird weiter gefahndet.

Krefeld: Eltern nehmen Baby unbefugt aus Klinik mit

Wegen Kindesentziehung hat die Polizei eine bundesweite Fahndung nach einem Elternpaar eingeleitet, das sein zwei Tage altes Baby unbefugt aus einem Krefelder Krankenhaus mitgenommen hat. Vor der Tat am Donnerstag hatte das Jugendamt die Vormundschaft über das Kind übernommen, wie die Polizei mitteilte. Die Mutter des Säuglings bekam demnach die Auflage, das Kind in dem Krankenhaus zu lassen.

Am späten Nachmittag stellte jedoch eine Schwester in der Klinik fest, dass die Eltern die Kinderstation mit dem Säugling verlassen hatten. Das Elternpaar soll angekündigt haben, nach Polen auszureisen. Neben der bundesweiten Fahndung wurde auch ein Strafverfahren eingeleitet.

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02-Das Wetter in Deutschland am 02. Dezember 2017-5665464672001

Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD). 

 

Nachrichten von Freitag, 1. Dezember:

Berlin: Polizei findet abgetrennte Hand in Mülleimer

Grausiger Fund: Nach einem Notruf zu einem Schwerverletzten mit abgetrennter Hand haben Streifenpolizisten in Berlin das fehlende Körperteil des Mannes in einem Mülleimer entdeckt. Wie die Berliner Polizei mitteilte, eilten zwei Streifenwagen am Donnerstagabend nach einem Anruf der Feuerwehr zum Nollendorfplatz im Stadtteil Schöneberg. Dort waren Sanitäter einem stark blutenden Fahrgast eines Taxis zur Hilfe geeilt.

Auf der Fahrt zum Krankenhaus entdeckten die Sanitäter nach Polizeiangaben, dass dem Mann eine Hand fehlte. Diese habe aber weder im Rettungswagen noch im Taxi gelegen. Die Polizisten machten sich auf die Suche und fanden die Hand tatsächlich in einem öffentlichen Mülleimer. Was dem Mann zugestoßen war, blieb zunächst unklar. Der auf einer Intensivstation behandelte Verletzte konnte noch nicht befragt werden.

Waldshut-Tiengen: Polizei unterbindet Schäferstündchen in Kirche

Eine Polizeistreife hat in einer Kapelle in Waldshut-Tiengen (Baden-Württemberg) ein Schäferstündchen auf der Empore unterbunden. Der Polizei war am Donnerstagnachmittag ein nackter Mann in der Kirche gemeldet worden, wie die Ordnungshüter mitteilten. Die Polizisten trafen wenig später auf der Empore ein Pärchen im Alter von 29 und 27 Jahren an.

“Tatsächlich war der Mann nackt und hatte sich auch schon für den Geschlechtsakt vorbereitet”, hieß es im Polizeibericht. Die Beamten wiesen das angetrunkene Pärchen an, sich anzuziehen und die Kirche zu verlassen. Wie sich später herausstellte, war vermutlich dasselbe Paar zuvor in einer benachbarten Krankenhauskirche bei sexuellen Handlungen angetroffen und der Örtlichkeit verwiesen worden. Beide erhalten nun eine Strafanzeige.

Berlin: Radfahrer stirbt nach Zusammenprall mit Taxitür

Ein 77-jähriger Radfahrer ist am Donnerstag in Berlin an den Folgen eines schweren Unfalls gestorben. Wie der “Tagesspiegel” berichtet, öffnete ein Taxifahrer unvermittelt die Fahrertür seines stehenden Autos. Der von hinten kommende Radfahrer konnte nicht ausweichen, stieß mit der Tür zusammen und stürzte. Dabei zog er sich so schwere Kopfverletzungen zu, dass er später im Krankenhaus verstarb.

Der tragische Unfall erinnert an einen ähnlichen Fall aus Berlin-Neukölln aus dem Juni. Damals hatte der Fahrer eines Diplomatenfahrzeugs ebenfalls die Autotür aufgerissen, auch damals starb ein Radfahrer nach dem Zusammenprall mit der Tür.

Bergkamen: Mehrfamilienhaus brennt – 31 Verletzte

Beim Brand eines Mehrfamilienhauses im nordrhein-westfälischen Bergkamen sind 31 Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzt worden. Wie der “Westfälische Anzeiger” berichtet, begann das Feuer in der Nacht zum Freitag mit einem brennenden Auto. Ein Anwohner sei von einem lauten Knall geweckt worden, habe den brennenden Kombi gesehen und die Feuerwehr gerufen. Diese war nach dem Eintreffen vor allem damit beschäftigt, die Einwohner eines angrenzenden Wohnhauses zu befreien, in welches der Rauch zog.

Während des Einsatzes entdeckten die Rettungskräfte einen zweiten Brandherd im Flur des Hauses. Insgesamt wurden dem Bericht nach 31 Menschen schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht, sieben von ihnen schweben nach Informationen des Blattes in Lebensgefahr. Die Leichtverletzten wurden in notdürftig aufgebauten Zelten untergebracht, behandelt und betreut. Insgesamt waren 180 Rettungskräfte im Einsatz. Die Kriminalpolizei hat in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen und geht dem Blatt nach von Brandstiftung aus.

Hagen: Auto rutscht im Schnee aus und landet auf dem Dach

UnfallEin 28-Jähriger landete in Hagen in Nordrhein-Westfalen am Donnerstag mit seinem Auto auf dem Dach. Auf einer teilweise mit Schnee bedeckten Fahrbahn  kam er mit dem Wagen ins Schlingern und rutschte in einen Zaun. Anschließend überschlug sich das Auto. Der Fahrer konnte sich selbst befreien und war leicht verletzt. Die anrückenden Polizisten stellten fest, dass auf dem Auto Sommerreifen aufgezogen waren. Die Beamten ermitteln zum Unfallhergang, der Fahrer muss mit einer Anzeige rechnen.

Buchholz: Mann folgt Hund auf die Gleise und wird von Zug erfasst – tot

Weil sich sein Hund von der Leine losgerissen hat, ist ein 89 Jahre alter Mann in Niedersachsen auf die Bahngleise gelaufen und von einem Zug erfasst worden. Der Mann wurde am Donnerstag in Buchholz trotz Schnellbremsung bei Tempo 70 von der Strecke geschleudert und getötet. Wie die Bundespolizei Bremen berichtete, kam die Regionalbahn mit etwa 50 Fahrgästen nach etwa 300 Metern zum Halten. Der Lokführer erlitt einen Schock und musste abgelöst werden. Passagiere wurden nicht verletzt. Die 95 Jahre alte Ehefrau des Unfallopfers, die an einem Einkaufsmarkt auf ihren Mann gewartet hatte, erlitt ebenfalls einen Schock. Sie wurde von einem Notfallseelsorger betreut. Der Hund überlebte.

Nachrichten von Donnerstag, 30. November:

Bonn: Porsche brennt völlig aus

nachrichten deutschland – porscheAls die Feuerwehr eintraf, stand er schon in Flammen: Am Autobahnkreuz Bonn-Nord ist am Mittag ein nagelneuer Porsche Cayman (ab ca. 53.000 Euro) völlig ausgebrannt. Den Einsatzkräften sei es mit Wasser, Schaummittel sowie Speziallöschpulver gelungen, das Fahrzeug zu löschen.  Der Porsche selbst sei jedoch nur noch ein Wrack.

Dafür blieben der Besitzer und sein Hund unverletzt. Sie hatten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können.

Hannover: 37-Jähriger verprügelt drei Polizisten

Verdacht des tätlichen Angriffs auf sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, gefährliche Körperverletzung und Bedrohung: Auf einen 37-Jährigen kommt demnächst jede Menge Ärger zu, nachdem er gleich drei Polizeibeamte angegriffen hat.

Doch von vorn: Nachdem Passanten die Polizei informiert hatte, ein Mann werfe Gegenstände von einem Balkon, rückte eine Streife aus, um den Wüterich zur Rede zu stellen. Als die Polizisten eintrafen, hatte sich der 37-Jährige jedoch in seine Wohnung zurückgezogen. Also klingelten die Beamten an der Tür, um ihn zu befragen.

Schon bei der Personalienfeststellung tickte der Mann dann aus. Er bedrohte die Polizisten mit dem Tod und schlug einem 26-jährigen Kommissar unvermittelt ins Gesicht. Beim anschließenden Versuch ihn zu fixieren, trat der Mann dem Kommissar gegen den Oberkörper, dessen 27-jähriger Kollegin ins Gesicht. Beide seien dabei derart schwer verletzt worden, dass sie vorerst nicht dienstfähig sind, heißt es im Einsatzbericht. 

Damit aber noch nicht genug: Nachdem es nur durch die Hilfe weiterer Unterstützungskräfte gelungen war, den Mann zu fesseln und zu einem Funkwagen zu bringen, attackierte der 37-Jährige den nächsten Beamten. Offenbar hatte er sich eine  Schulter ausgekugelt, wodurch er seine Arme über den Kopf gezogen bekam und sogleich einem 24-jährigen Kommissar mit gefesselten Händen mehrfach gegen den Hinterkopf schlug und so leicht verletzte.

Dem Täter selbst wurde eine Blutprobe entnommen. Zudem werde geprüft, ob er in eine Psychiatrie eingewiesen werden könne.

München: 14-Jähriger fährt mit Fahrrad auf der A99

Betrunkene haben einen Schutzengel, heißt es oft. Auch ein 14-Jähriger Münchner hatte vergangenen Freitag mehr Glück als Verstand. Wie die Polizei mitteilte, griff sie den Jugendlichen in Höhe der Eschenrieder Spange im Nordwesten der Stadt auf, als dieser gerade mit seinem Fahrrad die A99 befuhr. Autofahrer hatten die Beamten über den ungewöhnlichen Vorfall informiert.

Wie sich später herausstellte, wollte der 14-Jährige eigentlich nur von einer Geburtstagsfeier nach Hause fahren. Dabei vertraute er auf sein Navi, das ihn fälschlicherweise auf die Autobahn leitete. Doch auch der Zustand des Jungen dürfte eine Rolle gespielt haben: Demnach hatte er 0,86 Promille im Blut. Nach einer Belehrung sei er in die Obhut seines Vaters übergeben worden, heißt es.

Ottobrunn: Sohn soll seinen Vater erschlagen haben

Im bayerischen Ottobrunn hat sich womöglich eine Familientragödie ereignet. Demnach steht ein 42-Jähriger unter Verdacht, seinen Vater in dessen Haus erschlagen zu haben. Laut Polizei fand die Mutter des Tatverdächtigen ihren 76 Jahre alten Ehemann leblos im Keller liegend. Sie alarmierte am Mittwochabend den Rettungsdienst – und bemerkte kurz darauf ihren Sohn, der sich ebenfalls in dem Haus aufhielt. Es kam zu einem Streit, in dessen Verlauf die Frau einen Armbruch erlitt. Die Polizei beendete die Auseinandersetzung und nahm den Verdächtigen fest.

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler starb das Opfer durch massive stumpfe Gewalt gegen den Kopf. Die Staatsanwaltschaft geht von Mord aus. Details zum Motiv und Tathergang nannten die Ermittler zunächst nicht. Die Behörde wollte den Erlass eines Haftbefehls oder Unterbringungsbefehls in einer Fachklinik nach der ersten psychiatrischen Begutachtung des Tatverdächtigen beantragen.

Wuppertal: Mann weicht Polizei aus – jetzt droht ihm ein Fahrverbot

Weil er einem Polizeiwagen im Einsatz vorbildlich Platz machte, drohen einem 32-Jährigen eine Geldstrafe, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot. Was war geschehen?

Wie RTL berichtet, fuhr der Techniker durch Wuppertal, als er hinter sich eine Streife mit eingeschaltetem Blaulicht bemerkte. Der 32-Jährige machte den Beamten Platz und musste dafür nach rechts ausweichen. Das Problem: Er kam durch das Manöver erst hinter einer roten Ampel stehen und wurde geblitzt. Wenig später flatterte dem nach eigenen Angaben Ortsunkundigen der Bußgeldbescheid mit oben erwähnten Strafen ins Haus. Obwohl der 32-Jährige der Behörde den Vorfall schriftlich erklärte, antwortete diese in einem zweiten Schreiben, dass ihn seine Entschuldigung nicht entlasten könne.

Wohl auch durch entsprechende Berichte forciert, will die Stadt Wuppertal den Vorfall zumindest noch einmal prüfen und sich in den nächsten Tagen äußern, heißt es in dem Bericht.

Dillenburg: Lkw mit 18.000 Litern Heizöl überschlägt sich

Im hessischen Dillenburg (Hessen) ist am Morgen ein mit rund 18.000 Litern Heizöl beladener Lkw umgekippt. Laut Polizei hatte der 61-Jährige Fahrer den Tanklastzug vermutlich zu weit nach rechts an den Straßengraben gelenkt, wo er sich dann überschlug. Glück im Unglück: Vom geladenen Öl sei nur eine geringe Menge ausgelaufen, heißt es. Und auch der Fahrer hatte Glück. Er kam mit Prellungen in ein Krankenhaus.

Berlin: Mann schubst 26-Jährigen ins Gleisbett

In einem Berliner U-Bahnhof hat ein Mann einen Fahrgast unvermittelt ins Gleisbett gestoßen. Zeugen halfen dem 26-Jährigen nach der Attacke am Mittwochabend wieder auf den Bahnsteig der Station Nollendorfplatz, wie die Polizei mitteilte. Das Opfer blieb demnach unverletzt, nach dem Angreifer wurde gefahndet.

Den ersten Ermittlungen zufolge stieg der 26-Jährige aus einem Zug aus und bemerkte einen laut auf dem Bahnsteig schreienden Mann. Plötzlich habe der Unbekannte ihn geschubst, worauf er das Gleichgewicht verloren habe und auf die Gleise gestürzt sei.

Ergenzingen: Frau stirbt nach Überholmanöver

Bei einem Verkehrsunfall bei Ergenzingen (Baden-Württemberg) ist am Mittwochabend eine 22-Jährige tödlich verletzt worden, drei weitere Menschen wurden schwer verletzt. Laut Polizei hatte die Frau einen anderen Pkw überholt und dabei ein entgegenkommendes Fahrzeug mit drei Insassen übersehen. Es kam zum Frontalzusammenstoß. Die 22-Jährige erlitt tödliche Verletzungen und verstarb noch am Unfallort. Der Fahrer des zweiten Wagens wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden, ehe er per Helikopter in eine Klinik kam. Auch dessen Mitfahrer seien schwerst verletzt in Krankenhäuser gebracht worden, schreibt die Polizei.

Wismar: Rente wegen aufgelaufener Rundfunkgebühren gepfändet

Einer 77-jährigen aus Wismar in Mecklenburg-Vorpommern werden künftig fast 100 Euro ihrer Rente monatlich gepfändet. Der Grund: Die Seniorin weigert sich standhaft, ihre Rundfunkgebühren zu zahlen. Wie sie zur “Ostsee-Zeitung” sagte, besitzt sie nämlich weder ein TV- noch ein Radiogerät. “Ich brauche keinen Fernseher”, zitiert das Blatt sie. Ob sie einen Internetzugang hat, wird im Bericht nicht erwähnt. Für den Einzug der Gebühren ist das eh unerheblich. Anders als früher die GEZ-Gebühren, fällt der 2013 eingeführte Rundfunkbeitrag – 17,50 Euro im Monat – nämlich nicht für Geräte, sondern pro Haushalt an.

Zahlen diese nicht, übernehmen die Städte die undankbare Aufgabe, das Geld einzutreiben. Allein im NDR-Gebiet in vier norddeutschen Bundesländern laufen nach Angaben der Zeitung 308.000 Vollstreckungsverfahren. Allerdings gibt es für die standhafte Rentnerin einen kleinen Lichtblick. Betroffene mit geringem Einkommen haben Anspruch auf Befreiung -  die ist bis zu drei Jahre rückwirkend möglich.

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30-Das Wetter in Deutschland am 30. November 2017-5663064909001

Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD). 

Nachrichten von Mittwoch, 29. November:

Marl: Weihnachtsbeleuchtung blendet Piloten

Kurz nach dem Start vom Flugplatz Lohmühle in Marl in Nordrhein-Westfalen wurden drei Insassen einer Cessna von einem Laser geblendet. Sie konnten den Ausgangspunkt des Lichtes feststellen und meldeten den Vorfall der Polizei – in dem Glauben, jemand habe einen Laserpointer auf sie gerichtet. Die Beamten fuhren zum Ursprung des Blendstrahls und stellten dort fest, dass an dem an der Stelle stehenden Wohnhaus eine farbenfohe Laser-Weihnachtsbeleuchtung angebracht war. Weitere Untersuchungen ergaben, dass die Beleuchtung laut Bedienungsanleitung jedoch nicht in einem Umkreis von 17 Kilometern von Flughäfen genutzt werden darf. Auf den Betreiber kommt nun möglicherweise eine Strafe zu: Die Beamten stellten die Geräte sicher und leiteten Ermittlungen ein. 

Grasbrunn: Weil er Parkplatz brauchte: Anwohner sägt Halteverbotsschild ab

Ein Mann hat im bayrischen Grasbrunn im Landkreis München ein Eigenregie ein Halteverbotsschild abgesägt. Der Grund: Er brauchte den Parkplatz. Der Vorfall ereignete sich bereits im Herbst 2016, nun stand der Mann vor Gericht. Über den Prozess berichtete die “Münchner Abendzeitung”. Der 52-Jährige habe das Schild abgesägt und ein paar Meter zurückgesetzt, heißt es im Bericht. Außerdem entfernte er den Richtungspfeil. Dadurch entstand Platz für sein parkendes Auto. Allerdings wird Rettungskräften ohne das Halteverbot die Durchfahrt in der engen Straße erschwert.

Bei einer Kontrolle im vergangenen Jahr wurde festgestellt, dass das Schild nicht mehr an der ursprünglichen Stelle stand. Die Staatsanwaltschaft erhob Klage wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung und – wegen des manipulierten Pfeiles – Urkundenfälschung. Dafür drohten dem Beschuldigten bis zu fünf Jahre Haft. Am Ende wurde er schuldig gesprochen, kam aber mit einer Geldstrafe von 1.600 Euro davon. 

Hamminkeln: Bauarbeiter graben Skelett aus

Am Montagmittag wurde bei Bauarbeiten in Hamminkeln bei Duisburg eine vergrabene Leiche gefunden. Die Arbeiter alarmierten die Polizei. Der skelettierte Leichnam ist am Dienstagnachmittag obduziert worden. Die Ermittlungen zur Identität der Person und der Todesursache noch an.

Hamburg: Unbekannte sticht 34-Jährige niedergestochen

Eine 34-Jährige ist im Hamburger Stadtteil Jenfeld von einer anderen Frau niedergestochen worden. Die Hintergründe der Tat seien noch unklar, die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen, teilte die Polizei mit. Die Frau wurde in einer Wohnung mit einem Messer im Oberkörper verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Sie war noch ansprechbar und konnte den Beamten sagen, dass es sich um eine Täterin handelt. Eine Sofortfahndung mit Hubschrauber blieb zunächst erfolglos. In welchem Verhältnis die beiden Frauen zueinander stehen, ist bislang unklar.

Isselburg: Unglück in Kieswerk: Auch zweiter Arbeiter tot aufgefunden

Alles Hoffen war vergeblich: Die zwei am Dienstag in einem Kieswerk im Münsterland verschütteten Arbeiter sind beide tot. Nachdem die Leiche eines 42-jährigen Niederländers noch am gestrigen Abend geborgen werden konnte, versuchen die Rettungskräfte derzeit auch den zweiten Leichnam aus den Steinmassen zu befreien. Die Bemühungen seien jedoch sehr gefährlich, da immer wieder Kies nachsacke. Ein Notarzt war in der Nacht auf Mittwoch zu dem Arbeiter gelangt, konnte aber nur noch seinen Tod feststellen, teilte die Feuerwehr mit.

Insgesamt vier Arbeiter waren in Isselburg-Anholt (NRW) von herabrutschendem Kies verschüttet worden. Sie waren im Bereich eines aufgeschütteten Kiesbergs beschäftigt, als aus noch ungeklärter Ursache ein Teil der Steine ins Rutschen geriet. Zwei Arbeiter konnten leicht verletzt gerettet werden, wie die Polizei mitteilte. Sie wurden von den Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht.nachrichten deutschland – kieswerk unglück

Vettweiß: Zehnjähriger von Lkw erfasst und getötet

Im nordrhein-westfälischen Vettweiß ist am Dienstag ein Zehnjähriger bei einem Unfall tödlich verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, überquerte der Junge gemeinsam mit anderen Kindern eine Bundesstraße, als er von einem Lkw erfasst wurde und dabei so schwere Verletzungen erlitt, dass er noch am Unfallort verstarb. Der 59-jährige Fahrer kam mit einem schweren Schock ins Krankenhaus, die Kinder, die Unfall mit ansehen mussten, wurden psychologisch betreut.

Frankfurt: Mann durch Explosion schwer verletzt

Bei einer Explosion von Sprengstoff ist ein Mann in seiner Wohnung im Frankfurter Stadtteil Preungesheim schwer verletzt worden. Der 45-Jährige verlor ein Auge, zudem musste ihm in einer Notoperation eine Hand amputiert werden, berichtet die “Frankfurter Neue Presse”

Bisherigen Erkenntnissen nach hatte das Opfer mit Sprengstoff experimentiert, als es zur Explosion kam. Die Polizei musste das Mehrfamilienhaus zunächst evakuieren, konnte wenig später aber Entwarnung geben. Einen extremistischen Hintergrund schlossen die Beamten dem Bericht zufolge aus.

Laubach: Männerleiche in ausgebranntem Haus entdeckt – Tötungsdelikt vermutet

Nachdem am frühen Morgen eine Männerleiche in einem ausgebrannten Haus im mittelhessischen Laubach entdeckt worden ist, fahndet die Polizei nach sechs Verdächtigen, die für den Tod des 59-Jährigen verantwortlich sein könnten.

Die Männer hatten das spätere Todesopfer und dessen Lebensgefährtin zufolge am Dienstagabend vor ihrem Wohnhaus überwältigt und Wertsachen sowie Bargeld gefordert. Vor ihrer Flucht legten die Täter den Angaben zufolge wohl Feuer im Haus. Eine 57 Jahre alte verletzte Frau wurde aus dem brennenden Haus gerettet. Bei dem Todesopfer handelt es sich laut Polizei vermutlich um ihren 59 Jahre alten Lebensgefährten. Klarheit gebe es aber erst nach einer Obduktion. Wie der Mann ums Leben kam, war am Mittwochmorgen noch unklar. Auch Hintergründe der Tat sowie die Beziehung von Tätern und Opfer waren noch nicht bekannt.

In der Nähe des Tatorts fand die Polizei ein Auto mit Hamburger Kennzeichen, mit dem die Täter wohl zum Haus des Opfers gekommen waren. Es handele sich wahrscheinlich um einen Mietwagen, teilte die Polizei mit. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Männer das Auto ihres Opfers stahlen und damit flüchteten.

Lünen: 14-Jähriger überfällt Kiosk und bedroht Betreiber mit Schusswaffe

In Lünen bei Dortmund hat ein 14-Jähriger am Dienstag versucht einen Kiosk auszurauben. Wie die Polizei berichtet, betrat der Jugendliche den Laden am Nachmittag und bedrohte den Betreiber mit einer Schusswaffe, die sich später als Paintball-Waffe herausstellte. Seine Forderung: Bargeld und Handy. Der Kioskbetreiber griff laut Polizei jedoch instinktiv nach der Waffe und versuchte den Jugendlichen zu überwältigen. Der Teenager zog jedoch einen Teleskopschlagstock heraus und schlug dem 42-Jährigen aufs Bein. Gemeinsam mit einem Zeugen, der dem Betreiber zur Hilfe eilte, konnte der mutmaßliche Räuber überwältigt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Die nahm ihn zunächst fest und übergab ihn “nach dem Abschluss der polizeilichen Maßnahmen” seiner Mutter. Vorbestraft ist er bislang nicht.

Sonsbeck/Uedem: Massenkarambolage auf A57 – Verursacher flüchtet zu Fuß

Bei einer Massenkarambolage auf der A57 zwischen den niederrheinischen Städten Sonsbeck und Uedem in Nordrhein-Westfalen sind am Dienstagabend mindestens 14 Menschen schwer  verletzt worden. Wie “RP Online” berichtet, verursachte ein Auto mit niederländischem Kennzeichen den Unfall. Der Wagen sei auf der linken Spur in die Leitplanke gefahren, weitere Fahrzeuge krachten in die Unfallstelle. Dabei wurde eine Person lebensgefährlich, vier Menschen schwer und neun leicht verletzt. Die genaue Zahl steht jedoch noch aus. Der Verursacher flüchtete anschließend zu Fuß, eine Suche nach ihm blieb zunächst erfolglos. Die Autobahn blieb in beide Richtungen für einige Stunden gesperrt.

Sehen Sie die Wettervorhersage für Mittwoch, 29. November:

Im Süden hat der Winter mit Schnee Einzug gehalten. So wird das Wetter im Rest des Landes:

29-Das Wetter in Deutschland am 29. November 2017-5661854738001

Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD). 

Nachrichten von Dienstag, 28. November:

Hamburg: Decke des Hauptbahnhofs stürzt ein – zwei Mädchen verletzt

In der Wandelhalle im Hamburger Hauptbahnhof ist die Deckenverkleidung herabgestürzt. Die Ursache des Vorfalls, der sich am Montag gegen 13 Uhr ereignete, ist bisher ungeklärt. Zwei 17-Jährige wurden von Teilen der einstürzenden Decke getroffen. Beide klagten über Schmerzen, sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Wie die Polizei am Dienstag mitteilt, konnten die Mädchen aber bereits wieder entlassen werden. 

Die Bundespolizei sperrte die Zugangsbereiche zweier Restaurants ab, in denen die Trümmer der Deckenverkleidung lagen. Die Beamten haben aufgrund der Verletzten Ermittlung gegen Unbekannt aufgenommen und forschen nach der Ursache des Ereignisses.

Isselburg-Anholt: Zwei Arbeiter in Kieswerk verschüttet und vermisst

In einem Kieswerk in Isselburg-Anholt im Münsterland sind am Dienstag mehrere Arbeiter verschüttet worden. Von zwei vollständig verschütteten Männern gab es auch mehrere Stunden nach dem Unglück noch kein Lebenszeichen. Unter anderem war eine Rettungshundestaffel im Einsatz. Zwei weitere Beschäftigte wurden laut Polizeiangaben teilweise verschüttet und konnten schnell gerettet werden. Sie wurden in Krankenhäusern behandelt. Die vier Arbeiter der Kiesbaggerei arbeiteten an einem der rund zehn Meter hohen Kiesberge auf dem Gelände. Die Ursache für das Unglück war zunächst noch nicht bekannt.

Isernhagen: Stadtbahn schleift Neunjährige mit 

Am Dienstagmorgen ist ein Mädchen mit ihrem Fahrrad auf dem Weg zur Schule, als sie im Isernhagener Ortsteil Altwarmbüchen die Gleise der Stadtbahn passieren will. Dabei ist die Neunjährige unter die Bahn geraten und mehrere Meter mitgeschleift worden. Eine Zeugin sagt gegenüber dem NDR: “Man hat gesehen, dass das mit der Straßenbahn nicht passt”. Der Fahrer habe noch versucht, das Kind zu warnen und eine Vollbremsung hingelegt. Dennoch konnte das Kind nicht schnell genug ausweichen und geriet unter die Bahn. 

Passanten eilten dem Bericht zufolge sofort zur Unfallstelle und hatten das Mädchen bereits befreit, als die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr eintrafen. Die Neunjährige hatte Glück: Sie erlitt lediglich Schürfwunden, Sanitäter brachten sie dennoch vorsorglich ins Krankenhaus. Der Fahrer der Straßenbahn auf Linie 3 erlitt einen Schock.

Darmstadt: 38-jährige Radfahrerin stirbt nach Unfall mit Lkw

Eine Radfahrerin wurde im hessischen Darmstadt am Dienstagmorgen von einem Lkw erfasst und kam dabei ums Leben. Wie die Polizei berichtet, wollte der 54-jährige Fahrer des Lkw an einer Kreuzung nach rechts abbiegen. Dabei übersah er die Frau auf ihrem Fahrrad. Sie wurde durch den Zusammenprall so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Die genauen Hintergründe des Unfalls werden derzeit von einem Sachverständigen untersucht.

Bonn: Mutter findet Sohn tot in Wohnung auf

Bereits am Sonntagnachmittag ist im Bonner Stadtteil Limperich ein 42-jähriger Mann tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen nach aktuellem Ermittlungsstand von einem Tötungsdelikt aus, Hinweise auf einen Einbruch hätten sich nicht ergeben, heißt es. Das letzte Lebenszeichen des Mannes stammte laut Polizei vom Abend des 23. oder 24. November.

Den grausigen Fund machte demnach ausgerechnet die Mutter des Toten, berichtet der “Express”. Offenbar wollte die Frau nach dem Rechten sehen, nachdem sie ihren Sohn nicht erreichen konnte. Der soll laut dem Blatt blutüberströmt und mit eingeschlagenem Schädel auf seinem Bett gelegen haben, als man ihn entdeckte.

Oldenburg: Ermittlungen gegen Polizisten nach tödlichem Unfall

In Oldenburg beschäftigt sich Staatsanwaltschaft mit der Frage, ob zwei Polizisten eine Teilschuld am Unfalltod eines 23-Jährigen unter Drogeneinfluss haben. Gegen die Beamten wird jedenfalls wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.

Sie wollten den 23-Jährigen, der vorher unter anderem in einer Polizeiwache randaliert hatte, nach Hause fahren; ließen ihn aber dann auf einem Parkplatz aus dem Streifenwagen aussteigen, weil sie zu einem Einsatz gerufen wurden. Wenig später wurde der junge Mann von einer Autofahrerin angefahren und tödlich verletzt.

Wie die Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte, hatte der 23-Jährige zum Unfallzeitpunkt einen Blutalkoholwert von mindestens 1,1 Promille – und wohl auch Cannabis konsumiert. Es lägen Zeugenaussagen vor, wonach der Mann vor dem Unfall einen orientierungslosen Eindruck hinterließ.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Beamten auch wegen des Verdachts der Aussetzung und prüft, ob der 23-Jährige durch die Polizisten in eine hilflose Lage versetzt wurde.

Schramberg: Polizei-Großeinsatz an Gymnasium

Die Polizei ist am Dienstagmorgen zu einem Großeinsatz an einem Gymnasium in Schramberg (Baden-Württemberg) ausgerückt. Grund dafür soll eine E-Mail sein, in der ein Unbekannter gedroht haben soll, in der Schule mit einer Schrotflinte aufräumen zu wollen, schreibt der “Schwarzwälder Bote”. Es sei ein von einer Bedrohungslage auszugehen, so ein Polizeisprecherin in dem Bericht. Ob es sich um einen Amokalarm handele, bleib unklar. 

Inzwischen seien an dem Gebäude alle Türen und Fenster verriegelt und die Vorhänge zugezogen worden. Auch ein Sondereinsatzkommando soll mittlerweile vor Ort sein.

Grevenbroich: Ein Toter nach schwerem Auffahrunfall

Bei einem Auffahrunfall auf der A46 ( Fahrtrichtung Heinsberg) ist am Montagnachmittag ein Mensch ums Leben gekommen, ein weiterer wurde schwer verletzt. Den bisherigen Ermittlungen zufolge war der 50-jährige Fahrer eines Kieslasters nahezu ungebremst auf einen Transporter mit zwei Insassen aufgefahren. 

Während der Fahrer des Transporters schwer verletzt in eine Klinik gebracht wurde, kam für den Beifahrer jede Hilfe zu spät.

Die A46 musste auf dem betroffenen Streckenabschnitt über Stunden für den Einsatz der Rettungskräfte gesperrt werden, es bildeten sich lange Staus. 

Sehen Sie die Wettervorhersage für Dienstag, 28. November:

28-Das Wetter in Deutschland am 28. November 2017-5660876121001

Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD). 

Nachrichten von Montag, 27. November:

Gifhorn: Ehepaar schreckt Raser mit Fake-Blitzer im Garten ab

Mit dem selbstgebauten Blitzer will ein Paar im Landkreis Gifhorn (Niedersachsen) die Raserei vor dem eigenen Haus eindämmen. Der Plan scheint aufzugehen. “Genauso wie der Verkehr hat auch die Aggressivität der Autofahrer in den vergangenen Jahren zugenommen”, sagt Rainer Liebrenz. Der 58-Jährige wohnt mit seiner Frau direkt an der viel befahrenen Landesstraße 321 zwischen Braunschweig und Wolfsburg. Dort gilt Tempo 50. “Durch die einseitige Bebauung merken viele Fahrer aber anscheinend nicht, dass sie sich in einer Ortschaft befinden”, sagt Liebrenz. Vor etwa zwei Jahren beschloss das Paar zu handeln: Rainer Liebrenz bastelte mit handwerklichem Geschick eine Blitzer-Attrappe, die seitdem auf dem Grundstück steht. Manchen Raser hat der unechte Starenkasten schon auf die Bremse gezwungen. Davon zeugen entsprechende Spuren auf der Straße. Rechtlich ist es legal, auf dem eigenen Grundstück einen Kasten aufzustellen, der einem festinstallierten Messgerät ähnlich sieht”, bestätigt der ADAC-Jurist Markus Schäpe. Wichtig sei dabei nur, dass das Gerät keine Lichtsignale aussende, da Verkehrsteilnehmer sonst geblendet oder irritiert werden könnten.

Nachrichten Deutschland – Blitzer

Arnsberg: Mann fuhr 56 Jahre ohne Führerschein Auto

Rekordverdächtige 56 Jahre lang ist ein Mann aus dem Sauerland ohne Führerschein unterwegs gewesen. Der 74-Jährige aus Hüsten (Nordrhein-Westfalen) war vergangene Woche nach einem harmlosen Unfall mit Blechschaden aufgeflogen. Die Beamten stellten bei der Unfallaufnahme zunächst fest, dass der Mann seinen Führerschein nicht dabei hatte. Kurz darauf stellte sich heraus, dass er gar keinen besäße, berichtete die Polizei. Der 74-Jährige sagte, dass er in jungen Jahren zwar mit dem Führerschein begonnen, die Ausbildung jedoch wegen seines Wehrdienstes unterbrochen habe. Nach der Bundeswehr habe er dann nicht weitergemacht. Er beteuerte aber, nur in Ausnahmesituationen Auto gefahren zu sein. 

Kassel: Betrunkene Autofahrerin fragt Polizistin nach Parkmöglichkeit

Im hessischen Kassel ist eine 57-Jährige seit Sonntag vorerst ihren Führerschein los. Wie die Polizei berichtet, befuhr die Frau am Sonntag einen zu dem Zeitpunkt schon gut gefüllten Parkplatz eines Stadions, wo später die Regionalligapartie zwischen dem KSV Hessen Kassel und dem 1. FC Saarbrücken stattfinden sollte. 

Weil sie jedoch keinen freien Parkplatz fand, fragte die Frau ausgerechnet eine anwesende Polizistin, wo sie ihr Fahrzeug wohl abstellen könne. Der Beamtin sei sogleich “erheblicher Alkoholgeruch” entgegen geschlagen. Ein anschließender Test ergab demnach einen Atemalkoholwert von rund 2,5 Promille bei der 57-Jährigen, die für die Entnahme einer Blutprobe mit aufs Revier musste. Ihr Führerschein wurde sichergestellt, das Fahrzeug von einem Familienangehörigen abgeholt.

Ob die Frau ursprünglich das KSV-Spiel besuchen wollte oder welchen anderen Grund sie für die Parkplatzsuche hatte, blieb unklar.

Dresden: Sozialarbeiterin bei Hausbesuch vergewaltigt

Bereits am vergangenen Donnerstag soll in Dresden eine Sozialarbeiterin von einem Mann vergewaltigt worden sein, den sie betreut. Demnach verging sich der 20-Jährige Tatverdächtige an der Frau, als diese ihn in seiner Wohnung besuchte, teilte die Polizei mit.

Die 44-Jährige zeigte den Syrer an, der am Sonntag vorläufig festgenommen wurde. Da der Ermittlungsrichter Haftbefehl erließ, wurde der Mann nachfolgend einer Justizvollzugsanstalt zugeführt.

Oberhausen: Festnahmen nach tödlicher Schlägerei an Bushaltestelle

Nach einer tödlichen Schlägerei hat die Polizei Oberhausen drei mutmaßliche Tatbeteiligte festgenommen. Ein 20-Jähriger habe sich Sonntag in Bottrop gestellt, zwei weitere seien am selben Tag festgenommen worden.

Das Trio steht in Verdacht, in der Nacht auf Sonntag an einer Auseinandersetzung beteiligt gewesen zu sein, die sich zunächst in einem Bus, später an einer Haltestelle ausgetragen worden war, berichtet die “Rheinische Post”. Im Zuge des Streits war ein 28-Jähriger durch Messerstiche ums Leben gekommen. Inwieweit die Festgenommenen, laut Polizei allesamt mit deutsch-marokkanischer Herkunft, involviert waren, müsse nun ermittelt werden, heißt es.

Regenstauf: Mann setzt Ehefrau auf Autobahn aus

Weil ihm ihre Fahrkünste missfielen, hat ein Mann seine Ehefrau auf der A93 bei Regenstauf (Landkreis Regensburg) ausgesetzt. Mehrmals griff der 36-Jährige der Frau ins Lenkrad, bevor die 42-Jährige auf dem Seitenstreifen hielt. Der Mann zog sie gewaltsam aus dem Fahrzeug und fuhr ohne sie weg, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Verkehrspolizei las die Frau auf der Autobahn auf. Den alkoholisierten Mann traf die Polizei auf einer Geburtstagsfeier eines Nachbarn an. Gegen ihn wird nun wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, vorsätzlicher Körperverletzung, Nötigung und Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Augsburg: Schule nach Drohmail evakuiert

Im Sekretariat einer Schule in Augsburg ist in der Nacht eine Drohmail eingegangen. Das Gebäude wurde daraufhin von der Polizei evakuiert, die von einer “konkreten Bedrohungslage” ausgeht und aktuell im Inneren mit Sprengstoffhunden nach verdächtigen Gegenständen sucht, berichtet die “Augsburger Allgemeine”

Der Großteil der insgesamt 460 Schüler der Grund- und Mittelschule seien bereits vor dem Gebäude abgefangen und nach Hause geschickt worden, heißt es. Der Unterricht fällt demnach komplett aus. Laut Polizei besteht für die Bevölkerung keine Gefahr, dennoch empfahlen die Beamten, den Bereich derzeit zu meiden.

Cuxhaven: Auto fährt in Fußgänger – Motiv noch unklar

cuxhavenDas genaue Motiv des Mannes, der vor einer Diskothek im niedersächsischen Cuxhaven sechs Menschen mit seinem Auto angefahren hat, ist nach wie vor unklar. “Die Ermittlungen laufen. Zur Stunde gibt es aber nichts Neues”, sagte ein Sprecher der Polizei am Montagmorgen. Der 29-Jährige hatte seinen Wagen am Sonntagmorgen in die Gruppe gelenkt. Vermutlich stehe ein Streit in beziehungsweise vor der Diskothek in Zusammenhang mit dem Vorfall, hieß es weiter.

Die Ermittlungen gingen in alle Richtungen, ein politisches Motiv sei aber eher auszuschließen. Mindestens vier Menschen wurden schwer und zwei weitere leicht verletzt. Die Opfer – im Alter von 19 bis 29 Jahren – wurden in umliegende Kliniken gebracht.

Schleiz: Tödlicher Unfall auf der A9

Am Sonntag ereignete sich auf der A9 in Fahrtrichtung Berlin auf Höhe der Anschlussstelle Schleiz in Thüringen ein tödlicher Unfall. Ein Pkw überschlug sich aus bisher noch ungeklärter Ursache. Ein 35-jähriger Mann konnte konnte schwerverletzt aus dem Wrack geborgen werden, ein 34-Jähriger wurde während des Unfalls aus dem Auto geschleudert. Er wurde tot am Unfallort gefunden. Wer von den beiden Insassen das Auto lenkte, war zunächst unklar. Zwischenzeitlich erfolgte eine Vollsperrung der Autobahn in beide Fahrtrichtungen. 

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Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD). 

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