News des Tages: Explosion in Manhattan war “versuchter Terrorangriff” – ein Verdächtiger in Gewahrsam

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Explosion in New York: “Versuchter Terrorangriff” laut Bürgermeister (15.37)
  • US-Polizei: “Explosion” im New Yorker Stadtteil Manhattan (14.12 Uhr)
  • Mann bedroht Polizisten mit Axt – Schüsse in die Beine (11.13 Uhr)
  • Fünf Elefanten bei Zusammenstoß mit Zug getötet (10.35 Uhr)
  • Flugbetrieb in Frankfurt normalisiert sich (8.31 Uhr)

+++ 15.54 Uhr: Arzt entschuldigt sich für Missbrauch von Patientinnen +++

Ein wegen sexuellen Missbrauchs von drei Patientinnen angeklagter Arzt hat die Frauen zum Prozessauftakt um Entschuldigung gebeten. “Sie waren meine intimen Freundinnen und jetzt sind sie zu Geschädigten geworden”, sagte der 63-Jährige vor dem Landgericht in Ansbach. Die Frauen waren nicht im Gerichtssaal, weil sie noch als Zeuginnen aussagen mussten. Der Verteidiger des Psychotherapeuten und Mediziners wies darauf hin, dass der Sex mit den Frauen nicht vermeintlicher Teil der Therapie gewesen sei.

Vielmehr seien über die Therapie emotionale Bindungen entstanden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, das Vertrauensverhältnis zu seinen Patientinnen ausgenutzt zu haben, um Sex mit ihnen zu haben.

+++ 15.37 Uhr: Pressekonferenz zu Explosion in New York: “Versuchter Terrorangriff” laut Bürgermeister +++

Andrew Cuomo, Gouverneur von New York, bestätigt in einer Pressekonferenz von New York eine Explosion durch eine  “low-tech”-Apparatur. Die Verletzungen seien “kleinerem Umfangs”, heißt es weiter.Explosion erschüttert Busbahnhof in Manhattan

“Es war ein versuchter Terrorangriff”, sagt Bill de Blasio, Bürgermeister von New York. Man werde sich von “Terroristen” nicht einschüchtern lassen. Es gebe keine weiteren bekannten Bedrohungsszenarien für die Stadt, heißt es. Darüber hinaus habe es sich um einen Einzeltäter gehandelt. Dennoch solle man sich bei Auffälligkeiten bei den Behörden melden, sagt de Blasio.

+++ 15.19 Uhr: Explosion in New York: Feuerwehr meldet vier Verletzte +++

Wie die New Yorker Feuerwehr meldet, wurden vier Menschen verletzt. Alle Verletzungen seien nicht lebensgefährlich, heißt es in einem Tweet. Nähere Angaben zu den Umständen der Verletzungen machte die New Yorker Feuerwehr zunächst nicht.  

+++ 15.03 Uhr: “New York Times”: Verdächtiger trug “explosives Gerät” am Körper +++

Laut einem “leitenden Beamten der Stadt”, der aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht näher genannt werden wolle, trug der Verdächtige ein “explosives Gerät” am Körper. Das berichtet die renommierte US-Zeitung “New York Times”. Darüber hinaus soll der Verdächtige allein gewesen sein, als das Gerät “vorzeitig” explodiert sei. Die Explosion sei auf einer Überwachungskamera festgehalten worden, so ein “Offizieller der Stadt” zur “New York Times”. 

Eine offizielle Bestätigung dieser Informationen gibt es bisher nicht. 

+++ 14.38 Uhr: US-Polizei zu “Explosion” in New York: Ein Verdächtiger in Gewahrsam +++

Im New Yorker Stadtteil Manhattan hat es nach Angaben der Polizei eine “Explosion” in der Nähe eines Busbahnhofs gegeben. Wie die Polizei nun via Twitter mitteilt, wurde ein “männlicher Verdächtiger” in “Gewahrsam” genommen. Darüber hinaus gebe es – bis auf den Verdächtigen – zu diesem Zeitpunkt keine Verletzten.

+++ 14.30 Uhr: Sprecherin: Trump über Explosion in New York unterrichtet +++

US-Präsident Donald Trump ist über die Explosion in New York unterrichtet worden. Das teilte seine Sprecherin Sarah Sanders im Kurznachrichtendienst Twitter mit. Die Lage in Manhattan war unübersichtlich. Die New Yorker Polizei erklärte, sie prüfe Hinweise auf eine “Explosion unbekannter Ursache”. Berichten zufolge ereignete sie in der Nähe des Busbahnhofs in Manhattan.

+++ 14.18 Uhr: Mordverdächtiger U-Boot-Bauer bleibt weiter in U-Haft +++

Kim Wall sexuelle HandlungenDer mordverdächtige dänische U-Boot-Bauer Peter Madsen, 46, hat seine Untersuchungshaft erneut freiwillig verlängern lassen. Er bleibe weitere vier Wochen im Gefängnis, sagte seine Anwältin der Zeitung “Ekstra Bladet”. Ursprünglich sollte ein Gericht am Mittwoch über eine Verlängerung der Untersuchungshaft entscheiden.

Madsen wird vorgeworfen, die schwedische Journalistin Kim Wall im Sommer an Bord seines selbstgebauten U-Bootes getötet und missbraucht zu haben. Er selbst spricht von einem Unfall. Er sei an Deck des U-Bootes gewesen, als die 30-Jährige im Inneren möglicherweise an Kohlenmonoxidvergiftung starb. 

+++ 14.12 Uhr: US-Polizei: “Explosion” im New Yorker Stadtteil Manhattan +++

Im New Yorker Stadtteil Manhattan hat es nach Angaben der Polizei eine “Explosion” in der Nähe eines Busbahnhofs gegeben. Die Ursache sei unbekannt, teilte die Polizei der US-Metropole am Montag weiter mit. Zu möglichen Verletzten machte die Polizei zunächst keine Angaben, die Zeitung “New York Post” berichtete von mehreren Verletzten.

+++ 13.59 Uhr: Berichte über “Explosion” im Zentrum von Manhattan +++

Die New Yorker Polizei prüft Hinweise auf eine mögliche Explosion in Manhattan. Man gehe derartigen Berichten nach, teilte das New York Police Department (NYPD) auf Twitter mit. Den Berichten zufolge sei die Explosion “unbekannter Ursache” in der Nähe des Busbahnhofs in Manhattan passiert. Mehrere U-Bahnlinien würden evakuiert. Nähere Informationen teilte das NYPD zunächst nicht mit.

+++ 12.58 Uhr: Einsamer Geißbock wartet nach Unfall auf Besitzer +++

Ein einsamer Geißbock wartet nach einem Autounfall in Baden-Württemberg bisher vergeblich auf seine Besitzer. Wie die Polizei mitteilte, war das Tier in der vergangenen Woche aus einem kleinen Wald bei Schopfheim nahe der Schweizer Grenze auf eine Straße gesprungen und hatte einen Unfall verursacht. Ein Autofahrer wich dem Bock aus und fuhr gegen einen Leitpfosten. Eine Jagdpächterin fing das Tier nach dem Unfall ein.

Der Geißbock wurde den Angaben zufolge in einer benachbarten Gemeinde untergebracht – wo er seit fast einer Woche auf sein Herrchen oder Frauchen wartet. Die Gegend sei ländlich geprägt, so dass man ihn eigentlich schnell hätte ausfindig machen müssen, sagte ein Sprecher. Die Polizei veröffentlichte nun ein Foto von dem Tier – verbunden mit der Bitte an den Halter, sich zu melden. 

Nachrichten news ticker Geißbock

+++ 12.20 Uhr: Polizei zerschlägt Dealer-Netzwerk +++

Ermittler haben ein Netzwerk mit 13 Online-Shops für Designerdrogen mit einem mutmaßlichen Millionengewinn zerschlagen. Bei einer Razzia mit 139 Polizisten am vergangenen Donnerstag in Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen wurden vier Männer festgenommen, wie die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz und die Kripo Betzdorf mitteilten. In den zwölf durchsuchten Objekten der zehn Beschuldigten stellten die Ermittler große Mengen verbotener psychoaktiver Substanzen sowie Computer und Handys sicher.

Beschlagnahmt wurde Vermögen in Höhe von fast 2,5 Millionen Euro, unter anderem in Form mehrerer, teils teurer Autos, hinzu kamen Bargeld und Bankkonten. Die Bande soll die Drogen in großem Stil via Internet und per Postweg vertrieben haben.

+++ 12.05 Uhr: Bundesregierung zur Verbrennung von Israel-Fahnen: “Mann muss sich schämen” +++

Die Bundesregierung hat das Verbrennen israelischer Flaggen bei Anti-Israel-Protesten am Wochenende in Berlin scharf verurteilt. “Man muss sich schämen, wenn auf den Straßen deutscher Städte so offen Judenhass zur Schau gestellt wird”, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert . Die Beleidigungen gegen Israel und Juden insgesamt bei den Kundgebungen in den vergangenen Tagen seien “schändlich”. Die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit in Deutschland gewähre zwar jedem das Recht zu friedlichen Protesten. “Diese Freiheit ist allerdings kein Freibrief für antisemitische Entgleisungen, für Hetze und für Gewalt.”

Bei einer pro-palästinensischen Demonstration, die sich gegen die von US-Präsident Donald Trump verkündete Anerkennung Jerusalems als alleinige Hauptstadt Israels richtete, waren am Freitag am Brandenburger Tor israelische Flaggen verbrannt worden. Zehn Menschen wurden festgenommen, zudem Ermittlungen wegen der Verletzung von Hoheitszeichen ausländischer Staaten eingeleitet.

+++ 12.04 Uhr: Netanjahu will Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt +++

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat dazu aufgerufen, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. “Die Grundlage für Frieden” sei es, “die Wirklichkeit zu erkennen”, sagte Netanjahu bei einem Treffen mit den EU-Außenministern in Brüssel. Er lobte dabei die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als israelische Hauptstadt anzuerkennen und die US-Botschaft dorthin zu verlegen.
Trump habe “die Fakten klar auf den Tisch gelegt”, indem er anerkannt habe, dass Jerusalem seit 70 Jahren Hauptstadt Israels sei und seit 3000 Jahren des jüdischen Volkes, sagte Netanjahu. Es sei Zeit, dass auch “die Palästinenser den jüdischen Staat anerkennen und auch den Fakt, dass er eine Hauptstadt hat: Sie heißt Jerusalem”. Er forderte, einer geplanten Friedensinitiative der US-Regierung “eine Chance zu geben”. “Ich denke, wir sollten uns anschauen, was vorgeschlagen wird und ob das den Frieden voranbringen kann.”

10-Palästinenser-Proteste gegen Jerusalem-Beschluss zunächst abgeflaut-5674515858001

+++ 11.55 Uhr: 17-jährige Schauspielerin in Flugzeug belästigt – Mann verhaftet +++

Eine Bollywood-Schauspielerin ist ihrer Aussage zufolge während eines Fluges von einem hinter hier sitzenden Passagier sexuell belästigt worden. Der Mann wurde verhaftet. Er habe auf dem Flug von Neu Delhi nach Mumbai mit seinem Fuß ihren Nacken und Rücken gestreichelt, berichtete die 17-jährige Zaira Wasim unter Tränen in einem Live-Video auf Instagram. Am Sonntagabend (Ortszeit) wurde der 39-jährige Tatverdächtige identifiziert und verhaftet, wie die Polizei in der Unterhaltungsmetropole Mumbai mitteilte. Gegen den Geschäftsmann werde wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen ermittelt.

Time Magazine kürt #me too als Person des JahresDie Fluggesellschaft Vistara hatte auf Twitter erklärt, sie untersuche den Vorfall. “Wir entschuldigen uns für das, was Frau Wasim erlebt hat, und wir haben null Toleranz für solches Verhalten”, hieß es. Die Besatzung habe erst bemerkt, dass etwas nicht stimmte, als sich der Flieger bereits im Landeanflug befand.

+++ 11.51 Uhr: Razzien wegen Onlinehandels mit Designerdrogen +++

Im Kampf gegen den Onlinehandel mit sogenannten Designerdrogen sind Ermittler in drei Bundesländern mit Razzien gegen Verdächtige vorgegangen. Wie die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz und die Polizei im rheinland-pfälzischen Betzdorf mitteilten, wurden Ende letzter Woche insgesamt zwölf Objekte von zehn Beschuldigten in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen durchsucht. Vier Beschuldigte wurden verhaftet.

Die Verdächtigen produzierten und vertrieben laut Polizei als Kräutermischungen, Badesalze, Liquids oder Pflanzendünger bezeichnete Designerdrogen. Die Bestellungen wurden demnach über mehrere Onlineshops abgewickelt – geliefert wurde auf dem Postweg, bezahlt per Vorkasse oder Nachnahme. Der Kundenstamm wird auf tausende Abnehmer geschätzt, täglich sollen weit über hundert Päckchen und Pakete verschickt worden sein.

+++ 11.38 Uhr: EU-Staaten fassen Beschluss für Verteidigungsunion +++

Die EU-Staaten haben erstmals eine ständige militärische Zusammenarbeit beschlossen. Daran werden sich neben Deutschland 24 weitere EU-Länder beteiligen. Sie soll mittelfristig zum Aufbau einer echten europäischen Verteidigungsunion führen. Ziel ist es dabei auch, die EU flexibler und unabhängiger von den USA zu machen.

+++ 11.19 Uhr: Strafbefehls-Antrag gegen Ex-Bundestagskandidaten wegen Kinderpornografie +++

Wegen der Verbreitung und des Besitzes kinder- und jugendpornografischer Schriften hat die Staatsanwaltschaft Detmold Strafbefehl gegen einen Ex-Bundestagskandidaten beantragt. Der 50-Jährige aus Lemgo in Nordrhein-Westfalen soll demnach eine Geldstrafe von 15.000 Euro zahlen. Ihm wird vorgeworfen, in einem Chat im Dezember 2016 eine Datei mit drei Farbbildern kinderpornografischen Inhalts hochgeladen und sie Chatteilnehmern zur Verfügung gestellt zu haben.

Der Mann hatte im Mai 2017 seine Kandidatur für die Wahl mit der Begründung zurückgezogen, dass gegen ihn ermittelt werde. Die Polizei war ihm durch den Hinweis eines Internetdienstanbieters aus den USA auf die Spur gekommen. Bei Durchsuchungen von Wohnung und Arbeitsplatz des Mannes wurden über 250 Bilder gefunden, wobei es sich laut Staatsanwaltschaft überwiegend um Jugendpornografie, aber auch um 21 Dateien mit pornografischen Abbildungen von Kindern handelt. Das Amtsgericht Lemgo muss nun entscheiden, ob es den Strafbefehl erlässt oder einen Hauptverhandlungstermin anberaumt. Der Angeschuldigte kann bei Erlass eines Strafbefehls noch Einspruch einlegen und selbst eine öffentliche Verhandlung herbeiführen.

+++ 11.16 Uhr: Berliner Landgericht schaltet wegen Mietpreisbremse Verfassungsgericht ein +++

Statista: Mieten 19.24Das Berliner Landgericht hat zur Frage der Mietpreisbremse das Bundesverfassungsgericht eingeschaltet. Die zuständige Zivilkammer halte die entsprechende Vorschrift für verfassungswidrig und habe beschlossen, den Fall den Karlsruher Richtern vorzulegen, erklärte das Gericht. Im September hatte das Landgericht bereits in einem sogenannten Hinweisbeschluss festgestellt, dass die Mietpreisbremse zur Begrenzung der Preise bei Neu- und Wiedervermietungen verfassungswidrig sei.

+++ 11.15 Uhr: Putin ordnet Teilabzug russischer Armee aus Syrien an +++

Kremlchef Wladimir Putin hat bei einem überraschenden Besuch in Syrien den Rückzug eines Großteils der russischen Truppen aus dem Bürgerkriegsland angeordnet. Erstmals seit Beginn des russischen Militäreinsatzes in Syrien besuchte Putin die Luftwaffenbasis Hamaimim in der Provinz Latakia. Dort gab er Order zur Einleitung des Rückzugs, wie die Agenturen Tass und Interfax meldeten. Auf dem Stützpunkt habe Putin auch den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad getroffen.

Russland gilt als militärische Schutzmacht der syrischen Regierung. Seit September 2015 fliegt das russische Militär Luftangriffe und unterstützt damit die syrische Armee. Erst im November hatte Putin den syrischen Machthaber Assad überraschend in Sotschi empfangen. Dabei hatte er bereits angedeutet, dass sich der Militäreinsatz in dem Land dem Ende nähere.

+++ 11.13 Uhr: Mann bedroht Polizisten mit Axt – Schüsse in die Beine +++

Ein Polizist hat in Bornheim bei Bonn auf einen Mann geschossen, der ihn mit einem Messer und einer Axt bedroht hatte. Die Schüsse trafen den 57-Jährigen in die Beine. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, er sei nicht in Lebensgefahr gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Zeugen hatten den Mann am frühen Morgen gemeldet, weil er Sperrmüll angezündet hatte. Als die Funkstreife eingetroffen sei, habe sich die “Bedrohungssituation” ergeben, teilte die Polizei mit.

+++ 11.12 Uhr: Leichenteile entdeckt - Bahnstrecke Bochum-Dortmund gesperrt +++

Ein Fund von Leichenteilen an Bahngleisen hat für eine Sperrung der Strecke Bochum-Dortmund gesorgt. Regionalexpresszüge wurden eine Zeit lang ab Essen und Dortmund umgeleitet. Auch der Fernverkehr war betroffen. Es kam zu Verspätungen. Die Strecke sollte noch am Vormittag wieder freigegeben werden, teilte die Deutsche Bahn in Düsseldorf mit. Die Leichenteile waren in der Nähe des Bochumer Hauptbahnhofs auf den Gleisanlagen entdeckt worden. Die Polizei prüft, ob es einen Zusammenhang mit einem Vermisstenfall in Bochum gibt.

+++ 11.10 Uhr: Wetterdienst gibt nach Schnee-Chaos Entwarnung +++

Nach dem heftigen Wintereinbruch vom Wochenende hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) vorerst Entwarnung gegeben. Zwar bleibe es in Deutschland auch in den kommenden Tagen wechselhaft, doch mit größeren Schneefällen sei nicht mehr zu rechnen, sagte ein DWD-Meteorologe in Offenbach. Autofahrer sollten dennoch vorsichtig sein: “In tieferen Lagen ist überfrierende Nässe weiterhin ein Thema”, warnte der Wetterforscher.

Oberhalb von 400 Metern hält sich zunächst der Winter. Dort schneit es auch am Dienstag noch. Am Mittwoch steigt die Schneefallgrenze dann auf rund 700 Meter an. Dabei gibt es immer wieder einen unangenehmen Mix aus Schnee-, Regen- oder Graupelschauern. Am Donnerstag bleibt es trüb und unbeständig. Die Temperaturen liegen zwischen drei Grad im Bayerischen Wald und zehn Grad im Breisgau.Wetter-Ticker Schnee

+++ 10.35 Uhr: Fünf Elefanten bei Zusammenstoß mit Zug getötet +++

In Indien sind fünf Elefanten bei einem Zusammenstoß mit einem Zug getötet worden. Wie die Forstbehörde im Bundesstaat Assam mitteilte, ereignete sich der Unfall am Sonntagmorgen, als eine Herde eine Bahnstrecke überquerte. “Alle fünf Elefanten sind sofort gestorben”, sagte der Leiter der Behörde, Vikas Brahma. Demnach starb auch eine trächtige Elefantendame.

Nach Angaben der Forstbehörde sind Elefantenwanderungen in dieser Region des Bundesstaats ungewöhnlich. Wie ein Sprecher der indischen Bahn gegenüber der Zeitung “Indian Express” sagte, fuhr der Zug deshalb nicht mit gedrosselter Geschwindigkeit. Viele Routen der Dickhäuter, die als Elefantenkorridore bekannt sind, werden inzwischen von Zuglinien und Straßen gekreuzt. Nach Angaben der Forstbehörde kamen in Assam allein in diesem Jahr 60 Tiere ums Leben. In dem Bundesstaat lebt die größte Population an wilden Elefanten in Indien. Einer Zählung aus dem Jahr 2011 zufolge sind es etwa 5600 Tiere.

+++ 10.26 Uhr: Wegen Winterwetter: Verspätungen und Ausfälle am Münchner Flughafen +++

Heftige Schneefälle und Eisregen haben am Münchner Flughafen zahlreiche Verspätungen und Flugausfälle verursacht. 185 von 1000 Flügen seien am Sonntag gestrichen worden, teilte ein Flughafen-Sprecher heute Morgen mit. Einige Maschinen hätten München wegen zu großer Verspätung nicht mehr angeflogen und konnten dort am Morgen entsprechend nicht starten. Für den Wochenbeginn rechnete der Sprecher daher mit weiteren 50 Annullierungen. Bis zum Nachmittag sollte sich die Situation wieder beruhigen. Aufgrund der Wetterlage war am Sonntag über Stunden nur eine von zwei Start- und Landebahnen freigegeben gewesen, während die andere enteist wurde. Zudem mussten die startenden und landenden Flugzeuge einen größeren Abstand zueinander einhalten als sonst.

+++ 10 Uhr: China weist Spionagevorwürfe aus Deutschland zurück +++

China hat Vorwürfe aus Deutschland zurückgewiesen, wonach es im großen Stil soziale Netzwerke zur Spionage nutzt. Es handele sich um “grundlose Anschuldigungen”, für die es keine Beweise gebe, sagte Außenamtssprecher Lu Kang in Peking. Die relevanten Organisationen und die deutsche Regierung sollten “verantwortungsvoller”? handeln.

Zuvor hatte das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) davor gewarnt, dass chinesische Geheimdienste insbesondere über das soziale Netzwerk LinkedIn versuchten, Parlamente, Ministerien und Behörden zu infiltrieren. Bei einer Untersuchung chinesischer Spionageaktivitäten zwischen Januar und Oktober 2017 habe eine Projektgruppe des Verfassungsschutzes alarmierende Details entdeckt. So sei es bei mehr als 10.000 deutschen Staatsangehörigen zu Kontaktversuchen gekommen. Ziel der chinesischen Geheimdienste sei es gewesen, Informationen abzuschöpfen und nachrichtendienstliche Quellen zu werben. Man gehe zudem von einer hohen Dunkelziffer aus.

+++ 9.52 Uhr: Saudi-Arabien hebt Verbot von Kinos auf +++

Saudi-Arabien wird nach eigenen Angaben erstmals seit mehr als 35 Jahren wieder Kinos erlauben. Das Lizenzierungsverfahren habe begonnen, teilte das saudische Ministerium für Kultur und Information mit. Die ersten Kinos würden voraussichtlich im März 2018 eröffnen. “Das markiert einen Wendepunkt in der Entwicklung der Kulturwirtschaft im Königreich”, erklärte Kulturminister Auwad al-Auwad. Damit unternimmt das islamisch-konservative Land einen weiteren Schritt in Richtung einer gesellschaftlichen Liberalisierung. Im September hatte König Salman angeordnet, im nächsten Jahr das Fahrverbot für Frauen aufzuheben.

+++ 9.32 Uhr: Prominente ergreifen Partei für gepeinigten US-Schüler +++

Das Video eines wegen Mobbings in Tränen aufgelösten Jungen aus dem US-Bundesstaat Tennessee lässt Prominente Partei ergreifen. “Du hast in mir einen Freund”, schrieb Justin Bieber auf Instagram. “Schreib mir eine Nachricht und wir können chatten!!!” Schauspieler Chris Evans twitterte: “Bleib stark, Keaton.” Er lud den Jungen zu einer Filmpremiere ein, genau wie Schauspielerin Hailee Steinfeld und Kollege Mark Ruffalo.

Eine Mutter namens Kimberly Jones hatte am Freitag auf Facebook geschrieben, dass sie gerade ihren Sohn Keaton von der Schule abgeholt habe, da dieser zu viel Angst habe, zum Mittagessen zu gehen. “Sie machen sich über meine Nase lustig. Sie nennen mich hässlich”, sagt Keaton in dem herzzerreißenden Video. Andere Schüler hätten Milch über ihn geschüttet und ihn verspottet, weil er keine Freunde habe. “Warum mobben sie mich? Was soll das?”, fragt der Schüler der Mittelstufe. “Wie kannst du Spaß daran haben, unschuldigen Leuten gemeine Dinge anzutun?” Das Video ist mittlerweile mehr als 20 Millionen Mal angeklickt worden.

+++ 9.16 Uhr: Verdi will Weihnachtsgeschäft von Amazon stören +++

Im Streit um eine Tarifbindung beim Onlinehändler Amazon hat Verdi erneut zum Streik aufgerufen. Mit den Arbeitsniederlegungen am Standort Rheinberg solle das Weihnachtsgeschäft des Versandhändlers gestört und Amazon zur Aufnahme von Tarifverhandlungen gezwungen werden, erklärte die Dienstleistungsgewerkschaft. Amazon lehne nach wie vor jede Tarifbindung seine Mitarbeiter in Deutschland ab. Im November hatte Verdi die Geschäftsführung der NRW-Standorte von Amazon angeschrieben und zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag “Gute und gesunde Arbeit” aufgefordert. Das Unternehmen habe in einem Antwortschreiben deutlich gemacht, dass es einen solchen Tarifvertrag für “unnötig” halte, erklärte die Gewerkschaft.

Der Tarifstreit zwischen Amazon und Verdi zieht sich bereits seit Jahren hin. Verdi will erreichen, dass die Beschäftigten nach dem Tarif im Einzel- und Versandhandel bezahlt werden. Amazon betont stets, es könne auch ohne Tarifvertrag ein fairer und verantwortungsvoller Arbeitgeber sein. Das Unternehmen zahle in den Logistikzentren “am oberen Ende dessen, was für vergleichbare Tätigkeiten üblich ist”.Amazon_Roboter

+++ 9.07 Uhr: Munitionsfund in Berliner Tiefgarage – Suche nach Besitzer +++

Nach dem Fund einer größeren Menge Munition in einer Tiefgarage in Berlin ist noch unklar, wem sie gehörte. Das sagte eine Polizeisprecherin am Morgen. Der Mieter eines Tiefgaragenstellplatzes hatte die Polizei am Sonntag über den Fund informiert. Es handelte sich um 200 Schuss neuwertiger Munition, Kaliber 7.65. Der Fundort befand sich in der Nähe des Weihnachtsmarkts am Schloss Charlottenburg – das sei aber vermutlich eher Zufall, sagte ein Polizeisprecher.

+++ 8.33 Uhr: Uruguay stellt Weltrekord für größtes Grillfest auf +++

Uruguay Grillen WeltrekordEin neuer Rekord für das größte Grillfest der Welt ist in Uruguay aufgestellt worden. In der Stadt Minas im Süden des Landes grillten rund 100 Köche am Wochenende 16,5 Tonnen Fleisch. Für die Glut wurden 60 Tonnen Holz verbrannt, als Beilage gab es vier Tonnen Kartoffelsalat. Das Riesen-Grillfest soll nun ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen werden.

Den Rekord für das größte Grillfest der Welt hielt bislang Uruguays Nachbar Argentinien. Beide Länder, in denen das Grillen eine Art Nationalsport ist, streiten darüber, wer das beste Fleisch produziert und die besten Barbecues macht. “Das ist nicht für den Guinness-Rekord”, sagte einer der Köche in Minas gestern. “Es ist, um gegen die Argentinier zu gewinnen.” Uruguay ist einer der größten Fleischexporteure der Welt. In dem Land mit 3,5 Millionen Bewohnern gibt es drei Mal mehr Rinder als Einwohner.Grillvorbereitung 12.15

+++ 8.31 Uhr: Flugbetrieb in Frankfurt normalisiert sich nach Wintereinbruch +++

Schnee und Eis Verkehrschaos 8.40Nach dem Wetter-Chaos am Frankfurter Flughafen normalisiert sich der Flugbetrieb allmählich. Am Morgen fielen wegen Eis und Schnee zwar noch 77 der für diesen Tag geplanten Flüge aus, wie eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport sagte. Es könne auch noch zu Verzögerungen kommen. Der Großteil der Flugbewegungen solle aber pünktlich sein. Die Lage hat sich nach Angaben der Sprecherin im Vergleich zum Sonntag beruhigt.

Am Sonntag waren demnach 405 Flüge ausgefallen. Hunderte Reisende waren in Frankfurt gestrandet. 200 Passagiere übernachteten im Flughafen auf Feldbetten. Starke Schneefälle und Glatteis hatten den Flugplan durcheinander gewirbelt. Raumfahrzeuge und Enteisungsmaschinen waren im Dauereinsatz. “Bei unseren langen Start- und Landebahnen mussten die Räumfahrzeuge, wenn sie hinten fertig waren, vorne wieder anfangen, weil wieder alles zugeschneit war”, erklärte die Sprecherin.

+++ 8.22 Uhr: Zugausfall auf Bahnstrecke Berlin-München zum Wochenstart +++

Auf der Schnellfahrstrecke der Bahn zwischen Berlin und München hat es für manche Reisenden auch zum Wochenbeginn eine unschöne Überraschung gegeben: Der ICE, der um 7.38 Uhr in Berlin starten sollte, fiel laut Online-Fahrplanauskunft aus. Zu den Gründen konnte eine Bahn-Sprecherin noch keine Angaben machen. Die Züge am früheren Morgen fuhren planmäßig.

Auf den 623 Kilometern zwischen Berlin und München über Erfurt fahren die ICE-Züge mit bis zu Tempo 300. Bei der Eröffnungsgala in der Nacht zum Samstag hatte ein Zug mit rund 200 Ehrengästen und Journalisten München wegen diverser Pannen auf der Strecke mehr als zwei Stunden zu spät erreicht. Am Freitagnachmittag waren zwei ICE-Sonderzüge ohne Verzögerungen im Berliner Hauptbahnhof eingefahren – auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stieg kurz zu. Am Sonntag, dem ersten regulären Betriebstag der neuen Schnellfahrstrecke, hatte sich ein ICE wegen eines technischen Problems stark verspätet.

+++ 7.51 Uhr: Ellen DeGeneres fürchtet wegen Buschbränden um ihre Strandvilla +++

Ellen DeGeneres fürchtet um Strandvilla 8.54Star-Moderatorin Ellen DeGeneres gehört zu den Kaliforniern, deren Häuser von den gewaltigen Flächenbränden in dem US-Bundesstaat bedroht werden. “Unser Haus droht in Flammen aufzugehen”, twitterte die 59-Jährige. Sie habe bereits ihre Haustiere in Sicherheit bringen müssen. “Ich bete für alle in unserer Gemeinde und bin den unglaublichen Feuerwehrleuten dankbar.” Später schrieb sie in dem Kurznachrichtendienst, sie sei stolz, in der Gegend von Montecito zu leben, wo alle aufeinander achteten und dafür sorgten, dass Menschen und Tiere in Sicherheit gebracht würden. Ob sie selbst ihr Anwesen bereits verlassen hat, ließ die 59-Jährige offen.

+++ 7.23 Uhr: Südkorea hält mit USA und Japan Manöver zur Raketenabwehr ab +++

Vor dem Hintergrund der Spannungen mit Nordkorea haben die USA, Südkorea und Japan heute ein neues gemeinsames Militärmanöver gestartet. Bei der zweitägigen Übung mit insgesamt vier Kriegsschiffen in den Gewässern zwischen Japan und der koreanischen Halbinsel wird die Abwehr ballistischer Raketen geübt, wie das südkoreanische Verteidigungsministerium mitteilte. Simuliert wird demnach, wie aus Nordkorea abgefeuerte Raketen geortet, ihre Flugbahnen verfolgt und Informationen unter den drei Verbündeten ausgetauscht werden. Nordkorea feuert regelmäßig Raketen zu Testzwecken ab; mehrere von ihnen überflogen japanisches Territorium.

Erst vor Kurzem hatten die USA und Südkorea ihr bislang größtes gemeinsames Luftwaffenmanöver abgehalten. An der fünftägigen Übung waren mehrere zehntausend Soldaten sowie mehr als 230 Militärflugzeuge beteiligt. Nordkorea hatte die Übung als “offene und umfassende Provokation” bezeichnet, die jederzeit zu einem Atomkrieg führen könne.

+++ 6.57 Uhr: Auto prallt gegen Baum – 87-Jährige stirbt, drei Schwerverletzte +++

Tödlicher Ausflug am zweiten Advent: Ein Auto mit vier Senioren ist im schleswig-holsteinischen Kisdorf gegen einen Baum geprallt. Eine 87-Jährige erlitt tödliche Verletzungen, die drei weiteren Insassen wurden schwer verletzt. Im Wagen saßen zwei Ehepaare, wie ein Polizeisprecher am Morgen sagte. Der 64-jährige Autofahrer sei am Sonntagabend aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Die 87-Jährige starb noch am Unfallort. Der Fahrer sowie ein 89-jähriger Mann und eine 60-jährige Frau wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Wie es zu dem Unfall kam, werde derzeit ermittelt. Möglicherweise war Glätte die Ursache.

+++ 6.22 Uhr: Größtes Feuer in Südkalifornien wächst wieder +++

Kalifornien kämpft weiter gegen die Flammen: Das sogenannte Thomas-Feuer im Bezirk Ventura County hat sich Medienberichten zufolge wieder ausgebreitet. Wie die “Los Angeles Times” berichtete, wuchs das Feuer um 200 Quadratkilometer und ist damit der fünftgrößte Flächenbrand in der neueren Geschichte des US-Bundesstaates. 5000 weitere Menschen wurden aufgefordert, die Gegend zu verlassen. Nur zehn Prozent des Feuers seien unter Kontrolle, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Behördenangaben.

Seit vergangenem Dienstag breiten sich die Brände in Südkalifornien aus. Aus den betroffenen Gebieten wurde bisher ein Todesopfer gemeldet. Eine 70-jährige Frau war auf der Flucht vor den Flammen mit ihrem Auto bei einem Unfall ums Leben gekommen. Mehrere Feuerwehrleute und Anwohner erlitten Verletzungen.

+++ 5.26 Uhr: Unicef warnt vor Gefahren der Digitalisierung für benachteiligte Kinder +++

Das UN-Kinderhilfswerk Unicef hat vor den Gefahren der Digitalisierung insbesondere für benachteiligte Kinder gewarnt. Regierungen und Wirtschaft hätten mit den Auswirkungen des technologischen Wandels nicht mitgehalten, heißt es im heute veröffentlichten Unicef-Jahresbericht. “Hierdurch entstehen neue Risiken für Kinder und die Gefahr, dass Millionen benachteiligter Kinder noch weiter zurückgelassen werden.”

Zwar hebt der Bericht ausdrücklich den Nutzen digitaler Technologien hervor, den diese für die am stärksten benachteiligten Kinder haben können. So könnten Mädchen und Jungen, die in Armut, in entlegenen Regionen der Entwicklungsländer oder in Krisengebieten aufwachsen, hierdurch Chancen für Lernen und Bildung bekommen. Millionen Kinder und Jugendliche auf der Welt profitierten jedoch nicht davon. 346 Millionen Heranwachsende in den Entwicklungs- und Schwellenländern – insbesondere in Afrika – seien von der digitalen Welt ausgeschlossen. Es gebe eine “digitale Kluft” beim Zugang und der Art und Weise, das Internet zu nutzen, welche eine “Informationsarmut” besonders bei benachteiligten jungen Menschen verfestige.

+++ 5.24 Uhr: Schnee und Eis sorgen für Chaos auf den Straßen +++

Der Wintereinbruch hat in vielen Teilen Deutschlands zu chaotischen Zuständen geführt. In einigen Regionen zählte die Polizei in der Nacht teils Hunderte Einsätze. Die Bergungsarbeiten dauerten bis in den frühen Morgen. Allein die Beamten in Leipzig mussten innerhalb von vier Stunden zu etwa 100 Verkehrsunfällen ausrücken. Auch in anderen Regionen Deutschlands hatten Polizei und Rettungsdienste viel zu tun. Da viele Autofahrer angesichts von Eis und Schnee das Tempo drosselten, gingen viele Unfälle glimpflich aus.

In den meisten Fällen sei es bei Blechschäden geblieben, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Heilbronn in Baden-Württemmberg, die in der Nacht ebenfalls rund 70 mal wegen hauptsächlich witterungsbedingter Unfälle ausrücken musste. Am Alpenrand warnte der Deutsche Wetterdienst am frühen Montagmorgen vor Unwettern. Erwartet wurden unter anderem starke Winde.

+++ 5.07 Uhr: Mehrheit der Deutschen mit Lohn zufrieden +++

Die Mehrheit der Arbeitnehmer in Deutschland ist mit ihrem Lohn zufrieden. Das geht aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, die der “Rheinischen Post” vorliegt. Demnach gaben 61 Prozent aller Arbeitnehmer an, sich gerecht bezahlt zu fühlen. Im Westen liege der Anteil höher als im Osten, schreibt die IW-Lohnexpertin Helena Schneider unter Berufung auf das Sozio-oekonomische Panel.

Den Ergebnissen zufolge fühlten sich Beschäftigte im Niedriglohnsektor bezüglich ihres Bruttoverdienstes ungerechter entlohnt als Personen mit höheren Bruttostundenlöhnen. Jedoch gab auch hier mit 53,1 Prozent die Mehrheit an, gerecht entlohnt zu werden. Mehrheitlich unzufrieden sind demnach Niedriglohnempfänger im Osten. Dort empfanden nur 38,4 Prozent ihr Bruttoeinkommen als gerecht. Das sind fast 20 Prozentpunkte weniger als im Westen.

+++ 4.32 Uhr: Sänger von Queens of the Stone Age tritt Kamera und verletzt Fotografin +++

Der Sänger von Queens of the Stone Age (“No One Knows”), Josh Homme, hat sich nach einem Tritt bei einer Fotografin entschuldigt. Der 44-Jährige hatte bei einem Gig in Los Angeles von der Bühne aus in die Kamera von Chelsea Lauren getreten, wie das Magazin “Variety” mit einem Video-Clip des Vorfalls berichtete. Die Kamera habe die Frau dann am Gesicht verletzt. Er habe sich “in der Bühnenshow verloren” und der Fotografin nie wehtun wollen, entschuldigte sich Homme auf dem Twitter-Account der Band später.

Lauren sagte dem Magazin, sie wolle zur Polizei gehen. “Ich habe das Gefühl, wenn ich nichts tue, dann kann er Leute ins Gesicht treten, ohne dass ihm etwas passiert, weil er ein Musiker ist. Das ist ungerecht”, so die Fotografin. Dank des Sängers habe sie die Nacht in der Notaufnahme verbringen müssen, twitterte Lauren am frühen Sonntagmorgen aus dem Krankenhaus.

+++ 4.05 Uhr: Zahl befristeter Jobs seit 1996 um eine Million gestiegen +++

Die Zahl der befristet Beschäftigten in Deutschland ist binnen 20 Jahren um mehr als eine Million auf rund 2,8 Millionen im vergangenen Jahr gestiegen. Das geht aus einer Antwort des Statistischen Bundesamtes auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor. Der Anteil der befristet Beschäftigten an allen abhängig Beschäftigten stieg seit 1996 von 6,4 auf 8,5 Prozent. Der Anteil wuchs mit leichten Schwankungen bis 2006 auf 8,4 Prozent und schwankte seither zwischen 8,2 und 8,9 Prozent.

Die Linke-Politikerin Sabine Zimmermann, die die Anfrage gestellt hatte, forderte einen Stopp des “Befristungsirrsinns”: “Eine neue Bundesregierung muss endlich das Befristungsproblem angehen und die sachgrundlose Befristung abschaffen.” Auch andere Befristungen dürfe es nur ausnahmsweise geben, forderte die Fraktionsvizechefin.

+++ 3.26 Uhr: Deutsche Band Schiller gibt erstes Popkonzert im Iran +++

Der Hamburger Christopher von Deylen und seine Band Schiller werden als erste westliche Musikgruppe ein Popkonzert in der Islamischen Republik Iran geben. Nach Angaben des Webportals der Tageszeitung Tehran Times wird die deutsche Elektronik-Band insgesamt fünf Konzerte in der Hauptstadt Teheran spielen. Das werden die ersten Popkonzerte einer westlichen Musikgruppe im Land nach der islamischen Revolution vor 39 Jahren. Die ersten beiden Konzerte aheute und morgen seien bereits restlos ausverkauft, so das iranische Musikportal Ritmenom, das die Konzerte auch veranstaltet. Auch für die anderen drei Konzerte gibt es laut Ritmeno nur noch wenige Karten. Schiller gehört unter Elektronik-Fans im Iran schon seit Jahren zu den beliebtesten europäischen Musikgruppen.

Schon 2008 wollte eine iranische Musikfirma ein Popkonzert im Iran veranstalten. Doch der Live-Auftritt des irischen Sängers Chris de Burgh in Teheran scheiterte letztendlich an einem Veto des erzkonservativen Klerus. Obwohl die Musikfirma TS sogar eine Erlaubnis vom Kultusministerium hatte und de Burg selbst in Teheran war, musste das Konzert kurzfristig abgesagt werden. Der Klerus im Iran betrachtet westliche Musik als eine Verschwörung des Westens zur “kulturellen Invasion” eines islamischen Landes.

+++ 3.24 Uhr: Fünf Verletzte bei Baumsturz auf Kinderkarussell +++

Ein 15 Meter hoher Weihnachtsbaum ist auf dem Weihnachtsmarkt in Eschweiler bei Aachen auf ein Kinderkarussell gestürzt. Fünf Erwachsene wurden dabei verletzt, einer von ihnen schwer, wie ein Sprecher der Polizei in Aachen in der Nacht sagte. Der schwer verletzte 49-Jährige kam in ein Krankenhaus. Kinder seien nicht verletzt worden. “Das ist natürlich dann Glück im Unglück.” Der Baumstamm sei oberhalb einer Verankerung abgebrochen, als auf dem Weihnachtsmarkt gerade starker Wind wehte, sagte der Sprecher. Nun werde ermittelt, ob der Baumstamm wegen der Windböen im Zuge des einbrechenden Winters nachgegeben habe oder ob ein Fehler beim Aufstellen des Baums gemacht worden sei. Die Kriminalpolizei ermittelt.

+++ 1.19 Uhr: Neuer Generalsekretär Klingbeil will SPD viel abverlangen +++

Der neue SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil will seine Partei schonungslos erneuern. “Ich werde der Partei einiges abverlangen. Das Desaster bei der Bundestagswahl ist ein Auftrag für diese Erneuerung”, sagte Klingbeil der “Rheinischen Post”. Dazu werde er Althergebrachtes infrage stellen. So werde es ergänzend zur klassischen Struktur von Ortsvereinen und Parteitagen “neue und digitale Beteiligungsformen” geben.

Klingbeil sprach sich etwa für eine neue Mitglieder-App aus, mit der SPD-Angehörige kommunizieren, sich informieren und einbringen könnten. “Das ist eine von vielen Ideen, die wir prüfen”, so der neue Generalsekretär. Per E-Mail erreiche die Partei momentan weniger als die Hälfte ihrer Mitglieder. “Das kann nicht so bleiben. Wir brauchen Plattformen für Mitglieder, die es auch der Parteispitze ermöglichen, ein besseres Gefühl für die Stimmung und die Wünsche der Basis zu bekommen”, sagte Klingbeil der Zeitung.

+++ 0.11 Uhr: Maduro schließt Oppositionsparteien von Präsidentenwahl 2018 aus +++

Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hat eine Teilnahme der wichtigsten Oppositionsparteien an der Präsidentenwahl 2018 ausgeschlossen. Der Boykott von drei der größten Oppositionsparteien bei den Kommunalwahlen am Sonntag disqualifiziere sie automatisch von den nächsten Wahlen, erklärte Maduro nach Abgabe seiner Stimme in Caracas. Er werde sich zur Wiederwahl stellen und die Wahl gewinnen. “Ab heute verschwinden sie vollkommen. Eine Partei, die nicht teilgenommen hat, kann nicht wieder antreten”, erklärte der sozialistische Präsident. Das sei das Kriterium der Verfassungsgebenden Versammlung, und er unterstütze dies.

Die Oppositionsparteien Acción Democrática, Primero Justicia und Voluntad Popular hatten zum Boykott der Kommunalwahlen aufgerufen, nachdem die Regierung sich geweigert hatte, ihren Forderungen nach mehr Transparenz beim Urnengang nachzukommen. Es wurden 335 Bürgermeister und der Gouverneur des Bundesstaates Zulía neu gewählt. Die Opposition regierte bislang in 76 Städten.

+++ 0.07 Uhr: Rüstungskonzerne verkaufen erstmals seit fünf Jahren wieder mehr Waffen +++

Internationale Rüstungskonzerne verkaufen wieder mehr Waffen. Wie das in Stockholm ansässige Friedensforschungsinstitut Sipri mitteilte, nahmen die Waffenverkäufe und militärischen Dienstleistungen großer Rüstungskonzerne im letzen Jahr erstmals seit 2010 wieder zu. Demnach lag 2016 das Gesamtvolumen der weltweit hundert führenden Rüstungsunternehmen (Sipri Top 100) bei insgesamt 374,8 Milliarden Dollar (317,9 Milliarden Euro). Im Vergleich zum Jahr 2015 war das eine Steigerung um insgesamt 1,9 Prozent, im Vergleich zu 2002 sogar um 38 Prozent.

Die größte Steigerung verzeichneten der Studie zufolge US-Konzerne. Aber auch deutsche Waffenschmieden legte im Vergleich deutlich zu. Unter den Top 100 befinden sich drei deutsche Konzerne sowie zwei sogenannte transeuropäische mit deutscher Beteiligung. Das Gesamtvolumen der Rüstungsverkäufe von US-Unternehmen in den Top 100 lag laut Sipri im vergangenen Jahr bei 217,2 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Zuwachs von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit haben die USA mit 57,9 Prozent weiterhin den mit Abstand größten Anteil an den weltweiten Waffenverkäufen. Wachstumslokomotive in den USA ist der weltgrößte Rüstungskonzern Lockheed Martin.

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