News des Tages: Brandanschlag an Berliner S-Bahnhof: BKA fahndet nach dieser Frau

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • BKA fahndet nach Brandanschlag nach Frau (11.52 Uhr)
  • Karottensüchtige Kängurus gehen auf Touristen los (10.32 Uhr)
  • Armenien: Neue Massenproteste legen Eriwan lahm (9.04 Uhr)
  • Tierarzt pflanzt Heroin in Hundewelpen ein (5.58 Uhr)
  • Bundeswehr hat nur vier kampfbereite Eurofighter (4.05 Uhr)
  • Rüstungsausgaben auf Höchstwert seit Kaltem Krieg (0.09 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker:  

+++ 13.39 Uhr: EU fordert von Mitgliedstaaten Mehrausgaben in Milliardenhöhe +++

Die EU-Kommission fordert für den europäischen Haushalt im kommenden Jahrzehnt deutlich höhere Beiträge der Mitgliedstaaten. Die Gesamtausgaben sollten im Finanzzeitraum von 2021 bis 2027 auf 1279,4 Milliarden Euro steigen, wie die Behörde mitteilte. Dies wären trotz des EU-Austritts Großbritanniens rund 192 Milliarden Euro mehr als im laufenden Sieben-Jahres-Zeitraum.

+++ 13.17 Uhr: Einbruch an Gymnasium führt zu Tausch von Mathe-Abiaufgaben +++

Ein Einbruch in einem Gymnasium im niedersächsischen Goslar hat in mehreren Bundesländern zum Austausch der Abiturprüfungen im Fach Mathematik geführt. In Bayern und den norddeutschen Bundesländern seien kurzfristig die Prüfungen getauscht worden, berichteten mehrere Medien übereinstimmend. Zum Teil kam es demnach zu einem späteren Prüfungsbeginn, größere Probleme wurden zunächst nicht bekannt. Wie der Norddeutsche Rundfunk berichtete, bestätigten mehrere Schulleiter einen verspäteten Beginn des Mathematikabiturs in Norddeutschland. So habe es etwa an einem Gymnasium in Schwerin und einem in Vorpommern 20 Minuten Verspätung gegeben. Nach Berichten des in Ingolstadt erscheinenden “Donaukuriers” und des “Münchner Merkurs” waren auch die Gymnasien in Bayern betroffen. Die Leiter der Gymnasien mussten demnach am frühen Vormittag Ersatzaufgaben herunterladen und kopieren.

Die Gymnasien mehrerer Bundesländer bedienen sich aus einem gemeinsamen Pool für die Abituraufgaben. Unbekannte Täter hatten an einem Gymnasium in Goslar den Tresor geknackt, in dem die Mathematikaufgaben lagerten. Nachdem der Einbruch am Montag bemerkt worden sei, habe dies zur Änderung der Aufgaben geführt.

+++ 13.16 Uhr: Selbstschussanlage im Kleingarten – Geldstrafe für Rentner +++

Insgesamt 1800 Euro Geldstrafe muss ein Rentner aus dem Saarland für das Aufstellen einer Selbstschussanlage in seinem gepachteten Kleingarten zahlen. Weil damit ein anderer Mann verletzt wurde, verurteilte das Amtsgericht Saarbrücken den 65 Jahre alten Angeklagten wegen fahrlässiger Körperverletzung und strafbaren Umgangs mit Explosivstoffen zu 90 Tagessätzen von 20 Euro. Der Mann hatte die selbstgebaute Sprengfalle in dem Kleingarten in einem Waldgebiet installiert, um nach eigener Aussage Wildschweine zu vertreiben. Tatsächlich wurde dadurch im Mai 2017 ein 60-Jähriger am Knie leicht verletzt.

Das Gericht folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Ein Vorsatz sei nicht zu erkennen gewesen, so die Vorsitzende Richterin in ihrer Urteilsbegründung. Ein Freispruch – wie vom Verteidiger gefordert – komme jedoch nicht in Frage. Die Richterin bezeichnete die Anlage als “unglaublich gefährliches Konstrukt, das vollkommen unbeherrschbar im Wald stand”.

+++ 13.01 Uhr: Ulreich entschuldigt sich für Patzer gegen Real +++

Torhüter Sven Ulreich hat sich bei der Mannschaft und den Fans für seinen Patzer beim Halbfinal-Aus des FC Bayern in der Champions League entschuldigt. “Es tut mir leid … für mein Team und für euch Fans”, schrieb der 29-Jährige auf Instagram. “Wir wollten unbedingt ins Finale und wir haben unser Bestes gegeben und dann passiert mir dieser unnötige Fehler. Ich kann es mir nicht erklären”, schrieb der Keeper am Tag nach dem Spiel gegen Madrid.

Durch das 2:2 (1:1) im Halbfinalrückspiel bei Titelverteidiger Real Madrid hatten die Münchner den Einzug ins Königsklassen-Endspiel verpasst. Ulreich war vor dem Treffer der Gastgeber zum 1:2 durch Karim Benzema am Ball vorbeigerutscht, nachdem Corentin Tolisso ihn mit einem Rückpass in Bedrängnis gebracht hatte. “Worte können nicht beschreiben wie enttäuscht ich über das Ausscheiden in der CL bin”, schrieb der Vertreter von Nationaltorhüter Manuel Neuer.02-Heynckes: “Wir waren die bessere Mannschaft”-5779178464001

+++ 12.53 Uhr: Streit über Anleinpflicht eskaliert – Hundebesitzer im Krankenhaus +++

Bei einem handfesten Streit über die Anleinpflicht sind gestern zwei Hundebesitzer in Duisburg verletzt worden. Nach Polizeiangaben hatte ein 62-Jähriger beim Spaziergehen mit seinem angeleinten Tier einen 39-Jährigen ermahnt, seinen Hund ebenfalls anzuleinen. Als der Mann widersprach, habe der Ältere seinen Kontrahenten mit einem Messer bedroht, an dem sich beide verletzten, und ihn auch noch mit Tränengas attackiert. Ein Rettungswagen habe den 39-Jährigen zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 62-Jährige sei selbst zur Behandlung in eine Klinik gegangen. Die Beamten stellten das Messer und die Tränengasflasche sicher. Den 62-Jährigen erwartet ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung.

+++ 12.33 Uhr: Gast beschwert sich über Pizza – Koch verprügelt ihn +++

Die Beschwerde eines Gasts über seine Pizza hat einen Koch im hessischen Stadtallendorf offenbar so erzürnt, dass er den 29-Jährigen krankenhausreif schlug. Als sich der Mann bei einem Restaurantbesuch am Freitag vergangener Woche über sein Essen beschwerte, soll ihn der Pizzabäcker bedroht und mehrmals mit der Faust zugeschlagen haben, wie die Polizei Marburg jetzt mitteilte. Der 29-Jährige wurde danach mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Den Küchenchef erwartet laut Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung. Die Ermittler bitten Zeugen des Vorfalls, sich zu melden.

+++ 12.25 Uhr: Jeder dritte Grundschullehrer offenbar Opfer körperlicher Gewalt +++

Gewalt an Schulen_12.00An etwa jeder dritten Grundschule in Deutschland sind Lehrkräfte in den letzten fünf Jahren laut einer neuen Studie körperlich angegriffen worden. Dies berichteten die Schulleitungen laut einer in Berlin vorgestellten Umfrage des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE). Über alle Schulformen hinweg berichtete rund jede vierte Schulleitung von Fällen körperlicher Gewalt gegen Lehrkräfte. Fast die Hälfte der Schulleitungen (48 Prozent) gab an, dass es an ihrer Schule in den vergangenen fünf Jahren Fälle von “psychischer Gewalt” gab – also Fälle, bei denen Lehrkräfte direkt beschimpft, bedroht, beleidigt, gemobbt oder belästigt wurden. Fälle von Mobbing, Diffamierung und Belästigung über das Internet gab es laut Studie an jeder fünften Schule.

+++ 12.17 Uhr: Etwa 200 Migranten verhindern Abschiebung eines Mannes in den Kongo +++

Rund 200 Migranten haben die Abschiebung eines Kongolesen aus einer Flüchtlingsunterkunft in Baden-Württemberg mit Gewalt verhindert. Die Polizei musste die Aktion in Ellwangen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in der Nacht zum Montag abbrechen, weil die Situation für die drei Streifenwagenbesatzungen zu gefährlich war. Unterstützung durch andere Polizeikräfte war nicht in Sicht, da die Organisation und Anfahrt dafür mehrere Stunden gedauert hätte.

Demnach umringten die Afrikaner die Streifenwagen und bedrängten die Polizisten. Ein Security-Mitarbeiter wurde von den Migranten als Mittelsmann beauftragt, den Beamten ein Ultimatum zu unterbreiten: Die Polizei müsse dem 23 Jahre alten Kongolesen binnen zwei Minuten die Handschellen abnehmen, andernfalls würden sie die Pforte stürmen. Er wurde daraufhin von den Handschellen befreit. Der 23-Jährige soll nun untergetaucht sein.

+++ 11.52 Uhr:  BKA fahndet nach Brandanschlag an Berliner S-Bahnhof nach Frau +++

Das Bundeskriminalamt fahndet nach einem Brandanschlag am Berliner S-Bahnhof Treptower Park mit einem Bild aus einer Überwachungskamera nach einer unbekannten Frau. Der Anschlag am 19. Juni 2017 werde einer Anschlagsserie zugeordnet, die sich vor allem in Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen ereignete, sagte eine Sprecherin des BKA. Betroffen waren demnach Kabelschächte, die mit Brandvorrichtungen beschädigt wurden und den Bahnverkehr an den betroffenen Orten lahm legten. Die Beamten suchen nun Zeugen, die die Tat am Treptower Park beobachtet haben oder die gesuchte Frau kennen.Frau Treptow Fahndung

Zu der Anschlagsserie tauchte auf der inzwischen verbotenen linksradikalen Internetplattform “linksunten.indymedia.org” ein mögliches Bekennerschreiben auf. Die Anschläge ereigneten sich drei Wochen vor dem G20-Gipfel in Hamburg. Linksradikale hatten im Vorfeld wiederholt Aktionen und Anschläge angekündigt. Die BKA-Sprecherin konnte die Echtheit des Schreibens nicht bestätigen, hielt es aber für möglich, dass die Brandanschläge im Zusammenhang mit den Protesten um den G20-Gipfel stehen könnten.

+++ 11.51 Uhr: Indiens Premier Modi hat doppelt so viele Facebookfans wie Trump +++

Twitter-König Donald Trump ist bei Facebook bei Weitem nicht die Nummer eins: In dem sozialen Netzwerk hat Indiens Premierminister Narendra Modi fast doppelt so viele Anhänger wie der US-Präsident, wie die internationale Werbeagentur Burson-Martsteller mitteilte. Sie wertete die Facebook-Auftritte von 650 Staatsoberhäuptern, Regierungschefs und Außenministern von Januar 2017 bis Ende Februar 2017 aus. Demnach kommt Modi auf 43,2 Millionen Menschen, die ihm auf Facebook folgen. Trump bringt es auf 23,1 Millionen Abonnenten. Auf Rang drei folgt Jordaniens Königin Rania mit 16 Millionen Anhängern. Am “beliebtesten” ist der Burson-Martsteller-Liste zufolge die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern, die eifrig Beiträge auch von Zu Hause oder sogar aus dem Auto postet: 14 Prozent aller Reaktionen ihrer Anhänger bestehen aus Herzchen.

Indischer Premier folgt Trolls 14.02Auf den fünften Platz mit 9,6 Millionen Anhängern schaffte es überraschenderweise der kambodschanische Ministerpräsident Hun Sen – ihm folgen mehr Menschen, als Kambodscha Einwohner hat, aber weniger Facebooknutzer, als weltweit die Sprache Khmer sprechen. Am aktivsten auf Facebook sind der Untersuchung zufolge aber die Anhänger von US-Präsident Trump mit fast 205 Millionen Kommentaren, Likes und Shares in den vergangenen 14 Monaten. Modis Anhänger kommen nur auf knapp 114 Millionen Äußerungen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wurde in der Pressemitteilung von Burson-Martsteller nicht erwähnt.

+++ 11.47 Uhr: Empörung in Israel nach Abbas’ Aussagen zum Holocaust +++

Israel hat empört auf Aussagen von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zur Schuld der Juden am Holocaust reagiert. “Abu Masen (Abbas) wiederholt die verabscheuenswürdigsten antisemitischen Slogans”, sagte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. “In einem Gipfel von Unwissenheit und Frechheit behauptet er, dass die europäischen Juden nicht verfolgt und ermordet wurden, weil sie Juden waren, sondern weil sie Kredite mit Zinsen vergeben haben.”

Abbas hat in einer phasenweise antisemitischen Rede dem jüdischen Volk die Schuld an der Ermordung von sechs Millionen Juden durch die Nazis gegeben. Der Holocaust sei nicht durch Antisemitismus ausgelöst worden, sondern durch das “soziale Verhalten” der Juden, wie das Verleihen von Geld, sagte Abbas nach Angaben der Nachrichtenagentur Wafa in Ramallah. Adolf Hitler habe die Einwanderung von Juden ins historische Palästina durch einen Deal zwischen dem deutschen Wirtschaftsministerium und der Anglo-Palestine Bank unterstützt, sagte Abbas in der Rede vor dem Palästinensischen Nationalrat. Dadurch hätten Juden bei der Einwanderung all ihr Vermögen durch die Bank mitnehmen können.

+++ 11.42 Uhr: Hunziker moderiert mit Tochter italienisches “Wetten, dass..?” +++

Michelle Hunziker moderiert mit ihrer Tochter Aurora Ramazotti die italienische Version von “Wetten, dass..?”. Die Show mit dem Titel “Vuoi Scomettere?” startet kommenden Montag in Italien im Privatsender Canale 5. Die 41-Jährige tritt dabei zum ersten Mal mit ihrer 21 Jahre alten Tochter in einer eigenen Show auf. Es sei der “Beginn eines neuen Abenteuers” und “eine große Chance für Aurora”, schrieb die italienisch-schweizerische Moderatorin auf der Plattform Instagram. Aurora ist die gemeinsame Tochter von Hunziker und ihrem Ex-Mann, dem Popsänger Eros Ramazotti.

Im ZDF hatte Hunziker “Wetten, dass..?” lange an der Seite von Thomas Gottschalk moderiert. Beide beendeten 2011 ihr Engagement. Hunziker ist mittlerweile mit dem italienischen Modeerben Tomaso Trussardi verheiratet, mit dem sie zwei kleine Töchter hat und in Mailand lebt.Was wirklich hinter dem Liebesaus von Hunziker und Ramazzotti steckt 8.36

+++ 11.24 Uhr: Extremistische Vereine haben kein Recht auf Steuerprivilegien +++

Extremistische Vereine sind nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) grundsätzlich nicht gemeinnützig und können deshalb auch keine Steuerprivilegien in Anspruch nehmen. Wird ein Verein in einem Verfassungsschutzbericht des Bundes oder der Länder “ausdrücklich als extremistisch bezeichnet”, ist er nicht gemeinnützig, heißt es in einem in München veröffentlichten BFH-Urteil. Es liege dann am Verein, das Gegenteil zu beweisen.

Im Streitfall scheiterte damit ein nicht näher benannter islamischer Verein. Das zuständige Finanzgericht hatte ihm die Gemeinnützigkeit aberkannt, weil seine Prediger etwa mit der Verteidigung der Todesstrafe bei Ehebruch oder Abkehr vom Islam ein “grundgesetzfeindliches Gedankengut offenbart hätten”. Der BFH schloss sich dem an. Er entschied darüber hinaus, dass die “Leistungen” des Vereins für das Gemeinwohl wie etwa die Integration von Zuwanderern nicht in einer “Gesamtschau” mit seiner verfassungsfeindlichen Haltung abzuwägen sind.

+++ 11.06 Uhr: Arbeitslosigkeit in Europa auf niedrigstem Stand seit 2008 +++

Die Arbeitslosigkeit in Europa ist im März erneut leicht gesunken und bleibt auf dem niedrigsten Stand seit September 2008. Wie das EU-Statistikamt Eurostat mitteilte, sank die Zahl der Erwerbslosen in der EU um 94.000 auf rund 17,5 Millionen, davon rund 13,8 Millionen in der Eurozone. Saisonbereinigt lag die Arbeitslosenquote im März wie bereits im Februar bei 7,1 Prozent in der EU und bei 8,5 Prozent in den Euro-Ländern.

Die niedrigsten Arbeitslosenquoten im März hatten laut Eurostat Tschechien (2,2 Prozent) sowie Malta (3,3 Prozent) und Deutschland (3,4 Prozent). Die höchste weiterhin Griechenland (20,6 Prozent nach letzten verfügbaren Daten vom Januar). Mit einigem Abstand darauf folgen Spanien mit 16,1 Prozent und Italien mit 11,0 Prozent. Auch die Jugendarbeitslosigkeit ist weiter gesunken, blieb aber überdurchschnittlich hoch: Im März suchten EU-weit noch 3,5 Millionen Menschen unter 25 Jahren Arbeit. Dies entsprach einer Quote von 15,6 Prozent. Während diese in Deutschland nur bei 6,1 Prozent lag, betrug sie in Griechenland 42,3 Prozent, in Spanien 35,0 Prozent und in Italien 31,7 Prozent.

+++ 11.06 Uhr: Macron lobt Frau des australischen Premiers als “köstlich” +++

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron – eigentlich recht gewandt in der englischen Sprache – hat sich bei einem Besuch in Australien einen ziemlichen Fauxpas geleistet. Bei einem Treffen mit Premierminister Macolm Turnbull in Sydney lobte der 40-Jährige dessen Ehefrau Lucy als “delicious” – zu deutsch: “köstlich” oder “lecker”. Gemeint war vermutlich eher “delightful”, also “reizend”. Wörtlich sagte Macron, der sich für drei Tage in Australien aufhält, auf einer Pressekonferenz zu Turnbull: “Danke an Sie und Ihre köstliche Frau für den freundlichen Empfang.” Der peinliche Fehler erklärt sich wohl dadurch, dass das französische “delicieux” beides bedeuten kann: sowohl köstlich als auch reizend

Ansonsten absolvierte Macron den gemeinsamen Auftritt mit Turnbull sowohl in seiner Muttersprache als auch in Englisch ohne Probleme. Zu Ehren des Gastes aus Paris wurde die Sydney-Oper am Abend in den französischen Nationalfarben angestrahlt: blau, weiß und rot. Macron reist anschließend ins französische Pazifik-Überseegebiet Neukaledonien weiter. Dort findet im November ein Referendum über die Unabhängigkeit von Frankreich statt.

+++ 11.04 Uhr: Forscher entdecken unbekannte Krebsart in der Nordsee +++

Deutsche Forscher haben in der Nordsee eine bislang unbekannte Krebsart entdeckt. Es handle sich um einen Flohkrebs der Gattung Epimeria, teilte das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven mit. Flohkrebse leben in allen Weltmeeren. In der Nordsee sind sie bis zu drei Zentimeter lang und schillernd rot. Die Entdeckung einer Tierart in der Nordsee sei ein “seltenes Ereignis”, erklärte das Institut. Das Meer gehöre zu den am besten erforschten maritimen Regionen weltweit.

Bislang war davon ausgegangen worden, dass es in der Nordsee nur eine Spezies von Flohkrebsen gibt. Experten des AWI und der Universitäten in Oldenburg und Potsdam kamen nach eigenen Angaben bei Untersuchungen von Krebstieren aber Zweifel, als sie bei den Tieren kleine Unterschiede bemerkten. So hatten einige der von ihnen untersuchten Exemplare spitzere Beinplatten als andere. Nach weiteren Untersuchungen stellte sich heraus, dass es sich tatsächlich um zwei Arten handelt, von denen eine noch nicht beschrieben wurde. In der Nordsee leben neben Flohkrebsen der schon bekannten Spezies Epimeria cornigera auch solche der neuen Art, welche die Wissenschaftler Epimeria frankei tauften.

+++ 10.55 Uhr: Bundeskabinett billigt Haushaltsentwurf für 2018 +++

Das Bundeskabinett hat den Haushaltsentwurf für das laufende Jahr gebilligt. Dies verlautete aus Regierungskreisen. Die Vorlage von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sieht Ausgaben und Einnahmen von jeweils 341 Milliarden Euro vor, womit die Politik der “schwarzen Null” fortgesetzt wird. Gegenüber dem Vorjahr steigen die Ausgaben damit um 3,1 Prozent.

Die nachträglichen Haushaltsberatungen sind durch die verzögerte Regierungsbildung nach der Bundestagswahl vom September erforderlich geworden. Die ebenfalls vom Kabinett gebilligten Eckwerte für 2019 sehen Ausgaben und Einnahmen von jeweils 356,1 Milliarden Euro vor, ein Plus von 4,4 Prozent. 

+++ 10.32 Uhr: Karottensüchtige Kängurus gehen auf Touristen los +++

Auf dem Gelände eines australischen Krankenhauses bei Sydney hat sich eine Herde von offensichtlich karottensüchtigen Kängurus zu einer wahren Landplage entwickelt. Mehrere Touristen wurden von den Beuteltieren beim Füttern bereits verletzt, wie die lokale Presse berichtete. Eine Frau musste mit 17 Stichen im Gesicht genäht werden. Andere trugen klaffende Wunden am Bauch, am Rücken und an der Schulter davon. Die mehreren Dutzend wilden Kängurus sind auf dem Klinikgelände zu Hause. Jede Woche kommen mehrere tausend Touristen dorthin, um Australiens Wappentiere aus der Nähe zu betrachten und auch Selfies zu machen. Schilder weisen darauf hin, dass Füttern verboten ist. Trotzdem werden die Tiere mit allem möglichen Essbaren versorgt: mit Keksen und Pommes, aber auch mit vermeintlich gesunder Nahrung wie Bananen und Karotten.

Der Tierpfleger Andrew Daily meint jedoch, dass auch Obst und Gemüse für Kängurus schädlich sein können. “Wenn ein Känguru 100 Mal eine Karotte bekommen hat, dann kommt es halt auf Dich zu und schnappt sie sich”, sagte er dem Fernsehsender ABC. Die Tiere könnten dann auch “sehr aggressiv” werden. “Für uns ist eine Karotte ziemlich gesund. Aber für ein Känguru ist sie wegen ihres Zuckergehalts wie ein Schokoriegel.”

+++ 10.28 Uhr: Ein Toter und 13 Verletzte bei Feuer in Hamburger Mehrfamilienhaus +++

Bei einem Brand in einem Hamburger Mehrfamilienhaus sind ein Mensch getötet und 13 verletzt worden. Ein Mann und eine Frau mussten laut Feuerwehr und Polizei wiederbelebt werden, der 52-Jährige starb wenig später im Krankenhaus. Weiterhin verletzten sich drei Bewohner schwer und acht leicht, zusätzlich erlitt ein Feuerwehrmann Verletzungen am Fuß. Das Feuer war aus noch ungeklärter Ursache am Morgen in einer Wohnung im Erdgeschoss des Hauses ausgebrochen und hatte sich auf die darüber liegende Wohnung ausgebreitet. Das Treppenhaus war nach Angaben der Feuerwehr beim Eintreffen der Retter stark verraucht. Die Einsatzkräfte retteten die Bewohner mit Leitern über Fenster und mit sogenannten Fluchthauben durchs Treppenhaus.

Den Mann fanden Feuerwehrleute leblos im Treppenhaus, die Frau ebenfalls bewusstlos in der brennenden Wohnung im ersten Stock. Das gesamte Gebäude ist laut Polizei nicht mehr bewohnbar. Brandermittler des Landeskriminalamts begannen nach Abschluss der Löscharbeiten mit der Suche nach den Ursachen. Außer den 14 Verletzten gab es der Feuerwehr zufolge weitere 16 Betroffene aus dem Haus und einem Nachbargebäude. Sie blieben unverletzt, wurden aber in einem Großraumrettungswagen betreut.

+++ 10.02 Uhr: Röttgen wirft Netanjahu im Fall Iran “Verwirrungs- und Täuschungsmanöver” vor +++

Norbert Röttgen (CDU) hat die jüngsten Vorwürfe von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu gegen den Iran “Verwirrungs- und Täuschungsmanöver” genannt. Die von Netanjahu gezeigten angeblichen Beweise für ein iranisches Atomwaffenprogramm sollten den Druck auf US-Präsident Donald Trump erhöhen, sich gegen das Atomabkommen zu entscheiden, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag im Deutschlandfunk. Dass der Iran technisch nicht mehr weit von Atomwaffen entfernt war, sei längst bekannt gewesen. “Die sich entwickelnde Fähigkeit des Iran, Nuklearwaffen zu haben, war genau der Grund, warum das Abkommen geschlossen wurde”, so Röttgen. Das Abkommen bleibe der “beste Weg dafür zu sorgen, dass der Iran keine Nuklearwaffe bekommt”. Darüber hinaus vermutete der CDU-Politiker innenpolitische Gründe für Netanjahus Auftritt.30-Netanjahu: Israel hat Beweise für geheimes iranisches Atomwaffenprogramm-5778540764001

Netanjahu hatte Montagabend im israelischen Fernsehen gesagt, sein Land habe Informationen aus einem “geheimen Atomarchiv” des Iran, wonach das Land ein “geheimes Atomprogramm” verfolge, das es jederzeit wieder aktivieren könne. Das Weiße Haus in Washington erklärte, die Angaben Israels stimmten mit US-Erkenntnissen überein. Der Iran wies die Anschuldigungen als “aufgewärmten Bluff” zurück.

+++ 10 Uhr: Duisburgs Ex-Oberbürgermeister Sauerland sagt in Loveparade-Prozess aus +++

Im Strafprozess um die Loveparade-Katastrophe ist der frühere Duisburger CDU-Oberbürgermeister Adolf Sauerland als Zeuge vernommen worden. Der ehemalige Stadtchef wurde nach der Tragödie vom 24. Juli 2010 heftig kritisiert, weil er die politische Verantwortung für das Unglück mit 21 Toten nicht übernehmen wollte. Im Februar 2012 wurde er per Bürgerentscheid abgewählt.

Im Loveparade-Strafverfahren müssen sich seit Dezember zehn Angeklagte verantworten. Die Staatsanwaltschaft legt sechs Bediensteten der Stadt Duisburg und vier Mitarbeitern des Loveparade-Veranstalters fahrlässige Tötung beziehungsweise fahrlässige Körperverletzung zur Last. Bei dem Technofestival gab es im Zugangs- und Abgangsbereich des Veranstaltungsgeländes ein Gedränge, in dem 21 Menschen getötet und mehr als 650 verletzt wurden.Loveparade-Prozess in Duisburg

+++ 9.42 Uhr: Bierabsatz sinkt weiter +++

Der Bierabsatz in Deutschland ist auch zu Jahresbeginn weiter gesunken. Von Januar bis März ging der Verkauf im Vorjahresvergleich um 1,6 Prozent oder 0,3 Millionen Hektoliter zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Insgesamt lag der Absatz der Brauereien in den drei Monaten bei 19,6 Millionen Hektolitern. Vergangenes Jahr war der Bierabsatz bereits um 2,5 Prozent zurückgegangen; seit 1993 sind es fast 17 Prozent weniger. Mehr als vier Fünftel (knapp 82 Prozent) des Biers verkauften die Brauereien im ersten Quartal im Inland. Das war ein Rückgang im Vergleich um Vorjahresquartal um 1,6 Prozent.

+++ 09.04 Uhr: Neue Massenproteste legen armenische Hauptstadt Eriwan lahm +++

Proteste ArmenienIn der Ex-Sowjetrepublik Armenien haben neue Massenproteste der Opposition die Hauptstadt Eriwan lahmgelegt. Demonstranten blockierten nach örtlichen Medienberichten die Hauptstraßen. Die U-Bahn fuhr nicht. Der Oppositionsführer Nikol Paschinjan hatte zu massenhaftem zivilem Ungehorsam aufgerufen, nachdem am Dienstag seine Wahl zum Ministerpräsidenten gescheitert war. Berichten zufolge schloss sich auch das Personal des Flughafens von Eriwan dem Streik an.

Der seit Wochen dauernde Protest in dem 2,9 Millionen Einwohner zählenden Land im Südkaukasus richtet sich gegen Korruption und Vetternwirtschaft in der Führung. Die Demonstranten haben bereits den Rücktritt von Ministerpräsident Sersch Sargsjan erzwungen. Sie kommen aber nicht an der Mehrheit von dessen Republikanischer Partei im Parlament vorbei. Das isolierte Armenien ist auf Russland als Schutzmacht angewiesen, es ist zugleich dessen wichtigster Partner in der konfliktträchtigen Region mit Grenzen zum Iran und zur Türkei.

+++ 08.58 Uhr: Indonesischer Vulkan spuckt Asche in vier Kilometer Höhe +++

Auf der indonesischen Insel Sumatra ist der Vulkan Marapi ausgebrochen. Der 2885 Meter hohe Berg spuckte am Mittwoch Asche bis zu vier Kilometer in den Himmel, wie die nationale Katastrophenschutzbehörde mitteilte.

Für die Bevölkerung besteht nach Angaben eines Behördensprechers jedoch keine Gefahr. Die Gegend rund um den Vulkan ist in einem Umkreis von drei Kilometern nicht besiedelt. Der Vulkan war bereits seit mehreren Tagen aktiv. Am Marapi hatte es zuletzt 1979 Todesopfer gegeben. Bei dem damaligen Ausbruch kamen etwa 60 Menschen ums Leben.

+++ 07.19 Uhr: Rund 30 Geschäfte bei Pariser Mai-Krawallen beschädigt +++

Bei den schweren Ausschreitungen am Mai-Feiertag in Paris sind nach einer vorläufigen Bilanz der Polizei 31 Geschäfte beschädigt worden. Zwei davon seien angezündet worden, meldete die französische Nachrichtenagentur AFP  unter Berufung auf die Polizeipräfektur. Außerdem seien sechs Fahrzeuge angezündet und zehn weitere beschädigt worden.

102 Menschen befanden sich in Polizeigewahrsam, insgesamt hatte die Polizei am Rande der Demonstration 276 Personen vorläufig festgenommen. Schwarz gekleidete Vermummte hatten am Rande der traditionellen Gewerkschaftsdemonstration zum 1. Mai randaliert.

Die Polizei sprach von rund 1200 Personen, die sie dem sogenannten schwarzen Block zurechnete. Vier Menschen wurden leicht verletzt, darunter ein Polizist. Präsident Emmanuel Macron – der sich am Maifeiertag nicht in Frankreich befand, sondern einen dreitägigen Besuch in Australien begann – verurteilte die Gewalt. Es werde alles getan, um die Täter zu identifizieren und zur Verantwortung zu ziehen, teilte er auf Twitter mit.

+++ 06.07 Uhr: Südkoreas Präsident bittet um UN-Überprüfung von Schließung von Atomtestgelände +++

Südkoreas Präsident Moon Jae In hat die Vereinten Nationen um eine Überprüfung der geplanten Schließung des nordkoreanischen Atomtestgeländes gebeten. Moon habe die Bitte in einem Telefonat mit UN-Generalsekretär Antonio Guterres geäußert, sagte UN-Sprecher Stephane Dujarric. Moon habe zudem um UN-Unterstützung “bei der Umwandlung der entmilitarisierten Zone in eine Friedenszone” zwischen Nord- und Südkorea gebeten.

+++ 05.58 Uhr: Heroin in Welpenbäuche eingepflanzt – Tierarzt droht lange Haftstrafe +++

Weil er Heroinpäckchen in die Bäuche von Welpen operiert haben soll, droht einem kolumbianischen Tierarzt eine lange Haftstrafe in den USA. Der 38-Jährige sei nicht nur ein Drogenhändler, sondern habe auch den Schwur von Tierärzten gebrochen, Tierleiden zu verhindern, erklärte der zuständige US-Bundesstaatsanwalt Richard P. Donoghue. Nach seiner Auslieferung aus Spanien am Montag muss er sich nun vor einem Bundesgericht in New York verantworten. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine Mindesthaftstrafe von zehn Jahren wegen Drogenschmuggels.

Dem Kolumbianer wird vorgeworfen, mit flüssigem Heroin gefüllte Päckchen in die Bäuche von Welpen eingepflanzt zu haben. Nach ihrer Ankunft in den USA ist ihnen den Angaben nach das Rauschgift dann wieder entfernt worden. Eine Untersuchung vor zwölf Jahren habe diese “unmenschliche Herzlosigkeit” im Drogenschmuggel aufgedeckt, erklärte die US-Antidrogenbehörde DEA.

+++ 05.08 Uhr: Karl Marx verkauft sich so gut wie lange nicht +++

Karl Marx verkauft sich 200 Jahre nach seiner Geburt einem Zeitungsbericht zufolge so gut wie lange nicht mehr. Der Verkauf des Hauptwerks “Das Kapital” sei von 2297 Stück im Jahr 2016 auf 2650 Stück im Jahr 2017 gestiegen, zitiert die “Neue Osnabrücker Zeitung” die Geschäftsführerin des Karl Dietz Verlags Berlin, Sabine Nuss.

“In diesem Jahr erwarten wir auf Basis der ersten Monate einen erneuten Zuwachs auf deutlich mehr als 3000 Stück. Das ist für ein historisches Werk eine immens hohe Zahl, die nur die wenigsten aktuellen wissenschaftlichen Titel erreichen”, erklärte Nuss demnach.

+++ 05.07 Uhr: Missbrauchsprozess gegen Kardinal Pell wird vermutlich aufgeteilt +++

Der Missbrauchsprozess gegen den australischen Kurienkardinal George Pell wird vermutlich in zwei Verfahren aufgeteilt. Dies geht aus einer ersten Anhörung vor dem zuständigen Gericht in Melbourne hervor. Der bisherige Finanzchef des Vatikans steht unter Verdacht, in früheren Jahren in seiner Zeit als Priester und Erzbischof von Melbourne Jugendliche sexuell belästigt zu haben. Der 76-Jährige bestreitet die Vorwürfe. Vor Gericht bezeichnete er sich als “nicht schuldig”.

Die Anhörung war nach etwas mehr als einer Viertelstunde bereits wieder beendet. Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung waren sich über eine Aufteilung des Prozesses einig. Pells Anwalt Robert Richter verwies darauf, dass die Vorwürfe gegen seinen Mandanten “völlig unterschiedlicher Natur” seien und teilweise auch durch 20 Jahre voneinander getrennt. Deshalb sei es vernünftig, wenn es zwei Prozesse gebe.

+++ 04.46 Uhr: WHO: Neun von zehn Menschen weltweit verschmutzter Luft ausgesetzt +++

Mehr als 90 Prozent der Menschen weltweit sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verschmutzter Luft ausgesetzt. Das geht aus neuen Daten hervor, welche die WHO veröffentlichte. Betroffen sind demnach aber deutlich mehr Menschen in ärmeren Ländern. Rund sieben Millionen Todesfälle pro Jahr sind den Angaben zufolge überdies auf verschmutzte Luft zurückzuführen.

“Die Luftverschmutzung bedroht uns alle”, erklärte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Die Hauptlast trügen aber Menschen in den ärmsten Weltregionen. Mehr als 90 Prozent der Todesfälle im Zusammenhang mit der Luftverschmutzung werden demnach in einkommensschwächeren Ländern registriert. Betroffen seien überwiegend Länder in Asien und Afrika. Untersucht wurden gesundheitsgefährdende Schadstoffwerte in der Umwelt sowie im Haushalt.

+++ 04.41 Uhr: Vier Tote bei Autounfall nahe deutsch-französischer Grenze +++

Bei einem schweren Verkehrsunfall bei Kehl in Baden-Württemberg unweit der Grenze zu Frankreich sind vier Menschen ums Leben gekommen. Alle vier Opfer saßen in einem der beiden am Unfall beteiligten Fahrzeuge. Im zweiten Unfallfahrzeug wurde der Fahrer schwer verletzt, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Der Unfallhergang war zunächst unklar. Nähere Angaben zu den umgekommenen Personen machte die Polizei zunächst nicht.

+++ 04.34 Uhr: Proteste zum 1. Mai in Berlin und Hamburg weitgehend ohne Gewalt +++

Die “revolutionären 1. Mai-Demonstrationen” in Berlin und Hamburg sind in diesem Jahr ohne Krawalle und gewalttätige Ausschreitungen geblieben. In Berlin zählte die Polizei rund 6000 Teilnehmer – weniger als in den Vorjahren. In Hamburg nahmen rund 2200 Menschen teil. In beiden Städten hatte die Polizei sicherheitshalber mehrere tausend Beamte im Einsatz. 

+++ 04.05 Uhr: Technische Probleme legen offenbar Eurofighter lahm +++

Die Bundeswehr hat nach einem “Spiegel”-Bericht massive Probleme mit der Einsatzbereitschaft ihrer Kampfjets vom Typ “Eurofighter”. Wegen technischer Schwierigkeiten beim Selbstschutzsystem seien nur rund zehn Jets für echte Einsätze startklar. Weil die Luftwaffe nur über kleine Bestände an Bewaffnung für den “Eurofighter” verfüge, könnten derzeit sogar nur vier Jets für reale Missionen eingesetzt werden, berichtet das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf interne Berechnungen der Luftwaffe. 

Deutschland könne wegen der mangelhaften Einsatzbereitschaft seine militärischen Zusagen an die Nato nicht mehr erfüllen. Bei der Nato habe Berlin insgesamt 82 Jets für Krisenfälle zugesagt. Die Bundeswehr habe auf Anfrage die neuen technischen Probleme bestätigt, allerdings nicht die konkreten Zahlen. Diese seien als geheim eingestuft. Ein Sprecher sagte, man arbeite mit Hochdruck an einer Lösung.

+++ 01.19 Uhr: Apple-Aktionäre bekommen weitere 100 Milliarden Dollar +++

Die US-Steuerreform bringt Apple-Aktionären einen Geldregen: Der iPhone-Konzern schüttet über einen Aktienrückkauf weitere 100 Milliarden Dollar (82,6 Mrd Euro) aus. Zugleich blieb das von einigen Analysten erwartete Absacken der iPhone-Verkäufe im vergangenen Quartal aus. Das teure iPhone X war dabei das bestverkaufte Apple-Telefon. Das brachte Apple einen Quartalsgewinn von 13,8 Milliarden Dollar ein, nach gut 11 Milliarden im Vorjahresquartal.

+++ 00.39 Uhr: Weltweite Rüstungsausgaben auf Höchstwert seit Kaltem Krieg +++

Angesichts wachsender Spannungen auf der Welt wird derzeit so stark aufgerüstet wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr. Insgesamt wurden 2017 rund 1,739 Billionen Dollar für Rüstungsgüter ausgegeben, wie das in Stockholm ansässige Friedensforschungsinstitut Sipri in einem Bericht bekannt gab. Im Vergleich zu 2016 war der Anstieg mit 1,1 Prozent zwar gering, verharrte aber auf hohem Niveau. Deutschland gab 44,3 Milliarden Dollar aus – das höchste Niveau seit 1999.

Die großen Trends: Chinas Rüstungsausgaben stiegen erneut an – eine Entwicklung, die seit nunmehr über zwei Jahrzehnten anhält. In Europa sanken die Ausgaben im Zwei-Jahresvergleich um 2,2 Prozent – vor allem begründet durch einen Rückgang russischer Investitionen. Russland investierte erstmals seit 1998 weniger in sein Militär.

Die USA bleiben mit Abstand Spitzenreiter. Mit 610 Milliarden Dollar macht allein das US-Militärbudget ein Drittel der weltweiten Rüstungsausgaben aus. Es lag um das 2,7-Fache über dem des Zweitplatzierten – China.

+++ 00.28 Uhr: UN: Mehr als 50 neue Fälle von sexuellem Missbrauch und Ausbeutung +++

Den Vereinten Nationen sind in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 54 Fälle von sexuellem Missbrauch und Ausbeutung durch UN-Mitarbeiter gemeldet worden. Unter den 66 mutmaßlichen Opfern seien 13 Mädchen unter 18 Jahren sowie 16 Opfer, deren Alter nicht gemeldet worden sei, sagte ein UN-Sprecher.

Die zwischen 1. Januar und 31. März gemeldeten Fälle drehen sich um UN-Mitarbeiter, die Empfänger von UN-Hilfen missbraucht oder ausgebeutet haben sollen. 14 der Fälle betreffen Blauhelm-Einsätze, 18 betreffen Behörden oder Büros für Hilfsprogramme der Weltorganisation.

+++ 00.18 Uhr: US-Staaten verklagen Trump-Regierung wegen Umweltregeln für Autos +++

Kalifornien und 16 weitere US-Bundesstaaten haben die Regierung von US-Präsident Donald Trump wegen einer befürchteten Aufweichung der Umweltvorschriften für Autos verklagt. “Genug ist genug”, teilte der kalifornische Generalstaatsanwalt Xavier Becerra in Sacramento mit. Es gehe nicht darum, eine Auseinandersetzung mit der Trump-Regierung zu suchen, erklärte er. Doch es stehe zu viel für die Gesundheit und die Wirtschaft Amerikas auf dem Spiel, um tatenlos zuzusehen.

Die US-Umweltbehörde EPA hatte Anfang April angekündigt, aus der Ära von Trumps Vorgänger Barack Obama stammende Regeln zum Spritverbrauch zurückzudrehen. Sie sind auch für den Abgas-Ausstoß von Autos auf US-Straßen entscheidend. Kalifornien, das Vorreiter beim Kampf gegen Luftverschmutzung ist und dessen Emissionsstandards zwölf weitere Bundesstaaten befolgen, hatte daraufhin mit einer Klage gedroht. Nun wurde gemeinsam mit 16 weiteren Bundesstaaten und dem District of Columbia gerichtlich Berufung gegen die EPA-Entscheidung eingelegt.

Delfin stößt Stand-Up-Paddler vom Board_14.30

STERN.DE RSS-Feed Panorama – die neusten Meldungen zum Thema Panorama 

...weitere Beiträge:
Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:VW-Chef Müller nennt Abgastests "unethisch und abstoßend" (20.28 Uhr)Mann soll Richterin mit Gedicht beschimpft haben (17.28 Uhr)Defekter Sessellift ...
weiterlesen
Nach Bombenanschlägen in Thailand – Bangkoks Polizei fahndet auch nach verdächtiger Frau
Nach den Bombenanschlägen in Bangkok fahndet die thailändische Polizei auch nach einer Frau. Sie soll neben den drei verdächtigen Männern ebenfalls ...
weiterlesen
Die Meldungen im Kurz-Überblick: Explosion an S-Bahnhof in Hamburg (20.55 Uhr)Grundschulen in Teheran wegen Luftverschmutzung geschlossen (17.42)Mindestens elf Polizisten bei Taliban-Angriff in Afghanistan ...
weiterlesen
Die Meldungen im Kurz-Überblick:Berlin: Vier Gefangene aus JVA ausgebrochen (11.23 Uhr)Unheimliches Leichenschiff vor Japan - tote Nordkoreaner an Bord? (9.36 Uhr)Putin spricht ...
weiterlesen
Die wichtigsten Meldungen im ÜberblickSchulz erklärt sofortigen Rückzug von SPD-Spitze (18.43 Uhr)AfD-Politiker wegen Volksverhetzung verurteilt (17.14 Uhr)Männer hetzen in Düsseldorf Hund auf ...
weiterlesen
News des Tages im stern-Ticker:+++ 19.48 Uhr: Obama ruft wegen Hurrikan zu Vorsicht auf +++US-Präsident Barack Obama hat die Bewohner der amerikanischen ...
weiterlesen
Die wichtigsten Meldungen im Überblick:Saarländischer CDU-Fraktionschef Hans soll Ministerpräsident werden (19.45 Uhr)Männer wollen verstopfte Toilette reinigen - und sterben beinahe (16 Uhr)Lufthansa-Pilot ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:+++ 10.35 Uhr: Anklage nach Tod von Teenagern +++Sieben Monate nach dem Kohlenmonoxid-Tod von sechs Teenagern in ...
weiterlesen
Die News des Tages im stern-Ticker.+++ 19.51 Uhr: Mindestens 72 Tote bei Anschlägen auf zwei Moscheen in Afghanistan +++Bei zwei Angriffen auf Moscheen ...
weiterlesen
Die Meldungen im Kurz-Überblick:Nach Strandtücher-Streit: Mann an Copacabana erschossen (17.35 Uhr)Frauenleiche in Stoffbündel gefunden (16.28 Uhr)Feuer in Londoner Zoo (15.22)FC Barcelona gewinnt ...
weiterlesen
Die Meldungen im Kurz-Überblick:US-Regierung friert Gelder für UN-Palästinenserhilfswerk ein (21.26 Uhr)Polizei findet im Leiche von vermisster Frau aus Scharbeutz (18.24 Uhr)Staatsanwaltschaft fordert ...
weiterlesen
Die Meldungen im Kurz-Überblick:Frau wird von Maibaum-Spitze erschlagen (19.10 Uhr)Volltrunkene Mutter fährt mit 3,2 Promille und Kindern im Auto (14.55 Uhr)Facebook darf ...
weiterlesen
Die News des Tages im Überblick.+++ 6.32 Uhr:  Aktivisten: Syrische Armee erobert großen Stadtteil im Südosten von Aleppo +++Die syrischen Regierungstruppen haben ...
weiterlesen
+++ 10.26 Uhr: 13 Tote bei Explosion in Kirche in Ägypten +++Bei einer Bombenexplosion in der Nähe einer Kirche in Ägypten sind ...
weiterlesen
Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.+++ 10.43 Uhr: Nach Terroralarm: "Rock am Ring" geht weiter +++Die Fans bei "Rock am Ring" können aufatmen: ...
weiterlesen
News des Tages: Frau verkauft ihr Baby direkt
Nach Bombenanschlägen in Thailand – Bangkoks Polizei fahndet
News des Tages: Kleine Explosion an Hamburger S-Bahnhof
News des Tages: Vier Häftlinge fliehen aus Berliner
News des Tages: Berliner AfD-Politiker wegen Volksverhetzung verurteilt
News des Tages: Mutter vergisst Kinder und Koffer
News des Tages: Männer töten Angora-Ziege in Berliner
News des Tages: Frau rammt auf A9 drei
News des Tages: Ein Berg aus Fleisch und
News des Tages: Berlin: Getötete Frau in Stoffbündel
News des Tages: Polizei findet Leiche von vermisster
News des Tages: Frau wird in Bayern von
News des Tages: Trump legt im Streit mit
News des Tages: Kaufhaus in Stockholm bleibt geschlossen
News des Tages: Nach Terroralarm: “Rock am Ring”

Print Friendly

Ähnliche News:

  1. News des Tages: Frau verkauft ihr Baby direkt nach der Geburt für 166 Euro
  2. Nach Bombenanschlägen in Thailand – Bangkoks Polizei fahndet auch nach verdächtiger Frau
  3. News des Tages: Kleine Explosion an Hamburger S-Bahnhof
  4. News des Tages: Vier Häftlinge fliehen aus Berliner Gefängnis
  5. News des Tages: Berliner AfD-Politiker wegen Volksverhetzung verurteilt
  6. News des Tages: Mutter vergisst Kinder und Koffer am Bahnhof
  7. News des Tages: Männer töten Angora-Ziege in Berliner Streichelzoo
  8. News des Tages: Frau rammt auf A9 drei Streifenwagen und flüchtet
  9. News des Tages: Ein Berg aus Fleisch und Brot: Berliner bauen den größten Döner der Welt
  10. News des Tages: Berlin: Getötete Frau in Stoffbündel gefunden
  11. News des Tages: Polizei findet Leiche von vermisster Frau aus Scharbeutz
  12. News des Tages: Frau wird in Bayern von Maibaum-Spitze erschlagen
  13. News des Tages: Trump legt im Streit mit China nach
  14. News des Tages: Kaufhaus in Stockholm bleibt geschlossen – nach Shitstorm in den sozialen Medien
  15. News des Tages: Nach Terroralarm: “Rock am Ring” geht weiter