News des Tages: “Held von Mogadischu”: Früherer GSG9-Kommandeur Ulrich Wegener gestorben

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Ölpreise auf höchstem Stand seit 2015 (17.51 Uhr)
  • Air Berlin lässt Inventar versteigern (16.18 Uhr)
  • “Held von Mogadischu”: Ulrich Wegener gestorben (12.14 Uhr)
  • Arbeitslosenzahl steigt im Dezember auf 2,385 Millionen (10.00 Uhr)
  • Iranisches Staatsfernsehen meldet Demos zehntausender Regierungsanhänger (8.14 Uhr)

Alle Nachrichten zum Sturmtief “Burglind” lesen Sie hier im stern-Liveblog.

Die Meldungen des Tages:

+++ 17.51 Uhr: Ölpreise auf höchstem Stand seit 2015 +++

Auch wegen Sorgen um die Entwicklung im Förderland Iran haben die Ölpreise deutlich zugelegt und den höchsten Stand seit rund zweieinhalb Jahren erreicht. Am Nachmittag kostete ein Barrel (je 159 Liter) der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar bis zu 61,50 US-Dollar. Das war der höchste Preis seit Juni 2015.

Zuletzt kostete ein Barrel 61,35 Dollar und damit 98 Cent mehr als am Vortag. Der Preis der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März erreichte bei 67,62 Dollar den höchsten Stand seit Mai 2015 und lag zuletzt mit 67,53 Dollar um 96 Cent über dem Vortagesniveau.

+++ 17.37 Uhr: Britischer Reiseveranstalter kauft Tochterfirma von Air Berlin +++

Der britische Reiseveranstalter Thomas Cook hat ein Tochterunternehmen der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin gekauft. Der Gläubigerausschuss habe dem Verkauf der hundertprozentigen Tochtergesellschaft Air Berlin Aviation GmbH bereits zugestimmt, teilte Air Berlin mit. “Das ist eine gute Nachricht im Insolvenzverfahren der Air Berlin”, erklärte Frank Kebekus, der Generalbevollmächtigte für Air Berlin.

Die Air Berlin Aviation befindet sich den Angaben zufolge noch in der Gründung. Eine mit dem Vorgang vertraute Quelle sagte der Nachrichtenagentur AFP, die gekauften Geschäftsanteile von Air Berlin würden die Nutzung von sechs Flugzeugen und die Anstellung von 90 Piloten umfassen. 

03-Windige Zustände in Deutschland-5701236598001+++ 17.20 Uhr: VW mit Absatzdämpfer in den USA +++

Volkswagen hat zum Jahresende einen herben Verkaufsdämpfer auf dem US-Markt erlitten. Im Dezember sackte der Absatz im Vorjahresvergleich um 18,7 Prozent auf 30 281 Fahrzeuge ab, wie das Unternehmen mitteilte. Das lag auch daran, dass VW in den Staaten massenstarke Modelle wie Golf, Jetta und Tiguan in aufgefrischten oder neuen Varianten auf den Markt bringt. Ältere Versionen verkaufen sich deshalb nicht mehr so gut.

Trotz des schwachen Dezembers gelang den Wolfsburgern das erste Jahresplus seit 2013. Insgesamt kletterten die Verkäufe um 5,2 Prozent auf 339 676 Autos. Im September 2015 war der Abgasbetrug um Dieselautos aufgeflogen, der den Absatz zwischenzeitlich hatte einbrechen lassen und dessen Bewältigung den VW-Konzern bisher mehr als 25 Milliarden Euro gekostet hat. Die Tochter Audi steigerte ihre Verkäufe im Dezember um knapp ein Sechstel auf 26 977 Neuwagen.

+++ 16.51 Uhr: Ausgesetzter Säugling vor Klinik in Waldshut gefunden+++

Einen im Freien ausgesetzten Säugling haben Mitarbeiter eines Krankenhauses im baden-württembergischen Waldshut vor der Klinik gefunden. Das Kind sei in Tücher und einen Teppich eingewickelt gewesen und habe in einer Tragetasche auf dem Parkplatz gelegen, teilten die Polizei in Freiburg und die Staatsanwaltschaft in Waldshut-Tiengen mit. Der erst wenige Stunden alte Junge war demnach unterkühlt, ansonsten aber unverletzt.

Nach einem Hinweis konnten die Ermittler nach eigenen Angaben die Mutter des Säuglings ausfindig machen. Die Frau sei “aufgrund ihres Zustands” in ein Krankenhaus gebracht worden. Weitere Angaben machten die Ermittler nicht.

+++ 16.38 Uhr: Polizei nimmt flüchtigen Gefangenen aus Plötzensee fest +++

Nach der Flucht von neun Inhaftierten aus dem Berliner Strafvollzug innerhalb weniger Tage ist der vierte gestellt worden. Die Polizei habe einen 21-Jährigen festgenommen, der am 1. Januar aus dem offenen Vollzug des Gefängnisses Plötzensee entwichen war, teilte Justizsenator Dirk Behrendt mit.

Damit sind derzeit noch fünf Männer auf der Flucht. Am Vormittag hatte Behrendt bei einem Ortstermin in Plötzensee Rücktrittsforderungen der Opposition zurückgewiesen. Aufklärung stehe jetzt im Vordergrund, hatte er gesagt.

+++ 16.18 Uhr: Air Berlin lässt Inventar versteigern +++

Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin lässt Mitte Januar zahlreiche Gegenstände versteigern. Bei einer Online-Auktion sollen unter anderem Servierwagen, Flugzeugsitze, Geschirr aus der Business Class, Decken, Waschtischgarnituren, Kinderspielzeug und die bekannten Schokoherzen unter den Hammer kommen. Das hat das Hamburger Auktionshaus Dechow auf seiner Website angekündigt.

Ein Air-Berlin-Sprecher bestätigte, dass die Sachen mit dem Aufdruck der Fluglinie aus dem Bestand des Unternehmens kommen. Der Erlös werde in die Insolvenzmasse fließen.

Donald Trump Tweets zur Flugsicherheit_16Uhr+++ 16.10 Uhr: Lawine verschüttet Wintersportler in Südtirol +++

Eine Lawine hat im Vinschgau in Südtirol vermutlich mehrere Wintersportler verschüttet. Zwei Menschen seien lebend geborgen worden, zwei weitere würden noch vermisst, teilte die Bergrettung auf Twitter mit.

Das Schneebrett war im Skigebiet Haideralm abgegangen. Schlechte Sichtverhältnisse erschwerten die Rettung, Hubschrauber konnten im Schneegestöber nicht fliegen. Das Südtiroler Nachrichtenportal stol.it berichtete, dass die Lawine abseits der Piste abgegangen war.

+++ 15.27 Uhr: Hobbytaucher findet Leiche in Thüringen+++

Ein Hobbytaucher hat eine männliche Leiche in einem See in Thüringen gefunden. Wie die Polizei mitteilte, schließt die Kriminalpolizei Saalfeld ein Tötungsdelikt nicht aus.
Die Ermittlungen zur Identität des Toten, den der Taucher bereits am Sonntag in einem See in Lehesten entdeckt hatte, dauern an.

Rechtsmediziner hätten den Leichnam zwar bereits obduziert, die Todesursache sei jedoch noch nicht abschließend geklärt, sagte eine Polizeisprecherin. Details wollte sie aus ermittlungstaktischen Gründen nicht nennen. Die Polizei schätzt den Toten auf 40 bis 45 Jahre. Am rechten Oberarm trug der etwa 1,90 Meter große Mann ein Wikinger-Tattoo.

+++ 15.24 Uhr: Schmuck aus Dogenpalast in Venedig gestohlen +++

Aus dem Dogenpalast am Markusplatz in Venedig haben Diebe wertvollen Schmuck geraubt. Aus einer Austellung über indische Juwelen und Kostbarkeiten seien eine goldene Brosche und möglicherweise ein paar Ohrringe gestohlen worden, berichteten italienische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf die Ermittler.

Die Stücke hätten einen Wert von etwa 30 000 Euro und seien aus einer Vitrine in der Schau “Tesori dei Moghul e dei Maharaja” genommen worden. Der Polizeipräsident Vito Gagliardi erklärte, dass womöglich das Alarmsystem nicht richtig funktionierte. 

Kinder werfen Schnee von Brücke_13.30+++15.16 Uhr: Ein Todesopfer nach Sturm in Frankreich +++

Während des Sturms “Eleanor” ist in Frankreich ein Mensch ums Leben gekommen. Grund sei ein umgefallener Baum im Alpen-Skiort Morillon, bestätigte Zivilschutz-Sprecher Michaël Bernier.

Laut einer vorläufigen Bilanz wurden 15 weitere Personen verletzt, vier davon schwer. Bernier konnte zunächst keine näheren Angaben zum Todesopfer machen. Nach einem Bericht des Senders BFMTV soll das Opfer zum Zeitpunkt des Unglücks Ski gefahren sein.

+++ 15.05 Uhr: Angriff auf Schwangere am Berliner Alexanderplatz +++

Eine schwangere Frau ist am Berliner Bahnhof Alexanderplatz nach einem Streit von einem Bekannten körperlich angegriffen worden. Der Mann habe die 26-Jährige nach der Auseinandersetzung am Dienstagabend in einen Zug gezerrt, berichtete die Bundespolizei. Dabei soll der 27-Jährige gegen ihren Bauch getreten haben. Anschließend prügelte er sich mit dem 34 Jahre alten Begleiter der Frau.

Im Verlauf der Schlägerei gingen in dem Regionalexpress zwei Windfangscheiben zu Bruch. Erst herbeigerufene Polizisten konnten die Männer stoppen. Die Schwangere wurde in ein Krankenhaus gebracht. Den Angaben zufolge durfte sich der 27-Jährige der Frau nach gerichtlicher Anordnung nicht nähern.

+++ 14.56 Uhr: Zwei Raketen aus Gazastreifen nach Israel abgefeuert +++

Zwei Raketen sind aus dem Gazastreifen nach Israel abgefeuert worden. Ein Geschoss schlug im Süden des Landes in offenem Gelände ein, teilten die israelische Polizei und die Armee mit. Es sei niemand dabei verletzt worden. Zur zweiten Rakete gab es zunächst keine näheren Angaben.

Israels Luftwaffe hatte erst in der Nacht zum Dienstag nach einem Raketenangriff militanter Palästinenser aus dem Gazastreifen ein Ziel in dem Küstenstreifen beschossen. Eine militärische Einrichtung der dort herrschenden Hamas sei angegriffen worden, teilte die Armee mit.
Seit der Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt durch US-Präsident Donald Trump vor fast einem Monat kommt es wieder verstärkt zu Raketenangriffen auf Israel aus dem Palästinensergebiet am Mittelmeer. 

+++ 14.47 Uhr: Mehrere Verletzte bei Bahnunglück in der Schweiz +++

Bei der Entgleisung eines Bahnwagens in der Schweiz sind mehrere Menschen verletzt worden. Der Unfall ereignete sich im Kanton Bern an der Lenk, wie die Polizei mitteilte. Der Einsatz war am Nachmittag noch im Gange. Passagiere befanden sich nicht mehr im Zug. Die Gründe für das Unglück waren zunächst nicht bekannt, auch die Schwere der Verletzungen und die Herkunft der Opfer waren noch Gegenstand der Ermittlungen.

Nach Angaben des Lenker Gemeindepräsidenten René Müller entgleiste der Bahnwagen wegen einer Windböe. Der Unfall sei aber relativ glimpflich verlaufen, sagte Müller der Schweizer Nachrichtenagentur sda.

Dutzende Tote bei Busunglück in Peru+++ 14.32 Uhr: Ein Toter nach Messerattacke in Irland +++

In der irischen Stadt Dundalk ist ein Mann durch eine Messerattacke ums Leben gekommen. Weitere Menschen seien verletzt worden, hieß es in einer Mitteilung der Polizei. Der Angreifer konnte festgenommen werden. Der Hintergrund der Tat war zunächst unklar.

Die Polizei bestätigte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur Medienberichte, wonach der mutmaßliche Täter aus dem Nahen Osten stammt.

+++ 14.21 Uhr: Peking macht im Kampf gegen Smog Fortschritte +++

Im Kampf gegen den Smog in Peking zeigen die Umweltschutzmaßnahmen nach Angaben der Behörden Wirkung. Die Luftwerte in der chinesischen Hauptstadt seien 2017 die besten seit Einführung der Messungen vor fünf Jahren gewesen, teilte die Umweltbehörde der Pekinger Stadtverwaltung mit.

Die Zahl der Tage mit starker Luftverschmutzung sei von 58 im Jahr 2013 auf 23 Tage 2017 zurückgegangen, hieß es weiter. In diesem Winter – sonst eine Zeit mit besonders starker Smogbelastung – sei die Luft ungewöhnlich klar.

+++ 14.15 Uhr: Neun Urlauber nach Überdosis in Australien im Krankenhaus+++

Nach einer Drogen-Überdosis mussten in Australien neun Menschen im Krankenhaus behandelt werden, darunter auch zwei Urlauber aus Deutschland. Drei der Opfer kämpften noch um ihr Leben, berichtete die australische Nachrichtenagentur AAP unter Berufung auf einen behandelnden Arzt.

Die Drei seien in ein künstliches Koma versetzt worden, sagte der Arzt David McCutcheon vom Royal Perth Hospital. “Ich kann nur betonen, wie schlecht ihr Zustand war.” Die Opfer hätten halluziniert und seien im Delirium gewesen, fügte er dem Sender SBS zufolge hinzu.

Die Urlauber – sieben Männer und zwei Frauen im Alter von 21 bis 25 – waren in der Nacht auf Mittwoch in einem Haus in der westaustralischen Stadt Perth entdeckt worden. Sie hatten demnach ein weißes Pulver eingenommen. Um welche Substanz es sich genau handelte, war noch nicht bekannt. Die Opfer der Überdosis verdanken ihr Leben laut AAP der raschen Reaktion eines Nachbarn, der die Retter gerufen hatte.

Halbnackte Frau schlägt auf Grapscher ein+++ 14.07 Uhr: Fast jeder Vierte isst regelmäßig Pizza, Burger und Co.  +++

23 Prozent der Bundesbürger holen sich mindestens einmal in der Woche unterwegs belegte Brötchen, Burger, Pizza oder andere Snacks. 20 Prozent gehen ein- oder mehrmals wöchentlich essen. Das geht aus dem Ernährungsreport 2018 hervor, den Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU) in Berlin vorstellte.

Zugleich sagen 43 Prozent der Bundesbürger, so gut wie täglich zuhause zu kochen. Weitere 38 Prozent kochen zwei bis dreimal in der Woche selbst. “Deutschland ist ein Volk von Köchen”, sagte Schmidt. 14 Prozent der Männer und nur drei Prozent der Frauen gaben an, überhaupt nicht zu kochen.

Schmidt betonte auch: “Übergewicht ist ein ernstzunehmendes Problem.” 15 Prozent der Menschen zwischen drei und 17 Jahren seien übergewichtig.

+++ 12.52 Uhr: Feuerwehr löscht Durst von Schweinen +++

Die Feuerwehr in Dresden hat statt eines Feuers den Durst gelöscht – und zwar den von Schweinen. Wie das Brand- und Katastrophenschutzamt mitteilte, rückte ein Löschfahrzeug der Feuerwache Albertstadt aus, um den Trinkwassertank bei einem Tiertransporter zu befüllen. Zuvor war bei einer Verkehrskontrolle am Dienstagabend laut Polizei festgestellt worden, dass das Wasser abgestellt und der Tank leer war. Nachdem die Versorgung der mehr als 700 Jungschweine sichergestellt war, konnte der Transporter seine Fahrt fortsetzen. Es gab eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit.

+++ 12.14 Uhr: “Held von Mogadischu”: Früherer GSG9-Kommandeur Ulrich Wegener gestorben +++

Einer der “Helden von Mogadischu” ist tot. Der frühere Kommandeur der Antiterroreinheit “Grenzschutzgruppe 9″ (GSG9), Ulrich Wegener, ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Das bestätigte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums dem stern.

Wegener war Leiter des GSG9-Einsatzes “Feuerzauber” in der somalischen Hauptstadt, bei dem 1977 alle Geiseln aus der von palästinensischen Terroristen entführten Lufthansa-Maschine “Landshut” befreit wurden. Drei Entführer wurden bei dem Einsatz getötet, eine Entführerin überlebte schwerverletzt.

Durch die Operation erlangten die GSG9 und Wegener international Anerkennung, Wegener wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Landshut-Entführung Heftstück_14.10

+++ 11.56 Uhr: Ruhani hofft auf “Ende der Proteste in wenigen Tagen” +++

Proteste im Iran: USA für Dringlichkeitssitzung des SicherheitsratsIrans Präsident Hassan Ruhani hat in einem Telefonat mit seinem türkischen Kollegen die Hoffnung geäußert, dass die Proteste in seinem Land “in wenigen Tagen” zu Ende sein werden. In dem Gespräch habe Recep Tayyip Erdogan sich einig mit Ruhani gezeigt, dass das Demonstrationsrecht der Bürger nicht zu “Verstößen gegen die Gesetze” führen dürfe, erklärte die türkische Präsidentschaft.

Ruhani habe Erdogan für seine Anteilnahme gedankt und “die Hoffnung geäußert, dass die Proteste in wenigen Tagen zu Ende sind”, hieß es. Die Türkei hatte sich schon zuvor besorgt über die teils gewaltsamen Proteste im Iran geäußert. Die Islamische Republik ist in den vergangenen Tagen von den größten Protesten seit 2009 erschüttert worden. Mindestens 21 Menschen kamen bereits bei Zusammenstößen ums Leben.

+++ 11.45 Uhr: Thüringer AfD-Schiedsgericht verhandelt über Höckes Parteiausschluss +++

Im Parteiausschlussverfahren gegen den Thüringer AfD-Chef Björn Höcke ist eine Entscheidung in Sichtweite. Das Landesschiedsgericht der AfD soll nach Angaben eines Höcke-Sprechers am Donnerstag darüber verhandeln. Eine Entscheidung werde jedoch erst in den Folgetagen erwartet, hieß es. In zweiter Instanz könnte auch das Bundesschiedsgericht der Partei noch über den Fall verhandeln.

Der alte AfD-Bundesvorstand unter der früheren Vorsitzenden Frauke Petry hatte mehrheitlich beschlossen, Höcke wegen seiner Dresdner Rede vom Januar 2017 aus der Partei zu werfen. Der Vorstand begründete dies sowohl mit Höckes Ruf nach einer “erinnerungspolitischen Wende um 180 Grad” als auch mit seiner Kritik an angeblichen Karrieristen in der Partei.

+++ 11.42 Uhr: Krokodil in Simbabwe beißt Touristen zu Tode +++

Ein Krokodil hat in einem Nationalpark in Simbabwe ein Schlauchboot angegriffen und einen Urlauber zu Tode gebissen. Die Frau des 90 Jahre alten simbabwischen Touristen wurde bei dem Zwischenfall im Matopos-Nationalpark ebenfalls schwer verletzt. Die beiden hätten ein Schlauchboot genutzt, was gegen die Regeln des Parks verstoße, weil es nicht sicher genug sei, erklärte der Sprecher der Nationalparkverwaltung, Tinashe Farawo. 

“Wir fordern alle Urlauber auf, keine Schlauchboote zu nutzen, wo es Krokodile gibt”, sagte er. Der jüngste Unfall ereignete sich demnach am Sonntag in dem südlichen Nationalpark unweit der Stadt Bulawayo. Farawo zufolge haben Krokodile 2017 in dem Land im südlichen Afrika mindestens 23 Menschen zu Tode gebissen. 

+++ 11.19 Uhr: Mann tötet bei Neujahrsfeier Freund und wirft Kopf auf Straße +++

In Russland hat ein Mann im Streit einen Freund erstochen und Medienberichten zufolge daraufhin dessen Kopf einfach auf die Straße geworfen. Ersten Ermittlungen zufolge soll es bei der Neujahrsfeier in der Stadt Weliki Nowgorod rund 200 Kilometer südlich von St. Petersburg zu einem Streit zwischen den beiden betrunkenen Männern gekommen sein, berichteten russische Medien unter Berufung auf die Polizei. Daraufhin habe der mutmaßliche Täter ein Messer gezückt und seinen Bekannten getötet. Passanten sollen dann den Kopf vor dem mehrstöckigen Haus gefunden und die Polizei alarmiert haben. Der Verdächtige wurde festgenommen. Der Hintergrund des Streits war bislang unklar.

+++ 11.09 Uhr: Gericht: Entscheidung über Beschwerde zu Niki-Insolvenz am Donnerstag +++

Das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg will über eine Beschwerde gegen seine Zuständigkeit im Insolvenzverfahren für die Air-Berlin-Tochter Niki entscheiden. Das Gericht teilte mit, die Beschwerde eines “Kleingläubigers” habe “keine aufschiebende Wirkung”. Der Beschluss des Gerichts zur Annahme des Insolvenzverfahrens in Berlin vom 13.
Dezember gelte, solange er nicht unanfechtbar aufgehoben werden sollte.

Zuvor hatte das Fluggastrechte-Portal Fairplane angegeben, die Beschwerde eingelegt zu haben. Gleichzeitig sei ein Insolvenzantrag beim österreichischen Landesgericht Korneuburg gestellt worden. Man sehe einen Interessenskonflikt, wenn die Insolvenzverfahren für Air Berlin und Niki in einer Hand liegen, sagte Fairplane-Sprecher Ronald Schmid.14-Airline Niki nach geplatztem Lufthansa-Deal pleite-5679820848001

+++ 11.07 Uhr: Haftbefehl nach Schüssen auf Zwölfjährige in Salzgitter +++

68yo gesteht auf 12yo geschossen zu haben 18.00Wegen der Schüsse auf ein zwölfjähriges Mädchen in der Silversternacht in Salzgitter sitzt ein Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Das Amtsgericht Salzgitter habe auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig Haftbefehl gegen einen 68-Jährigen erlassen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Sascha Rüegg. “Der Tatvorwurf lautet auf versuchten Totschlag.”

Der 68-Jährige hatte am Dienstag eingeräumt, die Waffe abgefeuert zu haben. Das Mädchen war unterhalb der Schulter von einem Schuss getroffen worden. Nach einer Notoperation war das Kind außer Lebensgefahr.

+++ 10.30 Uhr: 200.000 Haushalte in Frankreich bei Sturm vom Strom abgeschnitten +++

Ein heftiger Sturm hat in Frankreich Stromausfälle in 200.000 Haushalten verursacht. Betroffen war vor allem der Norden und Nordosten des Landes von der Normandie bis nach Lothringen, wie der Netzbetreiber Enedis mitteilte. 2000 Mitarbeiter seien im Einsatz, um die Versorgung wieder herzustellen. Auch im regionalen Zugverkehr kam es zu Beeinträchtigungen. Unter anderem wurde der Regionalverkehr im Elsass als Vorsichtsmaßnahme eingestellt, wie eine Sprecherin des Bahnkonzerns SNCF sagte. Die TGV-Fernzüge fuhren aber normal.

An der nordfranzösischen Küste wurden beim Sturm “Eleanor” nach Angaben des Wetterdienstes Météo-France Windgeschwindigkeiten von mehr als 120 Stundenkilometern gemessen. Im Landesinneren erreichte der Wind in Cambrai südlich von Lille sogar 147 Studenkilometer. 

+++ 10.29 Uhr: Erneut Stecknadel in Lebensmittel von Offenburger Discounter entdeckt +++

In einem Lebensmittel eines Offenburger Discounters ist erneut eine Stecknadel gefunden worden. Es gebe einen sechsten Fall, sagte ein Sprecher der Polizei Offenburg. Eine Kundin habe den spitzen Gegenstand in einem vor Weihnachten in dem Geschäft gekauften Produkt entdeckt. Weitere Details nannte er zunächst nicht. Sie sollten im Laufe des Vormittags bekanntgegeben werden.

Seit Dezember waren in Produkten, die in dem Kaufland-Markt gekauft worden waren, mehrfach die bis zu vier Zentimeter großen Nadeln gefunden worden – unter anderem in einer Packung Toastbrot sowie einem Salami-Snack. Verletzt wurde niemand. Beim Verschlucken können Nadeln schwere innere Verletzungen verursachen. Wie die Nadeln in die Nahrungsmittel kamen, ist unklar. 

+++ 10.00 Uhr: Arbeitslosenzahl steigt im Dezember auf 2,385 Millionen +++

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 17.000 auf 2,385 Millionen gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl der Erwerbslosen um 183.000 zurück, wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 5,3 Prozent.03-Wintersturm “Burglind” erreicht Deutschland-5700986562001

+++ 9.45 Uhr: Zoos in Berlin schließen wegen “Burglind” – kein Zug auf Zugspitze +++

Ausgerechnet in den Ferien haben mehrere Zoos in Bayern geschlossen – wegen Tief “Burglind”. “Zur Sicherheit von Besuchern, Tieren und Mitarbeitern haben wir entschieden, den Tierpark heute nicht zu öffnen”, teilte der Direktor des Münchner Tierparks Hellabrunn mit. “Bei orkanartigen Böen besteht beim alten Baumbestand Hellabrunns eine starke Gefahr vor herunterfallenden Baumteilen. Gefährliche Tiere wie Großkatzen und Bären bleiben in ihren Ställen.” Auch der Augsburger Zoo teilte mit, dass er aufgrund der aktuellen Wetterwarnung geschlossen bleibe.

Die Betreiber der Zugspitzbahn teilten mit, dass die Zahnradbahn ausschließlich zwischen den Zugspitzbahnhöfen Garmisch-Partenkirchen und Eibsee verkehrt – auf Deutschlands höchsten Berggipfel geht es aber nicht. Auch das Skigebiet Garmisch-Classic bleibe geschlossen. Andernorts könnten ebenfalls Liftanlagen wegen des drohenden Sturms den Betrieb einstellen, hieß es in einer Mitteilung weiter.Unwetter Deutschland Liveblog

+++ 8.54 Uhr: Zwei Kinder sterben bei Explosion in Vietnam +++

Zwei Kinder sind bei einer Explosion auf einem Schrottplatz in der nordvietnamesischen Provinz Bac Ninh ums Leben gekommen. Ein Einjähriger und ein Fünfjähriger starben, sechs weitere Menschen wurden verletzt, wie die Nachrichtenseite Vnexpress unter Berufung auf lokale Behörden berichtete.

Die Explosion zerstörte auch fünf Häuser, sprengte das Dach von zehn weiteren Gebäuden ab und riss ein zehn Meter tiefes Loch in den Boden. Die Polizei fand nach eigenen Angaben Sprengköpfe vor Ort und nahm Ermittlungen auf. 

+++ 8.49 Uhr: Deutsche Wirtschaft besorgt über politische Unruhen im Iran +++

Die politischen Unruhen im Iran erfüllen auch die deutsche Wirtschaft mit Sorge. Nachdem die dortige Wirtschaftsentwicklung und die deutsch-iranischen Beziehungen hinter den Erwartungen zurückgeblieben seien, dürfte die “angespannte politische Lage die Situation weiter belasten”, sagte der Verantwortliche für Außenwirtschaft beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), Volker Treier, der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”. Im Iran gibt es seit Tagen schwere regierungskritische Proteste.

Der Präsident des Großhandelsverbands BGA, Holger Bingmann, sagte der Zeitung, die deutsche Wirtschaft sei ernüchtert. “Die Exporte in den Iran bleiben bislang weit hinter den Erwartungen zurück”, sagte er. Grund dafür seien politische Entwicklungen, insbesondere behindere auch die Iran-Politik der USA den Aufschwung des Landes.

+++ 8.14 Uhr: Iranisches Staatsfernsehen meldet Demos zehntausender Regierungsanhänger +++

Im Iran sind nach Berichten des Staatsfernsehens landesweit zehntausende Menschen zur Unterstützung der Regierung auf die Straße gegangen. “Führer, wir sind bereit”, skandierten die Menschenmengen, die auf den Fernsehbildern gezeigt wurden. Zu sehen waren große Gruppen an Menschen, die sich angeblich in den Städten Ahwas, Kermanschah, Gorgan und anderswo versammelten.02-Chamenei weist Ausland die Schuld an Protesten im Iran zu-5700506776001

+++ 8.10 Uhr: Zwei tote Säuglinge gefunden – Mutter vorläufig festgenommen +++

In Benndorf in Sachsen-Anhalt hat die Polizei in einer Wohnung zwei tote Säuglinge gefunden. Der Ex-Lebensgefährte der Mutter habe die Beamten informiert, teilte die Polizei in Halle mit. Der Mann habe am Dienstagabend nur von einem Baby gesprochen – als die Polizei vor Ort eintraf, fanden sie das zweite. Die 46 Jahre alte Mutter wurde vorläufig festgenommen. Woran die beiden Kinder gestorben sind, war zunächst unklar. Ein Verbrechen kann laut Polizei nicht ausgeschlossen werden. Die Kriminalpolizei ermittelt. 

+++ 7.31 Uhr: Palästinenser wollen sich von Trump nicht “erpressen” lassen +++

Die Palästinenser wollen sich nach eigenen Angaben nicht von US-Präsident Donald Trump “erpressen” lassen. “Wir werden uns nicht erpressen lassen”, erklärte die führende Vertreterin der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, Hanan Aschrawi, in einer Reaktion auf eine Androhung Trumps, den Palästinensern US-Finanzhilfen zu streichen. “Präsident Trump hat unser Streben nach Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit sabotiert”, erklärte Aschrawi. “Jetzt wagt er es, den Palästinensern die Schuld für die Konsequenzen seines eigenen unverantwortlichen Handelns zu geben.”

+++ 7.06 Uhr: Sechs Berliner Häftlinge weiter auf der Flucht +++

Neues aus Fail City 21.21In Berlin sind noch sechs Häftlinge aus dem Gefängnis Plötzensee auf der Flucht. Das sagte ein Polizeisprecher. Zwischen Weihnachten und Neujahr waren neun Männer aus der Haftanstalt ausgebrochen oder aus dem offenen Vollzug entwichen. Zwei von ihnen stellten sich laut Polizei bei den Behörden, einen fassten Polizisten am Dienstag in Neukölln.

+++ 6.10 Uhr: Nordkorea will Kommunikationsleitung mit Südkorea wiederherstellen +++

Nordkorea will die suspendierte Kommunikationsleitung zu Südkorea an der schwer bewachten Landesgrenze “wiederherstellen”. Das habe der staatliche Rundfunk in Nordkorea angekündigt, teilte das Vereinigungsministerium in Seoul mit. Die Telefonleitung im Grenzort Panmunjom solle am Nachmittag (Ortszeit) wieder aktiviert werden.

Hintergrund ist ein Gesprächsangebot des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un vom Montag. Südkorea hatte daraufhin vorgeschlagen, in der nächsten Woche ein Treffen auf hoher Ebene in Panmunjom abzuhalten.02-Südkorea bietet Norden zügige Gespräche an-5700218969001

+++ 5.41 Uhr: Milliardenklage gegen Streamingdienst Spotify in den USA +++

Mit einer Milliardenklage geht ein Musikverlag in den USA gegen den Streamingdienst Spotify vor. Der Verlag Wixen Music Publishing, der unter anderem die Rechte an Songs von Neil Young, The Doors und Santana hält, wirft Spotify eine Verletzung seiner Urheberrechte vor. Der schwedische Branchenprimus soll Lieder verwendet haben, ohne Lizenzgebühren an Wixen abzuführen.

Die Klage wurde vergangene Woche bei einem Bundesgericht in Los Angeles eingereicht. Der Verlag führt fast 11.000 Songs auf, die Spotify unrechtmäßig genutzt haben soll. Für jedes Lied verlangt Wixen eine Entschädigung in Höhe von 150.000 US-Dollar (125.000 Euro) – zusammengerechnet würde das mindestens 1,6 Milliarden US-Dollar (1,3 Milliarden Euro) bedeuten.

+++ 5.05 Uhr: USA vor neuer Kältewelle – aber erstmal kommt Schnee +++

Rund 100 Millionen Menschen in den USA mussten in eisiger Kälte zittern – und nach Wettervorhersagen kommt es vielleicht bald noch schlimmer. Zum Wochenende wird eine neue arktische Kältewelle erwartet, mit Temperaturen, die noch um ein bis drei Grad Celsius tiefer sinken könnten als in den vergangenen Tagen, wie der Wetterdienst AccuWeather warnte. Bereits die Kaltfront zum Jahresende hatte an zahlreichen Orten neue Minusrekorde gebracht. Auch der Süden blieb nicht verschont: In Atlanta in Georgia etwa wurden nach Medienberichten am Dienstagmorgen (Ortszeit) minus 10,5 Grad gemessen.

Zur Wochenmitte soll es vorübergehend etwas weniger harsch werden, aber dafür drohen Neuengland und der mittleren Atlantikküste teils heftige Schneestürme. In Maine könnte sich die weiße Pracht einen halben Meter hoch auftürmen – von möglichen Schneeverwehungen gar nicht zu reden.    

+++ 4.01 Uhr: Zahl der Toten bei Busunglück in Peru auf 48 gestiegen +++

Nach dem Busunglück in Peru ist die Zahl der Toten auf mindestens 48 gestiegen. Das teilte die Polizei mit. Der Bus mit 55 Passagieren an Bord war auf einer Küstenstraße nördlich der Hauptstadt Lima mit einem Lastwagen zusammengestoßen und von einer Klippe etwa hundert Meter in die Tiefe gestürzt. Nur wenige Menschen überlebten das Unglück

+++ 3.24 Uhr: Zehn Vermisste nach Schiffsunglück vor Shanghai +++

Nach einem Schiffsunglück vor der Küste Shanghais wurden zehn Seeleute vermisst. Der mit Stahl beladene Frachter “Changping” sank nach einer Kollision mit einem anderen Schiff am Dienstagabend vor dem Ankerplatz von Wusong Kou, wie das Staatsfernsehen unter Hinweis auf das Seenotrettungszentrum der ostchinesischen Hafenstadt berichtete. Drei der 13 Seeleute hätten gerettet werden können. Die Suche nach den Vermissten laufe. Die Ursache des Unglücks war zunächst nicht bekannt.

+++ 2.39 Uhr: UN-Botschafterin der USA warnt Nordkorea vor weiterem Raketentest +++

Die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley hat Nordkorea vor einem weiteren Raketentest gewarnt. “Wir hören Berichte, dass Nordkorea möglicherweise einen weiteren Raketentest plant”, sagte Haley in New York. “Ich hoffe, das wird nicht passieren. Aber falls es doch passiert, müssen wir noch härtere Maßnahmen gegen das nordkoreanische Regime ergreifen”, so Haley. Die USA würden niemals eine Atommacht Nordkorea akzeptieren.

+++ 2.35 Uhr: Trump: Mein atomarer Knopf ist größer als der von Nordkoreas Kim +++

US-Präsident Donald Trump hat sich im Konflikt um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm erneut via Twitter mit Staatschef Kim Jong Un angelegt. Dieser habe just erklärt, dass der “atomare Knopf immer auf seinem Schreibtisch” sei, schrieb Trump und bezog sich dabei auf eine Äußerung Kims in dessen Neujahrsansprache vor zwei Tagen. “Wird jemand aus seinem verarmten und ausgehungertem Regime ihn bitte darüber informieren, dass auch ich einen atomaren Knopf habe”, so der US-Präsident. “Aber er ist viel größer & mächtiger als seiner, und mein Knopf funktioniert!”Trump hat nach eigenen Worten “viel größeren” Atomknopf als Kim Jong Un

+++ 1.28 Uhr: EU ruft alle Seiten im Iran zu Gewaltverzicht auf +++

Was ist los im Iran?Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hat angesichts der Protestwelle im Iran alle Seiten zum Gewaltverzicht aufgerufen. Sie beklagte eine “Zunahme der Gewalt” und einen “inakzeptablen Verlust von Menschenleben” in dem Land. “Friedliche Demonstrationen und die Meinungsfreiheit sind Grundrechte, die in allen Ländern gelten müssen, und der Iran ist keine Ausnahme”, erklärte Mogherini im Namen der EU.

Bei Protesten gegen wirtschaftliche Missstände und die iranische Führung sind in den vergangenen Tagen 21 Menschen getötet worden, unter ihnen 16 Demonstranten. Hunderte Menschen wurden festgenommen.

+++ 1.11 Uhr: Orkanböen drohen: Wetterdienst warnt vor umstürzenden Bäumen +++

Von Nordrhein-Westfalen bis Bayern müssen die Menschen mit orkanartigen Böen rechnen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor umherfliegenden Gegenständen und umstürzenden Bäumen. “Die Böden sind durch den Regen der vergangenen Tage durchnässt, Bäume kippen leichter um”, sagte der DWD-Meteorologe Robert Hausen. Vor allem in Wäldern solle man sich lieber nicht aufhalten.Unwetter Deutschland Liveblog

+++ 0.36 Uhr: Mindestens 36 Tote bei Busunglück in Peru +++

Bei einem Busunglück in Peru sind mindestens 36 Menschen ums Leben gekommen. Der Bus kollidierte auf einer Küstenstraße nördlich der Hauptstadt Lima mit einem Lastwagen und stürzte von einer Klippe etwa hundert Meter in die Tiefe, wie die Polizei mitteilte. Mehrere Menschen überlebten das Unglück mit Verletzungen.

Der Bus war mit 55 Passagieren an Bord in der 130 Kilometer nördlich von Lima gelegenen Stadt Huacho gestartet und befand sich auf dem Weg in die Hauptstadt, als sich das Unglück ereignete. Der Chef der Autobahnpolizei, Dino Escudero, sagte, bislang seien 30 Leichen geborgen worden. Sechs weitere Leichen seien entdeckt, aber noch nicht geborgen worden.

+++ 0.20 Uhr: Sieben Tote bei Luftangriffen in Syrien – Museum teils zerstört +++

Bei Luftangriffen auf die von Rebellen kontrollierte Nordwestprovinz Idlib in Syrien sind mindestens sieben Zivilisten in der Stadt Chan Subul getötet worden, darunter fünf Kinder. Das teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. In Maaret al-Nouman sei zudem das Chan-Murad-Pascha-Museum teilweise zerstört worden. 

+++ 0.19 Uhr: Trump droht Palästinensern mit Streichung von Finanzhilfen +++

US-Präsident Donald Trump hat den Palästinensern mit einer Streichung finanzieller Hilfen gedroht. “Wir zahlen den Palästinensern jährlich hunderte Millionen Dollar und bekommen dafür weder Anerkennung noch Respekt”, schrieb Trump im Kurzbotschaftendienst Twitter. Er stellte die Frage, warum die USA “diese massiven künftigen Zahlungen leisten” sollten, wenn die Palästinenser “nicht mehr über Frieden reden” wollten.

+++ 0.17 Uhr: New York installiert mehr Straßenpoller gegen Terroranschläge +++

New York wappnet sich mit weiteren Pollern auf der Straße gegen mögliche Terrorattacken und Todesfahrten mit Autos. Durch Investitionen in Höhe von 50 Millionen Dollar (41 Mio Euro) sollen mehr als 1500 solcher Poller an verschiedenen Orten der Metropole installiert werden. Das kündigte Bürgermeister Bill de Blasio an. “Diese Poller werden sicherstellen, dass die Fahrzeuge nie dorthin kommen können, wo Fußgänger sind.”

Im Mai war am Times Square ein Man mit seinem Auto in eine Gruppe von Fußgängern gerast und hatte dabei eine Frau getötet und 22 weitere Menschen verletzt. Ende Oktober war ein Attentäter im Süden Manhattans zudem mit einem Kleinlaster in Radfahrer und Fußgänger gerast und hatte dabei acht Menschen getötet und elf weitere verletzt.13-New Yorker Polizei wirft Verdächtigem Terrorunterstützung vor-5678933203001 

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