News des Tages: Polizei findet Leiche von vermisster Frau aus Scharbeutz

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • US-Regierung friert Gelder für UN-Palästinenserhilfswerk ein (21.26 Uhr)

  • Polizei findet im Leiche von vermisster Frau aus Scharbeutz (18.24 Uhr)

  • Staatsanwaltschaft fordert in U-Boot-Mordfall Madsen lebenslange Haft (12.26 Uhr)

  • Tusk und Junker bieten Großbritannien Verbleib in EU an (10.26 Uhr)

  • “Alternative Fakten” ist Unwort des Jahres (10.03 Uhr)

Die Nachrichten des Tages:

+++ 21.50 Uhr: US-Regierung ficht Entscheidung zu Schutzprogramm für Migranten an +++ 

Die US-Regierung geht gegen die Entscheidung eines Gerichts vor, nach der sie ein Schutzprogramm für junge Einwanderer vorerst nicht beenden darf. Das Justizministerium legte Berufung ein. Die Regierung erklärte zugleich, noch in dieser Woche den Obersten Gerichtshof in dem Fall anrufen zu wollen.

Das Gericht in San Francisco hatte am 9. Januar entschieden, dass die Regierung das sogenannte Daca-Programm nicht auslaufen lassen darf, bevor nicht alle Rechtsstreitigkeiten geklärt sind. Zehn Bundesstaaten hatten die geplante Aufhebung des Programms durch die Regierung gerichtlich angefochten.Trump schützt sich vor schlechtem Wetter – und vergisst dabei seine Familie_11.30  

+++ 21.47 Uhr: 1400 Migranten im Mittelmeer gerettet – zwei Leichen geborgen +++ 

Innerhalb eines Tages sind rund 1400 Migranten im zentralen Mittelmeer gerettet worden. Mindestens zwei Menschen starben auf dem Weg von Afrika nach Europa, wie die italienische Küstenwache mitteilte. Zwei Leichen seien geborgen worden. Die Flüchtlinge hätten sich an Bord von sieben Schlauchbooten, drei kleinen Kähnen und einem größeren Boot befunden. An den elf Rettungsaktionen seien unter anderem die Küstenwache, ein Schiff der EU-Operation Sophia und Hilfsorganisationen beteiligt gewesen. Die Zahl der am Dienstag geretteten Menschen lag deutlich über der Zahl der Geretteten der vergangenen zwei Wochen (924).  

+++ 21.26 Uhr: US-Regierung friert Gelder für UN-Palästinenserhilfswerk ein +++ 

Die US-Regierung von Präsident Donald Trump friert 65 Millionen US-Dollar der Zahlungen für das Palästinenserhilfswerk der Vereinten Nationen (UNRWA) vorübergehend ein. Das sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Heather Nauert, in Washington. Die Mittel sollten nicht dauerhaft gestrichen werden, erklärte sie. Es müsse aber eine Überprüfung geben, wie die Mittel eingesetzt würden.

Nauert sagte, es gehe bei dem Schritt nicht darum, jemanden zu bestrafen. Andere Länder müssten einen größeren Beitrag für das Hilfswerk leisten. UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich vor der Ankündigung “sehr besorgt” über die Auswirkungen möglicher Kürzungen im US-Budget. 

+++ 21.23 Uhr: Gabriel mahnt SPD-Basis: “Die Welt schaut auf Bonn” +++ 

Der frühere SPD-Chef und geschäftsführende Außenminister Sigmar Gabriel erinnert seine Partei an ihre staatspolitische Verantwortung bei der seit Monaten stockenden Regierungsbildung. Am Sonntag soll ein Bundesparteitag in Bonn entscheiden, ob die SPD förmlich in Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU einsteigt. Dazu sagte Gabriel der “Bild”-Zeitung: “Es ist nicht übertrieben: Am kommenden Sonntag schaut nicht nur Europa gebannt auf den SPD-Parteitag, sondern viele Menschen weit darüber hinaus. Die Welt schaut deshalb wirklich auf Bonn am kommenden Sonntag.”

Weltweit sei die Hoffnung groß, dass die SPD dafür sorge, dass Deutschland endlich Frankreich die Hand reiche zur Erneuerung und Stärkung Europas. “Denn alle haben gesehen, das CDU/CSU, Grüne und FDP dazu nicht bereit und in der Lage waren. Viele sehen jetzt die Chance, dass Europa in einer immer aggressiveren Welt ein Ort der Hoffnung und eine starke Stimme der Freiheit und der Demokratie ist.” Und die SPD könne dafür der Garant werden.16-SPD-Fraktionschefin Nahles: Sondierungen sind keine Koalitionsverhandlungen-5712717161001

+++ 20.18 Uhr: Aufständischer Hubschrauberpilot bei Polizeieinsatz in Venezuela getötet +++ 

Krise in Venezuela 20.50Der aufständische venezolanische Hubschrauberpilot Oscar Pérez, der im Juni mehrere offizielle Gebäude aus der Luft angegriffen hatte, ist tot. Der Ex-Polizist sei einer von sieben “Terroristen”, die bei einem Polizeieinsatz am Montag getötet worden seien, teilte Innenminister Néstor Reverol mit. Vier männliche und zwei weibliche Verdächtige seien festgenommen worden. Bei dem Einsatz am Rande der Hauptstadt Caracas wurden nach Regierungsabgaben auch zwei Polizisten getötet.

Pérez war der meistgesuchte Mann Venezuelas, seitdem er am 27. Juni mit mehreren Unbekannten vier Granaten auf das Oberste Gericht in Caracas abgeworfen und Schüsse auf das Innenministerium abgegeben hatte.

+++ 19.50 Uhr: Schüler stirbt beim Schwimmunterricht +++ 

Ein zwölf Jahre alter Junge ist in Niedersachsen beim Schwimmunterricht tödlich verunglückt. Er lag laut Polizei leblos im Wasser. Der Schüler wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Bremer Krankenhaus geflogen. Dort sei er gestorben, wie die Beamten am Abend mitteilten.  

Den Angaben zufolge befanden sich 19 Schüler im 1,30 Meter tiefen Nichtschwimmerbereich des Schwimmbads in Garrel (Kreis Cloppenburg). Zum Ende der Unterrichtsstunde hätten zwei Mitschülerinnen ihren Klassenkameraden leblos am Beckenrand entdeckten.

+++ 19.11 Uhr: Bewohnern von Kapstadt könnte Wasser im April wegen Dürre abgedreht werden +++

Wegen einer dramatischen Dürreperiode könnte den Bewohnern der südafrikanischen Millionenstadt Kapstadt im April das Wasser abgedreht werden. Ohne Regen oder drastische Einsparungen beim Wasserverbrauch würden die Wasserleitungen ab dem 21. April trocken bleiben, sagte Bürgermeisterin Patricia de Lille. Dann müssten die Menschen für 25-Liter-Wasserrationen anstehen.

+++ 18.24 Uhr: Polizei findet im Garten Leiche von vermisster Frau aus Scharbeutz +++

Die Polizei hat die Leiche einer seit knapp drei Wochen vermissten 41-jährigen Frau aus Ostholstein gefunden. Ermittler entdeckten den Leichnam im Garten ihres Wohnhauses in Scharbeutz, wie die Staatsanwaltschaft Lübeck mitteilte. Der Leichnam war in Plastikfolie eingewickelt. Die Todesursache steht nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch nicht fest, die Untersuchungen dazu dauern an. Die Frau wurde seit dem 29. Dezember vermisst. Die Ermittler verdächtigen den 39 Jahre alten Ehemann, sie getötet zu haben.

+++ 17.24 Uhr: SPD-Chef Schulz gilt laut Umfrage als führungschwach +++

Vor dem maßgeblichen SPD-Sonderparteitag zu einem möglichen Einstieg in Verhandlungen über eine erneute große Koalition schneidet Parteichef Martin Schulz in einer neuen Umfrage schlecht ab. Angesichts der parteiinternen Debatte über die Ergebnisse der Sondierungen mit der Union halten 66 Prozent Schulz für führungsschwach, wie aus einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap für das ARD-Magazin “report München” hervorgeht.

+++ 17.21 Uhr: Mehrheit rechnet laut Umfrage mit Ja der SPD zur GroKo +++

Die Bundesbürger rechnen mehrheitlich mit einem Ja der SPD zu Koalitionsverhandlungen mit der Union. 69 Prozent erwarten laut einer Umfrage von Infratest dimap für das ARD-Politmagazin “Report München”, dass die SPD sich einer erneuten großen Koalition nicht verweigern wird. Unter den befragten SPD-Anhängern glauben das sogar 71 Prozent. Am Sonntag entscheidet ein SPD-Parteitag, ob Parteichef Martin Schulz in Koalitionsverhandlungen einsteigen darf.

+++ 16.48 Uhr: Zentralratspräsident darf AfD-Politiker Holocaust-Leugner nennen +++

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, darf den AfD-Politiker Wolfgang Gedeon als Holocaustleugner bezeichnen. In einem Urteil bewertete das Landgericht Berlin dies als zulässige Meinungsäußerung. Schuster erklärte: “In Zeiten, in denen aggressiver Antisemitismus in Deutschland immer stärker Fuß fasst, begrüßen wir das Urteil des Berliner Landgerichts sehr.”Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, darf den AfD-Politiker Wolfgang Gedeon als Holocaustleugner bezeichnen. In einem verkündeten Urteil bewertete das Landgericht Berlin dies als zulässige Meinungsäußerung. Schuster erklärte: “In Zeiten, in denen aggressiver Antisemitismus in Deutschland immer stärker Fuß fasst, begrüßen wir das Urteil des Berliner Landgerichts sehr.”

+++ 16.41 Uhr: Balogun empfiehlt nach rassistischem Angriff anonyme Meldestelle +++

Der Mainzer Fußballprofi Leon Balogun hat nach den rassistischen Vorfällen beim Bundesliga-Spiel in Hannover Konsequenzen gefordert. “Diese Personen müssen Stadionverbot erhalten, und zwar schleunigst”, sagte der Deutsch-Nigerianer am Dienstag. Er sei erschrocken, dass so ein Verhalten 2018 in der Bundesliga existiert. “Hier kämpfen doch jeden Tag Spieler unterschiedlicher Herkunft, Hautfarben und Religionen gemeinsam für ihre Fans.”

Als erschreckend empfand es der Nationalspieler, dass unter den von ihm ausgemachten vier bis sieben Pöblern auch ein etwa Zwölfjähriger gewesen sei. “Was sind das für Vorbilder um ihn herum?”, fragte Balogun. Da andere 96-Fans in der Nordkurve nicht eingegriffen hatten, regte der Fußballer eine anonyme Meldestelle an, um rassistische Auswüchse aufklären zu können.

+++ 16.40 Uhr: SPD-Chef Schulz verbittet sich Sticheleien von Dobrindt +++

Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz hat spitze Bemerkungen von CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt an die Adresse der SPD entschieden zurückgewiesen. Er halte nichts “von derartigen Profilierungsversuchen auf Seiten der Union”, sagte Schulz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch). “Wir wären alle gut beraten, den Verhandlungspartner nicht in dieser Weise zu attackieren.” Er sei sehr stolz darauf, wie die SPD verhandelt habe. ”Deshalb halte ich diese Art von aggressiver Rhetorik für völlig fehl am Platz.”

Dobrindt hatte der “Bild am Sonntag” gesagt, Schulz müsse jetzt “zeigen, dass die SPD ein verlässlicher Koalitionspartner sein kann und er den Zwergenaufstand in den Griff bekommt”. Gemeint war offensichtlich der Versuch von Kritikern in der SPD, ein Ja des Sonderparteitags am Sonntag zu Koalitionsverhandlungen zu verhindern.

+++ 16.17 Uhr: AfD-Fraktion nimmt nicht an Festakt zu Elysée-Vertrag in Paris teil +++

Die AfD-Fraktion wird nicht am Festakt zum 55. Jahrestag des Elysée-Vertrags in Paris teilnehmen. Die Fraktion sei nicht in die Vorbereitung der Resolution zum Jubiläum des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags eingebunden worden, erklärten die Vorsitzenden Alice Weidel und Alexander Gauland am Dienstag in Berlin. Die Resolution, die von allen anderen Parteien im Bundestag unterzeichnet wurde, laufe “auf eine weitere Aushöhlung der nationalen Souveränität” Deutschlands hinaus.

+++ 16.09 Uhr: Syrer in Leipzig unter Teror-Verdacht festgenommen worden +++

Ein 23 Jahre alter Syrer ist in Leipzig unter Terrorverdacht festgenommen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Dresden mitteilte, besteht gegen den Mann der Verdacht, eine “schwere staatsgefährdende Gewalttat” vorbereitet zu haben. Nähere Angaben dazu machte die Ermittlungsbehörde nicht. Es seien insgesamt vier Wohnungen in Leipzig durchsucht worden. Die dabei sichergestellten Gegenstände und Unterlagen würden nun ausgewertet. Weitere Auskünfte könnten zu dem laufenden Verfahren nicht erteilt werden, hieß es.

+++ 16.04 Uhr: Erneute Attacken auf Gefängniswärter in Frankreich +++

In Frankreich hat es bereits die dritte Attacke auf Gefängniswärter innerhalb weniger Tage gegeben: In zwei Haftanstalten im Westen und Süden des Landes griffen Insassen nach Gewerkschaftsangaben vom Dienstag Aufseher an, dabei gab es mehrere Verletzte. Vergangene Woche hatte ein inhaftierter deutscher Dschihadist drei Wärter mit einem Messer verletzt. Aus Protest legte das Personal in dutzenden Gefängnissen die Arbeit nieder.
Im westfranzösischen Mont-de-Marsan ging ein Gefangener mit der Faust auf sieben Wärter los und verletzte mehrere von ihnen. In Tarascon südlich von Avignon griff ein Insasse eine Wärterin tätlich an. Beide Häftlinge werden wegen “Radikalisierung” überwacht. Damit ist für gewöhnlich Islamismus gemeint.

+++ 15.59 Uhr: Pakistanische Geistliche erlassen Fatwa gegen Selbstmordanschläge +++

Mehr als 1800 islamische Geistliche aus allen Konfessionen Pakistans haben ein religiöses Rechtsgutachten gegen Selbstmordanschläge erlassen. “Selbstmordanschläge sind haram (“verboten”) und gegen die Lehren des Islam”, heißt es in dem als Fatwa bezeichneten Dokument, das die pakistanische Regierung am Dienstag bekanntgab.

+++ 15.49 Uhr: Brandenburger Polizei spürt entführtes Baby in Niederlanden auf +++

Die Brandenburger Polizei hat ein entführtes Baby in den Niederlanden aufgespürt. Niederländische Polizisten hätten die 10 Monate alte Yasmina aus Gransee bei Oranienburg am Sonntag in Herwijen unversehrt in Obhut genommen, teilte die Polizeidirektion Nord am Dienstag mit. Der mutmaßliche Entführer sei der 39-jährige Vater des Kindes, der Yasmina Ende Dezember in Gransee nicht an die 18 Jahre alte Mutter übergeben, sondern in die Niederlande entführt haben soll, sagte Oberstaatsanwalt Wilfried Lehmann. Gegen den Vater wurde Haftbefehl wegen Kindesentführung ins Ausland erlassen.

Die 18-jährige Mutter und der 39-Jährige seien als Flüchtlinge aus unterschiedlichen Kulturkreisen nach Deutschland gekommen, erklärte die Polizei. Sie wurden in Deutschland Eltern der kleinen Yasmina.Später trennte sich das Paar, der Vater lebte in Rheinland-Pfalz.

+++ 15.34 Uhr: Ex-Torwart Heinz Müller verliert Gerichtsrozess – befristete Verträge für Profis rechtens +++

Bundesligavereine dürfen Profifußballern auch künftig befristete Verträge geben. Das urteilte das Bundesarbeitsgericht in Erfurt im seit 2014 schwelenden Rechtsstreit zwischen Ex-Torhüter Heinz Müller und dem FSV Mainz 05. “Vom Fußball werden sportliche Höchstleistungen erwartet, man kann nicht davon ausgehen, dass diese bis zum Rentenalter zu erbringen sind”, sagte die Vorsitzende Richterin Edith Gräfl bei der Verhandlung.

+++ 14.37 Uhr: Japanischer Sender meldet falschen Raketenalarm +++

Erst Hawaii, nun auch falscher Raketenalarm in Japan: Japans öffentlich-rechtlicher Rundfunksender NHK hat die Bevölkerung versehentlich vor einer nordkoreanischen Rakete gewarnt. Auf seiner Webseite sowie einer App von NHK verbreitete der Sender am Abend (Ortszeit) eine Eilnachricht, wonach Nordkorea wahrscheinlich eine Rakete abgefeuert habe. Rund zehn Minuten später korrigierte sich NHK und entschuldigte sich im Fernsehen und auf der Webseite für den Fehler.

16-SPD-Fraktionschefin Nahles: Sondierungen sind keine Koalitionsverhandlungen-5712717161001

+++ 14.11 Uhr: Laut Scotland Yard ist Tod von Cranberries-Sängerin “nicht verdächtig” +++

Die Polizei in London geht beim unerwarteten Tod der Cranberries-Sängerin Dolores O’Riordan nicht von einem Verbrechen aus. Der Fall einer 46-Jährigen, die am Montag in einem Hotel in der britischen Hauptstadt leblos aufgefunden wurde, werde als “nicht verdächtig” behandelt, teilte Scotland Yard am Dienstag mit.

Die irische Band hatte sich von dem plötzlichen Tod ihrer Frontfrau geschockt gezeigt. “Wir sind am Boden zerstört angesichts des Todes unserer Freundin Dolores. Sie war ein außergewöhnliches Talent und wir fühlen uns sehr privilegiert, Teil ihres Lebens von 1989 an gewesen zu sein, als wir die Cranberries gründeten”, hieß es in einer Mitteilung der Gruppe am Montagabend auf Twitter. Die Welt habe eine “echte Künstlerin” verloren.

+++ 14.03 Uhr: Unbekannter wirft Molotowcocktail auf Streifenwagen in Bochum – Staatsschutz ermittelt +++

Ein Unbekannter hat am Bochumer Hauptbahnhof einen Molotowcocktail in Richtung eines Streifenwagens der Bundespolizei geschleudert. Die Flasche verfehlte nur knapp das Fahrzeug und beschädigte die Eingangstür am Gebäude der Bahnhofsmission, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Verletzt wurde niemand.
Nach dem flüchtigen Täter sucht nun der Staatsschutz des Bochumer Polizeipräsidiums. Der Zwischenfall ereignete sich den Angaben zufolge am späten Montagnachmittag. Der Streifenwagen war unmittelbar vor dem Eingang der Bahnhofsmission abgestellt.

+++ 13.46 Uhr: “Oh Happy Day”-Sänger ist Edwin Hawkins ist tot +++

Gospel-Legende Edwin Hawkins, der mit einer modernen Version des Lieds “Oh Happy Day” einen Welthit landete, ist tot. Der Musiker starb am Montag in seinem Haus in Kalifornien im Alter von 74 Jahren, wie sein Sprecher Bill Carpenter US-Medienberichten zufolge mitteilte. Der Sänger und Komponist litt zuletzt an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Während seiner langen Karriere wurde Hawkins, der als einer der Urväter der modernen Gospel-Musik gilt, mit vier Grammys ausgezeichnet.

+++ 13.43 Uhr: Mann mit Messer löst Amokalarm ausim Jobcenter aus +++

Ein mit einem Messer hantierender Mann hat in einem Jobcenter im baden-württembergischen Konstanz Amokalarm ausgelöst. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Polizei während eines “Streitgesprächs” mit einer Mitarbeiterin. Beamte durchsuchten das Gebäude, der 39-Jährige hatte es aber bereits verlassen. Polizisten nahmen ihn später beim Verlassen eines Wohnhauses in Konstanz fest. Sein Motiv war zunächst unklar.

+++ 13.29 Uhr: Dobrindt würde zur Not auf dem SPD-Parteitag reden +++

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt fordert von der SPD ein klares Bekenntnis zu den Sondierungsergebnissen. Die Partei müsse die Inhalte nun positiv darstellen. “Ich könnte zwar, aber ich will eigentlich nicht vor dem SPD-Parteitag reden”, sagte Dobrindt am Dienstag in Berlin. “Zur Not würde ich diese Funktion auch noch übernehmen.” Die ausgehandelten Dinge sollten nicht in Frage gestellt werden. Man könne erwarten, “dass dafür Handschlagqualität gilt”. Jetzt müssten die Ergebnisse positiv vertreten werde. “Ich kann deswegen der SPD nur raten mehr: Mehr Mut und weniger Wackelpudding.”

Er habe aber großes Vertrauen, dass der SPD-Sonderparteitag am Sonntag den Weg für Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD ebnen werde. Dobrindt drängte auf rasche Koalitionsverhandlungen nach einem positiven Votum. “Ich kann da nur zu absoluter Geschwindigkeit raten”.

+++ 13.02 Uhr: Mord an von Hanaa S. – Schwager sol lebenslang in Haft +++

Für den Mord an der sechsfachen Mutter Hanaa S. soll ein Schwager des Opfers lebenslang hinter Gitter. Der 26-Jährige habe die Frau im nordrhein-westfälischen Hilden mit einem Spanngurt erdrosselt, sagte Staatsanwalt Heribert Kaune-Gebhardt am Dienstag in Wuppertal. “Ich halte die Tat für einen Ehrenmord”, sagte er. Die Frau hatte ihren Ehemann verlassen und sich eine eigene Wohnung genommen.

Für den 20-jährigen Sohn der Irakerin, die 35 Jahre alt wurde, beantragte der Staatsanwalt acht Jahre Jugendstrafe – ebenfalls wegen Mordes. Der Ehemann von Hanaa und einer seiner Brüder sollen für je neun Jahre wegen Beihilfe zum Mord hinter Gitter. Für eine mitangeklagte Schwägerin des Opfers beantragte der Staatsanwalt nach 100 Prozesstagen einen Freispruch.

Alle fünf Angeklagten sind Iraker: der Ehemann und der Sohn der Verschwundenen sowie zwei Brüder und eine Schwester des Ehemanns. Die Leiche der Frau war erst im vergangenen Sommer bei Bruchsal in Baden-Württemberg in einem Waldstück entdeckt worden, nachdem ein Angeklagter im Strafprozess sein Schweigen gebrochen und die Ermittler zu der Stelle geführt hatte.

+++ 13.02: Junge Wölfin aus Mecklenburg sucht neue Heimat in Belgien +++

Auf der Suche nach neuen Revieren dringen junge Wölfe aus Deutschland immer weiter nach Westen vor und sind inzwischen auch in Belgien angelangt. Wie das Agrarministerium in Schwerin mitteilte, wurde eine knapp zweijährige Wölfin aus einem Rudel im westmecklenburgischen Lübtheen unweit von Brüssel entdeckt. Derzeit halte sich das Tier auf einem Militärübungsplatz zwischen Brüssel und Antwerpen auf. Die Naya genannte Jungwölfin sei mit einem Peilsender ausgestattet, so dass sich die etwa 700 Kilometer lange Wanderung durch Norddeutschland und die Niederlande bis ins belgische Flandern nachvollziehen lasse. Nach Angaben des Bundesamtes für Naturschutz gibt es in Deutschland inzwischen wieder 60 Wolfsrudel.

+++ 13.00 Uhr: Zahl der Visa für Familiennachzug auf 118.000 gestiegen +++

Der Familiennachzug von Ausländern nach Deutschland hat im vergangenen Jahr weiter zugenommen. Das Auswärtige Amt habe 2017 rund 118.000 Visa für Angehörige von Drittstaaten zum Familiennachzug ausgestellt nach etwa 100.000 im Vorjahr (2015: rund 70.000), berichtet die “Heilbronner Stimme” und beruft sich dabei auf Kreise des Auswärtigen Amtes. Es gebe einen deutlichen Anstieg der Nachzüge zu Irakern und Syrern. Das Außenamt unterteile aber nicht nach Familienzusammenführungen von anerkannten Asylsuchenden und anderen Nachzügen zu Familienangehörigen.

+++ 12.55 Uhr: Opel-Mutter PSA mit deutlichem Absatzplus 2017 +++

Der französische PSA-Konzern hat 2017 dank der Opel-Übernahme deutlich mehr Autos verkauft. Der weltweite Absatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 15,4 Prozent auf gut 3,63 Millionen Fahrzeuge, wie das Unternehmen mitteilte. Der französische Hersteller hatte Opel und die britische Schwestermarke Vauxhall zum 1. August für 1,3 Milliarden Euro vom US-Autobauer General Motors übernommen. Die Marken Opel/Vauxhall herausgerechnet betrug das Absatzplus für PSA für 2017 lediglich 2,6 Prozent.

+++ 12.53 Uhr: Staatsanwaltschaft fordert in U-Boot-Mordfall lebenslange Haft +++

Der mordverdächtige dänische Erfinder Peter Madsen soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft lebenslang hinter Gitter. Der 47-Jährige wurde wegen Mordes angeklagt. Die Staatsanwaltschaft fordere eine lebenslange Freiheitsstrafe oder Sicherungsverwahrung, teilte die Kopenhagener Polizei mit.

Madsen wird vorgeworfen, die schwedische Journalistin Kim Wall an Bord seines selbstgebauten U-Boots “Nautilus” getötet und die Leiche sexuell missbraucht zu haben. Er selbst spricht von einem Unfall. Die Leiche der jungen Frau wurde – zerstückelt und mit mehreren Messerstichen im Unterleib – im Meer gefunden. Der Prozess soll am 8. März beginnen.

+++ 12.41 Uhr: Fünf Kinder in Algerien festgehalten – Prozess gegen Vater +++

Weil er seine fünf Söhne und Töchter unrechtmäßig nach Algerien verschleppt haben soll, muss sich ein Vater bald wegen Kindesentziehung vor dem Amtsgericht Hannover verantworten. Die Mutter habe das alleinige Sorgerecht für die drei Mädchen und zwei Jungen, teilte das Gericht mit. 

Dem 46-Jährigen wird vorgeworfen, seit August 2016 in Algerien die Pässe der zwischen 2001 und 2011 geborenen Kinder versteckt gehalten und so ihre Ausreise unmöglich gemacht zu haben. Bei einem Besuch der Frau soll der Angeklagte ihr im Streit mehrfach ins Gesicht geschlagen haben. Bei einem zweiten Besuch soll er die Mutter bedroht und ihr den Hals zugedrückt haben. In beiden Fällen kamen ihre Kinder ihr laut Anklage zu Hilfe

+++ 12.26 Uhr: Nordkorea nennt Trump einen “Irren” und “tollwütigen Hund” +++

Nordkorea hat mit Verzögerung auf den Atomknopf-Vergleich von US-Präsident Donald Trump reagiert. Die Parteizeitung “Rodong Sinmun” bezeichnete die Twitter-Botschaft Trumps von Anfang Januar als “Zuckung eines Irren” und “Gebell eines tollwütigen Hundes”. Trumps Atomknopf-Tweet sei Ausdruck des “geistigen Zustands eines Versagers”, der unter “Aggressionsstörungen und Schizophrenie leidet”. Trump hatte am 2. Januar in einer Reaktion auf die Neujahrsansprache Kim Jong Uns geschrieben, er habe einen “viel größeren und mächtigeren” Atomknopf als der nordkoreanische Machthaber.03-Trump: Meiner ist größer-5701006619001

+++ 12.21 Uhr: McDonald’s will weltweit bis 2025 nur noch Recycling-Verpackungen verwenden +++

Die Fast-Food-Kette McDonald’s will künftig weltweit nur noch Recycling-Verpackungen verwenden. Sämtliche Verkaufsverpackungen sollen ab 2025 wiederverwertet werden, wie das Unternehmen mitteilte. Dafür will der Konzern in allen seinen 37.000 Schnellrestaurants Mülltrennung einführen und die Wertstoffe recyclen. In Deutschland bestehen die Verpackungen laut Unternehmen bereits zu 70 Prozent aus Recycling-Fasern, und die frischen Verpackungs-Fasern würden nur aus nachhaltiger Forstwirtschaft mit Siegel stammen.

+++ 12.12 Uhr: Wohnungen mutmaßlicher iranischer Agenten durchsucht +++

Die Bundesanwaltschaft hat in verschiedenen Bundesländern Wohnungen und Geschäftsräume zehn mutmaßlicher iranischer Agenten durchsuchen lassen. Es bestehe der Verdacht “geheimdienstlicher Agententätigkeit”, sagte ein Sprecher der obersten Anklagebehörde in Karlsruhe. Festnahmen habe es nicht geben. Die Beschuldigten sollen im Auftrag “einer dem Iran zuzurechnenden geheimdienstlichen Einheit” Institutionen und Personen in Deutschland ausgespäht haben. 

+++ 10.51 Uhr: Thomas Gottschalk erhält Fernsehpreis für Lebenswerk +++

Große Ehrung für Thomas Gottschalk (67): Der Showmaster, der lange den TV-Klassiker “Wetten, dass..?” moderierte, erhält am 26. Januar in Köln den Deutschen Fernsehpreis für sein Lebenswerk. “Ausgezeichnet wird damit ein Entertainer, der mit einer unnachahmlichen Mischung aus Spontaneität und Seriosität seit Jahrzehnten im deutschen Fernsehen immer wieder Maßstäbe gesetzt hat”, teilte das Ständige Sekretariat des Fernsehpreises in Köln mit. Den Ehrenpreis der Stifter werde Gottschalk persönlich entgegennehmen. Im vergangenen Jahr erhielt Schauspielerin Senta Berger die Auszeichnung. 

+++ 10.26 Uhr: Tusk und Juncker bieten Großbritannien Verbleib in EU an +++

EU-Ratspräsident Donald Tusk und Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker haben Großbritannien einen Verbleib in der Europäischen Union angeboten. Falls die Briten ihre Meinung änderten, seien “unsere Herzen weiter offen für Sie”, sagte Tusk im Europaparlament in Straßburg. Juncker unterstützte dort Tusk und sagte, er hätte nicht gerne, dass in London überhört werde, “dass unsere Tür nach wie vor offen steht”.

+++ 10.20 Uhr Zahl registrierter Schusswaffen in Deutschland gestiegen +++

Die Zahl der registrierten Schusswaffen ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Wie die “Neue Osnabrücker Zeitung berichtete, waren zum Jahresende 5,37 Millionen Waffen oder Waffenteile beim Bundesinnenministerium registriert. Das waren rund 20.400 mehr als noch im Vorjahr. 2016 betrug das Plus noch 16.100.

+++ 10.20 Uhr: Serbischer Politiker Ivanovic im Kosovo erschossen +++

Einer der wichtigsten serbischen Politiker im Kosovo, Oliver Ivanovic, ist erschossen worden. Das teilte ein Vertreter seiner Partei mit. Ivanovic war ein früherer serbischer Staatssekretär und hochrangiger Vertreter der serbischen Minderheit im Norden der ehemaligen serbischen Provinz Kosovo, die 2008 ihre Unabhängigkeit erklärt hatte.

+++ 10.19 Uhr: Gut 186.500 Asylsuchende im Jahr 2017 +++

Die Zahl der Asylsuchenden in Deutschland ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Die Behörden registrierten 186.644 Asylsuchende, wie das Bundesinnenministerium mitteilte. Im Jahr 2016 waren noch etwa 280.000 und im Jahr 2015 rund 890.000 asylsuchende Menschen nach Deutschland gekommen.Neue Methode zur Altersbestimmung von Flüchtlingen

+++ 10.12 Uhr: Bevölkerung in Deutschland auf 82,5 Millionen Menschen angewachsen +++

Die Zahl der in Deutschland lebenden Menschen ist bis Ende 2016 auf 82,5 Millionen Menschen gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt berichtete, bedeutete das einen Zuwachs um 346.000 Menschen oder 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wie bereits in den Vorjahren war der Bevölkerungsanstieg vor allem auf Zuwanderung zurückzuführen. Sie sorgte für einen Überschuss von 498.000 Menschen – ein Jahr zuvor waren es noch mehr als 1,1 Millionen gewesen. 

+++ 10.03 Uhr: “Alternative Fakten” ist Unwort des Jahres +++

“Alternative Fakten” lautet das Unwort des Jahres 2017. Die Bezeichnung sei “der verschleiernde und irreführende Ausdruck für den Versuch, Falschbehauptungen als legitimes Mittel der öffentlichen Auseinandersetzung salonfähig zu machen”, erklärte die Jury in Darmstadt. Sprachwissenschaftler küren seit 1991 das Unwort des Jahres.

+++ 09.59 Uhr: Unbekannter greift in Berliner U-Bahnhof drei Obdachlose an +++

Ein Unbekannter hat in einem Berliner U-Bahnhof drei Obdachlose angegriffen und verletzt. Wie die Polizei in der Hauptstadt mitteilte, trat er im Bahnhof Yorckstraße im Stadtteil Schöneberg zunächst einem 50-Jährigen ins Gesicht und schlug anschließend einem 36-Jährigen mehrmals mit der Faust ins Gesicht. Nach Angaben einer Zeugin stach er dann einem dritten Obdachlosen mit einem Gegenstand ins Bein und floh.

+++ 09.39 Uhr: Zwei Tote nach schwerer Explosion in Antwerpen +++

Bei einer vermutlich durch Gas ausgelösten Explosion im Zentrum der belgischen Stadt Antwerpen sind mindestens zwei Menschen getötet und 14 weitere verletzt worden. Das teilte die Polizei mit. Das verheerende Unglück in einem Studentenviertel hatte am Vorabend drei Wohnhäuser zerstört und mehrere weitere Gebäude beschädigt.

+++ 09.36 Uhr: Freiburger Missbrauchsfall – Polizei findet Festplatte im See +++

Polizisten haben im Freiburger Missbrauchsfall eine Festplatte aus einem See neben dem Zuhause des sexuell missbrauchten neun Jahre alten Kindes an Land gezogen. Das Wasser sei schon Ende November weitgehend abgelassen und der Datenträger darin entdeckt worden, sagte eine Polizeisprecherin auf Anfrage. Der Staufener Stadtsee ist 1,50 bis 4 Meter tief und etwas größer als ein Fußballfeld.

Das Kind wurde den Ermittlungen zufolge von seiner 47 Jahre alten Mutter und deren 39-jährigem Lebensgefährten über das Internet Männern aus dem In- und Ausland gegen Geld für Vergewaltigungen überlassen. Es wurde demnach von mehreren Tätern wiederholt und an mehreren Orten in und um Freiburg missbraucht und vergewaltigt. Die Taten sollen sich von 2015 bis Herbst 2017 ereignet haben – also rund zwei Jahre lang.Behörden Missbrauchsfall Freiburg 20.35

+++ 8.52 Uhr: Schulbus kracht in Hauswand – Mindestens 20 Verletzte +++

Bei einem Schulbusunfall in Eberbach in Baden-Württemberg sind mindestens 20 Menschen verletzt worden. Unter ihnen sind nach Angaben der Polizei auch Kinder. Der Bus sei am Dienstagmorgen in eine Hauswand gefahren, sagte eine Polizeisprecherin in Mannheim auf Anfrage. Die genaue Zahl der Verletzten sei aber noch unklar. Den Angaben zufolge sind unter anderem drei Rettungshubschrauber vor Ort. Der Unfall ereignete sich im Rhein-Neckar-Kreis an der Landesgrenze zu Hessen, östlich von Mannheim.

Mehr Details konnte die Polizeisprecherin zunächst noch nicht nennen. Nach einem Bericht von Hitradio FFH wurden drei Kinder schwer verletzt. Der Busfahrer habe leichte Verletzungen.

+++ 7.22 Uhr: “Oh Happy Day”-Sänger Edwin Hawkins gestorben +++

Weltbekannt wurde er mit dem Gospel-Song “Oh Happy Day” aus dem Jahr 1969: US-Sänger Edwin Hawkins ist tot. Hawkins sei im Alter von 74 Jahren am Montag in seinem Haus in der Nähe von San Francisco gestorben, teilte sein Pressesprecher Bill Carpenter auf der Facebook-Seite des Musikers mit. Der Sänger sei an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt gewesen. 

Edwin Hawkins

+++ 6.59 Uhr: Acht Leichen an Japans Küste angeschwemmt +++

An der Küste Japans sind acht Leichen angeschwemmt worden, bei denen es sich um nordkoreanische Fischer handeln könnte. Sieben stark verweste Körper seien vergangene Woche in einem Boot nahe Kanazawa entdeckt worden, ein weiterer in der Nähe des Bootes, teilte die japanische Polizei am Dienstag mit. Die Küstenwache geht von einem nordkoreanischen Fischerboot aus.

Im vergangenen Jahr waren insgesamt 104 nordkoreanische Fischerboote an den Küsten Japans angeschwemmt worden. 2016 waren es den Angaben der Küstenwache zufolge 66 Boote. Experten zufolge gehen nordkoreanische Fischer teilweise hohe Risiken ein und fahren mit veralteten und schlecht ausgerüsteten Booten weit aufs Meer hinaus, um staatliche Fangquoten erfüllen zu können. 

+++ 6.03 Uhr: Kunden abgezockt – Schlüsseldienst-Chefs vor Gericht +++

Hohe Anfahrtskosten, überflüssige Arbeiten und weit überzogene Rechnungen von bis zu 1500 Euro – ein bundesweit tätiger Schlüsseldienst aus der Stadt Geldern am Niederrhein soll seine Kunden systematisch ausgenommen haben. Gegen die 57 und 39 Jahre alten Betreiber beginnt am Dienstag um 9.30 Uhr in Kleve der Prozess.

+++ 05.07: Sprengversuche in der Ostsee – Habeck interveniert bei von der Leyen +++

Wegen der Pläne für Sprengversuche und den Beschuss einer ausgemusterten Fregatte in der Ostsee vor Damp hat Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck (Grüne) bei Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen interveniert. “Mit Sorge und Verwunderung” habe er Kenntnis von dem Vorhaben erhalten, heißt es in einem Brief Habecks an die CDU-Politikerin. Nach seinen Informationen sollten die Versuche wohl bei Natura-2000-Gebieten mit besonders schützenswerten Arten stattfinden, führte Habeck aus.

+++ 5.02 Uhr: Explosion zerstört in Antwerpen drei Wohnhäuser – 14 Verletzte +++

Bei einer vermuteten Gasexplosion im Zentrum der belgischen Stadt Antwerpen sind am Montagabend nach offiziellen Angaben 14 Menschen verletzt worden. Der Gesundheitszustand einer verletzten Person wurde als kritisch eingestuft, fünf Opfer waren schwer verletzt. Mehrere Menschen wurden in dem Studentenviertel in den Trümmern verschüttet und bis zum frühen Morgen geborgen. Bei der Explosion waren drei Wohnhäuser zerstört worden, mehrere angrenzende Gebäude wurden beschädigt.

Antwerpen Explosion

Noch am Morgen durchkämmten Helfer und Suchhunde die Trümmer nach möglichen weiteren Opfern. Über die Ursache der Explosion gab es zunächst keine offiziellen Angaben. In einer über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreiteten Nachricht schloss die Polizei allerdings einen Terroranschlag aus.

 +++ 4.21 Uhr: Zwei Deutsche bei Bergtour in Österreich tödlich verunglückt +++

Zwei Deutsche sind am Montag bei einer Bergtour in Österreich ums Leben gekommen. Die Kletterer seien in Tirol rund 350 Meter tief gestürzt, berichtete die Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die örtliche Polizei.

Bei dem Versuch, die Geierkopf-Nordwand in den Ammergauer Alpen zu bezwingen, sei der Voraussteiger abgestürzt und habe seinen Begleiter mit in die Tiefe gerissen, hieß es.

+++ 3.54 Uhr: Ehepaar in Kalifornien hielt 13 Kinder gefangen +++

Kinder festgekettet_6.40Ein Ehepaar in Kalifornien hat seine 13 Kinder unter grausamen Bedingungen über Monate gefangen gehalten. Wie das Büro des Bezirkssheriffs in Riverside am Montag (Ortszeit) berichtete, sei einer 17-Jährigen am Sonntag in der Nähe von Los Angeles die Flucht gelungen. Das Mädchen habe die Polizei informiert.

Den Beamten boten sich erschütternde Bilder. Einige der Geschwister seien mit Ketten und Vorhängeschlössern an ihre Betten gefesselt gewesen – sie seien unterernährt und sehr schmutzig gewesen. Ihre Umgebung beschreibt die Mitteilung als dunkel und faulig riechend. Vater, 57, und Mutter, 49, hätten nicht erklären können, warum sie ihre Kinder festhielten, heißt es in dem Bericht.

+++ 2.09 Uhr: Australien bietet Millionen zur Rettung des Great Barrier Reef +++

Die Regierung Australiens hat in einer offenen weltweiten Ausschreibung zwei Millionen australische Dollar (rund 1,3 Mio. Euro) zur Rettung der Korallen im Great Barrier Reef angeboten. “Dies ist eine offene Einladung an unsere größten Wissenschaftler”, sagte Umweltminister Josh Frydenberg am Dienstag. Man erhoffe sich “innovative Lösungen” zum Schutz der Korallen und für die Genesung beschädigter Riffe.

“Das Riff ist das größte lebende Weltwunder”, betonte Frydenberg. Wegen des Ausmaßes der Zerstörung werde “großes Denken” gebraucht, egal woher.

Beim Great Barrier Reef haben großflächige Korallenbleichen in den vergangenen zwei Jahren beispiellose Schäden verursacht.

Frosch im Klo16.30

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