News des Tages: Mitten in Rosenheim: Mann schießt 26-Jährige nieder

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Rosenheim: 59-Jähriger schießt Frau in Innenstadt nieder (21.02 Uhr)
  • Tod von russischem Geschäftsmann: Briten ermitteln wegen Mordes (17.25 Uhr)
  • Kreml nennt Anschuldigungen gegen Putin “unverzeihlich” (14.35 Uhr)
  • Neue Ermittlungen in 50 Jahre altem Vermisstenfall (12.35 Uhr)
  • Für Merkel gehört der Islam zu Deutschland (12.30 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker:

+++ 23.01 Uhr: Spanien: Dalís Leichnam liegt wieder in seinem Grab +++

Der langjährige Vaterschaftsstreit um den 1989 verstorbenen spanischen Maler Salvador Dalí ist endgültig ausgestanden. Die Gebeine des exzentrischen Künstlers befinden sich seit heute wieder in seinem Grab in dem nach ihm benannten Theater-Museum in seiner katalanischen Heimatstadt Figueres, wie die Salvador-Dalí-Stiftung mitteilte. Bei der Grablegung waren demnach ein Rechtsanwalt und ein Gerichtsmediziner anwesend.

Im vergangenen Sommer war der Surrealist auf Anordnung eines Gerichts aus seiner Ruhestätte geholt worden, weil die 62-jährige Wahrsagerin Pilar Abel Martínez behauptete, seine Tochter zu sein. Doch die dann vorgenommenen Erbguttests ergaben im September zweifelsfrei, dass dem nicht so ist. Abel muss die Kosten für die Exhumierung übernehmen.

+++ 22.18 Uhr: Nach Hubschrauber-Absturz: USA verbieten Flüge mit offener Tür +++

Nach dem Hubschrauberabsturz mit fünf Toten in New York hat die US-Luftfahrtbehörde FAA alle Hubschrauberflüge mit offener Tür und speziellen Sicherheitsgurten zunächst verboten.
Außerdem kündigte die FAA am Freitag eine umfassende Untersuchung der Sicherheitsmaßnahmen bei Helikopterflügen an.

Bei dem Absturz eines Hubschraubers über dem New Yorker East River waren am vergangenen Wochenende fünf Menschen ums Leben gekommen. Nur der Pilot hatte sich schnell genug aus seinem speziellen Sicherheitsgurt befreien können und hatte überlebt. Die fünf Menschen hatten die Maschine offiziellen Angaben zufolge für ein privates Foto-Shooting gechartert. Wie genau es zu dem Unfall kam, untersucht derzeit noch die Transportsicherheitsbehörde NTSB.

+++ 22.02 Uhr: Arzt: 16 Tote bei Bombardierung von Krankenhaus in Afrin +++

Mindestens 16 Menschen sind nach Angaben eines Arztes bei einem Beschuss türkischer Truppen des einzigen Krankenhauses in der kurdischen Stadt Afrin in Nordsyrien getötet worden. Dutzende weitere Menschen seien verletzt worden, sagte Doktor Joan Schitika am Abend der Deutschen Presse-Agentur per Nachrichtendienst WhatsApp.

“Das Krankenhaus wurde von mehreren türkischen Granaten getroffen”, erklärte der Arzt. “Zivilisten werden sogar in Krankenhäusern angegriffen, und Afrin wird wahllos mit Tausenden Granaten beschossen”, klagte er. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Die türkischen Streitkräfte dementierten, dass sie ein Krankenhaus beschossen hätten.

+++ 21.52 Uhr: Slowakei: Mindestens 18 Verletzte bei Zugunglück +++

Bei einem Zugunglück sind in der Slowakei mehr als ein Dutzend Menschen verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am Nachmittag in Pezinok, ungefähr 20 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bratislava, wie die Agentur TASR berichtete. Mindestens 18 Menschen hätten Verletzungen erlitten, hieß es unter Berufung auf eine Sprecherin der Rettungsdienste. Ein Personenzug mit etwa 80 Passagieren sei mit einer Lokomotive zusammengestoßen, dabei sei der Personenzug aus den Schienen gesprungen. Die Ursache für das Unglück war zunächst nicht bekannt.

+++ 21.32 Uhr: Ost-Ghuta: Rebellen wollen mit Russland über Waffenruhe verhandeln +++

Die durch eine Armeeoffensive bedrängten Rebellen in der syrischen Region Ost-Ghuta wollen mit Russland über eine Waffenruhe verhandeln. In einer gemeinsamen Erklärung zeigten sich die islamistischen Gruppierungen Dschaisch al-Islam, Failak al-Rahman und Ahrar al-Scham bereit, unter UN-Vermittlung in Genf in “direkte Gespräche” mit Russland einzutreten. Ziel solle sein, die Resolution des UN-Sicherheitsrats für eine 30-tägige Waffenruhe umzusetzen.

Durch die von Russland unterstütze Offensive der syrischen Armee in Ost-Ghuta nahe der Hauptstadt Damaskus sind die Rebellen in schwere Bedrängnis geraten. Seit Beginn der Offensive am 18. Februar verloren sie rund 70 Prozent der Enklave an die Regierungstruppen. 

+++ 21.02 Uhr: Rosenheim: Mann schießt auf 26-Jährige +++

Im Zentrum der Stadt Rosenheim in Oberbayern hat ein 59-Jähriger auf eine 26-Jährige geschossen. Das Opfer sei mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Der 59 Jahre alte Tatverdächtige wurde am Abend am Ort von Zeugen festgehalten und dann von der Polizei festgenommen. Es handle sich um einen Deutschen, sagte ein Polizeisprecher. Der Angreifer habe mit einer scharfen Schusswaffe geschossen.

Die Polizei riegelte den Tatort in der Stadtmitte ab, die Kripo Rosenheim hat die Ermittlungen aufgenommen. Details zum Hintergrund des Vorfalls nannte die Polizei zunächst nicht. Unklar war auch, ob der mutmaßliche Täter und die Frau sich kannten.

+++ 21.01 Uhr: Fifa beschließt Einsatz von Video-Schiedsrichter bei WM 2018 +++

Bei der Fußball-WM in Russland werden in diesem Sommer Videoschiedsrichter eingesetzt. Diese Entscheidung des FIFA-Councils in Bogotá hat DFB-Präsident Reinhard Grindel bei Twitter bestätigt.

Tweet Grindel WM 2018

+++ 20.54 Uhr: Gift-Anschlag: Polen und Deutschland fordern europäische Reaktion +++

Deutschland und Polen haben nach dem Giftanschlag in Großbritannien international abgestimmte Konsequenzen gefordert. “Wir sind der Auffassung, dass das nicht folgenlos bleiben kann”, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) in Warschau nach einem Treffen mit seinem polnischen Kollegen Jacek Czaputowicz. In der Frage des weiteren Vorgehens halte er es für “sinnvoll, eine einheitliche europäische Linie zu entwickeln”. An der Verantwortung Russlands ließen beide Minister keinen Zweifel.

Czaputowicz forderte “Reaktionen einschließlich Sanktionen”. Diese müssten in Abstimmung mit der EU oder der Nato verhängt werden, sagte der polnische Minister. Es sei nötig, “ein starkes Signal an Russland zu senden”.

+++ 19.48 Uhr: USA wollen Atomdeal mit Iran nachverhandeln +++

Im Streit um die Zukunft des Atomabkommens mit dem Iran versuchen die USA, neben Deutschland auch Großbritannien und Frankreich für Nachverhandlungen zu gewinnen. Ziel von US-Präsident Donald Trump sei es, die drei Länder bis zum 12. Mai an Bord zu holen, sagte der US-Gesandte Brian Hook nach Gesprächen von Vertretern des Irans, der fünf UN-Vetomächte und Deutschlands in Wien. Der 12. Mai gilt als mögliche Frist für die Wiedereinführung von US-Sanktionen gegen den Iran – dies könnte das Ende des Abkommen bedeuten.

+++ 19.13 Uhr: USA: Älteste Kongressabgeordnete stirbt mit 88 +++

Das älteste Mitglied des US-Repräsentantenhauses, Louise Slaughter, ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Politiker beider großer Parteien würdigten Slaughter, darunter der Parlamentsvorsitzende Paul Ryan von den Republikanern und US-Vizepräsident Mike Pence. Nach einem Bericht der “Washington Post” war die 88-Jährige zuvor nach einem Sturz ins Krankenhaus gebracht worden.

Slaughter war die älteste Abgeordnete im US-Kongress, dem sie seit über 30 Jahren als Mitglied der demokratischen Partei angehörte. Sie hatte sich besonders für Frauenrechte eingesetzt und war als erste und einzige Frau Vorsitzende des einflussreichen “Rules Committee”, der die Geschäftsordnung des Repräsentantenhauses bestimmt.

+++ 18.53 Uhr: Merkel kündigt Asyl-Gipfel mit Frankreich an +++

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat einen gesonderten deutsch-französischen Gipfel angekündigt, um wichtige Entscheidungen in der Asylpolitik beim EU-Gipfel im Juni vorzubereiten. Bei den Bemühungen für eine gemeinsame europäische Asylpolitik müsse man dann unbedingt zu gemeinsamen Ergebnissen kommen, sagte Merkel bei einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris. “Denn wir erleben, dass, wenn es unterschiedliche Regelungen in den einzelnen Mitgliedsstaaten gibt, das niemals zu unserem gemeinsamen Nutzen ist.”

Merkel strebt eine solidarischere Asylpolitik in der EU an – derzeit legen sich vor allem osteuropäische EU-Mitglieder bei den Bemühungen der Kanzlerin für eine gleichmäßige Lastenverteilung quer. 

+++ 18.51 Uhr: Pädophilie-Skandal von Telford: Regierung leitet Untersuchung ein +++

Die britische Regierung hat eine unabhängige Untersuchung eingeleitet, die mögliches Behördenversagen bei einem Pädophilie-Skandal in der Stadt Telford prüfen soll. Es handle sich um einen “absolut schrecklichen Fall der Ausbeutung der schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft”, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums am Freitag in London. Die Untersuchung solle dem Vorwurf nachgehen, die Behörden hatten Hinweise auf die Umtriebe des Pädophilen-Rings ignoriert.

In der englischen Stadt Telford nahe Birmingham sollen seit den 1980er Jahren bis zu tausend Kinder missbraucht worden sein. Dahinter soll ein organisiertes Netzwerk pädophiler Täter stehen. Der Fall wurde durch einen Bericht des “Sunday Mirror” bekannt und schlug in Großbritannien hohe Wellen. Premierministerin Theresa May sprach von einem “schrecklichen Fall”, der sie schockiere. Die Zeitung hatte der Polizei und den zuständigen Behörden vorgeworfen, Hinweisen auf den Missbrauchsskandal nicht nachgegangen zu sein.

+++ 18.15 Uhr: Schauspieler Siegfried Rauch beigesetzt +++

Der am vergangenen Sonntag gestorbene Schauspieler Siegfried Rauch (“Das Traumschiff”) ist im engsten Freundes- und Familienkreis beigesetzt worden. Dies teilte sein Manager Michael Jodl der Deutschen Presse-Agentur mit. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

Die Beerdigung in unmittelbarer Nähe von Rauchs Wohnort im oberbayerischen Untersöchering habe einen sehr persönlichen Rahmen gehabt, sagte Jodl. Musiker, mit denen Rauch zum Teil seit vielen Jahren befreundet war, darunter die Blaskapelle Obersöchering, hätten Lieder und Stücke im Andenken an den Schauspieler gespielt. “Das hätte ihm sicher sehr gefallen”, sagte Jodl. Am Montag wird es noch einen Gedenkgottesdienst in der Nähe der Heimatgemeinde Rauchs geben. Der populäre Mime war am Sonntag im Alter von 85 Jahren an Herzversagen gestorben.  

+++ 17.56 Uhr: Ukraine will Auslandsrussen am Wählen hindern +++

Die Ukraine will mit einer Blockade der russischen diplomatischen Vertretungen Auslandsrussen am Sonntag von der Teilnahme an der Präsidentenwahl abhalten. “Zugang zu den Einrichtungen werden ausschließlich Personen mit diplomatischem Status haben”, teilte das Innenministerium in Kiew mit. Damit werde auf die Missachtung ukrainischer Forderungen reagiert, die Wahl auf der Krim abzusagen. Die Polizei werde die russische Botschaft und Konsulate im ganzen Land vor erwarteten Demonstranten schützen.

Russland hat Vertretungen in der Hauptstadt Kiew, in Charkiw, Odessa und Lwiw. Wie viele Auslandsrussen in der Ukraine zur Wahl aufgerufen sind, war zunächst nicht bekannt. Russland hatte 2014 die Schwarzmeerhalbinsel annektiert, was vom Westen als Völkerrechtsbruch gesehen wird.

+++ 17.47 Uhr: Israel: Wohl zwei Tote bei Auto-Attacke im Westjordanland +++

Bei einem Angriff mit einem Auto im besetzten Westjordanland sind laut Medienberichten zwei Israelis getötet worden. Die israelische Armee teilte ohne Angaben zur Opferzahl mit, dass ein Palästinenser im Norden des Westjordanlands Soldaten überfahren habe. Der Angreifer sei festgenommen und ins Krankenhaus gebracht worden.

+++ 17.25 Uhr: Tod von russischem Geschäftsmann: Briten ermitteln wegen Mordes +++

Die britische Polizei hat Mordermittlungen zum Tod des russischen Geschäftsmanns Nikolai Gluschkow eingeleitet. Die Obduktion habe ergeben, dass der 68-Jährige durch “Druckausübung auf das Genick” gestorben sei, teilte die Londoner Polizei mit. Der russische Exilant war kürzlich tot in seinem Londoner Haus aufgefunden worden.

+++ 16.50 Uhr: Syrische Armee fordert Zivilisten zur Flucht aus Ost-Ghuta auf +++

Die syrische Armee hat die in der umkämpften Rebellen-Enklave Ost-Ghuta lebenden Zivilisten zur Flucht aufgerufen. Das Oberkommando der Streitkräfte fordere die Zivilisten auf, das Gebiet über die Fluchtkorridore zu verlassen, hieß es in einer vom syrischen Staatsfernsehen verbreiteten Erklärung. Bereits am Donnerstag waren tausende Menschen vor den Kämpfen aus der Region geflohen.

+++ 16.45 Uhr: Bundesregierung schafft über 200 neue Planstellen +++

Die gerade ins Amt gekommene Bundesregierung schafft in ihren Ministerien über 200 neue Planstellen. 98 Posten bekommt Innenminister Horst Seehofer (CSU) für “Heimatbezogene Innenpolitik”, wie aus einem Schreiben des Finanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestages hervorgeht, das AFP vorlag. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will für den zusätzlichen Job des Vizekanzlers 41 Mitarbeiter.

Von einem möglichen Stellen-Wegfall im Außenministerium, wo zuletzt Ex-Minister Sigmar Gabriel Vizekanzler war, ist in dem Schreiben nicht die Rede. Im Bundeskanzleramt sollen 39 der insgesamt 209 neuen Stellen geschaffen werden, unter anderem wegen der Übernahme der IT-Steuerung des Bundes aus dem Innenministerium.

+++ 16.30 Uhr: Ukraine verbietet im Land lebenden Russen Stimmabgabe bei Präsidentenwahl +++

Die Ukraine will am Sonntag die auf ukrainischem Gebiet lebenden Russen an der Stimmabgabe zur russischen Präsidentschaftswahl hindern. Die Polizei werde den russischen Staatsbürgern den Zugang zu den russischen Konsulaten in Kiew, Charkiw, Odessa und Lwiw verwehren, teilte Innenminister Arsen Awakow am Freitag auf Facebook mit. Vor vier Jahren hatte Russland die ukrainische-Krim-Halbinsel annektiert.

+++ 16.25 Uhr: Explosion in Munitionsentsorgungswerk – Gebäude schwer beschädigt +++

 In einem Munitionsentsorgungswerk im Spreewald ist es zu einer Explosion gekommen. Bilder aus einem Polizeihubschrauber hätten gezeigt, dass ein Gebäude in Lübben schwer beschädigt worden sei, teilte eine Polizeisprecherin am Freitag mit. Nach der Explosion brach ein Brand aus. Angaben zu möglichen Verletzten lagen zunächst nicht vor.

Feuerwehr und Polizei waren vor Ort. Die Helfer hätten sich wegen der Explosionsgefahr zeitweise allerdings wieder zurückziehen müssen, sagte die Sprecherin. In dem Werk werde Munition zerlegt. Es sei unklar, ob womöglich alte Blindgänger oder anderes Material explodiert sei. Auch die Stadt im Landkreis Dahme-Spreewald schickte Mitarbeiter an den Ort, wie eine Sprecherin sagte.Frau reicht Petition gegen Jens Spahn ein 

+++ 16.20 Uhr: Südafrikas Ex-Staatschef Zuma muss sich wegen Korruption verantworten +++

Der im Februar zurückgetretene südafrikanische Staatschef Jacob Zuma muss sich wegen Betrugs und Korruption verantworten. Wie die Staatsanwaltschaft in Pretoria mitteilte, geht es um ein Rüstungsgeschäft mit ausländischen Unternehmen aus den 90er Jahren. Der Generalstaatsanwalt Shaun Abrahams sagte vor der Presse, es bestehe die Aussicht auf eine erfolgreiche Verfolgung Zumas.

+++ 16.15 Uhr: Notrufe im Prozess um Dreifach-Mord von Villingendorf abgespielt +++

Im Prozess um das Familiendrama von Villingendorf mit drei Toten ist ein Notruf mit der panischen Stimme der Mutter des getöteten Kindes abgespielt worden. “Er hat geschossen”, sagte sie am Telefon zu einem Polizisten. “Mein Sohn ist zu Hause”. Angeklagt ist der 41 Jahre alte Ex-Partner der Frau. Seit Freitag muss er sich am Landgericht Rottweil wegen dreifachen Mordes verantworten. Er soll im September 2017 an der Wohnung seiner Ex-Partnerin aufgetaucht sein und dort zunächst ihren neuen Freund sowie dessen Cousine und dann im Wohnzimmer seinen sechsjährigen Sohn erschossen haben.

+++ 15.55 Uhr: Russland ermittelt wegen “versuchter Ermordung” der Tochter des Ex-Doppelagenten +++

Russland ermittelt im Zusammenhang mit dem Giftanschlag in Großbritannien wegen “versuchter Ermordung” der Tochter des ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal. Die Untersuchung sei am Freitag eröffnet worden, teilte das russische Ermittlungskomitee in Moskau mit. Der 66-jährige Skripal und seine 33-jährige Tochter Julia waren am 4. März in Salisbury südwestlich von London bewusstlos auf einer Parkbank aufgefunden worden. Sie befinden sich nach der Vergiftung weiterhin in einem lebensbedrohlichem Zustand.

+++ 15.45 Uhr: 14-jährige Vermisste aus Spanien zurück in Deutschland +++

Das wochenlang verschwundene 14-jährige Mädchen aus Nordwestmecklenburg ist zurück aus Spanien. Die Jugendliche wurde am Donnerstag von einer Mitarbeiterin des Jugendamtes aus der Obhut der spanischen Behörden übernommen, wie der Landkreis  mitteilte. Sie sei wohlauf und werde in einer Einrichtung der Jugendhilfe betreut.

Wo genau sich das Mädchen aufhält, das zuvor in einer Wohngruppe Grevesmühlen lebte, teilte der Landkreis nicht mit. Die 14-Jährige war Mitte Februar gemeinsam mit einem zehn Jahre älteren Betreuer aus ihrer Einrichtung verschwunden. Nach den beiden wurde europaweit gefahndet. Anfang der Woche meldete sich das Mädchen telefonisch aus der Nähe von Valencia und erklärte, es wolle wieder zurück nach Deutschland.  

+++ 15.30 Uhr: Sieben Leichtverletzte bei Festnahme von Reichsbürger in Niedersachsen +++

Bei der Festnahme eines Reichsbürgers im niedersächsischen Hameln sind der Mann und sechs Polizisten leicht verletzt worden. Sowohl die Beamten als auch der 33-Jährige hätten Reizgas eingesetzt und Augenreizungen erlitten, teilte die Polizei mit. Gegen den Gesuchten lagen demnach mehrere Haftbefehle vor, weil er Geldstrafen über 1350 Euro wegen Widerstands sowie Beleidigung nicht beglichen hatte.

Die Polizisten passten den Reichsbürger am Donnerstag in seinem Auto auf einem Firmenparkplatz ab, wobei dieser sich darin einschloss und zunächst nur eine Seitenscheibe einen Spalt offen ließ. Als der Mann auch diese schließen wollte, schob ein Beamter eine Brechstange dazwischen. Darauf setzten erst der Mann, dann auch die Beamten Reizgas ein.

+++ 15.07 Uhr: Mutmaßlich sieben Tote bei Absturz von US-Militärhubschrauber im Irak +++

Beim Absturz eines US-Militärhubschraubers im Irak sind mutmaßlich alle sieben Insassen ums Leben gekommen. Dies teilte am Freitag ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums in Washington mit. Der Absturz sei offenbar nicht durch feindliches Feuer verursacht worden. Die Unglücksursache war noch unklar. Der Helikopter befand sich den Angaben zufolge auf einem routinemäßigen Transportflug im Westen des Landes. Er flog zusammen mit einem anderen Hubschrauber, der den Absturz dann vermeldete. Ein Sondereinsatzkommando aus irakischen Sicherheitskräften und Soldaten der US-geführten internationalen Militärallianz sei dann dann vor Ort eingetroffen, um die Unglücksstelle abzusichern, teilte der Sprecher mit.

+++ 15.03 Uhr: Gewerkschaften nehmen Fluggesellschaft Germania ins Visier +++

Der Fluggesellschaft Germania steht Ärger mit den Gewerkschaften des fliegenden Personals ins Haus. Die Vertretungen der Piloten und der Flugbegleiter haben in einer abgestimmten Aktion jeweils Tarifkommissionen für das Unternehmen gegründet, dessen Beschäftigte derzeit nicht nach Tarif bezahlt werden. Zur Abwehr möglicher arbeitsrechtlicher Repressalien sollen die Kommissionsmitglieder anonym bleiben, teilten die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit (VC) und Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) am Freitag in Frankfurt mit. Die Germania hat ihren Hauptsitz in Berlin und betreibt nach eigenen Angaben derzeit 29 Jets.

+++ 15.00 Uhr: Deutsches Konsulat auf Kreta kurzzeitig von Demonstranten besetzt +++

Das deutsche Konsulat auf der griechischen Insel Kreta ist am Freitag Schauplatz einer Protestaktion gegen die türkische Offensive in der nordsyrischen Kurdenregion Afrin gewesen. Eine Gruppe von Menschen habe das Konsulat in der Inselhauptstadt Heraklion betreten, Bilder von den Wänden entfernt und Protestbanner aufgehängt, sagte ein Polizeisprecher. “Dann sind sie gegangen.” Ein Foto zeigte ein am Balkon des Konsulatsgebäudes angebrachtes Banner mit der Parole “Widerstand ist Leben, Solidarität mit Afrin”.

+++ 14.55 Uhr: Kirchenmauer stürzt ein – mehrere Verletzte in Neapel +++

Die Mauer einer bekannten Kirche ist bei Renovierungsarbeiten in Neapel eingestürzt. Vier Arbeiter wurden dabei verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte. Einer von ihnen wurde erst rund eine Stunde nach dem Unglück lebend aus den Trümmern geborgen. Die Außenmauer am Kreuzgang des früheren Klosters der Kirche San Paolo Maggiore hatte bei den Arbeiten nachgegeben. Die frühbarocke Kirche liegt mitten in der Altstadt der süditalienischen Metropole und wurde Ende des 16. Jahrhunderts errichtet. Laut Feuerwehr wurde auch ein Gerüst niedergerissen. Die Unglücksursache war zunächst unbekannt.

+++ 14.49 Uhr: Volkswagen-Konzern steigert Absatz im Februar deutlich +++

Der Volkswagen-Konzern hat auch im Februar trotz der Belastungen aus Diesel-Debatte und drohenden Fahrverboten seinen Absatz deutlich steigern können. Weltweit lieferten die Wolfsburger in dem Monat mit 737.700 Stück rund 7,2 Prozent mehr Autos und Nutzfahrzeuge an die Kunden aus als im Vorjahresmonat, wie das Unternehmen mitteilte. “Besonders die Regionen Europa und Asien haben sich positiv entwickelt”, sagte Vertriebschef Fred Kappler. In den ersten beiden Monaten des Jahres stieg der Absatz des Konzerns um 8,8 Prozent auf mehr als 1,6 Millionen Fahrzeuge.Raketentest ind Russland (2) 6.35

+++ 14.35 Uhr: Kreml nennt Anschuldigungen gegen Putin “unverzeihlich” +++

Der Kreml hat Äußerungen des britischen Außenminister Boris Johnson “unverzeihlich” genannt, wonach Russlands Präsident Wladimir Putin in den Giftanschlag in Großbritannien verwickelt sei. Jegliche Anspielung auf den Präsidenten in diesem Zusammenhang sei zudem “schockierend”, wurde Kremlsprecher Dmitri Peskow von russischen Nachrichtenagenturen zitiert. Johnson hatte zuvor in London gesagt, die britische Regierung gehe davon aus, dass Putin über den Einsatz des Nervengiftes in Großbritannien entschieden habe. “Wir halten es für überaus wahrscheinlich, dass es seine Entscheidung war”, sagte Johnson. Deswegen stünde London im Konflikt mit “Putins Kreml”.16-Merkel fordert von Russland Aufklärung nach Giftanschlag-5752760696001

+++ 13.54 Uhr: Seehofer rechtfertigt Äußerungen zum Islam +++

Nach heftiger Kritik an seinen Äußerungen zum Islam hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) seine Stellungnahme verteidigt. “Unser Land Deutschland ist über Jahrhunderte geprägt worden vom Christentum kulturell”, sagte Seehofer in München. “Und deshalb ist der Satz, der Islam gehöre zu Deutschland, in dieser Form falsch. Das habe ich immer vertreten über lange Zeit in den letzten Jahren.” Seehofer betonte: “Natürlich haben wir die Toleranz und den Respekt vor anderen Religionsgemeinschaften.” Und natürlich gehörten die hierzulande lebenden Muslime zu Deutschland. Er habe auch “ausdrücklich” gesagt, “dass wir und ich persönlich sehr für den Dialog eintreten, für die Islam-Konferenz, damit wir hier eine Gemeinschaft bilden, miteinander leben und nicht nebeneinander her”, fügte der CSU-Politiker hinzu.

+++ 13.20 Uhr: Toten von Hille sind die beiden Vermissten +++

Hille drei Leichen 0825Nach den Leichenfunden im ostwestfälischen Hille hat die Polizei alle Opfer identifiziert: Die zwei am Mittwoch gefundenen Toten seien mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die beiden 71 und 65 Jahre alten Bekannten des Tatverdächtigen Jörg W., erfuhr die Deutsche Presse-Agentur. Die beiden Männer aus dem Dorf wurden schon länger vermisst. Ihre Leichen lagen vergraben auf dem Grundstück des Verdächtigen.

+++ 13.18 Uhr: Attentat auf Skripal – Gift im Koffer seiner Tochter versteckt? +++

Das für das Attentat auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal verwendete Nervengift ist möglicherweise im Koffer seiner Tochter versteckt worden. Davon gingen Geheimdienstkreise aus, berichtete die britische Zeitung “The Daily Telegraph”. Die extrem gefährliche Substanz Nowitschok wurde demnach bei einem Aufenthalt von Yulia Skripal in Moskau heimlich in ihrem Koffer deponiert – in einem Kleidungsstück, einem Kosmetikprodukt oder einem Geschenk. Als sie anschließend ihren Vater in Großbritannien besuchte, soll sie dem Bericht zufolge unwissentlich das Gift freigesetzt haben. Eine klare Quelle nannte die Zeitung aber nicht.Geheimdienstexperte zu Skripal 16.50

+++ 13.04 Uhr: Mann in Bayern durch Explosion bei Herstellung von Böller schwer verletzt +++

Offenbar bei dem Versuch, aus Chemikalien Böller herzustellen, ist ein Mann in Bayern durch eine Explosion schwer verletzt worden. Wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte, ereignete sich die Detonation am Vormittag in einem Mehrfamilienhaus in Poing. Der junge Mann habe “wohl in seiner Wohnung mit Chemikalien hantiert, um einen Böller herzustellen”, erklärten die Beamten.

Der Schwerverletzte wurde den Angaben zufolge in ein Krankenhaus gebracht. Weitere sieben Hausbewohner wurden vorsorglich aus dem Gebäude gebracht. Der entstandene Sachschaden beschränkte sich weitgehend auf die Wohnung des Verletzten.

+++ 12.50 Uhr: Aktivisten: Mindestens 42 Tote bei neuen Luftangriffen auf Ost-Ghuta +++

Bei neuen Luftangriffen auf die syrische Rebellenenklave Ost-Ghuta sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 42 Zivilisten getötet worden. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, gab es allein in der Stadt Kafr Batna im Süden der umkämpften Region 31 Tote und rund hundert Verletzte. Auch in der Ortschaft Sakba seien elf Zivilisten zu Tode gekommen.

Die oppositionsnahe Organisation machte die russische Luftwaffe für die Angriffe verantwortlich. Derzeit konzentrieren sich die Luftangriffe auf die Stadt Hammurije und die umliegenden Ortschaften im südlichen Teil von Ost-Ghuta, der von der islamistischen Rebellengruppe Fajlak al-Rahman kontrolliert wird. Allein am Donnerstag flohen 20.000 Menschen aus der Region.

+++ 12.45 Uhr: Hillary Clinton bricht sich in Indien die Hand +++

Die unterlegene US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat sich während einer Indien-Reise die Hand gebrochen. Die 70-jährige Politikerin rutschte Medienberichten zufolge in der Badewanne eines Hotelzimmers aus und zog sich einen sogenannten Haarriss am rechten Handgelenk zu, wie ein Arzt der Privatklinik Goyal in Jodhpur im westlichen Bundesstaat Rajasthan der Nachrichtenagentur AFP sagte. Clinton solle eine Bandage tragen und ein paar Tage Anstrengungen vermeiden.

+++ 12.35 Uhr: Neue Ermittlungen in fast 50 Jahre altem Vermisstenfall aus Niedersachsen +++

Rund 48 Jahre nach dem Verschwinden einer Jugendlichen im niedersächsischen Landkreis Nienburg an der Weser haben Polizei und Staatsanwaltschaft die Ermittlungen in dem Fall wieder aufgenommen. Aufgrund der Gesamtumstände sei von einem Mord an der 15-Jährigen auszugehen, teilten die Ermittler in Verden mit. Sie vermuteten ein Sexualverbrechen.

Die Entscheidung sei “nach umfangreichen Vorprüfungen” gefallen. Die Ermittler baten um Hinweise, unter anderem auf Vergewaltigungen oder versuchte Vergewaltigungen zur Tatzeit, die noch nicht angezeigt wurden. Eine vertrauliche Behandlung derartiger Meldungen sei möglich. Zudem setzten sie eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro für Hinweise aus.

Die 15-jährige Elke Kerll war Zeugenaussagen zufolge am 14. Dezember 1969 das letzte Mal in Holtorf gesehen worden. Sie hatte in der Nacht mit Freunden in Diskotheken gefeiert und bei Bekannten übernachtet. Von deren Wohnung aus wollten sie per Anhalter zu ihrer Arbeit in einem Kinderheim fahren.

+++ 12.30 Uhr: Für Kanzlerin Merkel gehört der Islam zu Deutschland +++

Für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gehört auch der Islam zu Deutschland. Das hat ihr Sprecher Steffen Seibert bekräftigt. Die historische Prägung Deutschlands sei “natürlich eine christliche, eine jüdische”, sagte er. Aber inzwischen lebten in Deutschland Millionen von Muslimen. “Auf der Basis unserer Werte und Rechtsordnung” gehörten auch deren Religion “inzwischen zu Deutschland”, fügte der Regierungssprecher hinzu.

Merkel hatte bereits in der Vergangenheit betont, dass für sie der Islam zu Deutschland gehöre. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte in der “Bild”-Zeitung vom Freitag gesagt, er halte den Satz “Der Islam gehört zu Deutschland” für falsch.

+++ 12.25 Uhr: Gewaltsame Proteste nach Tod eines Straßenhändlers in Madrid +++

Nach dem Tod eines senegalesischen Straßenhändlers in Madrid haben sich aufgebrachte Demonstranten gewalttätige Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Dabei wurden am Donnerstagabend im Zentrum der spanischen Hauptstadt zehn Polizisten verletzt, wie ein Polizeisprecher sagte. Möglicherweise seien auch Beamte der städtischen Polizei verletzt worden. Sechs Menschen wurden festgenommen.

Auslöser der Proteste war der Tod eines Straßenhändlers aus dem Senegal. Der Mann war nach Angaben der Rettungsdienste von einer Polizeipatrouille bewusstlos in einer Straße gefunden worden und später gestorben. Mehrere Senegalesen sagten der Nachrichtenagentur AFP, der Mann, der auf dem berühmten Platz Puerta del Sol ohne Genehmigung Waren verkaufte, sei nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei gestorben.

Regionalpräsidentin Cristina Cifuentes äußerte am Freitagmorgen Bedauern über den Tod des Senegalesen. Sie sagte aber, der Mann sei vermutlich eines “natürlichen” Todes gestorben.Trump-Rauswürfe als Timeline – Schleudersitz White House Job 18.13h

+++ 12.20 Uhr: Merkel gibt am Mittwoch erste Regierungserklärung nach Wiederwahl ab +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gibt am Mittwoch ihre erste Regierungserklärung nach ihrer Wiederwahl ab. Die Kanzlerin werde um 13.00 Uhr im Bundestag sprechen, kündigte Regierungssprecher Steffen Seibert an. Merkel war am Mittwoch vom Bundestag zum vierten Mal zur Kanzlerin gewählt worden.

+++ 12.15 Uhr: Thailand und Malaysia wollen elf Kilometer lange Mauer bauen +++

Die beiden südostasiatischen Nachbarstaaten Thailand und Malaysia haben sich auf den gemeinsamen Bau einer elf Kilometer langen Mauer entlang ihrer Grenze verständigt. Die Mauer soll innerhalb der nächsten Jahre zwischen der südthailändischen Provinz Songkhla und der malaysischen Grenzstadt Padang Besar hochgezogen werden, wie das Verteidigungsministerium in Bangkok mitteilte. Ziel ist es nach offiziellen Angaben, den Schmuggel von Waffen und Drogen sowie Menschenhandel zu verhindern. Die Kosten wollen sich beide Seiten teilen.

+++ 12.10 Uhr: Kramp-Karrenbauer gratuliert Söder +++

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat Markus Söder zu seiner Wahl zum neuen bayerischen Ministerpräsidenten gratuliert. Mit Söder bekomme Bayern einen Ministerpräsidenten, “der sich seit vielen Jahren politisch für die Menschen in Bayern einsetzt und als streitbarer Geist die Debatten innerhalb der Unionsfamilie mitbeflügelt hat”, erklärte Kramp-Karrenbauer. “Für den anstehenden Landtagswahlkampf wünsche ich ihm und seiner Mannschaft viel Freude und Kraft für ein erfolgreiches Ergebnis.”

+++ 11.50 Uhr: Prozess gegen mutmaßlichen IS-Sympathisanten in Frankfurt am Main begonnen +++

Vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat der Prozess gegen einen mutmaßlichen Sympathisanten der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) begonnen. Dem früheren Doktoranden der Technischen Universität Darmstadt wird vorgeworfen, im sozialen Netzwerk Facebook in Videos und einem Kommentar für den IS geworben zu haben.

Darin forderte er die Nutzer laut Anklage im Jahr 2016 auf, sich in seiner Heimat Syrien dem IS anzuschließen. Ihm wird unter anderem Werben für eine ausländische terroristische Vereinigung vorgeworfen. Zudem war der Mann im Besitz von Anleitungen zum Bau von Bomben und Gewehrschalldämpfern, die er sich schon 2014 aus dem Internet heruntergeladen haben soll. Hinweise auf Anschlagsplanungen gab es nicht.

+++ 11.35 Uhr: Markus Söder ist Bayerns neuer Ministerpräsident +++

Der CSU-Politiker Markus Söder ist neuer bayerischer Ministerpräsident. Der 51-Jährige erhielt bei seiner Wahl im bayerischen Landtag am Freitag 99 Stimmen und damit die absolute Mehrheit, wie Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) in München sagte. Söder wird damit Nachfolger von Horst Seehofer, der als Bundesinnenminister nach Berlin wechselte.

Söder nahm die Wahl an. “Ich gebe zu, ich bin etwas ergriffen”, sagte der bisherige Finanzminister in einer kurzen Rede nach seiner Wahl. Er nannte das Wahlergebnis einen “großartigen Vertrauensvorschuss”. “Es mir eine Ehre, diesem Land und diesen Menschen dienen zu dürfen.” Bayern sei etwas ganz Besonderes.1Söder zum bayerischen Ministerpräsidenten gewählt

+++ 11.30 Uhr: Hollande-Vertrauter soll neuer Sozialisten-Chef in Frankreich werden +++

Ein Vertrauter des früheren französischen Präsidenten François Hollande soll die am Boden liegenden Sozialisten wieder aufrichten. Der 49-jährige Olivier Faure geht als einziger Kandidat in die Wahl zum Parteivorsitz am 29. März, wie in Paris bekannt wurde. Faure will den regierungskritischen linken Flügel der Sozialistischen Partei (PS) mit dem rechten aussöhnen, der Präsident Emmanuel Macron unterstützt.

Faure war am Donnerstagabend mit rund 50 Prozent der Stimmen als Sieger aus der ersten Wahlrunde durch die Basis hervorgegangen. Der zweitplatzierte frühere Umweltminister Stéphane Le Foll zog daraufhin seine Kandidatur zurück.

+++ 11.20 Uhr: Dirigent Levine verklagt nach Rauswurf Metropolitan Opera +++

Nach seinem Rauswurf geht der Stardirigent und langjährige künstlerische Leiter James Levine juristisch gegen die Metropolitan Opera in New York vor. Levine reichte am Donnerstag Klage ein. In dem Streit geht es um Vorwürfe, der heute 74-Jährige habe über Jahre hinweg junge Musiker sexuell missbraucht. Die Met kündigte an, sie werde sich dem Fall vor Gericht “in aller Entschiedenheit” stellen.

Levine fordert nach Informationen der “New York Times” vier Millionen Dollar (3,2 Millionen Euro) von der Met. Außerdem wirft er seinem ehemaligen Arbeitgeber vor, sein künstlerisches Erbe vernichten zu wollen.Donald Trump Space Force 19.25

+++ 11.17 Uhr: Zehntausende Brasilianer gehen nach Mord an Politikerin auf die Straße +++

Aus Protest gegen den Mord an der linken Kommunalpolitikerin Marielle Franco in Brasilien sind zehntausende Menschen in verschiedenen Teilen des Landes auf die Straße gegangen. Eine riesige Menschenmenge zog am Donnerstag durch die Innenstadt von Rio de Janeiro, wie AFP-Reporter berichteten. Mit weit mehr als 10.000 Teilnehmern war es eine der größten spontanen Demonstrationen in der Stadt seit Jahren.

Viele Teilnehmer trugen schwarze Kleidung und riefen Slogans gegen die Polizei wie “Genug Tötungen, Zeit zu reagieren!” Die Demonstrantin Ana Paula Brandao sagte, Franco habe “alles Neue repräsentiert, auf das die Menschen hoffen konnten – eine schwarze Frau aus den ärmlichen Gegenden, die dahin gelangte, wo sie uns repräsentieren konnte und für all die großen Dinge kämpfte”.

+++ 11.10 Uhr: Ermittler gehen von Dreifachmord in nordrhein-westfälischem Hille aus +++

Die Ermittler gehen von einem Dreifachmord im ostwestfälischen Hille aus. Die Obduktionen ergaben, dass die beiden zuletzt tot aufgefundenen Männer durch erhebliche Gewalteinwirkung starben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Bielefeld mitteilten. Der Tatverdächtige Jörg W. hatte zuvor bereits gestanden, einen 30-Jährigen mit einem Hammer erschlagen zu haben.

+++ 10.55 Uhr: Bericht: Australischer Tourist bei Schießübung in Kambodscha getötet +++

Bei einer Schießübung für Touristen auf einem Militärgelände im Kambodscha ist laut einem Medienbericht ein 40 Jahre alter Australier ums Leben gekommen. Der Mann hatte Geld dafür bezahlt, mit Waffen und Handgranaten hantieren zu können, berichtete der australische Fernsehsender ABC. Die kambodschanischen Behörden hatten ursprünglich erklärt, der Australier sei auf dem Gelände in der Nähe der Hauptstadt Phnom Penh als Militärausbilder unterwegs gewesen. Dafür gab es von australischer Seite jedoch keine Bestätigung.

Bei der Explosion am Donnerstag wurde auch ein kambodschanischer Soldat getötet. Drei weitere Menschen wurden verletzt. Vermutet wird, dass der 52-jährige Soldat auf dem Gelände aus Versehen eine Landmine in die Höhe hob, die dann explodierte. In Kambodscha gibt es – ebenso wie im Nachbarland Vietnam – mehrere Gelände, wo ausländische Touristen gegen Geld mit scharfen Waffen schießen dürfen.

+++ 10.35 Uhr: AfD-Politiker Poggenburg begrüßt Seehofers Äußerungen zum Islam +++

Die AfD hat die Äußerung des neuen Bundesinnenministers Horst Seehofer (CSU) begrüßt, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. “Diese Botschaft hat Horst Seehofer wortwörtlich unserem Grundsatzprogramm entnommen”, sagte der zum rechten Flügel der AfD gehörende André Poggenburg aus Sachsen-Anhalt. “Natürlich gehört der Islam nicht zu Deutschland, im Gegensatz zu gut integrierten und rechtstreuen Muslimen in unserem Land.”

+++ 10.33 Uhr: Aktivisten: Mindestens 18 Zivilisten in Afrin getötet +++

Bei türkischem Artilleriebeschuss auf die mehrheitlich kurdische Stadt Afrin im Norden Syriens sind nach Aktivistenangaben mindestens 18 Zivilisten getötet worden. Unter den Opfern seien fünf Kinder, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Die oppositionsnahe Beobachtungsstelle meldete “Kämpfe am nördlichen Stadtrand” Afrins. Am Donnerstag waren demnach 30.000 Menschen aus der von der türkischen Armee belagerten Stadt geflohen.

+++ 10.25 Uhr: Korrupter Berliner Polizist soll für Drogenhändler gearbeitet haben +++

Ermittler des Berliner Landeskriminalamts (LKA) sind gegen einen Ring von Drogenhändlern und einen mutmaßlich korrupten Polizeibeamten vorgegangen. Der 39-jährige Polizist sei verdächtig, vier mit Betäubungsmitteln handelnde Gaststättenbetreiber gegen Bezahlung vor möglichen Kontrollen gewarnt zu haben, teilte die Berliner Staatsanwaltschaft mit. Der Beamte und zwei weitere Verdächtige seien verhaftet und insgesamt 14 Objekte durchsucht worden.

Seit dem Frühjahr 2016 soll der Beamte regelmäßig Geldbeträge in Höhe von bis zu 3000 Euro von den vier Männern im Alter von 44 bis 51 Jahren erhalten haben. Im Gegenzug soll er in mindestens acht Fällen seine Geldgeber gewarnt haben, wenn die Gaststätten im Stadtteil Wedding durch Polizei, Zoll, Steuerfahnder oder das Bezirksamt kontrolliert werden sollten.

Ferner soll der Polizist den Drogenhändlern gegen Bezahlung den Lagerraum eines von ihm geleiteten Pokerklubs in Berlin-Pankow zur Verfügung gestellt haben. Er wird deshalb der gewerbsmäßigen Bestechlichkeit, des Geheimnisverrats und der Beteiligung am Drogenhandel beschuldigt. Die vier anderen Verdächtigen sind des Drogenhandels, der gewerbsmäßigen Bestechung und der Anstiftung zum Geheimnisverrat beschuldigt.

+++ 10.10 Uhr: Lebenslange Freiheitsstrafe für Vierfachmörder von Rupperswil +++

Im Mordprozess in Rupperswil hat das Schweizer Gericht ein Urteil gefällt. Der Angeklagte muss eine lebenslange Freiheitsstrafe verbüßen und wird danach ordentlich verwahrt. Außerdem muss er sich einer ambulanten therapeutischen Maßnahme unterziehen. 

Der 34-jährige Täter hatte gestanden, eine Frau, ihre beiden Söhne und die Freundin des einen Sohnes getötet zu haben. Zudem hatte der Täter den 13-jährigen Sohn sexuell missbraucht. 

Deutschland-Ticker KW11 0840

+++ 9.20 Uhr: Lawrow: Russland wird “natürlich” britische Diplomaten ausweisen +++

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat bekräftigt, dass sein Land als Reaktion auf die Ausweisung russischer Diplomaten aus Großbritannien ebenfalls mit Ausweisungen reagieren werde. “Natürlich werden wir das machen”, sagte Lawrow im kasachischen Astana mit Blick auf die Ausweisung britischer Diplomaten aus Russland.

London hatte als Reaktion auf den Giftanschlag auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien die Ausweisung von 23 russischen Diplomaten angekündigt. Lawrow hatte daraufhin laut russischen Medien bereits am Donnerstag eine entsprechende Vergeltungsmaßnahme angekündigt.

+++ 9.10 Uhr: Trittin kritisiert Seehofers Äußerungen zum Islam als Wahlkampf für die AfD +++

Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin hat den neuen Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) für dessen Äußerung kritisiert, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. “So setzt die CSU ihren fatalen Kurs fort und macht Wahlkampf für die AfD”, sagte Trittin im Südwestrundfunk. “Ein ‘Heimatminister’, der es als erste Aufgabe sieht, die Heimat zu spalten, der ist fehl am Platze.”

Seehofer hatte in der “Bild”-Zeitung gesagt, er halte den Satz “Der Islam gehört zu Deutschland” für falsch. “Nein, der Islam gehört nicht zu Deutschland.” Der neue Innen- und Heimatminister fügte jedoch hinzu: “Die bei uns lebenden Muslime gehören aber selbstverständlich zu Deutschland.”

Trittin kritisierte auch diese Einschränkung: “Das ist die Redeweise, die man kennt: ‘Ich habe nichts gegen Ausländer, aber…’.” Es gebe viele Muslime in Deutschland, fügte der Grünen-Politiker hinzu. “Und natürlich gehört ihr Glaube zu diesem Land.” Es gebe keine Bedrohung der christlich-abendländischen Traditionen in Deutschland.Einsturz einer Fußgängerbrücke in Miami – mindestens vier Tote

+++ 9.05 Uhr: Bericht: Groschek zieht sich als nordrhein-westfälischer SPD-Chef zurück +++

Nordrhein-Westfalens SPD-Chef Michael Groschek will sich einem Bericht zufolge von seinem Amt zurückziehen. Der 61-Jährige wolle beim nächsten SPD-Parteitag nicht wieder für den Vorsitz kandidieren, berichtete die “Westdeutsche Allgemeine Zeitung” aus Essen. Das Blatt und die “Rheinische Post” aus Düsseldorf schrieben zudem, dass der Parteitag von September auf einen Termin vor der Sommerpause vorgezogen werden könnte.

Für Freitagabend berief die nordrhein-westfälische SPD Sitzungen von Präsidium und Landesvorstand ein. Zudem wurde ein Statement von Groschek und der neuen Bundesumweltministerin Swenja Schulze im Anschluss angekündigt. Groschek hatte den Parteivorsitz nach der verlorenen Landtagswahl vom vergangenen Mai übernommen. Seine Vorgängerin Hannelore Kraft war noch am Wahlabend zurückgetreten. Der nächste Parteitag war bislang für den 22. September geplant.

+++ 9.00 Uhr: Spotify verkündet Börsenstart für den 3. April +++

Der weltgrößte Musikstreamingdienst Spotify geht am 3. April an die Börse. Diesen Termin verkündete Paul Vogel, der bei dem schwedischen Unternehmen für die Investorenbeziehungen zuständig ist, vor potenziellen Geldgebern in New York. Spotify hatte den mit Spannung erwarteten Börsengang Ende Februar angekündigt, ohne jedoch zunächst ein Datum für den Start zu nennen.

Der Streamingdienst strebt eine Notierung am New Yorker Handelsplatz NYSE an. Dabei setzt das Unternehmen auf ein ungewöhnliches Verfahren, denn es will bei dem Börsengang kein frisches Geld einsammeln. Spotify beantragte stattdessen eine sogenannte Direktplatzierung. Anstatt neue Aktien auszugeben, will der Streamingdienst lediglich bestehende Anteile in Umlauf bringen. So sollen Gründer und Investoren die Kontrolle behalten.

+++ 8.50 Uhr: Berliner Polizist unter Korruptionsverdacht festgenommen +++

Im Zusammenhang mit Korruptionsermittlungen im Drogenmilieu sind in Berlin drei Beschuldigte, darunter ein Polizeibeamter, festgenommen worden. Es habe am Morgen Durchsuchungen gegeben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Diese dauerten noch an. Die Onlineausgabe der Zeitung “Die Welt” berichtete, mehreren Beamten werde vorgeworfen, von Kriminellen Schmiergelder angenommen zu haben. Demnach sollen Beamte des Landeskriminalamts am Morgen 20 Objekte durchsucht durchsucht haben. Wegen der Bewaffnung der Beschuldigten seien Spezialkräfte im Einsatz gewesen.

+++ 8.36 Uhr: CSU legt in Umfrage zu – Keine absolute Mehrheit mehr +++

Mit der Amtsübernahme des neuen bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder steigt seine CSU in der Wählergunst. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für die “Augsburger Allgemeine” kommt die CSU auf 41,4 Prozent. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als in der Umfrage vom Februar. Damit würde die Partei die absolute Mehrheit verlieren und wäre auf einen Koalitionspartner angewiesen. Die FDP erreicht in der Umfrage 4,6 Prozent und würde knapp an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Stärkste Oppositionspartei bliebe die SPD mit 14,2 Prozent, vor der AfD mit 12,1 und den Grünen mit 12,0 Prozent. Die Freien Wähler wären der Umfrage zufolge mit 8,4 Prozent sicher im Bayerischen Landtag vertreten, die Linke würde dieses Ziel mit 3,0 Prozent klar verfehlen. Auf die sonstigen Parteien entfielen 4,3 Prozent.

+++ 8.28 Uhr: Fußgänger auf der A2 von Sattelzug erfasst und getötet +++

Ein Fußgänger ist auf der Autobahn 2 in Sachsen-Anhalt von einem Lastwagen erfasst und getötet worden. Der Mann betrat am Donnerstagabend bei Schackensleben plötzlich die Fahrbahn und geriet vor den Sattelzug, wie die Autobahnpolizei in Hohenwarsleben mitteilte. Der Lkw-Fahrer konnte dem Fußgänger nicht mehr ausweichen. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Den Angaben zufolge handelte es sich um einen 21-Jährigen aus Mainz. Warum der Mann zu Fuß auf der Autobahn unterwegs war, war noch unklar.

+++ 8.27 Uhr: Zwei verurteilte Mörder in den USA hingerichtet +++

In den USA sind am Donnerstag zwei verurteilte Mörder hingerichtet worden, von denen einer Ende der 70er Jahre als sogenannter Strumpfhosenwürger bekannt geworden war. Der 67-jährige Carlton Gary wurde im US-Bundesstaat Georgia hingerichtet, der 50-jährige Michael Eggers erhielt in Alabama eine tödliche Injektion. Gary hatte zugegeben, im Jahr 1977 drei Frauen umgebracht zu haben. Die Staatsanwaltschaft hatte ihm vorgeworfen, für eine Mordserie zwischen September 1977 und April 1978 in der Stadt Columbus in Georgia verantwortlich zu sein. Sieben Frauen im Alter zwischen 59 und 89 Jahren waren geschlagen, vergewaltigt und erwürgt worden – häufig mit ihren eigenen Strumpfhosen. Gary wurde 1984 verhaftet und wegen drei Morden verurteilt. Eggers wurde wegen der Entführung und Ermordung seiner Frau im Jahr 2000 hingerichtet.  

+++ 8.27 Uhr: US-Verteidigungsminister wirft Iran Einmischung in Wahlkampf im Irak vor +++

US-Verteidigungsminister Jim Mattis hat dem Iran eine Einmischung in den Wahlkampf im Irak vorgeworfen. “Der Iran versucht, die irakischen Wahlen mit Geld zu beeinflussen”, sagte Mattis am Donnerstag auf dem Rückweg einer Reise in den Oman, nach Afghanistan und Bahrain. Mit dem Geld sollten Kandidaten und Wählerstimmen beeinflusst werden. Ziel sei es, Wählerstimmen in Richtung proiranischer Kandidaten zu lenken. Die Parlamentswahl im Irak findet im Mai statt. Nach dem Sieg über die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) dürfte die innere Sicherheit bei der Wahl eine wichtige Rolle spielen.

+++ 7.35 Uhr: Razzia gegen Prostitutionsring in Italien – 13 Festnahmen +++

Die italienische Polizei hat bei einer Razzia gegen einen Prostitutionsring im Norden des Landes 13 Personen festgenommen. Gegen 17 weitere sei Anzeige wegen Begünstigung und Ausnutzung von Prostitution erstattet worden, meldete die Nachrichtenagentur Ansa. Bei den Festgenommenen handelt es sich um chinesische Staatsbürger. Bei der Operation in den Provinzen Udine, Pordenone, Mailand, Padua und Venedig seien auch zwölf als Massagesalons genutzte Immobilien und fünf Luxusautos im Wert von rund 800.000 Euro beschlagnahmt worden. Die Ermittlungen hätten im vorigen Jahr begonnen, als die Carabinieri ein Verbindungsnetz zwischen verschiedenen Massagesalons in den Provinzen Udine und Pordenone aufspürten.

+++ 6.55 Uhr: Mord in Australien nach 18 Jahren vor der Aufklärung +++

Aus einer Entfernung von mehr als 3000 Kilometern und mit 18 Jahren Verspätung ist jetzt vermutlich ein Mord in Australien aufgeklärt worden. Wegen der Ermordung eines 42 Jahre alten Mannes in der südaustralischen Gemeinde Maslin Beach im Januar 2000 wurde nun in Neuseeland ein Verdächtiger festgenommen, wie die Polizei des Pazifikstaats mitteilte. Auf die Spur des inzwischen 43 Jahre alten Neuseeländers aus der Großstadt Auckland kam die Polizei durch DNA-Spuren. Möglich wurde dies, weil Australien inzwischen zulässt, dass seine DNA-Datenbanken mit den Beständen in anderen Ländern abgeglichen werden. Der Mann soll jetzt an Australien ausgeliefert werden.

+++ 6.08 Uhr: Kleine Box kann laut IT-Sicherheitsfirma iPhones knacken +++

Einer US-Firma ist es nach Erkenntnissen der IT-Sicherheitsfirma Malwarebytes gelungen, den Passwortschutz von Apples iPhone zu knacken. Ihr Gerät mit dem Namen GrayKey könne den Passcode der Geräte herausfinden, berichtete Malwarebytes. Das könne zwischen zwei Stunden und drei Tagen bei sechsstelligen Zahlenfolgen dauern. Malwarebytes geht davon aus, dass GrayKey eine von Apple noch nicht entdeckte Software-Schwachstelle nutzt und nicht mehr funktionieren würde, wenn der Konzern sie schließlich stopft. So lief es vor einigen Jahren bereits bei einem anderen Gerät zum Knacken von iPhones, der IP-Box.

+++ 5.34 Uhr: Russland zeigt sich unbeeindruckt – “rüpelhafte Bemerkungen” +++

Im Schlagabtausch um den Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter in Großbritannien zeigt sich Russland unbeeindruckt von westlicher Geschlossenheit. Moskau kritisierte zugleich Äußerungen des britischen Verteidigungsministers Gavin Williamson als unsinnig. “Seine rüpelhaften Bemerkungen sind offensichtlich die letzten gebliebenen Waffen der britischen Streitkräfte”, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums in Moskau, Igor Konaschenkow. Sie bewiesen lediglich, dass man die Vorwürfe Londons nicht ernstnehmen müsse. Williamson hatte zuvor betont, es sei absolut grausam und abscheulich, was Moskau getan habe. “Russland soll weggehen und die Klappe halten”, sagte Williamson.

+++ 5.17 Uhr: Trump will laut Bericht Nationalen Sicherheitsberater McMaster entlassen +++

US-Präsident Donald Trump will einem Bericht zufolge seinen Nationalen Sicherheitsberater H.R. McMaster entlassen. Die Zeitung “Washington Post” berichtete, Trump führe Gespräche über einen Ersatz für McMaster, wolle sich aber noch Zeit lassen, um dessen Demütigung zu vermeiden. Zudem wolle er gleich einen Nachfolger benennen können. Erst am Dienstag hatte Trump US-Außenminister Rex Tillerson entlassen. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, teilte im Kurzbotschaftendienst Twitter mit, es gebe “keinen Wechsel” im Nationalen Sicherheitsrat. Sie habe mit Trump und McMaster gesprochen und diese hätten “entgegen den Berichten eine gute Arbeitsbeziehung”. 

+++ 5.14 Uhr: Nordkoreanischer Außenminister zu Gesprächen in Schweden +++

Die Anzeichen, dass Schweden Gastgeberland für ein mögliches Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un wird, verdichten sich. Am Donnerstagabend traf der nordkoreanische Außenminister Ri Yong Ho zu einem zweitägigen Besuch in Schweden ein, wie die schwedische Zeitung “Dagens Nyheter” berichtete. Geplant seien Treffen mit seiner Kollegin Margot Wallstrom. Ihr Sprecher sagte, Thema solle auch die Sicherheitslage auf der koreanischen Halbinsel sein. Ende vergangener Woche hatte Trump völlig überraschend seine Bereitschaft zu einem Treffen mit Kim erklärt und eine entsprechende Einladung akzeptiert. Allerdings stehen Ort und Zeit noch nicht fest. 

+++ 3.07 Uhr: Gold im Biathlon: Fahnenträgerin Eskau nun erfolgreichste Deutsche +++

Die vierte Medaille, das zweite Gold: Die deutsche Fahnenträgerin Andrea Eskau hat bei den Paralympics in Pyeongchang das Biathlon-Rennen über 12,5 Kilometer gewonnen und ist damit zwei Tage vor dem Ende zur aktuell erfolgreichsten deutschen Athletin der Spiele aufgestiegen. Die Magdeburgerin blieb in allen vier Schießen ohne Fehler.

+++ 2.37 Uhr: Mindestens vier Tote bei Einsturz von Fußgängerbrücke in Miami +++

Beim Einsturz einer nagelneuen Fußgängerbrücke nahe der US-Metropole Miami sind nach Angaben der Feuerwehr mindestens vier Menschen getötet worden. Neun weitere Menschen seien verletzt in Krankenhäuser gebracht worden, sagte der Feuerwehrchef des Bezirks Miami-Dade, Dave Downey, vor Medien. Die Suche nach möglichen anderen Opfern werde fortgesetzt. Zuvor hatte Floridas Senator Bill Nelson von sechs Toten gesprochen.

+++ 0.49 Uhr: Straßenbahnunfall in Köln: Ein Fahrer wohl alkoholisiert +++

Bei dem Straßenbahn-Auffahrunfall in Köln mit mehr als 40 Verletzten ist einer der beteiligten Fahrer wohl alkoholisiert gewesen. Ein Sprecher der Kölner Polizei bestätigte, dass ein Atemalkoholtest bei einem Fahrer positiv ausgefallen sei. Eine Blutprobe sei angeordnet worden. Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) twitterten, die Polizei habe mitgeteilt, dass der Unfall unter Alkoholeinfluss des Fahrers der auffahrenden Bahn stattgefunden haben könnte. “So etwas gab es bei der KVB nach unserer Erinnerung bisher nicht”, hieß es weiter. Wenn sich das bewahrheiten würde, wären die Verkehrs-Betriebe tief erschüttert. Der Vorfall werde intern aufgeklärt.

+++ 0.20 Uhr: Rennende Ratte – Neue Banksy-Arbeit in New York aufgetaucht +++

Fast fünf Jahre nach seiner Graffiti-Serie in New York ist der britische Street-Art-Künstler Banksy offenbar wieder in der Metropole unterwegs. An der Fassade eines zum Abriss bestimmten Gebäudes im Süden Manhattans tauchte eines von Banksys bekannten Bildern einer Ratte auf, die im Ziffernblatt einer Uhr an der Hauswand zu rennen scheint (die Uhr ist Teil der Fassade). Ein Foto der Arbeit beim Instagram-Konto des Künstlers schien dessen Echtheit zu bestätigen. Das einstöckige Gebäude soll einem 13 Stockwerke hohen Wohnungsbau weichen. 

+++ 0.09 Uhr: BKA erwartet weitere Gewalttaten gegen türkische Einrichtungen +++

Das Bundeskriminalamt (BKA) erwartet weitere Gewalttaten als Reaktion auf die türkische Militäroffensive gegen Kurden in Nordsyrien. Es sei “mit gewaltorientierten Aktionen gegen türkische Einrichtungen und Interessen in Deutschland” zu rechnen, sagte eine Sprecherin der “Welt”. Das Aktionsspektrum könne von “Farbschmierereien über Straßenblockaden und Beschädigungen von Fahrzeugen bis hin zu Besetzungsaktionen und Brandanschlägen” reichen.

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