Nachrichten aus Deutschland: Mann verletzt zwei Menschen mit Machete und Baseballschläger

Bielefeld: Bewaffneter verletzt zwei Passanten

Im Bielefelder Stadtteil Quelle hat am Mittwochabend ein Mann zwei Passanten verletzt. Wie unter anderem die “Neue Westfälische” berichtet, soll der polizeibekannte Täter mit einem Baseballschläger und einer Machete bewaffnet gewesen sein. Die Polizei ging dem Bericht zufolge offenbar von einer Amoklage aus und rückte mit einem Großaufgebot aus, dem auch mehrere Rettungswagen sowie Fahrzeuge der Feuerwehr angehörten.

Der 37-jährige flüchtete sich nach der Tat in einen Hausgarten, wo er wenig später überwältigt und festgenommen wurde. Die Hintergründe der Tat blieben vorerst unklar.

Rhein-Main-Gebiet: Festnahmen bei Großrazzia gegen Schwarzarbeit

In mehreren Bundesländern gehen Polizei und Zoll seit dem Morgen mit rund 1000 Einsatzkräften gegen Schwarzarbeit auf dem Bau vor. Es gehe um Steuerhinterziehung und Betrug in Millionenhöhe, teilte das Hauptzollamt Gießen mit. Schwerpunkt der Razzien ist das Rhein-Main-Gebiet. Auch in Hamburg, Bremen und Bayern durchsuchen den Angaben zufolge zahlreiche Ermittler der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Wohnungen und Geschäftsräume eines Schwarzarbeiter-Netzwerks.

Vier Mitglieder eines aus dem ehemaligen Jugoslawien stammenden Familienclans seien in Hessen bereits festgenommen worden. Ein Spezialeinsatzkommando war im Einsatz. Es hätten Haftbefehle vorgelegen, hieß es. 

Dresden: Einschränkungen im Luftraum nach Teilexplosion von Fliegerbombe

In der Nacht auf Donnerstag ist in Dresden ein vor zwei Tagen entdeckter Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg beim Entfernen des Zünders teilexplodiert. Fluggäste des nahegelegenen Flughafens müssen daher erneut mit großen Einschränkungen rechnen.

Das Wetter in Deutschland am Donnerstag, den 24. Mai:  

24-Das Wetter in Deutschland am 24. Mai 2018-5789006174001

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Nachrichten von Mittwoch, 24. Mai

Grevenbroich: Autofahrer fährt Radfahrer an und flüchtet

In Grevenbroich hat ein alkoholisierter Autofahrer beim Abbiegen einen Radfahrer erfasst und schwer verletzt. Anschließend entfernte sich der 65-Jährige, ohne dem 43-jährigen Opfer zu helfen. Weit kam der Unfallfahrer allerdings nicht: Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen stellten Polizisten den Mann etwa 200 Meter vom Unfallort am Straßenrand, wo er einen beschädigten Reifen wechselte. Obwohl die Beamten am Pkw frische Unfallspuren entdeckten, bestritt der alkoholisierte 65-Jährige, an einem Verkehrsunfall beteiligt gewesen zu sein. Erst später habe er dann doch eingeräumt, das Fahrzeug unter Alkoholeinfluss gesteuert zu haben. 

Einen Führerschein konnte der Mann nicht vorweisen. Dieser war ihm dieser bereits Anfang Mai wegen Trunkenheit im Verkehr entzogen wurde, berichtet die Polizei. 

Dresden: Entschärfung von Blindgänger im ersten Anlauf gescheitert

Laut Experten ist die Explosionsgefahr höher als erwartet: Eine für heute geplante Bombenentschärfung einer Weltkriegsbombe in Dresden ist im ersten Anlauf gescheitert. Wie die Polizei mitteilte, mussten die Arbeiten unterbrochen werden, nachdem der mechanische Zünder freigelegt worden war. Über das weitere Vorgehen sollte nach einer Beratung entschieden werden. Die 250 Kilogramm schwere Bombe englischer Bauart aus dem Zweiten Weltkrieg war am Dienstag bei Bauarbeiten entdeckt worden. 

Die Polizei kündigte an, dass die Maßnahmen noch mehrere Stunden andauern würden. Die Anwohner des Sicherheitsbereichs wurden aufgefordert, außerhalb der Absperrung zu bleiben. Wann die Sperrungen aufgehoben werden können, war zunächst nicht absehbar.

Frankfurt/Main: Hund verletzt Kind im Gesicht

In Frankfurt ist ein Fünfjähriger am Dienstagnachmittag von einem Hund im Gesicht verletzt worden. Der Junge musste im Krankenhaus behandelt werden, konnte dieses aber noch am selben Tag wieder verlassen, teilte die Polizei mit.

Der Kleine hatte mit seinem Vater in einem Park gespielt. Dort ging eine Frau mit dem großen Mischling eines Bekannten spazieren. Der Fünfjährige fragte, ob er den Hund streicheln dürfe. Als die Frau bejahte, ging das Kind auf das Tier zu. Dieses schnappte jedoch nach ihm.

Magdeburg: Mann sticht seine Ex-Freundin nieder

In Magdeburg hat ein Mann vor einer Kita seine Ex-Freundin niedergestochen. Wie der MDR berichtet, musste die 26-Jährige mit mehreren Stichverletzungen in ein Krankenhaus gebracht und operiert werden. Der 32-Jährige sprang mit einem Messer in der Hand aus dem Gebüsch, als die Frau gerade ihre beiden Kinder abholen wollte. Bei der Attacke verletzte sich der alkoholisierte Mann selbst an der Hand. Die Polizei nahm den Mann fest, der kurz nach der Tat zunächst flüchtete. Gegen ihn wird wegen versuchten Totschlags ermittelt. Die beiden Kinder haben der Polizei zufolge von dem Vorfall nichts mitbekommen und sind derzeit bei Verwandten.

Mannheim: Flusskreuzfahrerin stirbt bei Sturz in Rhein

In Mannheim ist eine 87-Jährige am Mittwoch vom Anlegesteg eines Flusskreuzfahrtschiffs in den Rhein gestürzt und ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben wollte die französische Touristin auf das Schiff, um Urlaub zu machen, als sie aus zunächst ungeklärter Ursache stürzte. Bei dem Unfall zog sich die Frau schwere Kopfverletzungen zu. Trotz Rettungsversuchen starb sie kurze Zeit später.

Mühlheim/Ruhr: Rentner verletzt Neunjährige

Weil es ihn störte, dass das Mädchen mit dem Fahrrad an ihm vorbeifuhr, ist ein Senior aus Mülheim an der Ruhr (NRW) tätlich geworden. Der 82-Jährige habe das Kind mit seiner Gehhilfe geschlagen und es angeschrien, berichtete die Polizei über den Vorfall vom vergangenen Montag. Der Mann rastete demnach aus, weil er das Fahrverbot in der Fußgängerzone missachtet sah. 

Alarmierte Beamte riefen der Neunjährigen, die über starke Schmerzen klagte, einen Krankenwagen, der die Kleine in eine Klinik brachte. Den Rentner indes erwartet nun ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung.

Osnabrück: Misshandelter Säugling erliegt Verletzungen

Die Verletzungen waren zu schwer: Der von seinem eigenen Vater geschlagene Säugling aus Osnabrück ist tot. Der Fall hatte vergangene Woche bundesweit Aufsehen erregt, weil die Familie des Kindes zunächst behauptet hatte, dass der wenige Tage alte Junge von einem fremden Hund attackiert und verletzt worden. Untersuchungen hatten aber gezeigt, dass die Verletzungen nicht von einem Hund stammen. Der 24 Jahre alte Vater hatte daraufhin zugegeben, das Kind geschlagen zu haben. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen, er sitzt weiterhin in Untersuchungshaft. Die genaue Todesursache des Säuglings müsse bei einer Obduktion geklärt werden, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Gelsenkirchen: 13-Jähriger von Güterzug überfahren

In Gelsenkirchen ist am Dienstagabend ein 13-Jähriger von einem Güterzug überfahren und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, sah der Lokführer eines Güterzugs gegen 22.40 Uhr kurz vor dem Haltepunkt Gelsenkirche-Zoo drei Personen im Gleisbett. Der 51-Jährige leitete eine Notbremsung ein. Zwei Jugendliche konnten sich noch rechtzeitig auf den Bahnsteig retten. Der 13-Jährige wurde von der Bahn erfasst. Trotz Erster Hilfe durch von Zeugen alarmierten Rettungskräften verstarb der Junge wenig später am Unfallort. Zeugen, Angehörige und der Triebfahrzeugführer wurden vor Ort durch Notfallseelsorger betreut. Nach ersten Zeugenaussagen sollen die drei Jugendlichen ihren Weg durch die Gleisanlagen abgekürzt haben. Vor dem Hintergrund der Ereignisse warnt die Bundespolizei vor den Gefahren des Bahnverkehrs.

Auerbach: Unterricht an Gymnasium fällt nach Bedrohung aus

An einem Gymnasium im sächsischen Auerbach fällt am Mittwoch der Unterricht aus. Grund ist eine Bedrohung, die die Polizei sehr ernst nimmt. Um welche Art der Drohung es sich handelt, teilte die Polizei nicht mit. Nur, dass ein bislang Unbekannter über mehrere Monate das Lehrerkollegium des Goethe-Gymnasiums belästigte. Immer wieder habe er Waren an die Privatadressen der Lehrkräfte bestellt. Über eine Webseite rief er öffentlich zur Nachahmung auf.
Am Montag sei es zu einer Bedrohung gekommen. „Als Polizei nehmen wir jeden Hinweis und jede Situation ernst und haben deshalb die Ermittlungen intensiviert“, teilte die Polizei mit. Auf der Webseite der Schule werden die Schüler gebeten, am Mittwoch zu Hause zu bleiben.

Tweet Polizei Sachsen

Das Wetter in Deutschland am Mittwoch, den 23. Mai:  

23-Das Wetter in Deutschland am 23. Mai 2018-5788477485001

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Nachrichten von Dienstag, 22. Mai

Bremen: Festnahmen und Verletzte nach Streit zwischen Großfamilien

Im Bremer Stadtteil Huchting sind am Montagabend zwei libanesische Großfamilien aneinander geraten. Sie trafen gegen 19 Uhr in einer Shisha-Bar aufeinander und gerieten in Streit, teilt die Polizei mit. Bei der Auseinandersetzung seien verschiedene Schlagwaffen und Messer zum Einsatz gekommen, heißt es weiter. Acht Männer wurden verletzt. Die 21- bis 61-Jährigen Angehörigen beider Familien mussten unter anderem wegen Stichverletzungen in verschiedene Krankenhäuser gebracht werden. 

Die Beamten nahmen 17 Beteiligte vorübergehend fest. Bei vier Personen werden nun Haftgründe geprüft. Auch die Ermittlungen zum Hintergrund der Tat dauern weiter an.

Herne: Busfahrer von randalierenden Jugendlichen attackiert

Am Pfingstmontag haben mehrere Jugendliche in einem Linienbus in Herne randaliert. Als der Busfahrer die Gruppe aufforderte auszusteigen, attackierten die Jugendlichen den 57-Jährigen. Er musste anschließend behandelt werden. 

Sie waren nach Angaben der Polizei am Bahnhof in den Bus der Linie SB 20 eingestiegen. Während der Fahrt hätten sie dann laut geschrien und an jeder Haltestelle den “Stop-Knopf” gedrückt, ohne aussteigen zu wollen. Nachdem der Busfahrer die etwa 16-Jährigen aufgefordert hatte, den Bus zu verlassen, griffen ihn zwei junge Männer mit Fäusten und Tritten an, heißt es weiter. Anschließend seien die sechs Jungen und zwei Mädchen davon gerannt.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich der Beschreibung nach um sechs südländisch aussehende Männer, die gebrochen Deutsch sprachen. Einer trug demnach ein schwarz-rotes Basketballtrikot. Hinweise können unter den Rufnummern 02323/95-8505 oder 0234/909-4441 gegeben werden.

Essen: 24-Jähriger rast mit Auto in Bordell – Frau schwer verletzt 

In Essen ist ein 24-Jähriger mit seinem Wagen in ein Bordell gerast. Mehrere Zeugen alarmierten um kurz vor 13 Uhr die Polizei, ein Auto sei in den gläsernen Vorbau des Gebäudes gefahren. Die Rettungskräfte fanden eine schwer verletzte Frau (67). Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ob es sich um eine Prostituierte handelt, ist unklar. Die Beamten nahmen den 24-jährigen Fahrer fest. Weil die Polizei vermutet, dass der Mann mit Absicht in das Gebäude gerast ist, ermittelt jetzt die Mordbereitschaft.

Essen: Zweijähriges Mädchen fällt in Swimmingpool

In Essen ist am Montag ein kleines Mädchen in einen Pool gefallen. Die Zweijährige wurde laut Polizei von Angehörigen entdeckt, die gegen 13.40 Uhr Polizei und Feuerwehr alarmierten. Das Kind musste noch vor Ort reanimiert werden und wurde anschließend mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Wie das Kind in den Pool gelangt ist, war noch unklar.

Großen-Buseck: Regionalzug rast in Lkw – mehrere Verletzte

Schwerer Unfall im hessischen Großen-Buseck: Dort war am Dienstagmorgen gegen 8.30 Uhr ein Regionalzug mit einem Lkw zusammengestoßen, dessen Anhänger sich auf den Gleisen befand. Der Zug war mit 50 Fahrgästen besetzt. Die genaue Ursache war zunächst noch unklar. Der Lokführer wurde bei der Kollision im Triebwagen eingeklemmt und schwer verletzt. Zudem habe es im Zug mehrere Leicht- und Schwerverletzte gegeben, teilte die Hessische Landesbahn mit. Erste Angaben von Einsatzkräften und Bahnbetreiber zur Gesamtzahl der Verletzten schwankten zunächst noch zwischen acht und zehn.

Die Bahnstrecke Gießen-Fulda wurde nach Angaben der Polizei zunächst gesperrt, Ersatzbusse waren im Einsatz. Zuvor hatte die “Gießener Allgemeine” darüber berichtet.

Nachrichten Deutschland Großen Buseck

Saarbrücken: 59-Jähriger erschießt Sohn und Schwiegersohn bei Familienfeier

Familiendrama in Saarbrücken: Ein Mann hat auf einer Familienfeier am Samstag um sich geschossen. Er tötete dabei zwei Männer und verletzte zwei Frauen schwer. Gegen den mutmaßlichen Schützen, einen 59-Jährigen, wurde am Sonntag ein Haftbefehl erlassen. 

Der Mann soll nach Angaben der Polizei überraschend auf der Feier erschienen sein und habe sofort angefangen zu schießen. Bei einer der verletzten Frauen handelt es sich demnach um die 60 Jahre alte Ex-Ehefrau des Verdächtigen, die andere sei eine Tochter (30) des Deutschen. Die beiden Toten seien ein 35 Jahre alter Sohn und ein 37 Jahre alter Schwiegersohn des mutmaßlichen Schützen.

Das getrennte Ehepaar habe nicht mehr zusammen gewohnt. Die Trennung sei auch mit großer Wahrscheinlichkeit das Motiv der Tat. “Wir gehen davon aus, dass es ein Familiendrama war”, sagte der Polizeisprecher. Gegen den Tatverdächtigen wurde Haftbefehl erlassen. Der Vorwurf lautet zweifacher Mord und zweifacher versuchter Mord. Der 59-Jährige sei im Einfamilienhaus der Ex-Frau “in Tötungsabsicht” aufgetaucht. Eingeladen war er demnach nicht. 

Der Mann war nach den Schüssen in Saarbrücken-Fechingen vor dem Anwesen erschienen und hatte sich von den eintreffenden Polizisten widerstandslos festnehmen lassen. Nachbarn hatten am Samstagnachmittag über Notruf Schüsse gemeldet. In dem Haus waren zur Tatzeit laut Polizei noch andere Erwachsene sowie mehrere Kinder. Sie blieben unverletzt, standen aber unter Schock und wurden notfallpsychologisch versorgt. 

Schliersee: Wanderer von Blitz getötet

In den Bayerischen Voralpen ist ein junger Wanderer von einem Blitz tödlich verletzt worden. Der 22-Jährige war am Pfingstmontag mit einem Begleiter zwischen dem Westgipfel der Brecherspitz und der Kapelle St. Leonhard unterwegs. Am Nachmittag überraschte sie das Unwetter, teilte die Polizei mit. Ein Blitz schlug in eine Fichte ein. Der Münchner, der sich in der Nähe befand, starb. Sein 23 Jahre alter Begleiter wurde mit Verletzungen in eine Klinik gebracht. Er schwebe nicht in Lebensgefahr, hieß es.

Mann stürzt beim Fotografieren 20 Meter tief

Im rheinland-pfälzischen Sankt Goarshausen ist ein Mann vom Loreleyfelsen gestürzt. Der 31-Jährige wollte Fotos machen und hatte dafür ein Stativ aufgestellt. Plötzlich sei er abgerutscht, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Der Mann fiel 15 bis 20 Meter in die Tiefe, zog sich einen Schulterbruch zu. Mehr als 60 Retter arbeiteten zweieinhalb Stunden an der Rettung. Ein Polizeihubschrauber leuchtete die Unfallstelle von oben aus. Nach Ansicht der Sprecherin ist der Mann glimpflich davongekommen. “Bei der Sturzhöhe hat er echt noch Glück gehabt“, sagte sie.Nachrichten Deutschland Sankt Goarshausen

Das Wetter in Deutschland am Dienstag, den 22. Mai:  

22-Das Wetter in Deutschland am 22. Mai 2018-5787945516001

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Nachrichten von Montag, 21. Mai

Hofheim: Vierjähriger stirbt in Schwimmbad

In der Rhein-Main-Therme im hessischen Hofheim ist ein vier Jahre alter Junge gestorben. Ein Badegast entdeckte das leblose Kind am Pfingstsonntag gegen 13 Uhr im Wasser, wie eine Polizeisprecherin dem stern bestätigte. Zuvor hatte die “hessenschau” über den tragischen Vorfall berichtet. Sofortige Reanimationsversuche blieben ohne Erfolg. Die Polizei geht von einem Unglück aus. Hinweise auf Fremdverschulden lägen zunächst nicht vor. Der Vierjährige sei mit seiner Familie in dem Wellness- und Erlebnisbad gewesen und umgehend in eine Frankfurter Klinik gebracht worden. Dort wurde er wenig später für tot erklärt. Die genaueren Umstände waren zunächst unklar, weitere Ermittlungen liefen, so die Sprecherin.

Duisburg: Polizei rettet Entenküken nach Sturz in Gully

Die Polizei, dein Freund und Helfer – das gilt auch für Tiere: In Duisburg haben Beamte am Pfingstmontag sechs Entenküken aus einer misslichen Lage befreit. Ein aufmerksamer Bürger hatte beobachtet, wie die Küken allesamt in einen Gully stürzten. Die Entenmutter habe hilflos vor dem Abwasserschacht gestanden, teilte die Polizei mit. Einer hinzugerufenen Streifenwagenbesatzung sei es dann gelungen, “alle Entchen augenscheinlich unverletzt” zu retten und die Familie wieder zusammenzuführen.

Gifhorn: 19-Jähriger klettert auf Bahnmast – tödlicher Stromschlag

Ein Jugendlicher ist vor den Augen seiner Freundin nach einem Stromschlag an einer Bahnlinie bei Gifhorn gestorben. Der 19-Jährige kletterte am Samstagabend auf den Mast einer Oberleitung an der Bahnlinie zwischen Hannover und Wolfsburg, wie die Polizei am Montag mitteilte. Er kam den Kabeln zu nahe und wurde von einem Stromschlag getroffen. Daraufhin fiel er von dem Mast in die Tiefe. Seine 17 Jahre alte Freundin rief sofort die Rettungskräfte. Ein Notarzt konnte dem jungen Mann allerdings nicht mehr helfen und nur noch seinen Tod feststellen.

Rheinland-Pfalz: Seltenes weißes Rentierbaby geboren

Weißes Rentier“Es ist der Wahnsinn!”, freute sich Inhaberin Sonja Persch-Jost, über den außergewöhnlichen Nachwuchs: Auf der “Rentieralm” in Niederhausen im Nahetal ist ein weißes Rentier geboren worden. “Weniger als drei Prozent aller Rentiere sind weiß”, erklärte Persch-Jost. Das Mika genannte Jungtier kam vor gut einer Woche zur Welt: “Er ist topfit und hat eine irre Energie.” Das Kälbchen wächst jetzt mit acht Artgenossen auf einem rund 20.000 Quadratmeter großen Gelände auf. Nicht nur die weiße Farbe sei eine Riesenüberraschung gewesen, erzählte Persch-Jost, die seit dem Sommer 2012 mit ihrem Mann das Gehege betreibt. “Wir wussten bis vor drei Wochen gar nicht, dass Mutter Mari schwanger war.” Eigentlich hätte das gar nicht sein können. “Wir hatten dem Bullen Dancer einen Hormonchip eingesetzt.”

Bisher hatte das Muttertier, das auch weiß ist, nur braunen Nachwuchs bekommen. Ursache des weißen Fells ist eine seltene Genmutation.

Berlin: Polizei räumt besetzte Häuser

Eine Hausbesetzeraktion in den Berliner Stadtteilen Neukölln und Kreuzberg ist am Sonntagabend von der Polizei beendet worden. Zwei nur wenige Stunden zuvor besetzte Häuser seien geräumt worden, teilte ein Polizeisprecher in der Nacht zu Montag mit. Gegen mindestens 56 Personen werde wegen Hausfriedensbruchs ermittelt. Wie viele Leute sich in den Häusern in der Bornsdorfer Straße 37b in Neukölln und der Reichenberger Straße 114 in Kreuzberg aufgehalten hatten, war zunächst nicht klar. “Die Ermittlungen laufen noch”, so der Sprecher.

Hausbesetzer waren am Sonntag aus Protest gegen die prekäre Lage am Wohnungsmarkt in Berlin in mehrere leerstehende Gebäude eingedrungen. Die Polizei sprach von bis zu acht Häusern. Ein Aktivistensprecher erklärte dagegen, man habe mindestens neun Häuser besetzt – etwa in Kreuzberg, Neukölln und Friedrichshain. “Es wurden etliche Gebäude überprüft”, sagte der Polizeisprecher. Bei den meisten Häusern habe es sich allerdings um “Schein-Besetzungen” gehandelt. “Die Aktivisten hatten über die sozialen Medien verbreitet, dass die Häuser besetzt seien. Nach Überprüfung haben wir aber festgestellt, dass sich da niemand aufgehalten hat”, sagte der Sprecher. Es seien aber Transparente aus den Fenstern der Häuser gehängt worden.

Die Eigentümer der geräumten Häuser hatten am Sonntag ein schriftliches Räumungsbegehren beantragt. In der Bornsdorfer Straße war das die landeseigene Stadt und Land Wohnungsbaugesellschaft. Über den Eigentümer des Kreuzberger Hauses konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Die Aktivisten kritisierten am Montagmorgen die Räumung des Neuköllner Hauses. “Einige Personen wurden beim gewaltsamen Eindringen der Polizei verletzt”, hieß es in einer Mitteilung. Ein Sprecher der Polizei hatte dagegen angegeben, dass alles friedlich verlaufen sei.

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 14. bis 20. Mai können Sie hier nachlesen:Nachrichten DEutschland KW20_9.10

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