News des Tages: “Drecksloch-Länder”: UNO verurteilt Trump-Wortwahl als “rassistisch”

Alle Nachrichten rund um die Sondierungsverhandlungen von CDU, CSU und SPD finden Sie hier im gesonderten Ticker.

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Südkorea will gemeinsam mit Nordkorea bei Olympia-Eröffnung ins Stadion einlaufen (12.22 Uhr)
  • UNO: Trump-Wortwahl zu Heimatländern von Migranten “rassistisch” (11.46 Uhr)
  • Angeklagter im Hamburger Messerstecher-Prozess geständig (9.40 Uhr)
  • US-Präsident Trump sagt Besuch in Großbritannien ab (8.58 Uhr)
  • Chefs erzielen Durchbruch bei Sondierung für große Koalition (8.37 Uhr)

Die Nachrichten des Tages:

+++ 12.46 Uhr: Südkorea will gemeinsames Frauen-Eishockeyteam mit Nordkorea +++

Südkorea will bei den Olympischen Winterspielen im heimischen Pyeongchang im Februar mit Nordkorea eine gemeinsame Eishockey-Frauenmannschaft bilden. Den Vorschlag habe die südkoreanische Seite am Dienstag bei den ersten offiziellen Gesprächen mit Nordkorea seit zwei Jahren gemacht, zitierte die nationale Nachrichtenagentur Yonhap am Freitag Vizesportminister Roh Tae Kang. Südkoreas Delegation hatte zudem einen gemeinsamen Einmarsch süd- und nordkoreanischer Sportler bei der Eröffnungs- und Schlussfeier der Spiele angeboten. Das Vereinigungsministerium schlug unterdessen vor, am kommenden Montag auf Arbeitsebene über die Teilnahme Nordkoreas bei den Spielen zu sprechen. 

+++ 12.40 Uhr: Göring-Eckardt und Hofreiter an Grünen-Fraktionsspitze bestätigt +++

Die Grünen im Bundestag haben Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter an ihrer Spitze bestätigt. Göring-Eckardt erhielt 67,7 Prozent der Stimmen, Hofreiter 66,1 Prozent, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. 2013 hatte der Parteilinke Hofreiter rund 80 Prozent der Stimmen erhalten, die Realo-Vertreterin Göring-Eckardt bei einer Gegenkandidatin 65 Prozent.

+++ 12.32 Uhr: Türkei erlässt Reisewarnung für die USA +++

Die Türkei hat als Reaktion auf die Einstufung als riskantes Reiseland durch das US-Außenministerium eine Reisewarnung für die USA erlassen. Das türkische Außenministerium verwies auf die Gefahr durch Terroranschläge und durch “willkürliche Verhaftungen” von Türken in den USA, die auch Staatsbeamte auf Dienstreisen treffen könnten. Das türkische Außenministerium reagierte damit auf ein neues System von US-Reisehinweisen, in denen die Türkei – ebenso wie etwa Pakistan – in die zweithöchste Gefahrenstufe eingeordnet wird.

In dem US-Hinweis wird dazu aufgerufen, Reisen in die Türkei “wegen Terrorismus und willkürlichen Festnahmen” zu überdenken. Die Türkei und die USA hatten erst Ende Dezember ihre Visakrise beigelegt. Nach der Festnahme von einheimischen Mitarbeitern von US-Konsulaten hatten die Vertretungen der USA in der Türkei mitgeteilt, die Ausgabe von Visa zu stoppen.  

+++ 12.29 Uhr: Eigenes Kind an Vergewaltiger verkauft? Weitere Ermittlungen +++

Eine Mutter verkauft ihren Sohn an Pädophile – ein Soldat zählt zu den Kunden_18UhrNach mutmaßlichen Vergewaltigungen eines Neunjährigen und der Festnahme von acht Verdächtigen prüft die Polizei mögliche Verbindungen zu anderen Taten. Hierfür werteten die Ermittler beschlagnahmte Filme und Datenträger aus, sagte eine Sprecherin der Polizei Freiburg der Deutschen Presse-Agentur.

Im Fall des Neunjährigen, den seine Mutter den Ermittlungen zufolge mehr als zwei Jahre lang gegen Geld Männern für Vergewaltigungen überlassen hat, seien alle Verdächtigen in Untersuchungshaft. Es werde nun untersucht, ob es weitere Taten gebe. Einige der Verdächtigen sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft Freiburg wegen schwerer Misshandlung von Kindern vorbestraft. 

+++ 12.22 Uhr: Südkorea will gemeinsam mit Nordkorea bei Olympia-Eröffnung ins Stadion einlaufen +++

Südkorea hat Nordkorea angeboten, bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang im kommenden Monat gemeinsam ins Stadion einzulaufen. Bei den jüngsten bilateralen Gesprächen seien “verschiedene Vorschläge” gemacht worden, darunter das gemeinsame Einlaufen ins Olympiastadion sowie die Bildung eines gemeinsamen Eishockey-Frauenteams, sagte Südkorea Vize-Sportminister Roh Tae Kang laut der Nachrichtenagentur Yonhap.

+++ 12.16 Uhr: Mesale Tolu fordert von Bundesregierung Härte gegenüber Türkei +++

Die deutsche Journalistin Mesale Tolu hat nach ihrer Entlassung aus türkischer Untersuchungshaft die Bundesregierung aufgefordert, den Druck auf Ankara aufrechtzuerhalten. Deniz Yücel und etwa 150 weitere Journalisten säßen noch immer in der Türkei im Gefängnis. “Wir dürfen jetzt nicht wegsehen”, sagte Tolu dem Nachrichtenmagazin “Der Spiegel”. Gegen die türkischen Behörden erhob sie schwere Vorwürfe. Die Untersuchungshaft werde missbraucht, um Regierungskritiker zu bestrafen: “Die Regierung versucht, mithilfe der Justiz den Journalismus zu kriminalisieren.”19-Journalistin Tolu aus türkischer U-Haft entlassen-5686994211001 

+++ 11.59 Uhr: Schwer verletzter Fußgänger liegt nach Unfall stundenlang auf Straße +++

Ein Autofahrer hat in Frankfurt am Main spätabends einen Fußgänger angefahren und den schwer verletzten Mann einfach liegenlassen. Das 65 Jahre alte Unfallopfer wurde erst nach etwa sechseinhalb Stunden am frühen Morgen von einem zufällig vorbeikommenden Radfahrer entdeckt, wie die Polizei berichtete. Der Verletzte wurde stark unterkühlt und mit mehreren Knochenbrüchen ins Krankenhaus gebracht. Er sei nicht in Lebensgefahr, müsse aber operiert werden, sagte ein Polizeisprecher.

Der Unfall ereignete sich im Stadtteil Seckbach auf einer schlecht beleuchteten Straße. Der 65-Jährige sei auf dem Weg von der Kleingartenanlage nach Hause gewesen, berichtete ein Polizeisprecher. Er habe ausgesagt, gegen 23.00 Uhr von einem schwarzen Auto frontal erfasst und auf einen Grünstreifen geschleudert worden zu sein. Der Fahrer sei anschließend geflüchtet.

+++ 11.55 Uhr: Verbraucherschützer warnen vor Rückruf-SMS einer Anwaltskanzlei +++

Verbraucherschützer haben vor einer Rückruf-SMS einer Anwaltskanzlei gewarnt und Betroffenen geraten, nicht auf die Forderungen einzugehen. Die Nachricht könne einer Kanzlei zugeordnet werden, die hauptsächlich im Inkassowesen tätig sei, erklärte die Verbraucherzentrale Bayern. Von dem geforderten Rückruf rate sie dennoch ab. Seriöse Inkasso-Unternehmen machten ihre Ansprüche schriftlich geltend und gäben dabei Auftraggeber und Grund für die Forderung an.

Bei einem Rückruf könne versucht werden, “an aktuelle Daten des Verbrauchers wie Anschrift, Geburtsdatum und Kontodaten zu gelangen”, warnte die Verbraucherzentrale. Eine Pflicht zur Bekanntgabe dieser Daten gebe es nicht. Die Verbraucherschützer warnten vor diesem Hintergrund auch vor falschen E-Mails und SMS von angeblichen Inkassofirmen. Auch diese seien vermehrt in Umlauf.

+++ 11.46 Uhr: UNO: Trump-Wortwahl zu Heimatländern von Migranten “rassistisch” +++

Die UNO hat die Wortwahl von US-Präsident Donald Trump zu den Herkunftsländern bestimmter Migranten als “rassistisch” und “schockierend” verurteilt. “Man kann das nicht anders nennen als ‘rassistisch’”, sagte der Sprecher des UN-Menschenrechtsbüros in Genf, Rupert Colville. Trump hatte Herkunftsländer von Einwanderern aus Afrika sowie Haiti laut Medienberichten als “Drecksloch-Länder” bezeichnet.Donald Trump Ticker_17.40

+++ 11.28 Uhr: Nach Absage von AfD-Parteitag: Landeschef-Gegner planen Treffen +++

Nach der Absage des Sonderparteitags der niedersächsischen AfD wollen sich Gegner des umstrittenen Landeschefs Paul Hampel trotzdem am Samstag in Hannover treffen. “Möglicherweise haben nicht alle Mitglieder die Absage per Post rechtzeitig bekommen.

Deshalb werden wir dort sein”, sagte Vize-Landeschef Oliver Westphal der Deutschen Presse-Agentur. Ein Parteitag sei das Treffen aber nicht. Am Donnerstagabend hatte der Landesvorstand den Sonderparteitag, auf dem über Hampels Abwahl entschieden werden sollte, überraschend abgesagt. Hampel hatte dies mit einer unsicheren Rechtslage wegen mehrerer Einladungen begründet.

+++ 11.08 Uhr: Vier Tote bei erneuten Plünderungen in Venezuela +++

In dem unter Lebensmittelengpässen leidenden Venezuela sind bei erneuten Plünderungen nach Berichten von Opposition und Medien vier Menschen getötet worden. Weitere 15 seien bei den Unruhen am Donnerstag (Ortszeit) verletzt worden, hieß es. Insgesamt stieg die Zahl der Toten bei den jüngsten Plünderungen in dem Land damit auf sechs.

In der Stadt Arapuey im Westen Venezuelas würden Plünderer seit mehreren Tagen Geschäfte und Warenhäuser ins Visier nehmen, sagte der Oppositionspolitiker Carlos Paparoni. Dabei sei es zu Auseinandersetzungen zwischen den Plünderern und Soldaten gekommen. Rund hundert Menschen seien festgenommen worden. Nach Angaben der Oppositionspolitikerin Gaby Arellano wurde die Region von Polizisten und Soldaten “übernommen”. Ladenbesitzer würden versuchen, ihr Eigentum zu verteidigen.10-Plünderungen und Verzweifelung in Venezuela-5706725935001

+++ 10.52 Uhr: Berichte: Konservative Minderheitsregierung in Norwegen steht +++

Vier Monate nach der Wahl steht in Norwegen Berichten zufolge eine bürgerlich-konservative Minderheitsregierung. Die Parteispitzen der konservativen Høyre, der rechtspopulistischen Frp und der liberalen Venstre seien sich in den Koalitionsverhandlungen einig geworden, berichtete der Fernsehsender NRK. Auf Parteitagen soll demnach am Sonntag über den Koalitionsvertrag abgestimmt werden.

Die konservative Høyre um Ministerpräsidentin Erna Solberg war als zweitstärkste Kraft aus der Wahl im September hervorgegangen. Die stärkste Partei, die sozialdemokratische Arbeiterpartei, konnte mit ihren Partnern keine Regierung bilden.  

+++ 10.49 Uhr: Israel schließt aus Spargründen sieben Auslandsvertretungen +++

Israel will aus Spargründen sieben Auslandsvertretungen schließen. “Das ist Teil des Haushaltes, der heute Morgen verabschiedet wurde”, sagte ein Sprecher des Außenministeriums. Um welche Vertretungen es geht, sei noch nicht klar. Bis Ende 2021 sollen sie geschlossen werden.

+++ 10.16 Uhr: Kreuzbandriss: Olympia-Aus für Vizeweltmeister Leitinger +++

Riesenslalom-Vizeweltmeister Roland Leitinger verpasst die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Der 26 Jahre alte Skirennfahrer aus Österreich erlitt am Donnerstag beim freien Skifahren auf der Reiteralm einen Kreuzbandriss im rechten Knie, wie sein Skiverband am Abend mitteilte. Auch die deutschen Riesenslalom-Fahrer Felix Neureuther und Stefan Luitz verpassen die Winterspiele in Südkorea wegen Kreuzbandrissen.

+++ 10.06 Uhr: Feuer im Bahnhof von Nottingham +++

Im Bahnhof der britischen Stadt Nottingham hat es gebrannt. Der Zugverkehr wurde gestoppt und das Gebäude evakuiert. Nach Angaben der Feuerwehr erreichten die Flammen sogar das Dach. Im Kurznachrichtendienst Twitter berichteten Augenzeugen von dicken Rauchwolken, die aus dem Bahnhof in der mittelenglischen Stadt drangen. Nach ersten Erkenntnissen der Rettungskräfte wurde niemand verletzt. Dutzende Feuerwehrleute waren vor Ort. Die Brandursache war zunächst unklar.

+++ 9.59 Uhr: Tote Dreijährige in Solingen – “massive Gewalteinwirkung” +++

Im Fall einer toten Dreijährigen in Solingen gehen die Ermittler von einem Verbrechen aus. Die Obduktion habe eine “massive äußere Gewalteinwirkung” ergeben, sagte ein Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft. Das Mädchen hatte demnach innere Blutungen und sei zudem verbrüht worden. “Das in Kombination war nicht zu überleben.”

Der tatverdächtige Freund der Mutter soll den Angaben zufolge am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden. Der 18-Jährige, ein gebürtiger Solinger, war nach der Tat am Mittwochabend festgenommen worden. Zuvor hatte die 24 Jahre alte Mutter einen Notarzt alarmiert, weil ihre Tochter nicht mehr atmete. 

+++ 9.40 Uhr: Angeklagter im Barmbeker Messerstecher-Prozess geständig +++

Der Angeklagte im Mordprozess um das Messerattentat in einem Hamburger Supermarkt hat zu Prozessbeginn von seinem Anwalt ein Geständnis verlesen lassen. “Er bekennt sich in allen Anklagepunkten ausdrücklich schuldig”, erklärte der Anwalt des 26-jährigen Palästinensers am Freitag.

+++ 9.18 Uhr: Mordprozess nach Messerattacke in Hamburger Supermarkt begonnen +++

Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen hat der Mordprozess gegen den Messerstecher von Hamburg-Barmbek begonnen.
Die Bundesanwaltschaft wirft dem 26-jährigen Palästinenser Ahmad A. Mord sowie versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung in sechs Fällen vor. Der abgelehnte Asylbewerber soll aus einer islamistischen Gesinnung heraus in einer Edeka-Filiale einen 50-Jährigen erstochen und anschließend sechs weitere Menschen verletzt haben. Dabei sei es ihm darum gegangen, “möglichst viele deutsche Staatsangehörige christlichen Glaubens zu töten”, erklärte die Anklagebehörde. Der Mann muss sich vor dem Staatsschutzsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts verantworten. Die Anklage hält ihn für voll schuldfähig.

+++ 8.58 Uhr: US-Präsident Trump sagt Besuch in Großbritannien ab +++

Angeblich aus Ärger über den neuen Standort der US-Botschaft in London will US-Präsident Donald Trump nicht zur Eröffnung im nächsten Monat nach Großbritannien reisen.

Er sei kein großer Fan von der unter seinem Amtsvorgänger Barack Obama getroffenen Entscheidung, den bisherigen Sitz in bester Lage für “Peanuts” zu verkaufen und eine neue Botschaft für 1,2 Milliarden Dollar (etwa 1 Milliarde Euro) an einem abseitigen Standort zu bauen, twitterte Trump. “Schlechter Deal. Da werde ich kein Band durchschneiden!”  

+++ 8.49 Uhr: Dschungelcamp: zwölf “Stars” für die zwölfte Staffel +++

Zwölf mehr oder minder bekannte “Stars” für die zwölfte Staffel: Am 26. Januar (21.15 Uhr) startet der Kölner Privatsender RTL einen neuen Durchgang des Trash-Klassikers “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!”. Wer sich als Kandidat nach gut zwei Wochen im australischen Dschungel nach diversen Ekelspielen und Abstimmungen gegen die Konkurrenz durchsetzt, darf sich “Dschungelkönigin” oder “Dschungelkönig” nennen.

Und das sind die Teilnehmer, die nach “Down under” fliegen: Ex-Fußballprofi Ansgar Brinkmann, 48, Transgender-Model Giuliana Farfalla,21, Schlagersängerin Jenny Frankhauser, 25, “Bachelorette”-Gewinner 2017 David Friedrich, 28, Fotomodel Tatjana Gsell, 46, Reality-TV-Darsteller Matthias Mangiapane, 34, Sänger Daniele Negroni, 22, Designerin Natascha Ochsenknecht, 53, Schauspielerin Sandra Steffl, 47, “Bachelor”-Vierte 2017 Kattia Vides, 29, Schlagersängerin Tina York, 63, und Soulsänger Sydney Youngblood, 57. 

+++ 8.41 Uhr: Bericht: Parteitag der niedersächsischen AfD abgesagt +++

Der für das Wochenende geplante Landesparteitag der niedersächsischen AfD ist einem Bericht zufolge überraschend abgesagt worden. Wie die “Welt” berichtete, teilte dies der AfD-Landesvorsitzende Armin-Paul Hampel den Parteimitgliedern am frühen Donnerstagabend per Mail mit. Der Landesvorstand entschied demnach mehrheitlich, den ursprünglich für Samstag und Sonntag in Hannover angesetzten Landesparteitag “endgültig abzusagen”.

Als Grund nannte Hampel laut “Welt” eine Entscheidung des niedersächsischen AfD-Landesschiedsgerichts, wonach die durch den Landesvizechef Jörn König ergangene Einladung zu dem Landesparteitag aus formalen Gründen nicht als rechtsgültig anerkannt werden könne. Zudem sei eine von ihm selbst ergangene Einladung vor dem Landesschiedsgericht bereits angefochten worden, hieß es.

+++ 8.37 Uhr: Kreise: Chefs erzielen Durchbruch bei Sondierung für große Koalition +++

Die Partei- und Fraktionsspitzen von CDU, CSU und SPD haben nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bei ihren Sondierungen über eine Fortsetzung der großen Koalition einen Durchbruch erzielt. Eine endgültige Einigung der Sondierer hänge aber noch von der Zustimmung beider Sondierungsgruppen ab, hieß es am Freitagmorgen in Teilnehmerkreisen in Berlin.Sondierungsticker

+++ 8.32 Uhr: Türkei stellt 1800 entlassene Beamte wieder ein +++

ByLock – Die terrorverdächtige App_17.30Die Türkei stellt 1800 nach dem gescheiterten Putsch entlassene Beamte wieder ein. Das berichtete die amtliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf ein entsprechendes Dekret. Im Fall der betroffenen Beamten ging es um den Vorwurf des Herunterladens verschlüsselter Botschaften; zuletzt hatten die Behörden jedoch erklärt, die entsprechende App sei von tausenden Menschen ohne deren Wissen heruntergeladen worden.

+++ 8.10 Uhr: Behörden melden noch 43 Vermisste nach Schlammlawinen in Kalifornien +++

Nach den verheerenden Schlammlawinen in Kalifornien werden nach Behördenangaben noch dutzende Menschen vermisst. “Wir suchen derzeit noch nach 43 Menschen und versuchen herauszufinden, ob sie tatsächlich vermisst werden”, sagte der Sheriff des Landkreises Santa Barbara, Bill Brown. Die Zahl der Vermissten ändere sich ständig. Diejenigen, die noch unauffindbar seien, könnten auch noch ausfindig gemacht werden. Zugleich warnte Brown, die Zahl der Toten könnte noch steigen. Bislang kamen nach Behördenangaben 17 Menschen bei der Unwetterkatastrophe ums Leben.Zahl der Todesopfer nach Schlammlawine steigt 

+++ 8.00 Uhr: Sondierungen über große Koalition steuern auf 24-Stunden-Marke zu +++

Die Sondierungen der Spitzen von CDU, CSU und SPD steuern auf die rekordverdächtige Dauer von 24 Stunden zu. Die ersten Unterhändler waren am Donnerstagmorgen gegen 8.00 Uhr im Willy-Brandt-Haus eingetroffen, der SPD-Zentrale in Berlin. Die Parteichefs, Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Martin Schulz (SPD) und Horst Seehofer (CSU), hatten ihre Arbeit gegen 9.30 Uhr aufgenommen. Die ganze Nacht durch war hart verhandelt worden. Zunächst hatten sich die Gespräche stundenlang an den zentralen Themen Migration sowie Finanzen und Steuern verhakt. Auch gegen 7.30 Uhr am Freitagmorgen gab es noch keine Bestätigung für einen Durchbruch bei den Verhandlungen.Sondierungsticker

+++ 7.58 Uhr: “Wer hier pisst, stirbt”: Club wehrt sich gegen Wildpinkler +++

 Im Kampf gegen Wildpinkler setzt ein Club in Stuttgart auf eine drastische Aktion. “Wer hier pisst, stirbt” ist auf einem Schriftzug an dem Lokal in der Innenstadt zu lesen. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine ernst gemeinte Drohung, sondern um ein Kunstwerk, wie “Stuttgarter Zeitung” und “Stuttgarter Nachrichten” berichten. Bekommen haben es die Clubbetreiber demnach bei der Fotoausstellung eines Künstlers im Juli 2015. Nun hängt es dort im Kampf gegen Wildpinkler.

Wirklich abzuschrecken scheint es die aber nicht: Sie und ihr Personal müssten auch nach der Installation täglich zu Gießkanne und Chlor greifen, um Flüssigkeiten und Gerüche zu verbannen, sagte Ninette Sander vom Club “White Noise” den Blättern. “Der Gestank weht durch die ganze Passage.” Der Club liegt an der Unterführung eines U-Bahnhofs. 

+++ 7.55 Uhr: Tchibo bietet Baby- und Kinderkleidung zum Mieten an +++

Die Kaffee- und Handelskette Tchibo wird künftig in ihren Filialen auch Baby- und Kinderkleidung zum Mieten anbieten.
Damit wird der Konzern mit einem Geschäftsmodell aktiv, das unter der Überschrift “Sharing Economy” (Wirtschaft des Teilens) die schonende Nutzung von Ressourcen mit Kostenvorteilen für die Verbraucher in Einklang zu bringen versucht. “Je länger und häufiger ein Produkt genutzt wird, umso besser für die Umwelt”, sagte Tchibo-Direktorin Nanda Bergstein in Hamburg. Die Kunden sollen die Öko-Kleidung für Preise um die vier Euro je Teil und Monat mieten können.

+++ 7.52 Uhr: Dündar warnt Bundesregierung vor “schmutzigem Deal” mit Erdogan +++

Der türkische Exil-Journalist Can Dündar hat die Bundesregierung vor einem “schmutzigen Deal” mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gewarnt. “Die deutschen Inhaftierten sind Geiseln. Kauft Deutschland Geiseln mit schmutzigen Deals frei, fühlt sich Erdogan ermutigt, gleich die nächsten Journalisten einzukerkern, weil seine brutale Methode funktioniert”, sagte Dündar der “Nordwest-Zeitung”. Die Freiheit für Deniz Yücel hätte “einen viel zu hohen Preis”, fügte der ehemalige “Cumhuriyet”-Chefredakteur hinzu. 

+++ 6.47 Uhr: Harz: Mann flüchtet mit Tempo 250 vor der Polizei +++

Gefährliche Verfolgungsjagd im südlichen Harz: Ein Autofahrer ist mit seinem Geländewagen in der Nacht vor einer Polizeistreife davongerast, teilweise mit mehr als 250 Kilometern pro Stunde. Ungefähr eine halbe Stunde blieben die Beamten an dem Flüchtenden dran, wie die Polizei mitteilte. Der Mann raste durch mehrere Orte im niedersächsischen Landkreis Osterode am Harz und auch kurz durch den thüringischen Landkreis Eichsfeld. Schließlich entwischte er der Polizei. Nun sucht sie nach dem silbernen Geländewagen und seinem Fahrer. Die Beamten hatten den Mann in Bad Lauterberg im Harz kontrollieren wollen. Dann trat dieser das Gaspedal durch.

+++ 5.49 Uhr: Reuters: Trump verlängert Iran-Sanktionsstopp +++

US-Präsident Donald Trump steigt einem Insider zufolge vorerst nicht aus dem Atomabkommen mit dem Iran aus. Er habe sich entschieden, den Sanktionsstopp zu verlängern, sagte eine mit dem Beschluss vertraute Person, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Er werde allerdings den europäischen Partnern und dem US-Kongress eine Frist für Verbesserungen an dem Vertrag setzen. Ohne diese würde er sich die Option offenhalten, aus dem Abkommen auszusteigen. Eine Erklärung des US-Präsidialamts wird für heute erwartet. An diesem Tag endet die Frist, bis zu der Trump entscheiden kann, ob die Strafmaßnahmen ausgesetzt bleiben oder neue verhängt werden. Zugleich verhängte Trump aber neue gezielte Sanktionen gegen iranische Unternehmen und Personen.

+++ 4.55 Uhr: GroKo-Sondierungen: Verhandlungen als über Griechenland und Ukraine +++

Union und SPD wollen ihre Sondierungsgespräche abschließen. Bis zum Freitagmorgen soll feststehen, ob CDU, CSU und SPD genügend Gemeinsamkeiten sehen, um ihren Parteien die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen zu empfehlen. Die Sondierungen zwischen Union und SPD dauern nun 19 Stunden. Das ist länger als die Verhandlungen über den Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone und über ein Friedensabkommen für die Ostukraine in Minsk. Damals musste Kanzlerin Angela Merkel jeweils 17 Stunden verhandeln.Sondierungsticker

+++ 4.35 Uhr: 600 Japaner verbringen Nacht wegen Schneesturms in Zug +++

Weil ihr Zug in gewaltigen Schneemassen stecken blieb, haben rund 600 Fahrgäste in Japan die Nacht im Abteil verbracht. Fünf von ihnen wurde unwohl, ein Mann musste in eine Klinik gebracht werden, wie Einsatzkräfte bekanntgaben. Seit Tagen werden weite Teile Japans von heftigen Schneestürme erfasst. Der öffentliche Verkehr wurde teils massiv behindert. Die am Japan-Meer gestrandeten Fahrgäste in der stets schneereichen Provinz Niigata hatten Glück im Unglück: Licht und Heizung funktionierten einwandfrei, hieß es.

+++ 4.20 Uhr: Japan tötet wegen Vogelgrippe erneut 92.000 Hühner +++

In Japan sind erneut 92.000 Hühner wegen eines Vogelgrippe-Ausbruchs getötet worden. Einsatzkräfte keulten die Tiere auf einer Geflügelfarm in Sanuki in der Provinz Kagawa, nachdem ein besonders ansteckender H5-Typ auf dem Hof nachgewiesen worden war, wie Medien berichteten. Es ist der erste Fall von Vogelgrippe in Japan in diesem Winter. Rund ein Jahr zuvor hatte es auf Gehöften in gleich mehreren Provinzen des Landes Fälle von Vogelgrippe gegeben. Hunderttausende Hühner wurden dort gekeult.

+++ 3.50 Uhr: Trump nennt afrikanische Staaten und Haiti “Drecksloch”-Länder +++

Donald Trump Ticker_17.40Bei den Beratungen über ein neues Einwanderungsgesetz hat sich US-Präsident Donald Trump Berichten zufolge verächtlich über Migranten aus Afrika und Haiti geäußert. Die Zeitung “Washington Post” berichtete am Donnerstag unter Berufung auf Teilnehmer der Gespräche, Trump habe gefragt, warum so viele Menschen aus “Drecksloch-Ländern” in die USA kämen. Die “New York Times” zitierte den Präsidenten ebenfalls mit dieser Äußerung.

+++ 3.09 Uhr: Italienische Küstenwache rettet 264 Flüchtlinge vor Kalibrien +++

Die italienische Küstenwache hat vor der Küste Kalabriens 264 Flüchtlinge gerettet. Ihr Boot sei von einem Flugzeug der EU-Grenzschutzbehörde Frontex gesichtet worden, teilte ein Sprecher der Küstenwache mit. Es sei wahrscheinlich aus der Türkei gekommen. An der Rettungsaktion vor der süditalienischen Hafenstadt Crotone waren demnach mehrere Schiffe der Küstenwache und ein im Auftrag von Frontex fahrendes britisches Schiff beteiligt.

+++ 2.51 Uhr: Facebook rückt Beiträge von Unternehmen und Medien in den Hintergrund +++

Facebook-Nutzer werden künftig prominenter Beiträge von Freunden und Familie statt von Unternehmen, Medien und politischen Gruppen zu sehen bekommen. Damit solle das weltgrößte Online-Netzwerk wieder stärker auf das ursprüngliche Ziel ausgerichtet werden, persönliche Verbindungen zu ermöglichen, schrieb Mark Zuckerberg in einem Facebook-Beitrag. “Ich ändere das Ziel für unsere Produkt-Teams: Statt sich darauf zu konzentrieren, ihnen beim Finden relevanter Inhalte zu helfen, sollen sie Ihnen helfen, bedeutsamere soziale Beziehungen zu haben”, erklärte Zuckerberg.  

+++ 2.06 Uhr: Fatih Akins Film “Aus dem Nichts” gewinnt weiteren Hollywood-Preis +++

Interview mit Fatih Akin 10.28Der Film “Aus dem Nichts” des Hamburger Regisseurs Fatih Akin hat in Hollywood einen weiteren Preis gewonnen. Bei der Verleihung der Critics’ Choice Awards wurde das NSU-Drama zum besten nicht-englischsprachigen Film gekürt. Es setzte sich in dieser Sparte unter anderem gegen die schwedische Satire “The Square”, das französische Aids-Aktivisten-Drama “120 BPM” und das Kambodscha-Kriegsdrama “First They Killed My Father” von Regisseurin Angelina Jolie durch. Akin hatte am Sonntag den Golden Globe für den besten Auslandsfilm in Empfang genommen. “Aus dem Nichts” ist in diesem Jahr auch der deutsche Oscar-Kandidat.

+++ 1.58 Uhr: Erster Autosalon für Frauen in Saudi-Arabien +++

Der erste Autosalon nur für Frauen hat im saudiarabischen Dschiddah seine Tore geöffnet. Bevor sie sich in fünf Monaten erstmals offiziell hinters Steuer setzen dürfen, können sich Frauen das passende Auto für den historischen Moment aussuchen. Ein komplett weibliches Verkäuferteam berät die Kundinnen auch in Fragen der Finanzierung. In dem erzkonservativen Königreich war Ende September das Fahrverbot für Frauen aufgehoben worden, gegen das Menschenrechtsaktivisten mehr als drei Jahrzehnte gekämpft hatten. Ab Juni dürfen Frauen Auto und Motorrad fahren sowie Lastwagen steuern.

+++ 1.32 Uhr: Intel-Chef verspricht nach Chip-Schwachstelle Transparenz +++

Nach der Kritik im Zusammenhang mit der jahrelangen Schwachstelle in Computer-Chips hat Intel-Chef Brian Krzanich mehr Transparenz zugesagt. Intel werde häufig über die Verbreitung der nötigen Software-Updates und ihre Wirkung auf die Leistung der Computer veröffentlichen, schrieb Krzanich in einem offenen Brief. Außerdem versicherte er, dass der Chipkonzern verantwortungsvoll über neu entdeckte Schwachstellen informieren werde.

Krzanich bekräftigte, dass Intel bis zum 15. Januar Sicherheits-Aktualisierungen für 90 Prozent seiner Prozessoren auf den vergangenen fünf Jahren veröffentlichen werde.Die vergangenes Jahr entdeckte Sicherheitslücke war von Unternehmen der Branche bis Anfang Januar geheimgehalten worden, um sie zu studieren und Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Intel ist stark davon betroffen.

+++ 1.26 Uhr: Ringen um Sondierungsergebnis bis in die Morgenstunden +++

Bis in die frühen Morgenstunden haben die Unterhändler von Union und SPD am Freitag um ein tragfähiges Gesamtergebnis ihrer Regierungssondierungen gerungen. Zentrale Probleme waren bis zuletzt die Finanz- und die Flüchtlingspolitik, wie die Deutsche Presse-Agentur in Berlin erfuhr. Aber auch bei Themen wie Rente und Gesundheit hakte es. Teilnehmer erwarteten Verhandlungen bis zum Morgengrauen. Ein Scheitern der Sondierungen war bis zuletzt nicht ausgeschlossen worden, ebenso wie eine Vertagung. 

+++ 0.52 Uhr: Schlammlawinen in Kalifornien – vier Kinder unter den 17 Todesopfern +++

Zahl der Todesopfer nach Schlammlawine steigtIn den schweren Schlammlawinen in Kalifornien sind nach Angaben der Behörden auch vier Kinder ums Leben gekommen. Die 17 Todesopfer seien identifiziert worden, teilte die Polizei im Bezirk Santa Barbara mit. Ein dreijähriges Mädchen ist demnach das jüngste Opfer, ein 89-jähriger Mann das Älteste. Acht Personen gelten noch als vermisst. Die Rettungsarbeiten in den überfluteten Gebieten dauerten an. Hunderte Helfer suchten auch am Donnerstag noch nach Überlebenden.

In der Region um die Stadt Montecito, rund 150 Kilometer nordwestlich von Los Angeles, waren am Dienstag nach heftigen Regenfällen mehrere Schlammlawinen niedergegangen. Dutzende Gebäude wurden von Wasser und Geröll mitgerissen. Mehr als 300 Menschen, die von den Fluten eingeschlossen waren, mussten teilweise aus der Luft gerettet werden.

+++ 0.21 Uhr: Trump vor Gesundheits-Check zum Scherzen aufgelegt +++

Am Vorabend einer ärztlichen Routineuntersuchung hat sich US-Präsident Donald Trump zuversichtlich gezeigt – und zum Scherzen aufgelegt. “Ich denke, es wird sehr gut verlaufen”, sagte Trump, etwas anderes würde ihn überraschen. “Es sollte auch gut verlaufen, sonst wird die Börse nicht glücklich sein”, fügte er hinzu.

Der 71-jährige Präsident begibt sich am Freitag in das Walter-Reed-Militärkrankenhaus bei Washington. Anschließend wird das Weiße Haus darüber informieren, detaillierte Informationen über die Untersuchungsergebnisse soll es am Dienstag geben.09-Donald Trump Nationalhmyne USA Singen

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