News des Tages: Kölner Straßenbahnen stoßen zusammen: Dutzende Verletzte

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Köln: Mindestens 40 Verletzte bei Straßenbahn-Zusammenstoß (21.11 Uhr)
  • Tote und Verletzte bei Brückeneinsturz in Miami (19.50 Uhr)
  • US-Sanktionen gegen Russland wegen Wahlkampfeinmischung (15.47 Uhr)
  • Berlin stützt Großbritannien im Fall des Giftanschlags (14 Uhr)
  • Russland will britische Diplomaten ausweisen (11.11 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 23.09 Uhr: Russland kritisiert britischen Verteidigungsminister +++

Russland hat im Streit um den Giftanschlag auf den Ex-Spion Sergej Skripal Äußerungen des britischen Verteidigungsministers Gavin Williamson als unsinnig kritisiert. ”Seine rüpelhaften Bemerkungen sind offensichtlich die letzten gebliebenen Waffen der Britischen Streitkräfte”, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums in Moskau, Igor Konaschenkow, am Donnerstagabend. Sie bewiesen lediglich, dass man die Vorwürfe Londons nicht ernstnehmen müsse. Williamson hatte zuvor betont, es sei absolut grausam und abscheulich, was Moskau getan habe. “Russland soll weggehen und die Klappe halten”, sagte Williamson.

Die britische Regierung verdächtigt Russland, am Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Skripal und dessen Tochter beteiligt gewesen zu sein. Deshalb hatte sie am Mittwoch die Ausweisung von 23 russischen Diplomaten angeordnet. Russland weist die Anschuldigungen zurück und hat eine baldige Antwort auf das Vorgehen Londons angekündigt.15-Westen verschärft in Giftgas-Affäre Ton gegen Russland-5752320482001

+++ 22.46 Uhr: Tirol: Berliner Schüler klettert auf Strommast und stirbt +++

Beim Klettern auf einem Strommast in Österreich ist ein deutscher Jugendlicher zu Tode gekommen. Der 14-Jährige Berliner sei im Ort Münster in Tirol am Abend in eine 25.000-Volt-Leitung einer Trafostation geraten, teilte die Polizei mit. Nach ersten Informationen sei er von dem Mast geschleudert worden und an der Unfallstelle gestorben.

Der Junge verbrachte mit einer Jugendgruppe eine Woche in den österreichischen Bergen. Er war mit zwei anderen aus der Gruppe bei der Starkstrom-Anlage. Ein Junge, der hinter ihm hinaufgeklettert war, wurde nicht verletzt. Ein weiterer Schüler war am Boden geblieben und kam deshalb ebenfalls heil davon, sagte ein Polizist der Deutschen Presse-Agentur.

+++ 21.39 Uhr: Paris: Gericht bestätigt Haft für “Carlos” +++

Ein Pariser Berufungsgericht hat eine lebenslange Haftstrafe gegen den einstigen Top-Terroristen “Carlos” bestätigt. Der Venezolaner sei schuldig, 1974 eine Handgranate in eine Einkaufsgalerie geworfen zu haben, wie die die Nachrichtenagentur AFP am Abend berichtete. Damals wurden zwei Menschen getötet und 34 verletzt.

Ilich Ramírez Sánchez alias “Carlos” war in den 1970er und 1980er Jahren einer der meistgesuchten Männer der Welt. Er war für die Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) aktiv und etwa an der Geiselnahme von Opec-Ministern in Wien beteiligt. 1994 wurde er im Sudan gefasst und nach Frankreich gebracht. Ein Schwurgericht hatte Sánchez vor einem Jahr zu lebenslanger Haft verurteilt. Er sitzt bereits seit mehr als 20 Jahren im Gefängnis. Gerichte hatten den heute 68-Jährigen wegen mehrerer anderer Anschläge und Morde zu lebenslanger Haft verurteilt.

+++ 21.11 Uhr: Köln: Dutzende Verletzte bei Tram-Unfall +++

Bei einem Straßenbahnunfall in der Kölner Innenstadt sind mehr als 40 Menschen verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen habe ein Mensch schwere Verletzungen erlitten, sagte ein Sprecher der Polizei. Die meisten Unfallopfer hätten sich leicht verletzt.

Zwei Straßenbahnen seien am Abend an der Haltestelle Eifelwall aufeinandergefahren, sagte ein Sprecher der Kölner Polizei. Womöglich verändere sich die Zahl der Verletzten noch. Die Luxemburger Straße war wegen des Einsatzes auch Stunden nach dem Zusammenstoß in beide Richtungen gesperrt, Unfallermittler waren am Ort. Betroffene Fahrgäste konnten in bereitgestellte Busse umsteigen.   

+++ 20.14 Uhr: Münsterland: Taxi fährt in Gegenverkehr – zwei Tote +++

Bei einem Zusammenstoß eines voll besetzten Taxis mit einem Kleintransporter sind im Münsterland zwei Menschen getötet worden. Vier Menschen wurden in der Nähe von Gronau verletzt, darunter zwei Kinder, wie die Polizei mitteilte. Das Taxi war auf einer Bundesstraße in Richtung der niederländischen Grenze aus zunächst unbekannten Gründen in den Gegenverkehr geraten. Das Auto streifte einen Klein-Lastwagen und prallte dann frontal mit dem Transporter zusammen.

Der 66 Jahre alte Taxifahrer wurde schwer verletzt, die 31-jährige Beifahrerin starb. Zwei Kinder auf den Rücksitzen des Taxis im Alter von zwei und sechs Jahren wurden schwer verletzt. Der 64 Jahre alte Beifahrer im Transporter starb, der 33 Jahre alte Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon.

+++ 19.50 Uhr: US-Medien: Fußgängerbrücke in Miami eingestürzt – wohl mehrere Tote +++

Beim Einsturz einer neuen Fußgängerbrücke in der US-Metropole Miami sind Medien zufolge mehrere Menschen getötet worden. Das berichteten der Sender NBC News und andere US-Medien unter Berufung auf die Polizei. Mindestens sechs Menschen seien bei dem Vorfall verletzt worden, berichtete der örtliche Sender WSVN 7.

Die Zeitung “Miami Herald” schrieb, unter den Trümmern befänden sich Menschen und Autos. Der Bau der Brücke wurde den Berichten zufolge erst am Samstag abgeschlossen. Sie war demnach aber noch nicht offiziell für den Fußgängerverkehr freigegeben worden. Die Brücke führt zum Campus der Florida International University.Tweet Miami PD

+++ 19.36 Uhr: Stadt Ingelheim sucht Gartenzwerg +++

Die Stadt Ingelheim in Rheinland-Pfalz sucht verzweifelt nach einem verschwundenen Gartenzwerg. Der große rote Zwerg mit dem Schild ”Uffbasse” (“Aufpassen”) vor der Brust habe die vergangenen Monate an der Treppe der Kultur- und Kongresshalle gestanden, teilte die Stadt mit. Mit dem Schild seien Passanten auf eine vorstehende Ecke aufmerksam gemacht worden. Ein Bewohner habe den Zwerg der Stadt gespendet. ”Er hat Unwettern getrotzt, hat die Fröste überstanden und nun ist er plötzlich verschwunden”, schreibt die Stadt auf ihrer Internetseite. Zuvor hatten mehrere Medien über das rätselhafte Verschwinden des Zwerges berichtet.

+++ 18.44 Uhr: Marl: Pilot bei Absturz von Kleinflugzeug verletzt +++

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges in Marl am Rand des Ruhrgebietes ist der Pilot verletzt worden. Weitere Menschen seien nach ersten Erkenntnissen nicht im Flugzeug gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Das Flugzeug sei am Nachmittag neben einem Schnellimbiss auf ein Feld gestürzt. Die Absturzursache stand zunächst nicht fest. Die Absturzstelle liegt etwa fünf Kilometer vom Flugplatz in Marl entfernt. Die Feuerwehr löschte an der Absturzstelle.

+++ 18.37 Uhr: Senegal: Mindestens acht Tote bei Hubschrauber-Absturz +++

Beim Absturz eines Militärhubschraubers im westafrikanischen Senegal sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Weitere 12 Menschen seien verletzt worden, einige schwer, teilte die Regierung in der Nacht mit. Das Unglück hatte sich demnach am Mittwochabend in der Nähe des Ortes Missirah ereignet. Wieso der Mi-17-Transporthubschrauber russischer Bauart abstürzte, blieb zunächst unklar. Sechs Menschen starben noch am Unfallort, zwei weitere erlagen später in der nahen Stadt Kaolack ihren Verletzungen, wie Krankenhausdirektor Saliou Sall erklärte.

+++ 18.36 Uhr: Islamistischen Anschlag geplant? Anklage gegen Yamen A. +++

Wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen den 20-jährigen Yamen A. erhoben. Dem Syrer werde vorgeworfen, in Deutschland einen islamistisch motivierten Anschlag mit hochexplosivem Sprengstoff geplant und mit der Vorbereitung begonnen zu haben, teilte der Generalbundesanwalt in Karlsruhe mit. “Nach den Vorstellungen des Angeschuldigten wollte er mit seinem Anschlag mindestens 200 Menschen töten und damit an die bisherigen dem Islamischen Staat zuzurechnenden Anschläge in Europa anknüpfen.”

Der Beschuldigte habe damit in der Bevölkerung “ein Klima der Angst und Verunsicherung schüren” wollen, hieß es. Daher handele es sich um “eine staatsschutzspezifische Tat von besonderer Bedeutung”. Die Anklage wurde der Mitteilung zufolge am 5. März vor dem Staatsschutzsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Hamburg erhoben. Der Beschuldigte war am 31. Oktober 2017 in Schwerin vorläufig festgenommen worden.

+++ 18.31 Uhr: Fall Kim Wall: Gericht lehnt neue Untersuchung des U-Boots ab +++

Ein Kopenhagener Gericht hat den Antrag des mordverdächtigen Erfinders Peter Madsen abgelehnt, sein U-Boot noch einmal technisch zu untersuchen. Der 47-Jährige hatte darum gebeten, um seine Theorie zu untermauern, dass die schwedische Journalistin Kim Wall bei einem Unglück starb. Madsen behauptet, die 30-Jährige sei im Inneren seines selbstgebauten U-Bootes erstickt, weil Ventile nicht richtig geöffnet waren. Die Staatsanwaltschaft dagegen wirft dem Dänen vor, die junge Journalistin gefoltert und ermordet zu haben. Sie fordert daher lebenslange Haft für den Erfinder. Der Prozess vor dem Kopenhagener Stadtgericht hatte in der vergangenen Woche begonnen und soll noch bis Mitte April dauern.

+++ 18.23 Uhr: Gift-Anschlag: Auch Berlin, Paris und Washington sehen Moskau als Schuldigen +++

Deutschland, Frankreich und die USA stellen sich im Fall des Giftanschlags auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal hinter Großbritannien und fordern gemeinsam Aufklärung von Moskau. “Es handelt sich um einen Übergriff gegen die Souveränität des Vereinigten Königreichs”, erklärten die Staatschefs aller vier Länder in einer gemeinsamen Erklärung. “Ein solches Vorgehen verletzt eindeutig die Bestimmungen des Chemiewaffenübereinkommens und das Völkerrecht. Es bedroht unser aller Sicherheit.”

+++ 18.22 Uhr: Gaffer fotografiert schwer verletzte Fußgängerin +++

Ein Mann hat im bayerischen Schwabach eine bei einem Autounfall schwer verletzte Fußgängerin fotografiert. Der 30-Jährige muss deswegen mit einem Strafverfahren rechnen, wie die Polizei mitteilte. Er habe mit den Aufnahmen den “höchstpersönlichen Lebensbereich” der Frau verletzt. Während sich Rettungskräfte um die Verletzte kümmerten, fotografierte der Mann die am Boden liegende 52-Jährige aus etwa fünf Metern Entfernung.

Als Beamte den Mann ansprachen, sei dieser sofort aggressiv geworden und habe sich “völlig uneinsichtig” gezeigt. “Das Anfertigen von derartigen Bildaufnahmen ist nicht nur moralisch verwerflich, sondern stellt auch einen Straftatbestand dar”, betonte die Polizei. Der Unfall hatte sich am Dienstagabend ereignet. Ein 47 Jahre alter Autofahrer hatte die Frau beim Abbiegen übersehen, als diese in der Dunkelheit an einer Fußgängerampel die Straße überquerte.

+++ 18.12 Uhr: Flensburg: Opfer und Tatverdächtiger wurden vom Jugendamt betreut +++

Die bei einem Gewaltverbrechen in Flensburg getötete 17-Jährige und auch der mutmaßliche Täter sind bis zuletzt vom Jugendamt betreut worden. Das bestätigte Stadt-Sprecher Clemens Teschendorf der Deutschen Presse-Agentur. Am Vortag hatte eine Aktivistin von “Refugees Welcome Flensburg” darauf hingewiesen. Teschendorf betonte, dass er sich zu Einzelheiten aus Datenschutzgründen nicht äußern könne.

Das Mädchen sei aufgrund seiner Familiensituation seit vielen Jahren betreut worden, hieß es. Der Afghane, der 2015 als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling nach Deutschland kam, werde auch in der Untersuchungshaft weiterhin betreut. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen Totschlags. Der junge Mann steht im Verdacht, die junge Frau am Montagabend in ihrer Wohnung mit einer Stichwaffe umgebracht zu haben. 

+++ 18.11 Uhr: “Gruppe Freital”: Sechs Mitglieder legen Revision ein +++

Sechs der insgesamt acht wegen rechten Terrors und versuchten Mordes zu langen Haftstrafen verurteilten Mitglieder der “Gruppe Freital” wollen in Revision gehen. Das teilte eine Sprecherin des Oberlandesgerichts Dresden mit. Die Frist zur Anmeldung war um Mitternacht abgelaufen. Zuletzt habe auch Maria K., 29, die einzige Frau der Gruppe, noch Revision eingelegt. Bis zum Dienstschluss der Geschäftsstelle des Gerichts am Mittwoch lagen bereits Anträge der beiden als Rädelsführer verurteilten Timo S., 29, und Patrick F., 26, sowie von Philipp W., 30, Mike S., 39, und Rico K., 40, vor. Keine Anmeldungen gab es dagegen zunächst vom 27 Jahre alten Sebastian W. und dem jüngsten Gruppenmitglied Justin S., 20.

Die Mitglieder der Gruppe waren in der vergangenen Woche zu Freiheitsstrafen zwischen zehn und fünf Jahren sowie im Fall von Justin S. zu einer vierjährigen Jugendstrafe verurteilt worden. Sie hatten 2015 fünf Sprengstoffanschläge auf Flüchtlinge und politische Gegner in Freital und dem nahen Dresden verübt.

+++ 18.05 Uhr: Soest: Diebe reißen Geldautomaten mit Traktor aus Bank +++

Mit Stahlseil und Traktor haben Diebe in der vergangenen Nacht im westfälischen Soest versucht, einen Geldautomaten samt Tresor zu knacken. Den Trecker hatten die Unbekannten von einem Bauernhof gestohlen. Gegen drei Uhr morgens legten sie im Vorraum des Geldinstituts das Seil um den Geldautomaten, rissen ihn samt angebautem Tresor aus der Verankerung und zogen die Beute nach draußen. “Ganz durchdacht war das Ganze wohl nicht”, meinte ein Polizeisprecher. Denn die Diebe kamen an das Bargeld nicht heran. Die Möchtegern-Diebe ließen alles liegen und verschwanden.

+++ 18.01 Uhr: Schweiz: Vierjährige sollte “Sexsklavin” werden – Paar vor Gericht +++

Wegen extremer Gewalt gegen eine Vierjährige stehen in der Schweiz ein Deutscher und eine Schweizerin vor Gericht. Sie sollen die Tochter der Frau 2014 monatelang sexuell missbraucht haben. Die Kleine habe zur “Sexsklavin” erzogen werden sollen, hieß es in der Anklageschrift. Der Deutsche lebte nach den Angaben in der Schweiz. Das Verfahren fand vor dem Kreisgericht St. Gallen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Nur Gerichtsreporter waren zugelassen. Ob die Richter das Urteil noch am gleich Tag verkünden wollten, war zunächst nicht abzusehen. Die Staatsanwaltschaft beantragte eine mehrjährige Haftstrafe für beide Angeklagten.

Das Paar habe in einer sadomasochistischen Beziehung gelebt, hieß es in der Anklageschrift. Die Frau, 31, habe sich dem Mann, 53, völlig unterworfen und eine Art Urkunde unterzeichnet, in der es hieß, sie trete dem Mann ihre “Rechte als menschliches Wesen” ab. Sie soll das Kind sexuell gequält und ihrem Liebhaber Filme und Fotos davon geschickt haben. Auch der Mann soll das Kind missbraucht haben.

+++ 18.00 Uhr: Tausende Äthiopier fliehen nach Eritrea +++

Nach der Tötung von neun Zivilisten durch die Streitkräfte sind Tausende Äthiopier aus Angst vor neuer Gewalt ins Nachbarland Kenia geflohen. Seit Sonntag seien rund 8200 Menschen angekommen, fast nur Frauen und Kinder, erklärte Yvonne Ndege, eine Sprecherin des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR. Die Menschen seien behelfsweise in Grenznähe untergebracht, aber es fehle an Trinkwasser und Lebensmitteln.

Äthiopische Sicherheitskräfte hatten am Sonntag nach eigenen Angaben neun Zivilisten getötet, weil sie irrtümlich für Extremisten gehalten worden waren. Zwölf weitere Menschen wurden bei dem Vorfall im Ort Moyale an der Grenze zu Kenia im Süden des Landes verletzt. Das ostafrikanische Land beherbergt Hunderttausende Flüchtlinge aus dem Südsudan, aus Somalia und Eritrea. Dass Äthiopier in großen Zahlen in Nachbarländer fliehen, ist relativ ungewöhnlich.  

+++ 17.45 Uhr: Leichenteile am Kölner Rheinufer – Verdächtiger festgenommen +++

Rund eineinhalb Jahre nach dem Fund von Leichenteilen in einem Plastiksack am Kölner Rheinufer hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Hintergrund des lange rätselhaften Falls soll ein Streit unter Köchen in einem chinesischen Restaurant gewesen sein, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte. Bei dem Tatverdächtigen handele es sich um einen 36 Jahre alten Chinesen. Er sitze in Untersuchungshaft, bestreite aber die Vorwürfe. Die Ermittler beschuldigen ihn, seinen damals 28 Jahre alten Koch-Kollegen nach einer Auseinandersetzung im Juli 2016 in Köln getötet und die Leichenteile versteckt zu haben. Dem Arbeitgeber habe der 36-Jährige danach erzählt, der andere sei abgereist, um in einer anderen deutschen Stadt zu arbeiten. Die kopflose Leiche war von spielenden Kindern gefunden worden.

+++ 17.26 Uhr: Russland bestreitet Entwicklung des Nervengifts Nowitschok +++

Russland hat im Zusammenhang mit dem Giftanschlag auf den früheren russischen Doppelagenten Sergej Skripal die Herstellung sogenannter Nowitschok-Kampfstoffe bestritten. “Es gab weder in der Sowjetunion noch in Russland Programme zur Entwicklung chemischer Kampfstoffe mit dem Namen Nowitschok”, sagte der russische Vize-Außenminister Sergej Riabkow der Nachrichtenagentur Interfax. Russland habe seine Forschungen im Bereich der Chemiewaffen nach Inkrafttreten der internationalen Chemiewaffen-Konvention 1997 eingestellt und inzwischen sein gesamtes Arsenal vernichtet. Die britische Regierung geht davon aus, dass bei dem Mordanschlag ein Gift der Nowitschok-Gruppe aus sowjetischer Produktion zum Einsatz kam. London und mehrere Verbündete werfen Russland vor, hinter dem Angriff zu stecken.

+++ 17.20 Uhr: Mutmaßlicher Würth-Entführer schweigt zum Tatvorwurf +++

Der mutmaßliche Entführer von Milliardärssohn Markus Würth schweigt zum Tatvorwurf. Der 48-Jährige habe sich nach seiner Festnahme wortreich eingelassen, aber nicht zur Entführung geäußert, sagte ein Polizeisprecher in Fulda. Eine Zeugin hatte die Polizei auf die Spur des Mannes gebracht. Sie hatte die Stimme des Tatverdächtigen wiedererkannt und die Ermittler im Januar, gut zweieinhalb Jahre nach der Tat, informiert. Die Polizei hatte zur Fahndung den Mitschnitt eines Anrufs des Lösegeld-Erpressers genutzt. Spezialeinheiten hatten den 48-Jährigen am Morgen in seiner Wohnung in Offenbach festgenommen. Der mutmaßliche Kidnapper stammt aus Serbien. Er soll im Juni 2015 den behinderten Sohn des baden-württembergischen Schrauben-Milliardärs Reinhold Würth im osthessischen Schlitz entführt haben. Einen Tag später wurde der Würth-Sohn in einem Wald bei Würzburg an einen Baum gekettet gefunden. Er überstand die Entführung unversehrt, zu einer Lösegeld-Übergabe kam es nicht.

+++ 15.55 Uhr: 30.000 Menschen fliehen aus Afrin – an einem Tag +++

Aus der überwiegend kurdischen Stadt Afrin in Nordsyrien sind nach Angaben von Aktivisten binnen eines Tages mehr als 30.000 Zivilisten vor den türkischen Angriffen geflüchtet. Die Menschen seien seit Mittwoch vor den Bombardierungen in Richtung der Orte Nubul und Sahra geflüchtet, die in einem von syrischen Regierungseinheiten kontrollierten Gebiet liegen, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag mitteilte. Die Türkei geht seit Januar in der Region Afrin militärisch gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) vor.

+++ 15.47 Uhr: Einmischung in Wahlkampf: USA verhängen Sanktionen gegen Russland +++

Die US-Regierung hat Sanktionen gegen Moskau wegen der mutmaßlichen russischen Einmischungen in den US-Wahlkampf 2016 verhängt. Dies teilte Finanzminister Steven Mnuchin am Donnerstag in Washington mit. Die Strafmaßnahmen gegen fünf Firmen und Organisationen sowie 19 Einzelpersonen seien eine Antwort auf “böswillige russische Cyberaktivitäten”, darunter die versuchte Intervention in US-Wahlen. 

+++ 14.22 Uhr: Tausende britische Soldaten werden gegen Milzbrand-Erreger geimpft +++

Vor dem Hintergrund des Giftanschlags von Salisbury hat die britische Regierung Investitionen in Höhe von 48 Millionen Pfund (54 Millionen Euro) in die Verteidigung gegen Chemiewaffen angekündigt. Dafür sei der Aufbau eines neuen Forschungszentrums geplant, sagte Verteidigungsminister Gavin Williamson in Bristol. Zudem sollen tausende Soldaten gegen den tödlichen Milzbrand-Erreger Anthrax geimpft werden.
Das neue Zentrum soll laut Williamson dazu beitragen, dass Großbritannien seinen “Vorsprung” im Bereich der chemischen Forschung und Verteidigung “behält”. Die Institution werde bei der bereits bestehenden Forschungseinrichtung Porton Down angesiedelt, die zur britischen Armee gehört. Dort wurde auch das Nervengift untersucht, mit dem der Anschlag auf den früheren russischen Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter am 4. März verübt worden war.

+++ 14.00 Uhr: Berlin teilt britische Einschätzung zu Moskaus Verantwortung bei Giftanschlag +++

In einer gemeinsamen Erklärung haben Deutschland, Großbritannien, Frankreich und die USA die russische Regierung aufgefordert, zu dem Giftanschlag auf den früheren Doppelagenten Sergej Skripal Stellung zu nehmen. Russland trage mit “hoher Wahrscheinlichkeit die Verantwortung” für den Fall, heißt es der Erklärung, in der nun auch die Bundesregierung die britische Einschätzung teilt. Die vier Staaten verurteilen den Anschlag scharf.

+++ 12.42 Uhr: Jedes siebte Kind in Deutschland zu dick +++

Etwa jedes siebte Kind in Deutschland ist zu dick oder sogar fettleibig. Das zeigt eine aktuelle Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, die das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin vorstellte. Demnach sind 15,4 Prozent der Mädchen und Jungen im Alter zwischen drei und 17 Jahren übergewichtig. Fast sechs Prozent davon haben sogar Adipositas, also extremes Übergewicht.

Damit sind genauso viele Kinder und Jugendliche übergewichtig oder fettleibig wie vor zehn Jahren, als es im Zeitraum von 2003 bis 2006 erstmals eine solch großangelegte Untersuchung zur Kinder- und Jugendgesundheit gab. Der Anstieg von Übergewicht und Adipositas ist dem RKI zufolge zwar gestoppt, es gebe aber eine “Stabilisierung auf hohem Niveau”. Deshalb könne auch keine Entwarnung gegeben werden.

Fett-Wissen

+++ 12.34 Uhr: Tausende Zivilisten fliehen aus Rebellenenklave in Ost-Ghuta +++

Tausende Zivilisten haben die Flucht aus der von syrischen Regierungstruppen belagerten Rebellenenklave in der Region Ost-Ghuta angetreten. Wie AFP-Reporter berichteten, flohen die Menschen durch einen Korridor, den die Regierungstruppen nach einem nächtlichen Vormarsch um die Ortschaft Hammurije geöffnet hatten. Syriens Machthaber Baschar al Assad hatte Mitte Februar eine groß angelegte Luft- und Bodenoffensive gestartet, um die letzte Rebellenhochburg nahe Damaskus unter seine Kontrolle zu bringen.

+++ 12.11 Uhr: Mann sticht in Dresdner Altersheim auf Frau ein +++

In einem Altersheim in Dresden hat ein Mann eine 37-jährige Frau mit einem Messer angegriffen. Der 59-Jährige, der als Pfleger in dem Heim arbeitete, betrat den Ermittlungen zufolge ein Patientenzimmer und stach mit einem Messer auf die Frau ein, wie die Polizei mitteilte. Die 37-Jährige, die sich dort zu Besuch aufhielt, wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wo sie am Donnerstag starb. Der Angreifer stürzte sich nach der Tat aus einem Fenster und starb kurze Zeit später ebenfalls. Die Hintergründe waren zunächst unklar.

+++ 11.59 Uhr: Betrunkener Autofahrer fällt bei Pinkelpause in See +++

Während einer Pinkelpause ist ein betrunkener Autofahrer in Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern in einen See gefallen. Der 70-Jährige aus Niedersachsen geriet offenbar an der Uferböschung des Faulen Sees am Rande eines Wohngebiets ins Rutschen und stürzte ins Wasser wie die Polizei mitteilte. Ein Jogger zog den unterkühlten Mann aus dem Wasser und alarmierte sowohl einen Rettungswagen als auch die Polizei. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,2 Promille. Der Autofahrer gab zu, vor und während der Fahrt getrunken zu haben. Als Grund nannte er einen Trauerfall.

+++ 11.59 Uhr: Unilever gibt ein Jahr vor dem Brexit Unternehmenssitz in London auf +++

Ein Jahr vor dem Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union hat der britisch-niederländische Konsumgüterriese Unilever angekündigt, seinen Unternehmenssitz in London aufzugeben. Unilever wolle seine Jahrzehnte alte Unternehmensstruktur “stärken und vereinfachen” und damit den Wert für die Aktionäre steigern, teilte der Konzern mit. Die Entscheidung ist ein harter Schlag für die britische Regierung. Der Konzern mit Marken wie Knorr, Langnese, Dove oder Coral war in den 30er Jahren aus dem Zusammenschluss des niederländischen Margarine-Herstellers Margarien Unie und dem britischen Seifenhersteller Lever Brothers entstanden. Seitdem gibt es Unternehmenssitze in beiden Ländern. Nun wird es nur noch einen Hauptsitz geben, und zwar in Rotterdam.

+++ 11.30 Uhr: Bei Hai-Attacke in Australien zwei Jungen verletzt +++

Zwei Kinder sind bei einem Hai-Angriff im Bundesstaat Westaustralien verletzt worden. Die beiden etwa zehnjährigen Jungen seien im seichten Wasser der Watermans Bay von einem Hai in die Beine gebissen worden, hieß es in einer Mitteilung der Behörden in Australien. Diese sprachen nach dem Vorfall nahe der Bundeshauptstadt Perth Hai-Warnungen für mehrere Strände in der Region aus. Im vergangenen Jahr hatte es in Westaustralien insgesamt sechs Hai-Attacken gegeben – eine 17-jährige Surferin wurde getötet und zwei Menschen verletzt. Seit dem Jahr 2000 sind in der Region insgesamt 15 Menschen durch Angriffe von Haien ums Leben gekommen.

+++ 11.11 Uhr: Russland will britische Diplomaten ausweisen +++

Als Antwort auf die angekündigte Ausweisung von 23 russischen Diplomaten aus Großbritannien, will nun auch Russland britische Diplomaten “bald” des Landes verweisen. Das habe der russische Außenminister Sergej Lawrow angekündigt, berichtet die britische BBC. Auf die Frage, wann die Ausweisungen stattfinden würden, habe Lawrow geantwortet: “Bald. Ich verspreche Ihnen das.”  May weist russische Diplomaten aus 16.33

+++ 10.49 Uhr: Missglückter YouTube-Stunt: Mann stirbt, Frau muss ins Gefängnis +++

Den Versuch Youtube-Stars zu werden, hat eine junge Familie aus dem US-Bundesstaat Minnesota mit dem Leben des Vaters bezahlt. Monalisa P. und Pedro R. wollten im Sommer 2017 mit einer besonders waghalsigen Showeinlage ihre Fangemeinde auf der Videoplattform vergrößern. Ihre Idee: Pedro sollte ein Buch vor seine Brust halten und Monalisa mit einer Pistole darauf schießen. Die Kugel sollte in dem Buch steckenbleiben. Doch die riskante Vorführung ging schief. Das Geschoss durchschlug das Buch und traf ihren 22 Jahre alten Freund in die Brust. Dutzende Schaulustige, unter ihnen auch die drei Jahre alte Tochter des Paares, konnten miterleben, wie Pedro R. starb. Schützin Monalisa P. wurde nun wegen Totschlags von einem Gericht zu einer Haftstrafe von einem halben Jahr verurteilt. Das berichtet die Zeitung “Star Tribune”. Zudem habe ihr das Gericht verboten, eine Waffe zu besitzen und den Versuch zu starten, mit der tragischen Geschichte Geld zu verdienen. eYoutube Stunt Frau erschießt Freund_13.50

+++ 9.40 Uhr: Ermittlungen in Neuseeland zu angeblichem Giftanschlag auf russischen Ex-Spion +++

Die Polizei in Neuseeland untersucht einen mehr als zehn Jahre zurückliegenden angeblichen Giftanschlag auf einen früheren russischen Doppelagenten. Den Angaben von Boris Karpitschkow werde nachgegangen, teilte die Polizei mit. Der Ex-Spion hatte seine Vorwürfe diese Woche im britischen Fernsehen dargelegt. Demnach versuchte ein Unbekannter im Jahr 2006, ihn auf offener Straße in der neuseeländischen Stadt Auckland zu vergiften. 

+++ 8.58 Uhr: Peruanische Polizei vertreibt Deutschen nach Nacktfotos aus Machu Picchu +++

Die peruanische Polizei hat drei Touristen, darunter einen 21-jährigen Deutschen, wegen Nacktfofos aus der historischen Inkastadt Machu Picchu verwiesen. Die Besucher hätten ihre Hosen ausgezogen und entblößt für Fotos posiert, sagte Polizeisprecher Martín Flores. Da dieses Verhalten in Machu Picchu untersagt ist, seien die Touristen weggeschickt, aber nicht festgenommen worden. In Machu Picchu war es in den vergangenen Jahren immer wieder zu ungebührlichem Verhalten von Besuchern gekommen. Die im 15. Jahrhundert vom Inkaherrscher Pachacútec erbaute Stätte war im Juli 1911 vom US-Archäologen Hiram Bingham für die Wissenschaft entdeckt worden. Heute gehören die Ruinen zu den bekanntesten archäologischen Stätten der Welt.

+++ 7.47 Uhr: Fall Skripal ist “schwerer Schlag gegen internationale Sicherheit” +++

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat die Vergiftung des früheren russischen Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien als “schweren Schlag gegen die internationale Sicherheit” bezeichnet. “Es ist das allererste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass so schaurige Chemiewaffen eingesetzt worden sind auf europäischem Grund und Boden”, sagte sie am Donnerstag im ZDF-”Morgenmagazin”. Man dürfe nun nicht “zur Tagesordnung übergehen”. Strecki zu Putin 20.20

+++ 7.29 Uhr: Tausende Menschen demonstrieren in Prag für Pressefreiheit +++ 

Tausende Menschen haben in Prag für die Pressefreiheit demonstriert. Auf dem Wenzelsplatz versammelten sich rund 3000 Menschen und riefen “Schämt Euch” und “Keine Angriffe gegen das tschechische Fernsehen und Journalisten”. Der Protest richtete sich gegen medienfeindliche Äußerungen von Präsident Milos Zeman und gegen den populistischen Regierungschef Andrej Babis, einen Vertrauten des Staatsoberhaupts. Zeman hatte in seiner Antrittsrede zum Beginn seiner zweiten Amtszeit vor allem das staatliche Fernsehen CT kritisiert. Er warf dem Sender und einigen Printmedien vor, “die öffentliche Meinung manipulieren” zu wollen. Im vergangenen Mai hatte er dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gesagt, dass Journalisten “liquidiert” werden sollten.

+++ 6.32 Uhr: Hund fliegt nach Japan statt nach Kansas +++

Erneut ist der US-Fluggesellschaft United Airlines eine tierische Panne unterlaufen: Statt nach Witchia im US-Bundesstaat Kansas wurde ein zehnjähriger Schäferhund versehentlich nach Japan gelogen. Nach einem 16-stündigen Flug landete der Hund in der japanischen Stadt Narita, wie mehrere US-Medien berichteten. United Airlines teilte mit, der Schäferhund Irgo sei mit einer Deutschen Dogge verwechselt worden. “Bei Anschlussflügen am Flughafen Denver ist es zu einem Fehler gekommen, bei dem zwei Haustiere an falsche Zielorte geschickt wurden.” Die Fluggesellschaft entschuldigte sich für den Vorfall und kündigte an, dass die Tiere nun schnellstmöglich zu ihren Besitzern zurückgebracht werden sollen. Irgo solle Donnerstagnacht mit einem Privatflug in die USA zurückkehren. Hund stirbt in Flugzeug-Gepäckfach 12.06

+++ 5.53 Uhr: Mann bei Streit in Kaiserslautern tödlich verletzt +++

Bei einem Streit ist ein 31 Jahre alter Mann in Kaiserslautern mutmaßlich vom Ex-Lebensgefährten seiner Freundin erstochen worden. Bei dem Messerangriff in einer Privatwohnung wurde auch die Frau leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Das 31-jährige Opfer wurde zunächst mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wo es wenig später starb. Der 37-jährige Tatverdächtige floh laut Polizei mit dem gemeinsamen drei Jahre alten Kind. Nach einer Fahndung nahmen die Beamten den Mann in einer Wohnung in Kaiserslautern fest. Das Kind habe sich ebenfalls in der Wohnung aufgehalten. Es blieb unverletzt. 

+++ 4.12 Uhr: Kurden-Demos in vielen deutschen Städten +++

In mehreren deutschen Städten haben vorwiegend Kurden gegen den Einsatz der türkischen Armee in Nordsyrien demonstriert. Nach Polizeiangaben verliefen die nicht angemeldeten Kundgebungen und Protestmärsche, an denen zwischen einigen Dutzend und wenigen Hundert meist kurdische Menschen teilnahmen, überwiegend friedlich. In Hamburg und Saarbrücken waren laut Polizei jeweils bis zu 400 Menschen zugegen. Kurdische Kämpfer IS_15.00

+++ 4.02 Uhr: Slowakischer Regierungschef Fico bietet Rücktritt an +++

Der slowakische Regierungschef Robert Fico hat überraschend seinen Rücktritt angeboten. Er sei bereit, sein Demissionsangebot am Donnerstag Staatspräsident Andrej Kiska zu übergeben. Allerdings stelle er Bedingungen für seinen Amtsverzicht. Dazu gehöre, dass seine sozialdemokratische Partei Smer das Vorschlagsrecht für einen Nachfolger behalte und die Dreiparteienkoalition erhalten bleibe. Ficos Regierung war zuletzt unter steigenden Druck geraten. Auslöser der Krise in dem EU- und Euro-Land war der noch nicht aufgeklärte Mord am Journalisten Jan Kuciak und seiner Verlobten Martina Kusnirova. Journalistenmord Slowakei – Minister zurückgetreten 17.00

+++ 3.29 Uhr: US-Kampfjet stürzt vor Key West ab – Beide Piloten tot +++

Beim Absturz eines US-Kampfjets vom Typ F/A 18 Hornet vor Key West in Florida sind beide Piloten ums Leben gekommen. Das bestätigte die US-Navy via Twitter. Die Maschine sei beim Landesanflug ins Meer gestürzt. Der Vorfall ereignete sich bei einem Trainingsflug rund zwei Kilometer entfernt von einer Navy-Basis auf Key West. Die Ursache für den Absturz sei noch nicht ermittelt. 

+++ 3.09 Uhr: Nach drittem Leichenfund in Hille – Obduktionen geplant +++

Drei grausige Funde im ostwestfälischen Hille binnen weniger Tage: In der vergangenen Woche entdeckt die Polizei einen getöteten 30-Jährigen, am Mittwoch stößt sie auf zwei weitere Leichen. Wurden sie alle von einem 51-Jährigen umgebracht? Diese Frage stellt sich den Ermittlern in Hille nach dem Fund zwei weiterer Leichen. Beide Tote sollen am Donnerstag obduziert werden. 

+++ 2.32 Uhr: Oklahoma will Todeskandidaten durch Stickstoffinhalation hinrichten +++

Hinrichtung in Oklahoma 7:25Der US-Bundesstaat Oklahoma will zum Tode verurteilte Häftlinge künftig durch die Inhalation von Stickstoff hinrichten. Oklahoma habe sich für diese Methode entschieden, weil es erwiesen sei, dass zahlreiche Bundesstaaten Schwierigkeiten bei der Beschaffung der für Todesspritzen erforderlichen Mittel hätten, sagte Staatsanwalt Mike Hunter vor Journalisten. Die erzwungene Inhalation von Stickstoff führt zum Tod durch Sauerstoffmangel. Bei Hinrichtungen wurde sie noch nie eingesetzt – nur bei der Schlachtung von Tieren. Der Anwalt Dale Baich, der Todeskandidaten in Oklahoma vertritt, forderte die Strafvollzugsbehörden angesichts der völlig unerprobten Hinrichtungsmethode zu “Vorsicht” und “vollständiger Transparenz” auf. 

+++ 2.11 Uhr: US-Lehrer gibt versehentlich Schuss ab – Schüler leicht verletzt +++

Ein Lehrer in Kalifornien hat in einer Unterrichtsklasse für öffentliche Sicherheit versehentlich einen Schuss abgegeben. Die Kugel aus seiner Waffe sei in die Decke des Klassenzimmers eingedrungen, berichteten US-Medien unter Berufung auf die Polizei. Drei Schüler seien durch herabfallenden Schutt und Kugelsplitter leicht verletzt worden, hieß es.Waffentraining für Lehrer in Texas 17.33

+++ 0.20 Uhr: US-Kongress unternimmt ersten Schritt gegen Waffengewalt an Schulen +++

Der US-Kongress hat einen ersten Schritt zum Schutz der Schulen vor Waffengewalt unternommen. Das Repräsentantenhaus stimmte mit überwältigender Mehrheit für die Einrichtung eines Fonds, mit dem Präventionsmaßnahmen und anonyme Meldesysteme für Schüler finanziert werden sollen. Die Debatte über umstrittenere Fragen wie Altersgrenzen für Waffenkäufe, die Ausweitung von Hintergrundüberprüfungen und Restriktionen für bestimmte Waffen steht noch aus. Interview Madeline Gropman 8.45h

+++ 0.04 Uhr: Slowenischer Ministerpräsident kündigt Rücktritt an +++

Der slowenische Ministerpräsident Miro Cerar hat seinen Rücktritt angekündigt. Er werde seine Demission am Donnerstag bei Präsident Borut Pahor einreichen, berichtete die Nachrichtenagentur STA. Hintergrund des Schrittes ist eine Entscheidung des Obersten Gerichts Sloweniens, das entschieden hatte, ein im vergangenen Jahr abgehaltenes Referendum über ein Eisenbahnprojekt zu annullieren.

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