News des Tages: Türkei entlässt tausende Beamte und stellt 110.000 neue ein

Die Meldungen im Kurzüberblick:

  • 150 Skifahrer stecken in französischen Alpen in Gondeln fest (17.25 Uhr)
  • Erneut Tausende Staatsdiener in der Türkei entlassen (12.21 Uhr)
  • In Stoffbündel gewickelte Frau in Berlin wurde getötet (10.38 Uhr)
  • Drogendealer steigt mit 1000 Joints in Polizeiauto (3.19 Uhr) 

Die Nachrichten des Tages vom 24. Dezember 2017 (Heiligabend):

+++ 18.36 Uhr: Türkei entlässt Tausende und kündigt Neueinstellung von 110.000 Beamten an +++

Die türkische Regierung hat mehr als 2700 Staatsbedienstete und Mitglieder der Sicherheitskräfte entlassen. Die Entlassungen erfolgten auf der Grundlage von neuen Dekreten, die im Rahmen des geltenden Ausnahmezustands erlassen wurden, wie die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu meldet. Seit dem gescheiterten Putsch im Juli 2016 wurden mehr als 150.000 Menschen entlassen oder vom Dienst suspendiert. Ministerpräsident Binali Yildirim kündigte zeitgleich für 2018 die Neueinstellung von 110.000 Beamten an. Damit solle verhindert werden, dass die Arbeit im Staatsdienst “auf Grund von Personalnot ins Stocken gerät”, wie Yildirim laut Anadolu sagte.

+++ 17.25 Uhr: 150 Skifahrer stecken in französischen Alpen in Gondeln fest +++

Rund 150 Skifahrer haben in den französischen Alpen nach einer Panne stundenlang in Gondeln festgesessen. Der Zwischenfall ereignete sich im Skigebiet Chamrousse, wie die Rettungskräfte mitteilten. In einem großangelegten Einsatz wurden nach und nach alle Wintersportler aus den Gondelkabinen befreit. Die 70 Gondelkabinen mit Platz für jeweils zehn Menschen waren gegen 15 Uhr plötzlich stehengeblieben. Der Grund für die Panne war zunächst unklar. Rettungskräfte wurden mit Hubschraubern auf die Dächer der Gondeln geflogen. Sie halfen Skifahrern und Snowboardern dann dabei, sich abzuseilen. Verletzt wurde niemand. Gutes Wetter erleichterte den Einsatz.  

+++ 17.04 Uhr: Schiffsunglück in Tansania: Mindestens 19 Tote +++

Bei dem Schiffsunglück auf einem See in Tansania sind nach jüngsten Angaben mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Drei Menschen wurden nach der Kollision zweier Boote auf dem Tanganyika-See noch vermisst, wie ein Behördenvertreter der Nachrichtenagentur AFP sagte. Ein Schiff mit 135 Menschen an Bord war am Freitagmorgen mit einem Boot mit 63 Menschen an Bord zusammengestoßen. Mehrere Menschen konnten lebend aus dem Wasser geborgen werden.

+++ 16.36 Uhr: Teurer Weihnachtsbaum stiftet Unfrieden in Belgrad +++

Ein 18 Meter hoher Weihnachtsbaum aus Plastik im Zentrum der serbischen Hauptstadt Belgrad hat zu Unfrieden und Spott in der Bevölkerung geführt. Weil er rekordverdächtige 83.000 Euro gekostet haben soll, sei er “nur die Spitze des gewaltigen Eisbergs von Korruption und ein Schulbeispiel, wie Geld aus der Stadtkasse entwendet wird”, schrieb die größte örtliche Zeitung “Blic”. Der “weltweit teuerste Weihnachtsbaum” sei bereits drei Tage vor Ablauf der öffentlichen Ausschreibung aufgestellt worden. Bürgermeister Sinisa Mali war schon in der Vergangenheit in die Schlagzeilen geraten. Wissenschaftler hatten nachgewiesen, dass er seine Doktorarbeit in weiten Teilen abgeschrieben hatte. Daneben blieb bis heute offen, mit welchem Geld er 24 Wohnungen in Bulgarien gekauft hatte.

+++ 15.02 Uhr: Schauspielerin Charlotte Gainsbourg guckte schon als kleines Mädchen Horrorfilme +++

Die Schauspielerin Charlotte Gainsbourg hat schon als kleines Mädchen mit ihrem Vater Serge Gainsbourg Horror-Filme geguckt. Sie müsse etwa vier Jahre alt gewesen sein, als sie erstmals “Der weiße Hai” im Kino gesehen habe, sagte Gainsbourg der “Welt am Sonntag”. “Es war schon furchtbar, aber ich liebte es, erschreckt zu werden.” Die Tochter der britischen Schauspielerin und Sängerin Jane Birkin und des 1991 verstorbenen französischen Chansonniers Serge Gainsbourg erinnert sich zudem daran, wie sie mit ihrem Vater Horror-Filme wie “Shining”, “Carrie” oder “Rosemaries Baby” guckte. Neben solchen Grusel-Filmen hätten sie aber auch alle Hitchcock-Filme oder Zeichentrickfilme gesehen. “Dieses gemeinsame Filmegucken mit meinem Vater bedeutet mir noch heute sehr viel”, sagte Gainsbourg.

+++ 14.17 Uhr: Drei Deutsche bei Autounfall in Marokko gestorben +++

Drei Deutsche sind der marokkanischen Nachrichtenagentur Map zufolge bei einem Autounfall im Südwesten des Landes getötet worden. Ihr Wagen sei am mit einem weiteren Fahrzeug auf der Straße von Essaouira nach Agadir zusammengestoßen, berichtete Map . Bei dem Unfall seien zudem drei Franzosen verletzt worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur hatten die Deutschen in dem Land gelebt.

+++ 14.12 Uhr: Nawalny will bei russischer Präsidentschaftswahl kandidieren +++

Gegen alle Erfolgsaussichten hat sich der russische Korruptionsbekämpfer und Oppositionelle Alexej Nawalny von seinen Anhängern als Kandidat für die Präsidentenwahl aufstellen lassen. Auch wenn die Behörden Nawalny wegen einer Vorstrafe nicht als Bewerber registrieren werden, kamen in etwa 20 Städten von Wladiwostok bis Moskau sogenannte Initiativgruppen zusammen und stimmten für seine Kandidatur. Die Präsidentenwahl in Russland findet am 18. März 2018 statt.

+++ 12.21 Uhr: Erneut Tausende Staatsdiener in der Türkei entlassen +++

In der Türkei sind mehr als 2750 Staatsangestellte wegen des Putschversuchs vom Juli 2016 entlassen worden. Wie aus einem Dekret der türkischen Regierung hervorgeht, wurden 637 Militärbedienstete und 105 Akademiker entlassen. Auch Mitarbeiter des Innen-, Außen- und Verteidigungsministeriums verlieren ihre Posten. Ihnen werden Verbindungen zu “Terrororganisationen” vorgeworfen. Mit dem Dekret wurden zudem 17 Organisationen verboten, darunter zwei Zeitungen und sieben Vereine.

STV_KW50_ToluSeit dem gescheiterten Militärputsch vom Juli 2016 wurden in der Türkei bereits mehr als 140.000 Menschen aus dem Staatsdienst entlassen, darunter Richter, Lehrer und Wissenschaftler. Mehr als 55.000 Menschen wurden inhaftiert, darunter zahlreiche Journalisten, Oppositionelle und Wissenschaftler.

+++ 11.59 Uhr: Polizisten stellen Pakete zu +++

Freund, Helfer und Paketbote: Pünktlich zu Weihnachten haben zwei verloren gegangene Pakete in Baden-Württemberg dank der Polizei doch noch ihre Empfänger erreicht. Am Samstagmittag sah ein aufmerksamer Bürger in Ulm die beiden Pakete an einem Straßenrand liegen. “Ganz offensichtlich waren diese von einer (…) Zustellerfirma zuvor verloren worden.” Der Zeuge rief die Polizei. Da die Pakete unversehrt und adressiert waren, übernahmen die Beamten kurzerhand die Rolle der Zusteller. “Auch wenn die Farbe ihrer Uniformen nicht der der bekannten Firma entsprach”, hieß es in einer Mitteilung der Polizei. Bescherung wohl gerettet.

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+++ 11.45 Uhr: Weihnachtsgeschäft: Kleiner Händler sind enttäuscht +++

Der deutsche Einzelhandel hat eine gemischte Bilanz des Weihnachtsgeschäfts gezogen. “Bei etwas höheren Kundenfrequenzen wurden die Erwartungen vieler kleinerer Händler dennoch nicht erfüllt”, berichtete der Branchenverband HDE.

“Größere Unternehmen zeigen sich durchweg zufriedener als kleine und mittelständische Betriebe. Der Onlinehandel wächst dynamisch”, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth laut Mitteilung. Da besonders große Betriebe ihre Waren häufig auch über eigene Online-Shops vertreiben, rechnet der HDE im Weihnachtsgeschäft mit einem Wachstum um zehn Prozent im Internet-Handel.

Zu den beliebtesten Geschenken zählten laut HDE Bücher, Spielwaren und Bekleidung sowie Sportartikel, Kosmetik und Drogeriewaren.

+++ 11.11 Uhr: Mann stirbt nach Unfall auf Kartbahn +++

Ein 57 Jahre alter Mann ist am Abend nach einem Unfall auf einer Gokart-Bahn in Grimma gestorben. Wie die Leipziger Polizeidirektion mitteilte, war er mit seinem Gefährt in einen Reifenstapel gefahren. Rettungskräfte hätten sofort mit der Reanimation begonnen und den Mann in eine Klinik gebracht, hieß es.

Wenig später sei er gestorben. Unklar ist bisher, ob der Aufprall tödlich war oder der 57-Jährige zuvor möglicherweise einen Herzinfarkt erlitt. Darüber soll nun eine Obduktion Erkenntnisse liefern. Das Gokart wurde sichergestellt, um es auf technische Mängel zu überprüfen.

+++ 10.38 Uhr: In Stoffbündel gewickelte Frau in Berlin wurde getötet +++

Die Obduktion der am Samstag im Berliner Stadtteil Wedding neben einem Schuttcontainer gefundenen Frauenleiche hat die Vermutung der Polizei bestätigt, dass die Frau getötet wurde. “Das Opfer starb durch massive Gewalteinwirkung”, sagte eine Polizeisprecherin. Die Identität des Opfers ist demnach aber noch nicht geklärt.

Gesichert sei, dass die Frau nicht am Fundort ums Leben gekommen sei, sondern in dem Stoffbündel in der Nähe des Virchow-Klinikums abgelegt worden sei. Weitere Einzelheiten zu ihren Tod seien bisher nicht bekannt.

+++ 10.02 Uhr: Jens Spahn hat geheiratet +++

Der CDU-Politiker Jens Spahn hat einem Zeitungsbericht zufolge seinen Partner Daniel Funke geheiratet. Der 37-jährige Finanzstaatssekretär Spahn und der 36-jährige Journalist Funke gaben sich der “Bild am Sonntag” zufolge am 22. Dezember in Essen das Ja-Wort.

+++ 9.27 Uhr: Neue Spur bei Suche nach vermisstem U-Boot +++

U-Boot verschollen bei Argentinien_7.15Fünfeinhalb Wochen nach dem Verschwinden des argentinischen U-Boots “ARA San Juan” gehen die Suchmannschaften einer neuen Spur nach. Sonargeräte hätten im Südatlantik einen “neuen Kontakt” aufgespürt, teilte die argentinische Marine mit. Einzelheiten nannte sie jedoch nicht. Der russische Tauchroboter “Panther Plus” werde der neuen Spur nachgehen. Das US-Schiff “Atlantic” werde die Erkundung des Suchgebiets fortsetzen.

Das U-Boot mit 44 Besatzungsmitgliedern an Bord ist seit dem 15. November verschollen. In ihrem letzten Funkspruch hatte die Crew einen Kurzschluss und ein Feuer an Bord gemeldet.

+++ 6.07 Uhr: Nordkorea wertet neue Sanktionen als “kriegerischen Akt +++

Nordkorea_Blick ins Land 18.18hDie nordkoreanische Regierung hat die Verhängung der neuen UN-Sanktionen als “kriegerischen Akt” bezeichnet. Der Sanktionsbeschluss des UN-Sicherheitsrats sei ein “gewaltsamer Verstoß gegen die Souveränität unserer Republik”, hieß es in einer von Staatsmedien veröffentlichten Erklärung des Außenministeriums in Pjöngjang. Es war die erste offizielle Reaktion aus Nordkorea auf die am Freitag vom Sicherheitsrat verhängten Sanktionen. Die Strafmaßnahmen sehen unter anderem eine noch stärkere Beschränkung der Öllieferungen in das international isolierte Land vor, das mit seinem Atom- und Raketenprogramm wiederholt gegen UN-Resolutionen verstoßen hat.24-Nordkoreas Führung: Neue UN-Sanktionen sind Kriegserklärung-5692017351001

+++ 6.04 Uhr: Mieterbund warnt vor steigenden Mieten +++

Der Deutsche Mieterbund sieht auch im neuen Jahr kein Ende des Mietanstiegs in Deutschland. “Wir erwarten weitere Zuwächse von im Schnitt rund fünf Prozent”, sagte Lukas Siebenkotten, Bundesdirektor beim Mieterbund, der Nachrichtenagentur DPA. In Großstädten könnten die Steigerungen noch höher sein. Im neuen Mietspiegel 2018 dürften die Mieten dann im Schnitt rund zehn Prozent höher sein als im vorherigen Preisüberblick von 2016. Um soziale Spannungen wegen des Mietanstiegs zu vermeiden, forderte der Mieterbund mehr Einsatz von der Politik, etwa für Sozialwohnungen.

Statista: Mieten 19.24

+++ 5.52 Uhr: Fäkalienpaket sorgt für Großeinsatz in Washington +++

Ein verdächtiges Paket für US-Finanzminister Steven Mnuchin hat in Los Angeles einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Nach Medienberichten wurde die gesamte Nachbarschaft im Stadtteil Bel Air am späten Abend abgeriegelt. Erst nach sorgfältiger Untersuchung des Pakets gaben die Spezialisten der Feuerwehr Entwarnung. Das Paket habe Fäkalien enthalten, berichtete der Sender NBC.

+++ 5.30 Uhr: Bundespolizei: Zahl der Flüchtlinge singt +++

Immer weniger Flüchtlinge kommen über Österreich, Tschechien und die Schweiz nach Deutschland. Nach Angaben der Bundespolizei ist die Zahl der eingereisten Flüchtlinge in diesem Jahr deutlich zurückgegangen: Bis einschließlich November seien an der Grenze zu Bayern und Baden-Württemberg etwa 19 600 Flüchtlinge gezählt worden, sagte ein Sprecher. Im Vorjahreszeitraum waren es etwa 74 000 unerlaubte Einreisen.

+++ 4.42 Uhr: US-Richter kassiert Trumps Familiennachzug-Stopp +++

 Ein Bundesrichter in den USA hat die von Präsident Donald Trump angeordnete Aussetzung des Familiennachzugs für Flüchtlinge aus bestimmten muslimischen Ländern für ungültig erklärt. Bundesrichter James Robart aus Seattle wies die Behörden in seinem Urteil an, die Einreiseanträge von Ehepartnern und unverheirateten Kindern wieder zu bearbeiten und den Berechtigten die Einreise in die USA zu ermöglichen.
Die Aussetzung des Familiennachzugs habe für die beiden Betroffenen, über deren Fälle er urteilte, “irreparablen Schaden durch die Bundesbehörden” verursacht, schrieb der Richter in der Urteilsbegründung. “Die Familienangehörigen sehnen sich danach, wieder zusammenzukommen.”

+++ 4.39 Uhr: Zahl der Toten nach Tropensturm steigt auf mindestens 200 +++

Der Tropensturm “Tembin” hat auf seinem Weg durch die Philippinen mindestens 200 Menschen getötet und eine Schneise der Verwüstung durch den Süden gezogen. Rettungstrupps suchten am Morgen nach rund 140 Vermissten in der Region Mindanao, wie die Sicherheitsbehörden mitteilten. Beim Verlassen der Philippinen nahm der Tropensturm am Sonntag nach Angaben der Meteorologen wieder Fahrt auf. Die meisten Menschen waren durch Überschwemmungen und Erdrutsche ums Leben gekommen.

+++ 3.19 Uhr: Drogendealer steigt mit 1000 Joints in Polizeiauto ++

Drogen ABC Cannabis Fragen Verstehen 20.31Ein offenbar leicht benebelter Drogen-Dealer ist in Kopenhagen versehentlich in ein Polizeiauto gestiegen, weil er es für ein Taxi hielt. “Er war sehr überrascht, als er merkte, dass er in einem Polizeiauto fuhr”, teilte die dänische Polizei mit. Der Mann wurde prompt festgenommen: Er hatte rund 1000 Cannabis-Joints bei sich. Nach Polizeiangaben stammte der Dealer aus dem Hippie-Viertel Christiania und hatte es eilig, nach Hause zu kommen, als er irrtümlich in das Polizeiauto stieg.

+++ 2.20 Uhr: Österreichs Bundeskanzler Kurz fordert Reform der EU-Migrationspolitik +++

Die Verteilung von Migranten in der EU nach festen Quoten ist aus Sicht des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz ein Irrweg. “Staaten zur Aufnahme von Flüchtlingen zu zwingen, bringt Europa nicht weiter”, sagte der 31-jährige konservative Politiker der “Bild am Sonntag”. “Wenn wir diesen Weg fortsetzen, spalten wir die Europäische Union nur noch weiter. Die Mitgliedstaaten sollten selbst entscheiden, ob und wie viele Menschen sie aufnehmen.”

Kurz sagte, die Fehlentwicklungen in der EU-Flüchtlings- und Migrationspolitik gehörten dringend korrigiert. “Die Grenzen zwischen Asyl und Wirtschaftsmigration sind derzeit vollkommen verschwommen.” Es gehe darum, den Menschen in ihren Herkunftsländern zu helfen. Wenn das nicht möglich sei, in den Nachbarstaaten. “Wenn auch das nicht möglich ist, dann auf ihrem Kontinent in sicheren Gebieten. Diese sollte die EU unterstützen, vielleicht sogar organisieren und militärisch sichern.” Erst in einem letzten Schritt könne vor Ort ausgewählt werden, wer nach Europa kommen dürfe, sagte er.

16-Konservative und Rechtspopulisten bilden Regierung in Österreich-5683116553001

+++ 1.46 Uhr: Verletzte bei Busunfall in Mecklenburg-Vorpommern +++

Beim Unfall eines Reisebusses sind am Abend auf der Autobahn 19 bei Rostock der Fahrer und zwei Fahrgäste verletzt worden. 20 weitere Reisende blieben unverletzt, wie der Sprecher des Landkreises Rostock, Michael Fengler, der Deutschen Presse-Agentur sagte. Der 62-jährige Busfahrer war demnach im Fahrzeug eingeklemmt und wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Auch die beiden verletzten Fahrgäste im Alter von 78 und 87 Jahren wurden in einer Klinik behandelt. Der Bus war nach Polizeiangaben aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, eine Böschung hinuntergefahren und in einem Wald gegen einen Baum geprallt. 

+++ 1.04 Uhr: Dutzende Tote bei Brand in philippinischem Einkaufszentrum befürchtet +++

Bei einem Großbrand in einem Einkaufszentrum auf den Philippinen sind möglicherweise dutzende Menschen getötet worden. Die Überlebenschancen von 37 Vermissten seien “gleich null”, teilte der Vizebürgermeister der Stadt Davao, Paolo Duterte, mit. Sein Vater, Präsident Rodrigo Duterte, besuchte den Unglücksort auf der südphilippinischen Insel und sprach den Angehörigen Trost zu. Das Feuer im vierstöckigen Einkaufszentrum NCCC hatte am Samstag zahlreichen Menschen den Fluchtweg abgeschnitten, unter anderem vielen Beschäftigten eines Call-Centers im Obergeschoss. Ausgebrochen ist es nach Angaben der Feuerwehr im dritten Stock, wo leicht entzündliche Waren wie Textilien und Holzmöbel verkauft wurden.

+++ 0.22 Uhr: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge verfehlt eigene Ziele +++

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat in diesem Jahr seine Ziele beim Angebot von Integrationskursen für Migranten verfehlt. Die Wartezeit für den Antritt eines solchen Kurses sei im Laufe des Jahres bis Ende November auf 12,5 Wochen angestiegen, teilte die Behörde auf Anfrage der “Welt am Sonntag” mit. Damit liegt das Bamf weit hinter seinem Anfang des Jahres selbst gesteckten Ziel von sechs Wochen Wartezeit.

Neben der durchschnittlichen Wartezeit für die Kurse hat das Bamf dem Bericht zufolge auch andere Zielmarken noch nicht erreicht. So sollten insgesamt 430.000 Menschen in diesem Jahr an Integrationskursen teilnehmen. Bis Mitte Dezember seien es allerdings nur etwas mehr als 280.000 neue Teilnehmer gewesen.
Bei der so genannten “berufsbezogenen Sprachförderung” sollten 175.000 Kursteilnehmer im Laufe des Jahres erreicht werden. Es waren dann aber nur etwa 84.000, wie die Zeitung berichtete.

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