News des Tages: Carles Puigdemont bleibt vorerst in deutschem Gewahrsam

Die Meldungen im Überblick:

  • Juristische Prüfung des Falls Puigdemont geht weiter (5.06 Uhr)
  • Moskau berät über Gegenmaßnahmen nach Diplomaten-Ausweisung
  •  Mysteriöser Besucher in Peking ist offenbar Kim Yong Un (2.44 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 5.42 Uhr: Abschiebeflug aus Deutschland in Kabul angekommen +++

Trotz der Eskalation der Gewalt in Afghanistan hat Deutschland eine weitere Gruppe von abgelehnten afghanischen Asylbewerbern abgeschoben. Ein aus Leipzig-Halle kommendes Flugzeug sei in Kabul eingetroffen, bestätigte ein Vertreter einer mit den Abschiebungen befassten Organisation am Flughafen. Wie viele Passagiere an Bord waren, wurde nicht unmittelbar klar. Es war die elfte Sammelabschiebung seit Dezember 2016. Mit den vorherigen Flügen hatte Deutschland bereits 188 Männer nach Afghanistan zurückbringen lassen.

+++ 5.06 Uhr: Juristische Prüfung des Falls Puigdemont geht weiter +++

Der Fall des in Deutschland festgenommenen ehemaligen katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont beschäftigt weiterhin die Justiz in Schleswig-Holstein. Der 55-Jährige bleibt vorerst in Gewahrsam, wie das Amtsgericht Neumünster entschied. Ein richterlicher Beschluss über eine mögliche Auslieferung Puigdemonts an Spanien noch in dieser Woche gilt als wenig wahrscheinlich.

“Wir befinden uns jetzt erst im richtigen Auslieferungsverfahren”, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Georg Güntge. “Jetzt wird geprüft, ob die Auslieferung zulässig ist.” Puigdemont bleibt zunächst in der JVA Neumünster, in die er nach seiner Festnahme am Sonntag gebracht worden war. Puigdemont – wer entscheidet und so geht es weiter_14.20

+++ 4.40 Uhr: Moskau berät über Gegenmaßnahmen nach Diplomaten-Ausweisung +++

Nach der Ausweisung russischer Diplomaten aus mehreren EU-Ländern und den USA sowie einer Reihe anderer Staaten will Moskau über Gegenmaßnahmen beraten. Das Außenministerium und andere Behörden bereiteten bereits Schritte vor, kündigte Kremlsprecher Dmitri Peskow an. Wann diese beschlossen werden, war zunächst nicht bekannt. Die endgültige Entscheidung werde Präsident Wladimir Putin treffen, hieß es. Es werde Maßnahmen gegen jedes einzelne Land geben, das russische Diplomaten ausweisen will, sagte Außenamtssprecherin Maria Sacharowa. Experten gehen davon aus, dass Russland mindestens ebenso viele Diplomaten ausweisen wird. 

+++ 4.34 Uhr: EU-Brief an Facebook: “Das Vertrauen ist jetzt geringer” +++

EU-Kommissarin Vera Jourová hat in einem Schreiben an die Geschäftsführung von Facebook vor negativen Auswirkungen durch Datenmissbrauch auf demokratische Wahlen gewarnt. Das soziale Netzwerk sei seit vielen Jahren eine Plattform für Politmarketing, schreibt Jourová in einem Brief an Geschäftsführerin Sheryl Sandberg, der der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel vorliegt. “Die jüngsten Nachrichten deuten jedoch darauf hin, dass ein Mangel an Transparenz und der Missbrauch persönlicher Daten auch negative Auswirkungen auf die Qualität dieser Debatte und sogar auf unseren Wahlprozess haben könnte.” Die offiziellen Äußerungen des Konzerns und ihres Chefs Mark Zuckerberg hätten ihre Bedenken nicht ausräumen können, schreibt die EU-Justizkommissarin weiter. Warum wir als Wähler für Datenspione so interessant sind_11.20

+++ 3.05 Uhr: Weltweiter Antibiotika-Verbrauch ist immens gestiegen +++

Der weltweite Antibiotikaverbrauch ist einer Hochrechnung zufolge in den vergangenen 15 Jahren um rund 65 Prozent gestiegen. Besonders in wirtschaftlich aufstrebenden Ländern sei die Zunahme “dramatisch”, berichten Wissenschaftler um Eili Klein vom US-Forschungszentrum CDDEP (Center for Disease Dynamics, Economics & Policy). Die Forscher hatten auf Basis von Verkaufsdaten den Verbrauch von Antibiotika in 76 Ländern zwischen 2000 und 2015 untersucht und daraus auf weltweite Trends geschlossen. Der Gesamtkonsum stieg demnach von 21,1 Milliarden definierten Tagesdosen (DDD) im Jahr 2000 auf 34,8 Milliarden 15 Jahre später.

+++ 3.04 Uhr: Nach Brandkatastrophe – Sibirische Region setzt Flaggen auf Halbmast +++

Die Oblast Kemerowo trauert. Auf Anordnung von Gouverneur Aman Tulejew gilt in der sibirischen Region im Kusbass dreitägige Trauer – zum Gedenken an die Todesopfer des Großbrandes in dem Einkaufszentrum “Winterkirsche” vom Sonntag. Auch die Hafenstadt Wladiwostok im Fernen Osten Russlands verkündete aus Solidarität mit den Opfern eine dreitägige Trauer. Bei der Katastrophe starben insgesamt 64 Menschen, unter ihnen möglicherweise rund 40 Kinder, wie die Agentur Interfax unter Berufung auf informierte Quellen berichtete. Das Feuer war im vierten Stock des Einkaufszentrums ausgebrochen. Sibirien EKZ Brand 7.25

+++ 2.44 Uhr: Mysteriöser Besucher in Peking ist Kim Yong Un +++

Bei dem hochrangigen Besucher aus Nordkorea in Peking handelt es sich nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg tatsächlich um Machthaber Kim Jong Un. Bei ihren Informationen berief sich die Agentur auf drei Personen, die über den Besuch Bescheid wüssten. Eine offizielle Bestätigung lag zunächst nicht vor. Die Ankunft eines Sonderzuges mit einem hohen Gast aus Nordkorea in Peking am Montag hatte Spekulationen ausgelöst, der Machthaber könnte erstmals seit seinem Amtsantritt 2011 das Land verlassen haben und China besuchen. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern sind wegen Nordkoreas Atomwaffen- und Raketenprogramms angespannt.

+++ 00.49 Uhr: Auch Australien weist russische Diplomaten aus +++

Nach dem Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal weist nun auch Australien zwei russische Diplomaten aus. Sie hätten nunmehr sieben Tage Zeit, das Land zu verlassen, sagte Premierminister Malcolm Turnbull. “Der Angriff (auf Skripal und dessen Tochter) ist Teil eines Musters rücksichtslosen und bewussten Verhaltens des russischen Staates, das eine zunehmende Bedrohung für die internationale Sicherheit darstellt”, heißt es in der Mitteilung Turnbulls.  Diplomaten_17.00

+++ 00.11 Uhr: Offenbar Razzia bei Chef des Bundes Deutscher Kriminalbeamter +++

Im Zuge von Ermittlungen wegen Betrugsverdachts hat die Staatsanwaltschaft Hamburg Medienberichten zufolge eine Razzia gegen den Vorsitzenden des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), André Schulz, veranlasst. Mehrere Medien meldeten, Ermittler hätten Schulzes Privathaus in Hamburg sowie die BDK-Geschäftsstelle in Berlin durchsucht. Ziel sei es gewesen, weitere Beweismittel zu sichern, berichtete “Die Welt” unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Hintergrund sind demnach im vergangenen Jahr bekanntgewordene Betrugsvorwürfe wegen angeblich zu Unrecht kassierter Bezüge. 24-Nach Facebook-Skandal Razzia bei Londoner Firma Cambridge Analytica-5757500786001

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