News des Tages: Erdogan weist weinendes Mädchen in Soldatenuniform öffentlich zurecht

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Erdogan weist weinendes Mädchen zurecht (18.51 Uhr)
  • Polizei schießt in Heidelberg auf Mann mit Messer (16.12 Uhr)
  • Drei Tote bei Familiendrama in Österreich (11.14 Uhr)
  • China will Xi Xinping Amtszeit ohne Begrenzung ermöglichen (9.50 Uhr)
  • Trotz UN-Resolution: Neue Angriffe auf Ost-Ghuta (8.33 Uhr)

Die News des Tages im Nachrichtenticker:

+++ 21.32 Uhr: Berichte über Explosion in mittelenglischer Stadt Leicester +++

In der mittelenglischen Stadt Leicester hat sich Berichten zufolge eine Explosion ereignet. Die Polizei sprach von einem “erheblichen Vorfall” und rief die Bevölkerung auf, das betreffende Gebiet zu meiden. “Alle Rettungskräfte” seien derzeit im Einsatz, hieß es in einer Mitteilung der Leicestershire Police auf Twitter.Tweet Leicester

+++ 19.50 Uhr: Schwere Regenfälle legen antike Schätze im Irak frei +++

Schwere Regenfälle habe im Irak Schätze aus der Antike zutage gefördert: An der Ausgrabungsstätte von Borsippa in der Provinz Babylon legten sie 75 Stücke frei, darunter Töpferwaren, Münzen und Metallobjekte aus der Zeit der Parther. Die Funde sollten nun untersucht werden, um ihr genaues Alter zu bestimmen, sagte Hussein Fleih von der Altertümerbehörde der Region.

Es ist nicht das erste Mal, dass Regen im Irak antike Fundstücke ans Licht bringt. Im vergangenen Jahr seien rund 1000 Artefakte durch Regen aus dem Boden gewaschen worden, sagte Fleih. “Das zeigt, dass antike Stücke nicht nur tief im Boden, sondern auch knapp unter der Oberfläche liegen können”, sagte er.

+++ 19.35 Uhr: Starkes Erdbeben in Papua-Neuguinea +++

Im Pazifikstaat Papua-Neuguinea ist es zu einem starken Erdbeben gekommen. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke mit 7,5 an. Demnach ereignete sich das Beben nach MEZ am Abend auf der Insel Neuguinea in einer Tiefe von 35 Kilometern. Über Schäden ist bislang nichts bekannt.

Papua-Neuguinea – nördlich von Australien gelegen – liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einer hufeisenförmigen Zone entlang der Küsten des Pazifischen Ozeans. Sie wird häufig von Erdbeben und Vulkanausbrüchen heimgesucht. Hier treffen verschiedene Platten der Erdkruste aufeinander.

+++ 18.51 Uhr: Erdogan weist weinendes Mädchen in Soldatenuniform zurecht +++

Eine Rede, bei der der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ein weinendes Mädchen in Soldatenuniform zurechtweist, hat für Aufregung gesorgt. Erdogan hatte bei einer Veranstaltung in der Provinz Kahramanmaras in Anatolien das Mädchen aus dem Publikum auf die Bühne geholt und ermahnte sie, dass Soldaten nicht weinten. Er küsste das Kind auf die Wange, tätschelte es und sagte dann an die Menge gerichtet: “Wenn es als Märtyrer fällt, werden sie es auch – so Gott will – mit der Fahne zudecken. Es ist alles bereit”. Dann beugte Erdogan sich zu dem Mädchen und sagte: “Nicht?”, küsste es erneut und schickte es von der Bühne. Der Sarg gefallener Soldaten wird beim Begräbnis in der Regel mit einer türkischen Flagge bedeckt.

Die Türkei hatte am 20. Januar eine Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG in Nordwestsyrien begonnen. Die islamisch-konservative Regierungspartei setzt dabei auch auf nationalistische Gefühle. Auch viele Gegner Erdogans befürworten den Militäreinsatz.

+++ 18.31 Uhr: Russische Militärspione sollen Olympia-Computer gehackt haben +++

Russische Militärspione haben laut “Washington Post” hunderte Computer von Organisatoren der Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang gehackt und versucht, eine falsche Spur nach Nordkorea zu legen. Mitarbeiter des russischen Militärgeheimdienstes GRU hätten Anfang Februar rund 300 Computer der Olympia-Veranstalter gehackt, berichtete die Zeitung. Als Folge des Hackerangriffs konnten demnach viele Gäste ihre Tickets für die Eröffnungsfeier nicht ausdrucken, zahlreiche Sitze im Stadion blieben leer. Südkorea hatte bereits direkt nach der Eröffnungsfeier am 9. Februar vom Ausfall zahlreicher Websites und Übertragungssysteme im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen berichtet und Ermittlungen eingeleitet.

Wie die “Washington Post” berichtete, spielten russische Experten eine Schadsoftware auf die Computer der Organisatoren mit deren Hilfe sie Daten abfischen und das Netzwerk lahmlegen konnten. Bei ihrem Cyberangriff hätten die Russen einen nordkoreanischen Internetprovider genutzt, um es so aussehen zu lassen, als stecke Nordkorea hinter der Aktion.    

+++ 18.09 Uhr: Konservative ÖVP klarer Wahlsieger in Tirol +++

In Österreich bleibt die konservative ÖVP auf Erfolgskurs. Bei der Landtagswahl in Tirol legte die Partei nach ersten Hochrechnungen deutlich um 4,6 Punkte auf 44 Prozent zu. Das konservativ geprägte Bundesland wird damit weiter von Ministerpräsident Günther Platter geführt. Der 63-Jährige regierte bisher in einer Koalition mit den Grünen. Die Grünen verloren zwar zwei Prozentpunkte, stemmten sich aber mit 10,6 Prozent einigermaßen erfolgreich gegen den Abwärtstrend.

Als künftige Koalitionspartner für die ÖVP kommen auch die SPÖ und die FPÖ infrage. Die Sozialdemokraten kamen laut Hochrechnungen auf 17,3 Prozent (plus 3,6 Punkte). Die FPÖ legte mit einem Plus von 6,7 Punkten auf 16 Prozent am deutlichsten zu. Die liberalen Neos kamen auf 5,3 Prozent. Sechs Parteien, die 2013 zusammen fast 20 Prozent hatten, waren dieses Mal nicht mehr angetreten. Wesentliches Wahlkampfthema war die Beschränkung des Schwerlastverkehrs. In Richtung Brenner und Italien durchqueren täglich Tausende Lastwagen Tirol. Nach dem Gewinn der Nationalratswahl im Oktober 2017 und der Landtagswahl in Niederösterreich ist der Wahlausgang in Tirol der dritte deutliche Sieg der ÖVP in Folge. 

+++ 18.06 Uhr: Deutschlands Basketballer erreichen Hauptrunde der WM-Qualifikation +++

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft hat vorzeitig die zweite und entscheidende Runde der WM-Qualifikation erreicht. Zwei Tage nach dem überraschenden Sieg gegen den Olympia-Zweiten Serbien gewann das Team von Bundestrainer Henrik Rödl auch mit 87:77 (51:38) in Georgien. Erfolgreichster Werfer war Joshiko Saibou von Alba Berlin mit 15 Punkten.

Nach vier Siegen in vier Spielen hat Tabellenführer Deutschland einen der ersten drei Plätze in der Gruppe G bereits sicher. In der zweiten Runde der WM-Qualifikation werden dann vier Sechsergruppen gebildet. Die ersten Drei jeder Gruppe dürfen 2019 an der Weltmeisterschaft in China teilnehmen. Die Punkte aus der ersten Qualifikationsrunde werden in die zweite mitgenommen. Nach zwei Siegen gegen Georgien und dem 79:74 gegen Serbien haben die Deutschen deshalb schon jetzt eine gute Ausgangsposition für die entscheidende Phase der Qualifikation.

+++ 17.01 Uhr: Arktische Kälte in Italien – Rom bereitet sich auf Schnee vor +++

Ein Kältetief mit Schnee, Regen und starkem Wind hat Italien erreicht. Während im Norden gestern sogar Strände eingeschneit waren, bereitete sich die Hauptstadt heute auf möglichen Schneefall vor. Die Präfektur verhängte aus Sicherheitsgründen ein Fahrverbot für Lastwagen in der Stadt und der Provinz Rom, das am Abend in Kraft treten sollte, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Sowohl in nördlicheren Regionen als auch im Süden sollen morgen wegen der arktischen Kälte in einigen Kommunen Schulen geschlossen bleiben.

Der Zivilschutz hatte auch vor Sturm gewarnt. Am Mittag war bei Venedig – offenbar wegen des starken Windes – ein Straßenmast umgestürzt und hatte die einzige Autoverbindung zu der Lagunenstadt blockiert. 

+++ 16.58 Uhr: Merkels Ministerliste fürs Kabinett steht +++

Die Liste der CDU-Minister von Bundeskanzlerin Angela Merkel für das neue Kabinett steht: Laut Teilnehmerkreisen sagte Merkel am Sonntag in den CDU-Gremiensitzungen, Jens Spahn solle Gesundheitsminister werden, Peter Altmaier solle das Wirtschaftsministerium übernehmen, Ursula von der Leyen solle Verteidigungsministerin bleiben. Julia Klöckner solle neue Landwirtschaftsministerin werden, Anja Karliczek Bildungsministerin und Helge Braun neuer Kanzleramtschef, sagte Merkel demnach weiter.

+++ 16.20 Uhr: Abgeordnete Karliczek soll laut Kreisen Bundesbildungsministerin werden +++

Kanzlerin Angela Merkel will die CDU-Abgeordnete Anja Karliczek nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zur neuen Bundesministerin für Bildung und Forschung machen. Neuer Kanzleramtschef soll der bisher in der Regierungszentrale für die Bund-Länder-Beziehungen zuständige Helge Braun werden.

+++ 16.12 Uhr: Polizei schießt in Heidelberg auf Mann mit Messer +++

Ein mit einem großen Messer bewaffneter Mann ist in Heidelberg von der Polizei angeschossen worden. Nach ersten Informationen der Polizei war der zunächst nicht identifizierte Mann kurz nach 10 Uhr in der Nähe des Hauptbahnhofs mit einem Messer in der Hand unterwegs. Eine Passantin wählte den Notruf. Polizisten sprachen den Mann an und wollten ihn kontrollieren. Sie forderten ihn auch auf, das Messer niederzulegen. Doch der Mann reagierte nicht, sondern lief den Angaben zufolge einfach weiter. Dann sei er mit dem Messer auf die Beamten zugegangen. “Daraufhin schossen diese gezielt gegen die Beine des Mannes, was sofort Wirkung zeigte”, sagte ein Polizeisprecher. Der Verletzte kam ins Krankenhaus, der Tatort wurde abgesperrt.

+++ 15.30 Uhr: Essener Tafel nach Versorgungsstopp für Ausländer verschmiert +++

Die Türen der Essener Tafel zur Versorgung sozial Schwacher mit Lebensmittelspenden sind in der Nacht von Unbekannten mit Parolen beschmiert worden. Es sei eine “nahe liegende Vermutung”, dass das mit dem vergangene Woche öffentlich breit diskutierten Aufnahmestopp für Ausländer zusammenhänge, sagte ein Essener Polizeisprecher. Im Internet habe es im linken Spektrum Aufrufe zu Aktionen gegen die Tafel gegeben. Laut Polizei wurden die Türen der ehrenamtlichen Einrichtung und sechs in der Nähe geparkte Fahrzeuge mit Parolen wie “Nazis” beschmiert. Polizei und Staatsschutz ermittelten, hieß es in der Mitteilung. Die Einrichtung hatte kürzlich bekanntgegeben zunächst nur noch Menschen mit deutschen Pass mit Essen zu versorgen, da der Ausländeranteil der Kunden auf 75 Prozent gestiegen sei. 

+++ 15.25 Uhr: Suche nach Kindermörder – DNA-Massentest hat begonnen +++

Wer der Mörder des kleinen Nicky Verstappen ist, weiß die niederländische Polizei auch fast 20 Jahre nach dem Verbrechen nicht. Nun nimmt sie im Gebiet an der Grenze zu Deutschland – nicht weit von Aachen – einen neuen Anlauf, um ihn zu finden: Im niederländischen Landgraaf begann ein aufwendiger DNA-Massentest, wie eine Polizeisprecherin bestätigte. 21.500 Männer zwischen 18 und 75 Jahren sind aufgerufen, freiwillig eine DNA-Probe abzugeben.

+++ 15.20 Uhr: In Frankreich Attentate auf Sportstätte und Militär vereitelt +++

In Frankreich sind seit Jahresanfang zwei Anschläge vereitelt worden. Einer sei auf eine Sportstätte geplant gewesen, ein anderer auf Militärkräfte, sagte Innenminister Gérard Collomb dem Radiosender Europe-1. Die Angriffe hätten im Süden und im Westen Frankreichs verübt werden und die Jugend treffen sollen. Die Anschlagspläne seien noch nicht völlig ausgereift gewesen, erklärte Collomb. Es habe mehrere Festnahmen gegeben; die Festgenommenen seien in einer Gefährderdatei aufgelistet gewesen. In Frankreich kamen in den vergangenen Jahren bei islamistischen Anschlägen rund 240 Menschen ums Leben.

+++ 15.10 Uhr: Kälte bringt Gazprom Exportrekord +++

Die andauernde Kältewelle in Europa verhilft dem russischen Gaskonzern Gazprom zu einer Serie von Exportrekorden. Am Samstag sei mit 655,2 Millionen Kubikmetern Erdgas für Westeuropa den vierten Tag in Folge eine neue Höchstmarke erreicht worden. Das teilte der weltgrößte Gasproduzent am Sonntag in Moskau mit. Der Rekord an einem Samstag sei bemerkenswert, weil der Verbrauch an arbeitsfreien Tagen sonst zurückgehe. Wegen der gestiegenen Nachfrage hätten auch die Preise zugelegt, meldete die Agentur Interfax nach Firmenangaben. Am Verteiler Baumgarten in Österreich liege der Spotpreis für 1000 Kubikmeter Erdgas für Montag bei 290 Euro, nach 187 Euro zum Monatsbeginn. In Baumgarten wird das Gazprom-Gas für Süd- und Südwesteuropa verteilt.

+++ 14.20 Uhr: Tausende Russen erinnern an ermordeten Oppositionellen Nemzow +++

Mehrere tausend russische Regierungskritiker haben am Sonntag an den vor drei Jahren ermordeteten Oppositionsführer Boris Nemzow erinnert. Der größte Gedenkmarsch fand in Moskau statt und stand zugleich im Zeichen der Präsidentenwahl am 18. März. Die Teilnehmer riefen nach Augenzeugenberichten “Dies ist unser Land” und nannten Präsident Wladimir Putin einen Dieb. Die Oppositionskandidaten Xenia Sobtschak und Grigori Jawlinski liefen ebenso im Demonstrationszug mit wie der nicht zur Wahl zugelassene Anti-Korruptions-Aktivist Alexej Nawalny. Die Moskauer Polizei schätzte den Zug auf etwa 4500 Menschen. In St. Petersburg versammelten sich nach Angaben der Organisatoren etwa 2000 Menschen, die Polizei sprach dagegen von 350 Teilnehmern. Die Behörden hatten überall starke Kräfte zusammengezogen. Das Bürgerrechtsportal OVD-Info verzeichnete aber landesweit nur einzelne Festnahmen. Der Reformpolitiker und ehemalige Vizeregierungschef Nemzow war am 27. Februar 2015 nachts auf einer Brücke in der Nähe des Kremls in Moskau erschossen worden. Der Fall hatte international Bestürzung ausgelöst. Die Ermittler gehen von einem Auftragsmord aus.

+++ 12.45 Uhr: Papst ruft Kriegsparteien in Syrien auf, sofort die Gewalt einzustellen +++

Papst Franziskus hat die Kriegsparteien in Syrien zu einem sofortigen Waffenstillstand aufgerufen. Die Kämpfe müssten stoppen, um “Zugang für humanitäre Hilfe zu gewähren” und die “Evakuierung der Verwundeten und Kranken” zu ermöglichen, sagte der Papst am Sonntag beim Angelus-Gebet in Rom. “Dieser Februar war eine der gewalttätigsten Phasen dieses siebenjährigen Konflikts”, sagte der Papst. “Es gibt hunderte, tausende zivile Opfer: Kinder, Frauen, Senioren. Krankenhäuser wurden getroffen, die Menschen haben nichts zu essen.” Die sei “unmenschlich”, kritisierte der Papst. “Ich rufe deshalb dringend zu einem sofortigen Stopp der Gewalt auf.”

+++ 11.14 Uhr: Mann tötet Bruder und Schwester mit Küchenbeil und erhängt sich +++

Bei einem Familiendrama sind in Österreich drei Menschen ums Leben gekommen. Ein 51-Jähriger war laut Polizei in St. Stefan im Rosental in der Steiermark wohl mit einem Küchenbeil auf seinen Bruder, seine Schwester und seine Mutter losgegangen. Dabei starben der 52-jährige Bruder und die 56 Jahre alte Schwester. Die Mutter im Alter von 75 Jahren wurde sehr schwer verletzt. Sie war nach Angaben der Polizei noch in kritischem Zustand. Nach der Tat erhängte sich der 51-Jährige, der mehrfach in psychiatrischer Behandlung gewesen sein soll, in einem Nebengebäude des Anwesens. Der Tat waren Familienstreitigkeiten vorausgegangen. Spekulationen, dass es sich um einen Erbstreit gehandelt habe, bestätigte die Polizei zunächst nicht.

+++ 9.50 Uhr: China: Begrenzung der Amtszeit für Staatschef soll aufgehoben werden +++

China will die Begrenzung der laut Verfassung vorgeschriebenen maximalen zwei Amtszeiten für den Staatschef aufheben. Die Kommunistische Partei habe eine entsprechende Forderung gestellt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag. Präsident Xi Jinping könnte sich damit über das Ende seiner zweiten Amtszeit 2023 hinaus an der Macht halten.

+++ 9.25 Uhr: Nordkorea bezeichnet US-Sanktionen als Kriegshandlung +++

Nordkorea hat die jüngsten US-Sanktionen als “Kriegshandlung” verurteilt. “Wie wir bereits wiederholt gesagt haben, sehen wir jede Beschränkung gegen uns als Kriegshandlung an”, hieß es in einer von der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA verbreiteten Erklärung des nordkoreanischen Außenministeriums. Das Ministerium drohte zugleich mit Vergeltung, sollten “die USA wirklich die Nerven haben”, Nordkorea in “grober” Weise entgegenzutreten. Im Streit um das nordkoreanische Atomprogramm hat das US-Finanzministerium neue Sanktionen gegen Schiffe und Unternehmen angekündigt, die illegale Geschäfte mit Nordkorea gemacht haben sollen. Neben nordkoreanischen Unternehmen sind auch Firmen aus anderen Ländern betroffen, darunter China. Die US-Regierung forderte den UN-Sicherheitsrat auf, ein weltweites Hafenverbot für 33 Schiffe zu verhängen und 27 Schifffahrts- und Handelsunternehmen auf die Sanktionsliste zu setzen. Präsident Donald Trump sprach nach den angekündigten Strafmaßnahmen von den “härtesten Sanktionen”, die jemals gegen ein Land verhängt worden seien. Er drohte zudem, dass die USA “Phase zwei” einleiten würden, sollten die Sanktionen keinen Erfolg haben. Dies “könnte eine sehr grobe Sache” werden, sagte Trump, ohne nähere Angaben zu machen.

+++ 8.33 Uhr: Neue Angriff auf Ost-Ghuta trotz UN-Resolution +++

Trotz der am Samstag verabschiedeten UN-Resolution für eine unverzügliche Waffenruhe in Syrien haben die Regierungstruppen nach Angaben von Aktivisten die Rebellenhochburg Ost-Ghuta am Morgen erneut bombardiert. Die Luftwaffe habe zwei Angriffe auf das Gebiet am Rande der Hauptstadt Damaskus geflogen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Die Angriffe trafen demnach Randbezirke von Duma, der größten Stadt in Ost-Ghuta.

News Olympia 2018 Pyeongchang_10.50

+++ 7.57 Uhr: Millionen Deutsche fiebern mit dem Eishockey-Team – Gold für Viererbob +++

Trotz der frühen Stunde (5 Uhr MEZ) haben Millionen Deutsche das Eishockey-Finale bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang verfolgt. Das deutsche Team hatte sensationell das Endspiel gegen die Olympischen Athleten aus Russland erreicht. Dem Favoriten lieferten die deutschen Spieler einen großen Kampf und unterlagen erst nach Verlängerung mit 3:4. Die Silbermedaille ist dennoch der größte Erfolg in der deutschen Eishockey-Geschichte. Am letzten Tag der Spiele von Pyeongchang, die mit der Abschlussfeier zu Ende gehen, gab es zudem noch einmal Gold für die deutschen Athleten. Francesco Friedrich siegte mit seinen Männern im Viererbob vor dem zweiten deutschen Bob mit Nico Walther an den Lenkseilen. Insgesamt hat das deutsche Olympiateam in Südkorea 31 Medaillen geholt und belegt damit den zweiten Platz in der Nationenwertung. 14 Goldmedaillen sind deutscher Rekord für Winterspiele.

25-Kölner Eishockeyfans sind stolz auf Olympisches Silber

Die Nachrichten vom Samstag, 24. Februar:

+++ 20.24 Uhr: UN-Sicherheitsrat votiert einstimmig für Waffenruhe in Syrien +++

Der UN-Sicherheitsrat hat sich einstimmig für eine baldige einmonatige Waffenruhe in Syrien ausgesprochen. Die Konfliktparteien in dem Bürgerkriegsland sollten aus humanitären Gründen “die Feindseligkeiten ohne Verzögerung für mindestens 30 aufeinander folgende Tage” einstellen, heißt es in der Resolution, die das Gremium in New York verabschiedete. Diese “dauerhafte humanitäre Pause” solle regelmäßige Hilfslieferungen an die Zivilbevölkerung und den Abtransport von Verletzten ermöglichen. Die Feuerpause soll insbesondere der Zivilbevölkerung in der belagerten Rebellen-Hochburg Ost-Ghuta zugute kommen. Dort sind knapp 400.000 Menschen eingeschlossen und seit Tagen Luftangriffen ausgesetzt, bei denen nach Angaben von Aktivisten bereits mehr als 500 Zivilisten starben.

Die Abstimmung über die Resolution war ursprünglich bereits für Donnerstag vorgesehen gewesen. Gestern wurde sie erneut vertagt, um Vorbehalte Russlands auszuräumen. Die Veto-Macht ist mit Syriens Machthaber Baschar al-Assad verbündet und unterstützt ihn in dem Bürgerkrieg militärisch.

Berlinale Touch me not

+++ 20.07 Uhr Berlinale-Jury kürt ”Touch Me Not” mit Goldenem Bären +++

Der radikale rumänische Experimentalfilm “Touch Me Not” hat bei der 68. Berlinale den Goldenen Bären gewonnen. Regisseurin Adina Pintilie (38) erforscht in ihrem semidokumentarischen Film die Spielarten und Grenzen menschlicher Sexualität. Den Großen Preis der Jury holte die polnische Regisseurin Malgorzata Szumowska (44) mit ihrer Gesellschaftsparabel “Gesicht” (“Twarz”). Der paraguayische Film “Die Erbinnen” (“Las herederas”) von Marcelo Martinessi erhielt den Alfred-Bauer-Preis. Die Auszeichnung gilt einem Spielfilm, der neue Perspektiven eröffnet.

Ana Brun (68) bekam für ihre Rolle in dem tragikomischen Drama um ein alterndes lesbisches Paar den Silbernen Bären als beste Darstellerin. Zum besten Schauspieler kürte die Jury den Franzosen Anthony Bajon, der in Cédric Kahns “Das Gebet” einen 22-jährigen Drogenabhängigen spielt. Der deutsche Film ging leer aus, obwohl er mit 4 von 19 Kandidaten im Wettbewerb besonders gut vertreten war. Den Silbernen Bären für die beste Regie sprach die Jury dem US-Kultfilmer Wes Anderson zu. Der mexikanische Regisseur Alonso Ruizpalacios holte für seinen vergnüglichen Verbrecherfilm “Museo” gemeinsam mit seinem Kollegen Manuel Alcalá den Silbernen Bären für das beste Drehbuch. Elena Okopnaya bekam die Auszeichnung als herausragende künstlerische Leistung für Kostüm und Design in dem Shriftstellerdrama “Dovlatov” von Alexey German Jr.

+++ 18.42 Uhr: Dropbox will 500 Millionen Dollar bei Börsengang erlösen +++

Der Online-Speicherdienst Dropbox will 500 Millionen Dollar (407 Millionen Euro) mit seinem geplanten Börsengang einnehmen. Das Unternehmen aus San Francisco soll an der Technologie-Börse Nasdaq unter dem Tickerkürzel “DBX” gelistet werden, wie aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht. Die Unterlagen enthalten auch die jüngsten Finanzergebnisse von Dropbox. Demnach stieg der Umsatz im vergangenen Jahr um 31 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar. Unter dem Strich fiel jedoch ein Verlust von 111,7 Millionen Dollar an.

Dropbox hat nach eigenen Angaben mehr als 500 Millionen Nutzer in 180 Ländern. Die meisten davon zahlen bislang jedoch nichts für den Speicherservice. In welcher Preisspanne die Aktien angeboten werden sollen, ist noch unklar, ebenso der genaue Zeitpunkt des Börsengangs.

+++ 17.32 Uhr: Deutscher Hengst wird im Millionen-Dollar-Rennen Zweiter +++

Der fünf Jahre alte deutsche Galopper Noor Al Hawa hat erneut den zweiten Platz in einem Millionenrennen in Katar belegt. In der mit einer Million US-Dollar (rund 812.000 Euro) dotierten “HH The Emir’s Trophy” mussten sich der Hengst und sein Jockey Eduardo Pedroza nach 2400 Metern nur knapp The Blue Eye mit Harry Bentley geschlagen geben. Mit Jockey-Star Frankie Dettori im Sattel wurde der Amerikaner Money Multiplier Dritter.

Mit Rang zwei, wie im Vorjahr, verdiente der von Andreas Wöhler in Spexard bei Gütersloh trainierte Noor Al Hawa rund 180.000 Euro und hat seine Karriere-Gewinnsumme auf rund 830.000 Euro gesteigert. “Die Leistung heute war noch besser als im letzten Jahr. Diesmal war das Rennen stärker besetzt. Wir sind sehr zufrieden”, sagte Coach Wöhler.

+++ 16.46 Uhr: Essen auf Herd angebrannt – drei Kinder im Krankenhaus +++

Dank aufmerksamer Nachbarn ist ein Unglück in einem Mehrfamilienhaus in Wetter im Ennepe-Ruhr-Kreis glimpflich verlaufen: Drei Kinder im Alter von fünf, drei und zwei Jahren waren allein zu Hause, weil die Eltern wegen eines Notfalls ins Krankenhaus mussten. Sie hatten Essen auf dem Herd stehen, so dass es anbrannte und den Rauchmelder auslöste, wie die Polizei mitteilte. Die Nachbarn riefen Feuerwehr und Polizei. Die Feuerwehr brachte die drei Kleinen wegen der starken Rauchentwicklung vorsorglich ins Krankenhaus. 

+++ 16.19 Uhr: Viele Eltern finden Schulalltag ihrer Kinder stressig +++

Viele Eltern finden den Schulalltag ihrer Kinder stressig. In einer vom “Spiegel” veröffentlichten YouGov-Umfrage im Auftrag von “Duden Learnattack” sagten 70 Prozent der Eltern, ihr Kind empfinde im Schulalltag “ein gewisses Maß an Stress”. Schuld seien der Leistungsdruck in der Schule, die Leistungskontrollen und die Hausarbeiten. 54 Prozent aller Eltern glauben demnach, dass ihr Kind weniger Freizeit hat, als sie während ihrer eigenen Schulzeit hatten. 39 Prozent finden, ihrem Kind bleibe nach der Schule nicht genug Zeit für Freunde, Familie und Hobbys. Fast genauso viele gaben an, ihr Sohn oder ihre Tochter habe schon einmal wegen Schulstress auf ein Hobby verzichten müssen.

Der Stress der Kinder wirkt sich auch auf die Erwachsenen aus: 46 Prozent fühlen sich bei der Unterstützung ihres Kindes im Lernalltag selbst gestresst. YouGov befragte online 1000 Eltern von Schulkindern im Alter von fünf bis 19 Jahren zur sogenannten School-Life-Balance.

+++ 15.59 Uhr: Frankreichs Präsident Macron erzählt Märchen +++

Emmanuel Macron verlässt für einen Abend die politischen Bühne. In dem musikalischen Märchen “Peter und der Wolf” von Sergei Prokofjew übernimmt der französische Präsident die Rolle des Sprechers, wie seine Pressestelle bestätigte. Das Stück soll am kommenden Donnerstag (1. März) im Elysée, dem Amtssitz des Präsidenten, aufgeführt werden.

Zu dem Märchen, bei dem die Menschen und Tiere musikalisch von Instrumenten dargestellt werden, sind rund 200 Schüler, kranke Kinder, Mädchen und Jungen von verletzten oder getöteten Sicherheitskräften und Angestellte des Präsidentenpalasts geladen. Die Musik wird vom Orchester der Republikanischen Garde interpretiert. Prokofjew hat das Märchen 1936 komponiert. Die Aufführung findet im Rahmen einer Reihe von Veranstaltungen statt, die der Präsident zusammen mit seiner Frau Brigitte unter dem Titel “Les jeudis de l’Elysée” (Die Donnerstage des Elysées) vor wenigen Monaten eingeführt hat. Dabei handelt es sich um Kulturabende, die einem Musiker gewidmet sind.

+++ 15.42 Uhr: Deutsche Archäologen entdecken Totenstadt in Ägypten +++

Deutsche und ägyptische Archäologen haben am Nil eine antike Totenstadt mit Dutzenden Sarkophagen und Kunstschätzen entdeckt. Die in der Stadt Minja in Ägypten gefundene Nekropole enthalte 40 Steinsärge, etwa 1000 Statuen und eine Goldmaske, sagte Antikenminister Chaled al-Enani. “Das ist erst der Anfang einer neuen Entdeckung und ich glaube, wir brauchen mindestens fünf Jahre um die Arbeit an der Nekropole zu beenden.” Die Ausgrabungen begannen laut dem Ministerium im vergangenen Jahr und wurden von Forscherteams aus München und Hildesheim unterstützt.

+++ 14.47 Uhr: Hündin Rapunzel begrüßt nach halbjähriger Odyssee ihr Frauchen +++

Nach einer fast halbjährigen Odyssee ist die Schäferhündin Rapunzel wieder in der Obhut ihrer Familie. “Es war ein stürmisches, freudiges Wiedersehen. Rapunzel hat sich noch etwas mehr gefreut als sonst”, sagte die erleichterte Besitzerin Jasmin Ehret-Väth, nachdem sie ihr Haustier heute aus dem Tierkrankenhaus der Universität Zürich abgeholt hatte. Rapunzel war wohl rund 400 Kilometer vom hessischen Hösbach in die Schweiz gewandert. Dort war die Hündin am 9. Februar in schlechtem Zustand mit inneren Blutungen, Beckenbrüchen von Rettungssanitätern an einer Autobahn nahe Zürich gefunden worden.

Schäferhündin büxt aus und taucht ein halbes Jahr später wieder auf“Rapunzel hat keine psychischen Schäden. Sie macht einen guten Eindruck”, freute sich das 41-jährige Frauchen. Allerdings sei sie noch nicht so beweglich und könne wohl erst in vier Wochen wieder Treppen steigen. “Sie braucht schon noch intensive Betreuung”, so Ehret-Väth. Das Tier war vor rund einem halben Jahr bei einem Tierarzt abgehauen. Zu Hause warten noch drei Schäferhunde auf die achtjährige Rapunzel.

+++ 14.21 Uhr: Philippinisches Dienstmädchen im Gefrierschrank – Mörder in Syrien gefasst +++

Dieser Mord hatte auf den Philippinen für Aufsehen gesorgt, nun sind die mutmaßlichen Täter nach internationaler Fahndung gefasst: Nach dem Fund der Leiche eines philippinischen Dienstmädchens in einem Gefrierschrank in Kuwait sind die Arbeitgeber der Frau in Syrien festgesetzt worden. Der Libanese Nader Essam Assaf und seine syrische Frau Mona seien in Damaskus festgenommen worden, sagte ein libanesischer Justizbeamter. Wegen seiner libanesischen Staatsangehörigkeit sei Assaf von den syrischen Behörden nach Beirut ausgeliefert worden. Seine Frau bleibe aber wegen ihrer syrischen Staatsangehörigkeit in Damaskus in Gewahrsam. Die Leiche der 29-jährigen Joanna Demafelis war kürzlich in dem Gefrierschrank in einer verlassenen Wohnung des nun festgenommenen Paares in Kuwait entdeckt worden. Die Leiche wies Spuren von Folter auf. Demafelis war bereits mehr als ein Jahr zuvor von ihrer Familie als vermisst gemeldet worden. Nach dem Fund der Leiche wurde eine Interpol-Fahndung nach dem verdächtigen Paar eingeleitet.

+++ 13.37 Uhr: Zweiter Spätwinter bleibt bis Anfang März +++

Wind und Kälte lassen die Menschen in Deutschland an diesem Wochenende bibbern. Besonders in den Nächten werde es frostig, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Nachts sinken die Temperaturen vielerorts auf bis zu minus 10 Grad. Gebietsweise, vor allem im Mittelgebirge und bei Schnee, könne das Thermometer auch minus 20 Grad erreichen. Laut Prognose bleibt es in der kommenden Woche kalt. ”Hoch Hartmut bringt mindestens bis Anfang März den zweiten Spätwinter”, erklärte ein DWD-Sprecher. Es gebe Dauerfrost im ganzen Land, zeitweise sogar in der wärmsten Winterregion Deutschlands, dem Niederrhein. Die Meteorologen erwarten Rekorde: Die niedrigsten Werte würden voraussichtlich an den beiden letzten Februartagen erreicht. Ein kräftiger Wind senke die gefühlte Temperatur nochmals ab. Angesichts der Schneefälle im Nordosten Deutschlands könne es zu Schneeverwehungen kommen. Im Rest des Landes seien Niederschläge aber selten, es gebe am Sonntag viel Sonnenschein.

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+++ 12.27 Uhr: Sieben Verdächtige nach Überfall auf Polizeistation in Südafrika erschossen +++

Südafrikanische Sicherheitskräfte haben bei einer Schießerei vor einer Kirche sieben Verdächtige getötet, die sie für den tödlichen Angriff auf eine Polizeistation am Mittwoch verantwortlich machen. “Die Gruppe, die eine Kirche als Versteck nutzt, wurde auf dem Kirchgrundstück in die Enge getrieben”, teilte die südafrikanische Sonderermittlungseinheit Hawks in einer Stellungnahme vom Samstag mit.

News White Shark

+++ 11.51 Uhr: Tödlicher Streit unter Teenagern – 16-Jährige tötet 15-Jährige +++

Tödlicher Streit unter Teenagern: Eine 15-Jährige ist am Freitag auf einem Bahnhofs-Parkdeck in Dortmund mit einem Messerstich tödlich verletzt worden. Zuvor hatte sie Streit mit einer 16-Jährigen gehabt, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in einer gemeinsamen Presseerklärung mitteilten. Die Jugendliche sei trotz versuchter Reanimation im Krankenhaus gestorben. Die 16-Jährige wurde festgenommen, eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Nähere Informationen gab es zunächst nicht.

+++ 11:25 Uhr: Busfahrer nach Attacken auf Fahrgast fristlos entlassen +++

Ein Busfahrer ist in Düsseldorf nach verbalen und – laut Zeugen – auch körperlichen Attacken auf einen Fahrgast fristlos entlassen worden. Der Fahrer habe am vergangenen Montag (19.2.) den 57 Jahre alten Fahrgast auf der Fahrt von Hilden nach Benrath erst unflätig beschimpft, bestätigte ein Sprecher der Rheinbahn. Als der Fahrgast später von außen die Nummer des Busses fotografieren wollte, sei der Fahrer aus dem Bus gesprungen und habe den Mann “zu Boden gebracht”. “Das ist völlig inakzeptabel und wird von uns nicht hingenommen”, sagte der Sprecher. Über den Vorfall hatte zuerst die “Rheinische Post” berichtet.

+++ 10.55 Uhr: Alte Groko erfüllte laut Studie die meisten ihrer Versprechungen +++

Die bisherige große Koalition hat in der zurückliegenden Legislaturperiode die deutliche Mehrheit ihrer Versprechen zumindest teilweise umgesetzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Samstag veröffentlichte Studie im Rahmen des Programms Zukunft der Demokratie der Bertelsmann-Stiftung. Demnach wurden von insgesamt 188 empirisch überprüfbaren Versprechen im Koalitionsvertrag 64 Prozent voll erfüllt und 15 Prozent zumindest teilweise. Die meisten Bürger sehen dies allerdings skeptischer.

+++ 10.36 Uhr: Weißer Hai verletzt Schwimmerin in Australien schwer +++

Ein Weißer Hai hat vor einem Strand bei Sydney eine Schwimmerin angegriffen. Die 55 Jahre alte Frau habe schwere Verletzungen erlitten, teilten Rettungskräfte mit. Dies sei die erste bestätigte Hai-Attacke in der Region seit 25 Jahren gewesen, sagte die Bürgermeisterin von Randwick City, Lindsay Shurey. Der Hai hatte die Schwimmerin am Little-Congwong-Strand ins rechte Bein gebissen. “Sie hatte großes Glück, dass sie ihr Bein noch hat”, sagte Shurey. Experten stellten anhand der Bisswunde fest, dass es sich um einen Weißen Hai gehandelt haben musste. Congwang ist einer von mehreren kleinen Stränden in La Perouse, einem Vorort etwa 14 Kilometer vom Stadtzentrum von Sydney entfernt. Die Strände wurden nach dem Angriff geschlossen.

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+++ 9.49 Uhr: Eishockey-Spieler Christian Ehrhoff trägt deutsche Fahne bei Olympia-Abschlussfeier +++

Eishockey-Nationalspieler Christian Ehrhoff wird bei der Schlussfeier der Olympischen Winterspiele am Sonntag in Pyeongchang die deutsche Fahne tragen. Das gab der Deutsche Olympische Sportbund am Samstag bekannt. Die Entscheidung dürfte eine Reaktion auf den sensationellen Einzug der deutschen Eishockey-Mannschaft ins Olympia-Finale (Sonntag, 13 Uhr MEZ) sein. Ehrhoff ist als ehemaliger Profi der nordamerikanischen Eishockey-Liga der Kopf des Überraschungsteams.

+++ 8.53 Uhr: Mindestens 31 Tote durch Anschlagsserie in Afghanistan +++

Bei einer Serie von Anschlägen der radikalislamischen Taliban und der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf Sicherheitskräfte sind in Afghanistan mindestens 31 Menschen ums Leben gekommen. Die Taliban bekannten sich am Samstag zu Überfällen in der Westprovinz Farah und in der Südprovinz Helmand. Der IS reklamierte einen Selbstmordanschlag nahe dem Nato-Hauptquartier in der Hauptstadt Kabul für sich. Das Ziel sei ein Büro des Geheimdienstes NDS gewesen.

+++ 6.54 Uhr: Deutsche Snowboarderinnen gewinnen Silber und Gold bei Olympia +++

Snowboarderin Selina Jörg aus Sonthofen hat bei den Olympischen Winterspielen von Pyeongchang die Silbermedaille gewonnen. Die 30-Jährige unterlag im Finale des Parallel-Riesenslaloms der tschechischen Super-G-Olympiasiegerin Ester Ledecka, Bronze sicherte sich Ramona Hofmeister aus Bischofswiesen.

So lief die Olympia-Nacht 240218

+++ 2.32 Uhr: Regierung will Weg für Fahrverbote frei machen +++

Die Bundesregierung will einem Zeitungsbericht zufolge schon bald eine Rechtsgrundlage für streckenbezogene Fahrverbote bei einer zu hohen Abgasbelastung schaffen. Wie die “Rheinische Post” unter Berufung auf ein Schreiben von Verkehrs-Staatssekretär Barthle an den Grünen-Bundestagsabgeordneten Matthias berichtete, soll die Regelung möglicherweise schon in die nächste Novelle der Straßenverkehrsordnung aufgenommen werden, die noch in diesem Jahr abgeschlossen werden soll. Gastel sagte, es sei zwar gut, Rechtssicherheit zu schaffen. Er warnte aber vor einem “Flickenteppich unterschiedlichster Regelungen”, weil die Bundesregierung die Verantwortung auf Städte und Kommunen abwälze. Deshalb sei aus seiner Sicht ein Gesetz zur Einführung einer bundesweiten blauen Plakette für schadstoffarme Dieselautos nötig.

+++ 0.16 Uhr: Un-Sicherheitsrat verschiebt Resolution zu Syrien-Krieg +++

Die geplante Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über eine neue Syrien-Resolution ist nach stundenlangen Verhandlungen vertagt worden. Das Votum, das am Freitag bereits zwei Mal verschoben worden war, soll nach Angaben von Diplomaten in New York nun am Samstagmittag (18 Uhr MEZ) stattfinden. Die Verhandlungen werden fortgesetzt, um einen Text zu formulieren, der auch die Zustimmung Russlands findet. Russland hatte am Donnerstag mit seinem Veto einen ersten Resolutionsentwurf blockiert, der von Schweden und Kuwait eingebracht worden war. Die Vorlage wurde daraufhin abgeschwächt, um Moskau die Zustimmung zu ermöglichen. Sie sieht unter anderem einen sofortigen Waffenstillstand in Syrien vor.

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