News des Tages: Blitzschlag tötet 22-jährigen Wanderer in Bayern

Die Meldungen im Kurzüberblick:

  • 22-Jähriger beim Wandern von Blitz tödlich verletzt (22.30 Uhr)

  • Junge fährt alleine Zug (17 Uhr)

  • USA vs. Iran: “Stärkste Sanktionen der Geschichte” (15.21 Uhr)

  • Zuckerberg-Anhörung vor EU doch live übertragen (13.11 Uhr)

  • Bergsteiger stirbt beim 8. Anlauf am Mount Everest (11.01 Uhr)

Die News des Tages:   

+++ 22.30 Uhr: 22-Jähriger beim Wandern von Blitz tödlich verletzt +++

Ein 22 Jahre alter Wanderer ist in den Bayerischen Voralpen von einem Blitz tödlich verletzt worden. Der Münchner war zusammen mit einem Begleiter am Nachmittag des Pfingstmontags zwischen dem Westgipfel der Brecherspitz und der Kapelle St. Leonhard unterwegs. Die jungen Männer wurden von einem Unwetter überrascht, wie die Polizei mitteilte. Ein Blitz schlug in eine Fichte ein. Der Münchner, der sich in der Nähe befand, starb. Sein 23 Jahre alter Begleiter wurde mit Verletzungen in eine Klinik gebracht. Lebensgefahr bestehe für ihn nicht, hieß es.

+++ 21.58 Uhr: Mogherini: Pompeo hat keinen gangbaren Weg aufgezeigt +++

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hat die von US-Außenminister Mike Pompeo vorgezeichnete Linie in der Iran-Politik scharf kritisiert. “Die Rede von Minister Pompeo hat nicht deutlich gemacht, wie der Rückzug aus dem Atomabkommen die Region sicherer gemacht hat oder machen soll”, heißt es in einer Stellungnahme Mogherinis. Sie sprach sich dafür aus, die Wirtschaftsbeziehungen zum Iran nicht einzufrieren. “Die Normalisierung des Handels und der wirtschaftlichen Beziehungen mit dem Iran bedeutet einen wichtigen Teil der Vereinbarung, der von der internationalen Gemeinschaft aufrechterhalten werden sollte.” Damit widerspricht Mogherini den Ausführungen Pompeos deutlich. Der US-Außenminister hatte zuvor klargemacht, dass die USA bereit seien, den Iran mit den empfindlichsten Sanktionen der Geschichte zu überziehen. Alle, die sich “verbotenen Geschäften” mit dem Iran hingäben, würden zur Verantwortung gezogen.

+++ 21.04 Uhr: USA reagieren auf Wahl in Venezuela mit neuen Sanktionen +++

Die USA belegen Venezuela als Reaktion auf die Wiederwahl des sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro mit neuen Sanktionen. US-Präsident Donald Trump unterzeichnete ein entsprechendes Dekret. Es soll bestehende US-Maßnahmen ergänzen. Der Regierung in Caracas sollten weitere Möglichkeiten verbaut werden, an frisches Geld zu kommen, erklärten Vertreter der US-Regierung. Konkret wird allen US-Firmen und -Bürgern untersagt, der Regierung Venezuelas dabei zu helfen, Besitz- oder Anlagegüter zu verkaufen. Gleiches gilt für die Zentralbank und die Ölgesellschaft Petróleos de Venezuela.

+++ 19.37 Uhr: Fahrgastschiff kentert auf See im Saarland – Passagiere gerettet +++

Auf einem Stausee im Saarland ist ein Fahrgastschiff gekentert. Alle Passagiere und die Besatzung seien ins Wasser gefallen und gerettet worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. 15 Menschen wurden demnach in Krankenhäuser gebracht, darunter sechs Kinder. Der Katamaran sei am Nachmittag beim Ablegen auf dem Bostalsee in Nohfelden umgekippt – warum, blieb zunächst unklar. Gäste eines Strandbades seien ins Wasser gesprungen, um die Verunglückten zu retten. Zunächst hatte die “Saarbrücker Zeitung” von dem Unfall berichtet.

+++ 19.08 Uhr: Iran reagiert gelassen auf Pompeos Drohungen +++

Der Iran hat gelassen auf die Drohungen von US-Außenminister Mike Pompeo reagiert. “Was Pompeo sagt, zeigt, dass die Amerikaner versuchen, einen Konflikt zu provozieren”, sagte Heschmatollah Falahatpischeh, der Sprecher des außenpolitischen Ausschusses im Parlament in Teheran. Der Iran sollte sich jedoch nicht provozieren lassen, seine diplomatische Linie fortsetzen und rational auf diesen radikalen US-Kurs reagieren, so der Sprecher laut Nachrichtenagentur Isna. Er plädierte dafür, weiterhin die Vorschläge der EU für die Rettung des Atomabkommens ohne die USA abzuwarten. Pompeo hatte dem Iran angedroht, das Land wirtschaftlich auszutrocknen, sollte es nicht auf eine lange Liste von US-Forderungen eingehen.

+++ 18.56 Uhr: Anhörung in Untersuchung zum Grenfell-Feuer hat begonnen +++

Mit bewegenden Statements von Hinterbliebenen hat die öffentliche Anhörung in der richterlichen Untersuchung der Grenfell-Katastrophe in London begonnen. Bei dem verheerenden Feuer am 14. Juni 2017 in dem Wohnturm im Westen der britischen Hauptstadt kamen 72 Menschen ums Leben. Der Grenfell Tower sei seit 1982 das Zuhause seines Vaters gewesen, sagte der Sohn des 69-jährigen Joseph Daniels, der in dem Feuer starb. “Die Ereignisse dieser Nacht, haben sein Leben ausgelöscht und alle Spuren seiner Existenz von dieser Welt.”

+++ 18.48 Uhr: Supreme Court der USA beschneidet Arbeiterrechte +++

Das Oberste Gericht der USA hat Millionen von Arbeitern und Angestellten das Recht auf Sammelklagen massiv beschnitten. Mit der knappest möglichen Mehrheit von fünf zu vier Stimmen entschied der Supreme Court, dass etwaige Verletzungen des Arbeitsrechts individuell verhandelt werden müssen. Sammelklagen ermöglichten Betroffenen bisher ein Aufteilen der oft hohen Gerichtskosten, etwa wenn es um Lohnforderungen oder um Diskriminierung geht. Für die konservative Mehrheit des Gerichts schrieb der von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagene Richter Neil Gorsuch die Begründung. Er berief sich dabei auf einen Rechtsakt von 1925. 

+++ 18.32 Uhr: Politik-Neuling Conte soll neuer italienischer Regierungschef werden +++

Der Politik-Neuling Giuseppe Conte soll neuer italienischer Ministerpräsident an der Spitze einer Koalition aus Fünf-Sterne-Bewegung und rechtspopulistischer Lega werden. Die beiden europakritischen Parteien schlugen ihren Kandidaten Staatspräsident Sergio Mattarella vor, wie Sterne-Chef Luigi Di Maio am Abend auf dem Blog seiner Bewegung schrieb. Mattarella muss Conte nun den Auftrag geben, die neue Regierung zusammenzustellen. 

+++ 18.20 Uhr: Israel bestellt Botschafter von Spanien, Belgien und Slowenien ein +++

Israel hat die Botschafter der EU-Mitglieder Spanien und Slowenien einbestellt, nachdem die beiden Staaten im UN-Menschenrechtsrat für die Entsendung einer Untersuchungskommission in den Gazastreifen gestimmt hatten. Außerdem werde am Dienstag aus dem selben Grund der belgische Botschafter einbestellt, teilte das israelische Außenministerium mit. Der UN-Menschenrechtsrat in Genf hatte am Freitag gegen den Willen Israels beschlossen, zur Untersuchung der jüngsten tödlichen Gewalt an der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen ein Team dorthin zu schicken. Die Entscheidung fiel mit 29 Stimmen bei zwei Gegenstimmen und 14 Enthaltungen.

+++ 18.12 Uhr: Vierjähriger in Schwimmbad gestorben +++

Ein vierjähriger Junge ist nach einem mutmaßlichen Badeunfall in der Rhein-Main-Therme im hessischen Hofheim ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, fand ein Badegast das Kind am Sonntag leblos im Wasser. Trotz Reanimationsversuchen sei das Kind in einer Frankfurter Klinik gestorben. Die Ursachen und näheren Umstände des Vorfalls waren zunächst noch unklar.

+++ 18 Uhr: Drei weitere Tote bei neuen Kämpfen entlang der Frontlinie in Ost-Ukraine +++

Im Osten der Ukraine haben sich gewaltsame Verstöße gegen die Waffenruhe deutlich gehäuft. Zwei ukrainische Soldaten und ein Kämpfer der prorussischen Separatisten wurden nach Angaben beider Seiten bei Kämpfen getötet. Damit stieg die Zahl der Toten binnen fünf Tagen auf neun. Die OSZE sprach von der “bislang schlimmsten Woche in diesem Jahr”. Ihre Beobachter registrierten 7700 Verstöße gegen die Waffenruhe allein in der vergangenen Woche. Nach ukrainischen Regierungsangaben wurde zwei Soldaten bei Kämpfen rund 40 Kilometer von der Rebellenhochburg Donezk entfernt getötet. Vier weitere seien verwundet worden. Die Rebellen teilten mit, einer ihrer Kämpfer sei bei neu aufgeflammten Kämpfen entlang der Frontlinie getötet worden. Zudem seien vier Zivilisten in der Industriestadt Gorliwka durch Mörserbeschuss verletzt worden.

+++ 17.20 Uhr: Schiedsrichter Zwayer steht zu nicht gegebenem Elfmeter im DFB-Pokal-Finale +++

Schiedsrichter Felix Zwayer hat zwei Tage nach dem DFB-Pokalfinale seine Entscheidung verteidigt, in der Schlussphase keinen Foulelfmeter für den FC Bayern zu geben. “Auf den Bildern habe ich keinen Kontakt gesehen, der mich überzeugt hat, meine ursprüngliche Wahrnehmung und Entscheidung zu ändern. Auch mit dem Abstand von zwei Tagen stehe ich zu dieser Entscheidung”, sagte Zwayer dem Magazin “Kicker”. Die Münchner waren nach der 1:3-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt erbost, weil Zwayer nach einer Attacke von Kevin-Prince Boateng gegen Javi Martínez auch nach Ansicht der Fernsehbilder dabei blieb, auf Eckball zu entscheiden.

+++ 17 Uhr: Achtjähriger macht Ausflug im IC – ohne Eltern +++

Ohne das Wissen seiner Eltern ist ein Achtjähriger offenbar zu einem Pfingstausflug aufgebrochen. Der kleine Junge fiel dem Begleitpersonal am Samstag in einem Intercity zwischen Recklinghausen und Münster auf, wie die Bundespolizei Münster mitteilte. Weil der kleine Mann nicht in Begleitung war und keine Angaben zum Reiseziel machen konnte, wurde er in Münster von Beamten der Bundespolizei in Empfang genommen. Auf der Wache offenbarte der Junge aus Herne, dass er sich ohne das Wissen seiner Eltern auf den Weg gemacht habe. Die waren laut Mitteilung “überglücklich”, dass ihr Sohn wohlauf war und sie ihn wieder in die Arme schließen konnten. Zuvor wurde der Achtjährige auf der Wache unter anderem mit Getränken und Süßigkeiten bei Laune gehalten. Den Grund für sein “Ausreißen” nannte er aber trotzdem nicht.

+++ 16.36 Uhr: Ostbeauftragter gegen “Ossi-Quote” und “übertriebene Sprachpolizei” +++

Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte, lehnt eine “Ostdeutschen-Quote” im gesellschaftlichen Leben der Bundesrepublik strikt ab. “Die Gesellschaft wird doch nicht dadurch besser, wenn wir für alles Vorgaben von oben machen”, sagte der CDU-Politiker im Interview der Chemnitzer “Freien Presse” am Montag (online). Wenn man die besondere Situation des Ostens im Blick behalte, bekomme man es auch ohne Quote in den Griff. Als “Beauftragter für Ex-DDR-Bürger” sieht sich der 41-Jährige nicht. Er halte es aber für seine Verpflichtung, stärker auf die gewachsenen Unterschiede hinzuweisen. In der Debattenkultur im Westen macht Hirte eine “übertriebene Sprachpolizei” aus. Mit welcher Leidenschaft in akademischen Sphären über das Binnen-I oder Wörter in Kinderbüchern diskutiert werde, verstehe im Osten kaum jemand. “Diese Form der politischen Korrektheit gab es dort nicht und sie gibt es auch heute kaum.” Die Wahrnehmung im Osten sei eher, dass den meisten Müttern eine ordentliche Kinderbetreuung zur Emanzipation viel mehr helfe, als “eine geschlechtsneutrale Anrede im Beruf”.

+++ 15.50 Uhr: Veranstalter sagen Videodays in Berlin und Köln ab +++

Die Videodays in Berlin und Köln fallen in diesem Jahr aus. Der Veranstalter hat Europas größtes Festival der YouTuber aus Kostengründen abgesagt. “Eine Durchführung der VideoDays wäre mit den aktuell unzureichenden Ticketverkäufen und einem reduzierten Engagement im Sponsoringbereich leider nicht möglich gewesen”, hieß es unter anderem auf der Website des Veranstalters. In Berlin sollten die Videodays am 16./17. Juni in der Mercedes-Benz-Arena, in Köln am 11./12. August in Lanxess-Arena stattfinden. Die bereits erworbenen Tickets werden laut Veranstalter zurückgenommen, die Kosten erstattet.

Die Stars der YouTube-Szene trafen bei den Videodays in den letzten Jahren auf ihre Fans, unterhielten sie mit Bühnenshows, machten mit ihnen Selfies und schrieben Autogramme. Viele YouTuber scharen mittlerweile eine Fangemeinde von mehreren Hunderttausenden Abonnenten um sich. In ihren Webvideos geht es unter anderem um Musik, Comedy, Schminktipps oder Computerspiele. Gestartet waren die Videodays 2010 in Köln als kleine Fan-Zusammenkunft mit 450 Leuten, im vergangenen Jahr kamen Tausende zu dem Festival.

+++ 15.47 Uhr: Nach 30 Jahren: Festnahmen im Mordfall an Deutscher in Nordirland +++

Etwa 30 Jahre nach dem Mord an einer deutschen Rucksackreisenden sind zwei verdächtige Männer in Nordirland festgenommen worden. Die Leiche der vergewaltigten Inga Maria Hauser aus München wurde 1988 in einem abgelegenen Waldgebiet des britischen Landesteils entdeckt. Die 18-Jährige war zuletzt lebend zwei Wochen zuvor auf einer aus Schottland kommenden Fähre gesehen worden. Die Festgenommenen sind 58 und 61 Jahre alt, wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete.

Erst im vergangenen April – genau 30 Jahre nach dem Mord – hatte die Polizei die Bevölkerung erneut um Hinweise gebeten. Damals teilten die Ermittler mit, dass vermutlich mehrere Personen direkt an dem Mord oder an der Verschleierung der Tat beteiligt seien. Die Polizei musste zuletzt nach eigenen Angaben nur noch wenige Puzzleteile zusammenfügen, um den Mord aufzuklären. Bei einem Massenscreening über mehrere Jahre war die DNA von mehr als 2000 Männern überprüft worden.

+++ 15.44 Uhr: Teure Matratzen sind laut Warentest verzichtbar +++

Die Stiftung Warentest hat überzogene Preise für Matratzen kritisiert. “Viele Menschen schlafen schlecht und sind bereit, eine Menge Geld auszugeben, um das zu ändern”, sagte der Vorstand der Stiftung, Hubertus Primus, dem Berliner “Tagesspiegel”. “Deshalb wird viel Bohei um das Schlafen gemacht”. Verbraucher könnten aber getrost auf teure Sieben-Zonen-Matratzen und kostspielige Lattenroste verzichten. Die Sieben-Zonen-Matratze, mit der viele Anbieter werben, “bringt überhaupt nichts”, sagte der Verbraucherschützer. Auch Lattenroste würden völlig überschätzt. “Eigentlich kann man sich seinen Lattenrost aus Holzlatten selbst zusammenzimmern, und der ist dann genauso gut wie die teuren Lattenroste”, sagte Primus der Zeitung.Eve Matratze 13.41

+++ 15.34 Uhr: Syrische Regierung erklärt Damaskus für “komplett sicher” +++

Nach dem Abzug des sogenannten Islamischen Staates aus seiner letzten Bastion im Süden von Damaskus hat die Regierung die syrische Hauptstadt für “komplett sicher” erklärt. “Die syrische Armee verkündet heute, dass Damaskus, seine Randgebiete und die umliegenden Städte komplett sicher sind”, sagte ein Militärsprecher den Staatsmedien. Erstmals seit 2012 ist damit die gesamte Region wieder unter Kontrolle der Regierung.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte hatte zuvor berichtet, dass in der Nacht eine zweite Gruppe IS-Terroristen aus den Vierteln Jarmuk und Tamadun im Süden von Damaskus abgezogen sei. Schon am Sonntag hatte demnach eine erste Gruppe Dschihadisten die Stadt in Richtung einer Wüstenregion im Osten Syriens verlassen, die noch unter Kontrolle der sunnitischen Extremistengruppe steht.

+++ 15.21 Uhr: USA kündigen “stärkste Sanktionen der Geschichte” gegen Iran an +++

Die USA wollen nach dem Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran den finanziellen Druck auf das Land massiv erhöhen. Washington werde “die stärksten Sanktionen ins der Geschichte” verhängen, sagte US-Außenminister Mike Pompeo in Washington. “Wir werden beispiellosen finanziellen Druck auf das iranische Regime ausüben. Die Führer in Teheran werden keinen Zweifel an unserer Ernsthaftigkeit haben”, drohte Pompeo in seiner ersten großen Rede seit seinem Amtsantritt im April. An die Adresse der Europäer gerichtet sagte Pompeo, Firmen, die “verbotene Geschäfte” mit dem Iran machten, würden “zur Verantwortung gezogen”. Pompeo stellte die neue Iran-Strategie der US-Regierung bei einer Veranstaltung der konservativen Denkfabrik Heritage Foundation vor.

US-Präsident Donald Trump hatte am 8. Mai den Ausstieg seines Landes aus dem Atomabkommen und die Wiedereinsetzung der Wirtschaftssanktionen gegen den Iran verkündet. Trump fordert ein neues, umfassenderes Abkommen mit Teheran. Die EU will an dem bestehenden Abkommen festhalten. 17-Merkel macht wenig Hoffnung auf Entschädigung wegen Iran-Sanktionen-5786075813001

+++ 15.08 Uhr: Nach Wahl in Venezuela rufen 14 Länder ihre Botschafter zurück +++

Nach der von Manipulationsvorwürfen begleiteten Wiederwahl des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro haben zahlreiche Länder aus der Region ihre Botschafter zu Konsultationen zurückgerufen. “Wir erkennen die Wahl nicht an, weil sie nicht den internationalen Standards einer demokratischen, freien, fairen und transparenten Abstimmung entspricht”, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der so genannten Lima-Gruppe. Der Gruppe gehören Argentinien, Brasilien, Kanada, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Guatemala, Guyana, Honduras, Mexiko, Panama, Paraguay, Peru und Santa Lucia an. Die venezolanischen Botschafter in den jeweiligen Ländern würden einbestellt, um Protestnoten entgegenzunehmen, hieß es in der Mitteilung weiter.

Der sozialistische Staatschef Maduro war gestern nach Angaben des Wahlamtes mit 68 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. Zahlreiche Regierungsgegner sitzen in Haft oder wurden nicht zu der Wahl zugelassen. Das größte Oppositionsbündnis boykottierte die Abstimmung und sprach später von Wahlbetrug. Der einzige nennenswerte Gegenkandidat Henri Falcón erhielt 21 Prozent der Stimmen. Er will das Ergebnis ebenfalls nicht anerkennen.21-Maduro erwartungsgemäß Wahlsieger-5787544786001

+++ 14.33 Uhr: Tsipras präsentiert Wachstumsplan für Griechenland +++

Drei Monate vor dem geplanten Abschluss des letzten Hilfsprogramms für Griechenland hat Regierungschef Alexis Tsipras in Athen die Grundrisse eines Wachstumsprogramms präsentiert. Das Land könne sich nun neue Ziele setzen, um aus der mehrjährigen Krise herauszukommen und werde wieder ein normales Land werden, sagte Tsipras. Hebel zur Ankurbelung der Wirtschaft seien der Tourismus, die Schifffahrt, die Energie, die Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion, das Transportwesen und die Pharmaindustrie sowie Dienstleistungen und die Förderung der Unternehmen mit innovativen Geschäftsideen, erklärte Tsipras. Wichtig dabei sei, dass die gut ausgebildeten jungen Griechen zurückkehrten, die in den letzten Jahren ausgewandert seien. Gelder könnten von einer griechischen Wachstumsbank, der Europäischen Investitionsbank sowie von der EU, aus dem sogenannten Juncker-Wachstumsplan, kommen.

+++ 14.24 Uhr: Sonne im Norden und Osten, Gewitter im Westen und Süden +++

Nach Pfingsten ist es im Norden und Osten Deutschlands schön sonnig – im Westen und Süden sollte man dagegen einen Regenschirm griffbereit haben. Wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mitteilte, bringt der Dienstag im Westen und Süden Schauer und teils kräftige Gewitter. Lokal sind Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Im Norden und Osten bleibt es sonnig und trocken. An den Küsten scheint die Sonne bis zu 16 Stunden. Die Temperaturen liegen deutschlandweit zwischen 23 und 27 Grad.

Am Mittwoch scheint nördlich der Mittelgebirge die Sonne. Im Süden und Südwesten sind starke Gewitter wahrscheinlich, die in der Nacht zum Donnerstag langsam abklingen. Die Temperaturen erreichen am Mittwoch Werte zwischen 21 und 27 Grad, an der See und im höheren Bergland 17 bis 21 Grad. Heiteres und trockenes Wetter erwartet der DWD am Donnerstag, im Süden kann es aber erneut zu Schauern und Gewittern kommen. Mit bis zu 27 Grad bleibt es warm. Zum Ende der Woche rechnen die Meteorologen sogar mit Werten um 30 Grad, allerdings verbunden mit zunehmender Schwüle.

+++ 14.04 Uhr: Ex-Hertha-Profi Marcelinho soll ins Gefängnis +++

Ein brasilianischer Richter hat Haft für den früheren Mittelfeldspieler von Hertha BSC Berlin, Marcelinho, angeordnet. Marcelinho soll für 30 Tage ins Angelo Amorim-Gefängnis in Campina Grande, wie brasilianische Medien meldeten. Der 43-Jährige, der derzeit beim Viertligisten Treze Futebol Clube in Campina Grande spielt, soll demnach mit Unterhaltszahlungen im Rückstand sein. Der Richter wies den FC Treze an, die ausstehende Summe direkt vom Gehalt des Verteidigers abzuziehen. Diese Entscheidung des Familiengerichts sei bereits am 11. Mai gefallen, aber erst am Freitag bekannt geworden, hieß es bei der Zeitung “Terra”. Vom Marcelinhos Verein gab es keine offizielle Reaktion.

Marcelinho Paraíba war 2001 von Gremio Porto Alegre zu Hertha gekommen. In 155 Erstligaspielen schoss er 65 Tore für die Berliner und war bis 2006 für Hertha aktiv. Später spielte der brasilianische Nationalspieler auch für Trabzonspor in der Türkei und den VfL Wolfsburg.

+++ 14.01 Uhr: Sechs Zwergelefanten tot in Plantagen in Malaysia entdeckt +++

Auf der malaysischen Insel Borneo sind sechs Zwergelefanten tot auf Palmölplantagen gefunden worden. Die Kadaver der zwischen einem und 37 Jahre alten Tiere wurden an verschiedenen Orten im Bundesstaat Sabah auf Borneo gefunden, wie Augustine Tuuga von der örtlichen Naturschutzbehörde sagte. Untersuchungen der inneren Organe sollten nun Aufschluss über die Todesursache geben. Möglich sei, dass die Borneo-Zwergelefanten auf den Plantagen Dünger gefressen hätten, der für sie giftig ist. Die Zeitung “The Star” berichtete dagegen unter Berufung auf Tierschützer, die Tiere seien möglicherweise gezielt durch Gift an Wasserstellen vergiftet worden.

In freier Wildbahn leben noch etwa 2000 Borneo-Zwergelefanten. Ende 2017 waren drei Tiere von Wilderern getötet worden. 2013 wurden in Sabah 14 tote Tiere entdeckt, die offenbar vergiftet worden waren. Die bedrohte Tierart ist durch die Abholzung des Regenwaldes für Palmölplantagen gefährdet. Wilderer töten die Tiere zudem wegen ihrer Stoßzähne.

+++ 13.54 Uhr: Bundesbeauftragter macht AfD mitverantwortlich für Übergriffe auf Muslime +++

Bundestag stimmt über Weidel Einspruch ab_13.30UhrDer Beauftragte der Bundesregierung für Religionsfreiheit, Markus Grübel, hat der AfD eine Mitverantwortung für Übergriffe auf Muslime gegeben. “Wenn Alice Weidel abfällig von “Kopftuchmädchen” spricht, bereitet sie den Nährboden für feindselige Handlungen gegenüber Muslimen”, sagte der CDU-Politiker der “Welt”. Seit Jahren sinke die Hemmschwelle, fremdenfeindliche Parolen auszusprechen, die früher “unsagbar” gewesen wären. AfD-Fraktionschefin Weidel hatte am Mittwoch im Bundestag mit provokanten Äußerungen zur Flüchtlingspolitik für Empörung gesorgt. “Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse werden unseren Wohlstand, das Wirtschaftswachstum und vor allem den Sozialstaat nicht sichern”, sagte Weidel in der Haushaltsdebatte.

Grübel nannte jüngst bekannt gewordene öffentliche Übergriffe auf kopftuchtragende Frauen “unerträglich”. “In Deutschland muss jeder Mensch seine religiöse Überzeugung nach außen sichtbar tragen dürfen – egal ob es sich dabei um eine Kippa, ein Kreuz oder ein Kopftuch handelt”, betonte der 58-Jährige. Er war im April in das neue Amt berufen worden. Die Einrichtung hatten Union und SPD im Koalitionsvertrag vereinbart.

+++ 13.11 Uhr: Zuckerberg-Anhörung im EU-Parlament wird doch live übertragen +++

Facebook-Chef Mark Zuckerberg wird nach Druck aus dem EU-Parlament voraussichtlich doch öffentlich in Brüssel aussagen. Sein Treffen mit den Fraktionsspitzen morgen wegen des Datenskandals um Cambridge Analytica werde live im Internet (18.15 Uhr) übertragen, teilte Parlamentspräsident Antonio Tajani mit.

Das Europaparlament hatte wochenlang versucht, Zuckerberg zu einer Aussage zu bewegen. Dieser hatte demnach zunächst versucht, seinen Vize-Chef für Öffentlichkeitsarbeit, Joel Kaplan, vorzuschicken. Bis zuletzt war für Dienstag ein Treffen hinter verschlossenen Türen geplant. Vor allem die Grünen hatten sich dafür eingesetzt, das Treffen öffentlich zu machen. “Es wäre auch zu absurd gewesen, wenn ausgerechnet ein Hearing (Anhörung) mit dem Chef der Datenkrake Facebook hinter verschlossen Tür stattgefunden hätte”, meinte der Grünen-Abgeordnete Sven Giegold. Im Skandal um Facebook und Cambridge Analytica könnten auch die Daten von Millionen EU-Bürgern betroffen sein.04-Barley auf Republica: Innovation und Datenschutz nicht gegeneinander stellen-5780484667001

+++ 12.57 Uhr: Rüstungsgegner starten Staffellauf vom Südwesten nach Berlin +++

Am badischen Firmensitz des Waffenherstellers Heckler & Koch haben Rüstungsgegner einen Staffellauf für den Frieden nach Berlin begonnen. Etwa 30 bis 40 Teilnehmer hätten sich in Oberndorf am Neckar joggend auf die erste Etappe begeben, sagte Max Weber von der Aktion “Frieden geht”. In die zweite Etappe im nahegelegenen Bösingen sollen ihm zufolge 70 bis 80 gehende Friedensaktivisten starten. Für die gesamte Strecke von rund 1100 Kilometern haben sich nach Angaben der Veranstalter rund 1000 Menschen angemeldet. Die Hauptstadt soll am 2. Juni erreicht werden.

Bundeswehr Ursulas Wunschliste 19.05Die Strecke wird Weber zufolge auf verschiedene Arten zurückgelegt: gehend, joggend, als Halbmarathon, Marathon und auf dem Rad. Mit der Aktion wollen die Teilnehmer gegen Rüstungsexporte demonstrieren. Deutsche Waffen würden an kriegführende Staaten exportiert und mit ihnen in aller Welt schwere Menschenrechtsverletzungen verübt, kritisieren sie. Zu den Veranstaltern zählen Kirchen, Entwicklungsorganisationen und Friedensinitiativen.

+++ 12.39 Uhr: Erster autonomer Kleinbus in Deutschland transportiert 10.000sten Fahrgast +++

Gut ein halbes Jahr nach dem Start des ersten selbstfahrenden Kleinbusses in Deutschland hat die Deutsche Bahn den zehntausendsten Fahrgast vermeldet. Das Feedback der Fahrgäste und auch der Bewohner des bayerischen Kurorts Bad Birnbach, wo der autonome Elektrobus fährt, seien durchweg positiv, teilte die Bahn mit. Für das Unternehmen sei Bad Birnbach damit der Beweis, dass autonomes Fahren im öffentlichen Straßenverkehr schon heute funktionieren könne.

Der von dem französischen Unternehmen Easymile gebaute Kleinbus transportiert in der im Landkreis Rottal Inn gelegenen Gemeinde Fahrgäste vom Ortskern zum dortigen Thermalbad. Seit dem Start Ende Oktober habe der Bus 4900 Kilometer autonom gefahren zurückgelegt und täglich im Durchschnitt 49 Fahrgäste transportiert. Im Bus gibt es allerdings noch einen Fahrtbegleiter, der bei Bedarf eingreifen kann. Die Bahn kündigte an, ab Sommer in Bad Birnbach einen zweiten Bus einzusetzen, um auch den Bahnhof und das Ortszentrum miteinander zu verbinden.

+++ 11.49 Uhr: Berlin gibt Millionen zur Bekämpfung der Ebola-Krise +++

Deutschland unterstützt den Kampf gegen den Ebola-Ausbruch im Kongo mit einem Millionenbetrag. “Wir müssen unbedingt verhindern, dass sich die Krankheit weiter ausbreitet”, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) der Deutschen Presse-Agentur in Genf. “Deswegen stellt Deutschland der WHO kurzfristig fünf Millionen Euro zur Soforthilfe im Kongo zur Verfügung.” Spahn nimmt bis Dienstag in Genf an der Weltgesundheitsversammlung teil. Es ist das Jahrestreffen der Weltgesundheitsorganisation, bei dem die 194 Mitgliedsländer die Weichen für die kommenden Jahre stellen.20-Behörden kämpfen weiter gegen Ebola-5787266925001

Im Kongo wurden bis zum Wochenende 21 Fälle des gefährlichen Ebola-Virus nachgewiesen. 26 Menschen sind bereits an Symptomen gestorben, die mit Ebola einhergehen, darunter Fieber und Blutungen. Nicht in jedem Fall konnten die Viren nachgewiesen werden. In 21 weiteren Fällen halten die Behörden eine Ebola-Infektion für wahrscheinlich, in vier weiteren Fällen für möglich. Die WHO verschärfte ihre Risikowarnung für eine Ausbreitung im Kongo am Freitag auf “sehr hoch”. Dass sich das Virus auch außerhalb der betroffenen Region in Afrika ausbreitet, hält sie aber bislang für eher unwahrscheinlich.

+++ 11.01 Uhr: Extrembergsteiger stirbt beim achten Anlauf am Mount Everest +++

Nobukazu KurikiEin bekannter japanischer Bergsteiger ist am Mount Everest gestorben. Der leblose Körper des 36 Jahre alten Nobukazu Kuriki wurde im Camp 3 auf 7200 Metern Höhe gefunden, wie ein Sprecher von Nepals Tourismusministerium mitteilte. Das Camp, das von Kletterern beim Aufstieg genutzt wird, liegt in der Todeszone, wo auch die besten Bergsteiger praktisch nach jedem Schritt anhalten und atmen müssen. Kurikis Tod wurde auch auf seiner Facebookseite bekanntgegeben, der rund 150.000 Nutzer folgen. Der Japaner hatte bereits sieben Mal zuvor vergeblich versucht, den mit 8848 Metern höchsten Berg der Welt allein und ohne künstlichen Sauerstoff zu besteigen. Reinhold Messner hatte das im Jahr 1980 als Erster geschafft. Bei einem Versuch im Jahr 2012 waren Kuriki neun Fingerkuppen abgefroren.

KORR Messner Mount Everest_16.30Es war bereits der dritte Todesfall in der diesjährigen Klettersaison. Jedes Jahr versuchen Hunderte Bergsteiger im April und Mai, den Gipfel des Berges an der Grenze zwischen Nepal und dem von China verwalteten Tibet auf nepalesischer Seite zu bezwingen. Bislang schafften es mehr als 5000 Menschen auf den Gipfel, Hunderte kamen jedoch bei dem Versuch ums Leben.

+++ 10.49 Uhr: Priester in Chile wegen Sex-Chats suspendiert +++

In Chile sind ein Dutzend katholische Priester wegen angeblicher Sex-Chats mit Minderjährigen suspendiert worden. Dies berichteten mehrere Medien des südamerikanischen Landes. Bischof Alejandro Goic suspendierte die Priester der Diözese Rancagua aufgrund von “unangemessenem Verhalten”. Dem TV-Sender T13 zufolge hatte eine Gruppe von Geistlichen im Internet Kontakt zu Minderjährigen gesucht und auch Gespräche mit sexuellem Inhalt geführt. Der Bischof entschuldigte sich, nicht früher gehandelt zu haben. Er habe Informationen an die Staatsanwaltschaft und den Vatikan weitergeleitet.

18: Missbrauchsskandal Alle chilenischen Bischöfe treten zurück – 14f0fc19ee9b50bbChile wird seit Monaten von einem Missbrauchsskandal erschüttert. Sexualdelikte des früheren Pfarrers und Priesterausbilders Fernando Karadima sind jahrelang von der Kirche gedeckt worden sein. Noch bei seinem Besuch im Januar hatte Papst Franziskus die Beschuldigungen gegen den verantwortlichen Bischof zurückgewiesen. Später leitete er aber doch Ermittlungen ein. Am Freitag boten alle chilenischen Bischöfe ihren Rücktritt an.

+++ 10.37 Uhr: Taliban kündigen mehr Anschläge in Kabul an – Warnung an Zivilisten +++

Die islamistischen Taliban warnen Zivilisten vor mehr Anschlägen in Afghanistans Hauptstadt Kabul. In einer heute von ihrer Militärkommission verschickten E-Mail heißt es, die Taliban planten weitere Anschläge im Rahmen ihrer im April begonnenen Sommeroffensive, denn Kabul sei die Stadt “mit den wichtigsten Militär- und Geheimdiensteinrichtungen des Feindes”. “Sie (die Feinde) haben ihre Büros an Orten gebaut, wo sie Zivilisten als Schutzschild missbrauchen”, heißt es in der Botschaft weiter – ein Vorwurf, den internationale Organisationen wie die UN oder die Nato wiederum oft den Taliban machen. “Wir bitten die Kabuler Bürger deshalb, von Einrichtungen des Militärs und der Geheimdienste sowie anderen sensitiven Orten wegzubleiben (…), nicht daran vorbeizulaufen oder dort zu verweilen.” Das Töten von Zivilisten habe keinen Platz in den Richtlinien der Taliban.

Die Menschenrechtsabteilung der UN in Afghanistan sieht das anders. In ihrem im Februar veröffentlichten Jahresbericht zu den zivilen Opfern des Krieges meldet sie, dass die Taliban 2017 rund 42 Prozent aller zivilen Opfer verursacht hätten. 16 Prozent aller Betroffenen wurden in Kabul getötet oder verletzt, wo es mehr als 20 große Anschläge gab. Seit Beginn des neuen Jahres haben sowohl Taliban als auch die Terrormiliz Islamischer Staat dort neun schwere Anschläge mit knapp 300 Toten verübt.

+++ 10.19 Uhr: Mehr als 200 Teilnehmer der Commonwealth-Games beantragen Asyl +++

Nach den Commonwealth Games im April haben mehr als 200 Athleten und Funktionäre aus Afrika Asyl in Australien beantragt, teilte das Parlament mit. Regierungsbeamte informierten, dass 205 Teilnehmer vor den Spielen Überbrückungsvisa gewährt worden seien, während ihre Asylanträge geprüft würden, berichtete die Agentur Australian Associated Press. Weitere 50 Sportler oder Offizielle seien auf der Flucht vor den Einwanderungsbehörden und werden wohl abgeschoben, wenn ihr Aufenthaltsort festgestellt werde. Einer der Flüchtlinge befindet sich bereits in Haft.

Die Offiziellen wollten die afrikanischen Commonwealth-Nationen, aus denen die Athleten stammten, nicht mitteilen. Zuvor hatten Anwälte aber erklärt, dass sie Sportlern aus Kamerun, Uganda, Ruanda, Ghana und Sierra Leone helfen würden. Die Antragsteller müssen nun nachweisen, dass sie aufgrund von Religion, Rasse, Nationalität, sozialer Herkunft oder politischer Haltungen Verfolgung in ihren Heimatländern befürchten. 

+++ 9.58 Uhr: Gepanschter Schnaps tötet mindestens 13 Menschen in Indien +++

Mindestens 13 Menschen sind in Indien offenbar an gepanschtem Schnaps gestorben. Das hochprozentige Getränk der Marke Madhuri-442, das in Geschäften im nordindischen Bezirk Kanpur verkauft worden war, sei verboten worden, teilte die örtliche Polizei. Elf Verdächtige, die an der Herstellung und dem Verkauf beteiligt gewesen sein sollen, seien festgenommen worden. Den Angaben zufolge waren fünf Menschen am Samstag gestorben und acht weitere am Sonntag – die meisten bei sich zu Hause. Zehn weitere wurden in Krankenhäusern behandelt, manche von ihnen waren in kritischem Zustand.

Der Konsum von schwarz gebranntem Schnaps ist in Indien weit verbreitet. Er wird viel billiger verkauft als importierte alkoholische Getränke und die etablierten indischen Marken. Immer wieder wird der Schnaps mit Industrie-Alkohol oder anderen Substanzen hergestellt, die zu schweren Vergiftungen führen können. Nach offiziellen Angaben sterben in Indien jedes Jahr rund 1000 Menschen am Konsum von gepanschtem Alkohol.

+++ 9.36 Uhr: Serbien denkt über Politikwechsel weg von EU nach +++

Weil Brüssel vom EU-Kandidaten Serbien die Aussöhnung mit dem vor zehn Jahren abgefallenen Kosovo verlangt, denkt das Balkanland über einen Politikwechsel nach. Verteidigungsminister Aleksandar Vulin kündigte nach Medienberichten in Belgrad an: “Wenn für die EU der Schlüsselpunkt die Lösung des Kosovo-Problems ist, eines Problems, an dessen Entstehung die EU aktiv mitgewirkt hat, dann ist es Zeit, dass wir über die Änderung der Prioritäten unserer Außenpolitik nachdenken”. “Eine EU, die Bedingungen stellt, von denen sie weiß, dass sie nicht erfüllt werden, ist eine EU, die eine Rechtfertigung dafür sucht, dass wir nicht ihr Mitglied werden können. Das sollte man zur Kenntnis nehmen und seiner Wege gehen”, sagte der Minister weiter.

Die EU verlangt als wichtigste Bedingung für einen Beitritt von Serbien die Normalisierung seiner Beziehungen zum fast nur noch von Albanern bewohnten Kosovo. Da das Kosovo-Problem für den serbischen Nationalismus seit dem 19. Jahrhundert bis heute die Grundlage bildet, ist an eine Lösung des Dauerproblems offensichtlich nicht zu denken. Zuletzt hatte die einflussreiche Orthodoxe Kirche die politische Führung unter Staatspräsident Aleksandar Vucic gewarnt, das Kosovo als “Herz Serbiens” aufzugeben. Das sei “Hochverrat”.

+++ 9.04 Uhr: Zehntausende Arztpraxen nicht ohne Barrieren zu erreichen +++

Der Großteil der rund 100.000 Arztpraxen in Deutschland ist nicht ohne Stufen oder Treppen zu erreichen. Das geht aus einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor. Demnach verfüge nur gut jede dritte Praxis (34,4 Prozent) über mindestens ein Merkmal der Barrierefreiheit. Solche Merkmale sind etwa barrierefreier Zugang, barrierefreie Räumlichkeiten, auch Leitsysteme für Menschen mit Sehbehinderung zählen dazu.

+++ 8.42 Uhr: Keine Einigung zwischen Papst und Peking in Sicht +++

In den Verhandlungen über eine Annäherung in dem angespannten Verhältnis zwischen dem Papst und der kommunistischen Führung in Peking ist keine Einigung in Sicht. Nach der Rückkehr von der ersten Audienz für taiwanesische Bischöfe seit zehn Jahren berichtete der Erzbischof von Taipeh, Hung Shan-chuan, der Deutschen Presse-Agentur, dass Papst Franziskus darauf beharre, die Bischöfe in China selbst zu ernennen. Auch suche der Heilige Stuhl mehr religiöse Freiheit in der Volksrepublik. Trotz des Stillstands bleibe der Papst aber offen für Gespräche. Hauptstreitpunkt ist die Ernennung der Bischöfe, da die chinesische Staatskirche den Papst nicht anerkennt.

+++ 6.11 Uhr: Neuseeländisches Paar stirbt nach 61 Jahren Ehe am selben Tag +++

Nach 61 Jahren Ehe ist ein neuseeländisches Paar getrennt voneinander am selben Tag gestorben. Die 83-jährige Ruth Bedford starb am Montag vergangener Woche zu Hause, kurz nachdem ihr Mann Peter (86) ins Krankenhaus eingeliefert worden war, wie das Online-Nachrichtenportal Stuff jetzt berichtete. Neun Stunden später war der Mann dann ebenfalls tot. Beide starben eines natürlichen Todes. Tochter Caroline Bedford sagte dem Nachrichtenportal: “Es ist gut, dass sie zusammen gegangen sind. Der eine wäre ohne den anderen völlig verloren gewesen.” Das Paar aus der Gemeinde Kaitoke auf der Nordinsel des Pazifikstaats hinterlässt drei Kinder und zwei Enkelkinder.

Ein solcher Tod von älteren Paaren innerhalb weniger Stunden kommt relativ selten vor. Es gibt verschiedene Untersuchungen darüber, ob man tatsächlich an “gebrochenem Herzen” sterben kann. Eine Studie der Harvard-Universität ergab 2013, dass nach dem Tod des langjährigen Partners innerhalb der ersten drei Monate die Wahrscheinlichkeit, zu sterben, um 30 Prozent höher liegt. Vermutet wird, dass dies stressbedingt ist.

+++ 5.09 Uhr: Weißes Rentierbaby in Rheinland-Pfalz geboren +++

Ein weißes Rentier ist auf einer Alm im Nahetal geboren worden. “Es ist der Wahnsinn. Weniger als drei Prozent aller Rentiere sind weiß”, freut sich die Inhaberin der “Rentieralm” in Niederhausen, Sonja Persch-Jost. Das Mika genannte Jungtier kam vor gut einer Woche zur Welt: “Er ist topfit und hat eine irre Energie.” Das Kälbchen wächst jetzt mit acht Artgenossen auf einem rund 20.000 Quadratmeter großen Gelände auf.

Nicht nur die weiße Farbe sei eine Riesenüberraschung gewesen, sagt Persch-Jost, die seit dem Sommer 2012 mit ihrem Mann das Gehege betreibt. “Wir wussten bis vor drei Wochen gar nicht, dass Mutter Mari schwanger war.” Eigentlich hätte das gar nicht sein können. “Wir hatten dem Bullen Dancer einen Hormonchip eingesetzt.” Bisher hatte das Muttertier, das auch weiß ist, nur braunen Nachwuchs bekommen. Ursache des weißen Fells ist eine seltene Genmutation.

+++ 4.48 Uhr: Iran fordert mehr Unterstützung der EU zur Rettung des Atomdeals +++

Der Iran hält die “politische Unterstützung” der EU zur Rettung des Atomabkommens für nicht ausreichend. Das machte Außenminister Mohamed Dschawad Sarif bei einem Treffen mit dem EU-Kommissar für Energie, Miguel Arias Cañete, deutlich, wie der staatliche Auslandsfernsehsender Press TV berichtete. Die EU müsse mehr praxistaugliche Schritte unternehmen, “um ihre Investitionen im Iran zu erhöhen”. Das Bekenntnis der EU zum Atomabkommen stehe nicht im Einklang mit der Ankündigung großer europäischer Unternehmen, sich möglicherweise von der Zusammenarbeit mit dem Iran zurückziehen zu wollen.

EU reaktiviert Abwehrgesetz gegen Iran-Sanktionen der USA_16.40Mit dem Ausscheiden der USA aus dem Abkommen seien die Erwartungen der Öffentlichkeit an die EU gestiegen, die Errungenschaften des Abkommens zu retten, sagte Sarif. Nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen von 2015 will die Regierung in Teheran binnen weniger Wochen von der EU Garantien für den Erhalt der wirtschaftlichen Vorteile, die das Land für den Verzicht auf die Fortführung seines militärischen Atomprogrammes versprochen bekommen hatte.

+++ 4.35 Uhr: Maduro gewinnt Wahl in Venezuela – Oppositionskandidat Falcón erkennt Sieg nicht an +++

Krise in Venezuela 20.50Der venezolanische Oppositionskandidat Henri Falcón hat die umstrittene Präsidentschaftswahl nicht anerkannt. Es habe zahlreiche Unregelmäßigkeiten beim Wahlprozess gegeben, sagte Falcón. “Für uns waren das keine Wahlen”, so Falcón, der als einziger Oppositionskandidat die Wahlen nicht boykottiert hatte. Amtsinhaber Nicolás Maduro habe Stimmen gekauft. Er forderte eine neue Abstimmung in dem lateinamerikanischen Land. Nur so könne eine Antwort für Venezolaner gefunden werden, die an Hunger und an Krankheiten litten. Bereits vorab hatte mehrere lateinamerikanische Länder, die USA und die Europäische Union angekündigt, das Ergebnis der Abstimmung nicht anzuerkennen.

Amtsinhaber Nicolás Maduro wurder derweil offiziell zum Sieger der Wahl erklärt. Maduro habe rund 5,8 Millionen Stimmen erhalten, wie das Wahlamt des südamerikanischen Landes bekannt gab. Falcón kam demnach auf 1,8 Millionen Stimmen. Auf den evangelikalen Prediger Javier Bertucci entfielen rund 925.000 Stimmen.

+++ 3.48 Uhr: Polizei zerschlägt großen Drogenschmugglerring in Südspanien +++

Den spanischen Behörden ist nach eigenen Angaben erneut ein Schlag gegen Drogenhändler gelungen: In der südlichen Provinz Cádiz sei eine der größten Banden zerschlagen worden, die Haschisch von Marokko nach Südspanien geschmuggelt habe, teilte Innenminister Juan Ignacio Zoido auf Twitter mit. Zwölf Menschen seien festgenommen worden. Überdies seien ein Maschinengewehr, Munition, eine schusssichere Weste und knapp 190.000 Euro sichergestellt worden.

Erst vor zwei Wochen hatte die Polizei 14 mutmaßliche Schmuggler festgenommen und Drogen und Boote sichergestellt, mit denen mutmaßlich Haschisch von Marokko über die Straße von Gibraltar nach Spanien gebracht werden sollte. Im April hatte die spanische Polizei ihren bislang größten Drogenfund bekanntgegeben: Damals waren 8,7 Tonnen Kokain versteckt in einem Containerschiff aus Kolumbien im Hafen von Algeciras in Cádiz entdeckt worden. Vergangene Woche demonstrierten in Algeciras hunderte Menschen gegen den zunehmend brutalen Drogenhandel in der Gegend.

+++ 2.11 Uhr: Mehr als 29 Millionen US-Zuschauer verfolgten royale Hochzeit +++

Die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan ist allein in den USA von mehr als 29 Millionen Menschen im Fernsehen verfolgt worden. Wie die jetzt veröffentlichten Einschaltquoten zeigten, schauten schätzungsweise 29,2 Millionen US-Zuschauer die royale Hochzeit an. Das sind deutlich mehr als bei der Hochzeit von Harrys Bruder William mit Kate Middleton im Jahr 2011, als 22,8 Millionen US-Zuschauer einschalteten.

Harry und Meghan hatten sich am Samstag in einer bewegenden Trauzeremonie auf Schloss Windsor das Jawort gegeben. In den Straßen von Windsor feierten mehr als 100.000 Menschen das Brautpaar.Prominente Glückwünsche für Prinz Harry und Meghan Markle

+++ 2.09 Uhr: Polizei räumt besetztes Haus im Berliner Stadtteil Neukölln +++

Die Polizei hat gestern Ababend ein nur wenige Stunden zuvor besetztes Haus im Berliner Stadtteil Neukölln geräumt. Gegen 56 Personen werde wegen Hausfriedensbruch ermittelt, sagte ein Sprecher der Polizei in der Nacht. Zuvor hatte die Eigentümerin des Hauses in der Bornsdorfer Straße 37b, die landeseigene Stadt und Land Wohnungsbaugesellschaft, ein schriftliches Räumungsbegehren beantragt.

Hausbesetzer waren am Sonntag aus Protest gegen die prekäre Lage am Wohnungsmarkt in Berlin in mehrere leerstehende Gebäude eingedrungen. Die Polizei sprach von bis zu acht Häusern. Ein Sprecher der Aktivisten erklärte dagegen, man habe mindestens neun Häuser besetzt – etwa in Kreuzberg, Neukölln und Friedrichshain. “Es wurden etliche Gebäude überprüft”, sagte der Polizeisprecher. Bei den meisten Häusern habe es sich allerdings um Schein-Besetzungen gehandelt. “Die Aktivisten hatten über die sozialen Medien verbreitet, dass die Häuser besetzt seien. Nach Überprüfung haben wir aber festgestellt, dass sich da niemand aufgehalten hat”, sagte der Sprecher. 

+++ 1.39 Uhr: China startet Satelliten für erste Landung auf Rückseite des Mondes +++

Zur Vorbereitung der ersten Landung auf der Rückseite des Mondes hat China einen Übertragungssatelliten gestartet. Eine Rakete vom Typ “Langer Marsch 4C” hob vom Raumfahrtzentrum in Xichang in der Provinz Sichuan in Südwestchina ab. Rund 25 Minuten nach dem Start wurde der Satellit ausgesetzt und auf den Weg zum Erdtrabanten gebracht, wie Chinas Raumfahrtbehörde (CNSA) laut Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Die Sonnensegel und Kommunikationsantennen seien erfolgreich ausgeklappt worden.

Als erste Nation will China in etwa sechs Monaten auf der Rückseite des Mondes landen. Um die Signale des unbemannten Landemoduls “Chang’e 4″ mit einem Roboterfahrzeug zur Erde zu funken, wird der Satellit an einen Punkt hinter dem Mond gebracht, wo er sowohl dessen erdabgewandte Seite als auch die Erde sehen kann. Der “Queqiao” genannte Satellit soll in dem stillen Mondumfeld auch nach leisen Radiosignalen aus den Anfängen des Universums forschen. 

+++ 0.34 Uhr: Mann fährt absichtlich in Restaurant: zwei Familienmitglieder tot  +++

Bessemer City RestaurantEin Mann hat in Bessemer City im US-Bundesstaat North Carolina seinen Wagen absichtlich in ein Restaurant gelenkt und so Berichten zufolge zwei Familienmitglieder getötet. Nach Angaben lokaler Medien wurden bei dem Vorfall zudem mehrere Menschen verletzt. Einige von ihnen schweben den Angaben zufolge in Lebensgefahr. Nach Angaben der Polizei des Bezirks Charlotte Mecklenburg gibt es keinen terroristischen Hintergrund. Vermutet wird ein familiärer Hintergrund.

Wie die Zeitung “Gaston Gazette” berichtete, kam der 62-Jährige gegen Mittag in das Restaurant “Surf and Turf Lodge”. Er bat seine Familie zum Brunch an einen Tisch. Dann habe er das Restaurant verlassen und sei mit seinem schweren SUV mit hoher Geschwindigkeit durch die Fronttür des Restaurants gerast. Augenzeugen berichteten, wie Tische und Stühle bei dem Aufprall durch den Raum flogen. Wie die Zeitung weiter schrieb, war die getötete Tochter des Fahrers Polizistin. Der Mann soll ein bekannter Geschäftsmann aus Dallas sein. Das zweite Todesopfer wurde zunächst nicht identifiziert Bessemer City liegt rund 50 Kilometer außerhalb der Stadt Charlotte.

+++ 0.32 Uhr: Maas wirbt bei G20-Treffen für Atomabkommen mit dem Iran +++

Zum Auftakt des G20-Treffens in Buenos Aires hat Bundesaußenminister Heiko Maas für den Erhalt des Atomabkommens mit dem Iran geworben. “Es aufzugeben bedeutet, sich in eine völlig ungewisse Zukunft zu begeben, was die Frage der Nuklearwaffen im Iran angeht”, sagte der SPD-Politiker nach seiner Ankunft in der argentinischen Hauptstadt. “Dabei geht es gar nicht so sehr um den Iran, sondern es geht um unsere eigenen originären Sicherheitsinteressen, die deutschen, aber auch die europäischen.” US-Außenminister Mike Pompeo nimmt nicht an dem Treffen der führenden Wirtschaftsmächte der Welt teil. Er hält stattdessen heute in Washington eine Grundsatzrede zur Iran-Strategie der USA.

Die Vereinigten Staaten haben den Ausstieg aus dem mühsam ausgehandelten Abkommen erklärt, das eine iranische Atombombe verhindern soll. Die europäischen Vertragsstaaten, China, Russland und der Iran wollen die Vereinbarung retten. Maas hatte Anfang der Woche mit Pompeo telefoniert und wird ihn am Mittwoch in Washington treffen. Über die Inhalte der Rede wurde er nach eigenen Angaben aber nicht vorab informiert. 

+++ 0.09 Uhr: Türkei kritisiert Verbot von Wahlkampfauftritten in Deutschland +++

Die Türkei hat das Verbot von Wahlkampfauftritten türkischer Politiker in Deutschland kritisiert. “Es ist das demokratische Recht dieser Menschen, dass sie im Wahlkampf von Politikern aller türkischen Parteien über deren Ziele und Ideen informiert werden”, sagte Vize-Regierungschef Recep Akdag mit Blick auf die hier lebenden Türken der “Welt”.  Es sei wichtig, dass die Bundesregierung dieses demokratische Recht nicht verletze.  Seine Regierung verstehe nicht, warum solche Auftritte in Deutschland jahrelang möglich waren “und jetzt plötzlich alles anders sein sollte”. In der Türkei finden am 24. Juni Präsidenten- und Parlamentswahlen statt. Im vergangenen Juni erließ die Bundesregierung ein generelles Auftrittsverbot für ausländische Amtsträger aus Nicht-EU-Staaten, das drei Monate vor einer Wahl in deren Land gilt.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan warb gestern in Sarajevo vor Tausenden Auslandstürken um deren Stimmen. Sie sind wichtig für ihn. Beim türkischen Verfassungsreferendum im vergangenen Jahr waren knapp drei Millionen Auslandstürken als stimmberechtigt registriert, sie stellten damit rund fünf Prozent aller türkischen Wahlberechtigten. Die größte Gruppe bilden die 1,4 Millionen wahlberechtigten Türken in Deutschland.Türkei Erdogan Tamam Genug_13.10

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