News des Tages: Nördliches Breitmaulnashorn: Kenia verabschiedet sich vom letzten Bullen der Welt

Die Meldungen im Überblick:

  • Kenia verabschiedet sich vom letzten nördlichen Breitmaulnashorn (19.20 Uhr)
  • 68 Häftlinge verbrennen im Gefängnis in Venezuale – hochrangige Beamte festgenommen (16.20 Uhr)
  • Netanjahu weist Erdogans “Massaker”-Vorwurf zurück (13.07 Uhr)
  • Polizistin bei Unfall mit Raser in Berlin verletzt (10.47 Uhr)
  • Mindestens zehn Tote bei Hoteleinsturz in Indien (10.20 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 21.38 Uhr: Zwei Brände in Firmen eines Ortes – Etliche Feuerwehrleute im Einsatz +++

Zu zwei großen Bränden binnen weniger Stunden musste die Feierwehr in Stockstadt an der Landesgrenze zwischen Bayern und Hessen ausrücken. Zunächst brannte es in einer Papierfabrik, später bei einer Firma, die Kunststoffe und Gummi verarbeitet. 300 Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren kämpften dort bis in den späten Abend hinein gegen die Flammen. Ein Feuerwehrmann wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Auf Bildern vom Brandort war zu sehen, wie dichter Rauch aufstieg. Anwohner waren zeitweise aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Brandursache und Schadenshöhe waren zunächst unklar.

Nur rund 200 Meter von dem Betrieb entfernt hatte es am Vormittag in einer Papierfabrik gebrannt. Dabei entstand laut Polizei ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro. Ursache war vermutlich ein technischer Defekt. Verletzt wurde niemand. Zwei Brände innerhalb eines Tages “ist in der Tat ungewöhnlich”, sagte ein Polizeisprecher. “Einen Zusammenhang gibt es aber nicht.”

+++ 19.48 Uhr: Guatemalas Ex-Diktator Ríos Montt gestorben+++ 

Der frühere Diktator von Guatemala, Efraín Ríos Montt, ist nach Angaben eines seiner Anwälte tot. Der einstige Staatschef, der in Guatemala von 1982 bis 1983 an der Macht war, starb am Sonntag im Alter von 91 Jahren in seinem Wohnhaus an Herzversagen, wie der Anwalt Jaime Hernández mitteilte. Ríos Montt wurden in einem Verfahren wegen Völkermordes Verbrechen an den Ureinwohnern Guatemalas zur Last gelegt.

+++ 19.20 Uhr: Kenia verabschiedet sich vom letzten nördlichen Breitmaulnashorn +++ 

Sudans Tod bewegte die Welt, nun gab es in Kenia eine emotionale Abschiedsfeier für den Nashornbullen. Der 45 Jahre alte Sudan, das letzte männliche Nördliche Breitmaulnashorn der Welt, war im März von Tierärzten eingeschläfert worden. An der Abschiedszeremonie am Samstag nahmen neben Tierschützern, Pflegern und Wachleuten auch kenianische Politiker teil, wie das Wildtierreservat Ol Pejeta bei Facebook mitteilte. Ein Gedenkstein erinnert an den letzten männlichen Vertreter der Unterart.

Weltweit gibt es nun nur noch zwei Nördliche Breitmaulnashörner, Sudans Tochter und seine Enkelin. Mithilfe künstlicher Reproduktion versuchen Wissenschaftler, den Fortbestand zu sichern – bisher aber ohne Erfolg. Eizellen der beiden Weibchen sollen mit vor längerer Zeit gewonnenen und eingelagerten Spermien verschmolzen werden.  

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+++ 18.13 Uhr: Sieben Polizisten bei Gefängnismeuterei in Mexiko getötet +++ 

Bei einem Häftlingsaufstand in einem Gefängnis im Osten Mexikos sind sieben Polizisten getötet worden. Wie die Behörden des Bundesstaates Veracruz mitteilten, waren die Beamten im Einsatz, um die Gefängnismeuterei am Morgen in der Haftanstalt La Toma in der Ortschaft Amatlán zu unterbinden. Daraufhin seien sie von Häftlingen angegriffen worden, die mit Schreiner-Werkzeug bewaffnet waren. Zunächst lagen keine Angaben über Opfer unter den Gefängnisinsassen vor; nähere Informationen der Behörden wurden für den Nachmittag erwartet.

Haftanstalten in Mexiko sind oft fest in der Hand krimineller Organisationen und Schauplatz von Meutereien, Gewaltverbrechen und Massenfluchten. Der mexikanische Bundesstaat Veracruz zählt zu den gefährlichsten des Landes, da dort mehrere Drogenkartelle um die Macht kämpfen.

+++ 16.30 Uhr: Außenminister Maas will Dialog mit Russland trotz Skripal-Affäre +++

In dem schweren internationalen Konflikt zwischen Russland und dem Westen hat Bundesaußenminister Heiko Maas die deutsche Bereitschaft zum Dialog mit Moskau betont. “Durch das russische Verhalten der letzten Jahre ist ohne Zweifel viel Vertrauen verloren gegangen. Gleichzeitig brauchen wir Russland als Partner, etwa für die Lösung regionaler Konflikte, für Abrüstung und als wichtige Stütze der multilateralen Ordnung”, sagte der SPD-Politiker der “Bild am Sonntag”. “Wir sind deshalb offen für den Dialog und setzen darauf, das Vertrauen wieder Stück für Stück aufzubauen, wenn Russland dazu auch bereit ist.” 

Warum ein Einkaufszentrum Putin viel 8.25

+++ 16.20 Uhr: Tod von 68 Häftlingen in Venezuela – Polizisten festgenommen +++ 

Nach der Häftlingsmeuterei mit 68 Toten sind in Venezuela fünf hochrangige Polizeibeamte festgenommen worden. Die Haftbefehle des Generalstaatsanwalts Tarek William Saab trafen unter anderen den stellvertretenden Polizeichef des Bundesstaates Carabobo, wie die Zeitung “El Carabobeño” berichtete.

Bei einem Brand nach einem Aufstand der Häftlinge in dem Polizeihauptquartier der regionalen Hauptstadt Valencia waren am Mittwoch 66 Männer und zwei Frauen umgekommen, so die Behörden.  

In den für nur 35 Häftlinge vorgesehenen Zellen der Polizeistation befanden sich rund 200 Insassen. Die Häftlinge setzten nach ersten Ermittlungsergebnissen Matratzen in Brand, um eine Öffnung der Haftzellen zu erzwingen. Die Opfer seien in Folge von Rauchvergiftung und Verbrennungen gestorben. 

+++ 16.06 Uhr: Nordkoreas Machthaber Kim besucht südkoreanisches Konzert in Pjöngjang +++

Am ersten südkoreanischen Konzert in Nordkorea seit mehr als zehn Jahren hat auch Machthaber Kim Jong Un teilgenommen. Kim sei gemeinsam mit seiner Frau zu dem Konzert in Pjöngjang erschienen, meldete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf das Kulturministerium in Seoul.
An den insgesamt zwei Konzerten nehmen zahlreiche südkoreanische Stars wie Cho Yong Pil und Choi Jin Hee, die K-Popgruppe Red Velvet und Seohyun, ehemaliges Mitglied der bekannten K-Popband Girls’ Generation, teil. Die beiden Nachbarländer befinden sich formell noch im Kriegszustand.

+++ 15.52 Uhr: Mahnen für den Frieden – Ostermärsche gehen weiter +++

Mit Mahnwachen und Demonstrationen haben auch am Ostersonntag deutschlandweit Menschen ein Zeichen für den Frieden gesetzt. Ostermarsch-Aktionen gab es unter anderem in Frankfurt an der Oder, Bonn und im Ruhrgebiet, wie Willi van Ooyen von der bundesweiten Informationsstelle Ostermarsch in Frankfurt am Main mitteilte. Angaben zu Teilnehmerzahlen konnte er nicht machen, insgesamt sei aber ein leichter Aufwärtstrend zu beobachten. Darin zeige sich die stärkere Unterstützung von Seiten der Gewerkschaften ebenso wie die wachsende Sorge wegen aktueller Entwicklungen, hatte van Ooyen am Vortag erläutert.

Am Samstag waren in 13 Bundesländern insgesamt mehrere tausend Menschen auf die Straße gegangen. Ihre Themen reichten vom Syrien-Krieg über deutsche Rüstungsexporte und die Offensive der Türkei gegen die Kurden in Nordsyrien bis zum Klimawandel. Zu den Forderungen gehörte zudem, die Ursachen von Flucht und Vertreibung zu beseitigen.

+++ 15.39 Uhr: Prinz Philip nicht beim Ostergottesdienst der Royals dabei +++

Beim Ostergottesdienst der Royals auf Schloss Windsor hat Prinz Philip gefehlt. Bereits in den Tagen zuvor war der 96-Jährige nicht gesehen worden. Er soll nach Angaben der britischen Nachrichtenagentur PA Probleme mit der Hüfte haben. Der Buckingham-Palast wollte das auf Anfrage nicht kommentieren.

Prinz Philip ist bereits im vergangenen Sommer in Rente gegangen und begleitet Königin Elizabeth II. seitdem nur noch selten zu Terminen. Die 91-jährige Queen nahm gut gelaunt am Gottesdienst in der St.-Georgs-Kapelle teil. In dieser Kirche werden ihr Enkel Prinz Harry, 33, und die US-Schauspielerin Meghan Markle, 36, am 19. Mai heiraten. Die beiden waren nicht beim Gottesdienst dabei. Der Kensington-Palast bezeichnete ihre Wochenendpläne als privat. Prinz Philipps legendäre Fehltritte 12.00

+++ 15.31 Uhr: Todesstrafe für Mörder von philippinischem Dienstmädchen in Kuwait +++

Wegen des Mordes an einem philippinischen Dienstmädchen sind ein Libanese und seine syrische Ehefrau in Kuwait zum Tode verurteilt worden. Das Urteil zum Tod durch den Strang fiel in Abwesenheit der Angeklagten, wie aus Justizkreisen in dem Golfstaat verlautete. Sollte das Paar nach Kuwait zurückkehren, könne es Berufung gegen das Urteil einlegen. Der Fall hatte auf den Philippinen für Empörung gesorgt.

Die Leiche der 29-jährigen Joanna Demafelis war Anfang des Jahres im Gefrierschrank in einer verlassenen Wohnung des Paares in Kuwait entdeckt worden. Die Leiche wies Spuren von Folter auf. Demafelis war bereits mehr als ein Jahr zuvor von ihrer Familie als vermisst gemeldet worden.

+++ 15.04 Uhr: 17 Palästinenser bei Freitagsprotesten an Gaza-Grenze getötet +++

Die Zahl der am Freitag bei Massenprotesten an der Gaza-Grenze getöteten Palästinenser ist auf 17 gestiegen. In Israel befänden sich die Leichen von zwei militanten Palästinensern, teilte die zuständige Behörde Cogat mit. In palästinensischen Krankenhäusern waren bereits 15 Leichen identifiziert worden. Mehr als 1400 Palästinenser wurden verletzt. Nach israelischen Angaben waren die beiden militanten Palästinenser mit Gewehren bewaffnet und wollten einen Anschlag in Israel verüben.

+++ 14.39 Uhr: Arbeiter auf Stadien-Baustellen in Katar werden entschädigt +++

Zahlreiche Arbeiter auf den Baustellen für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar erhalten in den kommenden zwei Jahren eine Entschädigung von insgesamt rund 5 Millionen Dollar (rund 4,1 Millionen Euro). Mit den Zahlungen sollen die zahlreichen Migranten, die für die Arbeiten nach Katar gelockt wurden und für ihre Anstellungen teilweise Gebühren bezahlen mussten, entschädigt werden. Das teilten die WM-Organisatoren am Samstag mit.

In der Vergangenheit haben Menschenrechtsorganisationen immer wieder beklagt, dass sowohl in Katar als auch in Russland bei den Bauarbeiten zu den nächsten beiden Fußball-Weltmeisterschaften Arbeiter beim Bau der Stadien ausgebeutet würden. Vor allem aus Indien und Nepal sind viele Menschen nach Katar ausgewandert, um dort Arbeit zu finden. 

+++ 14.28 Uhr: Antisemitismus-Vorwürfe gegen britische Labour-Partei nehmen zu +++

Die britische Labour-Partei und ihr Chef Jeremy Corbyn sehen sich immer massiver Antisemitismus-Vorwürfen ausgesetzt. Einer der größten privaten Unterstützer – David Garrard – ist nun aus der oppositionellen Partei ausgetreten. Er spendete Labour etwa 1,5 Millionen britische Pfund (derzeit etwa 1,7 Millionen Euro) in den vergangenen 15 Jahren. Die Parteiführung habe nicht angemessen auf “die offenkundigsten Handlungen des Antisemitismus” reagiert, begründete Garrard seinen Austritt in der Zeitung “The Observer”. Er habe daher keine Verbindung mehr zu Labour.

Der Partei wird schon seit längerem vorgeworfen, nicht stringent genug gegen Mitglieder vorzugehen, die etwa den Holocaust leugnen. Jüdische Organisationen werfen auch Corbyn antisemitische Tendenzen vor. Der Alt-Linke hatte wiederholt israelische Maßnahmen gegen Palästinenser angeprangert. Erst kürzlich kam es zu Protesten jüdischer Gruppen vor dem Londoner Parlament. Seinen Kritikern versicherte der Parteichef: “Ich werde niemals etwas anderes sein als ein militanter Gegner des Antisemitismus.” Es tue ihm aber Leid, dass Teile seiner Partei der jüdischen Gemeinde Schmerzen zugefügt hätten.

+++ 14.17 Uhr: Al-Shabaab greift Stützpunkt der Afrikanischen Union in Somalia an +++

Rebellen der islamistischen Al-Shabaab-Miliz haben in Somalia einen Stützpunkt von Soldaten der Afrikanischen Union (AU) attackiert. Der Vorfall habe sich in der südwestlichen Region Lower Shabelle ereignet, teilte der örtliche Gouverneur Ali Nor Mohamed ohne weitere Details mit. Die Miliz sprach von 59 getöteten AU-Soldaten und 14 ihrer eigenen Kämpfer, vonseiten der Afrikanischen Union lag zunächst keine Information zu dem Vorfall vor.

+++ 14.07 Uhr: Puigdemont sechs Monate nach Referendum: “Es gibt kein Zurück” +++

Genau ein halbes Jahr nach dem Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien hat sich der in Deutschland inhaftierte frühere Regionalchef Carles Puigdemont erneut in den sozialen Netzwerken zu Wort gemeldet. Die Volksbefragung vom 1. Oktober 2017 sei ”der Beginn einer neuen Ära” gewesen, ”von der es kein Zurück gibt”, ließ der 55-Jährige auf Twitter und Instagram verbreiten. Die Mitglieder der abgesetzten Regionalregierung seien ”politische Gefangene, aber frei in ihrem Geist”, so der Separatist. 

Bereits am Samstag hatte Puigdemont tweeten lassen, dass er nicht vorhabe, sich aus der Politik zurückzuziehen: ”Ich werde nicht aufgeben, ich werde nicht verzichten, ich werde nicht vor den unrechtmäßigen Handlungen derjenigen zurückweichen, die an den Urnen verloren haben.”

Nach dem von der Justiz verbotenen Referendum im Oktober und einem daraus resultierenden Unabhängigkeitsbeschluss hatte die Regierung in Madrid die Regionalregierung entmachtet und die Kontrolle in der reichen Region übernommen. Puigdemont war vor einer Woche auf Grundlage eines europäischen Haftbefehls in Schleswig-Holstein festgenommen worden. Die Justiz in Spanien wirft ihm Rebellion vor. Darauf stehen lange Haftstrafen.26-Puigdemont in Neumünster: Entscheidung über Auslieferung erst nach Ostern-5758369534001

+++ 14.04 Uhr: Sieben kleine Pferde verenden bei Brand +++

Sieben kleine Pferde sind bei einem Feuer in Nordrhein-Westfalen umgekommen. Nachdem das Feuer in dem Anbau eines Anwesens in Jülich entdeckt wurde, konnten die Pferde, die dort untergebracht waren, noch gerettet werden. Für die sieben Kleinpferde, die in hölzernen Ställen standen, kam die Hilfe jedoch zu spät, wie die Polizei mitteilte. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Der Sachschaden betrug rund 20.000 Euro.

+++ 13.59 Uhr: Neun Verletzte bei Busunfall am Flughafen Budapest +++

Beim Zusammenstoß zweier Passagierbusse am Budapester Flughafen sind neun Menschen verletzt worden. Ein Reisender erlitt schwere, die anderen leichte Verletzungen, wie die ungarische Polzei auf ihrer Webseite mitteilte. Der eine Bus war auf den anderen aufgefahren, sagte ein Flughafensprecher der Nachrichtenagentur MTI. Die beiden Fahrzeuge hätten Reisende einer aus Bukarest eingetroffenen Maschine der Fluggesellschaft Wizzar zum Terminal bringen sollen.

Zuletzt hatte sich vor neun Tagen ein Unfall am Flughafen Budapest ereignet. Ein Schleppfahrzeug hatte zu qualmen begonnen und in der Maschine, die es zur Startposition zog, einen Rauchalarm ausgelöst. Bei der anschließenden Räumung der Maschine mit Hilfe von Rettungsrutschen wurde eine Reisende schwer verletzt.

+++ 13.51 Uhr: Noch eine Gründershow: Jochen Schweizer bei ProSieben +++

Maschmeyer Start up_7UhrTrotz des mauen Starts von Carsten Maschmeyers Sat.1-Reihe “Startup!” setzt der TV-Konzern ProSiebenSat.1 weiter auf Existenzgründer-Fernsehen. ProSieben hat jetzt einen Aufruf gestartet, bei dem sich Kandidaten für eine neue Show mit Jochen Schweizer,60, früher Investor aus der Vox-Show “Die Höhle der Löwen”, bewerben können, wie der Sender auf seiner Webseite mitteilte. In dem Trailer zu der Sendung, deren Titel und Startzeitpunkt noch offen sind, verspricht Schweizer den Kandidaten, mit ihnen um die Welt zu reisen. Als Geschäftsführerin oder Geschäftsführer winkt demnach in einem seiner Unternehmen ein sechsstelliges Jahresgehalt. Schweizer war bis 2016 bei der “Höhle der Löwen”.

Maschmeyers Show “Start up!” fiel mit der zweiten Ausgabe am Mittwoch unter die Eine-Million-Zuschauer-Marke, allerdings auch bedingt durch starke Tonprobleme.

+++ 13.25 Uhr: Acht Rebellen im indischen Teil von Kaschmir getötet +++

Im indischen Teil der Himalaya-Region Kaschmir sind mindestens acht Rebellen bei Gefechten mit Sicherheitskräften getötet worden. Unter den sieben Toten in Draggad im Bezirk Shopian seien zwei ranghohe Kommandeure, teilte der zuständige Polizeichef Shesh Paul Vaid mit. Zudem sei ein Mitglied der muslimischen Rebellengruppe Hizbul Mujahideen im Bezirk Anantnag getötet worden.

In der vorwiegend muslimisch geprägten Region hat sich in der Vergangenheit eine gewalttätige Bewegung gegen die indische Herrschaft gebildet. Mehr als 44.000 Menschen, darunter auch Zivilisten, kamen seit den späten 1980er Jahren im Zusammenhang mit der Gewalt um eine Abspaltung Kaschmirs von Indien ums Leben. Dorfbewohner hätten sich in großen Mengen versammelt und die Sicherheitskräfte mit Steinen beworfen, um die Militäreinsätze gegen die Rebellen zu stoppen, teilte die Polizei weiter mit. 15 von ihnen seien verletzt worden, als die Polizei die Menge mit Tränengas und Gummigeschossen auseinandertrieb. Drei Soldaten wurden seinen Angaben zufolge in den Gefechten verletzt.

+++ 13.07 Uhr: Netanjahu weist Erdogans “Massaker”-Vorwurf zurück +++

Israels Regierungschef hat den Vorwurf des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan scharf zurückgewiesen, sein Land habe an 15 Palästinensern im Gazastreifen ein “Massaker” verübt. Benjamin Netanjahu schrieb auf Twitter: “Die moralischste Armee der Welt wird sich keine Moralpredigten anhören von jemandem, der selbst seit Jahren eine Zivilbevölkerung ohne Unterscheidung bombardiert.”

Erdogan hatte die tödlichen Schüsse israelischer Soldaten auf mindestens 15 Palästinenser bei Massenprotesten im Gazastreifen am Samstag als “Massaker” verurteilt. Seine Regierung werde “israelischen Terror” immer und überall anprangern, sagte Erdogan am Samstag vor Anhängern in Istanbul und sprach von einem “unmenschlichen Angriff”. Er fügte hinzu: “Wir werden unsere palästinensischen Brüder in ihren rechtmäßigen Anliegen bis zum Ende unterstützen.”

+++ 12.56 Uhr: Rekord-Schnee zu Ostern – bald 20 Grad und mehr +++

Der Wintereinbruch an Ostern hat der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern einen Schneerekord beschert: 35 Zentimeter wurden laut Deutschem Wetterdienst aus Gersdorf gemeldet. In dem Bundesland war das so viel wie seit Jahrzehnten im April nicht mehr.

Doch so ungemütlich das Osterwetter vielerorts auch war: Nun gibt es wieder Hoffnung auf ein deutlich besseres Frühlingswetter. Erste Modelle sagen für nächsten Sonntag für ganz Deutschland 20 Grad und mehr voraus.

Zunächst gibt es am Ostermontag dank eines Zwischenhocheinflusses überwiegend niederschlagsfreies und insbesondere im Nordosten und Süden auch schönes Wetter. Doch wird es im Nordosten nicht wärmer als 5 bis 10 Grad, im Rest des Landes steigen die Werte auf höchstens 10 bis 14 Grad. 

+++ 12.30 Uhr: Kneipengast verschläft auf Toilette Schließung des Lokals – und wählt Notruf +++

Die Polizei glaubte zunächst an einen Aprilscherz: Am frühen Morgen gegen vier Uhr wählte ein Mann den Notruf, weil er in einem Pub in der Mainzer Innenstadt eingeschlossen wurde. Den Beamten schilderte der 32-Jährige, dass er auf der Toilette eingeschlummert sei und die Schließung des Lokals verschlafen habe. “Auch wenn man es meinen könnte, es war kein Aprilscherz”, heißt es in der Meldung der Mainzer Polizei. Die Beamten verständigten schließlich den Wirt des Pubs, der den Mann aus seiner misslichen Lage befreite.

+++ 12.28 Uhr: Deutsche Post weist Kritik an Datenweitergabe im Wahlkampf zurück +++

BamS Post hat Kundendaten für Bundestagswahlkampf an CDU und FDP verkauftDie Deutsche Post hat Kritik an der geschäftsmäßigen Weitergabe von Kundendaten im Bundestagswahlkampf zurückgewiesen. Das Tochterunternehmen “Deutsche Post Direkt GmbH” speichere und verarbeite “personenbezogene Daten bei strikter Einhaltung des Bundesdatenschutzgesetzes”, teilte ein Post-Sprecher als Reaktion auf einen Bericht der “Bild am Sonntag” mit. Die Arbeit des Tochterunternehmens unterliege der Aufsicht des Bundesbeauftragten für Datenschutz “und ist über die Jahre regelmäßig überprüft worden”.

Vor dem Hintergrund des Skandals um die unerlaubte Nutzung der Daten von Millionen Facebook-Nutzern hatte die Zeitung geschrieben, CDU und FDP hätten im Bundestagswahlkampf 2017 jeweils einen fünfstelligen Betrag für straßengenaue Analysen der Post-Tochterfirma gezahlt.

Nach Angaben des Post-Sprechers beziehen sich die von Post Direkt erhobenen Daten nicht auf einzelne Haushalte, sondern auf eine sogenannte Mikrozelle aus im Schnitt 6,6 Haushalten. Dabei würden keine personenbezogenen Daten, sondern statistische Wahrscheinlichkeitswerte dargestellt. Die Daten würden vermietet und nicht verkauft – eine direkte Übermittlung von Adressdaten an Werbung treibende Kunden sei ausgeschlossen.  

+++ 12.18 Uhr: Autofahrer liefern sich illegales Rennen – Fast Tempo 200 +++

Mit fast 200 Stundenkilometern haben sich zwei Autofahrer auf der Bundesstraße 42 in Rheinland-Pfalz ein illegales Rennen geliefert. Sie seien am Karfreitag zeitweise mit mehr als 190 Kilometern pro Stunde bei Braubach unterwegs gewesen, hätten Kurven geschnitten und Sperrflächen überfahren, teilte die Polizei mit. Einer der Fahrer hatte demnach hinter der Frontscheibe ein Blaulicht installiert und eingeschaltet. Die Führerscheine der “selbst ernannten Rennfahrer” und das illegale Blaulicht wurden eingezogen, wie die Polizei weiter mitteilte. Auch Anzeigen sollten folgen.

+++ 11.42 Uhr: Drei Tote bei Lawinenunglück in der Schweiz +++

In der Schweiz sind bei einem Lawinenunglück drei Tourenskifahrer ums Leben gekommen. Wie die Behörden berichteten, handelt es sich bei den Opfern nach ersten Erkenntnissen um Spanier. Zwei Skifahrer wurden leicht verletzt ins Krankenhaus geflogen. Die fünfköpfige Gruppe hatte die Lawine am Samstagnachmittag im Kanton Wallis in der Nähe des Aletschgletschers in 2450 Metern Höhe ausgelöst. Zeugen alarmierten die Retter. Die Bergung gestaltete sich den Angaben zufolge wegen des schlechten Wetters schwierig. Am Abend konnten dann drei der Verschütteten nur noch tot aus den Schneemassen geborgen werden.

+++ 11.38 Uhr: Bahnfahrer im Fernverkehr sollen ab Mai Tickets selbst entwerten können +++

Fahrgäste der Deutschen Bahn sollen einem Zeitungsbericht zufolge ab Mai ihre Tickets im Fernverkehr selbst entwerten können und sich damit die Fahrkartenkontrolle ersparen. Laut “Welt am Sonntag” können Kunden, die ihr Ticket über die Smartphone-App DB Navigator kaufen und eine Sitzplatzreservierung haben, die Fahrkarte künftig per Tastendruck selbst entwerten.

“Wir starten mit dem Komfort Check-in Anfang Mai und wollen ihn innerhalb von sechs Wochen auf allen Fernverbindungen anbieten”, sagte ein Bahn-Sprecher der Zeitung. Zunächst werde die Funktion auf den Strecken Berlin-Erfurt-Frankfurt, Hamburg-Kassel-Stuttgart sowie Wiesbaden-Erfurt-Dresden angeboten, die anderen Verbindungen würden schrittweise folgen. Der sogenannte Komfort Check-in war zuvor auf den Strecken Stuttgart-Dortmund und Berlin-Hamburg getestet worden. “Die Resonanz von Kunden wie Bahnmitarbeitern war positiv”, sagte der Bahnsprecher.

+++ 11.06 Uhr: Bericht: Hohe Abbrecherquote bei Offiziersausbildung +++

Die hohe Abbrecherquote bei der Ausbildung von Offizieren bereitet der Bundeswehr einem Bericht zufolge Sorgen. Jeder fünfte Offiziersanwärter quittiere in den ersten sechs Monaten den Dienst, berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Weitere 24 Prozent würden ihr Studium an einer Bundeswehr-Universität abbrechen. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) wolle die Ausbildung der Truppe deshalb modernisieren.

Das Training soll den Angaben zufolge dezentraler werden und näher an den späteren Einsatzorten der Soldaten stattfinden. Zudem sollen die Soldaten in der Grundausbildung stärker als bisher nach Leistungsstufen eingruppiert, im Einzelfall an höhere körperliche Anforderungen behutsam herangeführt und besser betreut werden.

+++ 10.56 Uhr: Einigung über Zivilistenabzug aus letztem Rebellengebiet Ost-Ghutas +++

Im letzten Rebellengebiet der umkämpften syrischen Region Ost-Ghuta ist Aktivisten zufolge ein Abkommen über den Abzug von Zivilisten erzielt worden. Die islamistische Miliz Dschaisch al-Islam und russische Unterhändler einigten sich darauf, dass rund rund 1300 Menschen die Stadt Duma verlassen können, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärte.
Oppositionsmedien meldeten, es handele sich um humanitäre Fälle.

Duma ist das letzte Gebiet Ost-Ghutas, das noch von Regierungsgegnern kontrolliert wird. Über den Abzug der Miliz Dschaisch al-Islam wird weiter verhandelt, wie die Menschenrechtsbeobachter mitteilten.Interview mit syrischem Journalist 20.20

Die ländliche Region Ost-Ghuta nahe der Hauptstadt Damaskus war 2012 von Rebellen eingenommen worden. In den vergangenen Wochen erlebte Ost-Ghuta die heftigste Angriffswelle der Regierung seit Beginn des Bürgerkriegs vor mehr als sieben Jahren. Nach Angaben der Menschenrechtsbeobachter kamen dabei mehr als 1600 Menschen ums Leben. Große Teile Ost-Ghutas sind zerstört.

+++ 10.47 Uhr: Polizistin bei Unfall mit Raser in Berlin verletzt +++

Bei der Flucht eines Rasers vor der Polizei in Berlin ist eine Polizistin verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein 37-Jähriger am Samstagabend ein Rennen gegen ein anderes Auto, wie die Beamten mitteilten. Zivilfahnder beobachteten wie beide Fahrzeuge deutlich zu schnell durch diverse Straßen bis auf die Bundesautobahn 111 fuhren. Die Ermittler verfolgten den 37-Jährigen, der die Autobahn wieder verließ. Das andere Auto blieb auf der Autobahn.

Während seiner Flucht überfuhr der Mann den Angaben zufolge mehrere Ampeln und schaltete zwischenzeitlich sein Licht aus, um den Polizisten zu entkommen. Auch nachdem er eine Polizeistreife gerammt hatte, setzte er seine Flucht fort. Bei einem zweiten Unfall wurde die Polizistin verletzt, sie konnte ihren Dienst nicht fortsetzen. Kurz darauf stellten die Ermittler den mutmaßlichen Raser im Berliner Stadtteil Spandau. Er wurde vorläufig festgenommen und sein Auto wurde beschlagnahmt. Der andere Raser konnte fliehen.

+++ 10.33 Uhr: Leipziger Wohnhausbrand – Tatverdächtigem wird Mord vorgeworfen +++

Nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Leipzig mit einer Toten und vielen Verletzten sind die genauen Vorwürfe gegen den Tatverdächtigen bekannt geworden. Dem 32 Jahre alten Mann werden Mord, versuchter Mord und besonders schwere Brandstiftung vorgeworfen, wie die Polizei mitteilte. Der tatverdächtige Hausbewohner aus Syrien sitzt seit Samstag in Untersuchungshaft.

Bei dem mutmaßlich vorsätzlich gelegten Feuer in der Nacht zu Karfreitag sind 16 Menschen verletzt worden. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde in der vierten Etage eine Leiche gefunden. Nach vorläufigen Obduktionsergebnissen vom Samstag handelt es sich um eine Frau. Der Zustand eines Schwerverletzten ist weiterhin kritisch. 

+++ 10.31 Uhr: Ausgewiesene russische Diplomaten aus USA nach Moskau zurückgekehrt +++

Die ersten von 60 ausgewiesenen russischen Diplomaten sind aus den USA in die Heimat zurückgekehrt. Ein Sonderflug aus Washington mit 46 Diplomaten und deren Familien an Bord landete in Moskau auf dem Flughafen Wnukowo, wie die Agentur Tass meldete. Ein zweites Flugzeug mit 14 Diplomaten des Generalkonsulats und der russischen UN-Vertretung in New York wurde im Lauf des Tages erwartet.

Anlass der Ausweisung ist der schwere internationale Konflikt nach der Vergiftung des russischen Ex-Agenten Sergej Skripal in Großbritannien. Die britische Regierung macht Moskau für den Anschlag verantwortlich. In Solidarität mit London erklärten die USA in der vergangenen Woche 60 russische Diplomaten zu unerwünschten Personen. Auch mehr als 20 andere Länder, darunter Deutschland, haben sich an der Aktion beteiligt.30-Fall Skripal und Ausweisung von Diplomaten: Moskau bestellt deutschen Botschafter ein-5761006382001

+++ 10.20 Uhr: Mindestens zehn Tote bei Hoteleinsturz in Indien +++

Beim Einsturz eines baufälligen Hotelgebäudes sind in Zentralindien mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen seien bei dem Unglück in der Stadt Indore im Bundesstaat Madhya Pradesh am Samstagabend schwer verletzt worden und seien in kritischem Zustand, teilte die Polizei mit. Rettungskräfte konnten demnach zehn weitere Menschen lebend aus den Trümmern ziehen.

Das an einem Busbahnhof gelegene Hotel mit vier Stockwerken war Medienberichten zufolge am Samstagabend eingestürzt, nachdem ein Auto gegen das Gebäude gefahren war. Das Haus sei älter als 60 Jahre gewesen und habe sich in einem heruntergekommenen Zustand befunden, sagte der zuständige Polizeichef Sanju Kamle. Unter den zehn Toten – zwei Frauen und acht Männer – seien vermutlich Gäste und Personal, sagte er weiter.

+++ 10.18 Uhr: Flugreisende in Schweden müssen seit Sonntag Öko-Abgabe zahlen +++

Reisende in Schweden müssen seit Sonntag eine Umwelt-Abgabe auf jede Flugreise zahlen, die von einem schwedischen Flughafen startet. Die Steuer beträgt – gestaffelt nach Länge der geflogenen Strecke – zwischen 5,80 Euro und 38,80 Euro pro Ticket und soll der Umwelt zugute kommen. Ziel sei es, “die Klimafolgen von Flugreisen zu minimieren”, schrieb die grüne Umweltministerin Isabelle Lövin in einem Beitrag für die Zeitung “Dagens Nyheter”. Sie verwies darauf, dass es in Schweden eine “starke Erhöhung” der Zahl von Flugreisen gegeben habe. Die Abgabe müssen als Flugreisende zahlen, die von einem schwedischen Airport starten.

+++ 9.58 Uhr: Mehr als 1000 Asylanträge von türkischen Beamten und Diplomaten +++

Seit dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei im Sommer 2016 haben mehr als 1000 Diplomaten und Staatsbedienstete sowie deren Familienangehörige um Asyl in Deutschland gebeten. Wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Nürnberg mitteilte, hatten bis zum 7. März 288 Inhaber von Diplomatenpässen (schwarze Pässe) und 771 Dienstpassinhaber (grüne Pässe) einen Asylantrag beim BAMF gestellt. Diese Zahlen umfassen auch Ehegatten und Kinder. Anträge von türkischen Soldaten werden beim BAMF nicht statistisch erfasst. In diesem Jahr haben – bis Ende Februar – bereits mehr als 1400 Türken hierzulande einen Asylantrag gestellt. Im gesamten vergangenen Jahr lag die Zahl der türkischen Asylbewerber in Deutschland bei rund 8500; 2016 waren es noch rund 5700.

+++ 9.41 Uhr: 70 Menschen bei feministischer Demo in Brüssel festgenommen +++

Bei einer ungenehmigten feministischen Demonstration in Brüssel sind Dutzende Menschen festgenommen worden. An dem Fackelzug am Samstagabend in der belgischen Hauptstadt nahmen rund 70 Menschen teil, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf Polizeiangaben berichtete.

Man habe die Teilnehmer dazu aufgefordert, den Umzug zu beenden, sagte Olivier Slosse von der Brüsseler Polizei. Da dies nicht geschehen sei, habe man sie in Verwaltungshaft genommen. Wegen Vorfällen mit der Polizei bei der vergangenen Auflage der “Reclaim The Night”-Demonstrationen in Brüssel (etwa: Hol dir die Nacht zurück) war der Umzug nicht genehmigt worden. Die Gruppe geht nach eigenen Angaben gegen sexistische Gewalt und die Polizei auf die Straße. 

+++ 8.52 Uhr: Russischer Gouverneur tritt nach Brandkatastrophe in Sibirien zurück +++

Warum ein Einkaufszentrum Putin viel 8.25Der Gouverneur der russischen Region Kemerowo ist eine Woche nach der Brandkatastrophe in einem Einkaufszentrum zurückgetreten. Der seit 21 Jahren amtierende Gouverneur Aman Tulejew sagte, er könne sein Amt mit einer “solchen schweren Bürde” nicht länger ausüben. Sein Rücktritt sei “die einzig richtige Entscheidung”, sagte er in einer dreiminütigen Videoansprache, die sein Büro verbreitete.

Bei dem Brand in der sibirischen Stadt Kemerewo waren am vorangegangenen Sonntag 64 Menschen ums Leben gekommen, 41 von ihnen waren Kinder. Hinterbliebene und wütende Anwohner hatten den Rücktritt des Gouverneurs gefordert: Sie legten ihm zur Last, den Unglücksort in den ersten Tagen nicht besucht und nicht mit Hinterbliebenen und Überlebenden gesprochen zu haben.27-Putin: werden Verantwortliche für Brand in Einkaufszentrum bestrafen-5759023475001

+++ 8.10 Uhr: 22 Mal aufs Dach der Welt: Bergführer in Nepal steht vor Weltrekord +++

Ein Bergführer in Nepal steht vor einem neuen Weltrekord: Der 48-jährige Kami Rita Sherpa bereitet sich auf die 22. Besteigung des Mount Everests vor, womit er in den kommenden Wochen einen neuen Weltrekord für die Bezwingung des höchsten Bergs der Welt aufstellen würde.

Als Kami Rata im Jahr 1994 zum ersten Mal den Mount Everest bestieg, war er einer von nur 49 Menschen, die in jenem Jahr den Gipfel erreichten. Im vergangenen Jahr schafften es 634 Bergsteiger bis ganz nach oben. Die Mount-Everest-Tour-Industrie in Nepal boomt. Besonders im April und Mai machen sich viele Touristen auf den Weg, weil dann die Wetterverhältnisse am besten sind.

+++ 6.18 Uhr: Digital-Staatsministerin: Behörden sollen alle Dienstleistungen digital anbieten +++

Digital-Staatsministerin Dorothee Bär (CSU) will bis 2021 dafür sorgen, dass alle Behörden-Dienstleistungen wie Autozulassungen oder Wohnsitz-Ummeldungen auch digital möglich sind. Alle Behörden müssten alle Dienstleistungen auch digital anbieten und zwar rund um die Uhr, sagte Bär der “Bild am Sonntag”. “Das will ich in dieser Wahlperiode durchsetzen”, kündigte die Staatsministerin im Kanzleramt an.

+++ 5.20 Uhr: Bericht: Deutsche Post hat Kundendaten für Bundestagswahlkampf an CDU und FDP verkauft +++

BamS Post hat Kundendaten für Bundestagswahlkampf an CDU und FDP verkauftNach dem Datenskandal bei Facebook gibt es einem Medienbericht zufolge ähnliche Vorwürfe gegen die Deutsche Post. Wie die “Bild am Sonntag” berichtete, verkauft der ehemalige Staatskonzern über seine Tochter Deutsche Post Direkt GmbH seit 2005 Daten an Parteien zu Wahlkampfzwecken. Im Bundestagswahlkampf 2017 hätten CDU und FDP jeweils einen fünfstelligen Betrag für straßengenaue Analysen gezahlt.

Beide Parteien bestätigten auf Anfrage der “BamS” entsprechende Verträge, die Post wollte sich nicht dazu äußern. Wie die Zeitung unter Berufung auf vertrauliche Papiere schreibt, werden bei den Geschäften zwar persönliche Daten anonymisiert. Durch die Vielzahl von Einzelinformationen und deren Kombinationen seien aber Aussagen zur “Parteiaffinität” für einzelne Gebäude mit mindestens sechs Haushalten möglich.

+++ 4.37 Uhr: New York verschärft Waffengesetze bei häuslicher Gewalt +++

Der US-Bundesstaat New York hat seine Waffengesetze verschärft. Zukünftig müssen wegen häuslicher Gewalt vorbestrafte Personen alle Feuerwaffen – nicht nur Handfeuerwaffen – abgeben, wie Gouverneur Andrew Cuomo mitteilte. Sie können demnach auch keinen Waffenschein mehr erwerben. Schon zuvor war es Menschen wegen einer Reihe von anderen Vorstrafen in New York untersagt, Waffen zu besitzen. Häusliche Gewalt gehörte bislang nur eingeschränkt dazu. Auch der Schütze von Las Vegas, der im vergangenen Oktober 58 Menschen und sich selbst getötet hatte, sei vor seiner Tat wegen Gewalt gegen Frauen auffällig geworden, sagte Cuomo.

Die neue Gesetzgebung in New York folgt einer Reihe von Fällen von Waffengewalt in den USA, wie zuletzt dem Schulmassaker von Parkland mit 17 Toten im Februar, die eine landesweite Protestwelle ausgelöst hatten. 

+++ 4.34 Uhr: Neue Umweltministerin will beim Diesel Druck auf Autobranche machen +++

Umweltministerin Svenja Schulze hat die Autoindustrie zu verstärkten Anstrengungen für bessere Luft in Städten aufgefordert und will eine blaue Plakette möglichst verhindern. Die SPD-Politikern sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: “Plaketten machen nur Sinn, wenn man Fahrverbote hat. Aber wenn wir jetzt nur über Fahrverbote reden, ändert sich technisch erst einmal nichts, die Autos werden nicht sauberer und fahren woanders weiter.” Deswegen wolle sie den Druck aufrecht erhalten, damit es technische Nachrüstungen gebe und die Autos spürbar sauberer werden.

+++ 3.20 Uhr: Dutzende Kirchenbesucher in Frankreich erleiden Kohlenmonoxid-Vergiftung +++

In der Osternacht haben dutzende Gottesdienstbesucher in Frankreich eine Kohlenmonoxid-Vergiftung erlitten. In der Dorfkirche von Lamargelle nördlich von Dijon hatten sich am Samstagabend rund 150 Gläubige versammelt, wie die Feuerwehr mitteilte. Mehrere Kirchenbesucher klagten demnach während der Messe über Beschwerden. Bei einer Messung stellte die Feuerwehr einen erhöhten Kohlenmonoxid-Wert in der Kirche fest, rund 30 Menschen wurden verletzt. Die Rettungskräfte waren mit 60 Feuerwehrleuten und fünf Notärzten im Einsatz. Ersten Ermittlungen zufolge war das farb- und geruchslose Gas aus der Heizungsanlage der Kirche ausgetreten.

+++ 2.49 Uhr: Fünf Polizisten in Venezuela nach Häftlingsaufstand mit 68 Toten festgenommen +++

Häftlingsaufstand in Venezuela kostet 68 Menschen das Leben_14UhrNach dem Häftlingsaufstand mit 68 Toten sind in Venezuela fünf hochrangige Polizeibeamte festgenommen worden. Wie Generalstaatsanwalt Tarek William Saab mitteilte, werden die Polizisten verdächtigt, die Verantwortung für die “tragischen Ereignisse” in einer Polizeiwache in Valencia am Mittwoch zu tragen. Einer der Festgenommenen ist demnach der stellvertretende Chef der Polizeiwache.

Berichten von Aktivisten zufolge hatten Häftlinge in der Polizeiwache in Valencia im Norden des südamerikanischen Landes am Mittwoch versucht, aus ihren überfüllten Arrestzellen auszubrechen, und mehrere Matratzen in Brand gesteckt. 68 Menschen verbrannten oder erstickten im dichten Rauch. Unter den Todesopfern waren auch zwei Besucherinnen.

+++ 1.05 Uhr: Digitalministerin: Facebook muss zeigen, wer Zugriff auf Daten hat +++

Nach dem Skandal um mangelnden Datenschutz bei Facebook fordert die neue Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär, dass der US-Konzern das Geschäftsmodell seines Netzwerks reformiert. “Wir werden uns nicht mit schönen Worten und einer Entschuldigung abspeisen lassen”, sagte die CSU-Politikerin der “Bild am Sonntag”. “Facebook muss an dieser Stelle sein Geschäftsmodell verändern und transparent zeigen, wer Zugriff auf die Daten der Nutzer hat.”

Vor knapp zwei Wochen war bekanntgeworden, dass sich die dubiose Datenanalyse-Firma Cambridge Analytica unerlaubt Zugang zu Daten von Millionen Facebook-Profilen verschafft hatte. Bis zu 50 Millionen Nutzer sollen betroffen gewesen sein.24-Nach Facebook-Skandal Razzia bei Londoner Firma Cambridge Analytica-5757500786001

+++ 0.58 Uhr: Boxweltmeister Joshua besiegt Parker und gewinnt dritten WM-Titel +++

Boxweltmeister Anthony Joshua aus Großbritannien hat seine Vormachtstellung im Schwergewicht ausgebaut. Der 28 Jahre alte Champion der großen Verbände WBA und IBF bezwang in Cardiff den Neuseeländer Joseph Parker einstimmig nach Punkten und nahm seinem Rivalen den WM-Gürtel des Verbandes WBO ab. Damit fehlt dem Engländer nur noch der Gürtel des WBC, um als Vierfachweltmeister unumstrittener Champion in der Königsklasse des Boxens zu sein. Den WBC-Titel hält der Amerikaner Deontay Wilder. Joshua ist nunmehr in 21 Profikämpfen unbesiegt.

+++ 0.32 Uhr: Zwei Tote bei Absturz von Kleinflugzeug in Kalifornien +++

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs im US-Bundesstaat Kalifornien sind zwei Menschen getötet worden. Das berichteten örtliche Medien am Samstag (Ortszeit) unter Berufung auf Polizei und Feuerwehr. Demnach war die Maschine am frühen Nachmittag südlich der Stadt Santa Paula in der Nähe von Los Angeles abgestürzt. Den Berichten zufolge soll es sich bei dem einmotorigen Unglücksflieger um ein Amateurbau-Flugzeug gehandelt haben. Die Ursache des Absturzes war zunächst nicht bekannt.

+++ 0.19 Uhr: Union fordert Meldepflicht für judenfeindliche Vorfälle an Schulen +++

Hass auf Juden an Schulen_12.15UhrDie Union im Bundestag fordert eine Meldepflicht für judenfeindliche Vorfälle an Schulen. In jedem Bundesland sollten die Schulen verpflichtet werden, solche Vorfälle konsequent der Schulverwaltung zu melden”, sagte Fraktionschef Volker Kauder (CDU) der “Welt am Sonntag”. Es sei wichtig, belastbare Angaben über das Ausmaß des Antisemitismus und dessen Ursachen zu bekommen, damit die Kultusminister der Länder auch schulübergreifend Maßnahmen prüfen könnten.

Kauder warnte zugleich davor, das Thema Intoleranz auf die Bekämpfung von Antisemitismus zu reduzieren. An einer Berliner Grundschule war eine Zweitklässlerin von älteren Schülern aus muslimischen Familien als Jude beschimpft worden. Ein Mitschüler soll gedroht haben, sie umzubringen, weil sie nicht an Allah glaube. So erzählte es der Vater des Mädchens der “Berliner Zeitung”.

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