News des Tages: Russische Herkunft von Gift bei Skripal im Labor nicht nachweisbar

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Straßenbahn-Unfall in Duisburg: Bahn fährt auf andere Bahn auf – 23 Verletzte (19.43 Uhr)
  • Prinz Philip für Hüftoperation wird an der Hüfte operiert (18.54 Uhr)
  • Essener Tafel nimmt wieder Ausländer auf (13.09 Uhr)
  • Mann soll auf weinendes Baby geschossen haben (10.59 Uhr)
  • Generalstaatsanwalt will Puigdemont ausliefern (10.24 Uhr)
  • Überraschende Worte aus Saudi-Arabien an Israel (1.34 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker: 

+++ 19.47 Uhr: Erneut Palästinenser an Gaza-Grenze getötet +++

Nach den Protesten im Gazastreifen an der Grenze zu Israel ist bei erneuten Zusammenstößen wieder ein junger Palästinenser getötet worden. Der 25-Jährige sei von israelischen Soldaten erschossen worden, teilte das palästinensische Gesundheitsministerium in Gaza mit. Die Armee teilte mit, Dutzende Palästinenser hätten sich den Tag über an gewaltsamen Unruhen beteiligt. Soldaten hätten auf Verdächtige geschossen, die an der Beschädigung des Sicherheitszauns beteiligt gewesen seien. Bei den schlimmsten Konfrontationen zwischen israelischer Armee und Palästinensern im Gazastreifen seit 2014 waren am Freitag mindestens 18 Palästinenser von israelischen Soldaten erschossen worden. 

03-Schmelzwasser sorgt für Überschwemmungen in Russland-5763136294001

+++ 19.43 Uhr: 23 Verletzte bei U-Bahn-Zusammenstoß in Duisburg +++

Bei einem schweren Unfall mit zwei U-Bahnen sind in Duisburg 23 Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP sagte, fuhren zwei Straßenbahnen im Bereich der U-Bahn-Haltestelle Auf dem Damm im Stadtteil Meiderich aufeinander. Die Unglücksursache war demnach zunächst unklar, die Kriminalpolizei leitete Ermittlungen ein. Bei dem Zusammenstoß seien zwei Menschen schwer und 21 weitere leicht verletzt worden, sagte ein Sprecher der Duisburger Polizei. Zu den Verletzten zählte demnach auch der Fahrer der hinteren Bahn. Der Auffahrunfall ereignete sich im U-Bahntunnel. Unklar war zunächst, ob die Bahnen in der U-Bahnstation oder auf der Strecke aufeinander fuhren. Die Kriminalpolizei prüfe nun mithilfe eines Sachverständigen die Unfallursache, sagte der Polizeisprecher.

+++ 19.36 Uhr: US-Sonderermittler Muellers erste Verurteilung +++

Die Untersuchungen des US-Sonderermittlers Robert Mueller zur Russland-Affäre haben zu einer ersten Verurteilung geführt. Der niederländische Anwalt Alex van der Zwaan wurde von einem Gericht in Washington wegen Falschaussagen zu 30 Tagen Haft und einer Geldstrafe von 20.000 Dollar (16.300 Euro) verurteilt. Der 33-Jährige hatte sich im Februar schuldig bekannt und kooperiert mit den Ermittlern. Van der Zwaan hatte nach eigenem Eingeständnis unter anderem über seine Kontakte zu dem Lobbyisten Rick Gates, einem zeitweiligen Wahlkampfberater des heutigen Präsidenten Donald Trump, sowie zu einem mutmaßlichen früheren russischen Geheimdienstagenten gelogen.

+++ 19.30 Uhr: Putin und Erdogan geben Startschuss zum Bau des ersten türkischen Atomkraftwerks

Als Symbol der Annäherung hat der russische Staatschef Wladimir Putin zum Auftakt seines zweitägigen Besuchs in der Türkei gemeinsam mit Präsident Recep Tayyip Erdogan den Startschuss zum Bau des ersten Atomkraftwerks der Türkei gegeben. Anschließend zogen sich Putin und Erdogan in der türkischen Hauptstadt Ankara zu Gesprächen zurück, bei denen der Bürgerkrieg in Syrien das beherrschende Thema gewesen sein dürfte. Russland und die Türkei stehen im Syrien-Krieg auf unterschiedlichen Seiten: Ankara unterstützt Rebellen, Moskau steht hinter dem syrischen Machthaber Baschar al Assad.

+++ 18.54 Uhr: Prinz Philip für Hüftoperation wird an der Hüfte operiert +++

Der britische Prinz Philip ist für eine Hüftoperation in ein Londoner Krankenhaus eingeliefert worden. Der geplante Eingriff werde am Mittwoch stattfinden, teilte der Buckingham-Palast mit. Der 96-jährige Ehemann von Königin Elizabeth II. hatte sich im vergangenen Jahr weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen und tritt bei Veranstaltungen nur noch gelegentlich an der Seite seiner Frau auf. Prinz Philip fehlte aufgrund seiner Hüftprobleme bereits beim Gottesdienst am Ostersonntag. Schon bei einer Gedenkfeier zu Ehren britischer Kriegsopfer im November schien er Probleme beim Stehen zu haben. Der Queen-Gemahl musste in den vergangenen Jahren wegen verschiedener Beschwerden öfter ins Krankenhaus. Im Juni 2017 war er wegen einer Infektion behandelt worden. Im November 2017 feierten Philip und Elizabeth ihren 70. Hochzeitstag.

+++ 18.34 Uhr: Mutmaßlicher Islamist aus Mali vor Internationalem Gerichtshof +++

Der mutmaßliche malische Islamist, der am Samstag dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) überstellt worden war, muss sich ab Mittwoch vor dem Gericht verantworten. Der Angeklagte Al Hassan Ag Abdoul Aziz Ag Mohamed Ag Mahmoud werde “über die Anschuldigungen gegen ihn informiert”, erklärte das Gericht in einer Mitteilung. Dem 40-Jährigen werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen vorgeworfen. Al Hassan wird der Vergewaltigung, Folter und Zwangsverheiratung beschuldigt sowie der Zerstörung von religiösen Bauwerken in Timbuktu zwischen April 2012 und Januar 2013. Er ist der zweite malische Islamist, der in Den Haag vor Gericht gestellt wird. Im September 2016 hatte der IStGH den Ex-Dschihadisten Ahmad al Faqi al Mahdi wegen der Zerstörung von Weltkulturerbestätten in Timbuktu zu neun Jahren Haft verurteilt. Er hatte sich im Prozess schuldig bekannt.

+++ 17.33 Uhr: Russische Herkunft von Gift bei Skripal im Labor nicht nachweisbar +++ 

 Für das britische Militärlabor ist eine russische Herkunft des Nervengifts im Fall Skripal nicht eindeutig nachweisbar. Diese wissenschaftlichen Informationen seien an die britische Regierung gegangen, die dann zusammen mit anderen Hinweisen ihre Rückschlüsse gezogen habe, sagte der Chef des zuständigen Porton Down Labors, Gary Aitkenhead, am Dienstag dem Sender Sky News. Moskau bestreitet jegliche Verantwortung für den Giftanschlag auf den früheren russischen Doppelagenten Sergej Skripal und wirft London vor, die Schuld voreilig Russland zugeschoben zu haben.

Aitkenhead sagte nun mit Blick auf das bei dem Anschlag verwendete Gift: “Wir konnten nachweisen, dass es sich um Nowitschok handelte, nachweisen, dass es sich um ein Nervengift militärischer Art handelte.” Aber sein Labor habe “nicht die genaue Herkunft” aus Russland nachweisen können.

+++ 17.24 Uhr: U-Boot-Expertin belastet den wegen Mordes angeklagten Erfinder Peter Madsen +++

Im Prozess gegen den dänischen U-Boot-Bauer Peter Madsen wegen Mordes an der Journalistin Kim Wall hat eine renommierte Expertin den Erfinder weiter belastet. Vor dem Gericht in Kopenhagen zweifelte die frühere Marinekommandeurin Ditte Dyreborg am Dienstag Madsens Darstellung an, wonach Wall in Folge eines Druckabfalls im Inneren des U-Bootes an giftigen Gasen erstickt sei. “Wir haben nichts gefunden”, sagte die U-Boot-Expertin dazu.

Ihrer Aussage zufolge hätten sich Spuren von Kohlenmonoxid, Kohlendioxid oder Stickoxid finden lassen müssen. Madsens Szenario sei daher nicht plausibel, wenn nicht unmöglich, sagte Dyreborg. Die Expertin hatte nach ihrer Marinekarriere eine Geschlechtsumwandlung vornehmen lassen, was sie in Dänemark berühmt machte. Madsen wirkte während ihrer Aussage aufgebracht und schrieb Notizen. Seine Verteidigerin zweifelte Dyreborgs Expertise für mittelgroße und kleine U-Boote an.

+++ 16.57 Uhr: 36-Jähriger in Bayern mit zahlreichen Messerstichen getötet +++

Mit zahlreichen Messerstichen ist in einem Schrebergarten im oberbayerischen Gaimersheim ein 36-Jähriger getötet worden. Wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte, wurde der Mann von einem Kollegen entdeckt, nachdem er am Vortag nicht zur Arbeit gekommen war. Die Leiche sei blutüberströmt gewesen, es werde von einem Gewalt- und Tötungsdelikt ausgegangen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Leichnam den Angaben zufolge noch in der Nacht zum Dienstag in München obduziert, wobei zahlreiche Stichverletzungen festgestellt wurden. Die Ermittler suchen nun nach möglichen Zeugen des Geschehens.

+++ 16.52 Uhr: Systemausfall: Verspätungen bei rund 15.000 Flügen möglich +++

Wegen der Panne eines Steuerungssystems ist der europäische Flugverkehr erheblich gestört gewesen.
Verspätungen bei rund 15.000 Flügen seien möglich, teilte die Europäische Organisation zur Sicherung der Luftfahrt (Eurocontrol) in Brüssel mit. Das Problem sei erkannt, und bis zum späten Abend solle der Flugverkehr wieder normal laufen. Der Brüsseler Flughafen meldete am Nachmittag im Kurznachrichtendienst Twitter, dass derzeit nur noch zehn Abflüge pro Stunde möglich seien.

Hintergrund war nach Eurocontrol-Angaben der Ausfall des sogenannten ETFMS-Systems, das zentral für die Steuerung des Flugverkehrs in ganz Europa ist. Demnach gingen die Daten von Flügen verloren, die vor 12.26 Uhr angemeldet worden waren. Die Fluggesellschaften sollten sie deshalb erneut anmelden. Die Flugsicherheit sei nicht beeinträchtigt gewesen, hieß es.

+++ 16.46 Uhr: Paketbombe in Kreuzberg stammte wahrscheinlich von DHL-Erpresser +++

Nach dem Fund eines Päckchens mit Sprengmaterial bei der Berliner Handwerkskammer gehen die Ermittler von einer neuen Tat des DHL-Erpressers aus. “Mit höchster Wahrscheinlichkeit stammt das Päckchen von dem oder den Tätern, die den Paketdienstleister DHL um einen Millionenbetrag erpressen wollen”, sagte der Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums, Torsten Herbst, auf Anfrage.

Zu diesem Schluss hätten die Ermittlungen von Berliner Polizeibeamten und der Brandenburger Sonderkommission “Quer” am Osterwochenende geführt. Zuvor hatte die “B.Z.” darüber berichtet. Das zündfähige Sprengstoffpäckchen war am vergangenen Donnerstag in einem Briefkasten der Handwerkskammer im Bezirk Kreuzberg entdeckt worden.
Experten entschärften den kleinen Sprengsatz.

+++ 16.30 Uhr: Hamas: Israels Armee erschießt erneut Palästinenser an Grenze des Gazastreifens +++

Die israelische Armee hat nach Angaben der Hamas-Regierung an der Grenze des Gazastreifens erneut einen Palästinenser erschossen. Der 25-Jährige sei während Ausschreitungen östlich der Stadt Bureidsch getötet worden, erklärte das Gesundheitsministerium in dem Palästinensergebiet. Am Freitag waren gewaltsame Proteste an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel ausgebrochen; seitdem wurden bereits 17 Palästinenser getötet und hunderte weitere verletzt.

+++ 16.19 Uhr: Transparente Rucksäcke an betroffener Schule Pflicht nach Massaker +++

Nach dem Massaker an einer High School in Parkland (US-Bundesstaat Florida) stoßen neue Sicherheitsmaßnahmen bei vielen Schülern auf wenig Gegenliebe. Die 3000 Schüler der Marjorie Stoneman Douglas High School in Parkland sind seit Wochenbeginn verpflichtet, durchsichtige Rücksäcke zu tragen. So sollen mitgeführte Waffen schneller erkannt werden können. Ein Ex-Schüler hatte am 14. Februar 17 Menschen an der High School erschossen.

“Verletzung der Privatsphäre”, twitterte eine Schülerin zu den neuen Rucksäcken. Eine andere schrieb ironisch, das Plastik sei fast so transparent wie die Politik der Waffenlobby NRA. Zur Pflicht, diese Rucksäcke zu tragen, kommen weitere Maßnahmen wie Taschenkontrollen und ein sichtbar zu tragender Ausweis. Außerdem wird über Metalldetektoren nachgedacht. Der Schulbezirk Broward hat die Maßnahmen durchgesetzt. Sie gelten nicht im ganzen Bundesstaat.25-Marsch für unsere Leben: Emma Gonzalez schweigt 6 Minuten 20-5757804440001

+++ 15.43 Uhr: Mit 1,54 Metern in Brandenburg groß genug für die Polizei +++

In Berlin war sie zu klein für die Polizei – nun erfüllt sich der langgehegte Traum einer 20-Jährigen in Brandenburg.
Die 1,54 Meter große Berlinerin Celina Knop durfte in Oranienburg ihre Ausbildung zur Polizeibeamtin im gehobenen Dienst beginnen. “Ich möchte zur Kripo, am liebsten zur Drogenfahndung”, sagte die 20-Jährige strahlend, als sie ihre Ernennungsurkunde in Empfang nahm. In der Hauptstadt war sie als zu klein für den Polizeidienst abgewiesen worden.

Dort gilt die Mindestgröße von 1,60 Metern für Polizeibeamtinnen. In Brandenburg wurde die Messlatte für die Körpergröße von Polizisten vor knapp einem Jahr jedoch ersatzlos gestrichen. Zuvor hatte die “Berliner Morgenpost” über die Polizeianwärterin berichtet. “Ein entscheidender Punkt für die Eignung ist nicht die Körpergröße, sondern die körperliche Eignung für den Polizeidienst”, sagte der Sprecher des Brandenburger Innenministeriums, Ingo Decker. “Und die wird in den Sporttests ermittelt.”

+++ 15.31 Uhr: Anwälte von Puigdemont gehen juristisch gegen Antrag auf Auslieferungshaft vor +++

Das deutsche Verteidigerteam des ehemaligen katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont geht juristisch gegen die von der schleswig-holsteinischen Generalstaatsanwaltschaft betriebene Auslieferung ihres Mandanten nach Spanien vor. Es seien bereits Anträge auf Zurückweisung gegen das von der Anklagebehörde bei Gericht eingereichte Ersuchen gestellt worden, erklärte Anwalt Till Dunckel in Hamburg.

Die Generalstaatsanwaltschaft in Schleswig hatte entschieden, einen Auslieferungshaftbefehl für den seit gut einer Woche in einem Gefängnis im schleswig-holsteinischen Neumünster in Gewahrsam sitzenden Politiker zu beantragen. Darüber entscheiden muss das Oberlandesgericht in Schleswig.03-Haftbefehl zur Auslieferung Puigdemonts – Oberlandesgericht prüft Erlass-5762901573001

+++ 15.23 Uhr: Hartz-IV-Empfänger mit Schweizer Konto müssen 175.000 Euro zahlen +++

Ein Ehepaar, das als Hartz-IV-Empfänger Vermögen auf einem Schweizer Konto verschwiegen hatte, muss für zehn Jahre 175.000 Euro zurückzahlen. Das hat das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen nach Angaben entschieden.
Aufgeflogen war der Schwindel des Paares aus dem Emsland durch eine CD mit Kontodaten von Deutschen bei einer Schweizer Bank.

Nachdem das Land Rheinland-Pfalz die CD angekauft hatte, erfuhr das Jobcenter Ende 2014 von einem Konto des Ehemanns mit rund 147.000 Euro und forderte Leistungen zurück. Der Mann bestritt, dass es sich um sein Vermögen handelte, und sah sich als “Opfer eines totalen Vernichtungsfeldzugs von Behörden und Justiz”. Das Gericht wertete den aufwendigen Lebensstil des Paares jedoch anders. Die Richter verwiesen auf zahlreiche Bareinzahlungen auf das Girokonto, den Barkauf eines Autos, Sondertilgungen des Hauskredits und Schulgeld an Privatgymnasien für die Söhne. Das Paar habe durch selektive Vorlage von Kontoauszügen versucht, den Eindruck der völligen Überschuldung zu erwecken, begründete das Gericht.

+++ 14.57 Uhr: Bundeswehreinsatz in Somalia beendet – Soldaten zurück in Deutschland +++

Nach acht Jahren ist der Ausbildungseinsatz der Bundeswehr im ostafrikanischen Somalia beendet. Alle in dem von Islamisten terrorisierten Land eingesetzten Militärausbilder seien nach Deutschland zurückgekehrt, bestätigte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der Deutschen Presse-Agentur.

Den Rückzug hatte das Verteidigungsministerium im Februar bekanntgegeben und als Grund Schwierigkeiten bei der Ausbildung somalischer Sicherheitskräfte angegeben. Dazu gehörten demnach Defizite in den politischen und institutionellen Strukturen des Landes sowie bei der Ausrüstung der ausgebildeten somalischen Soldaten. Deutschland hatte sich seit März 2010 an der Europäischen Ausbildungsmission beteiligt, die die somalische Regierung unterstützen soll, mit eigenen Organen für Sicherheit und Ordnung sorgen zu können.

+++ 14.52 Uhr: Fast 1,7 Millionen Tickets für Fußball-WM in Russland verkauft +++

Für die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland sind in den ersten beiden Verkaufsphasen rund 1,7 Millionen Tickets verkauft worden. Das teilte die FIFA mit. Die zweite Verkaufsphase endete am Ostermontag. Eintrittskarten für die Vorrundenpartien der deutschen Auswahl sind bereits nicht mehr verfügbar. Nur für einige wenige Vorrunden-Duelle ohne Favoritenbeteiligung gab es am Montag noch Karten. Alle Tickets für die gesamten K.o.-Spiele der WM sowie das Finale am 15. Juli im Moskauer Luschnikistadion waren vergriffen. Ab dem 18. April kommen bis zu den Spieltagen noch Restkarten ins Angebot.

+++ 14.39 Uhr: 81-Jährige in Arnsberg erdrosselt – Ermittler vermuten Beziehungstat +++

Eine 81-Jährige ist erdrosselt in ihrem Haus in Arnsberg im Sauerland gefunden worden. Die Ermittler vermuten eine Beziehungstat, wie die Dortmunder Polizei mitteilte. Ihr 82 Jahre alter Ehemann sei tatverdächtig, sagte ein Sprecher der Arnsberger Staatsanwaltschaft. Der Mann sei mit mutmaßlich selbst zugefügten, lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gekommen. Die Ermittler gehen nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass die 81-Jährige mit einer Schnur erdrosselt wurde.

Der Ehemann und die im selben Haus lebende Tochter hätten kurz nach der Tat am Dienstagmorgen parallel die Einsatzkräfte verständigt, sagte der Sprecher. Die Tochter hatte demnach zuvor Gepolter im Haus gehört. Eine Mordkommission ermittelt.

+++ 14.13 Uhr: Ex-Fußballprofi Amedick über psychische Probleme: “Hat man mir nie angesehen” +++

Der frühere Bundesliga-Profi Martin Amedick hat sich ähnlich wie Per Mertesacker über die mentalen Probleme in seiner Karriere geäußert. In tiefen depressiven Phasen sei er immer panisch geworden, je näher der Anpfiff einer Partie rückte. “Immer wieder lief in meinem Kopf ab: ‘Du kannst in diesem Zustand keinesfalls spielen’. Am Vorabend war der Gedanke da, im Hotel morgens. Erst als das Spiel begann, konnte ich diese Angst vergessen und einfach funktionieren”, sagte der einstige Abwehrspieler von Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt und des 1. FC Kaiserslautern in einem Online-Bericht des Fachmagazins “Kicker”. Lange habe er darüber nicht geredet. “Meine Probleme hat man mir nie angesehen”, sagte Amedick (35), der nach seiner letzten Station beim SC Paderborn 07 aufgehört hat und inzwischen in Bielefeld Psychologie studiert. In Frankfurt spitzte sich aber die Situation zu: Amedick begab sich 2012 wegen eines Erschöpfungssyndroms in Behandlung, 2013 verließ er den Club.

Köster zu Mertesacker 19.00Zuletzt hatte Weltmeister Mertesacker für Aufsehen gesorgt, als er sich ausführlich über den psychischen Druck im Fußballgeschäft äußerte. “Es ist noch viel zu tun”, bekräftigte Amedick, der im Namen der Robert-Enke-Stiftung Vorträge hält und später in einem Nachwuchsleistungszentrum arbeiten möchte. “Wir müssen die Erkrankungen besser erklären und die Stigmatisierung bekämpfen.” Außerdem müssten die Verein mehr Spezialisten anstellen, die den Profis zur Seite stehen.

+++ 14.03 Uhr: Deutsche wegen Antiquitätenschmuggels in Griechenland festgenommen +++

Fahnder der griechischen Polizei haben zwei deutsche Staatsbürger wegen Antiquitätenschmuggels und illegalen Waffenbesitzes festgenommen. Die Polizei veröffentlichte mehrere Fotos mit den Funden im Haus des 74-Jährigen Mannes und der 71-Jährigen Frau in der Küstenregion Perdika im Nordwesten Griechenlands. Einige Gegenstände stammen aus dem fünften vorchristlichen Jahrhundert. Zudem wurden Waffen gesichert, teilte die Polizei weiter mit.

+++ 13.37 Uhr: U-Boot-Expertin hält Madsens Erklärung für unglaubwürdig +++

Eine Expertin der dänischen Marine hält die Aussage von Erfinder Peter Madsen zum Todesfall in seinem U-Boot für unglaubwürdig. In der “Nautilus” seien keine Spuren von Kohlenstoffdioxid oder Kohlenstoffmonoxid gefunden worden, berichtete die U-Boot-Fachfrau vor Gericht in Kopenhagen. “Ich glaube nicht daran, dass Kim Wall im U-Boot eingeschlossen war und durch Abgase vergiftet wurde”, sagte sie laut Nachrichtenagentur Ritzau. ”Wenn es eine Vergiftung durch Kohlenstoffmonoxid oder CO2 gegeben haben soll oder der Kompressor gelaufen sein soll, hätten wir das messen können.” Erfahrungen von militärischen U-Booten zeigten zudem, dass die Abgase kein lebensgefährliches Risiko darstellten. 

Madsen behauptet, die 30 Jahre alte Journalistin Wall sei an Bord seines U-Bootes erstickt, weil Ventile nicht richtig geöffnet waren. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm dagegen vor, die junge Frau gefoltert und ermordet zu haben. Dabei geht sie von einem sexuellen Motiv aus. Rechtsmediziner konnten die genaue Todesursache bisher nicht feststellen, da Madsen die Leiche in Stücke sägte und dabei auch den Kopf abtrennte. Der Mordprozess vor dem Kopenhagener Stadtgericht soll noch bis zum 25. April dauern.Kim Wall Chronik aktualisiert

+++ 13.33 Uhr: 13-Jähriger in den USA nach zwölf Stunden aus Abwasserkanal gerettet +++

Nach zwölf Stunden intensiver Suche ist ein 13-Jähriger im Abwassersystem der US-Küstenmetropole Los Angeles lebend und einigermaßen wohlauf gefunden worden. Beim Spielen in einem verlassenen Gebäude in einem Park war der Junge mehr als sieben Meter tief in einen Abwasserkanal gefallen, wie die Feuerwehr mitteilte. Mittels ferngesteuerter Kameras, die auf der Oberfläche der fließenden Abwässer trieben, entdeckten die Rettungskräfte Handabdrücke auf den Innenseiten der Rohre. Rund 730 Meter entfernt vom Unfallort fanden sie schließlich den Jungen “wach und sprechend”, hieß es. Der 13-Jährige sei nass und verängstigt gewesen, sagte der Chef der Feuerwehr der Stadt, Erik Scott, laut “Los Angeles Times”.

Die Suche sei ein Wettlauf gegen die Zeit gewesen, da die Abwässer mitunter giftig seien, so Scott. Der 13-Jährige habe mit einem Handy sofort seine Familie anrufen dürfen, teilte die Feuerwehr mit. Nach einer Entgiftung und medizinischen Untersuchungen wurde der Junge am Montagnachmittag (Ortszeit) aus dem Krankenhaus entlassen.

+++ 13.24 Uhr: Mann stirbt nach Schuss aus Pfefferpistole – Nachbar festgenommen +++

Nach einem Schuss aus einer frei verkäuflichen Pfefferpistole ist in Bergisch Gladbach (Nordrhein-Westfalen) ein 30-jähriger Mann gestorben. Er sei bereits am Sonntag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen, teilte die Polizei mit. Die Polizei geht davon aus, dass ihn sein Nachbar nach einem Streit angeschossen hatte. Der 24-Jährige wurde festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft. Für eine Pfefferpistole ist nach Polizeiangaben kein Waffenschein notwendig. Mit dem Gerät lässt sich Reizstoff verschießen.

+++ 13.09 Uhr: Essener Tafel nimmt wieder Ausländer als Neukunden auf +++

Die Essener Tafel nimmt von morgen an wieder Ausländer als Neukunden auf. Das hat der Vorstand des Trägervereins heute beschlossen. Zuvor sollen alle elf Außenstellen des Vereins über die Details des Beschlusses informiert werden, wie der Vereinsvorsitzende Jörg Sartor sagte. Der Aufnahmestopp sei von Beginn an als eine vorübergehende Maßnahme für sechs bis acht Wochen, maximal drei Monate, geplant gewesen, so Sartor. “Die Zahlen haben sich ins Gleichgewicht bewegt. Sie werden zum Ende des Monats ein für uns akzeptables Verhältnis haben, davon gehen wir aus.”, wird Sator von “Spiegel Online” zitiert.

Seit dem 10. Januar hatte die Hilfsorganisation Ausländer als Neukunden bei der Essensausgabe abgelehnt und damit bundesweit eine kontroverse Diskussion ausgelöst. Die Tafel hatte diesen Schritt mit einem sehr hohen Anteil an Ausländern unter ihren Kunden begründet. Gerade ältere Menschen und alleinerziehende Mütter hätten sich von den vielen fremdsprachigen jungen Männern in der Warteschlange abgeschreckt gefühlt, hieß es.

So verhalten sich Flüchtlinge bei der Münchener Tafel

+++ 12.52 Uhr: Polizei in Thailand beschlagnahmt mehr als eine Tonne Crystal Meth +++

Innerhalb nur einer Woche hat die thailändische Polizei zwei große Transporte von insgesamt rund eineinhalb Tonnen Crystal Meth beschlagnahmt. Die Beamten entdeckten 788 Kilo Crystal Meth in einem verlassenen Kleintransporter nahe der Grenze zu Laos, wie die Behörden mitteilten. Die Schmuggler waren demnach bereits geflohen. Drei Männer seien festgenommen worden, die mutmaßlich den Weitertransport vorbereitet hätten. Bereits wenige Tage zuvor wurden vier mutmaßliche Drogenhändler in einem Transporter in Südthailand mit 700 Kilogramm des Methamphetamins gefasst. Die Drogen haben den Angaben zufolge einen Gesamtwert von knapp 38 Millionen Dollar (30,8 Millionen Euro).

+++ 12.44 Uhr: Tsipras: Griechenland kommt im August aus der Krise +++

Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras ist zuversichtlich, dass das hoch verschuldete Land ab August finanziell wieder auf eigenen Beinen stehen kann. “Wir sind auf der Zielgeraden”, sagte Tsipras am Montag in seinem Ministerrat. In den kommenden Monaten müsse jedoch noch viel Arbeit geleistet werden. Die Griechen dürfen jetzt nicht nachgeben: ”Die letzten Meter des Marathons sind die schwierigsten”, fügte Tsipras hinzu.

In den kommenden wenigen Monaten muss Athen noch zahlreiche Bedingungen erfüllen, vor allem Privatisierungen. Das dritte Hilfspaket für Griechenland seit 2010 in Höhe von bis zu 86 Milliarden Euro läuft im August 2018 aus. Athen hofft, bis dahin das nötige Vertrauen an den Finanzmärkten zurückgewonnen zu haben, um sich wieder eigenständig Kapital beschaffen zu können.04-Griechen demonstrieren erneut gegen Namensanspruch der Republik Mazedonien-5725922030001

+++ 12.42 Uhr: Pkw-Dichte in Deutschland erreicht Rekordhoch +++

Die Autodichte in Deutschland steigt: Mit 555 Pkw je 1000 Einwohner erreichte der Motorisierungsgrad in Deutschland im Jahr 2016 einen neuen Höchststand, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Im Jahr 2015 waren es der EU-Statistikbehörde Eurostat zufolge noch 548 Pkw je 1000 Einwohner, ein Jahr zuvor 547. Im EU-Vergleich liegt Deutschland auf dem siebten Rang.

+++ 12.36 Uhr: Zahl in Somalia getöteter ugandischer Soldaten steigt auf acht +++

Nach einem Angriff der Terrormiliz Al-Shabaab auf einen internationalen Militärstützpunkt in Somalia hat sich die Zahl der getöteten ugandischen Soldaten auf mindestens acht erhöht. Die Soldaten der Friedensmission der Afrikanischen Union (AU) hätten bei dem Angriff 36 Angreifer der radikalislamischen Terrorgruppe getötet, erklärte Ugandas Präsident Yoweri Museveni auf Twitter. Ein Sprecher der ugandischen Streitkräfte hatte am Montag noch von vier getöteten Soldaten gesprochen.

Bei dem Angriff am Ostersonntag in Buula-Mareer in der südwestlichen Region Lower Shabelle hatten sich zwei Selbstmordattentäter an einem Militärstützpunkt in die Luft gesprengt. Al-Shabaab sprach nach dem Anschlag von mindestens 59 getöteten Soldaten. Die Terrormiliz nennt nach ihren Angriffen häufig übertriebene Opferzahlen.

+++ 12.26 Uhr: Mann mit mehr als 8600 Schuss Munition am Münchner Hauptbahnhof kontrolliert +++

Mehr als 8600 Schuss Schreckschuss- und Tierabwehrmunition hat ein 46-Jähriger verbotenerweise in einem Koffer in einem Zug nach München transportiert. Beamten bemerkte den Mann mit seinem fast 50 Kilogramm schweren Gepäckstück am Hauptbahnhof und kontrollierten ihn, wie die Bundespolizei in der bayerischen Hauptstadt berichtete. Da der Transport von Gefahrgut in Personenzügen verboten ist, wurden die Patronen beschlagnahmt.

Der aus Indien stammende Mann war nach Angaben der Beamten von einem 37-jährigen Österreicher beauftragt worden. Er sollte die für eine Filmproduktion gedachte Munition für einen Lohn von 150 Euro mit dem Zug von Wien nach Paris bringen. Nun droht ein Bußgeld von 2300 Euro wegen Verstoßes gegen Verpackungs- und Kennzeichnungsvorschriften.

+++ 12.23 Uhr: Thai-Premier droht Schauspieler im Scherz mit Hinrichtung +++

Der thailändische Premierminister Prayut Chan-o-cha, 64, hat dem Star einer TV-Seifenoper im Scherz mit der Hinrichtung gedroht. Bei einem Treffen mit den Schauspielern einer in Thailand sehr beliebten Fernsehserie kündigte der Militärmachthaber am Dienstag in Bangkok an, dass er den TV-Star Ponma Imonothai köpfen lassen werde, weil dieser Wahlen verlangt hatte. Nach einem Putsch im Mai 2014 hat das Militär mehrfach Wahlen versprochen, aber immer wieder hinausgeschoben. Als möglicher neuer Termin gilt aktuell der Februar 2019.

Prayut brachte das Thema in dem Gespräch selbst auf, indem er die Runde fragte: “So, wer von euch will Wahlen?” Nach Berichten anwesender Journalisten antwortete Ponma mit leiser Stimme: “Ich denke, wir sollten ihrem Fahrplan folgen.” Dann fügte er hinzu: “Werde ich nun ausgepeitscht?” Die knappe Antwort des Generals: “Geköpft.” Anschließend stellten sich beide mit anderen Schauspielern aber doch zu einem Selfie zusammen. Ponma posierte dabei mit dem Sieges-Zeichen.

+++ 12.15 Uhr: Indien macht bei Strafen für “Fake News” schnellen Rückzieher +++

Die indische Regierung wollte Journalisten für die Verbreitung von “Fake News” bestrafen – nach heftiger Kritik hat sie aber schnell einen Rückzieher gemacht. Das Informationsministerium hatte am Montagabend (Ortszeit) mitgeteilt, die Akkreditierung eines Journalisten werde suspendiert, wenn es eine Beschwerde gebe, er sei Urheber einer gefälschten Nachricht oder habe diese verbreitet. Am Dienstag ordnete dann das Büro von Premierminister Narendra Modi an, die Maßnahme rückgängig zu machen. Entsprechende Medienberichte bestätigte ein Ministeriumssprecher, ohne Gründe zu nennen.

Journalisten und Oppositionspolitiker warfen der Regierung vor, die Presse mit Blick auf die Parlamentswahl im kommenden Jahr kontrollieren zu wollen. Journalisten brauchen in Indien eine Akkreditierung, um etwa Zugang zu Ministerien zu bekommen und Pressekonferenzen zu besuchen. 

+++ 12.02 Uhr: Netanjahu streicht Vereinbarung mit UNHCR zu afrikanischen Einwanderern +++

14: Netanjahu wegen Korruptionsverdacht befragt – 37ed7011b1144b2aIsraels Regierungschef Benjamin Netanjahu sagt die Übereinkunft mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR zur Umsiedlung afrikanischer Einwanderer ab. Dies teilte Netanjahu mit. Am Vortag hatte er die von ihm kurz zuvor verkündete Vereinbarung bereits ausgesetzt, nach der 16.250 afrikanische Migranten unter anderem nach Deutschland umgesiedelt werden sollten.

+++ 11.41 Uhr: Weiter verhaltenes Interesse an E-Auto-Prämie +++

Die staatliche Prämie zum Kauf von Elektro-Autos stößt auch nach fast zwei Jahren nur auf verhaltenes Interesse. Bis Ende März wurden in Deutschland insgesamt 57.549 Anträge auf den Zuschuss gestellt, wie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) in Eschborn mitteilte. Davon waren 33.318 Anträge für reine Elektro-Autos und 24.214 für Plug-In-Hybride, der Rest entfiel auf Brennstoffzellen-Fahrzeuge.

Die Elektro-Prämie kann seit Anfang Juli 2016 beim Bafa beantragt werden. Die Förderung gilt rückwirkend für Fahrzeuge, die seit dem 18. Mai 2016 gekauft wurden. Für reine Elektrowagen mit Batterie gibt es 4000 Euro, für Hybridautos sind es 3000 Euro. Finanziert werden die Prämien je zur Hälfte vom Bund und vom jeweiligen Hersteller.Die Fördermittel reichen für mehr als 300.000 Fahrzeuge. Die Mittel, die bis Ende Juni 2019 nicht abgerufen werden, verfallen. Bis Ende März kamen den Angaben zufolge 26 561 Anträge von Privatpersonen und von 29 906 Unternehmen. 541 Kommunale Betriebe und Zweckverbände beantragten den Zuschuss.

Als Grund für die schleppend angelaufene Nachfrage nach Elektro-Autos gilt das noch dünne Netz an Ladestationen. Da die Fahrzeuge zudem relativ geringe Reichweiten haben, sind viele Autokäufer skeptisch. Von ihrem ambitionierten Ziel, bis 2020 eine Million E-Autos auf deutsche Straßen zu bringen, hat sich die Bundesregierung bereits distanziert.

12-Wahnsinns Geschwindigkeit: E-Auto rast zum Rekord 16.38

+++ 10.59 Uhr: Mann soll auf Baby geschossen haben, weil es laut weinte +++

In Japan soll ein Vater mit einem Luftgewehr auf sein weinendes Baby geschossen haben. Wie japanische Medien meldeten, wurde der aus dem Ausland stammende Vater in der Provinz Hyogo wegen Verdachts der Körperverletzung festgenommen. Weil sein acht Monate alter Sohn zu Hause so laut geweint habe, habe er geschossen, wurde der 23-Jährige nach seiner Festnahme zitiert. Das Baby habe Verletzungen an Wange und Stirn erlitten. Als die später am Tag nach Hause gekehrte Mutter die blutenden Wunden bemerkte, brachte sie das Baby ins Krankenhaus. Dort schöpfte man wegen der Art der Verletzungen Verdacht und informierte die Provinzverwaltung, hieß es.

+++ 10.24 Uhr: Puigdemont soll ausgeliefert werden – Gericht muss entscheiden +++

Die schleswig-holsteinische Generalstaatsanwaltschaft hat einen Auslieferungshaftbefehl gegen den in Deutschland festgenommenen katalanische Ex-Regionalpräsidenten Carles Puigdemont beantragt. Dies teilte die Anklagebehörde in Schleswig mit. Über den Antrag muss nun das Oberlandesgericht von Schleswig-Holstein entscheiden.Eine “intensive Prüfung” des von der spanischen Justiz erwirkten europäischen Haftbefehls habe ergeben, dass ein zulässiges Auslieferungsersuchen vorliege, erklärte die Generalstaatsanwaltschaft. Es sei mit einem “ordnungsgemäßen Auslieferungsverfahren” zu rechnen. Zudem bestehe Fluchtgefahr.

Puigdemont war am 25. März kurz nach dem Grenzübertritt aus Dänemark von der deutschen Polizei an einer Autobahnraststätte festgenommen worden. Seitdem sitzt er in der Justizvollzugsanstalt Neumünster. Der sogenannte Festhaltegewahrsam sollte der Staatsanwaltschaft Zeit geben, die Angelegenheit zu prüfen.

01-Unabhängiges Katalonien: Unterstützer demonstrieren in Berlin-5761775440001

+++ 9.16 Uhr: Kaum noch Migranten auf der Balkanroute – Militär abgezogen +++

Weil kaum noch Migranten über die geschlossene Balkanroute nach Westeuropa kommen, hat sich das serbische Militär von den Grenzen zu Bulgarien und Mazedonien zurückgezogen. Jetzt sei dort wieder ausschließlich die Polizei für die Grenzsicherung zuständig, berichteten die Medien in Belgrad. Auch in den Nachbarländern Serbiens waren Soldaten als Verstärkung für die Polizei eingesetzt worden, nachdem 2015 und 2016 rund eine Million Flüchtlinge über diesen Transitweg nach Österreich und Deutschland gelangt waren. Vor allem Ungarn und Mazedonien hatten mit hohen Grenzzäunen den Migrantenansturm gestoppt.

+++ 9.15 Uhr: Dutzende Tote durch Angriff auf Koranschule +++

Bei einem schweren Raketenangriff der afghanischen Luftwaffe auf ein angebliches Talibantreffen in der nordafghanischen Provinz Kundus könnten um die 50 Zivilisten getötet worden sein. Das sagte am Dienstag ein Stammesältester aus dem betroffenen Bezirk Dascht-e Artschi, Hadschi Mohammed Naim. Er habe nach den Luftschlägen, die eine Koranschule getroffen hatten, viele tote Kinder und nur vier tote Talibankämpfer gesehen. Etwa 65 Menschen seien verletzt worden.

+++ 8.15 Uhr: Erneut Streik bei Amazon in Bad Hersfeld +++

Im Streit um eine Tarifbindung bei Amazon setzt die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi den Onlinehändler erneut unter Druck. Am Dienstag rief Verdi die Amazon-Beschäftigten im hessischen Bad Hersfeld mit Beginn der Nachtschicht zum Streik auf. Die Gewerkschaft rechnet damit, dass sich an den Arbeitsniederlegungen rund 500 Beschäftigte beteiligen. Enden soll der Streik nach Angaben von Verdi mit Beginn der Spätschicht.

Der Tarifstreit zwischen Amazon und der Gewerkschaft zieht sich bereits seit Jahren hin. Verdi kritisiert, dass Amazon Tarifverhandlungen verweigert und allein über Arbeitsbedingungen und Bezahlung entscheiden will. Verdi will erreichen, dass die Beschäftigten nach dem Tarif im Einzel- und Versandhandel bezahlt werden. Amazon betont stets, am oberen Ende dessen zu zahlen, was für vergleichbare Tätigkeiten üblich sei.
07-Jeff Bezos ist reichster Mensch der Welt-5746594342001

+++ 7.28 Uhr: Schwarzenegger nach Herz-OP: “I’m back” +++

Kaliforniens Ex-Gouverneur und Schauspieler Arnold Schwarzenegger hat sich nach einer überstandener Herz-Operation zu Wort gemeldet. “Es ist wahr: Ich bin zurück”, verkündete der 70-Jährige auf Twitter. “Ich bin aufgewacht, und das ist ein Grund, dankbar zu sein.” Der “Terminator” dankte außerdem Ärzten und Krankenschwestern sowie seinen Fans für “alle netten Nachrichten”. Schwarzeneggers Sprecher hatte bereits am Freitag mitgeteilt, dass der Schauspieler den Eingriff gut überstanden habe und seine ersten Worte “Ich bin zurück” gewesen seien.

Tweet Arnold

Schwarzenegger war schon 1997 einmal am Herz operiert worden, als ihm eine Aortenklappe eingesetzt wurde. Diese musste laut seinem Sprecher nun planmäßig ersetzt werden.

+++ 7.05 Uhr: Illegales Autorennen mit 140 km/h in Wiesbadener City +++

Mit Tempo 140 haben sich eine 19-Jährige und ein 34-Jähriger ein illegales Autorennen in der Wiesbadener Innenstadt geliefert. Die beiden haben mit dichtem Auffahren und riskanten Spurwechseln andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, wie die Polizei mitteilte. Verletzt wurde niemand. Die Beamten stoppten die beiden Raser am Montagabend nach Zeugenhinweisen und stellten ihre Autos sicher. Der Führerschein der 19 Jahre alten Fahrerin, die sich noch in der Probezeit befand, wurde sichergestellt. Der 34-Jährige war laut Polizei ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs. Den beiden droht nun ein Verfahren unter anderem wegen verbotenen Fahrzeugrennens und Straßenverkehrsgefährdung.

+++ 6.46 Uhr: Seit Jahresbeginn mehr als 50.000 Kriegsvertriebene in Afghanistan +++

In Afghanistan sind seit Anfang Januar mehr als 54.000 Menschen vor Kampfhandlungen aus ihren Dörfern und Städten geflohen.
Das geht aus einem Bericht der UN-Agentur zur Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) hervor. Demnach seien allein in der vergangenen Woche knapp 12.000 Menschen vertrieben worden.

+++ 5.03 Uhr: Dating-App “Grindr” wegen Weitergabe von HIV-Daten in der Kritik +++

Die bei Schwulen beliebte Dating-App “Grindr” ist wegen der Weitergabe sensibler Nutzerdaten an externe Unternehmen in die Kritik geraten. “Grindr” hatte Informationen etwa über den HIV-Status oder Wohnort seiner Nutzer weitergegeben.
“Grindr”-Technologiechef Scott Chen erklärte, es sei branchenüblich, Daten mit Unternehmen zu teilen, die zur Optimierung der eigenen Software eingesetzt würden. Die Plattform trage jedoch dafür Sorge, dass die Privatsphäre ihrer Nutzer geschützt werde. Die norwegische Forschungsinstitution Sintef hatte zuvor herausgefunden, dass “Grindr” vertrauliche Nutzerdaten wie den HIV-Status oder den genauen Wohnort an zwei Softwarefirmen weitergegeben hatte.

Absurde Datingsites 1032

+++ 4.54 Uhr: Geberkonferenz für den Jemen: Milliardenbetrag zugesagt +++

Die internationale Gemeinschaft muss nach Einschätzung der Vereinten Nationen ihre Hilfe für die Menschen im Bürgerkriegsland Jemen in diesem Jahr deutlich verstärken. Auf einer Geberkonferenz in Genf sind laut UN Zusagen über rund drei Milliarden Dollar (2,4 Milliarden Euro) nötig, der dreifache Betrag vom vergangenen Jahr. UN-Generalsekretär António Guterres will bei der Konferenz persönlich um diese Mittel werben.

Rund 22 der etwa 27 Millionen Einwohner des Jemen sind nach Angaben des UN-Nothilfebüros Ocha nach drei Jahren Bürgerkrieg auf Hilfe angewiesen, vor allem auf Lebensmittel und medizinische Versorgung.

+++ 4.20 Uhr: #MeToo-Debatte: Männer und Frauen uneins über Gleichberechtigung +++

Eine Mehrheit von 56 Prozent der Erwachsenen in Deutschland findet eine Debatte wie #MeToo über Missbrauch und Sexismus wichtig. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur. 27 Prozent halten eine Debatte über sexuelle Übergriffe, erlebte sexuelle Belästigung oder Machtmissbrauch dagegen für “weniger wichtig” oder “unwichtig”. Der Rest machte keine Angabe. Frauen (29 Prozent) finden das Thema häufiger “sehr wichtig” oder “äußerst wichtig” als Männer (19 Prozent).

Auf die Frage, ob sie konkret von der in den USA begonnenen #MeToo-Debatte schon gehört haben, antworteten in der aktuellen YouGov-Umfrage nur 53 Prozent mit Ja, 42 Prozent mit Nein. Bei den Männern waren es mehr als bei den Frauen (56 gegen 50 Prozent).

Generell sind Frauen und Männer uneins darüber, ob es hierzulande eine Gleichberechtigung der Geschlechter gibt. So antworteten nur 32 Prozent der Frauen mit Ja, bei den Männern dagegen 57 Prozent.

+++ 4.13 Uhr: 400 Terrorverdachtsfälle im ersten Quartal +++

Bei der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe sind im ersten Quartal rund 400 Ermittlungsverfahren im Bereich Terrorismus eingegangen. Dies sagte ein Sprecher der Behörde der Deutschen Presse-Agentur. Im gesamten Vorjahr waren es 1210 neue Verfahren, davon allein 1031 im Bereich des islamistisch dominierten Terrorismus. 2016 hatte die Zahl erst bei 200 gelegen.

+++ 4.11 Uhr: Entwicklungsminister Müller will Mittel für Rückkehrprogramm aufstocken +++

Entwicklungsminister Gerd Müller will das Rückkehrerprogramm für Migranten “Perspektive Heimat” erheblich ausbauen. “In das Rückkehrerprogramm sollen künftig 500 Millionen Euro pro Jahr fließen”, sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. “Das ist viel preiswerter, als die Menschen hier in Deutschland zu versorgen.”

Bislang sind für das im März 2017 angelaufene Programm nur 150 Millionen Euro vorgesehen. Es soll Migranten nach ihrer Rückkehr aus Deutschland helfen, wieder Fuß zu fassen, etwa durch Beratung bei der Existenzgründung oder Programmen zur beruflichen Bildung und Beschäftigung.

+++ 3.44 Uhr: Puigdemont legt Widerspruch gegen Rebellions-Vorwurf ein +++

Der in Deutschland inhaftierte katalanische Ex-Regionalchef Carles Puigdemont hat vor dem Obersten Gerichtshof Spaniens Widerspruch gegen den Vorwurf der Rebellion eingelegt.

Darüber hinaus forderte er das Gericht auf, Anschuldigungen zurückzuweisen, er habe öffentliche Mittel veruntreut, wie aus einem von spanischen Medien zitierten 85-seitigen Einspruch hervorgeht. Am 1. Oktober, dem Tag des katalanischen Unabhängigkeitsreferendums, habe es keinerlei Gewalt gegeben – dies sei aber die Voraussetzung für den Vorwurf der Rebellion, hieß es weiter. Falls einige Bürger mehr als passiven Widerstand geleistet hätten, dann hätte es sich um isolierte Fälle gehandelt. Nur diese Bürger dürften dafür zur Verantwortung gezogen werden.

31-Für Puigdemont: Unterstützer fährt 17 Stunden bis Neumünster-5761386047001

+++ 3.03 Uhr: Russische Behörden ermitteln nach Tod von HIV-positivem Baby gegen Mutter +++

Nach dem Tod eines HIV-positiven Babys in Russland haben die Behörden Ermittlungen gegen die Mutter wegen Totschlags aufgenommen. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, hatte die Frau eine medizinische Behandlung ihres Säuglings abgelehnt, weil sie Aids für einen “Mythos” hielt. Das kleine Mädchen sei schließlich im Februar im Alter von fünf Monaten an einer Lungenkrankheit im Folge von Aids gestorben.

+++ 1.34 Uhr: Saudi-Arabiens Kronprinz spricht Israelis Recht auf eigenes Land zu +++

In einem überraschenden Schritt hat der saudiarabische Kronzprinz den Israelis das Recht auf ihr Land zugesprochen. Er sei der Überzeugung, dass “die Palästinenser und die Israelis das Recht auf ihr eigenes Land haben”, sagte Kronprinz Mohammed bin Salman dem US-Magazin “The Atlantic”. Notwendig sei ein Friedensabkommen zwischen den Konfliktparteien, “um Stabilität für alle zu sichern und normale Beziehungen zu haben”.

Bis heute unterhalten das ultrakonservative sunnitische Königreich Saudi-Arabien und Israel keine formellen diplomatischen Beziehungen. Hinter den Kulissen hat sich das Verhältnis zwischen den beiden Ländern in den vergangenen Jahren jedoch allmählich gebessert. Beide sehen den schiitischen Iran als eine Bedrohung an. Doch noch nie zuvor hatte ein derart hoher Vertreter Saudi-Arabiens Israel das Recht auf einen eigenen Staat zugesprochen.
Bin Salman betonte in dem Interview, er habe keine “religiösen Vorbehalte” dagegen, dass Israelis und Palästinenser Seite an Seite lebten, solange die wichtigste muslimische Stätte in Jerusalem – die Al-Aksa-Moschee – geschützt werde.

Saudi-Arabien Prinz Mega-City

+++ 0.33 Uhr: Zirkus-Elefant stirbt bei Lkw-Unfall +++

Dramatische Szenen auf einer spanischen Autobahn: Bei einem Unfall mit einem Zirkus-Lkw sind ein Elefant getötet und zwei weitere Dickhäuter verletzt worden. Nach Behördenangaben überholte der Lkw auf einer Autobahn in der zentralspanischen Region Castilla-La Mancha ein langsames Fahrzeug, geriet ins Schleudern und überschlug sich.

Es folgte eine aufwändige Rettungsaktion. Mit Kränen wurden die verletzten Elefanten auf andere Fahrzeuge gehievt, um sie von der Fahrbahn zu entfernen. Auf einem Video war ein Elefant zu sehen, der in die Höhe gehoben wurde. Feuerwehrleute stabilisierten das Tier, indem sie die großen Füße hielten. Zwei weitere der insgesamt fünf Elefanten an Bord blieben unverletzt. Die Autobahn war für zwei Stunden gesperrt.03-Elefant stirbt bei Verkehrsunfall-5762718712001

+++ 0.11 Uhr: Zahl der Morde in London höher als in New York +++

Erstmals London die US-Metropole New York bei der Zahl der Morde übertroffen: Wie aus Polizeistatistiken hervorging, wurden im Februar in der britischen Hauptstadt 15 Menschen getötet, in New York gab es 14 Mordopfer. Im März wurden in London 22 Morde gezählt und damit wiederum einer mehr als in New York. Im bisherigen Jahresschnitt hat allerdings die US-Metropole mehr Morde zu verzeichnen als London. Von der Londoner Polizei hieß es, von den bisher 46 Mordfällen dieses Jahres seien 31 auf Angriffe mit Stichwaffen zurückzuführen. In den vergangenen drei Jahren war die Zahl der Morde in London um 40 Prozent gestiegen. New York, einst berüchtigt für Gewaltverbrechen, konnte die Zahl der Morde seit 1990 um 87 Prozent senken.

McMafia 9.43Laut Londoner Polizei sind für die tödlichen Angriffe vor allem Einzeltäter und nicht so sehr die organisierte Kriminalität verantwortlich. Die Täter seien zunehmend minderjährig, immer mehr Jugendliche trügen ein Messer bei sich. Londons Polizeichefin Cressida Dick hatte in der Zeitung “The Times” den sozialen Medien eine Mitschuld gegeben. Sie verharmlosten Gewalt bei Jugendlichen, sagte sie.

+++ 0.08 Uhr: Netanjahu legt Flüchtlingsdeal auf Eis +++

Israel hat eine Vereinbarung mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk zur Umsiedlung von 16.000 afrikanischen Flüchtlingen nach wenigen Stunden überraschend wieder auf Eis gelegt. Dies teilte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf Facebook mit – nur wenige Stunden, nachdem er selbst die Abmachung mit dem UNHCR vorgestellt hatte.

Danach sollten die 16.000 Migranten, die aus dem Sudan und Eritrea gekommen sind, binnen fünf Jahren in andere Länder umgesiedelt werden. Im Gegenzug hätten weitere 16.000 im Land bleiben dürfen und einen “offiziellen Status” erhalten sollen.

Nun schrieb Netanjahu aber, dass er sich zunächst mit Bewohnern aus dem Süden Tel Avivs treffen werde. Danach werde es eine erneute Bewertung des Plans geben. Über den UNHCR-Deal hatten sich Anwohner des Stadtgebiets beschwert. Viele der Flüchtlinge leben dort.

+++ 0.06 Uhr: Südafrika trauert um Winnie Mandela +++

Südafrika trauert um die Anti-Apartheid-Ikone Winnie Mandela. Die Ex-Frau des ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela starb im Alter von 81 Jahren nach “langer Krankheit” in Johannesburg, wie ihr Sprecher sagte. Die von vielen Südafrikanern als “Mutter der Nation” betrachtete Aktivistin war eine der schillerndsten, aber auch umstrittensten Persönlichkeiten im Jahrzehnte währenden Kampf gegen die Rassentrennung.

Winnie Mandela sei seit Jahresbeginn immer wieder im Krankenhaus gewesen und dort am Montag “friedlich” eingeschlafen, teilte ihre Familie mit. Südakfrikas Staatschef Cyril Ramaphosa würdigte sie als “eine Stimme des Trotzes und des Widerstands” sowie als “beständiges Symbol der Sehnsucht unseres Volkes, frei zu sein”. Bei einem Besuch am Haus der Verstorbenen in Soweto, vor dem Dutzende Trauernde Lieder aus der Zeit des Anti-Apartheid-Kampfes sangen, teilte der Präsident mit, Winnie Mandela werde am 14. April beerdigt.

+++ 0.00 Uhr: US-Regierung will Umweltstandards für Autos senken +++

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump will eine weitere wichtige Umweltregulierung aus der Ära seines Vorgängers Barack Obama aufweichen. Die staatliche Umweltbehörde EPA erklärte nach einem längeren Prüfprozess, die Regel, wonach Autos von 2025 an mit einer Gallone Benzin mindestens 54 Meilen weit fahren können müssen (4,4 Liter auf 100 Kilometer), solle revidiert werden.

Die Zielsetzung sei zu hoch, argumentierte der umstrittene EPA-Chef Scott Pruitt, der gegenwärtig wegen einer Affäre um Vorteilsnahme in der Kritik steht. “Die Entscheidung der Obama-Administration war falsch”, heißt es in der Mitteilung Pruitts. Eine Neuregelung solle erarbeitet werden, kündigte Pruitt an.

Donald Trump Klima-Ausstieg Umwelttipps

STERN.DE RSS-Feed Panorama – die neusten Meldungen zum Thema Panorama 

...weitere Beiträge:
Die Meldungen im Überblick:Weitere Eskalation im Fall Skripal: Russland weist 60 Diplomaten aus und schließt US-Konsulat (19.22 Uhr)Sturz von der Pazifik-Klippe - ...
weiterlesen
Die Meldungen im Kurz-Überblick:May macht Moskau für Anschlag auf Ex-Spion Skripal verantwortlich (18.25 Uhr)Verdächtiges Paket im britischen Parlament aufgetaucht (16.15 Uhr)GroKo steht: ...
weiterlesen
Die wichtigsten News des Tages im Überblick.+++ 22.31 Uhr: EU-Staaten stimmen Handelspakt Ceta zu +++Die EU-Staaten haben den europäisch-kanadischen Handelsvertrag Ceta offiziell gebilligt. ...
weiterlesen
+++ 9.30 Uhr: AfD-Vorstand will Höcke aus Partei ausschließen +++Der AfD-Bundesvorstand will ein Parteiausschlussverfahren gegen den umstrittenen Thüringer Landesvorsitzenden Björn Höcke einleiten. ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.+++ 15.31 Uhr: Unfall auf schneeglatter Straße: 18-Jährige verbrennt im Auto +++Eine junge Autofahrerin ist in Österreich in ...
weiterlesen
Die Meldungen im Überblick:Weitere Eskalation im Fall Skripal: Russland weist 60 Diplomaten aus und schließt US-Konsulat (19.22 Uhr)Sturz von der Pazifik-Klippe - ...
weiterlesen
Die News des Tages im Überblick:+++ 9.50 Uhr: Erdbeben erschüttert Nordwesten Griechenlands +++Ein Erdbeben der Stärke 5,2 hat am Samstagabend den Nordwesten ...
weiterlesen
Die wichtigsten Meldungen im Überblick:Großbrand in Mainz - Neun Verletzte (6.51 Uhr)Achter Abschiebeflug in Kabul angekommen (5.06 Uhr)30-Jähriger stirbt nach Unfall (2.05 ...
weiterlesen
Die News des Tages im Überblick.+++ 6.32 Uhr:  Aktivisten: Syrische Armee erobert großen Stadtteil im Südosten von Aleppo +++Die syrischen Regierungstruppen haben ...
weiterlesen
Die wichtigsten Meldungen im Überblick: US-Aufseher greifen gegen Skandalbank Wells Fargo durch (07.25 Uhr)"Nürnberger Nachrichten"-Herausgeber Bruno Schnell gestorben (06.05 Uhr)UN-Bericht: Nordkorea umgeht Sanktionen ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:+++ 7.46 Uhr: Sprengsätze bei Anschlag auf BVB-Bus mit Metallstiften gespickt +++Die Sprengsätze beim Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.+++ 10.43 Uhr: Nach Terroralarm: "Rock am Ring" geht weiter +++Die Fans bei "Rock am Ring" können aufatmen: ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:+++ 16.17 Uhr: Sprengstoff für Attentat auf BVB aus Bundeswehr-Beständen? +++15-BVB-Attentat Sprengstoff womöglich von Bundeswehr 16.17h+++ 15.29 ...
weiterlesen
Die aktuellsten Nachrichten für Sie im Überblick.+++ 10.56 Uhr: Australischem Fischer springt großer Weißer Hai ins Boot +++Den Schreck seines langjährigen Fischerlebens ...
weiterlesen
Die News des Tages im Überblick:+++ 16.50 Uhr: Beobachter: Syrische Truppen rücken in Aleppo vor +++Mit Hilfe russischer Luftangriffe sind syrische Regierungstruppen weiter ...
weiterlesen
News des Tages: Weitere Eskalation im Fall Skripal:
News des Tages: May macht Moskau im Skripal-Fall
News des Tages: Russland überraschend nicht mehr im
News des Tages: Schulz-Effekt: Nicht-Wähler verhelfen SPD zum
News des Tages: Facebook kündigt schärferes Vorgehen gegen
News des Tages: Gericht entscheidet: Starbucks-Kaffee muss vor
+++ News des Tages +++: Drei Tote bei
News des Tages: Zwei Tote in Wohnwagen in
News des Tages: Trump legt im Streit mit
News des Tages: Massenmord von Las Vegas: US-Justiz
News des Tages: Arkansas richtet Häftling hin
News des Tages: Nach Terroralarm: “Rock am Ring”
News des Tages: Aktivisten: Tote und Verletzte bei
News des Tages: Großer Weißer Hai springt ins
+++ News des Tages +++: Syrische Truppen rücken

Print Friendly

Ähnliche News:

  1. News des Tages: Weitere Eskalation im Fall Skripal: Russland weist 60 Diplomaten aus und schließt US-Konsulat
  2. News des Tages: May macht Moskau im Skripal-Fall verantwortlich und stellt Ultimatum
  3. News des Tages: Russland überraschend nicht mehr im UN-Menschenrechtsrat
  4. News des Tages: Schulz-Effekt: Nicht-Wähler verhelfen SPD zum Umfragehoch
  5. News des Tages: Facebook kündigt schärferes Vorgehen gegen Fake News an
  6. News des Tages: Gericht entscheidet: Starbucks-Kaffee muss vor Krebs warnen
  7. +++ News des Tages +++: Drei Tote bei Verkehrsunfall mit Geisterfahrer
  8. News des Tages: Zwei Tote in Wohnwagen in Hamburg entdeckt
  9. News des Tages: Trump legt im Streit mit China nach
  10. News des Tages: Massenmord von Las Vegas: US-Justiz beschuldigt Munitionslieferanten
  11. News des Tages: Arkansas richtet Häftling hin
  12. News des Tages: Nach Terroralarm: “Rock am Ring” geht weiter
  13. News des Tages: Aktivisten: Tote und Verletzte bei Anschlag auf evakuierte Syrer
  14. News des Tages: Großer Weißer Hai springt ins Fischerboot
  15. +++ News des Tages +++: Syrische Truppen rücken in Aleppo vor