News des Tages: Weitere Leiche im Mordfall von Hille entdeckt

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Weitere Leiche im Mordfall von Hille entdeckt (18.37 Uhr)
  • Würth-Entführung: Polizei fasst Verdächtigen (16.15 Uhr)
  • Missbrauchsverdacht bei Berliner Jugendfeuerwehr (16.00 Uhr)
  • Großbritannien weist russische Diplomaten aus (14.52 Uhr)
  • Merkel zum vierten Mal zur Kanzlerin gewählt (9.55 Uhr)
  • Stephen Hawking ist tot (5.00 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 18.37 Uhr: Weitere Leiche im Mordfall von Hille entdeckt +++

Im sogenannten Mordfall Hille hat die Polizei auf dem Grundstück des Tatverdächtigen in Ostwestfalen eine weitere Leiche entdeckt. Der Leichnam sei etwa einen Meter tief im Waldboden vergraben gewesen, teilte die Bielefelder Polizei mit.
Zuvor hatten Leichenspürhunde angeschlagen. Die Identität werde vermutlich erst nach der Obduktion zweifelsfrei feststehen, hieß es. Weitere Angaben machten die Ermittler zunächst nicht.

Ein 51-Jähriger hatte am Dienstag gestanden, einen 30 Jahre alten Mann auf einem Gehöft im ostwestfälischen Hille getötet zu haben. Die Leiche des 30-Jährigen aus dem niedersächsischen Stadthagen war am vergangen Freitag gefunden worden. Die Polizei sucht nach zwei weiteren verschwundenen Senioren aus dem direkten Umfeld des Tatverdächtigen.

+++ 18.21 Uhr: Drei Jahre und vier Monate Haft nach tödlicher Geisterfahrt +++

Weil er als betrunkener Geisterfahrer einen Unfall mit drei Toten verursacht hat, ist ein Mann zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren und vier Monaten verurteilt worden. Das Amtsgericht Groß-Gerau sah es als erwiesen an, dass der aus Polen stammende, 34 Jahre alte Mann Ende September 2017 mit seinem Kleinlaster in falscher Richtung auf die Autobahn 67 auffuhr. Er rammte bei Rüsselsheim frontal ein entgegenkommendes Auto aus den Niederlanden. Dessen Fahrer, seine Frau und die Tochter kamen ums Leben. 

Der Angeklagte erlitt schwere Verletzungen. Er soll bei seiner Geisterfahrt mindestens 3,09 Promille Alkohol im Blut gehabt haben. Auf dem Trümmerfeld kam es zu weiteren Unfällen, bei denen dem Gericht zufolge weitere Menschen verletzt wurden. 

+++ 16.59 Uhr: Schülerproteste in den USA gegen Schusswaffengewalt +++

Einen Monat nach dem Schulmassaker von Florida haben Schüler in den USA für Beschränkungen im laxen Waffenrecht und gegen die Schusswaffengewalt demonstriert. In zahlreichen Städten verließen Schüler den Unterricht und hielten eine Schweigeminute für die 17 Todesopfer des Blutbads in Parkland ab.

Nach der ursprünglichen Planung sollte der “National School Walkout” (etwa: “Nationaler Auszug aus der Schule”) 17 Minuten dauern – eine Minute für jeden Toten. Doch viele Schüler an der Ostküste kamen erst gar nicht zum Unterricht und gingen direkt zu den Protesten.

Vor dem Weißen Haus in Washington versammelten sich hunderte junge Leute. Sie riefen Slogans wie “Nie wieder!” und “Genug ist genug!” und forderten auf Schildern “Schützt Menschen, nicht Waffen”.

Waffentraining für Lehrer in Texas 17.33

+++ 16.46 Uhr: Entschädigung für Angehörige der Münchner Amoklauf-Opfer +++

Anders als Polizei und Staatsanwaltschaft hat das Bundesamt für Justiz den Münchner Amoklauf als extremistisch motiviert bewertet. Damit können die Hinterbliebenen der neun im Juli 2016 von Amokläufer David S. erschossenen Menschen sowie die bei der Tat Verletzten Geld aus den Härteleistungen des Bundes erhalten, wie die Behörde am Mittwoch in Bonn mitteilte. Die Betroffenen seien in der vergangenen Woche informiert worden, es seien bereits erste Anträge eingereicht worden.
Das Bundesamt orientierte sich bei der Bewertung des Amoklaufs an einem von der Stadt München in Auftrag gegebenen wissenschaftlichen Gutachten. Auch dieses kam zu dem Schluss, dass das rechtsextreme Weltbild des Amokläufers Auslöser der Tat war. Hingegen sehen Polizei und Staatsanwaltschaft die psychische Erkrankung des 18 Jahre alten Täters als Auslöser.

+++ 16.42 Uhr: Morddrohung: Geschäftsstelle des Zentralrates der Muslime geschlossen +++

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) hat nach einer Morddrohung gegen seinen Vorsitzenden Aiman Mazyek seine Geschäftsstelle in der Kölner Innenstadt bis auf Weiteres geschlossen. “Wir fühlen uns nicht ausreichend geschützt”, sagte Mazyek dem “Kölner Stadt-Anzeiger” zur Begründung. In dem Büro war am Morgen ein Drohbrief eingegangen.

In dem Briefumschlag befand sich auch ein weißes Pulver, das sich nach einer Untersuchung als ungefährlich herausstellte. Dies bestätigte auch die Kölner Polizei. Ein Sprecher wollte sich aber nicht dazu äußern, ob der Brief eine Morddrohung enthielt. Er verwies allerdings darauf, dass der Staatsschutz in dem Fall ermittle.

Laut “Kölner Stadt-Anzeiger” wird Mazyek mit der Ermordung gedroht, sollte er es unter anderem nicht unterlassen, “die AfD zu beleidigen”. Zudem enthalte das Schreiben Nazisymbole. “Wir erhalten regelmäßig Drohungen und anonyme Beschimpfungen, aber mit dieser drastischen Form ist eine neue Dimension erreicht”, sagte Mazyek.

+++ 16.15 Uhr: Würth-Entführung: Polizei fasst Verdächtigen +++

Knapp drei Jahre nach der kurzzeitigen Entführung des Unternehmersohns Markus Würth hat die hessische Polizei einen Verdächtigen gefasst. Der Mann sei in Offenbach im Rhein-Main-Gebiet festgenommen worden, sagte ein Sprecher der zuständigen Polizei in Fulda der Nachrichtenagentur AFP. Er werde nun dem Haftrichter vorgeführt. Weitere Details könnten noch nicht genannt werden.

Würth-EntführungDer damals 50-jährige Sohn des Schraubenunternehmers Reinhold Würth war im Juni 2015 im hessischen Schlitz entführt worden. Der Entführer forderte ein Lösegeld in Millionenhöhe, zu einer Geldübergabe kam es aber nicht. Einen Tag nach der Entführung wurde Markus Würth in einem Waldgebiet bei Würzburg an einem Baum gefesselt, aber wohlbehalten gefunden.

+++ 16.00 Uhr: Missbrauchsverdacht bei Berliner Jugendfeuerwehr +++

Das Landeskriminalamt (LKA) Berlin ermittelt gegen den zurückgetretenen Leiter der Berliner Jugendfeuerwehr wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, gehen die LKA-Ermittler seit Dienstag einem Verdachtsfall nach. Weitere Informationen könnten derzeit nicht veröffentlicht werden. Der beschuldigte Reinhard W. sagte der Berliner Zeitung “B.Z.”: “Die Anschuldigungen sind für mich nicht nachvollziehbar.”

Die Berliner Feuerwehr hatte am Dienstag in einer Mitteilung über den Rücktritt des Landesjugendfeuerwehrwarts informiert. Es gebe Hinweise “auf ein mögliches strafbares Fehlverhalten”, hieß es darin.

+++ 15.16 Uhr: Lufthansa verlängert mit Spohr +++

Der Aufsichtsrat von Lufthansa hat den Vertrag mit dem Vorstandsvorsitzenden Carsten Spohr um fünf Jahre bis 2023 verlängert. “Carsten Spohr hat die Modernisierung der Lufthansa Group in den vergangenen Jahren konsequent und sehr erfolgreich vorangetrieben”, erklärte der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Karl-Ludwig Kley. Spohr ist seit 2014 Chef von Deutschlands größter Fluggesellschaft.

Wie Carsten Spohr die Lufthans… Ruhig und doch emotional (2183426)Laut Lufthansa flog der Diplom-Wirtschaftsingenieur als Kapitän für die Airline. 1998 übernahm Spohr zunächst die Verantwortung für die regionalen und später für die globalen Partnerschaften von Lufthansa. 2004 wurde er in den Bereichsvorstand der Lufthansa Passage berufen, 2007 zum Vorstandsvorsitzenden der Frachtlinie Lufthansa Cargo ernannt. Seit 2011 ist der heute 51-Jährige Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG.

+++ 14.52 Uhr: Großbritannien weist russische Diplomaten aus +++

Als Reaktion auf den Giftanschlag weist Großbritannien 23 russische Diplomaten aus und legt die bilateralen Kontakte zu Russland auf Eis. Die britische Premierministerin Theresa May sagte vor britischen Abgeordneten zur Begründung, der russische Staat trage die Schuld für die versuchte Ermordung des Ex-Agenten Sergej Skripal in Großbritannien. Russland hatte zuvor ein Ultimatum Londons, sich in dem Fall zu erklären, verstreichen lassen.

13-Russland verlangt von Großbritannien Proben des Nervengifts von Salisbury-5750696911001

+++ 13:24 Uhr: Nato verschärft Ton gegenüber Russland +++

Die Mitgliedstaaten der Nato haben Russland aufgefordert, alle Fragen Großbritanniens zum Giftanschlag auf den früheren Doppelagenten Sergej Skripal zu beantworten. In einer durch das Bündnis veröffentlichten Erklärung aller 29 Nato-Mitglieder hieß es, der “Angriff” sei “ein klarer Bruch internationaler Regeln und Vereinbarungen”. Die Verbündeten erklärten Großbritannien ihre Solidarität und boten “ihre Unterstützung bei der Durchführung der laufenden Untersuchung” zu dem Fall an.

+++ 13.11 Uhr: Jugendlicher mit Softairwaffe löst Polizeieinsatz in Trier aus +++

Ein 14-Jähriger mit einer Softairwaffe hat einen Polizeieinsatz nahe dem Trierer Hauptbahnhof ausgelöst. Wie die Polizei in der rheinland-pfälzischen Stadt mitteilten, wurden sie am Vormittag von einem Zeugen informiert, dass der Jugendliche mit einer Waffe auf einem Dach stehe. Als Polizisten den Zeugen vor Ort befragten, lief der Junge an ihnen vorbei und ergriff die Flucht.
Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und stellten den 14-Jährigen “mit vorgehaltener Dienstwaffe”. Bei der Kontrolle beschlagnahmten sie zwei Softairpistolen und ein langes Küchenmesser. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauerten an.

+++ 13.05 Uhr: UN-Sicherheitsrat befasst sich mit Giftanschlag in Großbritannien +++

Der UN-Sicherheitsrat befasst sich mit dem Giftanschlag auf den früheren Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien. Die öffentliche Sitzung finde um 20.00 Uhr MEZ statt, teilten die Niederlande als derzeitiger Ratsvorsitzender am Mittwoch in New York mit. Die britische Regierung hatte die Sitzung beantragt, weil nach ihrer Überzeugung Russland hinter der lebensgefährlichen Vergiftung von Skripal und dessen Tochter am 4. März in Salisbury steckt.

+++ 12.10 Uhr: Merkel legt Amtseid ab: “So wahr mir Gott helfe” +++

Nach ihrer Wiederwahl zur Bundeskanzlerin ist Angela Merkel von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (beide CDU) vereidigt worden. “Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde”, sagte Merkel im Bundestag. “So wahr mir Gott helfe.”

+++ 12.01 Uhr: Oberlandesgericht München lässt Anklage gegen IS-Kommandeur zu Prozess zu +++

Das Oberlandesgericht München hat die Anklage der Bundesanwaltschaft gegen einen Syrer zum Prozess zugelassen, der unter anderem als Flüchtling von Deutschland nach Griechenland zum Anwerben von Kämpfern für die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gependelt sein soll. Dem im April vergangenen Jahres festgenommenen 32 Jahre alten Zoher J. werde Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland und ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen. Der Prozess soll am 4. April beginnen, das Gericht setzte zunächst zwölf Verhandlungstage an.

+++ 11.25 Uhr: Kramp-Karrenbauer: Regieren und Partei-Erneuerung gehen zusammen +++

CDU und SPD werden nach Einschätzung von CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer gut zusammen regieren und trotzdem ihre Profile schärfen können. “Ich glaube, beides kann man miteinander vereinbaren”, sagte die 55-Jährige dem Sender Phoenix. Der Koalitionsvertrag der großen Koalition sei eine “gute Geschäftsgrundlage”. In grundsätzlicheren Fragen werde die CDU ”deutlich machen, was unsere ganz eigenen Werte sind, unser eigenes Profil ist, das wird sich von dem der SPD unterscheiden”.

+++ 11.07 Uhr: Steinmeier ernennt Merkel für vierte Amtszeit +++

Nach ihrer Wiederwahl ist Angela Merkel von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für eine vierte Amtszeit ernannt worden. Steinmeier überreichte Merkel die Ernennungsurkunde. “Herzlichen Glückwunsch, Frau Bundeskanzlerin”, sagte er und wünschte Merkel “alles Gute”. Gegen Mittag soll die seit 2005 amtierende Kanzlerin dann im Bundestag erneut vereidigt werden.FB Live Petzold 11.02

+++ 10.48 Uhr: Opposition: Wahlergebnis Merkels kein guter Start für die große Koalition +++

Die Opposition sieht in dem Ergebnis bei der Wiederwahl von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) keinen guten Start für die große Koalition. Das sei ein “holpriger Start” für Merkel und die neue Regierung, sagte Linken-Chefin Katja Kipping dem Sender n-tv. Sie habe gewusst, dass es in den Reihen der SPD-Abgeordneten “Unmut” gebe. Sie sei aber “erstaunt, dass es am Ende nur neun Stimmen über dem Durst waren”.

 Das Ergebnis spiegele den Koalitionsvertrag wider, sagte die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock dem Sender Welt. “Da sind deutliche Lücken drin.” Es sei deutlich, “dass das nicht mit Schwung gestartet ist”, fügte Baerbock hinzu. “Diese Lust auf Gestalten unserer Gesellschaft, die fehlt dieser großen Koalition.”

“Das ist für sie kein guter Start”, sagte FDP-Vize Wolfgang Kubicki dem Sender Phoenix mit Blick auf Merkel. Das zeige, dass eine Reihe von Abgeordneten aus den Reihen von Union und SPD mit der Politik der Kanzlerin und Merkel selbst nicht einverstanden seien. Der designierte Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sieht in dem Ergebnis keinen Fehlstart. “Eine “Watschn wäre es gewesen, wenn wir keine Mehrheit gefunden hätten”, sagte Scheuer dem Sender Welt.

+++ 10.45 Uhr: Altmaier überzeugt: Merkel macht vier weitere Jahre Kanzlerin +++

Der designierte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat sich überzeugt gezeigt, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach ihrer Wiederwahl die gesamte Legislaturperiode im Amt bleibt. “Die Kanzlerin hat ganz klar und deutlich gesagt, sie steht für die gesamte Wahlperiode zur Verfügung”, sagte Altmaier im ZDF. “Das ist die Ausgangsbasis für alle Beteiligten.” Seine Prognose sei, die große Koalition mit der SPD “wird halten die ganze Zeit”.

Auch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) antwortete beim Sender Welt auf die Frage, ob die “GroKo” vier Jahre halten werde: “Ich bin sicher ja.”

Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) sagte im ZDF, Merkel sei “aktiv, dynamisch, sie macht ihre Arbeit ganz hervorragend”. Zu einer möglichen weiteren Amtszeit Merkels nach dieser Legislaturperiode wollte sich Kauder nicht äußern.

Der designierte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der als Merkel-Kritiker gilt, lobte die Kanzlerin nach ihrer Wiederwahl. Merkel habe “eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung nicht zuletzt durch ihre gelassene Art in Krisen”, sagte Spahn dem Sender Phoenix. Die Kanzlerin habe zu dem hohen Ansehen Deutschlands in der Welt beigetragen.

+++ 10.40 Uhr: Merkel-Gatte Sauer erstmals bei Kanzlerinnen-Wahl dabei +++

An der vierten Vereidigung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) im Bundestag nahm auch ihr Ehemann Joachim Sauer teil – den drei früheren Zeremonien für seine Gattin war er fern geblieben. Auf der Ehrentribüne im Bundestag nahm am Mittwoch außer dem 68-Jährigen auch dessen Sohn Daniel Platz. Merkels Mutter Herlind Kasner kam ebenfalls ins Parlament – wie bei den drei vorangegangenen Wahlen Merkels zur Kanzlerin. Die 89-Jährige wurde von einem Freund der Familie, dem früheren Bildungsminister von Brandenburg, Roland Resch (Grüne), zum Sitzplatz geleitet.

Bei der Zeremonie im Bundestag wollte auch Merkels Schwager Sven Kasner, der Ehemann von Merkels Schwester Irene, teilnehmen. Merkels Schwester selbst war verhindert. Unter Merkels Ehrengästen waren auch Regierungssprecher Steffen Seibert, ihre Büroleiterin Beate Baumann sowie ihre Medienberaterin und Vertraute Eva Christiansen. 

+++ 10.30 Uhr: CSU-Generalsekretär Blume will AfD “mit allen Mitteln bekämpfen +++

Der neue CSU-Generalsekretär Markus Blume hat eine schärfere Auseinandersetzung seiner Partei mit der AfD als bisher angekündigt. “Wir werden sie mit allen Mitteln bekämpfen”, kündigte Blume im “Bayerischen Rundfunk” mit Blick auf die bayerische Landtagswahl im Oktober an. Das bürgerliche Lager solle in der CSU vereint sein, die Zersplitterung müsse beendet werden.

Allerdings sieht der designierte bayerische Ministerpräsident Markus Söder den richtigen Ort für die Auseinandersetzung mit der AfD in Berlin, nicht in München. “Die AfD ist in Berlin geboren worden, in der Berliner Politik”, sagte er am Dienstagabend in den ARD-”Tagesthemen”. “Sie muss auch dort gestellt und letztlich ein Stück weit aus dem politischen Wettbewerb verdrängt werden.”

+++ 10.20 Uhr: Diese Ziele verfolgen CDU und SPD in den ersten Regierungswochen +++

Die Union will in den ersten Regierungswochen die Priorität auf die Verabschiedung des Bundeshaushalts für das laufende Jahr legen. Ganz oben auf der Liste von CDU und CSU stehen außerdem Investitionen in bezahlbaren Wohnraum und dabei insbesondere das geplanten Baukindergeld, das Familien mit mittlerem Einkommen den Erwerb von Wohneigentum erleichtern soll.

Für die Sozialdemokraten vorrangig ist das Rückkehrrecht von Teil- in Vollzeit, das eigentlich schon für die vergangene Legislaturperiode vereinbart war. Als weitere Priorität der SPD nannte Nahles in den vergangenen Tagen, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer wieder zu gleichen Teilen die Krankenkassenbeiträge bezahlen.Groko Bundesminister Posten Minister Regierung Große Koalition Ämter Ministerposten 19.06

+++ 10.15 Uhr: Nahles: “Ein bisschen Grund zur Freude” +++

Für 17.00 Uhr ist heute die erste Kabinettssitzung der neuen Regierung vorgesehen. Damit endet 171 Tage nach der Bundestagswahl die längste Regierungsbildung in der Geschichte der Bundesrepublik. “Darauf haben viele Menschen lange gewartet”, sagte der designierte Wirtschaftsminister und scheidende Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) am Rande der Abstimmung im ZDF.

“Ich glaube, dass es heute auch einen Grund gibt zur Erleichterung und auch ein bisschen zur Freude.” “Wir hatten einen langen Weg, wir hatten viele Umwege”, sagte SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles im ZDF. Union und SPD hätten nun aber “viele gute Projekte für die nächsten vier Jahre verabredet”.

+++ 9.55 Uhr: Merkel zum vierten Mal zur Bundeskanzlerin gewählt +++

Der Bundestag hat die CDU-Vorsitzende Angela Merkel zum vierten Mal zur Bundeskanzlerin gewählt. Für Merkel votierten am Mittwoch 364 der 709 Abgeordneten, die benötigte Kanzlermehrheit lag bei 355 Stimmen. Merkel erhielt bei der geheimen Wahl 35 Stimmen weniger als die 399 Sitze, über die das Regierungsbündnis aus CDU, CSU und SPD verfügt.

Nach der Verkündigung des Ergebnisses durch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) sagte Merkel: “Ja,Herr Präsident, ich nehme die Wahl an.” Schäuble wünschte Merkel daraufhin “von Herzen Kraft und Erfolg und Gottes Segen bei der Bewältigung ihrer großen Aufgabe”.

Von den 709 Bundestagsabgeordneten gaben 692 ihre Stimmen ab. Vier der abgegeben Stimmen waren ungültig. Neben den 364 Ja-Stimmen gab es 315 Nein-Stimmen und neun Enthaltungen.

Die seit 2005 amtierende Kanzlerin wurde damit wie erwartet im ersten Wahlgang bestätigt. Anschließend soll die CDU-Chefin im Schloss Bellevue von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ernannt werden und dann gegen Mittag im Bundestag den Amtseid ablegen.

Am Nachmittag sollen auch die Minister der großen Koalition nach ihrer Ernennung durch Steinmeier im Bundestag vereidigt werden (gegen 13.30 Uhr). Für 17.00 Uhr ist dann die erste Kabinettssitzung der neuen Regierung vorgesehen. Damit endet 171 Tage nach der Bundestagswahl die längste Regierungsbildung in der Geschichte der Bundesrepublik.GroKo Unterschriften 18.55

+++ 9.50 Uhr: Nach Schulmassaker: Staatsanwaltschaft will Todesstrafe für Cruz +++

Im Fall des Schulmassakers im US-Staat Florida mit 17 Toten will die Staatsanwaltschaft die Todesstrafe für den 19-jährigen Nikolas Cruz fordern. Das Verbrechen sei auf kalte, berechnende und vorsätzliche Weise und “ohne Vortäuschung von Moral oder Rechtfertigung” begangen worden, hieß es in Unterlagen der Ankläger, die dem US-Sender CNN und anderen Medien vorlagen. Cruz hatte laut CNN über seine Anwälte bereits ausrichten lassen, er sei mit einem Schuldeingeständnis einverstanden, um der Todesstrafe zu entgehen.  

+++ 9 Uhr: Bundestag kommt zur Kanzlerwahl zusammen +++

Die Bundestagsabgeordneten haben mit der Abstimmung zur Wiederwahl von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) begonnen. Merkel benötigt in der geheimen Wahl 355 Stimmen, um zum vierten Mal zur Kanzlerin gewählt zu werden. Union und SPD verfügen gemeinsam über 399 Abgeordnete im Bundestag. Merkel dürfte daher im ersten Wahlgang bestätigt werden. Anschließend ist geplant, dass die CDU-Chefin im Schloss Bellevue von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ernannt wird und dann gegen Mittag im Bundestag den Amtseid ablegt.

+++ 8.50 Uhr: Jugendlicher Radfahrer stürzt in Mannheim in Rhein und stirbt +++

Ein 17-jähriger Radfahrer ist am Dienstagabend im Mannheimer Handelshafen in den Rhein gestürzt und gestorben. Wie die Polizei mitteilte, streifte er vermutlich die Schienen eines Hafenkrans, verlor die Kontrolle über sein Rad und stürzte die fünf Meter hohe Kaimauer hinab. Eine Schiffsbesatzung entdeckte den leblosen Körper im Hafenbecken und alarmierte die Rettungskräfte. Die Feuerwehr konnte den Jugendlichen aber nur noch tot bergen. Die Abteilung für Verkehrsunfälle der Polizei Mannheim nahm Ermittlungen auf

+++ 8.40 Uhr: FDP will wöchentliche Höchst-Arbeitszeit auf 48 Stunden anheben +++

Die FDP will die gesetzlich zulässige Höchst-Arbeitszeit auf 48 Stunden anheben. Der Gesetzentwurf, der am Donnerstag im Bundestag eingebracht werden soll, sehe auch eine Verkürzung der vorgeschriebenen Ruhezeiten vor, berichteten die “Märkische Oderzeitung” und die “Südwestpresse”. “Durch die Digitalisierung wird sich die Arbeitswelt massiv verändern”, begründete der sozialpolitische Sprecher der FDP, Pascal Kober, die Gesetzesinitiative. “Unser Arbeitszeitgesetz muss deshalb flexibilisiert werden.”
Künftig werde es immer öfter um projektbezogene Tätigkeiten gehen und immer weniger darum, an einem spezifischen Ort oder zu einer spezifischen Zeit zu arbeiten, sagte Kober. Homeoffice und mobiles Arbeiten böten neue Chancen.

+++ 8.30 Uhr: Google verbannt Werbung für Kryptowährungen +++

Google wird auf seinen Websites keine Werbung mehr für Bitcoin und andere nicht regulierte Digitalwährungen zulassen. Das kündigte der Internet-Riese bei einer Aktualisierung der Anzeigenregeln an. Auch verwandte Dinge wie Börsen zum Handel von Kryptowährungen oder Wallets, in denen sie gespeichert werden, dürfen demnächst nicht mehr beworben werden. Facebook hatte bereits im Januar unter Hinweis auf Betrugsrisiken für die Nutzer einen ähnlichen Schritt ergriffen. Damit ist Werbung für Kryptowährungen von den beiden größten Anzeigenplattformen im Internet ausgeschlossen.

+++ 8.20 Uhr: Rheinmetall erhält Großauftrag aus Australien +++

Der Autozulieferer und Rüstungskonzern Rheinmetall hat einen Großauftrag in Australien an Land gezogen. Der Rüstungskonzern werde dem Land für 3,15 Milliarden australische Dollar (2 Mrd Euro) 211 gepanzerte Transportwagen vom Typ “Boxer” liefern, wie der deutsche Konzern mitteilte. Der britische Rüstungskonzern BAE Systems hatte sich ebenfalls in der Ausschreibung beworben. Das Auswahlverfahren dauert den Angaben zufolge drei Jahre.

+++ 8.05 Uhr: Duterte: Philippinen ziehen sich aus Internationalem Strafgerichtshof zurück +++

Die Philippinen ziehen sich aus dem Internationalen Strafgerichtshof zurück. Staatschef Rodrigo Duterte erklärte in Manila, “dass die Philippinen ihre Ratifizierung des Römischen Statuts mit sofortiger Wirkung zurückziehen”. Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag hatte kürzlich Ermittlungen wegen möglicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Rahmen von Dutertes Offensive gegen Drogenkriminelle auf den Philippinen eingeleitet.

+++ 8.04 Uhr: Agenturen: Japans Regierung erwägt Gipfel von Abe und Kim Jong Un +++

Nach der überraschenden Zusage von US-Präsident Donald Trump zu einem Gipfeltreffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un erwägt Medienberichten zufolge auch Japans Regierungschef Shinzo Abe ein Treffen mit Kim. Ein solches Gipfeltreffen werde geprüft, um im Konflikt um Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm nicht ins Hintertreffen zu geraten, berichteten die japanischen Nachrichtenagenturen Kyodo und Jiji. Von offizieller Seite gab es dafür keine Bestätigung.Deutschland-Ticker KW11 7.30

+++ 8.02 Uhr: Bericht: Hinrichtungen von Giftgas-Sektenmitgliedern rücken näher +++

Im Fall der wegen des tödlichen Giftgasanschlags auf Tokios U-Bahn und anderer Verbrechen zum Tode Verurteilten gibt es Anzeichen für bevorstehende Hinrichtungen. Sieben der 13 Todeskandidaten seien aus ihrer Haftanstalt in Tokio in andere Gefängnisse verlegt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf informierte Kreise. Dies deute darauf hin, dass ihre Exekution durch den Strang damit näher rücke. Japan, die drittgrößte Wirtschaftsnation der Welt, gehört zu den wenigen Industrieländern, die an der Todesstrafe festhalten.

Zu den 13 Todeskandidaten gehört der Drahtzieher und Gründer der Endzeitsekte, Shoko Asahara. Am 20. März 1995 hatten Mitglieder seiner Sekte unter dem Regierungsviertel der japanischen Hauptstadt in mehreren Zügen Plastiktüten mit Sarin verteilt, aufgestochen und so das Nervengas freigesetzt. 13 Menschen starben, mehr als 6000 wurden verletzt. Im Januar dieses Jahres wurde das letzte Gerichtsverfahren gegen Mitglieder der Sekte abgeschlossen. 

+++ 7.50 Uhr: Lindner bemängelt geplante hohe Ausgaben der neuen Bundesregierung +++

Kurz vor der Vereidigung der neuen Bundesregierung hat der FDP-Vorsitzende Christian Lindner die Höhe der geplanten Ausgaben kritisiert. “Diese große Koalition, die letzte Regierung von Frau Merkel, die ist nur in einem groß – nämlich im Geld ausgeben”, sagte Lindner am Mittwoch im ZDF-Morgenmagazin. Er bemängelte die gewachsene Zahl der Staatssekretäre und kritisierte, “dass über Subventionen und Sozialprogramme das Geld ausgeschüttet wird über das Land, dass aber zu wenig investiert wird in Bildung und zu wenig in die Entlastung von Betrieben und Bürgern”.

+++ 7.40 Uhr: DFB-Spitze gegen Boykott der Fußball-WM in Russland +++

Deutschlands Fußball-Topfunktionäre haben sich gegen einen Boykott der Weltmeisterschaft in Russland ausgesprochen. “Der DFB setzt auf Dialog und nicht Boykott. Brücken zwischen den Menschen müssen die Kriege der Mächtigen überwinden”, sagte Reinhard Grindel, der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der “Bild”. Ein Boykott ändere nichts, “vielmehr haben die Spiele in Südkorea aktuell gezeigt, dass Sport deeskalierend und völkerverbindend wirken kann”, meinte Grindel.

Hintergrund der Diskussion über einen möglichen Boykott: Die russische Regierung steht wegen ihres Vorgehens in Syrien und ihres Verhaltens im Fall des Giftanschlags auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in der internationalen Kritik, ein WM-Boykott durch England erscheint nicht vollständig unmöglich.

+++ 7.25 Uhr: Nachwahl in Pennsylvania: Niederlage für Republikaner +++

Bei der Nachwahl im  US-Bundesstaat Pennsylvania zeichnet sich eine Schlappe der Republikaner in einer ihrer bisherigen Hochburgen ab. Nach Auszählung von gut 99 Prozent der Stimmen lag der Demokrat Conor Lamb am Dienstagabend im Rennen um einen Sitz im US-Repräsentantenhaus mit knapper Mehrheit vor dem republikanischen Kandidaten Rick Saccone. Lamb erklärte sich vor seinen Anhängern zum Sieger, ohne das offizielle Endergebnis abzuwarten. “Es hat ein bisschen länger gedauert, als wir dachten, aber wir haben es geschafft”, sagte der 33-jährige frühere Bundesstaatsanwalt. Der US-Nachrichtensender CNN berichtete, Lamb liege mit einem Stimmenanteil 49,8 Prozent derzeit 0,2 Prozentpunkte vor seinem republikanischen Widersacher Saccone. Ein Vertreter der Wahlbehörden sagte dem Sender, es müssten allerdings noch mehr als 3000 per Briefwahl abgegebene Stimmen aus zwei Wahlbezirken ausgezählt werden. Dies werde voraussichtlich mehrere Stunden lang dauern. An den Mehrheitsverhältnissen im US-Repräsentantenhaus ändert die Nachwahl in Pennsylvania allerdings nichts. Dort haben die Republikaner mit 238 von 435 Sitzen eine deutliche Mehrheit.

+++ 7 Uhr: Junger Radfahrer stürzt in Rhein – tot +++

 Ein 17-jähriger Radfahrer ist in der Mannheimer Innenstadt in den Rhein gestürzt und gestorben. Nach ersten Ermittlungen soll der Jugendliche mit seinem Fahrrad am Dienstagabend im Handelshafen unterwegs gewesen sein, wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilte. Dabei streifte er vermutlich das Gleis eines Hafenkrans, verlor die Kontrolle über sein Rad und stürzte über die etwa fünf Meter hohe Kaimauer in den Rhein. Eine Schiffsbesatzung entdeckte den leblosen Körper und alarmierte die Rettungskräfte. Die Feuerwehr konnte den 17-Jährigen nur noch tot bergen.

+++ 6 Uhr: Netflix zahlte der Queen weniger als Prinz Philipp in “The Crown” +++

Königin Elizabeth II verdient weniger Geld als ihr Ehemann Prinz Philip – jedenfalls in der Netflix-Erfolgsserie “The Crown”. Die Produzenten haben am Dienstag eingeräumt, der Schauspielerin Claire Foy für ihre Rolle als junge Königin weniger gezahlt zu haben als Matt Smith, der Prinz Philip mimte. Demnach handelte Smith wegen seiner Bekanntheit eine bessere Gage aus. Die genaue Höhe der Gagen gab Netflix nicht bekannt. Im vergangenen Jahr hatte das Magazin “Variety” die Bezahlung von Foy mit 40.000 Dollar pro Episode angegeben. Auf einer Veranstaltung in Jerusalem erklärten die Produzenten, Smiths Hauptrolle in der BBC-Serie “Doctor Who” in den Jahren 2010 bis 2013 sei ausschlaggebend für das höhere Salär gewesen. 23-Lippenstift, und sonst? – Die Handtasche der Queen-4315018747001

+++ 5.30 Uhr: Zahl der Asylanträge in der EU 2017 halbiert +++

Die Zahl der Asyl-Erstanträge in der Europäischen Union ist einem Medienbericht zufolge 2017 im Vergleich zum Jahr zuvor um die Hälfte auf 649.855 zurückgegangen. Das berichteten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwoch) unter Berufung auf Zahlen des EU-Statistikamtes Eurostat. 2016 hätten noch 1,206 Millionen Menschen in einem der 28 EU-Staaten erstmals einen Asylantrag gestellt. Die meisten Anträge wurden demnach wiederum in Deutschland gestellt – 198.255 Erst-Anträge seien registriert worden. Allerdings sei der deutsche Anteil an den Gesamtzahlen zurückgegangen. Während 2016 noch 60 Prozent aller in der EU gestellten Anträge auf die Bundesrepublik entfallen seien, seien es 2017 nur noch gut 30 Prozent gewesen. Auf Platz zwei lag im Jahr 2017 demnach Italien mit 126.550 Anträgen, gefolgt von Frankreich (91.070) und Griechenland (57.020). Österreich lag mit 22.160 Anträgen auf Platz 8.

+++ 5 Uhr: Stephen Hawking ist tot +++

Der britische Astrophysiker Stephen Hawking ist tot. Der 76-Jährige starb am frühen Mittwochmorgen in Cambridge, wie seine PR-Agentur Pagefield unter Berufung auf seine Familie mitteilte.

Stephen Hawking gestorben

+++ 4.15 Uhr: Hundewelpe stirbt im Flugzeug-Gepäckfach +++

Auf dem Flug von Houston nach New York ist ein Hundewelpe gestorben – nachdem Flugbegleiter ihn in ein Gepäckfach verbannt hatten. Die betroffene Fluggesellschaft United Airlines erklärte am Dienstag, man übernehme die volle Verantwortung für den Vorfall und werde ihn untersuchen. “Das war ein tragischer Unfall, der nie hätte geschehen dürfen, da Haustiere niemals in Gepäckfächer platziert werden sollten”, sagte Sprecher Charles Hobart.

Passagier June Lara schrieb auf Facebook, die Flugbegleiter hätten am Montag darauf bestanden, die Französische Bulldogge für drei Stunden einzuschließen – ohne Luftzufuhr. Sie hätten zugesichert, dass die Sicherheit des Tieres gewährleistet sei, so dass die Besitzerin, die mit ihren beiden Töchtern flog, schließlich zugestimmt habe. Der Hund habe nach der Landung keine Bewegungen mehr gemacht oder Laute abgegeben. 

+++ 2 Uhr: 17-Jährige in Flensburg erstochen: Haftbefehl erlassen +++

Nach dem gewaltsamen Tod einer 17-Jährigen in Flensburg ist gegen einen 18-jährigen Tatverdächtigen Haftbefehl erlassen worden. Dies teilte ein Sprecher des Lagezentrums der Landespolizei in der Nacht auf Mittwoch mit. Demnach stellte ein Richter den Haftbefehl wegen Totschlags noch am Dienstag aus. Das Mädchen war am Montagabend in einer Wohnung mit schweren Stichverletzungen aufgefunden worden. Die Rettungskräfte konnten der jungen Frau nicht mehr helfen – sie starb noch am Tatort. Der 18-Jährige soll ein Bekannter von ihr gewesen sein. Über das Motiv und die Hintergründe der Tat war zunächst nichts bekannt. Auch zur Herkunft und Nationalität von Opfer und Verdächtigem gab es vorerst keine Angaben. Die Polizei hat das Tatwerkzeug, eine Stichwaffe, sichergestellt.

Flensburg: 17-Jährige erstochen 17.17

+++ 1.30 Uhr: Attentat auf Ex-Spion: Londons Ultimatum läuft ab +++

Nach dem Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal ist das britische Ultimatum an Russland in der Nacht zu Mittwoch abgelaufen. Weder aus Moskau noch aus London gab es zunächst Reaktionen. Russland hatte das Ultimatum allerdings bereits zurückgewiesen und im Falle von Sanktionen ebenfalls Konsequenzen angekündigt. Die britische Premierministerin Theresa May hatte Moskau am Montagabend aufgefordert, sich bis Mittwochmorgen (0100 MEZ) gegenüber der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) zu erklären. Ansonsten drohten Konsequenzen, die May aber nicht näher ausführte.

+++ 1 Uhr: Mehrere hundert islamistische Kämpfer aus Gebiet bei Damaskus evakuiert +++

Die syrische Armee hat am Dienstag hunderte islamistische Kämpfer aus einem Gebiet südlich von Damaskus evakuiert. Mindestens 1300 Menschen – Kämpfer und ihre Familien – seien verlegt worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Der Syrische Arabische Rote Halbmond bestätigte die Evakuierung bewaffneter Männer aus dem Bezirk Kadam. Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP beobachtete die Ankunft von rund 300 Kämpfern und ihren Familien in Kalaat al Madik in der nordwestlichen Provinz Idlib. “Ein im September geschlossenes Abkommen zwischen dem Regime und den islamistischen Gruppen, darunter Hajat Tahrir al-Scham, ist heute umgesetzt worden”, erklärte die oppositionsnahe Beobachtungsstelle. Neben den Islamisten von Hajat Tahrir al-Scham, einem weitgehend aus Mitgliedern des ehemaligen Al-Kaida-Ablegers Al-Nusra-Front bestehenden Rebellenverband, ist in Kadam die Gruppe Adschnad al-Scham vertreten. Video

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