Nachrichten aus Deutschland: Schweres Unwetter über Hamburg – Regenfälle überfluten Straßen und Keller

Hamburg: Krasse Regenfälle überfluten Straßen und Keller

Der Osten Hamburgs ist vom einem heftigen Unwetter heimgesucht worden. Starke Regenfälle fluteten zahlreiche Straßen und Keller. Besonders der Ort Oststeinbek unmittelbar östlich von Hamburg bekam das Unwetter zu spüren. Dort sei es das größte Hochwasser seit Jahrzehnten, sagte der Sprecher der Feuerwehr, Christian Höft. Derzeit gebe es 150 Feuerwehreinsätze gleichzeitig, auch der Katastrophenschutz sei beteiligt. Keller ganzer Straßenzüge seien in dem Ort im Kreis Stormarn überflutet, ein Bahndamm drohe abzurutschen, Trafohäuser stünden unter Wasser. Es gebe Stromausfälle. Flüsse träten über die Ufer und ein Haus stehe komplett unter Wasser.

Auch in Lohbrügge/Bergedorf herrsche Ausnahmezustand, sagte ein Sprecher. Ein Abschnitt der Bundesstraße 5 sei komplett gesperrt worden. Wegen Unterspülung sei ein Wohnhaus mit neun Parteien evakuiert worden (Foto). In einer Kita laufe ein Gefahrguteinsatz, weil Schwimmbad-Chlorbehälter umhertrieben, berichtete der Sprecher weiter.

Insgesamt rückte die Feuerwehr Hamburg am Nachmittag zu über 900 Unwetter-Einsätzen aus. Am Abend seien fünf Löschzüge der Berufsfeuerwehr mit diversen Sonderfahrzeugen, 65 Freiwillige Feuerwehren, das THW und die DLRG im Einsatz. Insgesamt über 900 Einsatzkräfte. Straßen stünden teilweise bis zu einem Meter unter Wasser. Einsatzschwerpunkt sei neben den zahlreichen Überflutungen und vollgelaufenen Kellern im Gebiet Bergedorf/Lohbrügge das BG Klinikum Hamburg Boberg. Dort seien Kellerräume überflutet, der Betrieb sei aber nicht gefährdet. Der Einsatz der Hilfskräfte im Einsatzgebiet werde sich über die gesamte Nacht hinziehen.

A81 bei Rottweil: Opel-Fahrer schläft auf Standstreifen

Mit laufendem Motor, eingeschaltetem Licht und Warnblinkanlage parkte ein Opel Zafira am Donnerstagmorgen um kurz nach 3 Uhr auf dem Standstreifen der A81 zwischen Rottweil und Oberndorf. Als die Polizei das Fahrzeug entdeckte, saß der 25-jährige Fahrer schlafend hinterm Steuer. Er gab an seit mindestens drei Stunden so zu stehen. Dabei habe ihn offenbar die Müdigkeit übermannt, sodass er eingeschlafen sei. Am Fahrzeug waren die beiden linken Reifen luftleer, die Felgen beschädigt sowie die Radaufhängung vorne links kaputt. Offenbar muss der Mann unweit seines Standortes von der Fahrbahn abgekommen sein. Den Führerschein musste der alkoholisierte Mann an Ort und Stelle an die Beamten abgeben. Ihn erwartet ihn eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

Frankfurt: Mann am S-Bahnhof ins Koma geprügelt

Die Frankfurter Polizei sucht mit einer Öffentlichkeitsfahndung nach einem Unbekannten, der einen Mann ins Koma geprügelt haben soll. Der Vorfall ereignete sich bereits am 22. April gegen 20 Uhr. Der 51-Jährige fuhr mit der S-Bahn-Linie 4 von Frankfurt am Main Hauptbahnhof nach Frankfurt am Main West. Beim Halt in Frankfurt am Main West stieg er aus der S-Bahn. Der Tatverdächtige folgte ihm auf den Bahnsteig und stieß den Mann so heftig zu Boden, dass dieser mit dem Hinterkopf auf dem Bahnsteig aufschlug. Anschließend stieg der Täter wieder in die S-Bahn und fuhr weiter. Das Opfer trug schwerste Verletzungen und innere Blutungen im Gehirn davon. Er lag mehrere Wochen im Koma. Er hat nur noch eine Sehkraft von 50 Prozent und leidet noch heute an den Folgen des Angriffs. Die Polizei sucht nun nach Zeugen. Der unbekannte Täter ist zwischen 1,85 und 1,90 Meter groß, hat schwarze Haare mit Undercut und ist etwa 25 bis 30 Jahre alt. Hinweise an die Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main unter der Telefonnummer 069/ 13 01 45 11 03.

Nachrichten Deutschland Frankfurt

Hausen im Killertal: Auto fliegt meterweit durch die Luft

Spektakulärer Unfall in Hausen im Killertal (Baden-Württemberg): Dort war ein 33-jähriger Polofahrer in einen Baustellenbereich gefahren. Weil er jedoch zu schnell unterwegs war, erkannte er einen auf der Straße liegenden Schotterhaufen zu spät. Nach Zeugenaussagen schanzte der Polo über das Hindernis, hob ab und flog in einigen Metern Höhe über zwei weitere Schotteranhäufungen. Erst nach circa 40 Meter hatte das Auto wieder Bodenkontakt. An dem Pkw entstand ein Sachschaden von rund 25.000 Euro. Der Fahrer erlitt nur leichte Verletzungen. Er wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Trotz des filmreifen Szenarios durfte der 33-Jähgrige seinen Führerschein bei den Beamten abgeben. Außerdem wird er wegen Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt.

Waschow: Pferd rutscht unter Leitplanke

Im mecklenburgischen Waschow sind am Donnerstagmorgen Pferde ausgebüxt und waren auf der L4 unterwegs. Um kurz vor 7 Uhr ging ein Notruf bei der Polizei ein, dass ein Mann die Tiere zwar von der Fahrbahn vertrieben hätte, sie jedoch immer noch frei herumlaufen würden. Eines der Tiere rutschte vermutlich aus und geriet mit dem Kopf unter eine Schutzplanke. Weil sich das panische Tier nicht mehr selbst befreien konnte, musste es durch einen Tierarzt leicht sediert werden, damit die Feuerwehr die Leitplanke durchtrennen konnte. Das Pferd hat laut Polizei nach erstem Augenschein nur leichte Verletzungen erlitten und wurde an den Eigentümer übergeben.  

Nachrichten Deutschland Waschow

Porta Westfalica: Frau steigt auf Autobahn aus und wird überfahren

Auf der A2 Richtung Hannover kurz vor der Anschlussstelle Porta Westfalica ist am Mittwochabend gegen 22 Uhr eine junge Frau überfahren worden. Die 22-Jährige saß in einem Wagen mit Berliner Kennzeichen, als es laut Polizei zwischen ihr und dem Fahrer zum heftigen Streit kam. Der Mann fuhr den Hyundai auf den Seitenstreifen, die junge Frau stieg aus und lief auf die Fahrbahn. Dabei wurde sie von einem Lkw erfasst, zu Boden geschleudert und anschließend von einem VW Sharan überrollt. Sie erlag trotz sofortiger Reanimationsversuche von Ersthelfern und eintreffenden Polizeibeamten noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Die beteiligten Fahrzeuge wurden zur Spurenauswertung sichergestellt. Die Insassen der beteiligten Fahrzeuge wurden von Notfallseelsorgern betreut.

Nachrichten Deutschland Porta Westfalica

Nachrichten Deutschland Waschow

Nachrichten von Mittwoch, 9. Mai

Bonn: Streit vor Shisha-Bar – Mann vermutlich ins Bein geschossen

In der Bonner Innenstadt ist am Mittwochabend bei einem Streit unter drei Männern ein 34-Jähriger vermutlich durch einen Schuss ins Bein verletzt worden. Ein 18-Jähriger und ein 21-Jähriger wurden vorläufig festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Zeugen hatten die Beamten alarmiert, dass es vor einer Shisha-Bar eine heftige Auseinandersetzung gebe. Stühle seien geflogen und auch Schüsse gefallen. Die eintreffenden Polizisten fanden das Opfer mit einer augenscheinlichen Schussverletzung im Bein vor; er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Zur Nationalität der Männer machte die Polizei keine Angaben.

Tuttlingen: Segelflugzeuge kollidieren und stürzen ab – Passagiere retten sich

Bei Hausen am Tann in Baden-Württemberg sind zwei Segelflugzeuge in der Luft zusammengestoßen und abgestürzt. Alle drei Insassen hätten sich bei dem Vorfall am Dienstagnachmittag mit Fallschirmen aus den Maschinen retten können, teilte die Polizei in Tuttlingen mit. Einzelne Trümmerteile gingen in der Nähe eines Sportplatzes nieder und gefährdeten Schüler. Sie brachten sich in Sicherheit.

Nach Angaben der Beamten gab es nach ersten Erkenntnissen keine ernsthaft Verletzten. Die beiden Piloten und der Copilot aus den abgestürzten Flugzeugen wurden nur vorsorglich in Krankenhäusern untersucht. Auf dem Sportplatz knickte ein Kind bei der Flucht vor den Trümmerteilen mit dem Fuß um und musste daher behandelt werden. Weitere Flugzeugteile landeten neben einer Landstraße. Die Ursache für den Unfall war zunächst unklar. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.

Marburg: Dieb fischt mit Geld gefüllte Konfirmandenbriefe aus Briefkästen

Auf Konfirmandenbriefe hatte es ein Dieb im hessischen Dautphetal Holzhausen am Hünstein abgesehen: Mindestens drei dieser mit Geld gefüllten Briefe für junge Konfirmanden fischte der unbekannte Dieb am vergangenen Sonntag aus Briefkästen mehrerer Familien, wie die Polizei in Marburg am Mittwoch mitteilte. Da der Dieb die leeren Umschläge einfach wegwarf und diese gefunden wurden, konnte die Polizei die Mindestzahl der Diebstähle ermitteln.

Es sei aber durchaus möglich, dass weitere Umschläge ihre Empfänger nicht erreichten und diese aus Unwissenheit gar nichts mitbekommen konnten. Das Ausmaß der Diebstähle lasse sich nur feststellen, wenn sich die Versender der Konfirmationspost mit den Empfängern in Verbindung setzten.

Hamburg: Joggerin mit Kopfhörern wird von Auto angefahren

In Hamburg ist eine junge Frau am Dienstagnachmittag von einem Auto angefahren worden. Weil sich die Autos auf dem rechten Fahrstreifen aufgrund von Rechtsabbiegern staute, lief sie an einer Ampel durch die wartenden Fahrzeuge hindurch. Die 25-Jährige trug laut Augenzeugen Kopfhörer und lief bei Rot über die Straße. Dabei wurde sie von einem Renault erfasst und zu Boden geschleudert. Die Frau erlitt laut Polizei schwerste Verletzungen und musste noch am Unfallort notärztlich behandelt werden. Anschließend wurde sie ein ein Krankenhaus eingeliefert und stationär aufgenommen. 

Rostock: Fahrer von Pflegedienst vergisst Frau in Fahrzeug

In Rostock hat der Fahrer eines Pflegedienstes eine Rentnerin in seinem Fahrzeug vergessen. Eine aufmerksame Passantin rief am Dienstagnachmittag die Polizei und erklärte, dass eine ältere Dame in einem Transporter eingesperrt ist. Die 78-Jährige saß in dem Wagen, der auf einem Parkplatz stand, rund eine Stunde lang fest. Aufgrund ihrer körperlichen Verfassung und einer aktiven “Kindersicherung” am Schloss der Tür, konnte sie sich nicht selbstständig befreien. Die Polizei schlug in Abstimmung mit dem ebenfalls eingesetzten Rettungsdienst die Scheibe des Wagens ein und befreite die Frau. Sie war etwas dehydriert, darüber hinaus ging es ihr jedoch gut. Gegen den Fahrer wurde Anzeige erstattet.

Stuttgart: Sohn soll Vater getötet haben

In Stuttgart haben Spezialeinsatzkräfte der Polizei am Dienstagnachmittag in einem Reihenhaus in Riedenberg einen 27 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, seinen 60 Jahre alten Vater getötet zu haben. Der Mann hatte gegen 11.50 Uhr selbst den Notruf gewählt. Nachdem die Beamten in die Wohnung eingedrungen waren, ließ er sich widerstandslos festnehmen. In der Wohnung fanden sie den 60-Jährigen tot auf. Die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar, es gibt jedoch Anhaltspunkte für eine psychische Erkrankung des 27-Jährigen.  

Nachrichten Deutschland Stuttgart

Die Wetterprognose für Deutschland am Mittwoch, den 9. Mai: 

09-Das Wetter in Deutschland am 9. Mai 2018-5782301756001

Aktuelle amtliche Unwetterwarnungen finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Nachrichten von Dienstag, 8. Mai

Hamburg: Kind findet Spritze auf Kita-Gelände und verletzt anderes Kind damit

Es ist wohl der Albtraum aller Eltern: Ein Kind ist in der vergangenen Woche durch eine weggeworfene Spritze verletzt worden. Auf dem Gelände einer Kita in Hamburg-Altona fanden mehrere Kinder die Spritze im Gebüsch. Die Betreuerinnen informierten sie zunächst nicht über den Fund, berichtet das “Hamburger Abendblatt”. Stattdessen hätten sie die Spritze aufgehoben. Ein Kind habe dabei ein anderes mit der Nadel verletzt. Nähere Informationen sind nicht bekannt.

Es habe sich nur um eine winzige Wunde gehandelt, wird die Kita in dem Bericht zitiert. Das Kind sei dennoch im Krankenhaus untersucht worden, eine Infektion könne fast vollständig ausgeschlossen worden. 

Hamburg: Mann vergiftet Schwangere mit Benzin

In einem Kaufhaus in Hamburg-Bergedorf hat ein Mann Benzin in den Milchbehälter eines Kaffeeautomaten gefüllt. Eine Schwangere, die sich an dem Automaten bediente, erlitt daraufhin eine schwere Vergiftung. Die Polizei konnte den Tatverdächtigen nun fassen. 

Der Vorfall ereignete sich bereits am 26. April, wie die “Hamburger Morgenpost” berichtet. Die Frau sei nach dem Kaffee unter starken Bauchschmerzen zusammengebrochen und ins Krankenhaus gebracht worden. Dort wurde die Vergiftung dann festgestellt, heißt es weiter. Bilder der Überwachungskamera haben der Polizei demnach schnell einen Tatverdächtigen geliefert. Er sei nach der Tat jedoch untergetaucht und konnte erst am Sonntagabend in Hamburg festgenommen werden. Bei dem 63-Jährigen soll es sich um einen psychisch labilen Mann handeln, der bereits mehrfach wegen Sachbeschädigung verurteilt wurde.

Dem Mann drohen wegen gemeingefährlicher Vergiftung bis zu zehn Jahre Haft. Die 39-jährige Frau hat sich dem Bericht zufolge wieder erholt. Es habe keine Lebensgefahr bestanden.

Rostock: Frau bricht Reh versehentlich das Genick

Im Rostocker IGA-Park ist am Sonntag ein Reh bei einem Vorfall mit einer Besucherin ums Leben gekommen. Einem Bericht der “Ostsee Zeitung” zufolge hatte sich das Tier verirrt und war in Panik geraten. Anschließend sei es von hinten durch die Beine der korpulenten Frau gelaufen, die daraufhin das Gleichgewicht verlor und rückwärts auf das Reh stürzte.

Dadurch brach dem Tier das Genick, es verstarb noch an Ort und Stelle, hieß es. Die Frau verletzte sich demnach am Sprunggelenk und musste in eine Klinik.

München: Mann sperrt sich selbst in Güterzug-Container ein

Ungewöhnlicher Einsatz für die Bundespolizei in München-Pasing: Dort hatte sich am Montag ein 25-Jähriger selbst in einen Güterzug-Container gesperrt und saß darin fest. Er rief gegen 5.20 Uhr den Notruf und erklärte, dass er betrunken dort hineingeklettert und bereits seit fünf Stunden dort gefangen sei. Zwischendurch sei er eingeschlafen. Da er jedoch nicht genau wusste, wo der Zug steht, mussten Beamte der Bundespolizei und der Feuerwehr den Bereich des Güterbahnhofes erst absuchen. Dafür musste der gesamte Gleisbereich in Pasing gesperrt werden. Dadurch wurde auch die S-Bahn, der Regional- und Fernverkehr vorübergehend stark beeinträchtigt. Insgesamt kam es bei 86 Zügen und S-Bahnen zu Verspätungen, 37 Züge fielen komplett aus. Gegen 6.20 Uhr wurde der Mann schließlich gefunden und befreit. Der Gräfelfinger konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Heimreise antreten. Ihn erwartet eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des unbefugten Aufenthaltes im Gleisbereich sowie des Betretens einer Bahnanlage ohne amtliche Befugnis.

A44 bei Aldenhoven: Autofahrer nutzt Rettungsgasse dreist aus – und wird erwischt

Dreist gewinnt zum Glück nicht immer: Auf der A44 bei Aldenhoven (Kreis Düren) hat ein 20-jähriger BMW-Fahrer am vergangenen Freitag eine Rettungsgasse ausgenutzt, um schneller voranzukommen. Die Autobahn war nach einem Unfall voll gesperrt worden, die im Stau stehenden Fahrzeuge bildeten laut Polizei vorbildlich eine Rettungsgasse, sodass die alarmierten Notärzte auf dem Weg zum Unfallort sogar einen Mann mit internistischen Problemen schnell versorgen konnten.

Der angesprochene 20-Jährige wiederum wollte offenbar nicht länger im Stau warten und fuhr einfach einem Löschzug der Feuerwehr hinterher, wodurch er zwei nachfolgende Rettungswagen behinderte. Ob ihn letztlich Polizisten auf frischer Tat stellten oder ob ihn die Retter filmten, geht aus der Pressemitteilung nicht hervor. Fest steht jedoch: Den jungen Mann erwartet für sein dreistes Vergehen ein Bußgeld von 240 Euro, zwei Punkte in der Flensburger Verkehrssünderdatei und ein Monat Fahrverbot.

Sehen Sie hier, wie eine perfekte Rettungsgasse sogar erfahrene Einsatzkräfte überraschte.

Die perfekte Rettungsgasse – THW Freising postet Video

Freiburg: Zwei Kinder reißen aus Kita aus – Polizeisuche mit Hubschrauber und Hunden

Nicht nur im osthessischen Niederaula (siehe letzten Ticker-Eintrag von gestern “Nach Kita-Ausflug vermisste Mädchen sind gefunden”) ist am Montag mit einem Großaufgebot nach verschwundenen Kindern gesucht worden. Auch in Freiburg lösten zwei dreijährige Ausreißer aus einer Kita einen Polizeieinsatz aus. Der kleine Junge und das Mädchen verschwanden Montagmittag spurlos vom Gelände der Einrichtung, woraufhin die Kita-Leitung die Polizei alarmierte, wie die Polizei Freiburg am Dienstag mitteilte.

Die Polizei startete eine umfangreiche Suchaktion, bei der auch eine Hundestaffel und ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurden. Gut zwei Stunden später fand eine Spaziergängerin die beiden Ausreißer wohlbehalten in einem Waldstück. Die Kinder hatten nur einen kleinen Spaziergang unternommen.

Die Wetterprognose für Deutschland am Dienstag, den 8. Mai: 

08-Das Wetter in Deutschland am 8. Mai 2018-5781699904001

Aktuelle amtliche Unwetterwarnungen finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Nachrichten von Montag, 7. Mai

Niederaula: Nach Kita-Ausflug vermisste Mädchen sind gefunden

nachrichten deutschland – suche niederaulaIm hessischen Niederaula (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) sind drei kleine Mädchen, die seit dem Vormittag als vermisst galten, gefunden worden. Lokalen Medienberichten zufolge entdeckte ein Förster die Kinder gegen 16 Uhr in einem Wald rund fünf Kilometer vom Ort ihres Verschwindens entfernt. Ihnen gehe es trotz des langen Marsches bei sommerlichen Temperaturen gut, beruhigte die Polizei. “Der Förster dort hatte sie angesprochen, ob sie nicht die vermissten Mädchen seien. So wurden sie wiedergefunden”, erklärte ein Polizeisprecher.

Laut Polizei hatten sich die Mädchen dort offensichtlich verlaufen. Inzwischen seien sie wieder bei ihren Familien, hieß es auf Twitter.polizei oberhessen 3 Die Vierjährigen waren zuvor auf einem Ausflug mit ihrem Kindergarten verschwunden. An der Suche nach den Kindern beteiligten sich in der Folge rund 40 Polizeibeamte und 130 Feuerwehrleute, die im späteren Verlauf von zwei Hubschraubern sowie mehreren Hunden unterstützt worden seien, twitterte die Polizei Osthessen. Laut der “Hessisch Niedersächsischen Allgemeinen” gibt es in dem Gebiet drei Seen, die sofort nach Bekanntwerden des Falls abgesucht wurden. Hinweise auf ein Verbrechen gab es mehreren Berichten lokaler Zeitungen zufolge von Beginn an keine.Polizei osthessen 2Neuer InhaltLaut “Bild”-Zeitung galten die Kinder, die zu einer von zwei Erzieherinnen begleiteten 23-köpfigen Kindergartengruppe gehören sollen, seit 9.40 Uhr als verschwunden. 

Vlotho: Holocaust-Leugnerin Haverbeck verhaftet

Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck ist in ihrem Wohnhaus in Vlotho in Ostwestfalen verhaftet und ins Gefängnis nach Bielefeld-Senne gebracht worden. Das bestätigten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag. Die 89-Jährige sollte in der vergangenen Woche im Gefängnis zur Verbüßung einer Haftstrafe antreten, erschien aber nicht. Die Staatsanwaltschaft Verden hatte daraufhin einen Vollstreckungshaftbefehl erlassen. Zuvor hatten der NDR und die “Bild”-Zeitung online über die Festnahme berichtet. 

Das Landgericht Verden in Niedersachsen hatte Haverbeck wegen Volksverhetzung in acht Fällen zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt.  

Neustadt/Weinstraße: Mann will per Gericht drei Cent eintreiben

Weil er bei der Stadt Neustadt an der Weinstraße 0,03 Euro Zinsen eintreiben wollte, hat ein Mann das örtliche Verwaltungsgericht angerufen – allerdings vergeblich. Man dürfe das Gericht nicht für unnütze oder unlautere Zwecke in Anspruch nehmen, geht aus einem veröffentlichten Beschluss des Gerichts hervor. Dem Mann gehe es nicht um wirtschaftliche Interessen, sondern um das “Prinzip des Rechthabens”. Dies sei jedoch nicht schutzwürdig. Außerdem habe er seinen Antrag verfrüht gestellt.

Nach Angaben eines Gerichtssprechers hatte der Mann im Frühjahr 2012 in einer ordnungs- und polizeirechtlichen Angelegenheit ein vorläufiges Rechtsschutzverfahren gegen die Kommune geführt. Weil sie seine Forderung erfüllte, wurde das Verfahren eingestellt. Fünfeinhalb Jahre später – im Dezember 2017 – machte er im Zusammenhang mit dem Verfahren Portoausgaben von 2,91 Euro geltend, die die Stadt – nach einer ersten fehlgeleiteten Überweisung – im vergangenen April seinem Konto gutschreiben ließ. Der Mann bestätigte den Eingang des Geldes, monierte aber, dass noch Zinsen von 0,03 Euro ausstünden. “Diese mache er weiterhin geltend”, so das Gericht.

Die Richter kamen zu dem Schluss, dem Antrag fehle das nötige Rechtsschutzinteresse. Zwar gewährleiste das Grundgesetz einen möglichst lückenlosen richterlichen Rechtsschutz gegen Akte der öffentlichen Gewalt. Der Schutzsuchende dürfe das Gericht aber nicht für unnütze oder unlautere Zwecke in Anspruch nehmen. Bei 0,03 Euro handele es sich um einen so geringen Wert, dass die Inanspruchnahme von gerichtlichem Rechtsschutz nicht mehr gerechtfertigt erscheine.

Euskirchen: Mann läuft nackt durch Hotel

In Euskirchen (NRW) hat ein Mann Mitarbeiter eines Hotels und Polizeibeamte am Sonntagnachmittag ordentlich auf Trab gehalten. Wie die Polizei berichtet, weigerte sich der 33-Jährige zunächst, sein gebuchtes Hotelzimmer zu verlassen. Wenig später sei er dann nackt über die Flure gerannt. Trotz mehrfacher Aufforderung habe sich der stark Alkoholisierte – ein Test ergab später einen Atemalkoholwert von 2,94 Promille – geweigert, sich ein Handtuch umzulegen. Auch als inzwischen alarmierte Polizisten ihn baten, sich etwas anzuziehen, lenkte der Mann nicht ein und widersetzte sich allen weiteren Anweisungen der Beamten, die ihn später in Gewahrsam nahmen.

Die Ermittlungen gegen den 33-Jährigen laufen – auch, weil er in Verdacht steht, am Vortag seines Ausrasters ein Auto gestohlen zu haben. Die entsprechenden Schlüssel des Fahrzeugs habe man im Hotelzimmer sichergestellt.

Hamburg: Radlerin stirbt nach Unfall mit Lkw

Im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel ist am Morgen eine Fahrradfahrerin bei einem Unfall mit einem Lkw ums Leben gekommen. Bisherigen Ermittlungen zufolge übersah der Fahrer des Sattelzugs die Frau beim Abbiegen, berichtet das “Hamburger Abendblatt”. Versuche, die 33-Jährige zu reanimieren seien gescheitert, die Frau letztlich noch am Unfallort ihren Verletzungen erlegen, sagte ein Sprecher der Polizei der Zeitung. Der Fahrer des Lkw werde von Notfall-Seelsorgern betreut, heißt es.

nachrichten deutschland – radunfall hamburg

Herten: Mehrere Verletzte nach Gasaustritt in Mehrfamilienhaus

Austretendes Gas hat am frühen Morgen in Herten im Ruhrgebiet mehrere Bewohner eines Mehrfamilienhauses verletzt. Wie die Polizei mitteilte, handele es sich nicht um einen Unfall. Der Gasaustritt sei “von strafrechtlicher Relevanz”. 

Die Polizei sprach von insgesamt 15 Verletzten, darunter auch fünf Kinder. Vier Menschen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht. Schwerverletzte soll es nach ersten Erkenntnissen nicht geben. Die Beamten schlossen nicht aus, dass es sich um eine Beziehungstat handeln könnte. Weitere Details gab sie zunächst nicht bekannt. 

So schön wird das Wetter am Montag, den 7. Mai: 

07-Das Wetter in Deutschland am 7. Mai 2018-5781195857001

Aktuelle amtliche Unwetterwarnungen finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 30. April bis 6.Mai können Sie hier nachlesen:

Nachrichten aus Deutschland KW18_10.23

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Spektakulärer Unfall in Hausen im Killertal (Baden-Württemberg): Dort war ein 33-jähriger Polofahrer in einen Baustellenbereich gefahren. Weil er jedoch zu schnell unterwegs war, erkannte er einen auf der Straße liegenden Schotterhaufen zu spät. Nach Zeugenaussagen schanzte der Polo über das Hindernis, hob ab und flog in einigen Metern Höhe über zwei weitere Schotteranhäufungen. Erst nach circa 40 Meter hatte das Auto wieder Bodenkontakt. An dem Pkw entstand ein Sachschaden von rund 25.000 Euro. Der Fahrer erlitt nur leichte Verletzungen. Er wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Trotz des filmreifen Szenarios durfte der 33-Jähgrige seinen Führerschein bei den Beamten abgeben. Außerdem wird er wegen Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt.

Waschow: Pferd rutscht unter Leitplanke

Im mecklenburgischen Waschow sind am Donnerstagmorgen Pferde ausgebüxt und waren auf der L4 unterwegs. Um kurz vor 7 Uhr ging ein Notruf bei der Polizei ein, dass ein Mann die Tiere zwar von der Fahrbahn vertrieben hätte, sie jedoch immer noch frei herumlaufen würden. Eines der Tiere rutschte vermutlich aus und geriet mit dem Kopf unter eine Schutzplanke. Weil sich das panische Tier nicht mehr selbst befreien konnte, musste es durch einen Tierarzt leicht sediert werden, damit die Feuerwehr die Leitplanke durchtrennen konnte. Das Pferd hat laut Polizei nach erstem Augenschein nur leichte Verletzungen erlitten und wurde an den Eigentümer übergeben.  

Nachrichten Deutschland Waschow

Porta Westfalica: Frau steigt auf Autobahn aus und wird überfahren

Auf der A2 Richtung Hannover kurz vor der Anschlussstelle Porta Westfalica ist am Mittwochabend gegen 22 Uhr eine junge Frau überfahren worden. Die 22-Jährige saß in einem Wagen mit Berliner Kennzeichen, als es laut Polizei zwischen ihr und dem Fahrer zum heftigen Streit kam. Der Mann fuhr den Hyundai auf den Seitenstreifen, die junge Frau stieg aus und lief auf die Fahrbahn. Dabei wurde sie von einem Lkw erfasst, zu Boden geschleudert und anschließend von einem VW Sharan überrollt. Sie erlag trotz sofortiger Reanimationsversuche von Ersthelfern und eintreffenden Polizeibeamten noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Die beteiligten Fahrzeuge wurden zur Spurenauswertung sichergestellt. Die Insassen der beteiligten Fahrzeuge wurden von Notfallseelsorgern betreut.

Nachrichten Deutschland Porta Westfalica

Nachrichten Deutschland Waschow

Nachrichten von Mittwoch, 9. Mai

Bonn: Streit vor Shisha-Bar – Mann vermutlich ins Bein geschossen

In der Bonner Innenstadt ist am Mittwochabend bei einem Streit unter drei Männern ein 34-Jähriger vermutlich durch einen Schuss ins Bein verletzt worden. Ein 18-Jähriger und ein 21-Jähriger wurden vorläufig festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Zeugen hatten die Beamten alarmiert, dass es vor einer Shisha-Bar eine heftige Auseinandersetzung gebe. Stühle seien geflogen und auch Schüsse gefallen. Die eintreffenden Polizisten fanden das Opfer mit einer augenscheinlichen Schussverletzung im Bein vor; er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Zur Nationalität der Männer machte die Polizei keine Angaben.

Tuttlingen: Segelflugzeuge kollidieren und stürzen ab – Passagiere retten sich

Bei Hausen am Tann in Baden-Württemberg sind zwei Segelflugzeuge in der Luft zusammengestoßen und abgestürzt. Alle drei Insassen hätten sich bei dem Vorfall am Dienstagnachmittag mit Fallschirmen aus den Maschinen retten können, teilte die Polizei in Tuttlingen mit. Einzelne Trümmerteile gingen in der Nähe eines Sportplatzes nieder und gefährdeten Schüler. Sie brachten sich in Sicherheit.

Nach Angaben der Beamten gab es nach ersten Erkenntnissen keine ernsthaft Verletzten. Die beiden Piloten und der Copilot aus den abgestürzten Flugzeugen wurden nur vorsorglich in Krankenhäusern untersucht. Auf dem Sportplatz knickte ein Kind bei der Flucht vor den Trümmerteilen mit dem Fuß um und musste daher behandelt werden. Weitere Flugzeugteile landeten neben einer Landstraße. Die Ursache für den Unfall war zunächst unklar. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.

Marburg: Dieb fischt mit Geld gefüllte Konfirmandenbriefe aus Briefkästen

Auf Konfirmandenbriefe hatte es ein Dieb im hessischen Dautphetal Holzhausen am Hünstein abgesehen: Mindestens drei dieser mit Geld gefüllten Briefe für junge Konfirmanden fischte der unbekannte Dieb am vergangenen Sonntag aus Briefkästen mehrerer Familien, wie die Polizei in Marburg am Mittwoch mitteilte. Da der Dieb die leeren Umschläge einfach wegwarf und diese gefunden wurden, konnte die Polizei die Mindestzahl der Diebstähle ermitteln.

Es sei aber durchaus möglich, dass weitere Umschläge ihre Empfänger nicht erreichten und diese aus Unwissenheit gar nichts mitbekommen konnten. Das Ausmaß der Diebstähle lasse sich nur feststellen, wenn sich die Versender der Konfirmationspost mit den Empfängern in Verbindung setzten.

Hamburg: Joggerin mit Kopfhörern wird von Auto angefahren

In Hamburg ist eine junge Frau am Dienstagnachmittag von einem Auto angefahren worden. Weil sich die Autos auf dem rechten Fahrstreifen aufgrund von Rechtsabbiegern staute, lief sie an einer Ampel durch die wartenden Fahrzeuge hindurch. Die 25-Jährige trug laut Augenzeugen Kopfhörer und lief bei Rot über die Straße. Dabei wurde sie von einem Renault erfasst und zu Boden geschleudert. Die Frau erlitt laut Polizei schwerste Verletzungen und musste noch am Unfallort notärztlich behandelt werden. Anschließend wurde sie ein ein Krankenhaus eingeliefert und stationär aufgenommen. 

Rostock: Fahrer von Pflegedienst vergisst Frau in Fahrzeug

In Rostock hat der Fahrer eines Pflegedienstes eine Rentnerin in seinem Fahrzeug vergessen. Eine aufmerksame Passantin rief am Dienstagnachmittag die Polizei und erklärte, dass eine ältere Dame in einem Transporter eingesperrt ist. Die 78-Jährige saß in dem Wagen, der auf einem Parkplatz stand, rund eine Stunde lang fest. Aufgrund ihrer körperlichen Verfassung und einer aktiven “Kindersicherung” am Schloss der Tür, konnte sie sich nicht selbstständig befreien. Die Polizei schlug in Abstimmung mit dem ebenfalls eingesetzten Rettungsdienst die Scheibe des Wagens ein und befreite die Frau. Sie war etwas dehydriert, darüber hinaus ging es ihr jedoch gut. Gegen den Fahrer wurde Anzeige erstattet.

Stuttgart: Sohn soll Vater getötet haben

In Stuttgart haben Spezialeinsatzkräfte der Polizei am Dienstagnachmittag in einem Reihenhaus in Riedenberg einen 27 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, seinen 60 Jahre alten Vater getötet zu haben. Der Mann hatte gegen 11.50 Uhr selbst den Notruf gewählt. Nachdem die Beamten in die Wohnung eingedrungen waren, ließ er sich widerstandslos festnehmen. In der Wohnung fanden sie den 60-Jährigen tot auf. Die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar, es gibt jedoch Anhaltspunkte für eine psychische Erkrankung des 27-Jährigen.  

Nachrichten Deutschland Stuttgart

Die Wetterprognose für Deutschland am Mittwoch, den 9. Mai: 

09-Das Wetter in Deutschland am 9. Mai 2018-5782301756001

Aktuelle amtliche Unwetterwarnungen finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Nachrichten von Dienstag, 8. Mai

Hamburg: Kind findet Spritze auf Kita-Gelände und verletzt anderes Kind damit

Es ist wohl der Albtraum aller Eltern: Ein Kind ist in der vergangenen Woche durch eine weggeworfene Spritze verletzt worden. Auf dem Gelände einer Kita in Hamburg-Altona fanden mehrere Kinder die Spritze im Gebüsch. Die Betreuerinnen informierten sie zunächst nicht über den Fund, berichtet das “Hamburger Abendblatt”. Stattdessen hätten sie die Spritze aufgehoben. Ein Kind habe dabei ein anderes mit der Nadel verletzt. Nähere Informationen sind nicht bekannt.

Es habe sich nur um eine winzige Wunde gehandelt, wird die Kita in dem Bericht zitiert. Das Kind sei dennoch im Krankenhaus untersucht worden, eine Infektion könne fast vollständig ausgeschlossen worden. 

Hamburg: Mann vergiftet Schwangere mit Benzin

In einem Kaufhaus in Hamburg-Bergedorf hat ein Mann Benzin in den Milchbehälter eines Kaffeeautomaten gefüllt. Eine Schwangere, die sich an dem Automaten bediente, erlitt daraufhin eine schwere Vergiftung. Die Polizei konnte den Tatverdächtigen nun fassen. 

Der Vorfall ereignete sich bereits am 26. April, wie die “Hamburger Morgenpost” berichtet. Die Frau sei nach dem Kaffee unter starken Bauchschmerzen zusammengebrochen und ins Krankenhaus gebracht worden. Dort wurde die Vergiftung dann festgestellt, heißt es weiter. Bilder der Überwachungskamera haben der Polizei demnach schnell einen Tatverdächtigen geliefert. Er sei nach der Tat jedoch untergetaucht und konnte erst am Sonntagabend in Hamburg festgenommen werden. Bei dem 63-Jährigen soll es sich um einen psychisch labilen Mann handeln, der bereits mehrfach wegen Sachbeschädigung verurteilt wurde.

Dem Mann drohen wegen gemeingefährlicher Vergiftung bis zu zehn Jahre Haft. Die 39-jährige Frau hat sich dem Bericht zufolge wieder erholt. Es habe keine Lebensgefahr bestanden.

Rostock: Frau bricht Reh versehentlich das Genick

Im Rostocker IGA-Park ist am Sonntag ein Reh bei einem Vorfall mit einer Besucherin ums Leben gekommen. Einem Bericht der “Ostsee Zeitung” zufolge hatte sich das Tier verirrt und war in Panik geraten. Anschließend sei es von hinten durch die Beine der korpulenten Frau gelaufen, die daraufhin das Gleichgewicht verlor und rückwärts auf das Reh stürzte.

Dadurch brach dem Tier das Genick, es verstarb noch an Ort und Stelle, hieß es. Die Frau verletzte sich demnach am Sprunggelenk und musste in eine Klinik.

München: Mann sperrt sich selbst in Güterzug-Container ein

Ungewöhnlicher Einsatz für die Bundespolizei in München-Pasing: Dort hatte sich am Montag ein 25-Jähriger selbst in einen Güterzug-Container gesperrt und saß darin fest. Er rief gegen 5.20 Uhr den Notruf und erklärte, dass er betrunken dort hineingeklettert und bereits seit fünf Stunden dort gefangen sei. Zwischendurch sei er eingeschlafen. Da er jedoch nicht genau wusste, wo der Zug steht, mussten Beamte der Bundespolizei und der Feuerwehr den Bereich des Güterbahnhofes erst absuchen. Dafür musste der gesamte Gleisbereich in Pasing gesperrt werden. Dadurch wurde auch die S-Bahn, der Regional- und Fernverkehr vorübergehend stark beeinträchtigt. Insgesamt kam es bei 86 Zügen und S-Bahnen zu Verspätungen, 37 Züge fielen komplett aus. Gegen 6.20 Uhr wurde der Mann schließlich gefunden und befreit. Der Gräfelfinger konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Heimreise antreten. Ihn erwartet eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des unbefugten Aufenthaltes im Gleisbereich sowie des Betretens einer Bahnanlage ohne amtliche Befugnis.

A44 bei Aldenhoven: Autofahrer nutzt Rettungsgasse dreist aus – und wird erwischt

Dreist gewinnt zum Glück nicht immer: Auf der A44 bei Aldenhoven (Kreis Düren) hat ein 20-jähriger BMW-Fahrer am vergangenen Freitag eine Rettungsgasse ausgenutzt, um schneller voranzukommen. Die Autobahn war nach einem Unfall voll gesperrt worden, die im Stau stehenden Fahrzeuge bildeten laut Polizei vorbildlich eine Rettungsgasse, sodass die alarmierten Notärzte auf dem Weg zum Unfallort sogar einen Mann mit internistischen Problemen schnell versorgen konnten.

Der angesprochene 20-Jährige wiederum wollte offenbar nicht länger im Stau warten und fuhr einfach einem Löschzug der Feuerwehr hinterher, wodurch er zwei nachfolgende Rettungswagen behinderte. Ob ihn letztlich Polizisten auf frischer Tat stellten oder ob ihn die Retter filmten, geht aus der Pressemitteilung nicht hervor. Fest steht jedoch: Den jungen Mann erwartet für sein dreistes Vergehen ein Bußgeld von 240 Euro, zwei Punkte in der Flensburger Verkehrssünderdatei und ein Monat Fahrverbot.

Sehen Sie hier, wie eine perfekte Rettungsgasse sogar erfahrene Einsatzkräfte überraschte.

Die perfekte Rettungsgasse – THW Freising postet Video

Freiburg: Zwei Kinder reißen aus Kita aus – Polizeisuche mit Hubschrauber und Hunden

Nicht nur im osthessischen Niederaula (siehe letzten Ticker-Eintrag von gestern “Nach Kita-Ausflug vermisste Mädchen sind gefunden”) ist am Montag mit einem Großaufgebot nach verschwundenen Kindern gesucht worden. Auch in Freiburg lösten zwei dreijährige Ausreißer aus einer Kita einen Polizeieinsatz aus. Der kleine Junge und das Mädchen verschwanden Montagmittag spurlos vom Gelände der Einrichtung, woraufhin die Kita-Leitung die Polizei alarmierte, wie die Polizei Freiburg am Dienstag mitteilte.

Die Polizei startete eine umfangreiche Suchaktion, bei der auch eine Hundestaffel und ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurden. Gut zwei Stunden später fand eine Spaziergängerin die beiden Ausreißer wohlbehalten in einem Waldstück. Die Kinder hatten nur einen kleinen Spaziergang unternommen.

Die Wetterprognose für Deutschland am Dienstag, den 8. Mai: 

08-Das Wetter in Deutschland am 8. Mai 2018-5781699904001

Aktuelle amtliche Unwetterwarnungen finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Nachrichten von Montag, 7. Mai

Niederaula: Nach Kita-Ausflug vermisste Mädchen sind gefunden

nachrichten deutschland – suche niederaulaIm hessischen Niederaula (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) sind drei kleine Mädchen, die seit dem Vormittag als vermisst galten, gefunden worden. Lokalen Medienberichten zufolge entdeckte ein Förster die Kinder gegen 16 Uhr in einem Wald rund fünf Kilometer vom Ort ihres Verschwindens entfernt. Ihnen gehe es trotz des langen Marsches bei sommerlichen Temperaturen gut, beruhigte die Polizei. “Der Förster dort hatte sie angesprochen, ob sie nicht die vermissten Mädchen seien. So wurden sie wiedergefunden”, erklärte ein Polizeisprecher.

Laut Polizei hatten sich die Mädchen dort offensichtlich verlaufen. Inzwischen seien sie wieder bei ihren Familien, hieß es auf Twitter.polizei oberhessen 3 Die Vierjährigen waren zuvor auf einem Ausflug mit ihrem Kindergarten verschwunden. An der Suche nach den Kindern beteiligten sich in der Folge rund 40 Polizeibeamte und 130 Feuerwehrleute, die im späteren Verlauf von zwei Hubschraubern sowie mehreren Hunden unterstützt worden seien, twitterte die Polizei Osthessen. Laut der “Hessisch Niedersächsischen Allgemeinen” gibt es in dem Gebiet drei Seen, die sofort nach Bekanntwerden des Falls abgesucht wurden. Hinweise auf ein Verbrechen gab es mehreren Berichten lokaler Zeitungen zufolge von Beginn an keine.Polizei osthessen 2Neuer InhaltLaut “Bild”-Zeitung galten die Kinder, die zu einer von zwei Erzieherinnen begleiteten 23-köpfigen Kindergartengruppe gehören sollen, seit 9.40 Uhr als verschwunden. 

Vlotho: Holocaust-Leugnerin Haverbeck verhaftet

Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck ist in ihrem Wohnhaus in Vlotho in Ostwestfalen verhaftet und ins Gefängnis nach Bielefeld-Senne gebracht worden. Das bestätigten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag. Die 89-Jährige sollte in der vergangenen Woche im Gefängnis zur Verbüßung einer Haftstrafe antreten, erschien aber nicht. Die Staatsanwaltschaft Verden hatte daraufhin einen Vollstreckungshaftbefehl erlassen. Zuvor hatten der NDR und die “Bild”-Zeitung online über die Festnahme berichtet. 

Das Landgericht Verden in Niedersachsen hatte Haverbeck wegen Volksverhetzung in acht Fällen zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt.  

Neustadt/Weinstraße: Mann will per Gericht drei Cent eintreiben

Weil er bei der Stadt Neustadt an der Weinstraße 0,03 Euro Zinsen eintreiben wollte, hat ein Mann das örtliche Verwaltungsgericht angerufen – allerdings vergeblich. Man dürfe das Gericht nicht für unnütze oder unlautere Zwecke in Anspruch nehmen, geht aus einem veröffentlichten Beschluss des Gerichts hervor. Dem Mann gehe es nicht um wirtschaftliche Interessen, sondern um das “Prinzip des Rechthabens”. Dies sei jedoch nicht schutzwürdig. Außerdem habe er seinen Antrag verfrüht gestellt.

Nach Angaben eines Gerichtssprechers hatte der Mann im Frühjahr 2012 in einer ordnungs- und polizeirechtlichen Angelegenheit ein vorläufiges Rechtsschutzverfahren gegen die Kommune geführt. Weil sie seine Forderung erfüllte, wurde das Verfahren eingestellt. Fünfeinhalb Jahre später – im Dezember 2017 – machte er im Zusammenhang mit dem Verfahren Portoausgaben von 2,91 Euro geltend, die die Stadt – nach einer ersten fehlgeleiteten Überweisung – im vergangenen April seinem Konto gutschreiben ließ. Der Mann bestätigte den Eingang des Geldes, monierte aber, dass noch Zinsen von 0,03 Euro ausstünden. “Diese mache er weiterhin geltend”, so das Gericht.

Die Richter kamen zu dem Schluss, dem Antrag fehle das nötige Rechtsschutzinteresse. Zwar gewährleiste das Grundgesetz einen möglichst lückenlosen richterlichen Rechtsschutz gegen Akte der öffentlichen Gewalt. Der Schutzsuchende dürfe das Gericht aber nicht für unnütze oder unlautere Zwecke in Anspruch nehmen. Bei 0,03 Euro handele es sich um einen so geringen Wert, dass die Inanspruchnahme von gerichtlichem Rechtsschutz nicht mehr gerechtfertigt erscheine.

Euskirchen: Mann läuft nackt durch Hotel

In Euskirchen (NRW) hat ein Mann Mitarbeiter eines Hotels und Polizeibeamte am Sonntagnachmittag ordentlich auf Trab gehalten. Wie die Polizei berichtet, weigerte sich der 33-Jährige zunächst, sein gebuchtes Hotelzimmer zu verlassen. Wenig später sei er dann nackt über die Flure gerannt. Trotz mehrfacher Aufforderung habe sich der stark Alkoholisierte – ein Test ergab später einen Atemalkoholwert von 2,94 Promille – geweigert, sich ein Handtuch umzulegen. Auch als inzwischen alarmierte Polizisten ihn baten, sich etwas anzuziehen, lenkte der Mann nicht ein und widersetzte sich allen weiteren Anweisungen der Beamten, die ihn später in Gewahrsam nahmen.

Die Ermittlungen gegen den 33-Jährigen laufen – auch, weil er in Verdacht steht, am Vortag seines Ausrasters ein Auto gestohlen zu haben. Die entsprechenden Schlüssel des Fahrzeugs habe man im Hotelzimmer sichergestellt.

Hamburg: Radlerin stirbt nach Unfall mit Lkw

Im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel ist am Morgen eine Fahrradfahrerin bei einem Unfall mit einem Lkw ums Leben gekommen. Bisherigen Ermittlungen zufolge übersah der Fahrer des Sattelzugs die Frau beim Abbiegen, berichtet das “Hamburger Abendblatt”. Versuche, die 33-Jährige zu reanimieren seien gescheitert, die Frau letztlich noch am Unfallort ihren Verletzungen erlegen, sagte ein Sprecher der Polizei der Zeitung. Der Fahrer des Lkw werde von Notfall-Seelsorgern betreut, heißt es.

nachrichten deutschland – radunfall hamburg

Herten: Mehrere Verletzte nach Gasaustritt in Mehrfamilienhaus

Austretendes Gas hat am frühen Morgen in Herten im Ruhrgebiet mehrere Bewohner eines Mehrfamilienhauses verletzt. Wie die Polizei mitteilte, handele es sich nicht um einen Unfall. Der Gasaustritt sei “von strafrechtlicher Relevanz”. 

Die Polizei sprach von insgesamt 15 Verletzten, darunter auch fünf Kinder. Vier Menschen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht. Schwerverletzte soll es nach ersten Erkenntnissen nicht geben. Die Beamten schlossen nicht aus, dass es sich um eine Beziehungstat handeln könnte. Weitere Details gab sie zunächst nicht bekannt. 

So schön wird das Wetter am Montag, den 7. Mai: 

07-Das Wetter in Deutschland am 7. Mai 2018-5781195857001

Aktuelle amtliche Unwetterwarnungen finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 30. April bis 6.Mai können Sie hier nachlesen:

Nachrichten aus Deutschland KW18_10.23

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