Nachrichten aus Deutschland: Mutmaßliche Betrüger entpuppen sich als echte Polizisten

Zirndorf: Polizei stoppt Fahnung – mutmaßliche Betrüger entpuppen sich als Polizisten

Im mittelfränkischen Zirndorf hat die Polizei nach zwei mutmaßlichen Betrügern gefahndet, nachdem die Schilderungen einer 53-Jährigen die Aufmerksamkeit der Beamten erregt hatten. Die Verdächtigen, die eine Verkehrskontrolle durchgeführt hatten, entpuppten sich nun jedoch als echte Polizisten.

Die Kontrolle durch die vermeintlich unechten Polizisten fand am vergangenen Donnerstag statt. Laut Polizei berichtete die Zeugin von einem auf dem Dach angebrachten Signalbalken und roten Dienstausweisen, die die Beamten vorzeigten. Daraufhin kam der Betrugsverdacht auf, Ermittlungen wegen Amtsanmaßung wurden eingeleitet. Wie sich nun herausstellte, handelte es sich aber um tatsächliche Polizeibeamte aus Fürth. Die Männer konnte sich erinnern, an dem Tag als Zivilstreife unterwegs gewesen zu sein und dabei auch die Frau kontrolliert zu haben. Die Fahndung wurde nach Aufklärung des Missverständnisses eingestellt.

Mainz: Rettungsdienst bereits am Telefon beleidigt

Immer wieder berichten Mitarbeiter von Rettungsdiensten, wie sie bei Einsätzen beleidigt oder gar angegriffen werden, obwohl sie eigentlich ja nur helfen wollen. In Mainz waren die Einsatzkräfte noch nicht mal ausgerückt, als ein Mann die Kontrolle über sich verlor.

Wie die Polizei schreibt, hatte eine 21-Jährige den Notruf gewählt, weil sich ihr sieben Monate alter Säugling ständig erbrach. Noch während des Telefonats soll sich der Freund der jungen Mutter eingemischt und den Rettungsdienstmitarbeiter auf Übelste beleidigt haben. Der sah sich daraufhin genötigt, gleich auch eine Polizeistreife zu dem Einsatzort zu beordern, um einen Konflikt zu verhindern. Die Beamten trafen noch vor den Sanitätern ein und suchten das Gespräch.

Der polizeibekannte 20-Jährige habe sich darin zurückhaltend gezeigt und sein Fehlverhalten eingeräumt, so die Polizei. Dennoch erwarte den Mann nun eine Strafanzeige wegen Beleidigung. Mutter und Baby kamen indes in eine Kinderklinik.

Berlin: Frau beleidigt und attackiert

Im Berliner Stadtteil Wedding soll eine 23-Jährige am Dienstag rassistisch beleidigt und attackiert worden sein. Wie die Polizei berichtet, hatte die Frau bei der Fahrt in einem Linienbus mitbekommen, wie sich zwei andere Frauen rassistisch über die Hautfarbe eines Mannes äußerten, der ebenfalls im Bus saß.

Als sich die 23-Jährige darüber entrüstet zeigte und die beiden Frauen ansprach, sollen diese sie ebenfalls rassitisch beleidigt und zudem geschlagen haben. anschließend stiegen die beiden Täterinnen aus und flüchteten. Das Opfer wurde bei dem Vorafall leicht verletzt. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Essen: Mann prügelt mit Schlagring auf 53-Jährige ein

Offenbar weil sie Kinder, die in der Essener Innestadt mit Feuerwerk zündelten und dabei auch Passanten und einen Kinderwagen bewarfen, ermahnte, ihr Treiben zu unterlassen, ist eine 53-Jährige von einem Unbekannten heftig attackiert worden. Der etwa 25 bis 30 Jahre alte Mann soll die Geschädigte zunächst mit den Worten “Halt die Schnauze!” angezischt haben, ehe er ihr “vermutlich mit einem Schlagring” mehrfach ins Gesicht schlug und so Prellungen und Blutergüsse zufügte, berichtet die “WAZ”.

Auch habe der Tatverdächtige der Frau gegen die Beine getreten und sie angespuckt, heißt es über den Vorfall vom 27. Dezember letzten Jahres, der jedoch erst jetzt publik wurde. Da die Polizei den Schläger, der sich in Begleitung einer etwa gleichaltrigen Frau befand, bislang noch nicht ausfindig machen konnte, sucht sie nun nach Zeugen – darunter eine Frau, die der 53-Jährigen zu Hilfe kam. Hinweise könnten unter der Rufnummer 0201-8290 durchgeben werden.

Bad Segeberg: Polizisten finden 300 Kilogramm Feuerwerk in Wohnung

Einsatz für den Kampfmittelräumdienst: Rund 300 Kilogramm Feuerwerkskörper haben Polizisten in einer Wohnung im schleswig-holsteinischen Ellerau gefunden. Die eigentlich zu einer Drogenrazzia angerückten Beamten stießen bei dem 34-jährigen Bewohner nach eigenen Angaben vom Mittwoch nicht nur auf Rauschgift, sondern überraschenderweise auch auf dutzende Kartons mit Pyrotechnik.

Der überwiegende Teil davon war zwar frei verkäuflich, wie die Polizei in Bad Segeberg mitteilte. Derart große Mengen dürfen allerdings nicht in Wohngebäuden gelagert werden. Zudem befand sich darunter auch Feuerwerk, das lediglich von ausgebildeten Pyrotechnikern gekauft und benutzt werden darf. Nach der Razzia vom Montag sollte der Kampfmittelräumdienst die Aufgabe übernehmen, das Feuerwerk abzutransportieren und zu vernichten.

Schwarzenborn: Soldaten retten Kühe aus brennender Scheune

Im hessischen Schwarzenborn haben vier zufällig vorbeikommende Soldaten 30 Kühe aus einem brennenden Stall gerettet. Wie die “HNA” berichtet, bemerkten die Bundeswehr-Angehörigen beim Vorbeifahren den Brand und alarmierten die Feuerwehr. Hinterher kümmerten sie sich um die Bewohnerin des Hofes und trieben etwa 30 Kühe und Kälber aus dem brennenden Kuhstall hinaus auf die Weide. Der Kuhstall stürzte dem Bericht nach kurz später wegen des Feuers während der Löscharbeiten komplett ein. Dank des schnellen Eingreifens wäre niemand verletzt worden und auch kein Tier zu Schaden gekommen. Die Höhe des Sachschadens wird Informationen der Zeitung zufolge auf 100.000 Euro geschätzt.

Köln: Binnenschiff kollidiert mit Kölner Südbrücke

Nur kurz nach der Freigabe des Rheins für die Schifffahrt bei Köln ist es dort zu einem Unfall gekommen. Ein Schiff war am Mittwochmorgen gegen die Südbrücke geprallt, wie die Wasserschutzpolizei mitteilte. Die Rheinquerung für Züge wurde der Deutschen Bahn zufolge kurz nach dem Unfall für etwa zwei Stunden gesperrt. Nachdem ein Sachverständiger keine Schäden an dem Bauwerk festgestellt habe, sei sie wieder freigegeben worden. Über die Brücke fahren laut Bahn Güterzüge. Entsprechend habe die Sperrung nicht den Personenverkehr betroffen.

Die Schifffahrt wurde durch den Unfall nicht beeinträchtigt. Erst kurz zuvor war der Pegelstand von 8,30 Meter unterschritten worden, somit konnte der Rhein im Abschnitt Köln nach tagelanger Sperrung wieder für die Schifffahrt freigegeben werden. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, war zunächst noch unklar. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Zuerst hatte der WDR über den Unfall berichtet. 

Das Wetter in Deutschland am Mittwoch, den 10. Januar 2018

10-Das Wetter in Deutschland am 10. Januar 2018-5706611569001

Aktuelle Unwetterwarnungen finden Sie beim Deutschen Wetterdienst (DWD).

Nachrichten von Dienstag, 9. Januar:

Berlin: Juwelier schießt auf Räuber

Ein mutmaßlicher Räuber wurde am Montag in Berlin bei einem Überfall von einem Juwelier durch Schüsse schwer verletzt. Wie die “Berliner Zeitung” berichtet, versuchte der 27-Jährige offenbar das Geschäft des Juweliers auszurauben. Dem Bericht nach zog der Geschäftsmann seinerseits eine scharfe Schusswaffe, feuerte auf den Jüngeren und traf ihn mehrfach in den Oberkörper. Der mutmaßliche Räuber flüchtete sich in eine Apotheke, brach zusammen und wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert wurde. Der Zeitung zufolge ist er nicht in Lebensgefahr. Bei dem Verwundeten wurden eine Schreckschusswaffe, ein Messer und Utensilien zum Maskieren gefunden. 

Der Juwelier wurde festgenommen. Auch gegen seinen Vater wird ermittelt. Er soll die Waffe zunächst versteckt und irreführende Aussagen zur Tat gemacht haben. 

Bochum: Mann stirbt nach Angriff an inneren und äußeren Blutungen

nachrichten deutschland – bochum leicheDie Polizei hat in Bochum in der Nacht auf Sonntag zwei Männer im Alter von 38 und 42 Jahren festgenommen. Sie werden verdächtigt, am späten Samstagabend einen 39-Jährigen brutal in einem vornehmlich von Personen aus dem Trinker- und Drogenmilieu bewohnten Gebäude umgebracht zu haben.

Die Obduktion des Leichnams habe ergeben, dass das Opfer “in Folge massiver stumpfer Gewalteinwirkung gegen den Oberkörper sowie den Kopf an inneren und äußeren Blutungen verstorben” sei, schreibt die Polizei. Mögliches Tatmotiv seien Beziehungsstreitigkeiten.

Eine Zeugin hatte die Beamten am späten Samstagabend alarmiert, nachdem sie mitbekommen hatte, wie die Männer heftig stritten. Eine Streife fand den 39-Jährigen daraufhin blutüberströmt in der Wohnung. Bei einer sofort eingeleiteten Fahndung gingen der Polizei die beiden stark alkoholisierten Tatverdächtigen wenig später am Bochumer Hauptbahnhof ins Netz. Sie sollten am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden.

09-Schlag gegen die Mafia-5705928342001

Dresden: Mutter nach Tod ihres Babys in U-Haft

Nach dem Tod eines Säuglings in Dresden ist die 23 Jahre alte Mutter festgenommen worden. Gegen die Frau wird wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt, sie befindet sich seit Samstag in Untersuchungshaft, wie die Dresdner Polizei mitteilte. Die 23-Jährige hatte in der Silvesternacht aufgrund eines Atemstillstands des drei Wochen alten Jungen den Rettungsdienst gerufen.
Erste Untersuchungen des Kinds durch die Kriminalpolizei ergaben den Verdacht, dass das Baby keines natürlichen Todes starb. Die Obduktion zeigte nach Polizeiangaben nun, dass das Kind gewaltsam zu Tode kam. In ihrer Vernehmung räumte die Kindsmutter die Tat ein.

Güsten/Bernburg: Mann sitzt im falschen Zug und zieht Notbremse

Ihn erwarten Anzeigen wegen missbräuchlicher Nutzung von Notrufen und der Vortäuschung von Hilfsbedürftigkeit, eventuell auch Regressforderungen der Deutschen Bahn: Ein 28-Jähriger hat zwischen Güsten und Bernburg (Sachsen-Anhalt) kurzerhand die Notbremse gezogen, als er bemerkte, dass er im falschen Zug sitzt. Ein Zugbegleiter sprach den Mann daraufhin an und konnte ihn bewegen, noch in den Bahnhof Bernburg mit einzufahren. Dort wartete allerdings schon eine Streife der Landespolizei auf ihn und stellte seine Identität fest. Seine selbstständige Reiseplanung dürfte demnächst ein Nachspiel haben.

Großerlach: Psychisch Kranke tötet Nachbarin

Im baden-württembergischen Großerlach soll eine psychisch kranke Frau ihre 91 Jahre alte Nachbarin einer Einrichtung für betreutes Wohnen durch “massive Gewalteinwirkung” getötet haben. Die Senoirin war bereits am vergangenen Freitagmorgen tot in ihrer Wohnung entdeckt worden, wie die Polizei heute mitteilte.

In der Wohnung des Opfers befand sich zu diesem Zeitpunkt auch die 62-jährige Tatverdächtige, die sich laut Polizei “in verwirrtem Zustand” befand und vorläufig festgenommen wurde. Die Frau schweigt demnach zu der Tat und wurde auf Antrag eines Haftrichters in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sei davon auszugehen, dass die Frau die 91-Jährige “unter dem Eindruck einer psychischen Krankheit” tötete, heißt es. Ein anderes Motiv oder eine Vorbeziehung zwischen den Frauen sei derzeit nicht erkennbar.

Ludwigshafen: Polizei nimmt Gaffer das Handy weg

Weil er eine Unfallsituation im langsamen Vorbeifahren mit dem Handy filmte, haben Polizisten einem 39-Jährigen das Handy abgenommen und es sichergestellt. Weil der Gaffer selbst hinter dem Steuer saß, stellten die Beamten obendrauf eine Ordnungswidrigskeitsanzeige.

Da der Mann keinen Wohnsitz in Deutschland besitzt und eine entsprechende Sicherheitsleistung nicht vor Ort zahlen konnte, wurde sein Mobiltelefon als Gegenwert kurzerhand sichergestellt.

Harburg: Autofahrer tötet 20 Schafe

Auf einer Straße in Harburg im bayerischen Landkreis Donau-Ries ist ein 43-Jähriger am Montag mit seinem Auto in eine Herde Schafe gefahren. Bei dem Unfall kamen 20 Tiere ums Leben, der Verursacher erlitt einen Schock.

Demnach hatten Schäfer rund 800 Tiere von einer Weide auf die Straße getrieben und den Umzug mit zwei Fahrzeugen abgesichert, teilte die Polizei mit. Der 43-jährige Autofahrer bemerkte die Schafe offensichtlich dennoch zu spät und fuhr in die Herde. Am Wagen entstand Totalschaden.

Immenstedt: Zwei Tote nach schwerem Unfall

Im nordfriesischen Immenstedt (Schleswig-Holstein) hat sich am Montagabend ein schwerer Unfall in der Innenstadt ereignet. Bisherigen Erkenntnissen zufolge krachte in Höhe des Bahnhofs ein BMW aus voller Fahrt frontal in einen Bücherbus, beide Insassen kamen ums Leben, berichten die “Husumer Nachrichten”. Zwei weitere Menschen, die zum Zeitpunkt der Kollision im Bus saßen, wurden schwer verletzt und mussten in Kliniken gebracht werden.

Laut Polizei war der BMW-Fahrer vermutlich in einer langgezogenen Rechtskurve in den Gegenverkehr geraten, wo er ungebremst unter den Bus geriet. Der Pkw sei nach dem Zusammenstoß rund 50 Meter weit unter dem Bus verkeilt mitgeschleift worden, heißt es. Insgesamt waren rund 87 Einsatzkräfte vor Ort.

Geyersdorf: Vermisster Einjähriger im Bach gefunden

Ein am Montag in Königswalde im sächsischen Erzgebirgskreis als vermisst gemeldeter einjähriger Junge ist leblos in einem Bach gefunden worden. Wie der MDR berichtet, hatte die Mutter des Kindes ihren Sohn auf einem Grundstück aus den Augen verloren und die Polizei alarmiert. Die Einsatzkräfte fanden den leblosen Jungen eine Stunde später einige Kilometer entfernt in dem Bach, der auch am Grundstück vorbeifließt, von dem der Junge verschwand. Das Kind wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, starb jedoch dort kurze Zeit später. Die genaue Todesursache und die Hintergründe blieben zunächst unklar.

Ludwigshafen: 14-Jähriger von anderem Teenager niedergestochen

In der Innenstadt von Ludwigshafen wurde ein 14-Jähriger am Samstag unvermittelt von einem anderen Jugendlichen mit einem Messer attackiert. Wie die Polizei berichtet, überfiel der Angreifer sein Opfer von hinten, stach ihm dreimal in den Oberarm und einmal in den Oberschenkel und flüchtete. Der 14-Jährige ging zunächst zu einem Bekannten, der die Erstversorgung der stark blutenden Wunden übernahm. Anschließend ging er doch ins Krankenhaus, um die Wunden nähen zu lassen und zeigte die Tat auch bei der Polizei an. Den Täter beschrieb er wie folgt: 

15 bis 16 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß, normale Statur, längere dunkle lockige Haare an den Seiten kurz rasiert, heller Hauttyp. Zeugen werden gebeten unter der Nummer 0621 / 963-2122 mit der Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 Kontakt aufzunehmen.

Das Wetter in Deutschland am Dienstag, den 9. Januar 2018

08-Das Wetter in Deutschland am 8. Januar 2018-5704805119001

Aktuelle Unwetterwarnungen finden Sie beim Deutschen Wetterdienst (DWD).

Nachrichten von Montag, 8. Januar:

Dortmund: 43-Jähriger rast im Kart der Polizei davon

In Dortmund hat ein 43-Jähriger die Aufmerksamkeit der Polizei erregt, weil er mit seinem auch für die Straße zugelassenen Kart deutlich zu schnell unterwegs war. Als die Beamten den Mann daraufhin kontrollieren wollten, gab dieser Gas und flüchtete mit bis zu 80 Stundenkilometern durch ein Wohngebiet.

Auch als die Polizei den Mann später in einer Sackgasse entdeckte, setzte der Mann zur erneuten Flucht an und hielt dabei auf die Beamten zu. Eine Polizistin musste demnach zur Seite springen, um Schlimmeres zu verhindern. Sie sei dennoch leicht verletzt worden.

Zum Verhängnis wurde dem 43-Jährigen letztlich ein unbefestigter Verbindungsweg, auf dem sich der Mann festfuhr. Weil er sich bei der Festnahme vehement gewehrt habe, nahmen ihn die Beamten in Gewahrsam.

Cölbe: Post-Lkw weicht Wildtier aus und kippt um

Im hessischen Cölbe ist in der Nacht auf Samstag ein Lkw der Post umgekippt. Eigenen Angaben zufolge musste der 62-jährige Fahrer in einer Linkskurve einem Wildtier ausweichen und verlor so die Kontrolle über sein Fahrzeug, das auf der Seite liegend auf einem Feld zum Stillstand kam. Die geladenen Pakete verteilten sich auf der Wiese, der Fahrer selbst musste leicht verletzt ins Krankenhaus.

nachrichten deutschland – post-lkw

Kerken: Mann von drei Pkw an- und überfahren – tot

Im nordrhein-westfälischen Kerken (Kreis Kleve) hat sich am Morgen ein schrecklicher Unfall ereignet, bei dem ein 27-Jähriger sein Leben verlor. Wie die Polizei berichtet, wollte der aus Rumänien stammende Mann eine Bundesstraße überqueren, als ihn der Wagen einer 36-jährigen Frau erfasste und durch den Aufprall auf die Gegenfahrbahn schleuderte. Dort wurde der Mann nachfolgend von zwei weiteren Pkw überrollt und so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort verstarb.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft seien die beteiligten Unfallwagen sichergestellt worden. Dem Toten sollte eine Blutprobe entnommen werden. Zudem sei ein Unfallgutachter beauftragt worden, um den Vorfall zu rekonstruieren.

Gummersbach: 40-Jähriger tot in Gewahrsamszelle aufgefunden

In einer Gewahrsamszelle der Polizei im nordrhein-westfälischen Gummersbach ist am Morgen ein 40-jähriger Mann aus Wiehl tot aufgefunden worden. Der erheblich alkoholisierte Mann war am Sonntagnachmittag nach einem Polizeieinsatz zur Ausnüchterung und zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam eingeliefert worden, wie die Staatsanwaltschaft Köln und die Polizei im Oberbergischen Kreis mitteilten.

Im Zuge regelmäßiger Kontrollen wurde der 40-Jährige demnach am Montag um 7.25 Uhr tot in der Zelle gefunden. Hinweise auf einen Suizid oder auf offensichtliche Gewalteinwirkung lagen den Behörden zufolge nicht vor. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Polizei in Köln. Zur Klärung der Todesursache ordnete das Kölner Amtsgericht die Obduktion der Leiche an.

Ulm: Mann stirbt nach Angriff von Einbrechern

Ein 59-Jähriger ist in Ulm nach einem Angriff von Einbrechern im Krankenhaus gestorben. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, soll eine Obduktion nun die genaue Todesursache klären.
Einbrecher waren in der Nacht zum Samstag in das Haus eingedrungen, in dem der 59-Jährige mit seiner 91 Jahre alten Mutter wohnte. Den Angaben zufolge schlugen die Unbekannten den Mann nieder, fesselten ihn und verletzten ihn schwer. Der 91-Jährigen taten sie einem Sprecher zufolge nichts. Die Einbrecher flüchteten. Die Polizei ging zunächst von zwei Tätern aus und fahndete am Sonntag noch immer nach ihnen.

Hamburg: Schafdieb in S-Bahn geschnappt

In Hamburg konnte die Polizei am Samstag im Hauptbahnhof einen international gesuchten Schafdieb festnehmen. Wie die Bundespolizei berichtet, war der 29-Jährige zunächst dadurch aufgefallen, dass er seiner Begleiterin in der S-Bahn nach einem Streit ins Gesicht schlug. Im Anschluss verhinderten weitere Fahrgäste weitere Angriffe und alarmierten nach der Einfahrt in den Hauptbahnhof die Gleisaufsicht. Die hinzugerufenen Polizisten überprüften die Identität des Schlägers. Es kam heraus, dass er per internationalem Haftbefehl gesucht wird. Der Bulgare hatte demnach in Bulgarien 15 Schafe gestohlen, wurde dafür verurteilt und war seitdem flüchtig. In Bulgarien muss er noch eine mehrjährige Haftstrafe verbüßen. Der Mann wurde in Untersuchungshaft genommen und soll den bulgarischen Behörden ausgeliefert werden.

Bad Hersfeld: Arbeiter in Sortiermaschine getötet

In einem Unternehmen für Oberflächentechnik in Bad Hersfeld (Hessen) hat sich bereits am Samstag ein tödlicher Arbeitsunfall ereignet. Wie die Polizei heute berichtete, wurde ein 47-Jähriger aus noch ungeklärter Ursache in einer Sortiermaschine eingeklemmt und so tödlich verletzt. Die Ermittlungen dauerten an, heißt es.

Halberstadt: Mädchen blockieren Bahnverkehr

Weil sie von sich Selfies an einem Bahnübergang machen wollten, haben zwei 13 und 14 Jahre alte Mädchen in Halberstadt (Sachsen-Anhalt) den Bahnverkehr massiv beeinträchtigt. Aufgrund eingegangener Störungsmeldungen seien viele Züge nur noch mit stark eingeschränkter Geschwindigkeit auf dem betroffenen Streckenabschnitt gefahren, heißt es. 

Bundespolizisten machten die junge Frauen letztlich ausfindig, als diese sich auf eine Bahnschranke stützten, um sich dort zu fotografieren.

Die beiden seien sogleich aus dem Gefahrenbereich geholt und anschließend über die Gefahr ihrer Aktion aufgeklärt worden, ehe man sie ihren Erziehungsberchtigten übergeben habe, schreibn die Beamten.

Hamburg: Frau stirbt an Rauchvergiftung

Eine 43-Jährige ist am Neujahrstag in Hamburg an den Folgen einer Rauchvergiftung gestorben. Wie die “Mopo” am Montag mit Berufung auf die Feuerwehr berichtet, vergaß die Frau den Topf auf dem eingeschalteten Herd und schlief auf dem Sofa ein. Nachbarn hörten den Rauchmelder und riefen die Feuerwehr, welche die leblose Frau in ihrer Wohnung fand. Sie wurde reanimiert und kam auf die Intensivstation, wo sie jedoch einige Tage später verstarb, berichtet das Blatt. 

Rheine: 42-Jähriger brutal verprügelt und ins Gesicht getreten

Am Hauptbahnhof Rheine ist am frühen Sonntagmorgen ein 42-Jähriger von vier Männern attackiert und brutal verprügelt worden. Wie die Polizei berichtet, schlug und trat das Quartett grundlos auf das Opfer ein. Selbst als es schon wehrlos auf dem Boden gelegen habe, hätten die Männern es weiter mit Tritten gegen Kopf und Brust malträtiert. Letztlich soll der Haupttäter dem 42-Jährigen mit voller Wucht ins Gesicht getreten haben, als sich dieser gerade wieder aufrecht hingesetzt hatte.

In diesem Moment kam eine Zeugin dem Opfer, das mehrere Brüche im Gesicht sowie Prellungen erlitt, zu Hilfe und alarmierte die Polizei. Die konnte die Täter bislang nicht ausfindig machen und bittet daher die Bevölkerung um Mithilfe.

Die Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben:

  • südländisches Aussehen und im Alter zwischen 18 und 19 jahren
  • Haupttäter ist korpulent mit dunklen kurzen Haaren an den Seiten und längerem Deckhaar; mit dunkler Jacke und Jogginghose bekleidet
  • ein zweiter Beschuldigter soll längere dunkle Haare mit leichten Wellen haben

Zeugen werden gebeten sich unter der Rufnummer 05971-9380 zu melden.

Bielefeld: Motorradunfall im Zirkus “Flic Flac”

Im Zirkus “Flic Flac” hat ein Motorradfehler während einer Vorstellung zu einem spektakulären Unfall geführt. Wie die “Neue Westfälische” berichtet, waren zu dem Zeitpunkt zehn Fahrer gleichzeitig in der sogenannten “Todeskugel” unterwegs. Die Motorräder fahren kreuz und quer in dem fünf Meter durchmessenden Stahlball herum, ohne sich zu treffen. Am Sonntag führte jedoch ein Fahrfehler zu einem Zusammenstoß, der dazu führte, dass mehrere Artisten mit ihren Maschinen stürzten. Dem Bericht nach dauerte es eine Weile, bis die Artisten befreit werden konnten. Mehrere Zuschauer hätten vor Schreck den Notruf gewählt. Nach Zirkusangaben wurde bei dem Unfall jedoch keiner der Artisten ernsthaft verletzt. Die Zeitung veröffentlichte dieses Augenzeugenvideo:

Mülheim/Ruhr: 14-Jähriger stirbt zu Hause an Kohlenmonoxid-Vergiftung

Ein 14-Jähriger ist am Sonntag in Mülheim an der Ruhr an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben. Wie die Feuerwehr berichtet, fanden Angehörige den Jugendlichen bewusstlos im Haus. Rettungskräfte hätten ihn ins Freie gebracht und reanimiert, aber nicht mehr retten können. Der Junge starb im Rettungswagen. Zwei Sanitäter wurden dem Bericht nach nach dem Einsatz ebenfalls wegen einer Vergiftung ins Krankenhaus gebracht. Auch bei weiteren Bewohnern des Hauses wurden erhöhte Kohlenmonoxid-Werte gemessen. Zuvor hätten Warngeräte ausgeschlagen, die die Retter bei sich hatten. Ein Feuerwehr-Sprecher erklärte, er geht davon aus, dass der Fall im Zusammenhang mit einer defekten Gastherme steht.

Das Wetter in Deutschland am Montag, den 8. Januar 2018

08-Das Wetter in Deutschland am 8. Januar 2018-5704805119001

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