Nachrichten aus Deutschland: Mann beobachtet Fesselspiele seiner Nachbarn und alarmiert besorgt die Polizei

Neustadt/Weinstaße: Mann ruft wegen Fesselspielen der Nachbarn die Polizei

In Neustadt an der Weinstraße hat ein besorgter Mann die Polizei gerufen, weil er die Fesselspiele seiner Nachbarn falsch gedeutet hat. Wie die Polizei berichtet, hatte er zuvor ausgesagt vom Treppenhausfenster beobachtet zu haben wie in der Wohnung gegenüber eine nackte und gefesselte Frau von zwei Männern misshandelt worden sei. 

Als die Beamten in die besagte Wohnung kamen, fanden sie die Personen tatsächlich wie beschrieben vor – allerdings seien alle wohlauf und guter Laune gewesen. Der Mieter der Wohnung sei seines Zeichens Lehrer des japanischen Shibari-”Bondage” und hatte ein Pärchen in der Kunst dieser erotischen Fesselung unterwiesen. Die Beamten wurden noch eingeladen zur “dienstlichen Fortbilung” ebenfalls am Kurs teilzunehmen, lehnten aber höflich ab.

Hamburg: Balkon bricht ab, Mann stürzt in den Tod

Weil die Balkonbrüstung aus der Verankerung riss, ist ein Mann in Hamburg aus dem zweiten Stock in die Tiefe gefallen und ums Leben gekommen. Der 66-Jährige stürzte ersten Erkenntnissen nach am späten Mittwochabend in den Innenhof, wie die Polizei mitteilte.
Eine Anwohnerin habe den Mann auf dem Boden liegend gefunden.
Rettungskräfte versuchten vergeblich den Mann wiederzubeleben. Der Mann habe sich bei dem Sturz schwere Kopfverletzungen zugezogen.

Nachrichten von Mittwoch, 25. April:

Hamburg: Joggerin in Park vergewaltigt

In Hamburg ist am Dienstagabend im Stadtteil Barmbek eine 27-jährige Joggerin von einem Unbekannten angegriffen und vergewaltigt worden. Wie die Polizei berichtet, lief die Frau am Rande einer Grünanlage, als sich ihr ein Mann von hinten näherte. Dieser griff die Läuferin unvermittelt an und verging sich sexuell an ihr. Anschließend entfernte sich der Mann vom Tatort. Zeugen, die nach der Tat auf das Opfer aufmerksam wurden, riefen die Polizei. Allerdings führte eine Sofortfahndung mit sechs Streifenwagen nicht zu einer Festnahme.

Nun suchen die Ermittler nach Zeugen, die zwischen 21.20 und 22 Uhr am Elligersweg Höhe Steilshooper Straße etwas beobachtet haben. Der Täter wird wie folgt beschrieben: Männlich, vermutlich Deutscher, sprach akzentfreies Deutsch. Hinweise können unter Telefon 040 / 4286-56789 übermittelt werden.

Essen: 16-Jähriger stellt sich nach Glasflaschenangriff auf Jugendliche

nachrichten deutschland essenWende im Fall des Glasflaschen-Angriffs auf eine 17-Jährige in einer Essener U-Bahn-Station: Ein 16-Jähriger aus Recklinghausen habe sich der Polizei gestellt und die Tat gestanden, sagte ein Sprecher der Essener Polizei am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. “Es gibt sehr starke Indizien, dass wir jetzt den mutmaßlichen Angreifer gefasst haben.”

Bei seiner Vernehmung habe der 16-Jährige auch einen mutmaßlichen Mittäter benannt. Dieser sei am Mittwoch in Solingen festgenommen worden. Der Verdacht gegen den 15 Jahre alten bisherigen Hauptverdächtigen habe sich dagegen nicht bestätigt. Er war in der vergangenen Woche nach einer Öffentlichkeitsfahndung festgenommen worden, hatte die Vorwürfe jedoch bestritten.

Anfang der Woche verdichteten sich dem Polizeisprecher zufolge dann die Hinweise auf den 16-Jährigen. Dieser habe sich nach einer Fahndung am Dienstagabend bei der Polizei gemeldet. “Trotzdem sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen, wir gehen weiteren Hinweisen nach”, sagte der Sprecher.

Die junge Frau war am 13. April von zwei Tätern überfallen worden.
Auf einem Video vom Tatort war zu sehen, wie einer der beiden – von hinten kommend – der ahnungslosen 17-Jährigen mit einer Glasflasche auf den Kopf schlug, der zweite Täter kam dann hinzu.

Hamm: Ermittlungen nach vorgetäuschter Unfallflucht

Das ging nach hinten los: Ein 45-Jähriger, der vergangenen Freitag eine angebliche Unfallflucht bei der Polizei Hamm (NRW) angezeigt hatte, ist nun seinerseits Gegenstand der Ermittlungen. Wie die Beamten berichten, hätten ihre Nachforschungen ergeben, dass es den gemeldeten Unfall so nicht gegeben hat. Vielmehr sei nach jetzigem Stand davon auszugehen, dass der Mann mit seinem blauen Pkw selbst gegen ein anderes, rotes Auto gefahren sei, ehe er Unfallflucht beging, heißt es. Der Mann müsse noch vernommen werden. Ihn erwarte ein Verfahren wegen Unfallflucht und Vortäuschen einer Straftat, führt die Polizei aus.

Hamburg: 79-Jährige überfährt beim Ausparken Mutter mit Baby und verletzt weitere Personen

In Hamburg hat eine 79-Jährige am Dienstag beim Ausparken die Kontrolle über ihren Wagen verloren – mit tragischen Folgen. Zunächst touchierte sie dem Polizeibericht zufolge im Stadtteil Poppenbüttel ein weiteres Auto, in dem eine Frau mit drei Kindern saß. Im Anschluss überfuhr die Frau eine Frau, die mit ihrem im Kinderwagen liegenden Baby unterwegs war. Mutter und Kind wurden dabei lebensgefährlich verletzt. Für die Seniorin endete die Fahrt an einem Straßenbaum. Dabei wurde sie selbst schwer verletzt und wurde – wie auch die Mutter mit ihrem Säugling – begleitet von einem Notarzt ins Krankenhaus gebracht. Die vier Insassen des zuerst gerammten Autos wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Warum die 79-Jährige die Kontrolle über ihr Auto verlor, blieb zunächst unklar, die Polizei ermittelt zum Unfallgeschehen. 

Köln: Zwei Männer durch Schüsse schwer verletzt

Es passierte am hellichten Tag auf offener Straße: In Köln sind am Dienstag zwei Männer niedergeschossen und schwer verletzt worden. Polizei und Staatsanwaltschaft zufolge könnte es sich bei dem Vorfall um eine Streitigkeit im Rockermilieu gehandelt haben, hieß es. Ein oder mehrere Unbekannte hätten gegen 15.30 das Feuer auf die Männer eröffnet und seien mit einem Fahrzeug geflohen. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet. Genauere Hintergründe waren zunächst unklar.

Nach Informationen der Kölner Zeitung “Express” (online) sollen die beiden Angeschossenen der Rockergruppe “Bandidos” angehören. Laut “Bild”-Zeitung ist einer von ihnen der Kölner Bandidos-Chef. Vor Ort habe die Polizei einen weißen Lamborghini sichergestellt, der laut “Bild” dem Bandido-Chef gehört. Die beiden Angeschossenen seien in den Beinen getroffen worden, befänden sich aber außer Lebensgefahr.

Saarbrücken: Nach Tod von Jugendlichem: Haftbefehl gegen 18-Jährigen beantragt

Nach dem Tod eines 16-Jährigen, der am Montag leblos aus der Saar in Saarbrücken geborgen wurde, hat die Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen Totschlags gegen einen 18-Jährigen beantragt. Wie die Anklagebehörde in Saarbrücken mitteilte, soll der Beschuldigte während einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen von Jugendlichen dem 16-Jährigen mehrmals heftig gegen den Kopf geschlagen haben, so dass dieser bewegungslos auf dem Boden lag. Der Beschuldigte soll daraufhin den Jugendlichen ergriffen und in die Saar geworfen haben. Dabei nahm er laut Staatsanwaltschaft “zumindest billigend in Kauf”, dass der 16-Jährige ertrank. Der Junge war am Montagabend im Krankenhaus gestorben.

Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ging es bei dem Streit um Drogen. Ein Begleiter des gestorbenen 16-Jährigen soll von einem Jugendlichen aus der Gruppe um dem Beschuldigten Drogen verlangt haben, konnte diese jedoch nicht bezahlen. Daraufhin entwickelte sich die Schlägerei.

So wird das Wetter am Mittwoch, 25. April: 

25-Das Wetter in Deutschland am 25. April 2018-5776045250001

Aktuelle amtliche Unwetterwarnungen finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes (DWD)

Nachrichten von Dienstag, 24. April:

Landshut: Falscher Parkeinweiser zockt Autofahrer ab

Dreist gewinnt – dachte sich wohl auch ein noch unbekannter Mann, der sich am Sonntag als Parkeinweiser ausgab und rund 50 Autofahrer um Geld betrog. Laut der Polizei Niederbayern hatte der Mann, der offenbar zur “Tarnung” eine gelbe Warnweste trug, ein Halteverbotsschild überklebt, um dann gutgläubige und einen Parkplatz suchende Pkw-Fahrer auf eine Grünanlage zu lotsen. Für seine Dienste kassierte der Mann anschließend jeweils fünf Euro Gebühr. “Der Parkplatz wurde aufgrund der zu diesem Zeitpunkt stattfindenden Frühlingsdult (ein Jahrmarkt, Anm. d. Red.) sehr gut angenommen”, schreiben die Beamten auf Facebook.

Zeugen informierten die Polizei demnach gegen 14 Uhr über die verbotswidrig abgestellten Fahrzeuge – der Täter war zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht mehr vor Ort. Nun bitten die Beamten geschädigte Autofahrer oder Zeugen sich unter der Rufnummer 0871/9252-0 mit ihnen in Verbindung zu setzen.

Bochum: Mann stößt Kontrahenten auf Fahrbahn von A43

Auf der A43 in Höhe Bochum ist am Montagnachmittag ein 34-jähriger Autofahrer aus noch unbekanntem Grund ausgerastet. Laut Polizei fuhr der Mann auf dem rechten Fahrstreifen mit seinem Kleinwagen vor dem Lkw eines 51-Jährigen, als er plötzlich ohne ersichtlichen Grund fast bis zum Stillstand bremste. Der Fahrer des Lkw musste entsprechend ebenfalls stark abbremsen, um nicht auf den Pkw aufzufahren. 

Wenig später kamen beide Fahrzeuge völlig zum Stehen – und die Situation eskalierte ganz. Nach wüsten Beschimpfungen – inzwischen auf dem Seitenstreifen stehend – soll der 34-Jährigen den Lkw-Fahrer auf die Fahrbahn gestoßen haben, wo zu diesem Zeitpunkt andere Verkehrsteilnehmer vorbeirauschten. Ein 38-jähriger Autofahrer habe nur so gerade eben noch ausweichen können, schreibt die Polizei. Als der Mann zwischen den Streithähnen habe schlichten wollen, soll auch er von dem 34-Jährigen beschimpft worden sein, der vor dem Eintreffen der Polizei flüchtete.

Die Beamten kamen dem Wüterich letztlich über dessen Kennzeichen auf die Spur und nahmen ihn in seiner Wohnung vorläufig fest. 

Berlin: Mordkommission ermittelt nach Streit um Parklücke

In der deutschen Hauptstadt muss sich eine Mordkommission mit den Folgen eines Streits unter Autofahrern beschäftigen. Ein 32 Jahre alter Deutscher war am Montagmittag mit seinem Wagen rückwärts ins Schaufenster eines Restaurants gefahren und hatte dabei sieben Menschen erfasst. “Erste Ermittlungen ergaben, dass es zuvor Streit um eine Parklücke gegeben haben soll”, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Mordkommission ermittle nun, ob der Fahrer wegen des Streits vorsätzlich zurücksetzte. Die Verletzten wurden ambulant in Kliniken behandelt.

nachrichten deutschland – unfall restaurant

Bendorf: Arbeiter stürzt zehn Meter in die Tiefe – tot

Im rheinland-pfälzischen Bendorf hat sich am Vormittag ein tödlicher Unfall ereignet. Wie die Polizei berichtet, reinigte ein 66-Jähriger das Dach einer Werkshalle, als er bisherigen Ermittlungen zufolge versehentlich auf ein Oberlicht trat, dieses nachfolgend durchbrach und dann zehn Meter in die Tiefe stürzte. Der Mann sei noch vor Ort seinen schweren Verletzungen erlegen, ein Fremdverschulden werde ausgeschlossen, heißt es.

Rüsselsheim: Hund greift Mädchen beim Spielen an

Ein fünfjähriges Mädchen ist beim Spielen mit anderen Kindern im hessischen Rüsselsheim am Montag von einem freilaufenden Hund in den Arm gebissen und verletzt worden. Der Besitzer, der noch einen weiteren freilaufenden sowie einen angeleinten Hund dabei hatte, ging nach dem Angriff einfach weiter, wie die Polizei berichtet. 

Um das Mädchen, das durch den Biss stürzte und sich dabei zusätzlich zu der blutenden Bisswunde noch Schürfwunden am Bein zuzog, habe sich der etwa 30 Jahre alte Mann nicht gekümmert. Die Polizei sucht ihn wegen fahrlässiger Körperverletzung und hofft auf Zeugen. Der Hund wird als groß mit hellbraun-weißem Fell beschrieben. Er soll auf den Namen “Henry” gehört haben. Erst kürzlich waren in Deutschland drei Menschen von Hunden getötet worden: In Bad König im Odenwald starb Mitte April ein Baby nach einem Biss des Hundes der Familie. In Hannover waren Anfang April eine Hundebesitzerin und ihr Sohn vom eigenen Hund tot gebissen worden. 

+++ An alle Hundebesitzer: Wisst Ihr eigentlich, was Ihr da tut? Ein Kommentar zum Thema +++

Dresden: Polizei meldet gestohlenen Beamten

Mit einer kuriosen Meldung dürfte die Polizei Dresden für den ein oder anderen Lacher gesorgt haben. Grund war letztlich ein einziger Buchstabe, der sich eingeschlichen hatte. So meldet die Direktion am Dienstagvormittag einen Diebstahl wie folgt: “Beamter und Geld aus Büro gestohlen”. Gemeint war jedoch kein Polizist, sondern lediglich ein Beamer. Die Kollegen aus dem sächsischen Innenministerium griffen die Steilvorlage auf und twitterten umgehend: “Polizist entwendet! Großfahndung läuft. (…) An die Entführer: Bitte tun Sie unserem Kollegen nichts! An den Kollegen: Wir holen dich da raus!” Auch die Polizeidirektion Dresden nahm es mit Humor: “Kleiner Tippfehler, große Wirkung”, hieß es in der Korrektur.Tweet Polizei sachesen

Karlsruhe: 55-Jähriger beim unsittlichen Filmen einer Sechsjährigen erwischt

In Karlsruhe ist ein 55-Jähriger am Samstag in der Kinderabteilung eines Bekleidungsgeschäfts bei dem Versuch ertappt worden, mit versteckter Kamera in den Schritt einer Sechsjährigen zu filmen. Einer Zeugin war der offenbar ziellos in der Kinderabteilung umherlaufende Mann zuvor aufgefallen. Als der Mann hinter dem Kind stand, ließ er scheinbar zufällig seine Tasche mit einem Smartphone darin zwischen die Füße des Mädchens fallen. Per Smartwatch startete er anschließend die Videofunktion des Telefons. 

Die Zeugin stellte den Mann, der Sicherheitsdienst des Geschäfts vereitelte einen Fluchtversuch. So konnte der Verdächtige im Anschluss der Polizei übergeben werden. Die Beamten leiteten Ermittlungen ein.  

Erfurt: Schwerverletzter an Straßenbahn gefunden – Unfall oder Gewaltverbrechen?

In Erfurt in Thürungen wurde der Polizei am späten Montagabend der Unfall einer Straßenbahn mit einem Fußgänger gemeldet. Wie die Polizei berichtet, fanden die Beamten vor Ort tatsächlich einen schwer verletzten Mann. Trotz Reanimationsmaßnahmen der alarmierten Rettungskräfte starb der Verletzte noch am Fundort.

“Auffindesituation und die Art der Verletzungen warfen jedoch Fragen auf, ob es sich hier tatsächlich um einen Verkehrsunfall handelte”, heißt es in der Polizeimeldung. Verschiedene Gutachter und Rechtsmediziner wurden zu den Ermittlungen hinzugezogen. Dem MDR gegenüber schloss ein Polizeisprecher auch ein Gewaltverbrechen nicht aus. Die Ermittlungen werden demnach in alle Richtungen geführt. 

So wird das Wetter in Deutschland am Dienstag, 24. April

24-Das Wetter in Deutschland am 24. April 2018-5775528373001

Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Seite des Deutschen Wetterdienst (DWD).

Nachrichten von Montag, 23. April:

Berlin: Schlägerei nach Oralverkehr in S-Bahn

Dass selbst Kinder ungehindert zusehen konnten, störte sie nicht: In Berlin hat eine 36-jährige Frau ihren zwei Jahre älteren Begleiter in einer S-Bahn oral befriedigt – mitten am Sonntagvormittag. Als eine 18-Jährige das Paar ansprach und bat, die Handlungen zu unterlassen, sei es zunächst zu einem verbalen Streit gekommen, berichtet die Bundespolizei. Im weiteren Verlauf habe die Beschuldigte die junge Frau dann jedoch beleidigt und ins Gesicht geschlagen, ehe sie auch den 19-jährigen Begleiter des Opfers mit Faustschlägen traktierte. Als dann auch der 38-Jährige auf den jungen Mann losging, schritt ein anderer Reisender ein. Ein weiterer Zeuge zog schließlich bei der Einfahrt in den Berliner Ostbahnhof die Notbremse. 

Nach dem Halt des Zuges flüchteten die Tatverdächtigen zunächst. Die Frau habe man dank der Zeugenaussagen sowie durch Videoaufnahmen noch im Bahnhof festnehmen können, schreiben die Beamten. Der Begleiter habe sich wenig später selbst in der Wache gestellt. Gegen die beiden Deutschen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Weil das Paar einen Alkoholtest verweigerte, ordnete ein Staatsanwalt zudem die Entnahme einer Blutprobe an. Die Opfer des Paares wurden laut Bundespolizei leicht verletzt.

Bordesholm: Norweger sturzbetrunken und barfuß auf Autobahn unterwegs

Ein norwegisches Paar hat einen Landsmann sturzbetrunken auf einer Autobahn in Schleswig-Holstein ausgesetzt. Er sei am Morgen barfuß auf der A7 bei Bordesholm aufgegriffen worden, teilte die Polizei mit. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als 3,5 Promille. Autofahrer hatten den Mann den Beamten gemeldet und Hinweise auf ein Auto gegeben. 

Der Wagen mit norwegischem Kennzeichnen wurde rund 50 Kilometer entfernt bei Quickborn von einer Polizeistreife gestoppt. Der Fahrer war ebenfalls betrunken und brachte es auf einen Wert von 1,3 Promille. Ebenfalls an Bord war eine angetrunkene Frau mit 0,6 Promille. Beide gaben an, den Mann zuvor ausgesetzt zu haben.

Witzenhausen: Geplante Abschiebung eskaliert

Nach der Festnahme eines 27-jährigen Syrers, der abgeschoben werden soll, ist es in der Nacht zum Montag in Nordhessen zu Ausschreitungen gekommen. Nach der Festnahme des Manns habe es in Witzenhausen “spontane Proteste” gegeben, teilte die Polizei mit. Die Streifenwagen seien umzingelt und der Weg durch Fahrräder versperrt worden. Die Beamten forderten daraufhin Verstärkung an.

Als die Beamten schließlich die Straße räumen wollten, kam es laut Polizei zu Auseinandersetzungen. Die Polizisten seien dabei auch mit Steinen beworfen worden. Sie setzten daraufhin Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Mehrere Demonstranten seien verletzt worden. Genauere Angaben machte die Polizei nicht.

+++ Update: Informationen des stern zufolge hätte der Syrer nicht abgeschoben werden dürfen und befindet sich inzwischen wieder auf freiem Fuß. +++ 

Fehmarn: Siebenjähriger durch Mäher schwer verletzt

Auf der Ostseeinsel Fehmarn hat sich am Samstag ein schrecklicher Unfall ereignet. Wie die Polizei berichtet, wurde einem siebenjährigen Jungen ein Fuß durch das Schneidewerk eines Mähers abgetrennt. Nach bisherigen Erkenntnissen saß ein Neunjähriger unter Aufsicht der Familie auf dem Fahrzeug.

Der Siebenjährige wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Es besteht laut Polizei nach derzeitigem Stand keine Lebensgefahr. Wie genau der Junge unter den Mäher geriet, war zunächst unklar. Polizei und Staatsanwaltschaft nahmen Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung auf.

Friedberg: Traktorfahrer mit Schrittgeschwindigkeit auf der A5

Die Beamten staunten wohl nicht schlecht, als mehrere Autofahrer der Autobahnpolizei Mittelhessen am Freitagmorgen meldeten, dass sich auf der A5 bei Butzbach ein Traktorfahrer befände, der den Verkehr erheblich behindern würde. Ein 83-Jähriger war tatsächlich mit seinem Trecker der Marke Deutz auf der Autobahn unterwegs. Die Polizei sah eine erhebliche Gefährdung für den Verkehr und rückte aus. Das Nutzfahrzeug des älteren Herren erreicht gerade einmal eine Höchstgeschwindigkeit von sechs Stundenkilometern – ein Fahrzeug darf am Straßenverkehr auf Autobahnen aber erst teilnehmen, wenn mindestens 60 Kilometer pro Stunde erreicht werden können.

Die Beamten stoppten den Mann, als dieser dann an der Anschlussstelle Butzbach die Autobahn verließ. Der vermeintlich an Altersdemenz leidende Mann konnte sich nicht daran erinnern, auf der Autobahn unterwegs gewesen zu sein. Der Senior wurde wohlbehalten von der Polizei nach Hause gebracht, ihn erwartet trotzdem eine Anzeige.

Heiligenroth: 100 Kilo Gammelfleisch-Fund in Kleinbus

Rund 100 Kilogramm vergammeltes Fleisch hat die Polizei in einem Kleinbus entdeckt. Es lag auf einer blutverschmierten Plane und war bereits von Maden befallen, wie die Behörde am Montag in Koblenz mitteilte. Das Ekelfleisch wurde sichergestellt, dem Bus die Weiterfahrt verboten. Bei der Verkehrskontrolle auf der Autobahn 3 bei Heiligenroth in Rheinland-Pfalz stellten die Beamten am Samstag zudem fest, dass der Fahrer bereits 23 Stunden ohne Pause hinter dem Steuer saß. Außerdem waren die Bremsen des Fahrzeugs kaputt und es fehlte der vorgeschriebene Fahrtenschreiber.

Jüchen: Tagebau-Riese zieht um

Ein riesiges Arbeitsgerät aus dem Braunkohletagebau Garzweiler ist am Sonntag von der westlichen Hälfte des Tagebaus Richtung Osten umgezogen. Der 2500 Tonnen schwere Absetzer soll in den kommenden Jahren den ausgekohlten Teil südlich von Jüchen verfüllen. Auf seinem Weg überquerte der Koloss die neu gebaute, aber noch nicht freigegebene Autobahn 44 – allerdings im Schneckentempo von vier bis acht Metern pro Minute, wie der Tagebaubetreiber RWE Power mitteilte. Damit der Asphalt der neuen Autobahn unter dem 141 Meter langen Gerät keinen Schaden nahm, wurde die Autobahn auf rund 50 Metern Breite mit einer Kiesschicht abgedeckt. 

Mit seinem 90 Meter langen, schwenkbaren Ausleger kann der Absetzer täglich 130.000 Kubikmeter Abraum, den die Bagger an anderer Stelle abgetragen haben, punktgenau an die richtige Stelle kippen. 

nachrichten deutschland – braunkohle bagger

Hannover/Göttingen: Wilde Verfolgungsjagd mit Polizei auf A7

Der Fahrer eines Kleintransporters hat sich am Sonntag auf der A7 in Niedersachsen eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Der 51-jährige Hesse versuchte von Hannover bis Göttingen, den Beamten zu entwischen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Seine Flucht trat er an, als er nach dem Abdrängen eines anderen Wagens kontrolliert werden sollte. Ein Streifenwagen aus Hannover folgte dem Mann daraufhin, ein weiterer aus Hildesheim setzte sich vor seinen Transporter. Auf der weiteren Fahrt rammte der Flüchtende den vorausfahrenden Streifenwagen bei Geschwindigkeiten von bis zu 180 Kilometern pro Stunde rund ein Dutzend Mal. Ein Polizeihubschrauber nahm alles auf Video auf.

Einer von der Polizei aufgebauten Barriere zur Zerstörung der Reifen wich der Fahrer aus. Dabei raste er auf zwei Beamte zu, von denen einer sich durch einen Sprung über eine Leitplanke rettete. An einer Raststätte drängte sich der Fahrer schließlich noch an einem weiteren Streifenwagen vorbei und konnte gestoppt werden. Der Festnahme widersetzte sich der Mann, indem er das Aussteigen verweigerte. Er wurde schließlich mit Gewalt aus dem Transporter geholt und in Handschellen gelegt. Verletzt wurde niemand. Als Grund für sein Verhalten gab der Mann “Wut auf die Polizei” an. Unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand er nicht. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt.

Hohenstein-Ernstthal: 88-Jährige fährt eigene Schwester um und demoliert vier Autos

Bei einem verunglückten Parkmanöver hat eine 88-jährige Autofahrerin sich selbst und ihre eigene Schwester schwer verletzt. Die Frau hatte die 83-jährige aus ihrem Wagen aussteigen lassen und war beim Einfahren in die Garage mit Wucht gegen deren Rückwand gekracht, wie die Polizei nach dem Unfall in Hohenstein-Ernstthal (Sachsen) mitteilte. Danach fuhr sie mit Vollgas zurück und erfasste ihre Schwester.

Anschließend prallte der Wagen gegen ein geparktes Auto, das wiederum gegen ein weiteres Fahrzeug geschoben wurde. Schließlich fuhr die Rentnerin wieder vorwärts, beschädigte noch ein Auto und krachte mit ihrem eigenen Gefährt in einen Ziegelhaufen. Beide Schwestern wurden ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beträgt nach Polizeiangaben schätzungsweise 50.000 Euro.

So wird das Wetter in Deutschland am Montag, 23. April

23-Das Wetter in Deutschland am 23. April 2018-5774998397001

Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Seite des Deutschen Wetterdienst (DWD).

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 16. bis 22. April können Sie hier nachlesen:

Nachrichten aus Deutschland 16.4., 22.30

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